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Eine Geschichte wie viele. Aber diese ist meine...

12 Antworten1'652 AufrufeGestartet von Timmey ·

TimmeyThemenstart
#1
Hallo an alle, die das lesen möchten. Ich weiß nicht warum ich schreibe, vermutlich nur, damit ich meine Gedanken vielleicht etwas besser ordnen kann.

Tja, jetzt hat es mich wohl auch getroffen. Meine viereinhalbjährige Beziehung ist einfach so zu Ende. Es gab nicht DEN großen Knall, keinen Betrug und am schlimmsten ist: Ich habe selber Schluss gemacht (es zumindest ausgesprochen) und es geht mir unglaublich beschissen dabei.

Es war der Prototyp einer rationalen Kopf-Entscheidung. Mein Herz ist einer völlig anderen Auffassung. Es will zurück zu ihr, sie in den Arm nehmen, ihre Nähe spüren... Aber der Kopf sagt nach den letzten gut 18 Monaten voller Enttäuschungen, Lügen, und vor allem voller Einsamkeit: lass sie ziehen, brich den Kontakt ab, vergiss sie, beginn ein neues Leben.

Und wie konnte es dazu kommen?

Wir haben uns kennengelernt als sie gerade ihr Abi gemacht hat. Es war ein wirklich schwieriger Start, sie hatte einen Haufen Probleme: Essstörungen wegen der Trennung von meinem Vorgänger, sogar einen Schwangerschaftsabbruch aufgrund eines "Unfalls"... Man kann sich also vorstellen, dass sie nicht gerade die Entspannteste war. Und trotzdem hat sie es geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Ich war zu der Zeit beim Bund als Zeitsoldat, also war auch noch eine Fernbeziehung angesagt. Aber irgendwie haben wir es immer geschafft. Sogar einen fast viermonatigen Auslandseinsatz haben wir weggesteckt.

Und je länger wir zusammen waren, desto mehr wuchsen wir zusammen, wurden vertrauter und verliebter...

Und dann kam der Anfang vom Ende. Verdammt, es fällt mir so schwer in Worte zu fassen, wie es soweit kommen konnte. Also einfach die Kurzfassung.

Sie entwickelte sich von dem süßen Mädchen das ich kurz nach dem Abi kennenlernte, das mehr als genug Probleme für 3 Menschen hatte, das noch nicht so recht wusste, wohin die Reise gehen soll, das mich anhimmelte und das ich genauso über alles liebte, zu einem egoistischen Karrierefreak.

Sie stieg damals in ein Unternehmen ein, in dem sich eine wirklich nicht alltägliche Chance für eine steile Karriere geboten hat. Erst als Mini-Job, dann Festangestellt, dann erste Führungsverantwortung und jetzt die Selbständigkeit mit einem Haufen Geld und allem was dazugehört.

Und jetzt die Preisfrage: Wer blieb dabei auf der Strecke? Ach ja, das war ja ich. Ich glaube, für aussenstehende ist unvorstellbar und fast nicht nachvollziehbar, wie jemand so sehr die Priorität auf den Beruf legen kann, und alles andere verdrängt. Ich war plötzlich nur noch ein Anhängsel, Beiwerk, die zweite Geige. Wir haben uns nur noch gute Nacht und guten Morgen gesagt, dazwischen haben wir uns ja nicht gesehen. Und die Scheisse ging Wochen, Monate und jetzt sogar Jahre so. Klar haben wir uns darüber unterhalten, ich habe ihr oft gesagt, dass es so doch unmöglich funktionieren kann. Aber rückblickend muss ich sagen, hat es sie einfach nicht interessiert. Der Blick immer fest auf die Karriere gerichtet. Ich wollte mich ja damit arrangieren, habe mir eingeredet, dass es sich für diese Frau lohnt mal eine Durststrecke zu gehen, Schliesslich hat sie ja auch gewartet als ich im Ausland war...

