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Erinnerungen (1) !

14 Antworten3'993 AufrufeGestartet von Anjisan ·

AnjisanThemenstart
#1
Und wieder erwacht ein Tag aus dunkler Nacht empor zum Licht,

die Sonnenstrahlen brechen sich an meinem Fenster,

schon wieder hab ich mich beim Nachdenken erwischt,

ich seh im Frühling den frisch erblühten gelben Ginster,

eigentlich sollte mich das froh machen im Herzen,

mein Herz sollte erflammen wie tausend Kerzen,

bei soviel Frühlingshaftigkeit,nur mein Herz ist dafür nicht bereit.

Über ein Jahr,eine lange Zeit,wo man dachte es sei

alles klar, doch kam es immer wieder mal zum Streit

und keiner war so richtig bereit, seine Fehler zuzugeben

und nach Versöhnung wieder auf Wolken zu schweben.

Eine anfängliche Liebe stirbt nach jedem Zoff, immer

ein Stück mehr.

Wir hatten beide sehr viel erlebt und unternommen,

waren von Liebe manchmal ganz benommen.

Doch mehr und mehr hatten wir uns immer weniger zu sagen,

trotzdem hatten wir den Mut einen neuen Anfang zu wagen.

Aber es sollte wohl nicht sein, das wir gemeinsam gehn

im Sonnenschein.

Es schmerzt so tief, es tut so weh, wenn man verlassen

von einer Liebe, man gab alles was man hatte,sein Herz

und sein Verständnis, gerade das tut weh wie Hiebe,

auf die Seele und es zehrt mir noch sehr an Kraft für

meine Ziele.

Bekam nicht das an Verständnis von ihr zurück,was ich

Ihr gab die ganze Zeit, nun muß ich alleine sehn was

von der Kraft in mir noch übrig bleibt.

Ich konnte sie lange nicht vergessen,mein Kopf der

dröhnte immer wieder in Gedanken,mein Gefühl ist

als wenn ich steh vor geschlossenen Schranken,nicht

mehr zu wissen was man wirklich will,im Herzen ist

es plötzlich so still.

PS: In Erinnerung an eine einjährige Beziehung !

@ bei Anjisan

#2
Ein sehr trauriges gedicht....

aber toll geschrieben!

tut mir leid wenn du dieses jetzt durchmachst...

aber du wirst es schaffen...

weiter so :super:

Lg fiffi

#3
Im Herzen ist es einsam weil die Kraft mit der Zeit verflog,

die Kraft sich wieder neu zu finden verschwand in einem Sog,

im Sog nicht verstandener Gefühle,ein Krampf in mir von Trauer,

Nebel im Kopf noch nicht verflogen,baut sich auf wie eine Mauer.

Zermarternde Gedanken haben mein innerstes stark aufgewühlt,

Tag für Tag und Nacht für Nacht hat es meinen Kopf zerwühlt.

Dachte,hört das denn nie auf,wieviel kann man leiden im Herzen,

sich jeden Tag schwächer zu fühlen kann auch sehr schmerzen.

Wo ist die Sonne die mein Herz wieder kann erwärmen,

nach verlorener Liebe mein ICH wieder kann lernen.

Lernen wieder ICH selbst zu sein,im Regen wie auch

im Sonnenschein.

Der Nebel der mich umgibt ist noch viel zu dicht,

er ist kalt und und läßt es nicht durch das Licht.

Mein Herz wird getrieben durch Schläge von Ängsten,

würde mein Herz lieber in Richtung Sonne lenken,

und meiner Seele wieder Hoffnung schenken.

© bei Anjisan

#4
wunderschön *schnieeff*

:trost:

#5
Zurück zu den Wurzeln meiner innerlichen Kraft,

gedacht,nicht umgesetzt,noch nicht geschafft.

Tiefe Spuren hinterließ es in meiner Seele,

Liebe zerfloss langsam,mich heute noch quäle,

Liebe voll Hoffnung im nicht`s zeronnen ist,

das Leben erscheint mir jetzt nur noch Trist.

Hatte alle Hoffnung dieser Welt für uns gebündelt,

sah das Licht am Ende des Tunnel`s wie es zündelt.

Gab alles was ich hatte,das wertvollste,mein Herz,

mußte feststellen,alles was blieb ist nur Schmerz.

Nimmt mir alle Kraft die noch irgendwo schlummert,

noch nie war ich so verletzt und in mir verkümmert.

Wie eine Blume vertrocknet ohne Wasser und Sonne,

fühl mich ausgelaugt wie eine leere Regentonne.

Doch möcht ich auch wieder frei sein im Kopf,

Gedanken verdammen in den großen Kummertopf.

Frei sein wie ein Delphin von seichtem Wasser umspült,

wie schön perlend es sich auf der Haut anfühlt.

Wie geschickt er durch die Wellen navigiert,

durch seine kraftvollen Sprünge oft fasziniert.

Frei sein wie die Wildgans am Himmel in Formation,

beim Fluge nach Süden in ständig neuer Kreation,

wie die Luft unter den Flügel`n mich weiter trägt,

Freiheit zu spüren,kein "Gedanke" den Kopf zersägt.

Frei sein wie der schnelle Leopard auf dem Land,

wie er jeden Tag meistert das Leben mit Verstand,

ungezwungen das lebt was er zum Leben braucht,

nie in "Gedanken" das es unnötig Kraft verbraucht.

Frei sein wie der blinzelnde Stern am Firmament,

zu selten gesehn,doch er mir Freude schenkt,

das es dort oben "etwas normal" ist auf der Welt,

sein Funkeln etwas die Hoffnung im Herz erhellt.

