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Er ist noch verheiratet und möchte mit mir keine Zukunft zu Zweit

3 Antworten737 AufrufeGestartet von ötschi06 ·

ötschi06Themenstart
bearbeitet #1
Guten Abend:]

Habt ihr einen Rat für mich??? Was kann ich tun?

Ich bin mit meinem Herzblatt 11 Monate ein Paar. Er verbringt mit mir den Abendbereich und das WE in meinem Haus.

Er hat Tochter 9 J., die bei der Mutter lebt und sein Sohn 20 J., der bei ihm im Haus lebt.

Für die 9 J. Tochter veranlasste ich den Ausbau eines Zimmers im 1. OG, woran er mitgeholfen hatte, auch das anschließende Bad wurde mit seiner Hilfe fertig. Seine Tochter hat es alle 14 Tage am WE schick und schön, womit er zufrieden ist. Trotz Innehalten, dass seine Tochter sehr aggressiv ist und laufend durchdreht - Scheidungskind!, habe ich mein Möglichstes getan ,dazu viel Kram für seine Scheidung etc. Bin immer da für mein Herzblatt und lasse ihn nicht allein, wenn er traurig ist.

Trotzdem geht sein Trichter - ach, der verlassene Ehemann und die Tochter nicht mehr da...............was er denn anders machen sollte.......bla bla...und Keks. Ich bin böse, klar versetze ich mich in seiner Lage, habe meine Trennung auch verarbeiten müssen und habe mit Sicherheit mehr bluten müssen als er.

Meine Tochter ist 3 J. und war damals nicht mal geboren als ich betrogen wurde, dass Programm war nicht schlecht. Habe dadurch meine Arbeit, ein Mehrfamilienhaus und Familie verloren.

Für mein "Herzblatt" ist seine Tochter, wenn sie hier ist, die Göttin und was kann er auf einem Mal alles unternehmen. Nur mein Kind allein............keine Beachtung. Nur eine Musskür, dass war es. Als Mutter ist man natürlich sehr empfindlich und gerade, wenn man so wie ich, voller Familieneifer steckt. Nur kriege ich mit ihm das Ding nicht gedreht.

Im letzen Gespräch mit ihm ging hervor, dass er in seinem Haus, wie vorher 20J. leben und wirtschaften möchte und ich (Elternhaus) mich um meine Belange - Haus etc. kümmern muss. Dazu ist, dass wir im Alltag beide späten Nachmittag arbeitstechn. zu Hause sind und wir die meiste Zeit bei mir verbringen. Für mich entsteht ein Mehraufwand an Kosten und Haushalt - wobei ich bemerken möchte, wenn wir einkaufen, dass er was zu gibt. Trotzdem habe ich das empfinden ,dass eine große Last seiner Probleme auf mich drückt und seine Sorgen.........Trennung, die Tochter die mobbt - .............alles einfach nur noch so schwer für mich. Ich habe doch auch ein Bedürfnis, anlehnen zu dürfen.......oder nicht??? Immer rauf noch mal rauf! ER............ja keine Verantwortung tragen.

Mein Kind soll nervig sein, aber das Gespucke und Getrete seiner Tochter ist schick...........Oje, ganz schlimm alles für mich. Kein Gespräch gelingt mit ihm, er ist in seiner Welt. Sein Sohn 20 J. macht weniger Sorgen, als zur Tochter, der versteht ja alles schon.............Der wohnt in seinem Haus und am WE lebt bereits die Freundin darin........Der Kleine 20 J. ???? Warum kann der nun wirklich nicht mal an die Selbstständigkeit geführt werden, nein der Vater kommt da putzen und hier im Haushalt - hilft er nicht wirklich! Er putzt die gemachten Partys seines Sohnes weg........die am WE dort da laufen. Unverständlich alles. Was kann ich tun?????????

#2
Also ehrlich findest Du nicht das es an der Zeit wäre Deine Bedürfnisse klar verständlich zum Ausdruck zu bringen?

Du lässt Dich von ihm vorführen! Das erziehen von Kindern erfordert ein gemeinsames Konzept das Sicherheit vermittelt, deshalb sind klare Regeln absolut unerlässlich. Vor allen Dingen bei aggressiven Scheidungskids (9J ?!).

