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Einfach nur gedacht

9 Antworten3'297 AufrufeGestartet von Rastlos ·

RastlosThemenstart
#1
Die meisten meiner Sachen entstehen aus einem Moment heraus. Habt Nachsicht wenn sie nicht immer perfekt sind ;)

Sich die Sorgen / den Frust von der Seele schreiben ist in meinen Augen eine sehr effektive Methode mit Problemen umzugehen.

Hoffnung

Dunkle weite Leere,


keine Menschenseele in Sicht;



ein Ort an den ich immer wiederkehre,



einsame Stille - ohne Licht.






Ewige Weite volle Einsamkeit,



ich wandelte dort schon oft;



keine traute Zweisamkeit,



dabei habe ich so oft gehofft.






Langsam lichtet sich die Nacht,



eine Träne macht sich auf den Weg;



ich habe oft an dich gedacht,



an die Gefühle die ich für dich heg.






Deine Augen funkeln wie die Sterne,



du weisst nichts von mir;



weit weg bist du in der Ferne



ich wandle jedoch noch immer hier.






Eines Tages – glaube mir,



ich sehne mich nach dem Tag;



stehe ich vor dir,



sage dir wie sehr ich dich mag.





(Quelle: Rastlos - 25.06.07)

#2
hallo

ich finde das gedicht schön... ein gedicht entsteht am besten, aus einem moment...erinnert mich irgendwie an meine gedanken...

hoffe ich kann wieder mal eins von dir lesen.

glg zebra

#3
Hi Zebra,

freut mich wenn dir mein "Gedicht" gefallen hat. Ich denke mal ich werd noch ein paar schreiben, da mir im Moment viele Sachen durch den Kopf gehen, die ich eigentlich mit niemandem um mich herum besprechen kann, resp. möchte.

Vertrauensbruch

Tränen in deinen Augen,


lange schaust du mich an;



ich wünscht ich könnt dir glauben,



weiss nicht ob ich es jemals wieder kann.






Tief verletzt, unendlich gekränkt,



warum haste du das getan, warum ist es passiert;



dabei habe ich dir doch mein Herz geschenkt,



Weiss du wie es sich anfühlt wenn man sich in der Ewigkeit verliert?






Tränenreiche Nächte und verlorene Gefühle,



verliere den Boden unter den Füssen;



die Schmetterlinge sind verstummt, ich spüre nur Kühle.









Der Schmerz war gross und sass sehr tief,



nächtelang im Bette ich lag wach;



hörte auf mein Herz was nach dir rief,



ich wusste nicht was ich nun mach.






Ich sehne mich nach deiner Liebe,



du fehlst mir so sehr;



wer weiss wohin uns die Zweisamkeit triebe ,



wenn das alles nicht gewesen wär.






In den Sternen seh ich dein Gesicht,



so fern und doch so klar;



ich weiss du liebst Ihn nicht,



und doch ist es schwer zu vergessen was war.






Nur ein einziges Mal das hast du mir gesagt,



ein Vertrauensbruch trotzallem für mich;



immer wieder ein Gedanken der mich plagt,



Ich höre Ihn sagen „Ich will dich“.






Und ich frage mich wenn ich dich seh,



warum hast du das getan;



warum tatest du mir so weh?





(Quelle: Rastlos - 26.06.07)

#4
Aus "aktuellem Anlass"

Weisst du noch?

Weiss du noch wie es damals war,


der Himmel war so sternenklar;



Weisst du noch was dann geschah,



nie wieder warst du mir so nah.






Weiss du noch was du mir hast gesagt,



du hast mir damals dein Leid geklagt;



Weiss du noch wie „ER“ dir so hat weh getan,



schaust mich an und kuschelst dich näher an mich ran.






Weisst du wie bitter die Tränen waren,



du hast geweint ohne dein Gesicht zu waren;



Weisst du noch wie ich dich hab in den Arm genommen,



nur damit du es schaffst für einen Moment dem Schmerz zu entkommen.






