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für dich

128 Antworten36'610 AufrufeGestartet von Sephiroth ·

Gelöscht
#101
Hey Sephiroth ich finde dein Gedicht total den Hammer.

Ist zwar jetzt nicht ganz meine Situation aber total schön geschrieben!! :super:

#102
Die Quelle deiner Selbstzerstörung,

Das Schweigen als die Antwort auf deinen Wunsch auf Erhörung,

Säht den Zweifel in jeden Glauben,

Und wird Verzweiflung ernten, wird Hoffnungen rauben.

Die Ursache, warum Lieben nie ewig halten und stetig verblassen,

Der immerwährende Grund, andere Menschen zu hassen,

Der kalte Entschluss nichts zu bereuen, wenn die Welt untergeht,

Einfach zu verachten, selbst wenn man den Sinn versteht.

Belächelt dich milde, weil du um so viel im Leben bangst,

Fühlt deine Liebe, genießt deine Angst,

Unbemerkt, unaufhaltsam werden deine Emotionen infiltriert,

Unwiederruflich werden sie manipuliert.

Macht keinen Unterschied, ob Jung oder Alt,

Entschließt zu kommen, nimmt langsam an Gestallt,

Unterschiedslos schlagen nun alle Herzen im Takt,

Entschließt zu bekommen, vollzieht seinen Akt.

Das Unausweichliche akzeptieren, niemals stehen,

In jedem Augenblick dem Tod Schritt für Schritt entgegengehen,

Dich anerkennen, dir verzeihen, dich liebkosen,

Sich verletzen an den Dornen vertrockneter Rosen.

#103
hi!

also nur damit du bescheid weißt...ich meinte schon dich! du hast doch damals auch das "engel der vergessenheit" geschrieben...

wenn nicht verwechsele ich dich wirklich...aber ich bin mir eigentlich sehr sicher, das du es warst...und das ich von all deinen gedichten die ich bisher gelesen hab sehr begeistert bin!

lg SadLady

#104
Achso, na dann kannst du gerne welche haben. :rolleyes:

#105
Eingefangener Moment

Irgendwo in der fernen Weite,


Auf der Welten anderer Seite,



Harrt der Harlequin alleine und ohne Ruh,



Träumt er dir beim Leben zu.






Du bist nun allein, fühlst dich von wenigen geschätzt,


Und Seine gemalte Träne wird durch eine Echte ersetzt,



Dieses reine Gefühl, diese süße Melancholie wird schon vergehen,



Das Traurig daran, denn keiner hat dich je bewusst dabei gesehen.






Gibt die Hoffnung nicht auf, fängt den Moment ein,


Schmückt ihn mit Worten, umschreibt ihn sehr fein.



Ein neues Gedicht, das nun in der weiten Ferne hallte.



Ein echtes Lächeln ersetzt nun das Gemalte.


C by Wadim G.

Sicher nicht einfach dieses Gedicht zu interpretieren und meine Gedanken, Gefühle nachzuvollziehen. Die abenteuerlustigen unter Euch können sich sicherlich auch auf den Weg machen den Sinn oder gar die Botschaft zu ergründen (ich hatte tatsächlich eine!). Ich halte euch nicht davon ab.

Denjenigen, die Gedichte einfach so ohne Hintergedanken lesen muss ich jedoch auch zustimmen. :rolleyes: Warum kann ein Gedicht nicht einfach für sich stehen und einfach Gedicht bleiben. Es hört sich gut an. Und das ist auch alles.

Hoffe es gefällt euch.

EDIT: Quellenangabe

#106
Lieber Sephiroth

Wunderschön Dein Gedicht - und die entsprechenden Gedanken dazu werde ich mir auch noch machen.

Doch vorher muss ich Dich noch auf folgende Forumsregel hinweisen:

"Es wurde nun schon vor einiger Zeit auf die Quellenangabe hingewiesen, weshalb wir euch nochmals daran erinneren möchten, dass jeder selbst für die Einhaltung von Copyright usw. verantwortlich ist. In dieser Hinsicht haben wir beschlossen, dass nun eine generelle Quellenangabe (gültig ab dem Zeitpunkt des Bestehens dieser Ergänzung: 30.05.2006), auch wenn man selbst der Autor ist, Pflicht ist. Sollte eine Quellenangabe auch innerhalb von 48Stunden nach Ermahnung nicht erfolgen, so sehen wir uns gezwungen die entsprechenden Beiträge zu archivieren."

Bitte die Quellenangabe noch nachtragen. Ich danke Dir!

Liebe Grüsse

Sternenzauber

#107
Ich stelle mir vor...





