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Einsamkeit

1 Antworten1'403 AufrufeGestartet von Thomas83 ·

Thomas83Themenstart
#1
Frizli

Es war einmal der "Frizli". Frizli war ein sehr sensibler, feinfühliger und schüchterner Mensch, der gerne seine Ruhe hatte.

Dann gab es da noch die "Stefanie".

Frizli war sehr angetan von der Stefanie, doch schüchtern wie er war getraute er sich nicht den ersten Schritt zu machen.

Stattdessen verstrickte er sich in Gedankenspiele.

"Wie komme ich überhaupt an sie ran? Wie um alles in der Welt soll ich sie darauf ansprechen? Hat sie überhaupt an mir Interesse? Hat sie einen Freund? Bin ich nur so ein "netter Kollege von nebenan?" Mache ich mir einfach nur falsche Hoffnungen? Verhalte ich mich falsch? Gebe ich ihr das Gefühl das ich an ihr kein Interesse habe?

Frizli zerbrach sich den Kopf darüber, er versuchte klaren Verstand zu behalten um aus der Stefanie schlau zu werden.

Doch sein Herz hatte Frizli schon längst an sie verloren.

Frizli dachte von morgens bis abends an seine möchte-sooo-gern-Freundin.

Frizli war ein Tagträumer. In seinen Gedanken war er bei "seiner" Stefanie. Er malte sich aus, wie es sein würde, mit ihr zusammen den Sonnenuntergang zu geniessen, ihre Hand fest umklammernd und ihre Liebe und Wärme zu spüren.

Er malte sich aus, wie es sein würde, sie am Wochenende zu besuchen, zu umarmen und sie nie mehr loszulassen.

Er träumte davon, mit ihr zusammenzubleiben bis ans Ende ihrer gemeinsamen Tage.

Die Realität sah gewiss etwas anders aus. Frizli realisierte langsam das sie wenig Interesse an ihm hatte.

Liebeskummer begann sich breitzumachen.

"Warum bloss", dachte Frizli, "warum bloss wird sie nie meine Freundin sein? Warum? So eine werde ich in meinem ganzen Leben nicht wiederfinden."

Frizli war niedergeschlagen. Er hatte keine Lust mehr, war kraftlos, und trauerte "seiner" Stefanie nach, der liebsten besten, nettesten und hübschesten Mädchen in diesem Universum für die er doch alles getan hätte.

Frizli musste einsehen das es vorbei war, bevor es überhaupt angefangen hatte, und es viel ihm schwer, sehr schwer.

Frizli fragte sich ob er wohl jemals eine Freundin finden würde, ob er es jemals erleben würde die Liebe zu spüren und einen Sonnenschein von Frau zu haben.

Frizli sah schwarz und Hilflosigkeit und Ohnmachtsgefühle machten sich in ihm breit. Dabei wünschte er sich doch nichts sehnlichster als eine Frau.

"Jeder Trottel hat eine Freundin", fuhr es dem Frizli durch den Kopf, "nur ich nicht, was habe ich in meinem Leben bloss falsch gemacht?

Er haderte mit dem Schicksal, verstand die Welt nicht mehr, zweifelte an sich selber, stellte alles in Frage und seine Stimmungslage war in einem stetigen auf und ab, schlimmer als auf einer Achterbahn.

Frizli glaubte langsam aber sicher nicht mehr daran, jemals in seinem Leben eine Frau zu finden, die ihm das Gefühl gäbe wirklich geliebt zu werden.

Frizli fühlte sich ziemlich niedergeschlagen von dieser ernüchternden und harten Realität.

Dabei hoffte er doch noch immer verzweifelt darauf, tief in seiner Seele keimte eben noch dieser kleine Funkenschimer, das ihm eines fernen Tages jener Sonnenschein über den Weg laufen würde, der ihm von all dem Leid befreien würde.

Und so hofft Frizli noch heute - den die Hoffnung - die Hoffnung stirbt zuletzt.

Text von Thomas83

#2
mhmm.. erinnert mich an einen freund von mir, darum:

also ich finde frizli sollte sein selbstwertgefühl und das glücklichsein nicht von einer frau abhängig machen... ein verzweifelt suchender wirkt nicht grade attraktiv.. das fliesst - ich nenn das jetzt mal so - manchmal in die ausstrahlung.

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