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Feuerkreis

16 Antworten3'827 AufrufeGestartet von Hannibal ·

HannibalThemenstart
#1
Die flammen um mich herum komm immer näher, ich seh das nicht gern

Wieso ist die lösung meines problems so nah und doch so fern

Als würde ich in den himmel starren, zu einem weit entfernten stern

Die flammen schnüren mir den atem, und ich weiß nicht was ich machen soll

Is nicht so als säße ich im garten, und sauf mir gerade die birne voll

Es is so als säße ich im graben, und ich fühl mich absolut nicht toll

Ich sitze da und heul mir die seele vom leib

Aber keiner da der mir helfen kann, als wäre ich nur ein scheiß

Und ich denk: es tut mir leid

Ich möchte doch nur weg, so schnell und weit

Diese ängste nicht mehr spüren, bin aber nicht so gescheit

Bin ich wirklich noch nicht dazu bereit?

Ich kann die hitze nicht mehr ertragen

Aber was soll ich sagen

Was soll ich fragen

Mein leben hängt am seidenen faden

Ich kann diese last nicht länger tragen

Ich möchte aber auch nicht versagen

Mein stolz ist ungebrochen

Aber jetzt sitz ich hier, hab mich verkrochen

Fühl mich als hätte mich wer erstochen

Und ich hab die scheiße schon lange gerochen

So geht es nicht mehr weiter

Ich wird dadurch auch nicht viel gescheiter

Meine probleme zu wissen macht mich noch lange nicht heiter

Ich steh am ende meines lebens, am ende der leiter

Und wie geht’s jetzt weiter???

Ich sitz im teufelskreis

Ich weiß mein leben ist ein scheiß

Sitze hier in der finsternis

Ich bin mir selbst mein größtes hindernis

Sitze hier zwischen den flammen

Würd mir gern selbst manchmal ein messer in die brust rammen

Die flammen ersticken meine gefühle

Ich sehe mich wie ich in der teufelssuppe rühre

Und dabei nur weiter das verderben zu mir führe

Und das feuer damit weiter schüre

Fühl mich einsam und verlassen, obwohl ich das gar nicht bin

Fühl mich verraten und verkauft auch wenns nicht stimmt

Ich weiß nur das mich das alles wahnsinnig mitnimmt

Und ich merke wie mir der verstand aus den fingern rinnt

Spür die tränen auf meinen wangen, sie sind so feucht

Hör die worte aus meinem mund, sie sind so gekeucht

Spür meine gefühle nicht mehr, hab sie schon verscheucht

Als wäre irgendwas an mir, als wäre ich verseucht

Zwischen den beinen spür ich mein kopf

Und keiner da der mich packt am schropf

Ich denk es gibt für jeden deckel auch einen topf

Oder bin ich wirklich so einsam, wie ein verlorener knopf

Ich find die lösung meines problems so schwer

Hoffe manchmal das ich nicht mehr wär

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich kann einfach nicht mehr

Aber was soll ich sagen, dafür bin ich legendär

Ich bin einfach schizophren, und frag mich, bin ich wer?

Das sind meine ganzen sorgen

Würd gern mal meine probleme jemanden borgen

Wenns nicht zu lange geht, reicht ja schon bis morgen

Von mir aus kann man sie auch gleich entsorgen

Hab angst wenn mich menschen anfassen

Könnt mich selber dafür hassen

Soll ich es wirklich dabei belassen

Ich muß mir einfach nur ein herz fassen

Aber wie soll ich es alleine schaffen

Ich muß es doch endlich mal raffen

Aber ich fühl mich als würden mich alle angaffen

Ich muß lernen die typen einfach labern zu lassen

Ich denk jeder mensch hat eine aufgabe

Ich steh jetzt hier mit meinem gehabe

Seh tatenlos zu, wie ich mir mein eigenes loch schabe

Und langsam aber sicher darauf zu trabe

Was is meine funktion, in meinem leben

Kann mir das einer sagen, mir einer geben

Dabei is meine lösung einfach nur zu reden

Meine fehler einzugestehen, und mir selbst zu vergeben

Und einfach nur mein leben zu leben

#2
Ich sitz hier allein zu hause

Ich denk schon wieder nur an dich… ich muß hier raus

Raus mit dieser schwärmerrei in meinem leben

Ich weiß ich darf dir diese gefühle nicht geben

Ich sollte dich in ruhe lassen

Ich kann es einfach nicht, ich könnt mich selber dafür hassen

Ich sollte mir lieber an meine eigene nase fassen

Mein kopf frei kriegen von dir und von diesen sinnlosen rumhaschen

Im moment ist alles so schwer für mich

Warum musst ich mich nur verlieben, warum gerade in dich

Wieso such ich mir immer die falschen frauen, wieso nicht mal eine die gut is für mich

Ich möchte auch liebe und geborgenheit spüren

Möchte mich nicht bei euch einmischen, ihr sollt euren eigenes leben führen

Ihr seit mir sehr wichtig, wichtiger als irgendwelche sinnlosen staatsgebühren

Aber ich weiß nicht wie es weitergehen soll

Ich fühl mich im moment leider nicht so doll

Fühl mich so ausgeschissen, fühl mich das gegenteil von voll

Ich mag dich wirklich sehr gern

wenn ich in den himmel schau und ich seh ein wunderschön stern

dann denk ich an dich und ich weiß der is mir genauso, wie du, so unendlich fern

ich könnte endlos weiter für dich schwärmen und dir meine liebe zeigen

aber es ist nicht richtig, ich darf es nicht, ich darf es nicht vergeigen

ich muß meine gefühle ändern, oder soll ich endlos weiter so verweilen

darauf hoffen das irgendwer, irgendwann zu mir kommt, und sagt: ich werde dich heilen

ich texte schon wieder nur über dich, wieder über dasselbe thema

langsam muß es doch aus sein, is es aber nicht, im moment is es eben mein schema

ich sollte zu dir kommen und dir sagen, laß mich lieber allein, allein mit mein schmerz… bitte geh ma

aber das wäre nicht ich, ich bin nicht gern allein

ich glaub kein mensch möchte so gern allein sein

ich sitz aber wieder einsam hier, und denk an dich… mir komm die tränen… ich muß wein

ich liebe dich, kann meine gefühle vor dir nicht verstecken

könnte mir dafür selbst in den arsch treten, ich sollte verrecken

#3
Ich weiß nicht wie ich beginnen soll, ich fang einfach mal an…

Seit dem ich dich kenn geht mir immer besser, da ist doch was dran..

Ich bin im moment ein ganz anderer mann, einer der sagt, das leben ist zwar nicht nicht perfekt aber ich änder etwas daran.

Ich mag deine lippen, deine augen, dein ganzes gesicht, wenn ich noch weiter so schwärme lande ich sicher vor gericht… du hast mir den weg gezeigt, ohne dich wäre ich nichts…

Ich bin froh das es dich gibt, ich würd dir gerne danken… dir zeigen wie wichtig du mir bist

Du bist ein sonnenschein, wenn ich dich seh, kommt die sonne selbst in mir hinein, sie leuchtet so hell, so warm in mir, ich danke dir dafür

Du hast mir gesagt ich soll mir ziele setzen, daraufhinarbeiten, und es irgendwann erreichen, aber bloß nicht hetzen, sonst macht man wieder was illegales, heutzutage bei diesen scheiß gesetzen… es ist nicht schwer illegal zu leben, aber hilft es einen bei seinen zielen, man muß auch mal was geben, und nicht immernur nehmen, und reden und sowieso nur denken, leck mich am arsch mit deinen schäbigen leben

Du hast mir gesagt: Später merkt man das sein eigenes leben schäbig ist, auch wenn’s dann schon zu spät ist, du bist einfach was du bist, teilweise ein igoist, teilweise rassist, aber selten ein realist. Du musst verstehen was du bist, sonst wirst du nie ein optimist

Du bist da für mich, ich möchte dir danken, ich möchte da sein für dich… dir geben was du mir gegeben hast, du hast mir sehr geholfen , hast mich befreit von meiner last

Ich danke dir, ich danke dir dafür… das du da bist bei mir

Auch wenn ich dich nicht immer sehn kann, ich weiß das du bei mir bist, deine worte kommen zu mir heran… sie dringen in mir hinein, lassen mich nachdenken, mir erkenntnisse schenken, du weißt ich bin dein

Ich liebe deine nase, deine ohren, dein ganzes gesicht, wenn ich so weiterschwärme lande ich sicher vor gericht… du hast mir den weg gezeigt, ohne dich wäre ich nichts…

Ich bin froh das es dich gibt, ich würd dir gerne danken… dir zeigen wie wichtig du mir bist

