Es ist sehr schwer zu gehen
9 Antworten1'024 AufrufeGestartet von Christoph82 ·
Christoph82Themenstart
Hallo allerseits!
Ich versuche hier mir meine schwere Last von der Seele zu schreiben, vielleicht wisst ihr einen guten Rat für mich.
Ich war mit meiner Freundin 18 Monate zusammen.Am Anfang- wie bei jedem Paar- war es der Himmel auf Erden. Nach zwei Monaten hatten wir dann den ersten gröberen Streit, kann passieren.Wir begannen uns dann immer häufiger über Kleinigkeiten zu streiten, was natürlich auch ganz normal sein dürfte.Ich sollte noch erwähnen dass wir seit Beginn der Beziehung so gut wie jeden Tag miteinander verbracht haben, also richtig aneinander gepickt waren. Als das Haus ihrer Eltern umgebaut wurde, hat uns ihr Onkel eine Wohnung geliehen, und dort wurden die Streitereien immer schlimmer, bis ich dann mit Koffern in der Türe stand.Wir begannen beide sofort zu weinen und ich konnte nicht mal den Koffer aufmachen, da waren wir schon wieder versöhnt. Das Haus der Eltern war fertig umgebaut, wir zogen wieder zurück( wir haben im Zuge des Umbaus eine eigene Etage mit separatem Eingang erhalten). Die Zeit verging recht ruhig, langsam wurde es Alltag. Es stellte sich nach einiger Zeit heraus, warum wir uns eigentlich immer gestritten haben, es war allein ihr Gemüt. Ich als fröhlicher Typ kam immer mit einem Lächeln nach Hause, sie war immer launisch und hat sich immer wieder mit stechenden Kommentaren an mir entladen. Ich begann dann nach einiger Zeit ihr eine Sms zu schicken, wenn ich in der Früh das Haus verlassen hab. In dieser schrieb ich immer genau das rein, was mich bedrückte oder was ich an ihr nicht verstehen konnte. Sie hat mich meist Wochen danach auf die jeweilige Sms angesprochen, wieso ich so fühle und was sie besser machen sollte. Wir haben im Laufe der Zeit fast alle unsere kleinen Laster behoben, sie hatte mir aber nie gesagt, dass sie aufgrund ihres Gemüts innerlich immer leerer wurde. Dass unsere Beziehung nicht sehr harmonisch war, das wussten wir beide, und wir litten gemeinsam unter ihren Launen, aber ich hab mich daran gewöhnt. Sie sagte mir vor einer Woche dass sie auf ein bestimmtes Zeltfest gehen will und dass es länger dauern würde weil sie immer zu Fuss von dort heimgehen. Ich bot ihr an sie solle mich anrufen falls ich sie holen sollte. Nebenbei bemerkt gingen wir immer getrennt weg, ich konnte ihre Freunde nicht leiden und umgekehrt, bestimmt auch nicht die besten Vorraussetzungen. Ich wartete daheim auf sie, sie kam früher als erwartet. Ich wollte mich an sie kuscheln, da fing sie an zu reden. Sie wolle mir das nicht länger antun, dass sie mich unglücklich mache( aufgrund der ständigen Launen) und ich hätte etwas besseres verdient.Ich habe daraufhin stundenlange Schrei- und Weinkrämpfe gehabt, sie konnte auch nur heulen. Wir haben uns nach Stunden beruhigt und begannen normal zu reden. Sie sagte mir sie habe oft versucht sich zu ändern, aber es geht nunmal nicht und daher könnte sie mich nicht mehr leiden lassen. Wir lieben uns beide so sehr, und trotzdem können wir miteinander nicht. Und das so höllisch weh. Zu wissen, dass du jemanden liebst und auch von ihm geliebt wirst, und es trotzdem keine Hoffnung gibt. Wir haben in dieser Hinsicht keine Gründe, die es einem leichter machen könnten, loszulassen. Und zur Zeit zerbrechen wir beide an unseren tiefen Empfindungen füreinander. Es gibt weder meinerseits noch ihrerseits eine Affäre, worauf ich seit gestern gehofft hatte, um einen Grund zu haben sie in den Wind zu schiessen. Wir stehen beide am Abgrund, und rundherum nichts als Traurigkeit und Sehnsucht nacheinander, aber beide wissen wir, dass es nicht sinnvoll wäre umzukehren. Ich habe kein Wasser mehr zum Weinen, ich habe lange nichts mehr gegessen, ich bin einfach nur leer und gebrochen.
