Ende
0 Antworten990 AufrufeGestartet von foxmoulder ·
foxmoulderThemenstart
Der Waldboden knistert viel zu laut unter meinen zittrigen, nervösen Schritten und macht unnütz auf mich aufmerksam schutzlos wie ich bin, ohne Licht, ohne meinen Stern, ohne Glühwürmchen die den Weg leuchten wie gute Seelen, ohne dich in einer feindlichen Umgebung, während ich immer weiter in das absolute Dunkle vordringe in der Hoffnung das wenn der letzte Lichtstrahl von der Dunkelheit verschluckt wird mich auch meine Gefühle nicht mehr peinigen. Ich denke nicht an die Angst vor der Dunkelheit und setzte meinen Weg fort, ich muß da durch, allein, obwohl es anders geplant war. Der kalte Wind in meinem Nacken jagt mir eisige Schauer über den Rücken, wo ist deine Hand die mir sonst immer so viel Mut gemacht hat, du hattest sie mir versprochen, für immer, doch sie ist so fern wie die Erlösung von dieser endlosen gottverlassen Scheiße die sich Leben schimpft. Ich lenke meine Schritte immer tiefer in den Wald, um mich zu erinnern, ich weigere mich das beste was ich je hatte zu vergessen auch wenn es nur Schmerz bereitet. Schmerz ist immer noch besser als die Leere die mir durch den Wald hinterherjagd und versucht meine Seele für immer mit Dunkelheit zu füllen. Der Mond ist der Spiegel deiner Seele aber er redet nicht mehr zu mir denn du hast es ihm verboten, doch würde ich so gerne wissen ob es dir gut geht, Hoffnung das deine Seele nicht wie meine mit Eis überzogen ist, sondern mit Sonnenlicht durchflutet ist. Dicke dunkle Zweige bedrohen mich von rechts und links auf meinem aussichtlosen Weg, der Wind der durch sie streicht erzählt mir von meinem Versagen und lacht über meine guten Absichten verhöhnt mich wohlwissend das ich mir allein die Schuld gebe, nennt mich Versager und Weichei, aber er kann den Eismantel der meine Seele bedeckt nicht durchbrechen und es schaffen das ich mir selbst leid tue, doch die Angst ist allgegenwärtig.. Ich laufe diesen Pfad seit meiner Kindheit, damals mit Hoffnung, inzwischen mit Resignation, doch ich komme nicht an meinem Ziel an, Bäume liegen quer darüber und machen ein weiterkommen unmöglich. Rechts und links steht der Wald in Flammen, jeder Baum ein Mensch der versucht mir weh zu tun und mich zu verbrennen, der meine Art den Weg zu laufen nicht mag. Aber ich ignoriere die brennenden Stiche um meine Seele zu retten und um nicht nicht einen durch andere Geblendete begradigten Weg zu laufen der nicht der meinige ist. Und plötzlich freue ich mich über jedes Hindernis, denn ich weiß ich kann wenigstens meine Seele retten, ihr bekommt sie nicht, sie ist nicht angreifbar für euch, denn sie ist erfüllt mit Liebe und Güte und wartet nur darauf ihren Platz im Himmel einzunehmen mit alle ihren Fehlern. Inzwischen ist jeder Lichtstrahl um mich im morastigen von Farnen bedecktem Boden versickert. Das Moos auf den dicken Wurzeln am Boden macht jedes Fortkommen zu einer rutschigen Angelegenheit. Ich bleibe stehen. Um mich herum Totenstille. Ich bin da, es beginnt wie schon so so oft zuvor, ich sehe dich vor meinen Augen, in meinem Kopf umgeben von düsterer Schwärze und enloser Stille, endlich keine anderen störenden Eindrücke die meine Erinnerungen an dich verfälschen, meine Gefühle sind da sie waren immer da für dich, tief vergraben um nicht den Verstand zu verlieren, gute Gefühle, Glück durchströmt mich als mir deine wachen intelligenten Augen im Geist erscheinen als wärst du bei mir. Ich kann den flackernden Kerzenschein am Weihnachtsabend darin erkennen, deine Liebe die du mir gabst, ich kann dich schmecken und riechen, deinen süßen verführerischen Duft. Ich weiß genau wie du dich anfühlst, ich berühre dich und streichel dir über die Wange, ich bin glücklich, du bist da und für wenige Stunden schmilzt das meine Seele bedeckende Eis bis die Realität zurückkehrt und ich wieder allein im Wald stehe ,angsterfüllt, jeder Schatten eine Gefahr jedes Knacken ein Herzrasen, jeder Gedanke schlecht und frei von Optimismus. Nur Schwärze und das Wissen das Gott mich verlassen hat und das Böse herrscht. Ich möchte zurück zu dir erblicke im Mondschein auf einer Lichtung eine schwarze Rose, ihre Blätter ziehen mich magisch an, sie ist wie du sie ist wunderschön, du bist es und ihre Blüte nun unereichbar weil ich einen Stacheldraht um mich selbst gespannt habe, trotzdem sie verspricht mir Erlösung. Ihre Blütenblätter glänzen warm vom feuchten Tau. Ich weiß warum sie dort steht, sie will mich mitnehmen und mit ihren warmen Blütenblättern umschlingen bis jeder schlechte Gedanke verflogen ist und ich wehre mich nicht mehr dagegen, wozu auch, ich habe keine Kraft mehr und keinen Willen, keine Perspektive mehr ohne dich, ich habe Angst, was wenn es falsch ist. Doch dann beginnen sich die schwarzen Blätter weiß zu färben und ich habe keine Angst mehr, denn du bist überall in meinem ganzen Köper, ich spüre wie du mich aus meinem Körper befreist während ich die Blütenblätter esse, sie schmecken bitter und mein Mund fühlt sich taub an, das ich schlucke wird mir nicht mehr bewusst. Ich schwebe du hast mir die Kraft gegeben mich zu lösen, ich gehöre nicht hierher nicht ohne dich, nicht mit meinem Wissem um dich,dem Erlebten ich danke dir, ich schwebe............... .
Seite 1 von 1 · 1 Beiträge in diesem Thema