#4
Ich lieg hier im bett

und denk die welt ist nicht nett

ich seh zu wie ich mich immer weiter versteck

bis ich eines tages verreck

und mich irgendwer entdeckt

aber dann ist es zu spät

vielleicht ist es dann schon soweit das ich nicht mehr leb

und ich weiß das es niemand versteht

vielleicht helfen mir die texte damit ich die sonne irgendwann wieder seh

aber im moment seh ich nur wie meine zeit langsam vergeht

und ich mich weiter im kreis dreh

hab den eindruck mir hört sowieso keiner zu

also laßt mich doch auch gleich ganz in ruh

selbst das schreiben deprimiert mich

is ja auch kein wunder ich denk ja auch nur noch an dich

#5
es war nur ein augenblick unsre blicke kreuzten sich, es war wie feuer in den adern ich wußt ich täusch mich nicht, du

warst viel zu hübsch ich dacht nie es würde klappen, ich hatte dir nichts zu bieten außer playstation und ratten

du warst trotzdem glücklich denn ich war was du wolltest, du hast mir alles gegeben immer getan was du solltest,

ganz egal wann du warst immer für mich da, und egal was ich auch wollte die antwort war immer ja

du hast auf viel verzichtet ne menge eingesteckt, meine alpträume verjagd und mich morgens aufgeweckt

du warst meine kerze und hast die schatten vertrieben, weißt du noch das ich dir sagte das wir uns auf ewig lieben

schau mich an, siehst du was aus mir wird es ist deine schuld, warum das letzte bisschen hoffnung in mir stirb warum gehst du weg und nimmst mir meinen segen, ich würd dich so gerne vergessen doch du bist in mir drin

schau mich an, siehst du was aus mir wird es ist deine schuld, warum das letzte bisschen hoffnung in mir stirb warum gehst du weg und nimmst mir meinen segen, ich würd dich so gerne vergessen doch du bist in mir drin

ausm kurzen augenblick sind jetzt 2 jahre geworden, ich seh dir in die augen und freu mich nicht mehr morgen weil

ich plötzlich merke das irgendetwas nicht stimmt, sag mir nicht das wir beide jetzt nicht mehr füreinander da sind

du weißt genau das wir uns noch immer lieben, doch wenn ich mit rede wo ist die wärme geblieben du sagst ich wär dran schuld ich wär nicht mehr gut genug, gott verdammt dich zu hassen ist wie tauchen in nem krug

es ist unmöglich doch was solls ich liebe dich die zeit hat mich verändert aber du läufst weg und siehst es nicht

bild dir ein du machst jetzt nicht mehr was du sollst, doch in wahrheit liegt der ganze scheiß doch nur an deinem stolz

schau mich an, siehst du was aus mir wird es ist deine schuld, warum das letzte bisschen hoffnung in mir stirb warum gehst du weg und nimmst mir meinen segen, ich würd dich so gerne vergessen doch du bist in mir drin

schau mich an, siehst du was aus mir wird es ist deine schuld, warum das letzte bisschen hoffnung in mir stirb warum gehst du weg und nimmst mir meinen segen, ich würd dich so gerne vergessen doch du bist in mir drin

denn alles was ich wirklich wollte war ein zweiter versuch es ist schon so lange her doch langsam wirst du zu nem fluch,

ich kann machen was ich will es ist jedesmal dasselbe, deine worte schicken mich nach draußen in die kälte, du bist hartgeworden und was hast du aufgegeben, setz mir keine hürde auf denn jeder macht fehler im leben

du weißt ganz genau, ich hab dich immer beschützt und heute leb ich mit nem schmerz der tief in mir drin sitzt

ich will nicht mehr laufen ich werd krank wenn ich denke, ich vergesse mich und schneid mir dabei tief in meine hände

es vergeht kein abend an dem ich nicht nach dir rufe, ich will gehen doch dann seh ich dich oben auf der letzten stufe,

soll ich es versuchen oder werd ich wieder scheitern, es sind viele tiefe wunden die dann plötzlich wieder eitern

komm nicht mehr zurück weil ich einfach nicht mehr kann, doch dann hör ich deine stimme und es fängt von vorne an

schau mich an, siehst du was aus mir wird es ist deine schuld, warum das letzte bisschen hoffnung in mir stirb warum gehst du weg und nimmst mir meinen segen, ich würd dich so gerne vergessen doch du bist in mir drin

schau mich an, siehst du was aus mir wird es ist deine schuld, warum das letzte bisschen hoffnung in mir stirb wieso gehst du weg und nimmst mir meinen segen, ich würd dich so gerne vergessen doch du bist in mir drin

mit den allerbesten dank an bushido der so ein einfühlsamen taxt geschrieben hat... aber im gegen satz zu bushido würde ich nicht sagen das es ihre schuld sondern meine ist... ;(

#6
hey,

ich find den song auch super, hör ihn so gerne-

bushido ist ein super rapper, ähm nei er ist ja kein rapper

wie er in deinem anderen song klar macht :rolleyes: :D

aber er macht gute texte nicht so wie sido

#7
Ich sitz hier allein zu haus

Ich denk schon wieder nur an dich… ich muß hier raus

Raus mit dieser schwärmerrei in meinem leben

Ich weiß ich darf dir diese gefühle nicht geben

Ich sollte dich in ruhe lassen

Ich kann es einfach nicht, ich könnt mich selber dafür hassen

Ich sollte mir lieber an meine eigene nase fassen

Mein kopf frei kriegen von dir und von diesen sinnlosen rumhaschen

Im moment ist alles so schwer für mich

Warum musst ich mich nur verlieben, warum gerade in dich

Wieso such ich mir immer die falschen frauen, wieso nicht mal eine die gut is für mich

Ich möchte auch liebe und geborgenheit spüren

Möchte mich nicht bei euch einmischen, ihr sollt euren eigenes leben führen

Ihr seit mir sehr wichtig, wichtiger als irgendwelche sinnlosen staatsgebühren

Aber ich weiß nicht wie es weitergehen soll

Ich fühl mich im moment leider nicht so doll

Fühl mich so ausgeschissen, fühl mich das gegenteil von voll

Ich mag dich wirklich sehr gern

wenn ich in den himmel schau und ich seh ein wunderschön stern

dann denk ich an dich und ich weiß der is mir genauso, wie du, so unendlich fern

ich könnte endlos weiter für dich schwärmen und dir meine liebe zeigen

aber es ist nicht richtig, ich darf es nicht, ich darf es nicht vergeigen

ich muß meine gefühle ändern, oder soll ich endlos weiter so verweilen

darauf hoffen das irgendwer, irgendwann zu mir kommt, und sagt: ich werde dich heilen

ich texte schon wieder nur über dich, wieder über dasselbe thema

langsam muß es doch aus sein, is es aber nicht, im moment is es eben mein schema

ich sollte zu dir kommen und dir sagen, laß mich lieber allein, allein mit mein schmerz… bitte geh ma

aber das wäre nicht ich, ich bin nicht gern allein

ich glaub kein mensch möchte so gern allein sein

ich sitz aber wieder einsam hier, und denk an dich… mir komm die tränen… ich muß wein

ich liebe dich, kann meine gefühle vor dir nicht verstecken

könnte mir dafür selbst in den arsch treten, ich sollte verrecken

Die flammen um mich herum komm immer näher, ich seh das nicht gern

Wieso ist die lösung meines problems so nah und doch so fern

Als würde ich in den himmel starren, zu einem weit entfernten stern

Die flammen schnüren mir den atem, und ich weiß nicht was ich machen soll

Is nicht so als säße ich im garten, und sauf mir gerade die birne voll

Es is so als säße ich im graben, und ich fühl mich absolut nicht toll

Ich sitze da und heul mir die seele vom leib

Aber keiner da der mir helfen kann, als wäre ich nur ein scheiß

Und ich denk: es tut mir leid

Ich möchte doch nur weg, so schnell und weit

Diese ängste nicht mehr spüren, bin aber nicht so gescheit

Bin ich wirklich noch nicht dazu bereit?

Ich kann die hitze nicht mehr ertragen

Aber was soll ich sagen

Was soll ich fragen

Mein leben hängt am seidenen faden

Ich kann diese last nicht länger tragen

Ich möchte aber auch nicht versagen

Mein stolz ist ungebrochen

Aber jetzt sitz ich hier, hab mich verkrochen

Fühl mich als hätte mich wer erstochen

Und ich hab die scheiße schon lange gerochen

So geht es nicht mehr weiter

Ich wird dadurch auch nicht viel gescheiter

Meine probleme zu wissen macht mich noch lange nicht heiter

Ich steh am ende meines lebens, am ende der leiter

Und wie geht?s jetzt weiter???

Ich sitz im teufelskreis

Ich weiß mein leben ist ein scheiß

Sitze hier in der finsternis

Ich bin mir selbst mein größtes hindernis

Sitze hier zwischen den flammen

Würd mir gern selbst manchmal ein messer in die brust rammen

Die flammen ersticken meine gefühle

Ich sehe mich wie ich in der teufelssuppe rühre

Und dabei nur weiter das verderben zu mir führe

Und das feuer damit weiter schüre

Fühl mich einsam und verlassen, obwohl ich das gar nicht bin

Fühl mich verraten und verkauft auch wenns nicht stimmt

Ich weiß nur das mich das alles wahnsinnig mitnimmt

Und ich merke wie mir der verstand aus den fingern rinnt

Spür die tränen auf meinen wangen, sie sind so feucht

Hör die worte aus meinem mund, sie sind so gekeucht

Spür meine gefühle nicht mehr, hab sie schon verscheucht

Als wäre irgendwas an mir, als wäre ich verseucht

Zwischen den beinen spür ich mein kopf

Und keiner da der mich packt am schropf

Ich denk es gibt für jeden deckel auch einen topf

Oder bin ich wirklich so einsam, wie ein verlorener knopf

Ich sitz im teufelskreis

Ich weiß mein leben ist ein scheiß

Sitze hier in der finsternis

Ich bin mir selbst mein größtes hindernis

Sitze hier zwischen den flammen

Würd mir gern selbst manchmal ein messer in die brust rammen

Ich find die lösung meines problems so schwer

Hoffe manchmal das ich nicht mehr wär

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich kann einfach nicht mehr

Aber was soll ich sagen, dafür bin ich legendär

Ich bin einfach schizophren, und frag mich, bin ich wer?