Weisst du noch wie du geschworen hast dich von Ihm zu trennen,



Trennung als Grund vor Ihm wegzurennen;



Weisst du noch wie ich dich stütze,



auf das es nur ein klein wenig nütze.






Weisst du noch wie ich in der Trennungsphase immer für dich da war,



wie ein Hirte für seine Schar;



Weisst du noch wie du dich so oft bei mir hast ausgeweint?









Weisst du eigentlich wie viel du mir bedeutest,



als wenn du als Piratin mein Herz erbeutest;



Weisst du eigentlich was damals in meinem Kopf vorging,



auch wenn am Horizont ein dunkler Vorhang hing.






Weisst du wie es mir weh tut,



ich bin ohne jeden Lebensmut;



Weisst du was du hast mir angetan,



als ich dich gestern mit „IHM“ sah Arm in Arm?


(Quelle: Rastlos - 26.06.07)

#5
hallo

das gedicht: "weisst du noch" es tut mir weh das zu lesen, denn vielleicht tu ich das bald jemandem genau so an... genau so wie du es geschrieben hasst, nur das es nicht um einen Freund/ exfreund geht . ich weis aber nicht wie ich es nicht so weit kommen lassen kann... ich weis er hat mich sehr gern, und ich hatte familiär probleme... bin zu ihm gegangen, für das sind freunde doch da... doch jetzt macht er sich hoffnungen... was ich nie so rüber bringen wollte...

so schnell gibt es missverständnisse und probleme...

glg zebra

#6
Bin zwar net ganz so zufrieden mit diesem "Text", trotzdem soll er so bleiben wie er ist; als eine Art Spiegel der Seele

Einsamkeit





Traurig sitze ich auch dem Balkon,



träume von einer Gestalt;



fliege in Gedanken davon,



hörte sie sagen „Auf Bald“.






Es fängt an zu regnen, Tropfen platschen auf einen Arm,



ich erwache aus meinem Traum;



stelle mir die Frage wie es soweit kam,



glaube es kaum.






Einsamkeit ist Bestandteil meines Lebens





Lege mich auf mein Bett und versuche zu verstehn,



Tränen in den Augen;



Ungehört werden Sie vergehn,



langsam schwindet der Glauben.






Ein leises Schluchzen, mehr ward nicht vernommen,



der Kopf voller wirrer Gedanken;



keiner weiss wie es dazu gekommen,



weiss wie sie entstanden.






Einsamkeit ist dunkler Begleiter meines Strebens





Erschöpft werde ich vom Schlaf erlöst,



die Zeit verrinnt;



Ich weiss nicht wie lange ich hab gedöst



bis alles wieder von vorne beginnt…






Einsamkeit macht viel Erreichtes in meinem Lebens für vergebens

(Quelle: Rastlos - 26.06.07)

#7
woah.. isch wierklich es wunderscheens gedicht.. :klatsch:

#8
@zebra

Es ist wirklich schwer die Gefühle und die Sehnsucht seines Gegenübers immer richtig einzuschätzen aber ich sehe es so dass wenn ich in so eine Situation kommen würde, würde ich mir wünschen dass mir mein Gegenpart reinen Wein einschenkt und mir so zumindest das Gefühl gibt, dass meine Gefühle für Ihn / Sie etwas bedeuten.

@sunnestrahl

danke :)

Unsichtbar

Die Welt dreht sich unaufhaltsam weiter,


ich sitze hier auf meinem Stein;



der Himmel ist zwar heiter,



trotzdem bin ich allein.






Menschen ziehn an mir vorüber,



als ob ich gar nicht da;



der Tag ist schon hinüber,



weisst nicht ob es jemals anders war.






Ich hab die Hoffnung längst verloren,



weiss nicht wann es geschah;



ich habe vor Einsamkeit gefroren,



als ich niemanden mehr sah.






Vielleicht war es in jenem März,



eine Frage die ich mir damals stellte war;



und das ist kein schlechter Scherz



bin ich allein … bin ich unsichtbar?






