Fühle mich ungeliebt - Einbildung oder Realität?
2 Antworten1'498 AufrufeGestartet von Felis1207 ·
Felis1207Themenstart
Hallo ihr Lieben Winke
Nun eigentlich könnte ich mich nicht beschweren was mein Leben betrifft, hab nen vernünftigen Job, hab Family, Freunde usw., und sogar nach langer Zeit und einem Jahr Solokarriere wieder einen Freund, für den ich alles tun würde... (was bei vielen anderen nie der Fall gewesen wäre)
Jedenfalls: Wir sind noch nicht sehr lange zusammen, etwa 2 Monate erst, dennoch weiß ich, dass ich diesen Menschen liebe.
Bevor wir zusammenkamen, versprach er mir, er höre seine Trinkerei auf bzw. schränke sich erheblich ein (da dies für mich ein großer Störfaktor war). --> In diesem Punkt hält er sich auch an seine Versprechungen, wo ich eigentlich meine größten Bedenken hatte. Freude
Doch in letzter Zeit verhält er sich einfach komisch. Ich muss dazusagen, wir führen eine Wochenendbeziehung, er ist unter der Woche immer in Hannover auf Montage, kommt dann Freitag Abends und bleibt bis Sonntag Abend. Normal treffen wir uns gleich wenn er am Freitag von der Arbeit daheim ist und ich bin das komplette Wochenende bei ihm, sicherlich fahr ich auch mal ne Freundin besuchen, aber größtenteils kleben wir förmlich aneinander. Ich hab damit auch kein Problem und er hat sich auch daran gewöhnt, meinte er (seine Ex hatte nie soviel Zeit, da sie immer lernen musste.)
Aber zur Zeit kommt es mir so vor als wäre er lieber alleine, er geht überhaupt nicht auf mich zu, wenn ich nen Kuss will muss ich ihn mir holen (usw), lauter solche Sachen. Wenn ich zu ihm sage: "Hey, ich bin so froh dass du wieder da bist", sagt er nix darauf. Er nimmt mich zwar dann schon in den Arm, lächelt und streichelt meinen Kopf oder so, aber trotzdem. Gut, ich weiß, dass er nicht der Mann der großen Worte bzw. ein Charmeur ist - das wird er auch nie werden... damit hab ich mich abgefunden. Aber so eine kleine Antwort, ist das zuviel verlangt???
Dazu muss ich sagen, dass vor etwa zwei Wochen sein Opa im Sterben lag, vor kurzem jetzt auch gestorben ist. Er ist erst so komisch, seitdem die Sache mit seinem Opa war und ich weiß auch, dass er ihm sehr nahe stand. Kann es sein, dass es auch damit zu tun hat?
Ich mach mir Sorgen und muss es einfach loswerden... und ihn will ich nicht damit nerven, ich denk er hat genug um die Ohren.
Er ist halt einfach so: Einmal drückt er mich weg, und dann, wenn ich es am wenigsten erwarte, sagt er: "Ach, komm doch noch mit zu mir, bitte?" ....versteht ihr???
Bild ich mir das ein oder was?
Nun eigentlich könnte ich mich nicht beschweren was mein Leben betrifft, hab nen vernünftigen Job, hab Family, Freunde usw., und sogar nach langer Zeit und einem Jahr Solokarriere wieder einen Freund, für den ich alles tun würde... (was bei vielen anderen nie der Fall gewesen wäre)
Jedenfalls: Wir sind noch nicht sehr lange zusammen, etwa 2 Monate erst, dennoch weiß ich, dass ich diesen Menschen liebe.
