Erste Trennung und weitere trübe Gedanken
7 Antworten1'965 AufrufeGestartet von gilbert ·
gilbertThemenstart
Meine Freundin von knapp 2 1/3 Jahren hat die Beziehung beendet.
Ich drösel alles mal ein wenig auf.
Beziehungsgeschichte:
Wir waren im selben Jahrgang einer Schule, kannten uns dort aber nur freundschaftlich (aber auch eher oberflächlich). Nach dem Abi zog sie für ihr Studium in eine neue Stadt. Ich habe noch ein Jahr in meiner Heimatstadt gearbeitet bevor ich den Umzug für mein Studium in eine andere Stadt vorbereitete.
In den Semesterferien vor diesem Umzug war sie auch wieder in der Stadt und wir kamen uns relativ plötzlich näher. Anfangs war nicht klar wo sich das Ganze hinentwickeln würde. Ich selber wusste nicht so recht ob ich Reif für eine Beziehung wäre (dazu später mehr) und sie wollte keine Fernbeziehung eingehen. Letzlich haben wir dann doch unsere Bedenken über Bord geworfen und es probiert.
Wir haben uns im Mittel immer alle 2 Wochen gegenseitig besucht und dann in den Semesterferien fast die gesamte Zeit, 24/7, miteinander verbracht, und waren wenn wir uns gesehen haben nahezu unzertrennlich.
Wir haben uns sehr sehr selten gestritten, hatten keine Geheimnisse voreinander und bis auf den Fernbeziehungsaspekt lief es eigentlich glatt.
Anfang Sommer dieses Jahres zeigte sich der erste Riss, als sie mir eröffnete, dass die Fernbeziehung sie fertigmacht und sie nicht wüsste ob sie mich noch genug liebte um damit fertig zu werden. Das Credo war dass wir es weiterprobieren und wenn es nicht besser würde ich als letzte Konsequenz umziehen würde.
Danach sahen wir uns aufgrund sehr günstig gelegener Semesterferien fast 2 1/2 Monate ununterbrochen und ich hatte die Hoffnung, dass die Stimmung dadurch wieder besser würde. Wurde sie laut ihr auch zunächst.
Als es jedoch auf das Ende zuging merkte sie immer mehr dass sie in mir keinen Partner mehr sah sondern nur noch einen guten Freund - sie wurde sich sicher, dass ihre Gefühle für mich allmählich verschwunden waren.
Die letzten zwei Wochen habe ich bei unseren täglichen Telefonaten gemerkt, dass sie verstimmt war. Ich habe mir natürlich meine Gedanken gemacht aber wusste auch, dass sie sehr viel Stress hatte und sie darauf sehr schnell genervt reagiert.
Das Ende:
Bei unserem Treffen dieses Wochenende zog sie aus ihrer Sicht die Konsequenz.
Für mich kam das in dem Maße überraschend, als ich immer der Meinung war dass es zwischen uns gefühlsmäßig zwar nicht mehr wie am ersten Tag aber dennoch sehr intim war. Als sie "das Gespräch" begann ging ich davon aus, dass die Konsequenz mein Umzug sein würde und begann mich darauf innerlich einzustellen. Das aber das endgültige Ende ihre eigentlich Intention war hat mich wie ein Blitz getroffen.
Ich war sprachlos, ich konnte die meisten der Fragen die mir durch den Kopf schossen vor Ratlosigkeit und Tränen nicht aussprechen. Sie wollte eigentlich schon gehen aber ich bat sie noch eine Nacht (NICHT bei mir - woanders) zu bleiben damit ich die Chance hätte aus meiner Sicht ungeklärte Fragen beantwortet zu kriegen.
Wir trafen uns also am nächsten Tag für zwei Stunden. Es fiel mir zwar schwer aber ich konnte auf viele der Fragen eine Antwort kriegen. Nicht unbedingt eine die ich so teilen konnte, aber immerhin. Ich wollte primär, dass mir die Fragen nicht in nächster Zeit durch den Kopf spucken.
Die Differenzen:
Einige der Trennungsgründe außer dem Verlust der Gefühle (wobei das natürlich auch sich gegenseitig beeinflusst) konnte ich allerdings schlecht nachvollziehen.
So gab sie z.B. an dass sie nicht das Gefühl hatte, dass unsere Interessen sich noch richtig decken würden. Eine Einschätzung die ich überhaupt nicht teilen kann wenn ich die Paare in meinem Umfeld begutachte deren Interessensübereinstimmung teils deutlich geringer ist. Auch habe ich mich angestrengt mich für einige der Interessen von ihr die ich nicht von Haus aus teilte zu begeistern. Die Begründung erschien und erscheint mir immer noch etwas seltsam.
Auch ihre Einschätzung dass sie sich stärker verändert hätte und auch das zu zu Unstimmigkeiten führen würde konnte und kann ich immer noch nicht nachvollziehen
Auf jeden Fall sickerte auch der Aspekt Fernbeziehung durch: "Würdest du nicht auch lieber eine Freundin in deiner Stadt haben?" bzw. "Ich bin kein Fernbeziehungsmensch" (nicht genauer O-Ton). Wobei ich mich da wieder gefragt habe was zuerst war: Ei oder Henne? Schließlich räumte sie einem Umzug meinerseits sehr geringe Chancen ein.
Wie gehts' mir:
Wie es dem Verlassenen Part üblicherweise geht, das ist natürlich klar. Zusätzlich kommen aber weitere Dinge hinzu die mich bedrücken:
Das ganze ist für mich ehrlich gesagt ein Novum. In meinem Alter ist mir das auch fast ein wenig peinlich. Ich bin ein ausgesprochener Spätzünder. Alles was ich auf diesem Gebiet erlebt habe (inklusive dem ersten "richtigen" Kuss) war mit ihr. Die Jahre zuvor hatte ich zwischenzeitlich erhebliche Stimmungstiefs weil ich mich so langsam wie ein Aussetziger fühlte. Ich war zwar kein "Langweiler" der den ganzen Tag nur zu Hause gehockt hat und keine Freunde hatte (teile aber mit dieser Gruppe viele der üblichen Interessen) aber bei so ziemlich allem was die typischen Teenager-Erfahrungen in Sachen Liebe angeht war ich immer außen vor - was letzlich am meisten mit meiner sehr variablen Schüchternheit zu tun hatte: In normalen sozialen Situationen kam ich immer ich sehr gut zu Recht und konnte auch mal mein Maul aufreißen - je näher es doch an intimes Interesse ging desto mehr flogen bei mir die Sicherungen raus und ich war im Endeffekt paralysiert.