Ich hatte also immer das große Endziel vor Augen: wenn sie die Position in der Firma erreichte hat, so sagte sie immer, wird alles wieder besser. Hmm. Und so wartete ich dann Abend für Abend, Woche für Woche, Monat für Monat das sie nach Hause kommt und sich zu mir ins Bett kuschelt. Eine Beziehung war das zu dem Zeitpunkt nur mit viel Phantasie. Ständig in dem Bewusstsein, dass man nur das Zweitwichtigste in ihrem Leben ist. Das ist ein Gefühl, das ich niemandem Wünsche.

Aber das Endziel war ja noch immer da. Und es gab Grund zur Hoffnung: in der Zwischenzeit begann ich ein Studium und konnte mir glücklicherweise eine Uni aussuchen. Also nahm ich natürlich die, die am wahrscheinlichsten in der Nähe ihrer damals schon absehbaren Arbeitsstelle lag. 500 km von zu Hause weg. Ich glaube es gibt nicht viele Männer die das alles so lange mitgemacht hätten. Aber meine Liebe zu ihr, und der Glaube, dass die Durststrecke ein Ende haben wird liessen mich weiter die Hoffnung nicht aufgeben. Aber statt besser wurde es immer schlimmer. Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Die Abstände zwischen den Telefonaten (sie war ja noch in unserer alten Heimatstadt) wurden länger, die Gespräche oberflächlicher. Kurzum: wir waren endgültig auf dem bestem Wege uns völlig auseinander zu leben. Aber das Endziel war ja immer noch da. Wenn sie erstmal zu mir nach Süddeutschland zieht, wird alles wieder gut. Nur noch 3 Monate durchhalten, nur noch 2 Monate durchhalten. Los, jetzt nicht aufgeben, das große Ziel so nah.

Scheisse. Aufgegeben. Ich habe es nicht mehr ausgehalten. Das Gefühl nur die Nummer 2 zu sein hat mich fertig gemacht. Ende. Schatz, es geht nicht mehr, ich mache Schluss. Peng. 1 zu 0 für mich. Wer Schluss macht kann ja nicht der Verlierer sein. So ist das doch, oder? Oder habe ich insgeheim gedacht ich könnte so letzte Reserven mobilisieren, ihr klar machen das sie jetzt was ändern muss, wenn sie mich behalten oder zurück möchte. Habe ich gehofft, dass sie richtig Gas gibt und ich sie wachgerüttelt habe. Ja, dass habe ich wohl. Ein wirklich verzweifelter Schritt. Nur dumm, dass mein Paukenschlag einfach so verpuffte. Wie jetzt? Hallo? Ich habe Schluss gemacht! Tu was! ...

Nix. Sie hat es so hingenommen und gut war. Und wenn ich bis dahin dachte ich wäre verzweifelt gewesen, dann offenbarte sich erst jetzt wahre Verzweiflung.

Es ist wirklich aus und vorbei. Sie ist der Ansicht, sie kommt ohne dich besser zurecht. Das geht? Puh, jetzt nichts anmerken lassen. Stark sein. Besser noch: Ihr Umzug stand ja noch bevor. Prima Gelegenheit mich wieder ins Spiel zu bringen. Da kann ich ja den "guten Freund" raushängen lassen und sie hier im Schwabenland willkommen heißen. Und dann wird das schon wieder. Sie kennt ja keine Menschenseele hier, das ist ein Selbstläufer. Sie ist einsam und erkennt, wie gut sie es eigentlich bei ihrem Ex hatte. Und der Plan schien zu funktionieren. Wir haben fast täglich was unternommen. Der Sex mit der Ex durfte natürlich nicht fehlen und war fantastisch. Jetzt ist aber nur noch ein kleiner Schritt bis zur wiedererlangten Glückseeligkeit! Bloß nicht zu früh grünes Licht geben. Schön cool bleiben...

Scheisse, zu cool. Unfassbar, sie hatte nicht das geringste Interesse an einer zweiten Auflage unserer Geschichte. Und eh ich mich versah hat sie die neue alte Arbeit angetreten und ich war wieder abgeschrieben. Diesmal aber ganz.

