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Entscheidung zwischen Familie und Geliebte

323 Antworten48'694 AufrufeGestartet von playmobil ·

#101
Und zwar so sehr, dass ihn die Konsequenzen des einen auch im anderen verfolgen würden, egal, wie rum er es auch dreht.
100% so ist es

#102
@Lilly 22

Viele Kinder erfahren gerade deswegen traumatische Erlebnisse, weil sich ihre Eltern nicht trennen. Wenn der Vater oder die Mutter häufig unglücklich ist, beziehen das Kinder auf sich. Das kann ja passieren im Fall des TE.

Es gibt zudem viele andere Gründe, die das Zusammenleben der Eltern für Kinder unerträglich macht. 

bearbeitet #103
Mein Herz brennt für die Affäre durch und durch.


Und dagegen hast du nur dieses Mittel?

Ich hoffe, eine Distanz durch den Umzug zu schaffen, weil ich meine Affäre dann nicht mehr sehe.




du bist ein Spassvogel, wenn du meinst, dass ein Umzug eine Besserung bringt.

Die Besserung bringt nur dein Wille: Entweder voll zur Affäre zu stehen, oder voll zu Familie.

Aber ein äusserer Anlass - hier: Umzug - wird deine Gedanken in keiner Weise verändern. Und solange du durch und durch für die Affäre brennst, wirst du auch am besten mit ihr durch zu brennen.

Mach doch ein Angebot an deine Frau: Jetzt mit der Affäre alles ausleben, was du vermisst, und wenn dann der Zauber verflogen ist und der Öde Alltag einkehrt, darfst du zurückkehren zu deiner Frau und Familie.

Das wäre doch ein Superangbot, wo alle was davon haben: Du deinen Spass, deine Frau ihre Ruhe.

#104
Ich habe das tatsächlich so im Bekanntenkreis erlebt, aber die Frau, die das mitgemacht hat, war für mein Verständnis unterkühlt.
In den meisten Fällen kehrt der Ehemann reumütig zurück bzw. würde gerne zurückkommen, wenn die Gattin ihn zurücknähme. Vielleicht liegt es an mangelndem Mut oder die Liebe für die Geliebte reicht nicht aus. 

#105
Die Besserung bringt nur dein Wille: Entweder voll zur Affäre zu stehen, oder voll zu Familie
Und da liegt das Problem. Ich stehe nicht voll zur Affäre und nicht voll zur Familie. Es ist eine Hin und Her Gerissenheit die allen Beteiligten gesundheitlich schadet. Mal tendiert man mehr zur Affäre und mal eher zur Familie.

Der unbändige 100% irge Wille, ist nicht vorhanden.

#106
du bist ein Spassvogel, wenn du meinst, dass ein Umzug eine Besserung bringt.
Was heißt Besserung? Im neuen Eigenheim, haben wir mehr Platz für uns und für die Kinder. Eine Wohlfühloase als Haus. Freunde und Familie kann man öfters mal wieder einladen oder generell im Sommer zum Grillen. Die Affäre, würde ich dann nicht mehr sehen. Körperlichen Kontakt würde auch nicht mehr da sein. Ein Ortswechsel bzw Neustart " kann " Wunder bewirken, Muss aber nicht. Ich werde mit Sicherheit nicht an Tag 1 die Affäre sofort vergessen können. Ich werde noch lange leiden bzw bis ich drüber hinweg bin. 

#107
Die Ehe ist noch zu retten, - zumindest solange die Gattin nichts von der Affäre weiß
Das denke ich auch. " Noch " .... Alles liegt an mir. Wie ich mich gebe und was ich meiner Frau an Gefühlen und Liebe geben kann.

#108
seiner Frau einigermaßen glücklich zu sein,
Ich denke und hoffe das. Wir waren es vor der Affäre auch immer durchgehend 7 Jahre gewesen. Ohne Knall oder sonstiges. Okay... Es gab immer Schwierigkeiten mit meinen Schwiegereltern. Aber damit, habe ich mich abgefunden und meine Frau hat eine gewisse Distanz, zu ihren Eltern aufgebaut, um ihre Familie zu schützen.

#109
Was heißt Besserung? Im neuen Eigenheim, haben wir mehr Platz für uns und für die Kinder. Eine Wohlfühloase als Haus. Freunde und Familie kann man öfters mal wieder einladen oder generell im Sommer zum Grillen. Die Affäre, würde ich dann nicht mehr sehen. Körperlichen Kontakt würde auch nicht mehr da sein. Ein Ortswechsel bzw Neustart " kann " Wunder bewirken, Muss aber nicht. Ich werde mit Sicherheit nicht an Tag 1 die Affäre sofort vergessen können. Ich werde noch lange leiden bzw bis ich drüber hinweg bin. 