Ich habe Angst, dass ich zum größten Teil wieder am Anfang stehe. Durch die Beziehung ist zwar meine Angst aus sexueller Unerfahrenheit zurückgewiesen zu werden deutlich zurückgegangen aber bei allen anderem habe ich den Eindruck, dass ich mich nicht wirklich bewegt hätte. Als ich mit ihr zusammenkam war das als wäre ein Knoten geplatzt - aber ich will nicht dass der sich wieder zuschnürrt.
Eine weitere Sache ist, dass ich vor sehr schweren Prüfungen an der Uni stehe die darüber entscheiden ob ich nächstes Semester noch dieses Fach studieren darf. Meine Konzentrationsfähigkeit ist natürlich völlig im Eimer und ich kann mir momentan nicht vorstellen wie ich wieder rechtzeitig vernünftig lernen soll. Es heßt ja, man solle sich in Arbeit stürzen um sich abzulenken. ich finde ich werde eher von der Arbeit abgelenkt.
"Anfängerfehler" vermeiden:
Da das Ganze für mich wie gesagt neu ist, will ich versuchen Fehler die häufig gemacht werden und die Situation nur schlimmer machen zu vermeiden.
Als erste Konsequenz habe ich nahezu alle Gegenstände die mich an sie erinnern in eine große Box im Keller verfrachtet. Telefoneinträge gelöscht, Onlinemessaging gelöscht, etc.
Auch wenn mir hin und wieder die ein oder andere Frage in den Kopf kommt versuche ich keinen Kontakt mit ihr aufzunehmen sondern diesen explizit zu meiden. Was natürlich erstmal leicht fällt wenn wir an unseren jeweiligen Studienorten sind - schwerer wirds wenn wir wie jetzt Weihnachten in unsere Heimadtstadt zurückkehren da wir sich überschneidene Freundeskreise haben.
Ich setze mir auch nicht als Ziel irgendwann wieder einigermaßen normale "Freunde" zu sein. Wenn nicht, dann nicht. Ein Prozess mit offenem Ausgang der dahinter zurückstehen muss wie ich mich fühle.
Verbunkern soll man sich ja auch nicht. Fällt mir etwas schwerer da ich alleine wohne und in der Uni meine Freunde nur selten zu sehen bekomme.
Kein Alkhol ist zwar auch keine Lösung aber große Mengen davon mit Sicherheit auch nicht.
Wichtig ist natürlich sich klar zu machen dass es wirklich vorbei ist. Keine Hoffnung in eine zweite Chance investieren.
Letzte Gedanken:
Ich ertappe mich dabei, dass ich den wohl verbreiteten Fehler mache den Expartner zu idealisieren zu denken, dass ich sowieso nie wieder so eine finde (oder generell keine, siehe Abschnitt "Wie geht's mir?") - aber es scheint mir auch rational - Frauen die sich für solche Sachen wie Kung-Fu-Filme, Videospiele und Naturwissenschaft interessieren gibt es natürlich - aber mein subjektiver Eindruck ist doch, dass es sich hierbei um eine eher weniger weit verbreitete Spezies handelt. Wenn man weitere von mir geschätzte Eigenschaften (auch wichtigere) meiner Exfreundin dazunimmt dürfte die Zahl noch weiter sinken.
Anregungen und Tipps?
Natürlich hat es schon gut getan dass jetzt mal alles aufzuschreiben. Aber ich bin selbstverständlich gespannt auf Gedanken, Anregungen, Tipps und Denkanstöße von euch.
Ich drösel alles mal ein wenig auf.
Beziehungsgeschichte:
Wir waren im selben Jahrgang einer Schule, kannten uns dort aber nur freundschaftlich (aber auch eher oberflächlich). Nach dem Abi zog sie für ihr Studium in eine neue Stadt. Ich habe noch ein Jahr in meiner Heimatstadt gearbeitet bevor ich den Umzug für mein Studium in eine andere Stadt vorbereitete.
In den Semesterferien vor diesem Umzug war sie auch wieder in der Stadt und wir kamen uns relativ plötzlich näher. Anfangs war nicht klar wo sich das Ganze hinentwickeln würde. Ich selber wusste nicht so recht ob ich Reif für eine Beziehung wäre (dazu später mehr) und sie wollte keine Fernbeziehung eingehen. Letzlich haben wir dann doch unsere Bedenken über Bord geworfen und es probiert.
Wir haben uns im Mittel immer alle 2 Wochen gegenseitig besucht und dann in den Semesterferien fast die gesamte Zeit, 24/7, miteinander verbracht, und waren wenn wir uns gesehen haben nahezu unzertrennlich.
Wir haben uns sehr sehr selten gestritten, hatten keine Geheimnisse voreinander und bis auf den Fernbeziehungsaspekt lief es eigentlich glatt.
Anfang Sommer dieses Jahres zeigte sich der erste Riss, als sie mir eröffnete, dass die Fernbeziehung sie fertigmacht und sie nicht wüsste ob sie mich noch genug liebte um damit fertig zu werden. Das Credo war dass wir es weiterprobieren und wenn es nicht besser würde ich als letzte Konsequenz umziehen würde.
Danach sahen wir uns aufgrund sehr günstig gelegener Semesterferien fast 2 1/2 Monate ununterbrochen und ich hatte die Hoffnung, dass die Stimmung dadurch wieder besser würde. Wurde sie laut ihr auch zunächst.
Als es jedoch auf das Ende zuging merkte sie immer mehr dass sie in mir keinen Partner mehr sah sondern nur noch einen guten Freund - sie wurde sich sicher, dass ihre Gefühle für mich allmählich verschwunden waren.
Die letzten zwei Wochen habe ich bei unseren täglichen Telefonaten gemerkt, dass sie verstimmt war. Ich habe mir natürlich meine Gedanken gemacht aber wusste auch, dass sie sehr viel Stress hatte und sie darauf sehr schnell genervt reagiert.