Ok, kurz nachdenken. Habe ich mich jetzt komplett selbst verarscht? Antwort: Nein. Denn im Grunde war es ja die einzig richtige Entscheidung. Ihre Karriere und mein Bedürnis nach einer Beziehung wie sie eigentlich sein sollte sind unvereinbar. Deshalb auch Kopfentscheidung. Und warum kann man das Herz nicht einfach ausschalten? Herzlich willkommen in der Realität. Es geht mir seit Tagen total dreckig. Ich habe ihr kurz vor Weihnachten geschrieben, dass ich noch etwas für sie empfinde (sie tat total überrascht) und das es deshalb besser ist, wenn wir den Kontakt ganz abbrechen. Geht auch nicht. Es ging mir täglich schlechter. Vor zwei Tagen habe ich ihr dann geschrieben, dass ich sie ja gerne mal wiedersehen würde. Wie schizophren ist das denn? Das bin doch alles nicht ich. Eine Antwort kam nicht (wer kanns ihr verdenken).

Heute morgen dann bin ich unangemeldet zu ihr gefahren, natürlich nur (!) um meinen Wohnungsschlüssel zu holen, den sie noch hatte. Und nach diesem Besuch ist mir mehr denn je bewusst: das war's. Es war alles sehr kühl und abgeklärt. Das ich die Karten auf den Tisch gelegt habe und ihr mein Kopf/Herz - Gefühlschaos erklärt habe, kam auch eher bescheiden an.

Und jetzt sitze ich hier auf meinem Sofa, schreibe meine total verwirrte Geschichte auf, höre Depri-Musik (empfehlenswert ist Madsen-Der Moment) und ertrinke fast in Selbstmitleid und Trauer. Helfen Freunde? Klar, bloß dumm, wenn die nur Paarweise auftreten. Das kann einem glatt den Rest geben.

Aber ich muss sagen, dass mein wirres schreiben in diesem Thread mir ein wenig geholfen hat, meine unzähligen Gedanken etwas zu ordnen. Eine Art Traumebewältigung, wenn man so will. Vielleicht hat ja jemand von Euch eine ähnliche Geschichte erlebt (schwer vorstellbar). Ist aber auch nicht wichtig, denn es zählt unterm Strich das beschissene Gefühl, das so unglaublich wehtut. Und das ist bei allen Betroffenen das Gleiche.

Tim

#2
Jo, rationales Denken und Gefühle sind so widersprüchlich wie es nur geht.

Selbst wenn man denkt es macht doch überhaupt keinen Sinn mehr, das Herz sieht es nicht ein und leidet vor sich hin.

Du hast eigentlich alles versucht, warst ehrlich zu ihr und auch dir selbst. Die Beziehung von sich aus zu beenden, obwohl man den anderen noch liebt, ist ja schon eine Verzweiflungstat, das heißt du wusstest dir nicht mehr anders zu helfen.

Wichtig jetzt ist kein Kontakt mehr. Alles in allem läuft es darauf hinaus: Wenn sie noch Gefühle für dich hat wird sie es selber merken und den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme tun.

4 1/2 Jahre sind eine lange Zeit. Auch wenn sie oberflächlich und distanziert scheint, diese Zeit wird auch sie nicht vergessen.

Aber du musst definitiv mit der Frau abschließen und alles weitere auf dich zukommen lassen. Sonst hast eine lange Zeit des quälens vor dir schätz ich mal.

#3
au wei, da hast du ja einiges hinter dir ... und wohl auch noch vor dir, bei der bewältigung des verlusts. trauma ist auch ein gutes wort dafür, ich find nämlich auch dass es einem trauma verdammt nah kommt, eine solche erfahrung. man steht ja schon irgendwie unter schock und fühlt sich auch sehr hilflos.

deine art zu schreiben ruft trotz des themas immer wieder ein schmunzeln hervor ... den humor und die selbstironie hast du wohl selbst jetzt nicht verloren ... der kann dir sicher auch noch dabei helfen, mit allem klarzukommen :)

ja es klingt schon sehr endgültig, von ihrer seite aus ... jungejunge. von gefühlen kommt da echt nich grad viel rüber.

hoffe dir kann das forum hier ein wenig trost geben, wie mir damals und heute immer mal wieder auch.

lg yolanda

#4
Hi Comlag!