Das sind meine ganzen sorgen

Würd gern mal meine probleme jemanden borgen

Wenns nicht zu lange geht, reicht ja schon bis morgen

Von mir aus kann man sie auch gleich entsorgen

Hab angst wenn mich menschen anfassen

Könnt mich selber dafür hassen

Soll ich es wirklich dabei belassen

Ich muß mir einfach nur ein herz fassen

Aber wie soll ich es alleine schaffen

Ich muß es doch endlich mal raffen

Aber ich fühl mich als würden mich alle angaffen

Ich muß lernen die typen einfach labern zu lassen

Ich denk jeder mensch hat eine aufgabe

Ich steh jetzt hier mit meinem gehabe

Seh tatenlos zu, wie ich mir mein eigenes loch schabe

Und langsam aber sicher darauf zu trabe

Was is meine funktion, in meinem leben

Kann mir das einer sagen, mir einer geben

Dabei is meine lösung einfach nur zu reden

Meine fehler einzugestehen, und mir selbst zu vergeben

Und einfach nur mein leben zu leben

Bin gefangen im teufelskreis

Ich weiß mein leben ist ein scheiß

Sitze hier in der finsternis

Ich bin mir selbst mein größtes hindernis

Sitze hier zwischen den flammen

Würd mir gern selbst manchmal ein messer in die brust rammen

Sorgen

Ihr solltet mal was wissen,

ich fühl mich echt beschissen,

jeden tag arbeitslos sein zu müssen.

Ich brauch schnellstens einen job,

aber wirklich hop hop,

sonst geh ich wohlmöglich noch bankrott.

Das mit den schulden ist so ne sache,

ich weiß nicht wie lange ich das noch mache,

ich finds gar nicht zum lachen oder seht ihr wie ich lache

und dann kommt noch das sprechen,

ich würd mich gern mal dafür rächen

einfach mal gott dafür abzustechen.

Das sind meine sorgen,

ich wünscht ich könnt sie mal jemanden borgen,

reicht ja schon bis morgen,

mir egal, kannst sie von mir aus auch gleich entsorgen

Lebenssinn

ich kann nicht mehr

wieso ist das leben nur so schwer

manchmal wünscht ich mir das ich nicht mehr wär,

aber dann denk ich doch noch viel zu familiär,

ich denk nur an andere,

dafür bin ich legendär

ich kann meine gefühle nicht immer in worte fassen,

ich könnt mich manchmal selber dafür hassen

ich kanns aber nicht ändern,

also werd ich?s dabei belassen

Ich weiß nicht wie ich beginnen soll, ich fang einfach mal an?

Seit dem ich dich kenn geht mir immer besser, da ist doch was dran..

Ich bin im moment ein ganz anderer mann,

einer der sagt, das leben ist zwar nicht nicht perfekt aber ich änder etwas daran.

Ich mag deine lippen, deine augen, dein ganzes gesicht,

wenn ich noch weiter so schwärme lande ich sicher vor gericht?

du hast mir den weg gezeigt, ohne dich wäre ich nichts?

Ich bin froh das es dich gibt, ich würd dir gerne danken? dir zeigen wie wichtig du mir bist

Du bist ein sonnenschein, wenn ich dich seh, kommt die sonne selbst in mir hinein,

sie leuchtet so hell, so warm in mir, ich danke dir dafür

Du hast mir gesagt ich soll mir ziele setzen, daraufhinarbeiten, und es irgendwann erreichen, aber bloß nicht hetzen,

sonst macht man wieder was illegales, heutzutage bei diesen scheiß gesetzen?

es ist nicht schwer illegal zu leben,

aber hilft es einen bei seinen zielen, man muß auch mal was geben,

und nicht immernur nehmen,

und reden

und sowieso nur denken, leck mich am arsch mit deinen schäbigen leben

Du hast mir gesagt: Später merkt man das sein eigenes leben schäbig ist,

auch wenn?s dann schon zu spät ist,

du bist einfach was du bist,

teilweise ein igoist,

teilweise rassist,

aber selten ein realist.

Du musst verstehen was du bist, sonst wirst du nie ein optimist

Du bist da für mich,

ich möchte dir danken, ich möchte da sein für dich?

dir geben was du mir gegeben hast,

du hast mir sehr geholfen , hast mich befreit von meiner last

Ich danke dir, ich danke dir dafür?

das du da bist bei mir

Auch wenn ich dich nicht immer sehn kann, ich weiß das du bei mir bist, deine worte kommen zu mir heran?

sie dringen in mir hinein,

lassen mich nachdenken, mir erkenntnisse schenken, du weißt ich bin dein

Ich liebe deine nase, deine ohren, dein ganzes gesicht,

wenn ich so weiterschwärme lande ich sicher vor gericht?

du hast mir den weg gezeigt, ohne dich wäre ich nichts?

Ich bin froh das es dich gibt,

ich würd dir gerne danken? dir zeigen wie wichtig du mir bist

Was soll man schreiben, was soll man machen

ich kann nicht mehr schweigen, kann nicht mehr lachen

kann nicht mehr weinen, kann mich nur noch selbst verachten

das ganze leben wird mir einfach zuviel

machne tun so als wäre das alles nur ein spiel

was mir schon lange nicht mehr gefiel

aber ich fall hin und komm nicht weiter zu meinem ziel

weil ich liegenbleib

und anstatt was zu tun, meine sorgen niederschreib

und so mit meinen gesprochenen wörtern geiz

ich fühl mich so allein

schreib es nieder in diesem reim

möchte weiterleben und ganz einfach normal sein

#8
Wozu leb ich

wieso seh ich

wieso fühl ich mich so schäbig

wieso sagen viele, ach red nich

dabei is es die wahrheit, ich verdreh nichts

ich möcht doch nur nett sein

und manchmal auch nen lustigen text zusammenreim

dafür bin ich zu depriesiv, das is mein schein

und ich sag mir so oft, das kann doch nicht sein

ich muß mein leben endlich einrein

und aufhören mich so ecklig einzuschleim

ich such doch nur hilfe und finde kein

jedenfalls niemanden der es ehrlich mit mir meint

wieso is das schicksal nur so gemein

alle ham irgendwelche problem, sind aber geschickt

ich hab auch probleme und fühl mich wie gefickt

gefickt vom leben

andere sagen es kann nichts besseres geben

ich bin da teilweise anderer meinung

is das ein wunder, mein leben is nicht gerade ne begeisterung

aber irgendwann trett ich wieder in erscheinung

oder in krepier einfach nur aus verzweiflung

wo is meine vereinigung

von freunden die mich lieben

die einfach mit mir reden und nicht wie in der vergangenheit nur schwiegen

ich bleib liegen

weil ich es nicht mehr alleine aushalte

solange bis sich mein körper von selbst ausschaltet

dabei is er noch gar nicht so veraltet

mit meinen jungen 22 jahren

meinen leucht roten haaren

meiner hilfbereitschaft, da kann keiner was gegen sagen

oder hat jemand noch fragen

dann könnt ihr die auch gerne weiterhin haben

jetzt lieg ich schon wieder hier

und ich denk ich kann sehr wohl was dafür

das ich so deprie bin, weil ich mein arsch nicht raus kriege vor die tür

und wenns so weitergeht weiß ich wohin das führt

ich werd mir mein leben nehm

ich denk alle werden es nicht verstehn

wieso ich sowas mache

eh yo hört mir ma zu, mein leben is kacke

seht ihr nicht wie ich mich schon selbst verachte

und das einfach alles nicht mehr schaffe

und ich raffe

es einfach nicht, wo sind wieder die menschen die mich lieben

wo sind sie geblieben

wo sind sie nur...

#9
Liebe und Trauer

Ein wunderschöner sonniger Tag, mir scheint die Sonne auf den Körper und verursacht eine wohltuende Wärme auf meiner Haut. Ich genieße die Naturbestandteile hier in diesen Wäldchen, die mir so voller Pracht und Anmut entgegen kommt, so dass ich hier endlich ein weiches Gefühl der Ruhe und Entspannung finde.

Ich fühl mich einsam.

Die bezauberten Rehe treten in mein Blickfeld, selbst diese wundervollen und graziösen Tiere scheinen diesen warmen Frühsommertag in vollen Zügen zu genießen und ich erfreue mich an ihren fast schon niedlichen Anblick.

Der Himmel beinahe Wolkenlos, nur vereinzelt bemerkt man einige Schleier, die sich sanft und so glänzend weiß an den geheimnisvollen blauen Himmel hängen, der so wirkt, wie ein ruhiges Meerwässerchen, was genau diese Bläue und Tiefe, aber nicht diese Zartheit ausstrahlt.

So unendlich weit zeigt sich mir der Himmel in seiner ganzes Pracht, auf mich wirkt aber dieses beeindruckende und tägliche Phänomen so zart und zerbrechlich, so dass es mir in diesen Punkt schwer fällt, es mir dem Meer zu vergleichen.

Ich fühle mich verlassen.

Das leuchtende Grün der Rasenfläche, worauf die wunderschönen Rehe umherstolzieren, scheint mir so saftig und stechend, dass ich meinen Blick einfach nicht davon wegleiten kann.

Auch sonst erstrahlt dieser Wald in voller Blüte, überall wohin man schaut, sieht man dieses unverwechselbare Grün, was für mich schon zum Frühling und zum Sommer dazugehört, wie der Schnee zum Winter, wie die bunte Blätterpracht im Herbst und wie ich zum Schreiben.

Einsamkeit und Trauer.

Die Vögel zwitschern in den verschiedensten Klängen, sie faszinieren mich mit ihrer Vielfalt ihrer Lieder genauso, wie mit ihren beeindruckenden Gefieder, was so glänzend und einmalig für jeden einzelnen Vogel erscheint, dass ich diesen kleinen Geschöpfen der Luft so gerne zuschaue wie sie umherfliegen oder sie auch graziös von Ast zu Ast hüpfen, dass es in mir ein Gefühl der Zuneigung entfacht.

