Fazit: Kollateralschäden
2 Antworten1'046 AufrufeGestartet von Ageman ·
AgemanThemenstart
bearbeitet #1
Hallo Leute!
War lange nicht mehr hier :) Na gut, ein halbes Jahr nach Trennung von meiner Ex. Eventuell ist das, was ich nachfolgend schreibe für manche wirr und nicht verständlich, aber vielleicht kann jemand folgen und mich verstehen.
Wo fange ich an? Schwer zu sagen. Dachte mir, ich schreibe hier meine momentane Situation auf, möglichst kurz und knapp, mit wenigen Worten und Details, einige allgemeine Fragen, die durch meinen Kopf rauschen aus einem wirren Boden und im verwirrten Nichts wieder verschwinden.
Momentaner Status? So etwas wie ein "Schwerer Ausnahmefehler". Mein Denkapparat ist seit langer Zeit überlastet und funktioniert nicht mehr so wie es soll. Zunächst war das unter Kontrolle zu bringen, jetzt geht nichts mehr und ein Kaltstart gibt es nicht. Nur Warmstarts - Schlafen, Aufstehen und wieder merken, dass die momentane Situation schwer zu lösen ist, konfus, ich nicht mehr Herr meiner Dinge und meines Lebens bin und der Umstände.
Mit Ausnahmefehler meine ich, nur noch verwirrt, alles ist mir egal geworden, depressiv, nicht mehr fähig mein Leben in die Hand zu nehmen, die Hände sind schon schwer geworden, wie soll ich das Leben festhalten, "in die Hand nehmen", komischer Ausdruck. Warmstarts funktionieren nur bedingt, Schlafprobleme sind an der Tagesordnung, nicht Nachtordnung. Der Motor rattert fortlaufend, aber er rattert nur und rattert, kurz vorm Explodieren und nichts sinnvolles kommt dabei raus. Ich arbeite jeden Tag, naja arbeiten... das ist für mich schon immer wieder an die selben Dinge denken und nachdenken, zuviel worüber, einfach zuviel. Der Speicher hat auch so seine Macken, man vergisst die simpelsten Dinge, oder verwechselt welche... Depressionen da, mehr als die Überlebenswichtigen Dinge schaffe ich nicht, das kostet Überwindung. Überwindung kostet aber Kraft, Mut, Energie, ... und die hab ich nicht mehr, Depressionen hier. Aufgebraucht. Das Notstromaggregat läuft schon lange, viel zu lange, wie lange noch? Ich sehe mich, sehe die Welt, wo steh ich? Ganz unten hab ich das Gefühl. Gefühle! Ach Gefühle, lassen wir das lieber... Lieber ein Bier. Und das schmeckt wenigstens. Ach 2, ne 3. Gut alle 6, dann gehts mir gut. Aber Kontrolle klappt noch, mal paar Tage nichts mal doch, ach, was ist an Bier schon schlimm? Gibt schlimmeres. Wie die Depressionen sind Selbstmord Gedanken schon Tagesgeschäft, wie bringt man sich wenn man das durchziehen möchte am besten schmerz- und qualfrei um? Ok irgendwann die Phase überwunden... Neuer Tag beginnt, alles von vorn. Entscheidungen konnte ich noch nie treffen, fiel mir immer schwer. Was um mich herum passiert, interessiert mich soviel wie ein Sack Reis, der in China umfällt. Bis auf die Vögel die draußen zwitschern, die nehme ich war, und finde es entspannend.
DU bist selbst Schuld! Dröhnt die Stimme in mir, und der Menschen die mir das jahrelang eingetrichtert haben. Du dummer, du naiver, du ... du ... sagen die Menschen die man einst liebte, für die man da war aber die für einen nie da waren. Alles erscheint so sinnlos, Hoffnung was ist das? Eine Lüge?
Beziehungen scheiterten, hinterließen mich in Scherben und machten aus meinem Leben ein ... versauten es in jeder Hinsicht, man folterte mich, quälte, stach mit Dolchen und meuchelte. So Herz ist kaputt toll gemacht. Familie? Hilft nicht. Gesundheit? Im Eimer. Keine Krankenkasse mehr. Geld? Fast alle, und Überblick verloren, bald fällt das Kartenhaus zusammen. 5 vor 12 ist es, danach kommt der Sturm. Job? Nichts mehr, keine staatliche Hilfe. Wohnung/Nahrung? noch. Nicht mehr lange, und dann?
Keiner da, der hilft, komm selbst klar sagen sie alle. Deine Schuld. Du bist verantwortlich für dein Leben. In meinem Leben war so viel, warum war ich an allem selbst Schuld? An einigem ja, aber nicht an dem schwerwiegendstem. Ich war nur beschäftigt Scherben auf zu kehren, und man warf mir immer wieder neue vor die Füße.