Klar, man kann allerhand machen in einem neuen Zuhause. Und man kann sich die Gedanken an die Geliebte Affäre mit vielen Freunden verscheuchen, mit Aktionismus, um nicht an sie denken zu müssen.

Aber gerade da liegt doch der Haken: Alles organisiert, damit du keine Zeit zum an sie Denken hast, denn hättest du Zeit, würdest du sofort an sie denken.

Dieses an sie Denken, das muss aus deinen Gedanken verschwinden. Und da helfen keine neuen Häuser, keine Völkerwanderungen und was man sonst noch so an äusserem machen könnte. Da hilft nur ein in sich gehen und ein Wollen, die Affäre endgültig aus deinem eigenen Gedankengebäude zu entfernen.

Sonst nützt alles nicht. Aber mir scheint auch, dass du sehr abwehrend bist und dich auf äusserlichkeiten abstützt, nur damit du auf keinen Fall irgendetwas ändern müsstest an deinem Konstrukt. Aber ohne Änderung kannst du alles so lassen, wie es ist, es wird sich gar nichts bessern.

Darum mein Vorschlag, um die Sache zu einem Ende zu bringen: Mach das, was du gerne mit deiner Affäre tun möchtest. Ziehe mit ihr zusammen, erlebe die süssesten Stunden deines Lebens - und wenn dann die Sache genau so verläuft und ihr an dem Punkt angekommen seid, an dem du mit deiner Familie jetzt stehst, dann kannst du wieder zurück zu deiner Familie. Das kennst du ja, und deine Kinder werden es vielleicht schätzen, wenn der Vater wieder zurückkommt.

Aber du hast dann Gewissheit, dass es mit der Affäre genau so verläuft, wie es mit deiner Frau verlaufen ist.

Vielleicht aber denkst du dann, eine neue Affäre muss her, damit du dich wieder lebendig fühlst. Das wäre dann ein anderes Problem. Bleiben wir erst einmal bei diesem.

Damit du wieder zurück kannst, müsstest du aber mit deiner Frau alles genau besprechen. Und ihr natürlich erlauben, während deiner längeren Abwesenheit (ich Rechner mit einem Jahr) ebenfalls sich mit andern Männern einlassen zu dürfen, ihrerseits Sex à discretion zu haben (was spricht dagegen) und ihre heimlichen Phantasien ausleben zu dürfen, die sie nicht mit dir ausleben kann.

Das könnte doch recht gut funktionieren, meinst du nicht?

#110
Ich bin geneigt in die Richtung eines anderen Teilnehmers hier zu denken, nämlich, dass keine von den Frauen richtig passt. Der TE lässt sich auf Treuebruch und Lügen ein und überlegt aber jetzt schon, wie es in ein paar Jahren mit der Affärenfrau aussehen könnte. Wenn ich jemanden richtig toll finde, dann nehme ich das in Kauf.

#111
Dankeschön erstmal an alle für Ratschläge, Kritik und Meinungen generell. Es tut gut sich auszutauschen und andere Meinungen sich anzuhören. Fakt bleibt trotzdem, dass die Entscheidung ganz bei mir alleine liegt.

#112
Wenn ich jemanden richtig toll finde, dann nehme ich das in Kauf.
Im Prinzip schon. Nur in der Lebenssituation, in der ich mich jetzt befinde, ich nicht einfach von heute auf morgen, " Tschüss " sagen kann. Man muss dann letzten Endes den " Ist Stand sehen ". Gucken, wie es davor gewesen ist und vorausschauend überlegen, wie es womöglich in ein bis zwei Jahren oder in 10 bis 15 Jahren wäre. Wo sehe ich mich ? Was möchte ich?

Sowas, ist halt eine krasse Lebensentscheidung 

Gelöschtes Mitglied 40691
#113
Fakt bleibt trotzdem, dass die Entscheidung ganz bei mir alleine liegt.
Es wäre sehr viel fairer, wenn du alle Fakten auf den Tisch legen würdest; dann könnte deine Frau entscheiden. 

Und by the way; eine Geliebte, die keinerlei Skrupel hat, Zeit mit dir zu verbringen, während Frau und Kinder auf dich warten, wird dich ebenso eiskalt fallen lassen wenns dann nicht so läuft wie es sollte. Was eh passieren wird. 

3× hilfreich
#114
Das muss nicht sein. Menschen sind Individuen. Du kannst 100 Frauen kennen, die sich so benehmen, aber es kann noch Tausend andere geben, die anders sind. Jedenfalls kennen wir alle auch die anderen Frauen, die anders sind.

bearbeitet #115
Fakt bleibt trotzdem, dass die Entscheidung ganz bei mir alleine liegt.
Das liegst du ebenfalls ziemlich falsch.