Der Wind, der mir durch eine kühle Brise seine Anwesenheit erklärt, lässt auf meiner Haut die kleinen Härchen zu Berge stehen, was mir für einen kurzen Moment das Gefühl einer Gänsehaut entstehen lässt.

Nur ganz schwach und vereinzelt lässt sich der Wind blicken, er erscheint mir in einen so kurzen Moment, dass ich dieses zärtliche Streicheln seinerseits, als wohlbefindenden und schönen Eindruck der Natur auffasse und in einem Lächeln meine Augen schließe, damit ich mir dieses Gefühl besser in meinem Inneren verewigen kann.

Unwissen und Verzweiflung.

Wie niedliche Schoßtiere liegen die Rehe dicht aneinander gekuschelt einfach nur da im Schatten und lassen sich scheinbar durch nichts und niemanden diese Ruhe und Entspannungsphase verderben. Mit einem süßen und im Grunde dauerhaften Schanz- und Ohrenwedeln, welche Bewegung sie für ein paar Sekunden annehmen, gleicht für mich wie das freundliche und fröhliche Schwanzwedeln eines Hundes, der gerade ein Leckerli bekommt.

Gefühle der Freude und des Wohlbefinden beflügeln mich, aber gleichzeitig auch Gefühle der Einsamkeit und der Trauer, welche ich nicht ganz zuordnen kann, weil in meinem Kopf teilweise so verwirrende Gedanken blitzartig auftauchen und wieder verschwinden, dass sie mich bei meiner Glückseligkeit, die ich hier in der Natur durch die Tiere, dass satte Grün und durch die wunderschön wärmende Sonne bekomme, ein wenig stören.

Ich denke ein bisschen darüber nach, was mich zu diesen Trauergefühlen leiten könnte, ich vermute, dass mich meine eigene Persönlichkeit und meine eigene Art mich zu diesen Gefühlen treibt.

Meine Liebe zum Schreiben ist unübertrefflich, aber meine Hingabe zum Sprechen ist für mich nur in einzelnen Fällen zutreffend, die Angst ausgelacht oder auch nur dieses Gefühl zu bekommen nicht ernst genommen zu werden, raubt mir sprichwörtlich häufig die Sprache, worauf ich mich dann meist zurückziehe und anfange zu schreiben.

Die Einsamkeit, die entsteht, wenn man nicht sprechen mag, wenn man Angst hat auf Menschen zuzugehen oder auch nur mit Freunden über Gott und die Welt zu reden, ist bei mir so wahnsinnig weit ausgeprägt, dass es in mir diese Trauer verursacht, weil ich einfach so gerne, wie die anderen Mensche, mich ganz normal mit ihnen unterhalten möchte, aber die Angst und die erlebten Enttäuschungen zwingen mich zur Einsamkeit.

Ich schließe meine Augen und richte mein Gesicht direkt zur Sonne und genieße diese Wärme, die sie uns Menschen für den heutigen Tag beschert, ich höre noch ein wenig auf das Vogelgezwitscher, nachdem ich meine Augen wieder öffne und meinen Blick wieder zu den Rehen auf der Lichtung richte, die sich immer in ihrem Unterschlupf aushalten um die kühle des Schattens noch ein wenig zu genießen.

Abermals fällt mir dieses Schwanzwedeln auf, es sticht mir förmlich in mein Blickfeld und veranlasst mich zu einem Lächeln, was ich mit den Gefühlen der Freude und meiner Liebe zu der Natur zusammen in mich verewige.

Es ist ein wunderschöner Tag heute, ich freue mich, dass ich wieder mal die Schönheit der Natur fasziniert bewundern durfte und weiß auch schon, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein sollte.

03.05.06 18:24

#10
Ich halt die Stellung

Meine liebevolle Hingabe zum Schreiben, der ich so viele Gefühle und Eindrücke von mir segne, der ich aber auch gleichzeitig Hoffnung und Lehrsätze zumute, beflügelt meine Zuneigung dessen ins Unermessliche.

Meine Liebe zur Natur mit all ihren Geschöpfen, die Gott dieser wundervollen Erde gesegnet hat, die mir Ruhe und Entspannung schenkt, mir Faszination und Bewunderung gibt, so dass ich sie niemals vermissen möchte.

Meine Zuneigung meiner Familie gegenüber, die mir Unterstützung und neuen Lebensmut widmet, die immer für mich da ist, wenn es mir schlecht geht, die mich lobt, wenn ich mit Erfolg etwas erreicht habe, wonach ich mich schon so sehr und so lange gesehnt habe.

Zu all diesen Dingen halte ich die Stellung, zu all diesen Tatsache bleibe ich mir treu und bin dankbar darüber, dass das Leben diese Dinge für mich bereit gestellt hat.

Meine Gefühle zu meinen Mitmenschen gegenüber, meine Liebe zu den Menschen, die für mich da sind, mit denen ich reden kann, die mir ebenfalls Halt und Hoffnung schenken und sich um mich kümmern, die in mir ein Gefühl, zu dem ich nur sagen kann, dass es wahre Liebe der Freundschaft für ich ist.

Die Freunde die mir schöne Momente bescheren, die mir Zeiten der Freude und des Wohlbefinden schenken, wenn ich mit ihnen unterwegs bin, wenn sie mir Spaß und Glücksmomente spendieren, macht mein Herz voller Hingabe der Dankbarkeit einen gewaltigen Freudensprung, so dass ich in diesen Augenblicken meine Sorgen komplett vergesse.

Mein positives Empfinden bei der Tatsache, wenn ich auf dem Sportplatz meine überschüssige Energie loswerde, wenn ich durch das Inlineskaten oder auch durch das Basketball spielen meinen Körper trainieren kann und wenn mir diese Tätigkeit soviel Glückseligkeit und Wärme schenkt, dass ich wahnsinnig zufrieden bin, dass ich diese sportliche Betätigung kennen gelernt habe.

Zu all diesen Dingen halte ich die Stellung, zu all diesen Tatsache bleibe ich mir treu und bin dankbar darüber, dass das Leben diese Dinge für mich bereit gestellt hat.

Meine Enttäuschung, wenn ich die Zeit zum Reden brauche, wenn ich den Eindruck habe sie nirgendwo erfüllt zu bekommen, wenn ich die Gefühle bekomme, dass man mich abwimmeln oder loswerden möchte, weil man sich meine Sorgen nicht anhören möchte.

Meine Trauer, wenn ich alleine bin, wenn ich voller Einsamkeit das Gefühl entwickle, dass niemand für mich da ist und das ich scheinbar nicht so wichtig für meine Freunde bin, trübt mich in eine Phase wo die Trauer und die Enttäuschung über mich herrscht.

Meine Verzweiflung, wenn ich versuche flüssig und ohne stottern zu sprechen und es doch nicht schaffe, meine Wut und den Selbsthass, den ich mir selber gegenüber in Erfahrung bringe, der mich oft in eine Form der Gleichgültigkeit presst, die sich für mich dann nur noch wie die verschwundene Lebensfreude anfühlt.

Meine Angst den Menschen mit Vertrauen und Freude gegenüber zu treten, wenn ich spüre, dass ich voller innerlichen Panik ein Schutzschild um mich herum aufbaue und niemanden an mich heranlasse, so dass ich durch dieses Schutzschild nur noch mehr der Einsamkeit und der Verzweiflung verfalle.

Zu all diesen Dingen halte ich die Stellung, zu all diesen Tatsachen bleibe ich mir treu und hasse mich selbst dafür, dass das Leben diese Dinge in mir ausgelöst hat.

Mein Scham mich selber im Spiegel zu betrachten, wenn ich morgens aufwache und voller Depressionen nicht in der Lage bin mir selbst in die Augen zu blicken, dass ich voller Trauer und Leere meinen Depressionen noch die Möglichkeit gewähre, dass sie mich immer weiter in der Mitte meines schwarzen Raum zusammengekauert warten lassen.

Mein Hass mir selber gegenüber, wenn ich zu meinen Freunde etwas böses sage, wenn ich sie verletze und ich mir dadurch Schuldgefühle zuschreibe und mich selber damit bestrafe, dass ich den Mut nicht finde, mich bei ihnen zu entschuldigen oder es ihnen zu erklären, weil meine Angst stottern zu müssen mich so drastisch lähmt, so dass ich mich zurückziehe und weiter mein Leben in Einsamkeit und Trauer verbringe.

Die Hoffnungslosigkeit, die in mir aufsteigt, wenn ich voller Misstaten das Gefühl bekomme, dass alles was ich anpacke sowieso schief geht, so dass ich mit Gleichgültigkeit und verlorener Lebensfreude nur noch in den Tag hineinlebe und mir manchmal wünsche, dass ich doch nicht mehr auf dieser Erde verweilen müsste.

Meine Trauer, meine Hass auf mich selbst, meine Gleichgütigkeit, meine Einsamkeit, meine Hoffnungslosigkeit, meine fehlende Lebensfreude...

...zu all diesen Dingen halte ich die Stellung, zu all diesen Tatsachen bleibe ich mir treu und hasse mich selbst dafür, dass das Leben diese Dinge in mir ausgelöst hat.

02.05.06 12:26

#11
Schwarzer Raum

Ich fühle mich leer, ich fühle mich so als säße ich in einem riesengroßen Raum, der voll von seiner Leere und seinen schwarzen Wänden, so beunruhigend auf mich einwirkt, dass ich es mit der Angst zu tun bekomme. Ich sitze einfach nur da, in der Mitte dieses Zimmers, zusammengekauert, die Arme meine Beine umfassend und mit dem Kopf auf meinen Knien gestützt. Ich fühle mich so voller Elend und Trauer, dass ich nicht genau weiß, woher diese Ängste eigentlich stammen, ich weiß nur, dass es mich innerlich auffrisst.