Ich versuche hier mir meine schwere Last von der Seele zu schreiben, vielleicht wisst ihr einen guten Rat für mich.
Ich war mit meiner Freundin 18 Monate zusammen.Am Anfang- wie bei jedem Paar- war es der Himmel auf Erden. Nach zwei Monaten hatten wir dann den ersten gröberen Streit, kann passieren.Wir begannen uns dann immer häufiger über Kleinigkeiten zu streiten, was natürlich auch ganz normal sein dürfte.Ich sollte noch erwähnen dass wir seit Beginn der Beziehung so gut wie jeden Tag miteinander verbracht haben, also richtig aneinander gepickt waren. Als das Haus ihrer Eltern umgebaut wurde, hat uns ihr Onkel eine Wohnung geliehen, und dort wurden die Streitereien immer schlimmer, bis ich dann mit Koffern in der Türe stand.Wir begannen beide sofort zu weinen und ich konnte nicht mal den Koffer aufmachen, da waren wir schon wieder versöhnt. Das Haus der Eltern war fertig umgebaut, wir zogen wieder zurück( wir haben im Zuge des Umbaus eine eigene Etage mit separatem Eingang erhalten). Die Zeit verging recht ruhig, langsam wurde es Alltag. Es stellte sich nach einiger Zeit heraus, warum wir uns eigentlich immer gestritten haben, es war allein ihr Gemüt. Ich als fröhlicher Typ kam immer mit einem Lächeln nach Hause, sie war immer launisch und hat sich immer wieder mit stechenden Kommentaren an mir entladen. Ich begann dann nach einiger Zeit ihr eine Sms zu schicken, wenn ich in der Früh das Haus verlassen hab. In dieser schrieb ich immer genau das rein, was mich bedrückte oder was ich an ihr nicht verstehen konnte. Sie hat mich meist Wochen danach auf die jeweilige Sms angesprochen, wieso ich so fühle und was sie besser machen sollte. Wir haben im Laufe der Zeit fast alle unsere kleinen Laster behoben, sie hatte mir aber nie gesagt, dass sie aufgrund ihres Gemüts innerlich immer leerer wurde. Dass unsere Beziehung nicht sehr harmonisch war, das wussten wir beide, und wir litten gemeinsam unter ihren Launen, aber ich hab mich daran gewöhnt. Sie sagte mir vor einer Woche dass sie auf ein bestimmtes Zeltfest gehen will und dass es länger dauern würde weil sie immer zu Fuss von dort heimgehen. Ich bot ihr an sie solle mich anrufen falls ich sie holen sollte. Nebenbei bemerkt gingen wir immer getrennt weg, ich konnte ihre Freunde nicht leiden und umgekehrt, bestimmt auch nicht die besten Vorraussetzungen. Ich wartete daheim auf sie, sie kam früher als erwartet. Ich wollte mich an sie kuscheln, da fing sie an zu reden. Sie wolle mir das nicht länger antun, dass sie mich unglücklich mache( aufgrund der ständigen Launen) und ich hätte etwas besseres verdient.Ich habe daraufhin stundenlange Schrei- und Weinkrämpfe gehabt, sie konnte auch nur heulen. Wir haben uns nach Stunden beruhigt und begannen normal zu reden. Sie sagte mir sie habe oft versucht sich zu ändern, aber es geht nunmal nicht und daher könnte sie mich nicht mehr leiden lassen. Wir lieben uns beide so sehr, und trotzdem können wir miteinander nicht. Und das so höllisch weh. Zu wissen, dass du jemanden liebst und auch von ihm geliebt wirst, und es trotzdem keine Hoffnung gibt. Wir haben in dieser Hinsicht keine Gründe, die es einem leichter machen könnten, loszulassen. Und zur Zeit zerbrechen wir beide an unseren tiefen Empfindungen füreinander. Es gibt weder meinerseits noch ihrerseits eine Affäre, worauf ich seit gestern gehofft hatte, um einen Grund zu haben sie in den Wind zu schiessen. Wir stehen beide am Abgrund, und rundherum nichts als Traurigkeit und Sehnsucht nacheinander, aber beide wissen wir, dass es nicht sinnvoll wäre umzukehren. Ich habe kein Wasser mehr zum Weinen, ich habe lange nichts mehr gegessen, ich bin einfach nur leer und gebrochen.