Klar kannst du das Oberhaupt der Familie spielen und sagen, wo es langgeht. In dem du darüber entscheidest, dass du die Familie eben verlässt und dich mit deiner Affäre amüsierst.

Aber wie kann man nur so falsch sein? So hinterhältig, so heuchlerisch?

Die Frau und Familie im Glauben lassen, alles sei gut und auf bestem Wege, sogar ein neues Haus bewohnen wollen, gleichzeitig aber den Absprung zur Affäre vorbereiten und nur noch die Gleichung machen, was den besseren Output für DEIN Leben bringt - und je nachdem dann bei der Familie bleiben oder zur Affäre ziehen.

Wenn du schon so agieren musst, weil du nicht anders kannst, dann gibt wenigstens deiner Frau die Chance, sich darin positionieren zu können. Vielleicht würde sie ja alles dafür tun, wenn sie wüsste, dass du quasi schon aus dem Haus und nur noch ein Hauch weit entfernt bist von deiner Geliebten.

Vielleicht aber würde sie dir den wohlverdienten Arschtritt geben und dich zum Teufel jagen, weil sie solches Verhalten auch erbärmlich findet und ein Mann, der sich so verhält, sie nicht für würdig hält, ihr Mann zu sein.

Aber davon hast du Angst, ja?

Man weiss dann einfach nicht, was in 10 oder 20 Jahren oder am Lebensende sein wird. So doof.

Aber wenn du auf Sicherheit aus bist, dann bleib wo du bist, da weisst du, was du hast. 

3× hilfreich
#116
@Lilly 22

Viele Kinder erfahren gerade deswegen traumatische Erlebnisse, weil sich ihre Eltern nicht trennen. Wenn der Vater oder die Mutter häufig unglücklich ist, beziehen das Kinder auf sich. Das kann ja passieren im Fall des TE.

Es gibt zudem viele andere Gründe, die das Zusammenleben der Eltern für Kinder unerträglich macht. 
@serene

Das verstehst Du offenbar nicht in dem Zusammenhang, wie ihn meinte bzw. versuchte darzustellen. Mir ging es darum, dem TE aufzuzeigen, dass bereits eine Trennung der Eltern ein traumatisches Ereignis für Kinder darstellt. Sie erleben damit, dass Liebe Verlust und Schmerz bedeutet. Sie empfinden womöglich, wie "schnell" das Geliebte offenbar austauschbar, gegen etwas anderes, ist. Erst recht, erleben sie den sich trennenden Elternpart direkt im Anschluß daran, in seiner neuen Beziehung ("die Affaire würde sich sicher auch um die Kinder kümmern), zu einer Frau, mit der er selbst noch keinen wirklichen Alltag erlebte und wo es in den Sternen steht, ob daraus etwas auf Dauer wird. Schlimm, kommt es hier dann erneut zu einer Trennung und sie müssen auch dort wieder "Abschied" erleben und durch. Vielleicht bei ihrer Mutter nicht viel anders. Bis eventuell doch mal der auch passende, neue Partner kommt, der sich im Alltag beweist. Das meinte ich.

Ansonsten ist es natürlich besser, wenn Eltern, deren Beziehung nicht mehr zu "kitten ist", sich lieber trennen. Dann kann man Spätfolgen für die Kinder am besten vermeiden, läuft eine solche Trennung nicht nur respektvoll ab, sondern behalten beide Elternteile dabei, weiterhin das Wohl ihrer Kinder primär im Auge. Das setzt in der Regel voraus, auch die Belange des Ex- Partners während der Trennungszeit (Trennungswunsch) mit bei den eigenen zu berücksichtigen, anstatt nur die eigenen zu beachten. Im hiesigen Fall also, die Kindesmutter nicht bis zu letzt zu belügen bzw. nur als 2. Wahl zu führen, sollte es mit der Affaire nicht klappen.

Kleine Kinder haben i.d.R. zudem noch gar kein Gefühl für Zeit. Alle 2 Wochenenden, den Papa dann vielleicht mal kurz wieder zu sehen, wäre also eine denkbar schlechte "Option". Weil sich 2 Wochen unendlich für kleine Kinder anfühlen, die sie ihren Elternteil dann nicht mehr bei sich haben, den sie sonst täglich um sich herum gewohnt waren.