Vielen Dank für Deine Antwort. Klar, Du hast vollkommen Recht. Ich muss den Kontakt auf jeden Fall vermeiden. Aber das ist gerade echt nicht leicht. Ständig möchte ich das Handy in die Hand nehmen und mich bei ihr melden. Seit wahnsinnigen 6 Stunden wehre ich mich erfolgreich gegen das Gefühl. Es würde ja auch gar nichts bringen. Sie würde nicht, oder erst Tage später antworten. Alles um mir vor Augen zu halten, dass sie ja so schwer mit der Arbeit beschäftigt ist. Oder weil sie auch die Null-Kontakt Strategie verfolgt. Ich wüsste bloß gerne ob sie auch wenigstens annähernd so leidet wie ich (aber sich einredet die Arbeit ist Prio 1) oder ob da tatsächlich gar nichts mehr ist.

Es geht einfach nicht in meinen Kopf, wie sie so leben kann. Sie kennt hier keine Sau, außer ihre Angestellten, und die erst seit 2 Wochen. Keine Freunde oder andere sozialen Kontakte. Jeden Tag 14 Stunden arbeiten, schlafen, wieder arbeiten, seit 1 1/2 Jahren. Das kann doch kein Mensch durchhalten.

Sie irgendwie schon. Ist aber vielleicht auch gut so, denn so hat sie ja keine Zeit einen neuen Typen kennen zu lernen. Ich glaube, dann würde ich durchdrehen. Das hört sich jetzt alles so an, als ob sie eine durchgeknallte Psychotante mit Kontaktschwierigkeiten ist. Aber das ist sie nicht, ich kenne sie ja lange genug.

Und warum mache ich mir eigentlich darüber Gedanken. Ist doch ihr Problem. Nee, das ist alles sinnlos, der Zug ist abgefahren. Sie hat sich vorerst für ein Leben entschieden, in dem kein Platz für einen Partner ist. Und ich muss jetzt schnellstens damit abschliessen. Hoffentlich dauerts nicht ewig...

#5
Aber das ist gerade echt nicht leicht. Ständig möchte ich das Handy in die Hand nehmen und mich bei ihr melden. Seit wahnsinnigen 6 Stunden wehre ich mich erfolgreich gegen das Gefühl. Es würde ja auch gar nichts bringen.
Das gleiche mache ich auch seit 3 Tagen durch. Es zerreißt mich. Und jeder Anruf meinerseits würde die Situation nur verschlechtern.

Es geht einfach nicht in meinen Kopf, wie sie so leben kann. Sie kennt hier keine Sau, außer ihre Angestellten, und die erst seit 2 Wochen. Keine Freunde oder andere sozialen Kontakte. Jeden Tag 14 Stunden arbeiten, schlafen, wieder arbeiten, seit 1 1/2 Jahren. Das kann doch kein Mensch durchhalten. Sie irgendwie schon.
Ohne dir oder ihr nahe zutreten. Sich so in die Arbeit zu stürzen hat auch seine Gründe. Wahrscheinlich ist sie vor einem Problem ihrerseits auf der Flucht, ohne sich dessen bewusst zu sein.

nd ich muss jetzt schnellstens damit abschliessen. Hoffentlich dauerts nicht ewig.
Obwohls bei mir nicht so endgülitg ist (ich aber glaube, dass es daraufhinauslaufen wird), hoffe ich auch, dass es nicht ewig dauert.

Hab mal gelesen, es dauert halb so lange wie die Beziehung.Oh nein, ich hoffe nicht...