Hallo Christoph,
klingt jetzt vielleicht hart, was ich sage, aber wenn ich Deinen Beitrag so lese, habe ich das Gefühl, daß alleine sie schuld ist an Eurer Problematik. sprich ihr "Gemü" war schuld. ich finde das das eine recht einseitige Sicht ist.
es muß ja für Sie eine ziemliche Belastung gewesen sein, daß da immer jemand nach Hause kommt, der gute Laune hat und ein Lächeln auf dem Gesicht hat. welch eine Last muß es sein, wenn man dieses Lächeln, weil man einen anderen Zugang zum Leben hat, nicht erwidern kann.
also ich denke, es gehören immer zwei dazu, wenn eine Beziehung zerbricht.....
das hilft Dir jetzt wahrscheinlich auch nicht wirklich weiter....es waren nur die Gedanken, die ich beim Lesen Deines postings hatte.
ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft...
Liebe Grüße
Verlassen?
klingt jetzt vielleicht hart, was ich sage, aber wenn ich Deinen Beitrag so lese, habe ich das Gefühl, daß alleine sie schuld ist an Eurer Problematik. sprich ihr "Gemü" war schuld. ich finde das das eine recht einseitige Sicht ist.
es muß ja für Sie eine ziemliche Belastung gewesen sein, daß da immer jemand nach Hause kommt, der gute Laune hat und ein Lächeln auf dem Gesicht hat. welch eine Last muß es sein, wenn man dieses Lächeln, weil man einen anderen Zugang zum Leben hat, nicht erwidern kann.
also ich denke, es gehören immer zwei dazu, wenn eine Beziehung zerbricht.....
das hilft Dir jetzt wahrscheinlich auch nicht wirklich weiter....es waren nur die Gedanken, die ich beim Lesen Deines postings hatte.
ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft...
Liebe Grüße
Verlassen?
Hallo!
Danke für deine Antwort.
Wir haben sehr lange nach dem richtigen Grund dafür gesucht, warum es nicht so funktioniert wie wir es wollten. Ich habe dann von ihren Freunden (und Ex-Freunden) erfahren, dass es immer genau deswegen zu Konflikten und letzlich auch zum Ende der Beziehung gekommen ist.
Für mich kam diese Erkenntnis besonders hart, da ich mir nie vorstellen konnte, dass es nur aufgrund eines gewissen Missmutes nicht klappen sollte. Kannst du dir vorstellen, wie sie mich jeden Tag mit ihren kleinlauten, verletzenden Kommentaren fertig gemacht hat?Sie hat sich immer gleich darauf dafür entschuldigt, weil sie es nicht laut aussprechen wollte. Für mich gab es jeden Abend Kummer, aber jedes Mal, wenn ich mich im Bett nach ihr umgedreht und in ihr Gesicht schaute, war die Traurigkeit verschwunden.
Natürlich gehören zu einer Beziehung und zu deren Ende beide dazu, aber ich kann noch immer nicht begreifen, dass es wegen einer -für mich- so banalen Sache enden soll, wo wir uns doch beide so sehr lieben und sie allein aus der Überzeugung Schluss machen wollte, damit ich glücklicher werde, aber ich wurde aus dieser Entscheidung ausgeschlossen, vielleicht tut gerade das so weh.
Danke für deine Antwort.
Wir haben sehr lange nach dem richtigen Grund dafür gesucht, warum es nicht so funktioniert wie wir es wollten. Ich habe dann von ihren Freunden (und Ex-Freunden) erfahren, dass es immer genau deswegen zu Konflikten und letzlich auch zum Ende der Beziehung gekommen ist.
Für mich kam diese Erkenntnis besonders hart, da ich mir nie vorstellen konnte, dass es nur aufgrund eines gewissen Missmutes nicht klappen sollte. Kannst du dir vorstellen, wie sie mich jeden Tag mit ihren kleinlauten, verletzenden Kommentaren fertig gemacht hat?Sie hat sich immer gleich darauf dafür entschuldigt, weil sie es nicht laut aussprechen wollte. Für mich gab es jeden Abend Kummer, aber jedes Mal, wenn ich mich im Bett nach ihr umgedreht und in ihr Gesicht schaute, war die Traurigkeit verschwunden.