Das Ende:
Bei unserem Treffen dieses Wochenende zog sie aus ihrer Sicht die Konsequenz.
Für mich kam das in dem Maße überraschend, als ich immer der Meinung war dass es zwischen uns gefühlsmäßig zwar nicht mehr wie am ersten Tag aber dennoch sehr intim war. Als sie "das Gespräch" begann ging ich davon aus, dass die Konsequenz mein Umzug sein würde und begann mich darauf innerlich einzustellen. Das aber das endgültige Ende ihre eigentlich Intention war hat mich wie ein Blitz getroffen.
Ich war sprachlos, ich konnte die meisten der Fragen die mir durch den Kopf schossen vor Ratlosigkeit und Tränen nicht aussprechen. Sie wollte eigentlich schon gehen aber ich bat sie noch eine Nacht (NICHT bei mir - woanders) zu bleiben damit ich die Chance hätte aus meiner Sicht ungeklärte Fragen beantwortet zu kriegen.
Wir trafen uns also am nächsten Tag für zwei Stunden. Es fiel mir zwar schwer aber ich konnte auf viele der Fragen eine Antwort kriegen. Nicht unbedingt eine die ich so teilen konnte, aber immerhin. Ich wollte primär, dass mir die Fragen nicht in nächster Zeit durch den Kopf spucken.
Die Differenzen:
Einige der Trennungsgründe außer dem Verlust der Gefühle (wobei das natürlich auch sich gegenseitig beeinflusst) konnte ich allerdings schlecht nachvollziehen.
So gab sie z.B. an dass sie nicht das Gefühl hatte, dass unsere Interessen sich noch richtig decken würden. Eine Einschätzung die ich überhaupt nicht teilen kann wenn ich die Paare in meinem Umfeld begutachte deren Interessensübereinstimmung teils deutlich geringer ist. Auch habe ich mich angestrengt mich für einige der Interessen von ihr die ich nicht von Haus aus teilte zu begeistern. Die Begründung erschien und erscheint mir immer noch etwas seltsam.
Auch ihre Einschätzung dass sie sich stärker verändert hätte und auch das zu zu Unstimmigkeiten führen würde konnte und kann ich immer noch nicht nachvollziehen
Auf jeden Fall sickerte auch der Aspekt Fernbeziehung durch: "Würdest du nicht auch lieber eine Freundin in deiner Stadt haben?" bzw. "Ich bin kein Fernbeziehungsmensch" (nicht genauer O-Ton). Wobei ich mich da wieder gefragt habe was zuerst war: Ei oder Henne? Schließlich räumte sie einem Umzug meinerseits sehr geringe Chancen ein.
Wie gehts' mir:
Wie es dem Verlassenen Part üblicherweise geht, das ist natürlich klar. Zusätzlich kommen aber weitere Dinge hinzu die mich bedrücken:
Das ganze ist für mich ehrlich gesagt ein Novum. In meinem Alter ist mir das auch fast ein wenig peinlich. Ich bin ein ausgesprochener Spätzünder. Alles was ich auf diesem Gebiet erlebt habe (inklusive dem ersten "richtigen" Kuss) war mit ihr. Die Jahre zuvor hatte ich zwischenzeitlich erhebliche Stimmungstiefs weil ich mich so langsam wie ein Aussetziger fühlte. Ich war zwar kein "Langweiler" der den ganzen Tag nur zu Hause gehockt hat und keine Freunde hatte (teile aber mit dieser Gruppe viele der üblichen Interessen) aber bei so ziemlich allem was die typischen Teenager-Erfahrungen in Sachen Liebe angeht war ich immer außen vor - was letzlich am meisten mit meiner sehr variablen Schüchternheit zu tun hatte: In normalen sozialen Situationen kam ich immer ich sehr gut zu Recht und konnte auch mal mein Maul aufreißen - je näher es doch an intimes Interesse ging desto mehr flogen bei mir die Sicherungen raus und ich war im Endeffekt paralysiert.
Ich habe Angst, dass ich zum größten Teil wieder am Anfang stehe. Durch die Beziehung ist zwar meine Angst aus sexueller Unerfahrenheit zurückgewiesen zu werden deutlich zurückgegangen aber bei allen anderem habe ich den Eindruck, dass ich mich nicht wirklich bewegt hätte. Als ich mit ihr zusammenkam war das als wäre ein Knoten geplatzt - aber ich will nicht dass der sich wieder zuschnürrt.
Eine weitere Sache ist, dass ich vor sehr schweren Prüfungen an der Uni stehe die darüber entscheiden ob ich nächstes Semester noch dieses Fach studieren darf. Meine Konzentrationsfähigkeit ist natürlich völlig im Eimer und ich kann mir momentan nicht vorstellen wie ich wieder rechtzeitig vernünftig lernen soll. Es heßt ja, man solle sich in Arbeit stürzen um sich abzulenken. ich finde ich werde eher von der Arbeit abgelenkt.
"Anfängerfehler" vermeiden:
Da das Ganze für mich wie gesagt neu ist, will ich versuchen Fehler die häufig gemacht werden und die Situation nur schlimmer machen zu vermeiden.
Als erste Konsequenz habe ich nahezu alle Gegenstände die mich an sie erinnern in eine große Box im Keller verfrachtet. Telefoneinträge gelöscht, Onlinemessaging gelöscht, etc.
Auch wenn mir hin und wieder die ein oder andere Frage in den Kopf kommt versuche ich keinen Kontakt mit ihr aufzunehmen sondern diesen explizit zu meiden. Was natürlich erstmal leicht fällt wenn wir an unseren jeweiligen Studienorten sind - schwerer wirds wenn wir wie jetzt Weihnachten in unsere Heimadtstadt zurückkehren da wir sich überschneidene Freundeskreise haben.
Ich setze mir auch nicht als Ziel irgendwann wieder einigermaßen normale "Freunde" zu sein. Wenn nicht, dann nicht. Ein Prozess mit offenem Ausgang der dahinter zurückstehen muss wie ich mich fühle.
Verbunkern soll man sich ja auch nicht. Fällt mir etwas schwerer da ich alleine wohne und in der Uni meine Freunde nur selten zu sehen bekomme.