Irgendwo in der fernen Weite, stell ich mir vor, bist du,



Schaust genau wie ich, nun dem Mond beim Wandern zu,



Und ich träume mich jedes mal ganz nah, ganz fest zu dir,



Enttäuscht öffne ich die Augen und weiß, ich bin noch immer hier.






In deiner Nähe trennt uns nur eine kurze Berührung, gar nicht weit,



Doch im Grunde gedeiht zwischen uns tiefe, leere Unendlichkeit,



Wie ein Todgeweihter, der seine letzte Kraft aus der Verzweiflung nimmt,



Stelle ich mir vor, wir wären einzigartig und für einander bestimmt...






Wie zwei gleichaussehende Schneeflocken, die sich im tosenden Sturm finden,



Sich berühren, sich intensiv spüren und sich untrennbar verbinden,



Sich zu Einem verschmelzen, erfrieren, bersten, dann vergehen,



Das traurige an diesem Schicksal: Kein Mensch hat es je gesehen.






Ich stell mir vor du liegst in meinen Armen, doch die letzte Lösung,



Ist das Aufgeben: meine wahre, einzige, sichere Erlösung,



Du siehst mich einfach nicht und unbemerkt, unsichtbar werde ich dich weiterhin säumen,



Alles was ich kann, ist aus weiter Ferne von dir träumen...


C by Wadim G.

#108
hallo Sephiroth

zu deinem ersten gedicht, fast jeder der selber ein gedicht schreibt, sind seine Gefühle, Gedanken .... hineingeschrieben

jeder list es anders, jeder schaut es von einer anderen sicht an

ist schön geschriben

glg zebra

#109
Ja, da hast du allerdings recht.

Danke das du meine Gedichte kommentiert hast, es ist schön, dass sie jemand ließt. :schmatz:

#110
hoffe kann wieder mal ein gedicht von dir lesen, gefallen mir so wie du sie schreibst

glg zebra

#111
Herz aus Stein

Niemand der da ist,


Niemand der dich liebt?



Niemand in deiner Nähe,



Keine Wärme dich umgibt?






Wünscht dir das Ende,



Wünscht Hoffnung herbei,



Versuchst zu entkommen,



Auf Verderb und Gedeih.






Nach Außen hin bewahrst du deinen illusionären Schein,



Wirkst glücklich und zufrieden, doch in deinem Auge frieren ein,



Deine Tränen. Depressiv exestierend, auf Ewig allein,



Und langsam wird das Herz zu Stein.


C by Wadim G.

#112
Bitte auch hier - wie bei JEDEM Gedicht -

die Quellenangabe

Danke

Sternenzauber

#113
Frei

Frei von jeden Taten...

So, dass niemand dich bemerkt,

Keine Freundschaft dich bestärkt,

Keiner dir Beachtung schenkt,

Und keiner jemals an dich denkt.

Frei von jeden Gedanken...

So, dass niemand dich versteht,

Und kein Tag ohne Tränen vergeht,

So, dass sie keiner jemals las,

Und dich seit Anbeginn vergaß.

Frei von jeden Gefühlen...

So, dass keine Seele einen spürt,

Keine Emotion dich je berührt,

So, dass kein Herz einen hört,

Und kein Mensch dir die Liebe schwört.

C by Wadim G.

#114
ich mag deine art, dich auszudrücken.. vor allem das erste gedicht gefällt mir richtig gut.

es geht mir nicht darum, zu wissen, was genau du damit aussagen willst... es in deinem sinne zu interpretieren und deine gefühle und gedanken nachzuvollziehen.. ich lass es einfach auf mich wirken.

wahrscheinlich lösen dieselben zeilen bei unterschiedlichen menschen verschiedene gedanken und gefühle aus..

#115
"Herz aus Stein" finde ich schön wie du es geschriben hasst, grosses lob!!

glg zebra

#116
Danke für eure Kommentare! :super:

Und weiter gehts...

Geheimnis eines Herzen


Das versteckte Geheimnis eines Herzen zu ergründen,



Das Prinzip der Liebe zu verstehen und auch zu begründen,



Eines der größten Rätsel dieser komplizierten Welt,



Das mich allzeit beschäftigt und sicher auch dich gefangen hält.






Es ist nun aus, es ist zu Ende, es ist nun vorbei,



Du warst glücklich gebunden, bist nun unglücklich frei,



Ein Gefühl als würde man welken, alle Farben verlieren,



Jeden Sinn verlieren und innerlich gefrieren.