Natürlich gehören zu einer Beziehung und zu deren Ende beide dazu, aber ich kann noch immer nicht begreifen, dass es wegen einer -für mich- so banalen Sache enden soll, wo wir uns doch beide so sehr lieben und sie allein aus der Überzeugung Schluss machen wollte, damit ich glücklicher werde, aber ich wurde aus dieser Entscheidung ausgeschlossen, vielleicht tut gerade das so weh.
Hi Christoph82,
tut mir echt leid was passiert ist. Es ist immer schwer zu begreifen warum eine Beziehung kaputt gegangen ist. Das liest man in diesem Forum immer wieder.
Aber es können nur kleine Sachen sein oder irgendwelche komischen. Irgendwann harmoniert es einfach nicht mehr.
Und wie es sich aus deinem Beitrag anhört könnte es vielleicht besser für dich sein.
du mußt immer bedenken das du auch selber in einer Bezeihung glücklich sein sollst. Und wenn du mit einem Lächeln nach Hause kommst und dir es nicht zurück gegeben wird ist es doch ein scheiß gefühl.
Das ist meine Meinung.
Ich wünsche dir auch auf jeden fall noch viel Kraft!!
tut mir echt leid was passiert ist. Es ist immer schwer zu begreifen warum eine Beziehung kaputt gegangen ist. Das liest man in diesem Forum immer wieder.
Aber es können nur kleine Sachen sein oder irgendwelche komischen. Irgendwann harmoniert es einfach nicht mehr.
Und wie es sich aus deinem Beitrag anhört könnte es vielleicht besser für dich sein.
du mußt immer bedenken das du auch selber in einer Bezeihung glücklich sein sollst. Und wenn du mit einem Lächeln nach Hause kommst und dir es nicht zurück gegeben wird ist es doch ein scheiß gefühl.
Das ist meine Meinung.
Ich wünsche dir auch auf jeden fall noch viel Kraft!!
Hallo!
Danke für deine Antwort.
Ich muss gestehen, ich selbst dachte mir vor der Trennung oft, dass es besser sein würde, wenn ich mir einen Urlaubstag nehme. Meine Sachen packe, wenn sie in der Arbeit ist, einen wirklich netten, erklärenden, Verständniss zeigenden und aufmunternden Brief auf ihrem Tisch liegenlasse und selber gehe. Ich habe mir das vor einigen Wochen sogar täglich vorm Einschlafen vorgestellt, mich lautlos in den Schlaf geweint, nur um uns kurz darauf immer wieder eine zweite Chance zu geben, weil sie mir alles bedeutete. Sie weiss das natürlich nicht. Aber sie wusste, dass ich oft traurig war, und aus diesem Grund hat sie- so sagte sie es mir zumindest- diesen harten Schritt gesetzt. Sie wollte mich damit glücklich machen, und ich weiss, dass es ihr genauso weh tut wie mir.
Ich hoffe, ich kann ihr in einem Jahr einen Brief schreiben, in dem einfach nur folgendes drinsteht: Ich habe es damals nicht verstanden, aber jetzt will ich dir 1000 Mal Danke sagen. Ich dachte, mein Leben wäre nun zu Ende, aber du hast mir ein zweites schönes Leben ermöglicht.
Das würde ich natürlich nur tun, wenn ich genau weiss, dass es ihr nicht das Herz brechen würde.
Sobald ich verstanden habe, dass es das richtige war, habe ich den Kummer besiegt und kann wieder leben. Ich hoffe, ich warte nicht allzu lange darauf.
Danke für deine Antwort.