Kein Alkhol ist zwar auch keine Lösung aber große Mengen davon mit Sicherheit auch nicht.
Wichtig ist natürlich sich klar zu machen dass es wirklich vorbei ist. Keine Hoffnung in eine zweite Chance investieren.
Letzte Gedanken:
Ich ertappe mich dabei, dass ich den wohl verbreiteten Fehler mache den Expartner zu idealisieren zu denken, dass ich sowieso nie wieder so eine finde (oder generell keine, siehe Abschnitt "Wie geht's mir?") - aber es scheint mir auch rational - Frauen die sich für solche Sachen wie Kung-Fu-Filme, Videospiele und Naturwissenschaft interessieren gibt es natürlich - aber mein subjektiver Eindruck ist doch, dass es sich hierbei um eine eher weniger weit verbreitete Spezies handelt. Wenn man weitere von mir geschätzte Eigenschaften (auch wichtigere) meiner Exfreundin dazunimmt dürfte die Zahl noch weiter sinken.
Anregungen und Tipps?
Natürlich hat es schon gut getan dass jetzt mal alles aufzuschreiben. Aber ich bin selbstverständlich gespannt auf Gedanken, Anregungen, Tipps und Denkanstöße von euch.
hallo gilbert,
nimms mir nicht übel,denn das ist keineswegs bös gemeint, aber die struktur deines beitrags bringt mich zum schmunzeln.
du bist so super analytisch, machst dir wahrscheinlich über alles mögliche erstmal den kopf und versuchst mangelnde erfahrung durch "fachwissen",fachliteratur,allgemein gültige aussagen über die liebe auszugleichen. ist es nicht so? und doch ist ein riss im herzen... bei mir war es lange zeit wohl so, wenn nicht noch immer, denn man hat immer ein bild der liebe im kopf....andererseits steht dem der gedanke gegenüber,dass man doch nur an sich arbeiten muss und keiner perfekt ist, dass liebe in den köpfen der menschen stattfindet(sehr grob beschrieben), dass es zu viele menschen auf der welt gibt, als dass es da "die große liebe"(wenn überhaupt) geben könne.
wenn man die ganze sache unbetroffen,unpersönlich, ganz neutral betrachtet, so ist der blick so klar, doch betrachtet man den eigenen wunsch nach geborgenheit,liebe, so ist man so schnell wieder mittendrin...im gefühlschaos...
dem scheinst du mehr oder weniger erfolgreich zu entgehen...(? entgehen zu wollen).
also zum thema kung-fu, videospiele oder naturwissenschaft- mal im ernst: ist das wirklich ein kriterium für dich wonach du gehen möchtest? ich meine ist es so wichtig, dass so etwas eine frau die du als liebenswert erachtest diese interessen teilt oder liegen woanders die prioritäten?! ich z.b. schaue auch gerne kung-fu filme oder finde kampfsportarten allgemein echt bewundernswert.
ich lese gerade ein buch "vom typ zum original", das beschreibt dass wir menschen alle in typen kategorisierbar sind, uns ähneln, überall etwas wiederzufinden ist(wie oft passiert mir das im alltag oder auf arbeit mit kunden) und doch jeder mensch einzigartig ist, vieles an ihm zu schätzen ist, was ihn gerade zum original macht. ich finds interessant ;) nur leider sind praxis und theorie ja immer zwei sachen...
jetzt hab ich gar nicht so viel zu deinem "liebeskummer" geschrieben, aber dazu vllt später mehr. vllt auch deshalb, weil eher die gedankliche ebene, als die gefühlte in deinem beitrag angesprochen wird .
dicker gruß von der miunik
nimms mir nicht übel,denn das ist keineswegs bös gemeint, aber die struktur deines beitrags bringt mich zum schmunzeln.
du bist so super analytisch, machst dir wahrscheinlich über alles mögliche erstmal den kopf und versuchst mangelnde erfahrung durch "fachwissen",fachliteratur,allgemein gültige aussagen über die liebe auszugleichen. ist es nicht so? und doch ist ein riss im herzen... bei mir war es lange zeit wohl so, wenn nicht noch immer, denn man hat immer ein bild der liebe im kopf....andererseits steht dem der gedanke gegenüber,dass man doch nur an sich arbeiten muss und keiner perfekt ist, dass liebe in den köpfen der menschen stattfindet(sehr grob beschrieben), dass es zu viele menschen auf der welt gibt, als dass es da "die große liebe"(wenn überhaupt) geben könne.
wenn man die ganze sache unbetroffen,unpersönlich, ganz neutral betrachtet, so ist der blick so klar, doch betrachtet man den eigenen wunsch nach geborgenheit,liebe, so ist man so schnell wieder mittendrin...im gefühlschaos...
dem scheinst du mehr oder weniger erfolgreich zu entgehen...(? entgehen zu wollen).
Ich ertappe mich dabei, dass ich den wohl verbreiteten Fehler mache den Expartner zu idealisieren zu denken, dass ich sowieso nie wieder so eine finde (oder generell keine, siehe Abschnitt "Wie geht's mir?") - aber es scheint mir auch rational - Frauen die sich für solche Sachen wie Kung-Fu-Filme, Videospiele und Naturwissenschaft interessieren gibt es natürlich - aber mein subjektiver Eindruck ist doch, dass es sich hierbei um eine eher weniger weit verbreitete Spezies handelt. Wenn man weitere von mir geschätzte Eigenschaften (auch wichtigere) meiner Exfreundin dazunimmt dürfte die Zahl noch weiter sinken.das auch mal rein sachlich gesehen: wenn du nur das eine kennengelernt hast - wer sagt, dass es "das" einzig richtige für dich ist/war? vllt hat jemand anderes viele andere wundervolle eigenschaften, die nur du beim genauen hinsehen bemerkst, von welchen du in deiner alten beziehung nichtmal wusstest, dass es sie gibt, die du deshalb aber nicht minder schätzt oder eine andere frau genauso zu deiner herzensdame machen würden. sagen wir mal so, es ist bestimmt nicht nur "vielleicht " so, sondern ist so. das leben ist so llang. und du hast weiterhin die möglichkeit viele verschiedene menschentypen kennenzulernen, doch man kann erst im nachhinein sagen : mensch, das war toll - so soll es sein, oder eben nicht.