Die Einsamkeit hat ihren Platz in mir eingenommen, die Dunkelheit deutet auf ein wahnsinnig groß gewordenes Misstrauen hin und die Größe dieses Raumes lässt mich an meine reale Welt erinnern, wie sie doch auf mich einzuwirken scheint, nämlich voller Furcht, Angst und Selbsthass.

Kaum erhebe ich für kurze Zeit meinen Kopf, schon im gleichen Moment sehe ich Bilder die aus meiner Vergangenheit sind, die auf mich nur noch negativer einwirken, als diese Leere und diese beängstigende Schwärze es schon tun.

Ich sehe mich wie ich voller Vertrauen mit einem Mädchen chatte, wie sie mir Hoffnungen macht auf Liebe und Geborgenheit, ich weiß schon wie es weitergeht, sie lässt mich sitzen, sie sagt mir sie hätte mich nur über Monate hinweg durchgehend nur benutzt und verarscht. Sie hat mir die große Liebe versprochen, sie hat mir die Verlobung angeboten, sie hat mir gesagt das sie mit mir für immer zusammen sein möchte und ich bin aus Naivität darauf reingefallen.

Es kränkt und deprimiert mich, diese Erinnerung zu sehen, diese Zeit noch einmal zu erleben, wie ich immer noch auf Hoffnung aus, zu ihr gefahren bin, wie ich mit Tränen mir ein Fahrrad geliehen habe, einfach um mit ihr reden zu können und das einzige was ich an diesen Tag erfahre war, das mir ihre Mutter sagt, dass sie seit Monaten einen festen Freund hat. Für mich ist die Welt zusammengebrochen.

Ich sehe Bruchstücke aus meiner Vergangenheit, es sind alles Teile die ich am liebsten vergessen würde, aber sie sind da und lassen mich nicht los, nur sobald ich meinen Kopf wieder auf meine Knie senke, schwärzt sich dieser Raum wieder und zeigt mir dadurch im Grunde meine Einsamkeit.

Ich wage noch einen Blick und wieder einmal läuft ein Film direkt vor meinen Augen ab, die Schwärze und Leere die in diesen Raum ist, scheint für ein Moment verschwunden zu sein, aber überall dort, wo ich nicht direkt hinschaue spüre ich diese Kälte die von diesen angsterregenden Tatsachen ausgeht.

Ich sehe mich inmitten meiner sogenannten Freunde, ich kann nicht genau deuten mit wem von ihnen ich mich da gerade aufhalten, ich spüre nur eine gewaltige Welle von Enttäuschung und Missverständnis. Wie sich meine Freunde meine Worte nicht zu Herzen nehmen, wie ich einfach das Gefühl von ihnen bekomme nicht ernst genommen zu werden. Es sind alles Kleinigkeiten, deswegen kann ich wohl auch kein genaues Bild erkennen, ich sehe immer nur Gelächter und diese ungläubigen Augen, diese Augen die mir verraten das ich scheinbar nicht so wichtig bin, dass meine Probleme anscheinend lächerlich sind und das ich mich nicht so anstellen soll.

Wieder ein kränkendes und voller Misstrauen erfülltes Gefühl, wieder laufen mir die Tränen über meine Wange, es sind lautlose Tränen, sie sind verdeckt durch die Tatsache, dass ich mich wieder mit dem Kopf auf meine Knie gelehnt habe, um scheinbar diese Schwäche nicht offenbaren zu wollen und genau in den gleichen Augenblick, wo ich meinen Kopf auf die Knie lege, verschwinden die Bilder und die Schwärze, die wohl meine Einsamkeit symbolisiert tritt wieder sehr deutlich in Erscheinung.

Meine Augen sind geschlossen, ich kauere immer noch in der Mitte dieses Raumes mit den Kopf aus meinen Knien gelegt, bis vor meinem geistigen Auge plötzlich ein Bild auftaucht, was wohl durch mein Gedanke an die Vergangenheit verursacht wurde.

Ich sehe wie glücklich ich war, wo ich Jule kennen gelernt habe, ich spüre die Zuneigung und Liebe wieder in mir, wo wir uns das erste Mal geküsst hatten, ich sehe was für eine Mühe ich mir gemacht habe sie unbedingt wiedersehen zu wollen, indem ich mir ihre Handynummer besorgt habe, wo sie gerade eine Woche auf Klassenfahrt war. Ich erblicke den Moment, wo ich sie angerufen habe und sie voller Verwunderung feststellte, dass ich es war die sie angerufen hatte. Wir haben uns auf dem Sportplatz dann getroffen, den Ort wo wir uns auch das erste Mal gesehen hatte, wo wir uns näher gekommen sind. Wir sind auf die kleine Halfpipe gegangen, haben uns da hingesetzt und uns einfach nur unterhalten, bis es dann angefangen hatte leicht zu regnen. Darauf hin sind wir dann zu mir gegangen, wo wir uns dann das erste Mal geküsst hatten.

Ich sehe diese Bilder sehr deutlich vor mir, obwohl ich mit geschlossenen Augen und den Kopf auf meinen Knien gelegt einfach nur da hocke voller Trauer und Verzweiflung.

Die Bilder machen einen kleinen Sprung, ich sehe wie wir zusammengekommen sind, wie glücklich wir zusammen waren, aber plötzlich sehe ich auch, wo wir uns gestritten habe, ich schaue darauf, wie wir uns jeden Tag unserer Beziehung gesehen haben und wie wir uns aber auch jeden Tag wegen Kleinigkeiten gestritten haben.

Dann wieder ein kleiner Abbruch, ich befinde mich mit Jule bei ihrer Tante auf dem Pferdehof, Jule kümmert sich nicht wirklich um mich, meine Gefühle sagen mir genau dieses, scheinbar kümmert sie sich mehr um die Pferde und die aufgetauchten Freunde als um mich, mein Gemütszustand wird immer deprimierender.

Sie fragt sich aus Spaß, wie sie nur mit so einem Typen wie mir zusammenkommen könnte, obwohl Phillip doch viel hübscher wäre.

#12
Ich spüre nur noch meine Gefühle, wie sie in diesen Moment waren, sie waren voll von Enttäuschung, Wut, aber mehr noch von Trauer erfüllt.

Kurzer Zeitsprung und ich sehe uns an der Bushaltestelle stehen, wo ich auf den Bus wartend zu meiner Jule blicke. Wir unterhalten uns, aber ich kann nicht hören worüber, ich weiß nur das mein Gefühl mir schon damals gesagt hatte, dass dies der Moment sei, wo der Schlussstrich gezogen sei.

Ich sehe mich nur noch bei IKEA heulend und mein Gesicht voll von Tränen ganz feucht auf dem Boden sitzen, wie ich gerade mit meinem Handy eine SMS schreibe. Ich habe an diesem Abend sehr viele SMS geschrieben und alle an die selbe Adresse, alle gingen sie an Jule. Ich weiß auch nicht mehr genau wie es an dem Abend ablief, aber ich sehe mich dann immer noch Monate später manchmal an meinem Fenster stehen, mit den Gedanken wieder bei ihr, wie ich einfach zum Himmel hinauf blicke und mir wünsche, dass sie doch wieder zu mir zurückkommt, mir liefen die Tränen übers Gesicht.

Meine Gedanken schweifen ab, als wäre das jetzt das Ende gewesen, mein Blick geht wieder hoch, als würde ich wieder flehend zum Himmel schauen, wie ich es bei Kummer und Verzweiflung schon oft getan habe, nur das diesmal kein Himmel da zu sein scheint, stattdessen schaue ich wieder in diese Leere des gewaltigen Raumes, welcher mir immer noch durch seine Schwärze und Größe wahnsinnige Furcht und Panik in mir verursacht.

Ein Bild erscheint wieder vor meinem Auge, egal wohin ich blicke, das Bild bleibt immer vor meinem Auge, ich kann es nicht wegmachen, egal was ich versuche.

Es zeigt mir das lächelnde Gesicht von Chantal, ebenso wie es mir darauffolgend ein lächelndes Gesicht von Saskia offenbart und ich weiß was mir diese Bilder sagen wollen, ich verstehe welche Gefühle sie in mir auslösen.

Trauer, Unverständnis und auch eine leichte Form von Wut bildet sich in meinem Gemüt, ich sehe wie ich mit Chantal noch super klargekommen bin, wie ich ihr helfen konnte und wie sie mich dann hat sitzen lassen. Wieder dieses Gefühl der Einsamkeit, welches sich sehr stark in mein Bewusstsein drängt, erst verkuppel ich sie mit meinem besten Freund und dann hat sie keine Zeit mehr für mich, wir streiten uns und der Kontakt bricht ab.

Die Bilder überschneiden sich, egal ob Chantal oder Saskia, im Grunde beides die selben Situationen, nur das ich von Chantal keine Beziehung mir erhofft habe, aber trotzdem bei beiden diesen Eindruck für zwei andere Menschen eine Freude gemacht zu haben und das beide Menschen diese Bemühung noch nicht einmal wahrgenommen habe kränkt und verärgert mich ein wenig, aber am deutlichsten spüre ich meine Trauer, wenn ich diese Bilder sehe. Die Trauer, dass es scheinbar selbstverständlich ist zu helfen, aber dass niemand da ist, wenn man selbst mal Hilfe benötigt.