Ich muss gestehen, ich selbst dachte mir vor der Trennung oft, dass es besser sein würde, wenn ich mir einen Urlaubstag nehme. Meine Sachen packe, wenn sie in der Arbeit ist, einen wirklich netten, erklärenden, Verständniss zeigenden und aufmunternden Brief auf ihrem Tisch liegenlasse und selber gehe. Ich habe mir das vor einigen Wochen sogar täglich vorm Einschlafen vorgestellt, mich lautlos in den Schlaf geweint, nur um uns kurz darauf immer wieder eine zweite Chance zu geben, weil sie mir alles bedeutete. Sie weiss das natürlich nicht. Aber sie wusste, dass ich oft traurig war, und aus diesem Grund hat sie- so sagte sie es mir zumindest- diesen harten Schritt gesetzt. Sie wollte mich damit glücklich machen, und ich weiss, dass es ihr genauso weh tut wie mir.
Ich hoffe, ich kann ihr in einem Jahr einen Brief schreiben, in dem einfach nur folgendes drinsteht: Ich habe es damals nicht verstanden, aber jetzt will ich dir 1000 Mal Danke sagen. Ich dachte, mein Leben wäre nun zu Ende, aber du hast mir ein zweites schönes Leben ermöglicht.
Das würde ich natürlich nur tun, wenn ich genau weiss, dass es ihr nicht das Herz brechen würde.
Sobald ich verstanden habe, dass es das richtige war, habe ich den Kummer besiegt und kann wieder leben. Ich hoffe, ich warte nicht allzu lange darauf.
Hi,
irgendwann wirst du es verstehen. Irgendwann wird auch dein Kummer vergehen. Du mußt nur gedult haben. Es dauert nur seine Zeit. Und die Zeit wird auch nicht leicht werden. Aber irgendwann wirst du es bestimmt verstehn.
Den Brief würde ich aber nicht schreiben. Denn ich glaube er könnte sehr verletzend sein.
irgendwann wirst du es verstehen. Irgendwann wird auch dein Kummer vergehen. Du mußt nur gedult haben. Es dauert nur seine Zeit. Und die Zeit wird auch nicht leicht werden. Aber irgendwann wirst du es bestimmt verstehn.
Den Brief würde ich aber nicht schreiben. Denn ich glaube er könnte sehr verletzend sein.
Hallo Christoph,
Ich bin selber ein sehr fröhlicher Mensch.
Ich kann darum auch deine Sicht der Dinge verstehen. Ich finde den Umgang mit launischen und unzufriedenen Menschen sehr schwierig. Man muss immer aufpassen was man sagt, denn sie gehen schnell in die Luft.
Ich kann mir darum auch gut vorstellen was für Spannungen ihr hattet. Ein fröhlicher Mensch und ein missmutiger Mensch, das ist eine schwierige Verbindung.
Mir kommt der Eindruck, dass sie nicht damit leben konnte, dass du fröhlich und zufrieden bist und sie es nicht ist. Sie hat ihre Launen an dir ausgelassen.
Ich denke sie war wohl auch ziemlich rücksichtslos und egoistisch? Kann das sein? Was meinst du?
Aber ich frage mich warum sie nicht versucht an sich zu arbeiten? Entweder sie hat noch nicht eingesehen, dass ihr Verhalten nicht gut ist und nutzt das für einen Grund zum Schluss machen.
Weil ganz ehrlich: Wenn man einen anderen Menschen über alles liebt und sieht, dass man selber schuld ist, dass die Beziehung schlecht läuft, dann soll man doch an sich arbeiten und nicht Schluss machen....
Ganz ehrlich: Ich glaube das war ein Vorwand...
Wie auch immer. Sei froh darüber. so hart sich das auch anhört. Sie war nicht gut für dich. Du hättest auf die Dauer gelitten.
Kopf hoch! Das leben geht weiter! Irgendwo ist auch für dich die Richtige.
Ich bin selber ein sehr fröhlicher Mensch.
Ich kann darum auch deine Sicht der Dinge verstehen. Ich finde den Umgang mit launischen und unzufriedenen Menschen sehr schwierig. Man muss immer aufpassen was man sagt, denn sie gehen schnell in die Luft.
Ich kann mir darum auch gut vorstellen was für Spannungen ihr hattet. Ein fröhlicher Mensch und ein missmutiger Mensch, das ist eine schwierige Verbindung.
Kannst du dir vorstellen, wie sie mich jeden Tag mit ihren kleinlauten, verletzenden Kommentaren fertig gemacht hat?Kann ich. Ist grausam! Und gemein.
Mir kommt der Eindruck, dass sie nicht damit leben konnte, dass du fröhlich und zufrieden bist und sie es nicht ist. Sie hat ihre Launen an dir ausgelassen.