also zum thema kung-fu, videospiele oder naturwissenschaft- mal im ernst: ist das wirklich ein kriterium für dich wonach du gehen möchtest? ich meine ist es so wichtig, dass so etwas eine frau die du als liebenswert erachtest diese interessen teilt oder liegen woanders die prioritäten?! ich z.b. schaue auch gerne kung-fu filme oder finde kampfsportarten allgemein echt bewundernswert.
ich lese gerade ein buch "vom typ zum original", das beschreibt dass wir menschen alle in typen kategorisierbar sind, uns ähneln, überall etwas wiederzufinden ist(wie oft passiert mir das im alltag oder auf arbeit mit kunden) und doch jeder mensch einzigartig ist, vieles an ihm zu schätzen ist, was ihn gerade zum original macht. ich finds interessant ;) nur leider sind praxis und theorie ja immer zwei sachen...
jetzt hab ich gar nicht so viel zu deinem "liebeskummer" geschrieben, aber dazu vllt später mehr. vllt auch deshalb, weil eher die gedankliche ebene, als die gefühlte in deinem beitrag angesprochen wird .
dicker gruß von der miunik
Danke für deine Antwort.
Und nein, solche Interessen sind natürlich kein make-it-or-break-it-Kriterium denn letztlich spielen nicht bewusste Einflüsse - das Herz - die größere Rolle in wen man sich nun verliebt.
Die Interessenslage habe ich zum einen rausgestellt weil ich mir nach diesem Beziehungsende nicht den Eindruck verwehren kann (und es auch sonst Sinn ergibt) dass die Interessenslage auch eben ein gewichtiger Faktor darüber ist wie stabil eine Beziehung letzlich ist und dass meine Exfreundin trotz durchaus ähnlicher Interessenslage diese eben mit als Trennungsgrund angegeben hat - da gewichte ich das natürlich irgendwie stärker als ich das vorher getan habe.
Ist auch keine Männlichkeitsnummer oder sowas bei mir so von wegen: "bloß keine Tränen zeigen sonst biste ein Waschlappen" - damit habe ich recht wenig am Hut - es steht wohl eher im Zusammenhang damit was ich im Beitrag vorher geschrieben habe (Schutzmechanismus?). Es herrscht schon eine Diskrepanz dazwischen dass ich innerlich schnell emotional werde äußerlich davon aber häufig wenig rumkommt.
Wenn ich mir überlege wie es mir geht würde ich schreiben:
es geht mir schlecht, mein Verdauungssystem hat sich verabschiedet, ich bin innerlich extrem unruhig (so als wäre ich an eine Steckdose angeschlossen) ich esse kaum, habe Weinkrämpfe und habe Schwierigkeiten einen klaren Gedanken zu fassen.
Nicht wirklich eine tolle Gefühlsbeschreibung. Außerdem habe ich mir auch überlegt ob es wirklich so gesund ist, wenn ich mir jetzt aufschreibe wie sehr ich sie liebe... ich möchte es ja vergessen.
nimms mir nicht übel,denn das ist keineswegs bös gemeint, aber die struktur deines beitrags bringt mich zum schmunzeln. du bist so super analytisch, machst dir wahrscheinlich über alles mögliche erstmal den kopf und versuchst mangelnde erfahrung durch "fachwissen",fachliteratur,allgemein gültige aussagen über die liebe auszugleichen. ist es nicht so?Ich bin ein relativ analytisch denkender Mensch (bitte nicht mit herzlos oder kalt verwechseln) und der Eindruck den du hast habe ich auch selber bekommen als ich das geschrieben habe und du liegst damit glaube ich auch goldrichtig. Da fühle ich mich eher ertappt als böse zu sein.
Ich meine ist es so wichtig, dass so etwas eine frau die du als liebenswert erachtest diese interessen teilt oder liegen woanders die prioritäten?!Es waren recht blöde Beispiele. Ich hätte auch mehr auf charakterliche Eigenschaften eingehen sollen.
Und nein, solche Interessen sind natürlich kein make-it-or-break-it-Kriterium denn letztlich spielen nicht bewusste Einflüsse - das Herz - die größere Rolle in wen man sich nun verliebt.
Die Interessenslage habe ich zum einen rausgestellt weil ich mir nach diesem Beziehungsende nicht den Eindruck verwehren kann (und es auch sonst Sinn ergibt) dass die Interessenslage auch eben ein gewichtiger Faktor darüber ist wie stabil eine Beziehung letzlich ist und dass meine Exfreundin trotz durchaus ähnlicher Interessenslage diese eben mit als Trennungsgrund angegeben hat - da gewichte ich das natürlich irgendwie stärker als ich das vorher getan habe.
jetzt hab ich gar nicht so viel zu deinem "liebeskummer" geschrieben, aber dazu vllt später mehr. vllt auch deshalb, weil eher die gedankliche ebene, als die gefühlte in deinem beitrag angesprochen wird .Stimmt, das habe ich weggelassen weil ich auch nicht so Recht wusste was ich schreiben sollte. Ich habe generell Schwierigkeiten meine Gefühle in Worte zu fassen und bin daher immer wieder ganz schnell auf so einer analytischen Ebene. Ich weiß auch wie schwer es mir fiel z.B. solche Dinge wie "ich liebe dich" zu sagen. Ich habe es natürlich gemacht und jedes Mal war es auch ernsthaft gemeint - aber es fiel mir fast immer schwer. Nicht weil ich sie nicht geliebt habe sondern weil es einfach für mich schwer war es zu sagen.
Ist auch keine Männlichkeitsnummer oder sowas bei mir so von wegen: "bloß keine Tränen zeigen sonst biste ein Waschlappen" - damit habe ich recht wenig am Hut - es steht wohl eher im Zusammenhang damit was ich im Beitrag vorher geschrieben habe (Schutzmechanismus?). Es herrscht schon eine Diskrepanz dazwischen dass ich innerlich schnell emotional werde äußerlich davon aber häufig wenig rumkommt.
Wenn ich mir überlege wie es mir geht würde ich schreiben:
es geht mir schlecht, mein Verdauungssystem hat sich verabschiedet, ich bin innerlich extrem unruhig (so als wäre ich an eine Steckdose angeschlossen) ich esse kaum, habe Weinkrämpfe und habe Schwierigkeiten einen klaren Gedanken zu fassen.