@Anjisan

#6
Erst wenn die letzte Träne geweint,

die letze Hoffnung im NICHT`s erscheint,

die Seele sich auflöst im Schatten deines ICH`s,

deine Stimme verstummt im endlosen NICHT`s,

die Gedanken nicht mehr grübeln und denken,

wenn Du niemand mehr kannst beschenken,

der Glanz aus Deinen Augen verschwunden,

wenn man die Angst nicht mehr überwunden,

Deine Hand keine andere mehr kann wärmen,

man nie mehr wird aus seinen Fehlern lernen,

werdet ihr Wissen das Euer Leben den Körper verlassen hat...

© bei Anjis

#7
@anjisan

huch, eben hat es mich gefröstelt als ich dieses wunderschöne gedicht las...

... obwohl ich eigentlich noch sehr viel liebe in mir hab - hat mein leben doch meinen körper verlassen!! ;(

liebe grüsse

moon

#8
Danke Moon 61 :-)

Schön das es Dir gefällt auch wenn es ziehmlich traurig ist.

Aber was man so manchmal schreibt ist schon verwunderlich.

Anjisan

#9
ja, ich weiss.... es ist traurig aber es kommt aus dem herzen

und alles was vom herzen kommt ist immer schön...

ich habe mir erlaubt, dein gedicht.... etwas abgeändert zwar - an einen

mir geliebten menschen zu senden... ich hoffe, du bist mir nicht böse!

vielen dank

liebe grüsse

moon

#10
So manche Träne ich wieder nicht weinen kann,

stocken in mir,festgehalten wie von einem Bann,

möchten herausbrechen aus mir,sich ergießen,

über die Wangen rollen,zum See zusammenfließen.

Würden all die Menschen weinen die das könnten,

wäre ein neuer Fluß geboren der sie alle sammelt,

die Tränen voller Schmerz,Trauer und Wehmut,

sie geweint zu haben macht wieder vielen Mut.

Ein Fluß aus Tränen alle Kontinente eng verbindet,

sich ergießt,in einem neuem Ozean verschwindet.

In der Feuchte vieler Tränen erwächst neues Licht,

jede Träne macht es heller,vergeßt das nicht.

Mit jedem Tropfen wächst es weiter in den Himmel,

wie ein Leuchtturm scheint es auf unser Gewimmel.

Erscheint über die ganze große Welt,

es unser Leben mit neuem Sinn erhellt.

Bringt wieder Hoffnung und Wärme in unsere Herzen,

bevor so manches verblutet an seelischen Schmerzen.

© bei Anjisan

#11
ui.... also... phuuu *überwältigt bin*

gut geschrieben!!!!! Riesen grosses kompliment!!

Jasi

#12
Dankeschön fürs Kompliment,das freut mich sehr.

Lieb Grüß

Anjisan

#13
ich bin so überwältigt, ich sach einfach nur SUPER :super:

#14
krass junge du hast echt talent

weiter so !!!!

total genial

gruß br

#15
Ein Gedicht nahm anfangs seinen Lauf zu mir,

schnell und digital kam es angeflogen hier,

aus wenigen Zeilen wurde so viel mehr,

unendliche schöne Zeilen geschrieben,

haben vergangenes,erlebtes beschrieben,

alles so rein und vollkommen ehrlich,

so viel Vertrauen ganz unbeschwerlich.

Nie zuvor war mir das bisher möglich,

so vetraut,unbändig lieb und höflich,

jeder neue Tag gab wieder so viel her,

mein Herz atmete,war nicht mehr schwer,

lenkte neuen Mut in meine Gedanken,

konnte mich lösen von inneren Schranken.

Sah endlich wieder einen Sonnenschein,

schien mir in die braunen Augen hinein,

benetzte meine Haut mit neuer Energie,

fühlte Wärme strömen wie noch nie,

durch vertrocknete einsame Lippen,

Gefühle kamen wieder neu geglitten,

strahlten Wärme ganz sanft in mich aus,

verzauberten mein inneres Schneckenhaus,

durch meine Adern floß viel Hoffnung neu,

mein Herz pumpte weg die erlernte Scheu,

durchströmt von vielen Gücksmomenten,

sah in des Baches Wasser bunte Enten,

vier Augen sahen dabei zu beim Spiel,

braun und grün gaben sich so viel,

verstanden auch ohne viel zu sagen,

liebe Blicke gingen durch den Magen.

Sahen wie Frühling fast alles erblühte,

wie grün alles Liebe in uns erglühte,

Doch sehen wir nicht alles bis zu Ende,

es verließen sich vier warme Hände.

Unendlich gemeinsame liebe Stunden,

so eng waren zwei Herzen verbunden,

pumpten viel Wärme in unsere Gesichter,

strahlten wie zwei helle Kerzenlichter,

Berrührung nie zuvor sie innig erlebt,

Worte nicht reichen,es in mir schwebt,

kann es nicht mehr weiter beschreiben,

Gefühle noch da,doch sie werden leiden.

Warheit holte mich wieder schnell ein,

kann nun nicht stehen auf einem Bein,

könnt ich nur jetzt richtig weinen,

würd mich mit dem Leben neu vereinen,

Traurigkeit wirbelt in einen Trichter,

nie so nah waren sich zwei Gesichter,

unendliche Wärme noch vor dem Frühling,

hörten die Amsel lieblich sie klingt,

vorbei denn jeder alleine jetzt singt,

vorbei die Klänge,die Wärme verklinkt,

findet sich in Einsamkeit wieder,

Wärme noch da wo ist der Sieger ?,

gibt es es einen neuen Ritter,

neu blendet mit seinem Glitter,

unsicher zieh ich meine Kreise,

Kopf zermartert in alter Weise,

Frühling warum läßt Du mich im Stich,

treibt mir tiefe Trauer ins Gesicht.

Anjisan

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