Ich denke sie war wohl auch ziemlich rücksichtslos und egoistisch? Kann das sein? Was meinst du?
Aber ich frage mich warum sie nicht versucht an sich zu arbeiten? Entweder sie hat noch nicht eingesehen, dass ihr Verhalten nicht gut ist und nutzt das für einen Grund zum Schluss machen.
Weil ganz ehrlich: Wenn man einen anderen Menschen über alles liebt und sieht, dass man selber schuld ist, dass die Beziehung schlecht läuft, dann soll man doch an sich arbeiten und nicht Schluss machen....
Ganz ehrlich: Ich glaube das war ein Vorwand...
Wie auch immer. Sei froh darüber. so hart sich das auch anhört. Sie war nicht gut für dich. Du hättest auf die Dauer gelitten.
Kopf hoch! Das leben geht weiter! Irgendwo ist auch für dich die Richtige.
Hallo sternli!
Danke fürs Schreiben.
Es ist leider nicht ganz so einfach zu beschreiben. Wir haben oft darüber gesprochen, dass da etwas nicht stimmen kann. Ich hab ihr ihre ganzen verletzenden Meldungen auf einen Zettel geschrieben und wir haben gemeinsam versucht an einer Lösung zu arbeiten. Sie hat mir damals, als ich schon mit den Koffern zur Trennung angerückt bin, hoch und heilig versprochen, dass sie sich ändern will, sie könnte aber nicht sagen, ob das auch Erfolg haben wird. Sie hat mich gebeten, so tolerant wie möglich zu sein, falls sie es einmal nicht schaffen sollte, ihre Launen zu unterdrücken. Und ich habe mir oft gedacht, dass ich wahrscheinlich selber einfach nur zu sensibel reagiert habe. Aber nach ein paar Attacken, bei denen ihre Eltern dabei waren( und die haben sich gewundert, dass ich da so ruhig bleiben konnte), wusste ich dass es wirklich verletzt, was sie zu mir sagte. Und dieses dicke Fell, dass ich mir für sie zugelegt hatte, wurde immer öfter durchstochen. Sie hat dann oft vor mir geweint und gesagt, ich solle ihr helfen, sich zu ändern, ich solle strenger mit ihr sein, sie hin und wieder schroff in die Schranken weisen, wenn sie zu weit ginge. Das funktionierte genau 2 Mal, dann ist sie schon über den Schranken gehüpft mit noch schlimmeren Meldungen. Zu ihrer Verteidigung ist zu sagen, sie hatte ein sehr schweres Verhältniss zu ihrer Mutter, bevor ich in ihr Leben trat, sie hat sich dauernd mit ihr gestritten, die Mutter hat mit ihrer Tochter regelrecht gewetteifert, über Kleidung, Make Up, vor allem über Frisuren, meinte oft sie sehe aus wie ne Schlampe. Das habe ich dann abgedreht, indem ich sie vor der Mutter in Schutz nahm. So hab ich ihr vermutlich das Feindbild genommen und stand selbst in der Schusslinie. Sie machte das aber nur wirklich ganz selten absichtlich, und da wusste ich immer selber, dass ich sie haerausgefordert habe.
Ich hätte es mir so sehr gewünscht dass das nur ein Vorwand für einen schwerwiegenden Trennungsgrund wäre, der es mir leichter machen würde, loszulassen. Sie hat es bestimmt nicht leicht gehabt im Leben, aber ich war nicht stark genug , es ihr zu erleichtern. Und das macht mich so traurig. Ich hätte es wahrscheinlich selber lösen können.
Ich freue mich aber, dass ich mit jeder Antwort, die ich schreibe, die Sache gelassener sehen kann und ich langsam auch kleine Vorteile an der Trennung erkennen kann. Für uns beide natürlich.
Danke fürs Schreiben.