Nicht wirklich eine tolle Gefühlsbeschreibung. Außerdem habe ich mir auch überlegt ob es wirklich so gesund ist, wenn ich mir jetzt aufschreibe wie sehr ich sie liebe... ich möchte es ja vergessen.
hallöchen gilbert,
nein ich verwechsle nichts mit kalt oder herzlos- etwas wofür ich auch oft gehalten wurde/werde von leuten die sich nicht die mühe machen jemanden näher kennenzulernen und denen man es nicht wert ist..
nicht bewusste einflüsse, das herz....ja kann sein, aber gerade das scheinbar sichtbare spielt auch ne große rolle denn danach geht man ja, doch wenn dann später sich dinge enthüllen die einem vorher ja nur unbekannt gewesen sind, weil man den anderen nicht kannte, ja wonach hat man dann alles zu gehen, was alles zu bedenken, was alles auf einen zukommt...nicht leicht...ich weiß.
also trotz ähnlicher interessenslage gibt sie diese mit als trennungsgrund an? passt ja hinten und vorne nicht. 1. wegen dem was ich vorher schrieb interessenslage bezüglich und 2. scheint das eher so ein vorgeschobener grund zu sein...wenn auch nicht unbedingt plausibel genug um alles klarer für dich zu gestalten. klingt eher so nach "ich habe einfach keine lust mehr" und "du bist es mir halt nicht wert" auch wenn sie das so nicht sagt, sagen kann, weil sie es selbst noch nicht so klar sieht. das erscheint einem ehrlich gesagt als fazit deines beitrags, denn du schreibst nicht von problemen oder beziehungsunstimmigkeiten die euch entzweit haben...
ich meine wo liegt der eigentliche grund? vllt liegt es wirklich an der distanz, die sich letztlich nicht nur physisch sondern auch gefühlt über die beziehung wie ein kleiner grauer schleier legt, den es zu überwinden gilt. ich finde es schon bewundernswert, dass ihr es 2 1/3 Jahre so ausgehalten habt. ich glaube für mich wäre das auch nichts.
wieder helfe ich dir mit solchen kommentaren net wirklich weiter, das tut mir leid. ;) dazu müssten sich hier langsam mal auch andere zu wort melden. schliesslich ist das nur meine meinung.
wenn du lust hast, weil ich sah, dass du anscheinend über ein msn-konto verfügst, dann schau einfach mal unter meinem profil hier nach, vllt hast du ja lust, ein wenig zu reden. wenn nicht dann bleibt uns immer noch dein thread in den ich gerne wieder reinschaue ;)
lieber gruß
die miunik
nein ich verwechsle nichts mit kalt oder herzlos- etwas wofür ich auch oft gehalten wurde/werde von leuten die sich nicht die mühe machen jemanden näher kennenzulernen und denen man es nicht wert ist..
nicht bewusste einflüsse, das herz....ja kann sein, aber gerade das scheinbar sichtbare spielt auch ne große rolle denn danach geht man ja, doch wenn dann später sich dinge enthüllen die einem vorher ja nur unbekannt gewesen sind, weil man den anderen nicht kannte, ja wonach hat man dann alles zu gehen, was alles zu bedenken, was alles auf einen zukommt...nicht leicht...ich weiß.
Die Interessenslage habe ich zum einen rausgestellt weil ich mir nach diesem Beziehungsende nicht den Eindruck verwehren kann (und es auch sonst Sinn ergibt) dass die Interessenslage auch eben ein gewichtiger Faktor darüber ist wie stabil eine Beziehung letzlich ist und dass meine Exfreundin trotz durchaus ähnlicher Interessenslage diese eben mit als Trennungsgrund angegeben hat - da gewichte ich das natürlich irgendwie stärker als ich das vorher getan habe.das kann ich mir gut vorstellen. denn man will ja aus scheinbaren fehlern(?) lernen... ich persönlich denke mir, interessenlage schön und gut - aber gerade interessen verändern sich im laufe des lebens so sehr - so wechselhaft wie das leben sein kann- bestimmt von umständen und erfahrungen, situationen, möglichkeiten und menschen, die man kennenlernt...ich bin jedenfalls nicht der typ der da so beständig ist und ich denke anderen menschen,ob sie es nun bewusst von sich wissen/sich überhaupt derart gedanken über sich selbst machen oder nicht, denen geht es ähnlich...vllt auch nicht...was kann man schon sagen was und wie ein mensch ist. jedenfalls finde ich es viel wichtiger, dass man zueinander steht....wichtiger als die tatsache ob man nun überall dieselben interessen hat oder nicht. ist doch schön wenn man glücklich ist, einen partner zu haben, der zu einem steht und zu wissen mensch der macht das gerne und ich lass ihm das, weil ich ihn lieb habe. andererseits- natürlich- viele menschen gewichten dann doch eher nach dem ähnlichkeitsprinzip. was gibt er mir. wenn sie da nicht genug gleichheiten entdecken oder sich nicht identifizieren können dann ist da auch nicht genug verbindung als dass ein gefühl des zueinanderstehens aufkommen könnte.
also trotz ähnlicher interessenslage gibt sie diese mit als trennungsgrund an? passt ja hinten und vorne nicht. 1. wegen dem was ich vorher schrieb interessenslage bezüglich und 2. scheint das eher so ein vorgeschobener grund zu sein...wenn auch nicht unbedingt plausibel genug um alles klarer für dich zu gestalten. klingt eher so nach "ich habe einfach keine lust mehr" und "du bist es mir halt nicht wert" auch wenn sie das so nicht sagt, sagen kann, weil sie es selbst noch nicht so klar sieht. das erscheint einem ehrlich gesagt als fazit deines beitrags, denn du schreibst nicht von problemen oder beziehungsunstimmigkeiten die euch entzweit haben...
ich meine wo liegt der eigentliche grund? vllt liegt es wirklich an der distanz, die sich letztlich nicht nur physisch sondern auch gefühlt über die beziehung wie ein kleiner grauer schleier legt, den es zu überwinden gilt. ich finde es schon bewundernswert, dass ihr es 2 1/3 Jahre so ausgehalten habt. ich glaube für mich wäre das auch nichts.
wieder helfe ich dir mit solchen kommentaren net wirklich weiter, das tut mir leid. ;) dazu müssten sich hier langsam mal auch andere zu wort melden. schliesslich ist das nur meine meinung.