Die Erde dreht sich nicht weiter und die ganze Welt steht still,



Aufgrund der zerbrochenen Liebe man sein Leben lang nicht lieben will,



Man hat Angst verletzt zu werden, man hat an der Liebe keinen Bedarf,



Nur die Welt wartet jetzt ganz einsam, bis sie sich wieder drehen darf.






Man will nicht lieben, nie verletzt werden, doch bevor man sich selbst ergibt,



Geschieht ein einzigartiges Wunder, man hat sich neu verliebt,



Die Besonderheit nie aufzugeben, trotz der erfahrenen Schmerzen,



Das glaube ich ist die wahre, reine Stärke; Das Geheimnis eines Herzen!





C by Wadim G.

#117
Engel der Rache

Man liebt dich sehr! Man hat dich sehr gern,

Und diese Liebe wächst. Ob ganz nah oder fern.

Doch du hast nur benutzt und belogen,

Du hast nur verspottet und betrogen.

Wie sehr hast du mit fremden, zerbrechlichen Gefühlen gespielt?

Es war dir egal, hast doch das, was du haben wolltest, erzielt.

Im metaphorischem Sinne gingst du über hunderte Leichen,

Nie hattest du genug, nie konnte dir das letzte Erlebnis reichen.

Doch eines Tages wird deren Herz und Seele unwiederbringlich brechen,

Dein Opfer innerlich sterben, doch davor dir eines versprechen,

Während er in ein schwarzes Grab aus Vergessenheit fällt,

Wird er dir mit Tränen erklären: Du bist im Grunde alleine auf der Welt.

Du glaubst kein Wort, doch kommst du ins Wanken,

Tag für Tag machst du dir deine Gedanken,

Du glaubst, dass kein Stern über dir wacht,

Ein Gefühl, dass deinen Alltag zu einer persönlichen Hölle macht.

Alle "Freunde" hast du verführt und benutzt,

Diese Schuld wird dir nun plötzlich bewusst,

Von nun an wirkt der Himmel so dunkel,

Die Sterne verlieren all ihr Funkeln.

Jede Nacht kommst du nicht zum Ruhen,

Bis zum letzten Tag wirst du nichts anderes tun,

Du liegst zerstört in deinen Tränen, einer salzigen Lache,

Kann es sein? War es der Engel der Rache... ?

C by Wadim G.

#118
Original von SephirothMan will nicht lieben, nie verletzt werden, doch bevor man sich selbst ergibt,

Geschieht ein einzigartiges Wunder, man hat sich neu verliebt,

Die Besonderheit nie aufzugeben, trotz der erfahrenen Schmerzen,

Das glaube ich ist die wahre, reine Stärke; Das Geheimnis eines Herzen!
;) wollt' diesen teil nur nochmal so hier stehen haben....

#119
Bote der Vergessenheit


Mit Tränen in den Augen sitze ich



Vor deinem Bild in meiner Hand,



Ich bete alltäglich dich endlich zu vergessen,



Verbanne dich aus meinem Verstand.






Gepeinigt sind die qualvollen Tage,



Die du du mir hast beschert.



Noch grausamer ist die Erinnerung an dich,



Die mir keine Vergessenheit gewährt.






Nach und nach träume ich immer seltener von dir,



Von unseren gemeinsamen Tagen.



Im Traum ist dein Antlitz so verschwommen,



Über dich stelle ich mir schon lange keine Fragen.






Statt mich an dich zu erinnern sehe ich nur,



eine dunkle Gestallt, die neben dir schreitet.



Eine finstere aber beruhigende Kraft,



Die ihre Arme wie zum Gruß ausbreitet.






Gehüllt in dunklen, mächtigen Schwingen,



Die das Silberne im Mondlicht genießen.



Wie eine Sinnflut aus Schwärze und Vergessenheit



Will er sich über mich ergießen.






Das Gefieder pech-schwarz,



Wie die eines stolzen Raaben,



Wie ein Aasvogel wird er sich



An meinen Erinnerungen laben.






In voller Pracht, mit Schild und Schwert steht er da,



zum Niederstrecken bereit,



Sein Schild nennt sich "Leugnen",



Sein Schwert heißt "Vergessenheit".






Ich klammer mich krampfhaft an das,



Was mir noch an Erinnerung von dir bleibt,



Unter unendlich bitteren Tränen,



Bevor er sie sich gänzlich einverleibt.






...ich kann mich nun nicht mehr daran erinnern



Warum Tränen meine Wange entlang rannen,



Zufrieden lächelnd gehst nun du,



Engel der Vergessenheit von dannen...





C by Wadim G.

#120
hallo

schönes gedicht, so wahr....

will gar nicht viel mehr dazu sagen

glg zebra

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