Das Leben zog an mir vorrüber,



wie vom Winde verweht;



selten kam jemand zu mir herüber,



und fragte mich wie es mir geht.






Liegt es an mir,



wie ich bin oder wie ich war;



wünschte du wärst hier,



aber es scheint als wär ich unsichtbar.






Dunkle Wolken verhüllen den Horizont,



der Tag neigt sich seinem Ende;



wer weiss was morgen kommt,



vielleicht sogar die Wende?


(Quelle: Rastlos - 18.07.07)

#9
Hier ein weiteres "Enstanden in einem Augenblick" Gedicht...

Stille Momente

Tief in deinen Augen kann ich es sehn,

du fasst nach meinen Händen;

es ist klar, ich kann nicht einfach gehen,

möge der Moment niemals enden.

Schweigen stehen wir uns gegenüber,

dein Hände sind zittern leicht;

die Zeit zieht an uns vorrüber,

dein Blick mich erweicht.

Vorsichtig ziehe ich dich an mich heran,

ich spüre deine Atem;

du lehnst deinen Kopf an meiner Schulter an.

Eine einzelne Träne kullert über dein Gesicht,

mit zerreisst es fast das Herz;

als wollte sie sagen „Verlass mich nicht“,

„Helf mir mit meinem Schmerz“.

Ich habe dir versprochen,

schon als ich dich damals das erste Mal sah;

wenn immer du hast Kummer oder dein Herz ist gebrochen,

ich bin für dich da.

Immer mehr Tränen banen sich den Weg über dein Gesicht,

du drückst dich feste an mich;

wie ein Fels in der wogenden Brandung,

das bin ich für dich.

Ohne Worte nur mit meiner Nähe gebe ich dir Kraft,

du fühlst dich sicher und geborgen;

Nähe die Sicherheit schafft,

für einen Moment ohne Sorgen.

(Quelle: Rastlos - 02.10.07)

#10
Musste einfach was schreiben nach dem Telefonat mit "IHR" welches ich eben hatte

Gefühle

Eine vertraue Nachricht von dir für mich,

hielt es für die Botschaft „Denk an dich“;

musste jedoch sehr bald sehn,

dass das Schicksal einen andren Weg wird gehen.

Wir kennen uns nun seit gut 2 Wochen,

irgendwie lässt du mein Herz ein wenig höher pochen;

dachte Virtualität und Realität wären sich nicht so fern,

man hat einander in beiden Welten gern.

Hab dich gestern in Kino begleitet,

einen Besuch zu dem du mich hast verleitet;

irgendwie war die Spannung und das Kribbeln leicht verstummt,

als wär es ein wenig eingemummt.

Sassen uns nach dem Film bei dir gegenüber,

irgendwie kam die Symphatie beidseitig nicht wirklich rüber;

befremdlich da wir uns doch so vertraut,

wie am Telefon mit jedem Laut.

Vielleicht hat es nicht sollen sein,

zu schön war doch der Schein;

„lass uns Freunde bleiben“,

scheint als Ende das Kapitel bevor ich schaff etwas zu schreiben.

Eigentlich kann ich mich nicht beklagen,

denn ich wollte dir ja sowieso sagen;

dass ich meine Koffer packe und den Kontinent verlasse,

und ich dich niemals verletzen könnte ohne das ich mich danach unendlich hasse.

Doch nun schmerzen deine Worte doch,

werfen mich in ein kleines Loch;

obwohl ich mir nicht sicher bin,

ob ich interpretier den richtigen Sinn.

Ich muss deine Entscheidung akzeptieren,

denn ich will dich nicht ganz verlieren;

zuviel hast du mir gegeben in der letzten Zeit,

gabst mir für ein kleines Stück des Weges Geleit.

So schliesse ich mit den Worten so oft gedacht,

egal wo du sein wirst ich wache über dich Tag und Nacht!

( Quelle: Rastlos - 16.02.08 )

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