Die Bilder verschwinden wieder, übrig bleibt wieder dieses grässliche Schwarz, was mir meine Einsamkeit immer wieder aufs Neue in mein Bewusstsein bringt.

Schon wieder bekannte Bilder eröffnen sich, nachdem ich meine Trauer kurz beiseite gelegt hatte und wieder meinen Kopf erhoben hatte, es sind die Bilder von Gelächter, von Gesichtern die grinsen, die mir ausdrücken, dass ich wieder mal nicht ernst genommen werde.

Einige Sätze schallen mir in mein Ohr: „Stell dich nicht so an! Zieh den Stock aus dem Arsch! Sei keine Heulsuse!“

Diese Worte, die ich sehr deutlich wahrnehme kränken mich zutiefst, sie offenbaren in mir abermals eine Form der Trauer und Verzweiflung, die mich immer wieder in die Richtung denken lässt, dass ich doch wirklich allein bin, dass niemand für mich da ist, weil mich anscheinend niemand versteht.

Die Leere füllt den Raum, meine Gefühle sind auf den Tiefpunkt, ich hab den Eindruck als zittere ich am ganzen Körper, die Angst vor dem für alle Ewigkeit sich einsam und verlassen zu fühlen hat die Überhand gewonnen. Ich kauere immer noch in der Mitte, die Augen verschlossen, meine Arme um die angewinkelten Beine geschlungen und den Kopf ein den Knien niedergelassen, die Dunkelheit und die Größe des Raumes machen mir Angst.

Meine Gedanken lichten sich, ich rede mir ein, dass ich es auch alleine schaffe, dass man mich nur verarscht hat und das ich so was nicht verdient habe. Ich blicke auf, meine Wut über die Menschen die mir wehgetan haben wird größer, ich denke daran, dass ich sie nicht brauche, dass ich die Stärke besitze meine Hoffnungen auch alleine Wirklichkeit werden zu lassen.

Ich sehe ein Licht am anderen Ende des Raumes, es ist sehr weit entfernt und jedoch wage ich die ersten Schritte darauf zu, je näher ich dem Licht komme, desto mehr blendet es mich. Dieses Licht schafft eine Form der Faszination und der Bewunderung in mir, der Weg dorthin zeigt mir meinen Mut und meine Stärke die ich aufbringe dieses Licht zu erreichen, anfangs noch auf allen vieren auf das Licht hinzugekrochen, laufe ich jetzt schon aufrecht und voller Neugierde einfach darauf zu. Ich halte mir die Hand vor die Augen, um von dem Licht nicht zu stark geblendet zu werden, ich muss mir meine Augen zukneifen, je näher ich diesem Licht komme.

Plötzlich läuft neben mir scheinbar ein Film ab, ich sehe mich, wie ich voller Glück und Zufriedenheit mein Lebensweg voranschreite. Nur leicht verschwommen, nehme ich war, dass ich voller Stolz und Selbstbewusstsein mein Sprechen total in den Griff habe, ich rede fließend und nicht ein kleine Spur von Stottern oder Unsicherheit in meiner Stimme.

#13
Ich sehe mich, wie ich in einer Gruppe von Menschen stehe, wie ich mit ihnen zusammen bin, wie ich meinen Spaß mit ihnen habe und komischer Weise spüre ich ein Gefühl von Dazugehörigkeit in mir, es ist ein wunderschönes Gefühl, es schenkt mir ein wahnsinniges Wohlbefinden der allerschönsten Form.

Ich spüre das Vertrauen der Menschen zu mir, ich spüre wie sie mich schätzen und teils auch bewundern, genauso wie ich sie bewundere. Sie schenken mir ehrliche Zuneigung, sie geben mir das wahre Gefühl nicht alleine zu sein, sie segnen mir ehrliche Freundschaft.

Ich sehe mich in meinem Traumberuf, ich fühle die Zufriedenheit in mir, ich spüre wie mich mein Beruf glücklich macht und allein das Wissen, dass es wirklich der Beruf ist, den ich schon immer wollte, macht mich noch ein Stückchen zufriedener.

Ich sehe mich, wie ich mit meiner großen Liebe Hand in Hand unseren gemeinsamen Lebensweg beschreite, immer mit dem hundertprozentigen Wissen, dass wir alle Probleme und Hindernisse, die auf uns zukommen werden gemeinsam bewältigen werden.

Verschwommene Bilder, nichts weiter als Trugbilder und Filme meiner sehnsüchtigsten Gefühle, dennoch je näher ich dem Licht komme, desto klarer werden meine Sehnsüchte, aber immer noch blendet mich dieses Licht so sehr, dass ich nicht erkennen kann, was sich dahinter verbirgt.

Die Bilder verschwinden, ich stehe direkt vor dieser Tür aus dem das grelle Licht erstrahlt, ich blicke hinter meiner Schulter hinweg und sehe wieder in die Dunkelheit. Langsam drehe ich mich um meine eigene Achse und bemerke , dass die Bilder nun komplett verschwunden sind und da wo sie mir noch meine Hoffnung gezeigt haben, ist jetzt nicht weiter als diese beängstigende Schwärze.

Direkt vor mir diese Tür mit dem Licht, was in mir ein Gefühl von Hoffnung und die Erfüllung meiner Sehnsüchte beschert. Meine Eindrücke spiegeln sich direkt in meinem Gesicht wieder, ich lächle und erwarte schon, wenn ich durch dieses Licht hindurchschreite, dass alle meine Sorgen, Ängste und Probleme wie weggewischt sind. Ich weiß das es nicht so sein wird, aber daran verliere ich in diesem Moment keinen Gedanken, ich denke nur an die glorreiche Zukunft, an die Zeit voller Harmonie mit mir selber und den anderen Menschen.

Ich spüre, wie die Bilder wieder direkt neben mir und um mich herum wiederkehren, sie zeigen mir meine Gedanken, meine gewünschte Zukunft.

Die Freundin, die ich niemals hatte, die mir aufrechte Liebe, Zuneigung und Treue schenkt, die Freunde, die wirklich ehrlich zu mir sind und auch für mich da sind, wenn es mir schlecht geht, die nicht immer nur etwas von mir erwarten, sondern sich auch mal um mich und mein Vollbefinden kümmern, indem sie sich bei mir melden, wenn sie mich einfach mal in ihrer Clique dabei haben möchten, wenn sie mir zeigen wollen, dass ich ihnen wichtig bin, wenn sie mir schöne Momente mit ihnen segnen, wenn sie auf mich und meine Meinung auch mal eingehen. Ich sehe mich, wie ich mitten unter ihnen stehe, mit einem gewaltigen Selbstvertrauen, mit genau diesem Selbstvertrauen, welches ich benötige und auch allein nur durch die Anwesenheit meiner Freunde und meiner Selbst bekomme, was mich dazu veranlasst wirklich ohne Probleme und ohne größere Sorge mein Sprechen flüssig in die Gesellschaft mit einzubringen. Die Aura, die von meinen Freunden ausgeht, schenkt mir soviel Kraft, dass ich es schaffe meine gelernte Sprechweise anzuwenden, und dadurch schöpfe ich nur wieder neue Kraft und Energie, um es immer weiter anwenden zu können, bis ich eines Tages völlig stotterfrei und mit soviel positiver Energie mein Sprechen kontrolliere, dass ich mich selber dadurch glücklich mache.

Ich sehe mich wie ich voller Selbstvertrauen mich um meine berufliche Zukunft kümmere, wie ich Bewerbungen schreibe, wie ich auf Jobsuche gehe, wie ich genau weiß, wie sich meine berufliche Zukunft gestalten soll, was für eine Ausbildung ich nochmals beschreiten möchte und wie ich sie voller Hingabe und Fleiß auch bewerkstelligen werde.

Ich sehe durch diese Bilder, die mir gezeigt werden, nichts weiter als meine Zukunft, etwas was noch nicht geschehen ist, was ich aber durch meine Zuversicht und aus meiner Überzeugung hinaus schaffen kann, aber dennoch ist es bis jetzt nichts weiter, als meine undefinierte Zukunft.

Ich schaue abermals in dieses Licht, die Bilder verschwinden wieder, ich fühle mich gestärkt durch sie, als wäre es schon alles passiert, als wäre es so, wenn ich durch dieses Licht gehe, dass alles was ich eben gesehen habe Wirklichkeit sein wird.

Meine Gedanken spielen mir etwas vor, was noch gar nicht Realität ist, sie lassen mich glücklicher werden, obwohl sich noch gar nichts verändert hat.

Ich gehe durch dieses Licht hindurch, meine Gefühle entfachen in mir ein Gefühlsinferno der ganz besonderen Art, es sind alles Gefühle des Positiven. Liebe, Zuversicht, Selbstvertrauen, Wohlbefinden, Freude, Glückseligkeit, Selbstbewusstsein und Stärke. All diese Gefühle treten in mir in Erscheinung, nur bei diesen letzten Schritt durch dieses Licht hindurch, ich fühle mich Glücklich, ein Lächeln zaubert sich mir in mein Gesicht.

Ich schließe die Augen und setze zum letzten Schritt an, wenn ich diesen Schritt geschafft habe, bin ich aus diesem Raum der Ängste, der Hoffnungslosigkeit und der Dunkelheit entwichen.

Trotz meiner geschlossenen Augen blitzt es schon fast schmerzhaft in meinen Augen, nachdem ich das Licht durchbrochen hatte, es überrascht mich, zeigt mir aber keine Angst.

#14
Der Blitz der sich vor meinem inneren Auge gezeigt hatte, hat mir meine ganze Gefühlswelt mit einem Schlag außer Gefecht gesetzt, ich spüre für einen kurzen Moment rein gar nichts, bis sich die Unwissenheit und die Verwirrung in mir breit macht.