Ich weiß das ich stark bin, und selbst gut klar komme, aber momentan fehlen Sicherungen. Finde nicht mehr wie sonst den Draht um die Dinge zurechtzurücken. Keiner da der mal Tipps gibt, mich auffängt, im Gegenteil ziehen mich alle nur noch mehr runter mit ihren Sprüchen. Es geht mir eigentlich gut, aber um mich herum fällt nur alles zusammen. Ich bin immer noch der alte, mit meinen Wertevorstellungen, Moralvorstellungen und Weltbild. Nur andere sehen mich nicht, sehen das nicht, nehmen mich und wie ich bin nicht wahr, nicht als den Mensch der ich bin.
Sie halten es nicht für möglich das ich am Ende bin, nicht der, der es immer schwer hatte ud gut allein klar kam, das kann doch nicht sein. Also ignorieren sie. Und schimpfen. Das tut weh. Freunde, Familie für die man so viel tat, entlarven sich als unmenschliche Monster, als Salz in der Wunde, als weitere Dolche.
Noch bin ich stark, aber geschwächt, ein Krieger der nach dem Kampf alleine auf dem Schlachtfeld kriecht, stark verwunden, schreiend, aber ihn hört niemand. Aber nicht schreiend weil er Mitleid will, nein schreiend weil er Hilfe benötigt. Warum will das keiner verstehen?!
Das war es erst einmal, vielleicht schreibe ich später etwas, oder auch nicht. Oder jemand möchte antworten, sich etwas von der Seele schreiben, Gute Nacht...
Als Gute Nachtlied:
Ständig kommen Leute zu mir
Und fragen traurig
Können wir irgendetwas für dich tun?
Ich schau fortwährend nur
In besorgte Augen
Und komm dann jedesmal in Erklärungsnot
Dabei bin ich grad gut drauf
Denn innen ist alles neu
Das sieht vielleicht von außen nicht so aus
Aber innen ist alles neu
Und ich bin ok!
Andauernd macht man mir
Denselben Vorwurf
Ich ließe mich in letzter Zeit so gehen
Ich wär angeblich ausgebrannt
Und total abgefuckt
Ich soll bitte nicht böse sein
Und das alles nicht falsch verstehen
Auch wenn niemand mir das glaubt
Innen ist alles neu
Ich seh´ nur von außen scheiße aus
Aber innen ist alles neu
Und ich bin ok
Ich bin ok
Seitdem ich neuerdings
Zur Bibelstunde geh
Guter Rat von sogenannten Freunden
Macht mach langsam aber sicher aggressiv
Alle wollen mir permanent
Ganz lieb helfen
Ich zähl ganz leise nur bis zehn
Um nicht zu platzen
Hört her, verdammt nochmal!
Innen ist alles neu
Und ich fühl mich wunderbar
Denn innen ist alles neu
Auch wenn keiner das verstehen will
Innen ist alles neu
Ihr solltet mal bei mir rein sehn
Denn innen ist alles neu
Und ich bin ok
Ja ich bin ok
Seitdem ich neuerdings
Zur Bibelstunde geh
Ich bin ok
Ich bin ganz in meiner Mitte
Und lass mich nicht rausbringen
War lange nicht mehr hier :) Na gut, ein halbes Jahr nach Trennung von meiner Ex. Eventuell ist das, was ich nachfolgend schreibe für manche wirr und nicht verständlich, aber vielleicht kann jemand folgen und mich verstehen.
Wo fange ich an? Schwer zu sagen. Dachte mir, ich schreibe hier meine momentane Situation auf, möglichst kurz und knapp, mit wenigen Worten und Details, einige allgemeine Fragen, die durch meinen Kopf rauschen aus einem wirren Boden und im verwirrten Nichts wieder verschwinden.
Momentaner Status? So etwas wie ein "Schwerer Ausnahmefehler". Mein Denkapparat ist seit langer Zeit überlastet und funktioniert nicht mehr so wie es soll. Zunächst war das unter Kontrolle zu bringen, jetzt geht nichts mehr und ein Kaltstart gibt es nicht. Nur Warmstarts - Schlafen, Aufstehen und wieder merken, dass die momentane Situation schwer zu lösen ist, konfus, ich nicht mehr Herr meiner Dinge und meines Lebens bin und der Umstände.