Bevor wir zusammenkamen, versprach er mir, er höre seine Trinkerei auf bzw. schränke sich erheblich ein (da dies für mich ein großer Störfaktor war). --> In diesem Punkt hält er sich auch an seine Versprechungen, wo ich eigentlich meine größten Bedenken hatte. Freude
Doch in letzter Zeit verhält er sich einfach komisch. Ich muss dazusagen, wir führen eine Wochenendbeziehung, er ist unter der Woche immer in Hannover auf Montage, kommt dann Freitag Abends und bleibt bis Sonntag Abend. Normal treffen wir uns gleich wenn er am Freitag von der Arbeit daheim ist und ich bin das komplette Wochenende bei ihm, sicherlich fahr ich auch mal ne Freundin besuchen, aber größtenteils kleben wir förmlich aneinander. Ich hab damit auch kein Problem und er hat sich auch daran gewöhnt, meinte er (seine Ex hatte nie soviel Zeit, da sie immer lernen musste.)
Aber zur Zeit kommt es mir so vor als wäre er lieber alleine, er geht überhaupt nicht auf mich zu, wenn ich nen Kuss will muss ich ihn mir holen (usw), lauter solche Sachen. Wenn ich zu ihm sage: "Hey, ich bin so froh dass du wieder da bist", sagt er nix darauf. Er nimmt mich zwar dann schon in den Arm, lächelt und streichelt meinen Kopf oder so, aber trotzdem. Gut, ich weiß, dass er nicht der Mann der großen Worte bzw. ein Charmeur ist - das wird er auch nie werden... damit hab ich mich abgefunden. Aber so eine kleine Antwort, ist das zuviel verlangt???
Dazu muss ich sagen, dass vor etwa zwei Wochen sein Opa im Sterben lag, vor kurzem jetzt auch gestorben ist. Er ist erst so komisch, seitdem die Sache mit seinem Opa war und ich weiß auch, dass er ihm sehr nahe stand. Kann es sein, dass es auch damit zu tun hat?
Ich mach mir Sorgen und muss es einfach loswerden... und ihn will ich nicht damit nerven, ich denk er hat genug um die Ohren.
Er ist halt einfach so: Einmal drückt er mich weg, und dann, wenn ich es am wenigsten erwarte, sagt er: "Ach, komm doch noch mit zu mir, bitte?" ....versteht ihr???
Bild ich mir das ein oder was?
hallo felis
sicher schmerzt ihn den verlust seines opas sehr und wird ihn auch noch längere zeit beschäftigen.
doch ich sehe eher das problem, dass ihm diese festgefahrenen wochenenden, die nun einfach voll eingeplant sind, nicht so ganz behagen. er fühlt sich vielleicht zu sehr eingeengt und hat zu wenig freiraum, wenn ihr von freitag bis sonntag zusammen klebt.
frag ihn doch mal, ob er mal ein wochenende für sich zeit haben möchte und warte seine reaktion ab.
das hat absolut gar nichts mit nicht-mehr-lieben zu tun.
lg mörli
sicher schmerzt ihn den verlust seines opas sehr und wird ihn auch noch längere zeit beschäftigen.
doch ich sehe eher das problem, dass ihm diese festgefahrenen wochenenden, die nun einfach voll eingeplant sind, nicht so ganz behagen. er fühlt sich vielleicht zu sehr eingeengt und hat zu wenig freiraum, wenn ihr von freitag bis sonntag zusammen klebt.
frag ihn doch mal, ob er mal ein wochenende für sich zeit haben möchte und warte seine reaktion ab.
das hat absolut gar nichts mit nicht-mehr-lieben zu tun.
lg mörli
Hallo du!