Ich öffne meine Augen, um zu sehen wo ich mich gerade befinde, ich bekomme zuvor ein schreckliches Gefühl der Angst zu spüren und frage mich woher es wohl kommt, es ist mir unverständlich, wieso ich solch ein Gefühl jetzt verspüre.

Wieder die Verwirrung, die mir nur noch mehr Angst macht, bevor ich auch nur meine Augen geöffnet habe, aber trotz dieser Gefühlseindrücke und dieser sich scheinbar immer weiter ausbreitenden Angst beschließe ich meine Augen zu öffnen.

Die Dunkelheit fängt sich in meinem Blick, die Stille und die Leere gesellen sich ihr hinzu, ich befinde mich wieder in der Mitte dieses abscheulichen schwarzen Raumes, deren Größe so gewaltig ist und irgendwie immer größer zu werden scheint, dass es mir nur noch mehr Angst bereitet.

Ich blicke mich um und kann außer dieser Leere und dieser Schwärze nichts anderes Erkennen, mein Kopf wendet sich in jede Richtung, bis ich zu einem Punkt komme, wo ich wieder dieses Licht vor mir wahrnehme...

Ein Perspektivenwechsel lässt mich nun von oben auf mich hinab schauen, ich kann mich nicht mehr kontrollieren, ich sehe nur, wie ich mich in der Mitte dieses Raumes auf den dunklen Boden zusammenkauere, meine Arme um meine Knie gelegt und meinen Kopf auf ihnen gestützt. Ich spüre die Gefühle die ich in diesem Zimmer wieder habe, ich spüre wie ich nicht eingreifen kann, ich spüre nur wie ich zusehen kann, wie ich mich in dieser Dunkelheit voller Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Angst auf den Boden lege und mich so klein wie möglich mache.

Ich liege wieder in der Mitte das in Schwarz getränkten Raumes, mein Blick von oben auf mich hinab habe ich abgelegt, ich fühle mich einsam und verlassen, ich fühle mich schwach und voller Angst. Mein Blick richtet sich wieder auf das Licht, was durch eine Tür hindurch scheint, die Hoffnungslosigkeit übernimmt in mir die Kontrolle und ich spüre das ich meinen Kopf wieder auf meine Knie lege und voller Tränen, gekommen durch meine Angst und verlorenen Hoffnung, zusammenbreche.

Keine wirklichen, ehrlichen und treuen Freunde, keine berufliche Aussicht und die Zuversicht mein Stottern in den Griff zu bekommen ist wie vom Erdboden verschluckt, ich fühle mich einsam und verlassen und mit meinen Problemen allein gelassen. Ich spüre keinerlei Unterstützung von außerhalb, egal ob meine Familie oder auch irgendwelchen anderen Menschen, ich fühle mich von allen missverstanden und teils nicht ernst genommen, ich spüre wie meine Lebensfreude und der Wille wirklich weiterleben zu wollen immer weiter schwindet, solange ich in diesem schwarzen Gefängnis verbleiben muss.

Ich spüre in solchen Momenten, wenn ich in der Mitte dieses Raumes sitze, keinerlei Kraft mich selber daraus zu holen, ich fühle keine Möglichkeit, wie ich mich aufraffen kann, um auf das Licht zuzugehen. Erst nach einiger Zeit verspüre ich wieder die Mut doch etwas aus mir zu machen, aber schon die kleinste Enttäuschung, kann mich zurück in die Mitte werfen, schon die kleinste Erinnerung an ein weiterbestehendes Problem, kann mich wieder ganz an den Anfang bringen und wenn das passiert, dann sitze ich erst mal für ein paar Tage, vielleicht auch Wochen wieder da und habe auch nur Angst irgendetwas in Angriff zu nehmen, was mich glücklich machen könnte, einfach aus der Panik heraus wieder enttäuscht zu werden, wieder meine Hoffnung zu verlieren, wieder das Gefühl zu bekommen einsam und verlassen zu sein.

17.04.06 15:04

#15
Stimmengenuss

Ihre Lieblichkeit, diese vertraute Art mit mir zu reden, diese sanfte Harmonie die mir in mein Ohr geströmt kommt, ist für mich ein wahrer und wunderschönen Seelenregen, der Nähe und Aufmerksamkeit in sich trägt. Ich liebe diese Art der Zuneigung, auch das es von einer ganz bestimmten Person erschaffen wird, und mir so ein unendliches Wohlbefinden und gesellschaftliches Zueinander bereitet, lässt mein Herz sofort in die gnadenlose Unendlichkeit rasen.

Ich kann es nicht genau definieren, die Gefühle die sich dabei entwickeln sind so stark und unkontrolliert das ich sie nicht zu deuten vermag, nur soviel das es eine Art der Liebe ist, die mir durch Blitzgedanken, in Form von Worten und Bildern in meiner Seele herumgeistern, und mir dann zur Schau gestellt werden, aber nur für sehr kurze Augenblicke, das es mir schwer fällt eine genaue Bedeutung und Zusammenhängigkeit dieser auszudrücken.

Da ich gerade heute ein Schriftstück über die Liebe geschrieben habe, weiß ich und kann mich auch ganz genau an meine Gefühle daran erinnern, wie ich diese versucht habe zu beschreiben, und auch jetzt in diesem Moment fehlen mir einfach die Worte dieses Gefühl des Wohlbefinden in mir exakt auf den Punkt zu bringen, ich weiß das sie es nicht hören möchte, aber eine Art der Liebe, der platonischen Art, ist es schon. Auch wenn es nur eine Liebe ihrer wunderschönen, süßen und liebevollen Stimme ist, aber die ist so überwältigend und so gefühlsverändernd, das ich manchmal am liebsten diese Dosis von Droge jeden Tag haben möchte, so als wäre ich ein Junkie ihrer unbeschreiblichen Stimme, die mir Hoffnung und Vertrauen für mich selber schenkt.

Das dazugehörige Lächeln ihrer selbst strahlt mir förmlich durch den Telefonhörer, so als säße sie mir gegenüber und ich könnte ihr Lächeln ständig voller Freude und Faszination beobachten, für mich ist sie bis heute noch einer der wichtigsten Menschen, die es für mich auf dieser Erde gibt, auch wenn ich im Grunde ihr Wesen nur noch durch den Telefonhörer wahrnehmen kann, gibt sie mir durch ihre Stimme und ihrer Art mit mir zu sprechen eine Wärme der Freude, das es mich immer wieder begeistert jedes einzige Wort von ihr empfangen zu dürfen. Wie ein Geschenk für das ich unendlich dankbar bin, das ich es ihr am liebsten wiedergeben würde, wenn ich nur wusste wie ich das anstellen sollte ihr meine Freude, die durch ihre Stimme hervorgerufen wird, in einer Form der Gleichheit ihres Geschenkes wieder zu übermitteln.

Aber ich denke sie weiß wie sehr ich ihr dankbar bin, und auch wie gern ich ihre Geschenke an mich, ihr wiedergeben würde, wenn sie mal die Notwendigkeit dazu besitzt, was ich ihr natürlich niemals in meinem Leben wünschen würde, aber auch meine Überzeugung spricht da was anderes, bezogen darauf, das ich ihr das gar nicht wiedergeben kann, was sie mir gegeben hat, aber mit dem Wissen das es ein anderer tut, lässt mich wohlgestimmt zu meinen eigenen Alltag zurückschweben.

Sie war für mich da, wenn ich sie brauchte, sie hat mir Mut gegeben und auch meine Ansicht erweitert in einigen Dingen.

Ich möchte nicht ins schwärmen geraten, und ihr auch nicht soviel Lob geben wie sie es nicht möchte, ich möchte ihr keine verschworene Lüge einer Zuneigung vermitteln die ich ihr gegenüber NICHT besitze. Ich liebe sie nicht, und ich werde sie auch niemals lieben, so wie sie es sich vielleicht vorstellt, aber ich werde immer ihre Art schätzen und bewundern, wie sie mit mir gesprochen hat, bzw. immer noch mit mir spricht, wenn ich mit ihr telefoniere.

Sie hat mir, für mich gesehen, einfach ein bisschen ihrer Art gegeben wie ich mit den Menschen und mit meinem Alltag besser umzugehen habe, sie hat mir für einige Dinge das Licht in meiner Dunkelheit geschaffen, sie hat mir mehr von dem Licht gezeigt, was mich selber anstrahlt, damit ich lerne mehr an mich und meine Bedürfnisse zu achten, um nicht eine Hoffnung auf etwas zu bekommen, was ich nicht erwarten oder gar verlangen kann.

Ich bin der Mensch auf den ich achten muss, ich bin die Persönlichkeit an der ich arbeiten soll, ich bin mein eigener Weg in die Zukunft und NIEMAND anderes wird mir meine Zukunft gestalten, NIEMAND wird mir geben was ich verlange, wenn ich nicht danach SELBER frage.

Ich krieg mein Leben wieder in den Griff, ich weiß das du nicht daran Schuld bist, oder besser gesagt das du nicht dafür verantwortlich bist, aber du hast ein Teil dazu beigetragen, mit deiner Stimme der Vernunft und der Wahrheit zum Leben... deine Meinung ist mir heute auch immer noch sehr wichtig...

13.03.06 21:36

#16
SIE

Mir fallen einfach nicht die Worte ein, die ich ihr widmen möchte, es fällt mir wahnsinnig schwer die für mich wirklich passenden Worte zu finden, die meine Gefühle ihr gegenüber wirklich die Aussagekraft geben, die sie wirklich verdient hat.