Sweet_Ina
#6
Hallo Tim, :trost:

ich habe alles gelesen und ich muss sagen, ich kann dich verstehen. ich bin in einer ähnlichen situation, nur dass ich ebenso ein workaholic bin, ohne dass es anders geht, da ich uns quasi grossteils finanziere und diese stärke seinerseits nicht gebraucht wird. dennoch war ich immer diejenige, die alles tat, damit es funktioniert...

wie auch immer. der abstand und dein studium, das sollte doch etwas helfen. im gegensatz zu depri musik. ich sitze auch oft und weine, aber was ich so von dir gelsen habe, ich denke, es war das beste für dich! und das sei jetzt nicht so daher gesagt, obwohl du es so sehen wirst "wie jeder andere es auch sagt" (ich kenn das).

kein kontakt, es ist schwer, ich ringe jede sekunde

arbeit, hmm ja in die kann man sich stürzen, aber auch nur raus und ablenkung. ich kann es nicht mehr

kkühle, ja um fassung zu wahren. ich bin emotional, weine bei jedem telefonat und wenn ich ihn sehe. es ist nicht leicht die liebe des lebens zu verlieren, aber was ich seit ein paar tagen immer höre ist, dass ich auch ein leben habe und dass ich es nicht aufgeben darf. und ganz ehrlich, ganz platt und einfach betrachtet stimmt das total. obwohl der andere, dein zweites teil, sehr viel davon ausgemacht hatte!

liebe grüße, ina

#7
Was soll ich sagen... vielen Dank für die viele Unterstützung und Aufmunterung an Euch alle.

Ina: Da ist ein ganz entscheidender Unterschied zwischen Dir und meiner Exfreundin (und hoffentlich nicht nur der). Du sagst, Du bist immer diejenige gewesen, die alles für die Beziehung getan hat. Das war bei uns leider genau umgekehrt. Von ihr kam immer weniger, am Ende überhaupt nichts mehr. Noch nicht einmal ein lieber Anruf wenn sie mal wieder bis halb 2 bei der Arbeit war. Das wären nämlich die kleinen Gesten gewesen, die mich hätten durchhalten lassen. So etwas hätte mir gezeigt, dass ich trotz allem noch zu ihrem Leben gehöre, dann wäre vieles leichter zu ertragen gewesen. Wenn ich jetzt so schreibe, wird mir immer deutlicher, dass da offensichtlich überhaupt keine Gefühle mehr bei ihr gewesen sein können. Und dann kommen mir wieder Situationen ins Gedächtnis, die eigentlich das Gegenteil zeigen. Als ich mich ins Auto gesetzt habe und quasi als Überraschung 500km zu ihr gefahren bin, hat sie vor Freude (ja, es war Freude!) geweint. Das passt doch nicht zusammen. Verdammt, ich verstehe das alles nicht.

Habt ihr euch wegen der Unvereinbarkeit von Arbeit und Beziehung getrennt? Ich finde, dass ist grausamer als eine Trennung wegen Fremdgehen oder sonst was. Das ist einfach nur sinnlos.

Sweet_Ina
#8
wir haben das getan, nein er, weil ich am limit laufe mit meinem leben. ich arbeite in nem schwierigen job, es ist nicht leicht sich abzugrenzen und ich lerne vieles noch. wir haben uns hier ein leben aufgebaut, er ist amerikaner und wir waren ien jahr in den staaten zusammen, jetzt hier ein leben und dann nach 8 monaten deutschland zuviel für ihn? wo bin ich?

manches passt nicht zusammen. ein weinen vor freude oder angst vor den gefühlen. sind sie klar bei ihr? bei dir ja, aber bei ihr? das mit dem gleichsein war net 100&`% gemeint, sondern nur, dass ich auch sehr viel arbeite, ca. 6tage mit 50Std und mehr, ohne vorbereitungszeit für meine akademie. naja, auf jeden fall ist vieles sinnlos. so wie dieses einmal keine gefühle, dann wieder welche. ich hab das gleiche problemund würde am liebste gegen die wand laufen....

wenn du magst kannst du in meinem thread mehr lesen

ina

#9
Ich habe Dein "Problem" mal angelesen, und ich glaube ich weiss worum es geht.