Mit Ausnahmefehler meine ich, nur noch verwirrt, alles ist mir egal geworden, depressiv, nicht mehr fähig mein Leben in die Hand zu nehmen, die Hände sind schon schwer geworden, wie soll ich das Leben festhalten, "in die Hand nehmen", komischer Ausdruck. Warmstarts funktionieren nur bedingt, Schlafprobleme sind an der Tagesordnung, nicht Nachtordnung. Der Motor rattert fortlaufend, aber er rattert nur und rattert, kurz vorm Explodieren und nichts sinnvolles kommt dabei raus. Ich arbeite jeden Tag, naja arbeiten... das ist für mich schon immer wieder an die selben Dinge denken und nachdenken, zuviel worüber, einfach zuviel. Der Speicher hat auch so seine Macken, man vergisst die simpelsten Dinge, oder verwechselt welche... Depressionen da, mehr als die Überlebenswichtigen Dinge schaffe ich nicht, das kostet Überwindung. Überwindung kostet aber Kraft, Mut, Energie, ... und die hab ich nicht mehr, Depressionen hier. Aufgebraucht. Das Notstromaggregat läuft schon lange, viel zu lange, wie lange noch? Ich sehe mich, sehe die Welt, wo steh ich? Ganz unten hab ich das Gefühl. Gefühle! Ach Gefühle, lassen wir das lieber... Lieber ein Bier. Und das schmeckt wenigstens. Ach 2, ne 3. Gut alle 6, dann gehts mir gut. Aber Kontrolle klappt noch, mal paar Tage nichts mal doch, ach, was ist an Bier schon schlimm? Gibt schlimmeres. Wie die Depressionen sind Selbstmord Gedanken schon Tagesgeschäft, wie bringt man sich wenn man das durchziehen möchte am besten schmerz- und qualfrei um? Ok irgendwann die Phase überwunden... Neuer Tag beginnt, alles von vorn. Entscheidungen konnte ich noch nie treffen, fiel mir immer schwer. Was um mich herum passiert, interessiert mich soviel wie ein Sack Reis, der in China umfällt. Bis auf die Vögel die draußen zwitschern, die nehme ich war, und finde es entspannend.
DU bist selbst Schuld! Dröhnt die Stimme in mir, und der Menschen die mir das jahrelang eingetrichtert haben. Du dummer, du naiver, du ... du ... sagen die Menschen die man einst liebte, für die man da war aber die für einen nie da waren. Alles erscheint so sinnlos, Hoffnung was ist das? Eine Lüge?
Beziehungen scheiterten, hinterließen mich in Scherben und machten aus meinem Leben ein ... versauten es in jeder Hinsicht, man folterte mich, quälte, stach mit Dolchen und meuchelte. So Herz ist kaputt toll gemacht. Familie? Hilft nicht. Gesundheit? Im Eimer. Keine Krankenkasse mehr. Geld? Fast alle, und Überblick verloren, bald fällt das Kartenhaus zusammen. 5 vor 12 ist es, danach kommt der Sturm. Job? Nichts mehr, keine staatliche Hilfe. Wohnung/Nahrung? noch. Nicht mehr lange, und dann?
Keiner da, der hilft, komm selbst klar sagen sie alle. Deine Schuld. Du bist verantwortlich für dein Leben. In meinem Leben war so viel, warum war ich an allem selbst Schuld? An einigem ja, aber nicht an dem schwerwiegendstem. Ich war nur beschäftigt Scherben auf zu kehren, und man warf mir immer wieder neue vor die Füße.
Ich weiß das ich stark bin, und selbst gut klar komme, aber momentan fehlen Sicherungen. Finde nicht mehr wie sonst den Draht um die Dinge zurechtzurücken. Keiner da der mal Tipps gibt, mich auffängt, im Gegenteil ziehen mich alle nur noch mehr runter mit ihren Sprüchen. Es geht mir eigentlich gut, aber um mich herum fällt nur alles zusammen. Ich bin immer noch der alte, mit meinen Wertevorstellungen, Moralvorstellungen und Weltbild. Nur andere sehen mich nicht, sehen das nicht, nehmen mich und wie ich bin nicht wahr, nicht als den Mensch der ich bin.
Sie halten es nicht für möglich das ich am Ende bin, nicht der, der es immer schwer hatte ud gut allein klar kam, das kann doch nicht sein. Also ignorieren sie. Und schimpfen. Das tut weh. Freunde, Familie für die man so viel tat, entlarven sich als unmenschliche Monster, als Salz in der Wunde, als weitere Dolche.
Noch bin ich stark, aber geschwächt, ein Krieger der nach dem Kampf alleine auf dem Schlachtfeld kriecht, stark verwunden, schreiend, aber ihn hört niemand. Aber nicht schreiend weil er Mitleid will, nein schreiend weil er Hilfe benötigt. Warum will das keiner verstehen?!
Das war es erst einmal, vielleicht schreibe ich später etwas, oder auch nicht. Oder jemand möchte antworten, sich etwas von der Seele schreiben, Gute Nacht...
Als Gute Nachtlied:
Ständig kommen Leute zu mir
Und fragen traurig
Können wir irgendetwas für dich tun?