Es ist leider nicht ganz so einfach zu beschreiben. Wir haben oft darüber gesprochen, dass da etwas nicht stimmen kann. Ich hab ihr ihre ganzen verletzenden Meldungen auf einen Zettel geschrieben und wir haben gemeinsam versucht an einer Lösung zu arbeiten. Sie hat mir damals, als ich schon mit den Koffern zur Trennung angerückt bin, hoch und heilig versprochen, dass sie sich ändern will, sie könnte aber nicht sagen, ob das auch Erfolg haben wird. Sie hat mich gebeten, so tolerant wie möglich zu sein, falls sie es einmal nicht schaffen sollte, ihre Launen zu unterdrücken. Und ich habe mir oft gedacht, dass ich wahrscheinlich selber einfach nur zu sensibel reagiert habe. Aber nach ein paar Attacken, bei denen ihre Eltern dabei waren( und die haben sich gewundert, dass ich da so ruhig bleiben konnte), wusste ich dass es wirklich verletzt, was sie zu mir sagte. Und dieses dicke Fell, dass ich mir für sie zugelegt hatte, wurde immer öfter durchstochen. Sie hat dann oft vor mir geweint und gesagt, ich solle ihr helfen, sich zu ändern, ich solle strenger mit ihr sein, sie hin und wieder schroff in die Schranken weisen, wenn sie zu weit ginge. Das funktionierte genau 2 Mal, dann ist sie schon über den Schranken gehüpft mit noch schlimmeren Meldungen. Zu ihrer Verteidigung ist zu sagen, sie hatte ein sehr schweres Verhältniss zu ihrer Mutter, bevor ich in ihr Leben trat, sie hat sich dauernd mit ihr gestritten, die Mutter hat mit ihrer Tochter regelrecht gewetteifert, über Kleidung, Make Up, vor allem über Frisuren, meinte oft sie sehe aus wie ne Schlampe. Das habe ich dann abgedreht, indem ich sie vor der Mutter in Schutz nahm. So hab ich ihr vermutlich das Feindbild genommen und stand selbst in der Schusslinie. Sie machte das aber nur wirklich ganz selten absichtlich, und da wusste ich immer selber, dass ich sie haerausgefordert habe.
Ich hätte es mir so sehr gewünscht dass das nur ein Vorwand für einen schwerwiegenden Trennungsgrund wäre, der es mir leichter machen würde, loszulassen. Sie hat es bestimmt nicht leicht gehabt im Leben, aber ich war nicht stark genug , es ihr zu erleichtern. Und das macht mich so traurig. Ich hätte es wahrscheinlich selber lösen können.
Ich freue mich aber, dass ich mit jeder Antwort, die ich schreibe, die Sache gelassener sehen kann und ich langsam auch kleine Vorteile an der Trennung erkennen kann. Für uns beide natürlich.
Hallo Christoph,
Kinder werden sehr von ihren Eltern geprägt und beeinflusst. Du sagst sie hätte ein schweres verhältnis zu ihrer Mutter. Gut möglich dass dieses Verhältnis zu ihrem jetzigen Charakterzug auch seinen Teil beigeführt hat.
Die Psyche zu verstehen, ihre Ursachen ist sehr schwer. Eltern können viel dazu beitragen. Sie können einen Grundstein legen und das Kind entwickelt sich daraus weiter.
Auf deine Ex-Freundin konkret bezogen: Ich denke sie kennt selber ihre Grenzen nicht mehr. Du sagst die Aussagen dir gegenüber wären ziemlich heftig gewesen. Vermutlich merkt sie das, während sie die Giftpfeile um sich schleudert gar nicht. Sie merkt es erst, wenn du eine Reaktion darauf bringst. Ihr z.B sagst, dass sie dich verletzt hat. Das beste Beispiel war, als du ihr diesen Zettel vorgelegt hast. Erst dort wurde es ihr bewusst und sie sagte sie würde sich ändern.
Für sie wäre es wichtig zu lernen sich selber zu beherrschen. Vorher zu denken und dann zu handeln. Ich fürchte auch, dass sie schon viel an Respekt gegenüber anderen Personen verloren hat, bzw. der gar nicht vorhanden ist.
Sie muss auch lernen ihre Emotionen in Griff zu bekommen.
Ich hatte eine Bekannte, die war ähnlich. Ich schreibe darum "hatte" weil ich mir von ihr abgewandt habe. Sie hat ihr Verhalten auch nie eingesehen und ich konnte irgendwann nicht mehr damit umgehen. Es hat mich immer wieder zu sehr verletzt.
Du wirst auf die Dauer glücklicher ohne sie sein. Auch wenn es jetzt hart ist.