Das erinnert mich schon alles sehr an meine eigene Situation. Aber ihr seid da wesentlich... wie soll ich es sagen... ihr seid zu retten, ich nicht.

Wenn ich mir aufgrund meiner eigenen Erfahrung rausnehmen darf Dir einen Tipp zu geben:

Mach Dir bewusst, dass es so unendlich viele Dinge gibt, die wichtiger sind als Erfolg im Beruf, Geld, Ansehen, ein schnelles Studium und was weiss ich alles. Denn im Leben jedes Menschen kommen Momente, in denen können diese Dinge nicht weiterhelfen, da brauch einfach jeder Mensch DEN einen, anderen Teil von sich selbst.

Wie gesagt, ich habe die Hoffnung, dass es bei Euch gut ausgehen wird. du hasst ja die Einsicht, dass sich etwas ändern muss und willst auch etwas dafür tun. Das fehlte meiner Freundin leider. Und wenn Du Angst hast, dass Dein Freund die Katze macht, weil er Dir die Zeit, Deinen Lebenswandel umzustellen nicht geben will... dann schick ihn zu mir, da kann er sich einen Mann ansehen, der sich von seiner Freundin getrennt hat, obwohl er sie noch liebt. Kein schöner Anblick!

Sweet_Ina
#10
jetzt muss ich zugeben, dass du mich zum schmunzeln gebracht hast. es ist sehr verfahren und ich danke dir, für den tipp. es tut gut. ich denke, dass jeder fehler macht und ich habe mien bestes versucht, es war halt nicht das richtige, aber woher hätte ich es wissen müssen nach all dem, was vorher war(du sagtest ja, du hättest es gelesen)...

ich wünsche dir wirklich, dass du dein lachen wieder findest. ich wünsche es jedem, vorallem denjenigen, die wirklich lieben und auch leiden! unternimmst du auch was oder sitzt du eher daheim?

Sweet_Ina
#11
ach ja, vergessen. bei mir geht es nicht ums ansehen oder karriere. im gegenteil. ich arbeit soviel, damit "wir" uns finanzieren konnten. zwekcs meiner hätte ich das geld nie gebraucht. ich hab mir nie was davon gekauft. nur das leben ovn ihm und mir. rechnungen usw..., und das tut umso mehr weh dafür bestraft zu werden, wenn ich etwas schönes koche für uns, dafür aber einkuafen muss usw...,daher muss ich viel arbeiten.

#12
Gute Frage. Ich habe hier Gott sei Dank ziemlich viele Freunde gefunden, ich wohne ja noch nicht so lange hier.

Aber das ist so ne Sache... natürlich tut es gut, wenn man unter Leuten ist, aber erstens könnte ich zur Zeit kotzen (sorry) wenn ich Paare sehe (und so gut wie alle meine Freunde sind liiert), und zweitens verfliegt die Aufmunterung in der Sekunde, in der ich wieder alleine bin. Aber nur alleine zu Hause...Oh Gott, wo ist hier ne Pistole (Scherz). Ich muss raus, das steht fest. Montag ist mein Urlaub zu Ende und das Praxissemester geht weiter. Hmm, ich machs wie meine Ex und stürze mich in die Arbeit. Ha, Ironie des Schicksals.

#13
Hm, habe Deinen Thread wohl doch nicht gründlich genug gelesen...

Das ist natürlich nicht schön, wenn Du Dich abrackerst um den Kühlschrank voll zu machen und das nicht hornoriert wird. Ich wünsche Dir aber auch, dass Du bald wieder glücklich wirst. Und ich verzichte auf Floskeln wie "die zeit heilt..." Alles Schwachsinn, ich wills nicht hören. Es tut weh. Ende, Punkt, Aus. Und wir müssen da wieder raus...

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