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eine von vielen

3 Antworten713 AufrufeGestartet von Colombine ·

ColombineThemenstart
#1
Hallo ich bin eine von vielen..

die geliebt hat aber wohl den falschen..zu fest auf die Hormone gehört und zu wenig auf den Bauch..hab über ein Jahr um ihn gekämpft..ich wollte ihn unbedingt denn ich musste ihn nur ansehen und wusste "ich liebe dich"..

doch die beziehung war wie verhext..der ganze druck seinen erwartungen genügen zu können wurden mir zu gross..da wurde ich depressiv und damit konnte er nicht umgehen..so hat er irgendwann..vor zwei wochen..schluss gemacht..seither leide ich..hatte panikattacke, selbstmordgedanken..esse kaum mehr und schlafe kaum mehr. bin schon eine woche krankgeschrieben, war bei einem kollegen für ein paar tage. jetzt bin ich wieder zu hause das ist sehr schlimm. der schmerz ist riesig..man wollte es doch so sehr. aber ich merke ich bin vielleicht vor mir selbst geflüchtet.

auch vor den schatten der vergangenheit..die haben mich jetzt natürlich wieder eingeholt..das macht angst. seit ich 18 war war ich nicht mehr singel..ich muss das zuerst lernen...immer war da jemand in meinen kopf..jemand für den es sich lohnte zu leben..eine gemeinsame zukunft im kopf ein ziel..so konnte ich fröhlich sein so hatte ich kraft so dachte ich jedenfalls..

freunde habe ich aber nicht viele. für eine krise zu wenige.

ich habe noch kontakt zum ex aber ich mache mir mittlerweile zum glück keine hoffnungen mehr. und ich bin auch so weit dass ich einsehe dass er nicht der richtige war denn ich brauche einen der auch mit krisen umgehen kann der mich liebt wie ich bin und nicht wie ich sein sollte. der an mich glaubt.

ich habe eine therapie angefangen..er wollte mich immer dazu drängen aber ich wollte es dann nicht weil er mich so dazu drängte..mittlerweile weiss ich dass ich einfach eine therpie brauche weil ich mir langsam selbst gefährlich werde wenn ich weiterhin nichts esse...es geht ja schon nur 5min bis ich weiss welcher wochentag es ist und ich bringe termine durcheinander..

habe immer so angst vor der schlaflosigkeit..und vor den ängsten..vor der leere. der gedanken mich umzubringen ist zum glück nicht mehr wirklich da..denn irgendwie..wozu? ich leide lieber. ich lass mich lieber langsam verhungern..jedenfalls kommt es mir momentan so vor als hätte ich da nicht mehr gross einfluss darauf.

#2
Hallo Colombine

Bei mir schlägt Kummer auch immer als erstes auf den Magen und ich hatte das Problem, das du schilderst, vor nicht all zu langer Zeit selber. Vielleicht helfen dir ja die Sachen, die mir auch geholfen haben.

Ich hab geschaut, dass ich öfters mit anderen zusammen esse und mir feste Zeiten schaffe. Was ganz wichtig ist, ist dass du immer was zu Hause hast. Ich weiss, sich zum Essen zwingen zu müssen ist schrecklich. Aber nichts oder zu wenig essen schlägt extrem auf die Psyche.

Versuch, dich nicht zu sehr zurück zu ziehn, geh unter Leute! Ich weiss, das tönt blöd und ich wollte den selber Satz nie hören aber es hilft.

Treib Sport, das tut gut, stärkt das Selbstbewusstsein und schüttet Glückshormone aus. Schokolade und Bananen übrigens auch ;o)

Pass auf dich auf!

Chili

#3
Hallo Colombine

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Glück. Ich hoffe Du wirst jemanden treffen, der Dich genau so nimmt wie Du bist. Der Dich so liebt wie Du bist...

Liebe Grüsse

Iratlos

#4
Hi Colombine,

ich glaube ich verstehe Dich sehr gut!

Meine Geschichte ist ähnlich Deiner und ich war die letzten 7 Jahre auch nicht solo. Die WE sind besonders schlimm...und ja man fragt sich wieso es auf einmal alles so anderst kam.

Ich weiß es bis jetzt noch nicht und wenn kämpfen auch nicht viel bringt, es ist das wenn man spürt "die" is es..

Wünche Dir viel Energie!

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