Und der "kleine" 20jährige "Knabe"? Der braucht bestimmt keine Paparundumversorgung!

Meine bescheidene Meinung: Wehr Dich, damit Du nicht untergehst!

#3
Hallo Ötschi06,

hast du denn mit ihm noch nie darüber gesprochen?? Ja, du solltest dich wehren bzw. ihm einfach mal sagen, was du von ihm erwartest. Deine Ansprüche/Ansichten klingen absolut legitim und vernünftig.

Sag ihm deine Meinung, bevor du vor lauter Wut platzt.

Liebe Grüße,

K.

#4
Ich bin mit meinem Herzblatt 11 Monate ein Paar
Das mal als ersten Anhaltspunkt... :rolleyes:

Als Mutter ist man natürlich sehr empfindlich und gerade, wenn man so wie ich, voller Familieneifer steckt. Nur kriege ich mit ihm das Ding nicht gedreht.
Merkst du, dass du ihm DEINEN Willen und DEINE Vorstellungen aufzwingen willst? Du bist der Meinung, dass ihr alle eine heile große Familie sein müsst, übersiehst aber vollständig, dass ER auch seine Vorstellungen hat. Und die sehen nun mal so aus, dass er seine Kinder anders behandelt als du. Hallo - ihr seid erst ELF MONATE ein Paar!!!! Du machst hier schon auf Familie, als wärt ihr 2 Jahre zusammen.

Du musst auch mal die Zeit sehen, die er mit seiner Tochter zusammen ist und wie lange er dein Kind kennt. Da ist es wohl selbstverständlich, dass er anders mit deiner Tochter umgeht als mit seiner.

Dann sieht es auch so aus, als würdest du von ihnen absolute Dankbarkeit und Aufopferung für deine Familie verlangen, nur weil du u.a. das Zimmer ausgebaut hast. Denn das stellst du hier so raus. Ist aber dein Problem, wenn du so schnell und voreilig handelst.

Hast du dir schon mal überlegt, warum seine Tochter so ist? Vielleicht will sie nicht von deinem "Familienbild" vereinnahmt werden? Vielleicht ist sie völlig verstört, dass sie gleich bei dir so integriert werden soll? Ich stell es mir furchtbar vor, wenn man von einer wildfremden Person, die den Vater erst 11 Monate kennt, schon als "Tochter" angesehen wird. Du bist nicht die Mutter, liebe Ötschi. Du lässt dem Kind aber gar keine Zeit, sich daran zu gewöhnen, dass der Vater jetzt eine neue Lebenspartnerin hat. Das dauert nun mal ein bissel länger als 11 Monate.

Kein Gespräch gelingt mit ihm, er ist in seiner Welt.
Er darf nicht Vater sein? Zwei Zeilen weiter oben schreibst du, dass du als Mutter "natürlich sehr empfindlich" bist. Ach? Bei dir ist das natürlich? Bei ihm darf das nicht sein? Er darf nicht andere Vorstellungen von der Erziehung haben? Mal ganz davon abgesehen mischst du dich arg in seine "Ex-Familie" ein, wenn du kritisierst, dass sein Sohn noch mit dort wohnt.

Ich habe doch auch ein Bedürfnis, anlehnen zu dürfen.......oder nicht???
Abstand finden und ihn respektieren. Es gibt in seinem Leben nun mal Dinge, die er anders macht als du. Du bist nicht "Super-Woman". Auch bei dir wird es Dinge geben, die er nicht versteht. Aber er scheint zu respektieren, dass du bestimmte Sachen anders machst als er.

Was kann ich tun?????????
Gar nichts. Es geht dich einfach nichts an!!!

Vielleicht solltest du dich mal mehr mit dir beschäftigen und dir überlegen, warum du so einen ausgeprägten "Familiensinn" hast, dass du einen Menschen gleich so vereinnahmst. Suchst du einen Vater für dein Kind? Ist es Torschusspanik bei dir? Alleine "das schöne Leben zu zweit" kann es nicht sein, denn mit deinem Eingemische machst du dir das schöne Leben eher kaputt.

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