Also zielte mein Einwand darauf ab, ob dem TE das soweit überhaupt bewusst ist und wie er diese Probleme gesund für seine Kinder konkret lösen wollen würde, will er sich trennen. Ob er überhaupt einen Plan hier hat, der sich realisieren lässt und das Wohl der Kinder im Vordergrund behält.

bearbeitet #117
Und by the way; eine Geliebte, die keinerlei Skrupel hat, Zeit mit dir zu verbringen, während Frau und Kinder auf dich warten, wird dich ebenso eiskalt fallen lassen wenns dann nicht so läuft wie es sollte. Was eh passieren wird. 
Vielleicht liebt sie ihn wirklich und tickt ähnlich anhänglich, wie seine Frau. Nur, Fakt dürfte wohl sein, dass sie (die kinderlose, bisher "nur" Geliebte) ihre Zukunft eher auf reinen Kartenhäusern aufbaut. Offenbar kennt sie weder den Alltag mit Kindern (was sicher anders wäre, hätte sie bereits selbst welche usw.), noch den Alltag ihres Geliebten, der die nächsten Jahre weiterhin Vater von 2 Kindern sein wird und diese hoffentlich tatsächlich in seinem Leben "behält". Sie wird akzeptieren können müssen, dass seine Ex darüber auch weiterhin Bestandteil seines Lebens bleibt. Sie wird ihn vielleicht sogar angeschlagen darüber erleben, findet seine Ex- Frau ihr neues Liebesglück usw. Sie wird ihn vermutlich dabei erleben, läuft die Scheidung nicht so gut über die Bühne usw. usf. oder ist er am Abend genervt, musst er an den Besuchstagen nun mal wirklich 100 % für seine Kinder sorgen und zugleich deren "Trauma" aussitzen...

Ob sie all das tatsächlich mit ihrer aktuell rosaroten Brille und bei Unerfahrenheit dazu, auf dem Schirm haben kann, dürfte m.E.n. fraglich sein. Da kann sich das Blatt m.E.n. nochmal schnell wenden, erlebt sie ihren Geliebten dann in real. Mit eben allem, was ihn wirklich ausmacht und das weit über dem geht, was sie bisher in "süßen Stunden" glaubte über ihn zu wissen und zu "lieben".

1× hilfreich
Gelöschtes Mitglied 40691
#118
Mein Ex hat seiner Geliebten die Kinder in die Hand gedrückt und ist zu seiner andern Affaire.....

Und du hast Recht; guter Beitrag von Dir.

Wie dann der Alltag wird; vermutlich genau so wie beschrieben. 

#119
Ich kann mich auf jeden Fall an zwei Situationen erinnern, dass meine Frau gesagt hat:" Das wars " ! " Ich kann das nicht mehr " Ich brauche mehr Liebe von Dir " ES IST SCHLUSS!
Hallo playmobil,

diese 2 Situationen betrafen die Zeit deiner aktuellen Affaire? Oder verteilt auf die Jahre eures Zusammenseins?

Wenn deine Ehefrau schon sagt, sie wünsche sich mehr Liebe von Dir, sie könne (so) nicht mehr, wie kommt das bei Dir an? Wie bist Du denn da auf sie eingegangen bzw. welche Problemlösungen gingen Dir dabei durch den Kopf oder hast Du gar versucht?

Und wenn sie nicht einmal etwas von deiner Affaire bestätigt weiß, muss dieses Problem ("Ich brauche mehr Liebe von Dir") ja bereits vorher bestanden haben oder? Gibt es nochmehr Probleme, die Du in der von dir idealisierten Ehe übersehen hast bzw. nicht sehen wolltest?

Würde es Dich eher kränken, problematisiert deine jeweilige Partnerin in der Beziehung zu Dir, Bereiche, Verhaltensweisen usw.? Oder setzt Du dann eher auf echte Teamarbeit, um Probleme anzugehen?

#120
Mein Ex hat seiner Geliebten die Kinder in die Hand gedrückt und ist zu seiner andern Affaire.....

Und du hast Recht; guter Beitrag von Dir.

Wie dann der Alltag wird; vermutlich genau so wie beschrieben. 
Danke dir. Aber genau das sollte doch bei dem TE in seinen Entscheidungen mit einfließen, bedeuten ihm zumindest seine Kinder wirklich "alles auf der Welt". Sie sind ja keine "Gegenstände", die man hier und dort mal einfach abstellt, weil die eigene Sucht nach irgendeinem Kick größer erscheint.

Und "Väter" gibt es nunmal auch unterschiedliche. Jene, die den Hauptanteil an der Erziehung, Betreuung, echter Präsenz usw. -womöglich auch nur aus einem veralterten Rollenverständnis- der Mutter überlassen hat, wird hier leicht ins Straucheln bzw. selbst in Überforderung darüber geraten und seine Verantwortung delegieren wollen. Nur, was nützt es den Kindern, sagt ihr Vater lediglich, sie zu lieben?

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