Kinder werden sehr von ihren Eltern geprägt und beeinflusst. Du sagst sie hätte ein schweres verhältnis zu ihrer Mutter. Gut möglich dass dieses Verhältnis zu ihrem jetzigen Charakterzug auch seinen Teil beigeführt hat.
Die Psyche zu verstehen, ihre Ursachen ist sehr schwer. Eltern können viel dazu beitragen. Sie können einen Grundstein legen und das Kind entwickelt sich daraus weiter.
Auf deine Ex-Freundin konkret bezogen: Ich denke sie kennt selber ihre Grenzen nicht mehr. Du sagst die Aussagen dir gegenüber wären ziemlich heftig gewesen. Vermutlich merkt sie das, während sie die Giftpfeile um sich schleudert gar nicht. Sie merkt es erst, wenn du eine Reaktion darauf bringst. Ihr z.B sagst, dass sie dich verletzt hat. Das beste Beispiel war, als du ihr diesen Zettel vorgelegt hast. Erst dort wurde es ihr bewusst und sie sagte sie würde sich ändern.
Für sie wäre es wichtig zu lernen sich selber zu beherrschen. Vorher zu denken und dann zu handeln. Ich fürchte auch, dass sie schon viel an Respekt gegenüber anderen Personen verloren hat, bzw. der gar nicht vorhanden ist.
Sie muss auch lernen ihre Emotionen in Griff zu bekommen.
Ich hatte eine Bekannte, die war ähnlich. Ich schreibe darum "hatte" weil ich mir von ihr abgewandt habe. Sie hat ihr Verhalten auch nie eingesehen und ich konnte irgendwann nicht mehr damit umgehen. Es hat mich immer wieder zu sehr verletzt.
Du wirst auf die Dauer glücklicher ohne sie sein. Auch wenn es jetzt hart ist.
Hallo sternli!
Um deine Theorie zu untermauern...sie hat so gut wie keine weibliche Bekannten bzw Freunde. Sie kann fast ausschliesslich nur mit Männern reden. Den meisten Freundinnen hat sie die Meinung gesagt, meistens dass sie das Gelaber über die Fliesen im Bad nicht ausstehen kann und solche Sachen. Mir kam das schon komisch vor, ich nahms ihr aber nie übel, dass sie meistens mit Männern wegging. Für mich war sie die reifste Freundin die ich je hatte. Sie hatte die Dinge fest im Griff, war in ihrem Beruf extrem sattelfest und dominant, zuhause ein sehr reinlicher Mensch( davon ist sehr viel auch an mir hängen geblieben). Aber sie konnte sich nie unterordnen, hatte immer das letzte Wort und gab zu allem ihren Senf. Nicht nur bei mir...immer und überall. Um nochmal zu den Eltern zurück zu kommen...ihr Vater ist ihre grosse Stütze, er verteidigt sie vor der Mutter( die ihren Mann ebenfalls oft angreift) und hat für alles eine logische Erklärung. Das dürfte eben auch diese Prägung ausmachen, von der du sprichst.
Um deine Theorie zu untermauern...sie hat so gut wie keine weibliche Bekannten bzw Freunde. Sie kann fast ausschliesslich nur mit Männern reden. Den meisten Freundinnen hat sie die Meinung gesagt, meistens dass sie das Gelaber über die Fliesen im Bad nicht ausstehen kann und solche Sachen. Mir kam das schon komisch vor, ich nahms ihr aber nie übel, dass sie meistens mit Männern wegging. Für mich war sie die reifste Freundin die ich je hatte. Sie hatte die Dinge fest im Griff, war in ihrem Beruf extrem sattelfest und dominant, zuhause ein sehr reinlicher Mensch( davon ist sehr viel auch an mir hängen geblieben). Aber sie konnte sich nie unterordnen, hatte immer das letzte Wort und gab zu allem ihren Senf. Nicht nur bei mir...immer und überall. Um nochmal zu den Eltern zurück zu kommen...ihr Vater ist ihre grosse Stütze, er verteidigt sie vor der Mutter( die ihren Mann ebenfalls oft angreift) und hat für alles eine logische Erklärung. Das dürfte eben auch diese Prägung ausmachen, von der du sprichst.
Seite 1 von 1 · 10 Beiträge in diesem Thema