Ich schau fortwährend nur
In besorgte Augen
Und komm dann jedesmal in Erklärungsnot
Dabei bin ich grad gut drauf
Denn innen ist alles neu
Das sieht vielleicht von außen nicht so aus
Aber innen ist alles neu
Und ich bin ok!
Andauernd macht man mir
Denselben Vorwurf
Ich ließe mich in letzter Zeit so gehen
Ich wär angeblich ausgebrannt
Und total abgefuckt
Ich soll bitte nicht böse sein
Und das alles nicht falsch verstehen
Auch wenn niemand mir das glaubt
Innen ist alles neu
Ich seh´ nur von außen scheiße aus
Aber innen ist alles neu
Und ich bin ok
Ich bin ok
Seitdem ich neuerdings
Zur Bibelstunde geh
Guter Rat von sogenannten Freunden
Macht mach langsam aber sicher aggressiv
Alle wollen mir permanent
Ganz lieb helfen
Ich zähl ganz leise nur bis zehn
Um nicht zu platzen
Hört her, verdammt nochmal!
Innen ist alles neu
Und ich fühl mich wunderbar
Denn innen ist alles neu
Auch wenn keiner das verstehen will
Innen ist alles neu
Ihr solltet mal bei mir rein sehn
Denn innen ist alles neu
Und ich bin ok
Ja ich bin ok
Seitdem ich neuerdings
Zur Bibelstunde geh
Ich bin ok
Ich bin ganz in meiner Mitte
Und lass mich nicht rausbringen
Lieber Ageman!
Ein bissel kann ich deine Hilflosigkeit verstehen und dass dir die Ratschläge auf den Wecker fallen. Du wirst selber wissen, WAS du alles machen musst. Du weißt sicherlich nicht mehr, was der erste Schritt dazu ist. Den siehst du vor lauter Problemen nicht mehr.
So Herz ist kaputt toll gemacht. Familie? Hilft nicht. Gesundheit? Im Eimer. Keine Krankenkasse mehr. Geld? Fast alle, und Überblick verloren, bald fällt das Kartenhaus zusammen. 5 vor 12 ist es, danach kommt der Sturm. Job? Nichts mehr, keine staatliche Hilfe. Wohnung/Nahrung? noch. Nicht mehr lange, und dann? => Was heißt das alles? „Keine staatliche Hilfe?“, „Nicht mehr lange…“?
Was war vorher, ehe du in die Lage gekommen bist?
Wie bist du dahin gekommen?
„Geld fast alle und Überblick verloren“ = Wieso hast du den Überblick verloren?
Deine Gedanken hier niederschreiben, ist schon mal ein Anfang. Aber ein bissel Sachinformationen musst du bei den gewünschten Hilfestellungen schon mit bringen.
Schreib doch mal ein bissel mehr!
Ein bissel kann ich deine Hilflosigkeit verstehen und dass dir die Ratschläge auf den Wecker fallen. Du wirst selber wissen, WAS du alles machen musst. Du weißt sicherlich nicht mehr, was der erste Schritt dazu ist. Den siehst du vor lauter Problemen nicht mehr.
So Herz ist kaputt toll gemacht. Familie? Hilft nicht. Gesundheit? Im Eimer. Keine Krankenkasse mehr. Geld? Fast alle, und Überblick verloren, bald fällt das Kartenhaus zusammen. 5 vor 12 ist es, danach kommt der Sturm. Job? Nichts mehr, keine staatliche Hilfe. Wohnung/Nahrung? noch. Nicht mehr lange, und dann? => Was heißt das alles? „Keine staatliche Hilfe?“, „Nicht mehr lange…“?
Was war vorher, ehe du in die Lage gekommen bist?
Wie bist du dahin gekommen?
„Geld fast alle und Überblick verloren“ = Wieso hast du den Überblick verloren?
Deine Gedanken hier niederschreiben, ist schon mal ein Anfang. Aber ein bissel Sachinformationen musst du bei den gewünschten Hilfestellungen schon mit bringen.
Schreib doch mal ein bissel mehr!
Gut, dass du deine Gedanken hier niederschreibst.
Soviel ich verstanden habe ist dir vieles zu viel geworden. Deine Familie und Freunden ignorieren es. Hast du vielleicht sonst eine Bezugsperson, mit der du dich austauschen kannst, wo dir helfen könnte? Vielleicht Grosseltern, Tante oder sonstige Verwandschaft?
Soviel ich verstanden habe ist dir vieles zu viel geworden. Deine Familie und Freunden ignorieren es. Hast du vielleicht sonst eine Bezugsperson, mit der du dich austauschen kannst, wo dir helfen könnte? Vielleicht Grosseltern, Tante oder sonstige Verwandschaft?
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