Ich kann mir vorstellen, dass dir das alles sehr komisch vorkommt. Wenn man feststellt, dass sich der Freund irgendwie verändert und "lieblos" wird, kommt man ins grübeln. Meine Vermutung ist allerdings wirklich die, dass es wegen dem Tod seines Opas ist. Wenn er die ganze Woche arbeitet und am Wochenende jede freie Minute mit dir verbringt, ist doch klar, dass er noch gar keine Zeit hatte, den Tod so richtig zu realisieren und damit umzugehen bzw. sich damit abzufinden. Vielleicht braucht er mal eine Weile für sich, zum Nachdenken und verarbeiten. Nimm ihm das nicht übel, das hat bestimmt nichts mit seinen Gefühlen dir gegenüber zu tun. Er wird sicherlich einfach nachdenken wollen und vielleicht in Ruhe trauern, da kann er einfach im Moment keine überschwänglichen Gefühle für dich aufbringen. Erstmal wird er mit sich selbst zu tun haben. Lass ihm die Zeit! Der Tod eines geliebten Menschen ist wirklich eine schlimme Sache. Damit geht jeder anders um. Du tust ihm sicherlich einen Gefallen, wenn du deine eigenen Bedürfnisse jetzt eben einfach mal eine Weile zurückstellst und nichts von ihm verlangst. Sei für ihn da, zeig ihm, dass er jederzeit zu dir kommen kann, aber setz ihn nicht unter Druck und lass ihm auch seinen Raum, in den er sich zurückziehen kann und in ruhe trauern kann. Männer können das oft nicht so zeigen wie wir Frauen. Die reden nicht darüber so wie wir. Die fressen das in sich rein und dann äußern sich ihre Gefühle anders, z.B. in abweisendem Verhalten, unbegründeter Wut usw. Nimm ihm das nicht übel! Wenn du ihn liebst, lass ihm die Zeit. Er wird es dir danken! Natürlich ist es auch für dich sehr schwer, aber für ihn eben auch. Wenn es sich dann nach einigen Wochen immer noch nicht bessert oder sogar verschlimmert und du vermutest andere Gründe, dann kannst du ihn immer noch darauf ansprechen. Aber warte erst einmal ab und zeig ihm, dass du nicht nur Dinge von ihm erwartest, sondern auch bereit bist, ihm zu geben, was er gerade braucht. Auch wenn du lieber etwas anderes hättest. Viel Glück!
Ich kann mir vorstellen, dass dir das alles sehr komisch vorkommt. Wenn man feststellt, dass sich der Freund irgendwie verändert und "lieblos" wird, kommt man ins grübeln. Meine Vermutung ist allerdings wirklich die, dass es wegen dem Tod seines Opas ist. Wenn er die ganze Woche arbeitet und am Wochenende jede freie Minute mit dir verbringt, ist doch klar, dass er noch gar keine Zeit hatte, den Tod so richtig zu realisieren und damit umzugehen bzw. sich damit abzufinden. Vielleicht braucht er mal eine Weile für sich, zum Nachdenken und verarbeiten. Nimm ihm das nicht übel, das hat bestimmt nichts mit seinen Gefühlen dir gegenüber zu tun. Er wird sicherlich einfach nachdenken wollen und vielleicht in Ruhe trauern, da kann er einfach im Moment keine überschwänglichen Gefühle für dich aufbringen. Erstmal wird er mit sich selbst zu tun haben. Lass ihm die Zeit! Der Tod eines geliebten Menschen ist wirklich eine schlimme Sache. Damit geht jeder anders um. Du tust ihm sicherlich einen Gefallen, wenn du deine eigenen Bedürfnisse jetzt eben einfach mal eine Weile zurückstellst und nichts von ihm verlangst. Sei für ihn da, zeig ihm, dass er jederzeit zu dir kommen kann, aber setz ihn nicht unter Druck und lass ihm auch seinen Raum, in den er sich zurückziehen kann und in ruhe trauern kann. Männer können das oft nicht so zeigen wie wir Frauen. Die reden nicht darüber so wie wir. Die fressen das in sich rein und dann äußern sich ihre Gefühle anders, z.B. in abweisendem Verhalten, unbegründeter Wut usw. Nimm ihm das nicht übel! Wenn du ihn liebst, lass ihm die Zeit. Er wird es dir danken! Natürlich ist es auch für dich sehr schwer, aber für ihn eben auch. Wenn es sich dann nach einigen Wochen immer noch nicht bessert oder sogar verschlimmert und du vermutest andere Gründe, dann kannst du ihn immer noch darauf ansprechen. Aber warte erst einmal ab und zeig ihm, dass du nicht nur Dinge von ihm erwartest, sondern auch bereit bist, ihm zu geben, was er gerade braucht. Auch wenn du lieber etwas anderes hättest. Viel Glück!
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