Ich habe generell Schwierigkeiten meine Gefühle in Worte zu fassen und bin daher immer wieder ganz schnell auf so einer analytischen Ebene. Ich weiß auch wie schwer es mir fiel z.B. solche Dinge wie "ich liebe dich" zu sagen. Ich habe es natürlich gemacht und jedes Mal war es auch ernsthaft gemeint - aber es fiel mir fast immer schwer.warum denn bloß? du warst so lang mit einem menschen zusammen, kann man da nicht einfach vertrauen? ich meine schutzmechanismus...wogegen?um nicht von der eigenen freundin verletzt zu werden? wie schön wäre es gewesen, hätte sie dir das nehmen können. man muss allerdings auch bereit sein, sich dies nehmen zu lassen ...ja, jetzt hilft es dir vermutlich, alles analysierend zu sehen...doch wie du sagst siehts in dir drin ja ganz anders aus...
Es herrscht schon eine Diskrepanz dazwischen dass ich innerlich schnell emotional werde äußerlich davon aber häufig wenig rumkommt.naja, wer dich kennt und so lieb hat wie du bist, der weiß dann schon was mit dir los ist (was für ne blöde wortwahl).
es geht mir schlecht, mein Verdauungssystem hat sich verabschiedet, ich bin innerlich extrem unruhig (so als wäre ich an eine Steckdose angeschlossen) ich esse kaum, habe Weinkrämpfe und habe Schwierigkeiten einen klaren Gedanken zu fassen.das kenne ich alles nur zu gut...bis auf dass sich nicht mein verdauungssystem verabschiedet, sondern mein komplettes hungergefühl und anstelle dessen eine beständige übelkeit tritt ;)
Außerdem habe ich mir auch überlegt ob es wirklich so gesund ist, wenn ich mir jetzt aufschreibe wie sehr ich sie liebe... ich möchte es ja vergessen.in wiefern aufschreiben? ich kann dir nur sagen, abstand und kein kontakt helfen auf jeden fall, v.a. wenn du die dinge dann auch emotional klarer und distanzierter siehst und >fühlst<, deshalb ists auch nicht verkehrt gewesen nach deinem "plan" alles was dich an sie erinnert zu "verbannen"... und was möchtest du vergessen? den schmerz? das gefühl? sie? schwierige angelegenheit....
wenn du lust hast, weil ich sah, dass du anscheinend über ein msn-konto verfügst, dann schau einfach mal unter meinem profil hier nach, vllt hast du ja lust, ein wenig zu reden. wenn nicht dann bleibt uns immer noch dein thread in den ich gerne wieder reinschaue ;)
lieber gruß
die miunik
Mist jetzt habe ich einen Fehler gemacht und was ich geschrieben habe ist weg. Deswegen antworte ich teilweise nur in Stichpunkten
- Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit vorgeschoben gewesen
- Sie hat sich in den letzten 3-4 Monaten immer weiter emotional von mir entfernt, hat aber aus verschiedenen Gründen selber lange dafür gebraucht sich darüber klar zu werden
- Ich hätte es etwas früher merken können aber zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr großartig beeinflussen können
- Das Fernbeziehungskonstrukt war für sie im Mittel schon allein wegen ihres Lebensumfelds am Studienort aufreibender; es ist eben etwas anderes ob man nur telefonisch unterstützt wird oder auch wirklich jemand direkt präsent sein kann; das hat sich auch auf ihre Gefühle gegenüber mir ausgewirkt
- Wie es ohen Fernbeziehung gelaufen wäre, kann man natürlich auch nicht hellsehen
- Es hat sich aber auch durch die Beziehung verbessert
- Die größten Verbesserungen kann nur ich selber erreichen
Heute kams wieder ein bißchen zurück, immerhin.
Ich möchte mich auf jeden Fall bei Dir bedanken, da deine Gedanken meinem eigenen Gedankengang auf jeden Fall geholfen hat, auch die Teile auf die ich nicht näher eingegangen bin (hab natürlich alles gelesen).
Werde die nächsten Tage wahrscheinlich nicht online sein können. Je nachdem wie es mir ergeht werde ich diesen Thread wieder konsultieren.
Gruß
gilbert
1. wegen dem was ich vorher schrieb interessenslage bezüglich und 2. scheintdas eher so ein vorgeschobener grund zu sein...wenn auch nicht unbedingt plausibel genug um alles klarer für dich zu gestalten. klingt eher so nach "ich habe einfach keine lust mehr" und "du bist es mir halt nicht wert" auch wenn sie das so nicht sagt, sagen kann, weil sie es selbst noch nicht so klar sieht. das erscheint einem ehrlich gesagt als fazit deines beitrags, denn du schreibst nicht von problemen oder beziehungsunstimmigkeiten die euch entzweit haben...Viel Zustimmung. Meine Einschätzung nach den Reflektionen der letzten Tage:
ich meine wo liegt der eigentliche grund? vllt liegt es wirklich an der distanz, die sich letztlich nicht nur physisch sondern auch gefühlt über die beziehung wie ein kleiner grauer schleier legt, den es zu überwinden gilt. ich finde es schon bewundernswert, dass ihr es 2 1/3 Jahre so ausgehalten habt. ich glaube für mich wäre das auch nichts.
- Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit vorgeschoben gewesen
- Sie hat sich in den letzten 3-4 Monaten immer weiter emotional von mir entfernt, hat aber aus verschiedenen Gründen selber lange dafür gebraucht sich darüber klar zu werden
- Ich hätte es etwas früher merken können aber zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr großartig beeinflussen können
- Das Fernbeziehungskonstrukt war für sie im Mittel schon allein wegen ihres Lebensumfelds am Studienort aufreibender; es ist eben etwas anderes ob man nur telefonisch unterstützt wird oder auch wirklich jemand direkt präsent sein kann; das hat sich auch auf ihre Gefühle gegenüber mir ausgewirkt
- Wie es ohen Fernbeziehung gelaufen wäre, kann man natürlich auch nicht hellsehen
warum denn bloß? du warst so lang mit einem menschen zusammen, kann man da nicht einfach vertrauen? ich meine schutzmechanismus...wogegen?um nicht von der eigenen freundin verletzt zu werden? wie schön wäre es gewesen, hätte sie dir das nehmen können. man muss allerdings auch bereit sein, sich dies nehmen zu lassen- Weiß ich selber nicht so genau
- Es hat sich aber auch durch die Beziehung verbessert
- Die größten Verbesserungen kann nur ich selber erreichen
das kenne ich alles nur zu gut...bis auf dass sich nicht mein verdauungssystem verabschiedet, sondern mein komplettes hungergefühl und anstelle dessen eine beständige übelkeit tritt AugenzwinkernJa das war auch sofort weg - ich gehöre da auch eindeutig zu den Trauerfastern im Gegensatz zu den Trauerfressern. ;)
Heute kams wieder ein bißchen zurück, immerhin.
und was möchtest du vergessen? den schmerz? das gefühl? sie? schwierige angelegenheit....Vergessen ist wohl das falsche Wort. Im Endeffekt gehts darum einen enstpannten Blick zurück auf die Beziehung und einen entspannten Blick nach vorne zu haben. Die Überwindung eben.
wenn du lust hast, weil ich sah, dass du anscheinend über ein msn-konto verfügst, dann schau einfach mal unter meinem profil hier nach, vllt. hast du ja lust, ein wenig zu reden. wenn nicht dann bleibt uns immer noch dein thread in den ich gerne wieder reinschaueNein MSN habe ich nicht. Ich wechsel in unterschiedlichen Internetdiensten auch meist mein Alias (wegen der Anonymität), daher ist der Thread wohl der beste Ort dafür.
Ich möchte mich auf jeden Fall bei Dir bedanken, da deine Gedanken meinem eigenen Gedankengang auf jeden Fall geholfen hat, auch die Teile auf die ich nicht näher eingegangen bin (hab natürlich alles gelesen).
Werde die nächsten Tage wahrscheinlich nicht online sein können. Je nachdem wie es mir ergeht werde ich diesen Thread wieder konsultieren.
Gruß
gilbert
hallo gilbert,
lass mal wieder von dir h´ören was du so treibst und wies dir geht!
;)
gruß, miunik
lass mal wieder von dir h´ören was du so treibst und wies dir geht!
;)
gruß, miunik
Ein kurzer Zwischenbericht:
Ich habe sie in den Wintersemesterferien abends in der Disco getroffen, 10-15 Minuten unterhalten und am nächsten Tag nochmal telefoniert für ca. 20 Minuten.
Für sie scheints im großen und ganzen bereits gegessen zu sein. Als wär die Trennung so wie eine Art Befreiungsschlag gewesen.
Ein Inhalt des Gesprächs war, dass ich es wohl ganz nett fände wenn wir irgendwann wieder ein normalisiertes Verhältnis hätten aber darüber wie gut das klappt könnte ich ihr kein Versprechen gebe.
Wenn noch etwas wäre dürfte ich sie gerne kontaktieren aber sie weiß natürlich, dass ich es vermeiden werde.
Während dieser kurzen Gespräche gings mir eigentlich ganz gut aber ich habe festgestellt dass ich mich die Tage drauf wieder schlechter fühlte. Besonders diese "innere Unruhe" kam wieder sehr stark hoch. Den Tränen war ich zwar mehrmals nah aber richtig geheult habe ich jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr.
Seit ein paar Tagen bin ich zurück an meinem Studienort und meine Stimmungslage ist "heiter bis wolkig" - "wolkig" wenn man allein ist wie jetzt gerad... aber das ist normal denke ich mal. Ich kann mir aber zumindest vorstellen in ein paar Tagen wieder Lernen zu können.
Ich versuche mich drauf zu konzentrieren mit mir selbst zufrieden zu sein, Selbstbewußtsein aufzubauen usw. - fällt mir allerdings auch nicht so leicht - ist ja bekannt durch vorherige posts.
Ich habe sie in den Wintersemesterferien abends in der Disco getroffen, 10-15 Minuten unterhalten und am nächsten Tag nochmal telefoniert für ca. 20 Minuten.
Für sie scheints im großen und ganzen bereits gegessen zu sein. Als wär die Trennung so wie eine Art Befreiungsschlag gewesen.
Ein Inhalt des Gesprächs war, dass ich es wohl ganz nett fände wenn wir irgendwann wieder ein normalisiertes Verhältnis hätten aber darüber wie gut das klappt könnte ich ihr kein Versprechen gebe.
Wenn noch etwas wäre dürfte ich sie gerne kontaktieren aber sie weiß natürlich, dass ich es vermeiden werde.
Während dieser kurzen Gespräche gings mir eigentlich ganz gut aber ich habe festgestellt dass ich mich die Tage drauf wieder schlechter fühlte. Besonders diese "innere Unruhe" kam wieder sehr stark hoch. Den Tränen war ich zwar mehrmals nah aber richtig geheult habe ich jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr.
Seit ein paar Tagen bin ich zurück an meinem Studienort und meine Stimmungslage ist "heiter bis wolkig" - "wolkig" wenn man allein ist wie jetzt gerad... aber das ist normal denke ich mal. Ich kann mir aber zumindest vorstellen in ein paar Tagen wieder Lernen zu können.
Ich versuche mich drauf zu konzentrieren mit mir selbst zufrieden zu sein, Selbstbewußtsein aufzubauen usw. - fällt mir allerdings auch nicht so leicht - ist ja bekannt durch vorherige posts.
Hab ich mich doch zu früh gefreut. Seit ich die letzte Nachricht geschrieben habe gehts mir doch wieder deutlich schlechter - Weinen ist also immer noch drin.
Ist schon komisch, dass die Laune so schnell umschwingen kann. Ich hoffe sie schwingt bald wieder um - brauch sonst bald schon wieder ne neue Baldrianpackung. :rolleyes:
Ist schon komisch, dass die Laune so schnell umschwingen kann. Ich hoffe sie schwingt bald wieder um - brauch sonst bald schon wieder ne neue Baldrianpackung. :rolleyes:
Seite 1 von 1 · 8 Beiträge in diesem Thema