Sie war immer für mich da, sie hat mich niemals weggeschickt oder im Stich gelassen, auch wenn sie sich das vielleicht gar nicht bewusst ist, aber sie hat so wahnsinnig viel für mich getan, dass es mit einem einzelnen Dankeschön nicht getan wäre, ihr die Danksagung zu schenken oder besser gesagt, ihr die Anerkennung zu widmen, die sie dafür wirklich und wahrhaftig verdient hat.

Sie hat mir zugehört, wenn es mir schlecht ging, sie hat sich meine Probleme mehr als ein Duzend mal angehört und hat mir doch immer die Ruhe und das Verstehen geschenkt, was ich genau in diesen Momenten gebraucht habe.

Ich hab mich niemals missverstanden oder ausgelacht von ihr gefühlt, sie hat mir niemals die Hoffnung weggenommen oder den Glauben an diese wundervolle Freundschaft mit ihr wirklich in Frage gestellt.

Sie hat mir immer ein offenes Ohr beschert, sie hat mir immer das Gefühl von Verständnis vermittelt, auch wenn sie mal keine Zeit für mich hatte, war und bin ich immer der Überzeugung, dass sie wirklich für mich da ist und es auch weiterhin sein wird.

Seit ein paar Jahren segnet sie mir ein ausgewachsenes Gefühl der Treue, sie hat für mich ein Zufluchtsort erschaffen, wo sie mir den Eindruck schenkt, dass ich immer dahinkommen kann, wenn ich mal das Bedürfnis dazu habe. Ich möchte diese Treue, die sie mir durch ihre Freundschaft und durch ihre Standhaftigkeit für meine Probleme und meine Gefühle beweißt, niemals unterschätzen oder vermissen müssen, aber mein Glaube, dass sie mir auch in den nächsten Jahren weiterhin Hoffnung und Selbstvertrauen vermitteln wird, ist bei mir ungebrochen.

Ich liebe sie wahrhaftig dafür, dass sie es schafft mir wirklich Hoffnung und Selbstvertrauen zu geben, dass nur sie es scheinbar schafft, mir die Gefühle zu geben, dass ich nicht alleine bin und das sie für mich ein wahrer Freund ist.

Sie ist der einzige Mensch der es geschafft hat, meine anstrengende und teils auch nervige Art zu tolerieren, sie schafft es trotz meiner Probleme, die ich ihr erzähle auch weiterhin ihr eigenes Leben zu führen, sie beweißt mir ihre Freundschaft in dem Sinne, dass sie als einzige Person so eine lange Zeit mit mir ausgehalten hat und das sie trotz all dem Gerede, all meiner immer wiederkehrenden Probleme doch für mich da ist und mir immer das Gefühl schenkt niemals allein dazustehen.

Sie vermittelt mir das Gefühl, dass ich ihr alles erzählen kann, sie sagt mir, wenn sie etwas nervt und zeigt mir dadurch auch, dass es die Stärke wirklich gibt sich durchsetzen zu können, wenn sie mir ihre Meinung sagt.

Sie offenbart mir soviel ihrer Kraft, ihrer Energie und ihrer Lebensfreude, dass es mich beflügelt und mir Hoffnung gibt, eines Tages selbst diese Stärken zu haben, indem sie mir sagt, dass sie lernen muss, dass sie am Wochenende keine Zeit hat, dass ihre ganze Woche wie immer ausgebucht ist.

Allein durch ihre Lebensweise, die ich nicht konkret kenne und sie wahrscheinlich auch niemals so detailliert kennen lernen werde, aber allein dadurch macht sie mich unglaublich glücklich und auch wahnsinnig stolz auf sie, dass ich ihr meine Danksagung für diese durch sie ausgelösten Gefühle einfach nicht passend formulieren kann, weil mir dafür die Worte fehlen, die es wirklich beschreiben könnten.

Es macht mich stolz auf sie, wenn ich von anderen höre, was sie aus sich macht, es macht mich stolz auf sie, wenn sie mir voller Freude erzählt, was sie am Wochenende für wunderschöne Erlebnisse hatte, es macht mich stolz auf sie, wenn sie mir sagt, dass es gut in der Schule für sie läuft und es macht mich stolz auf sie, wenn ich hundertprozentig der Überzeugung bin, dass sie wirklich diese Stärke und dieses Selbstvertrauen besitzt, was sie mir immer wieder an den Tag legt, wenn ich mir ihr spreche.

Meine Zuneigung ist grenzenlos, meine Liebe unendlich und meine Freundschaft lückenlos, sie ist für mich der Freund, den es nirgendwo auf der Erde ein zweites Mal gibt, sie ist der Mensch, der mir soviel beigebracht und auch schon soviel Lebensfreude geschenkt hat, so dass ich ihr noch in vielen Jahren dafür dankbar sein werde und aber niemals wissen werde, wie ich es ihr jemals wiedergeben kann.

Ich liebe dich wirklich, ich möchte immer für dich da sein, ich möchte dir, wenn du es mal brauchen solltest, die Unterstützung und die Hoffnung geben, wie du sie mir gegeben hast, aber ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass niemals so eine Zeit kommen wird.

Ich bin so wahnsinnig froh, dass es dich gibt und bin stolz auf dich.

02.05.06 23:58

#17
Verschwommene Ursachen der Gefühle

Ich gehe zum Fenster und schaue hinaus, es ist eine wunderschöne sternenklare Frühsommernacht, der Wind schleicht sanftmutig durch die Lande und der Mond erleuchtet unsere Erde in ein zartes und gleichzeitig mysteriös wirkendes Licht, was in mir ein geheimnisvolles Gefühl der Zufriedenheit beschert.

Ich schließe meine Augen und lasse dieses beeindruckende Schauspiel in mich eindringen und verewige es in meinen Gedanken, ein Lächeln schleicht sich geschmeidig und voller Freude in mein Gesicht.

Ich lasse meine Gedanken kreisen, sie zeigen mir kein konkretes Bild, sondern schimmern verschwommen vor meinem inneren Auge, ich spüre die positive Energie, die von diesen mir nicht zu erkennenden Bildern ausgeht und lasse sie ohne Gegenwehr auf mich einwirken.

Ich spüre wie mir die Gedanken aus der Vergangenheit immer bewusster werden, ich glaube Stimmen zu hören, die sich so lieblich und bezaubernd anhören, so dass ich mich mein sich immer breiter werdendes Lächeln nicht entziehen kann, ich möchte es auch gar nicht und genieße einfach diesen wunderschönen Augenblick.

Meine Müdigkeit überwältigt meine Gedanken für einen kurzen Moment und ich öffne meine Augen, gehe in Richtung meines Bett und lege mich hin. Meine wundervollen Gefühle zwingen mich abermals dazu ein Lächeln aufzusetzen, ich kuschle mich in mein Kissen ein und schließe wieder die Augen, um meinen Gedanken noch ein Stückchen näher sein zu können

Wieder tauchen diese Stimmen in meinem Kopf auf, es sind nur vereinzelte Laute, die ich nicht präzise definieren kann, aber meine innere Eingebung sagt mir und schenkt mir die Überzeugung, dass es weibliche, mir bekannte Stimmen sind. So lieblich und sanft rauschen sie durch mein Gehör, so voller Freude und Vergnügen klingen sie für mich und auch meine Eingebung bestätigt es mir.

Ich bemerke, dass ich immer müder werde und kann deswegen dem gähnen auch nicht mehr entfliehen. Ich schling meine Arme ganz fest um mein Kissen herum und drück meinen Kopf noch weiter in es hinein und spüre dieses Wohlbefinden, als wäre es ein ähnliches Wohlbefinden, was ich auch bei der Nähe von bestimmten Freundinnen fühle.

Ich atme ruhig und entspannt, und spüre wie sich mein Bauch langsam und gleichmäßig anhebt und wieder senkt. Diese körperliche Ruhe gleicht sich aber nicht besonders mit meiner inneren Ruhe, mein Inneres ist ein wenig aufgewühlt, aber dennoch entspannt und ausgeglichen.

Immer noch schleichen meine Gedanken, wie im Tanz um ein Feuer, in kreisförmigen Bewegungen umher, und genauso wie bei diesen Blick durch ein Feuer, sehe ich das was dahinter ist nur ganz schwach und ziemlich verschwommen, so dass es mir unmöglich ist genau zu sagen worum oder um wen es sich handelt. Blitzartig schießen mir diese Bilder für den Bruchteil einer Sekunde völlig klar in mein Verstand, aber es ist immer noch zu kurz, um sie wirklich wahrnehmen zu können, nur mein Unterbewusstsein hat diese Bilder in Form von schönen Gefühlen an meinen Verstand weitergegeben. Die Gefühle überwältigen mich und ich bin kurz davor friedlich und in schönster Harmonie einzuschlafen, wenn nicht da meine Neugierde wäre, die mich immer wieder fragt, was das für Bilder und Stimmen sind, die mir solche wunderbaren und Freude schenkenden Gefühle offenbaren und dennoch spüre ich meine Müdigkeit von Minute zu Minute, dass sie immer stärker wird.

Durch meine Neugierde beflügelt und meinem Verstand bestätigt, entschließe ich mich noch einmal kurz aufzustehen und einen Blick aus meinem Fenster zu werfen.

Abermals diese faszinierenden Sterne, die mich anzulächeln scheinen und im Schutze des Mondes ihre Anwesenheit in voller Pracht mir entgegenstrahlen. Sie lassen mich kurzzeitig über sie nachdenken und bescheren mir ein Gefühl der Bewunderung und der Schönheit, die ich in diesen Augenblick einzig und allein nur ihnen gleichstellen möchte.

Es ist ruhig auf den Straßen und alleine der Wind schafft es mit seiner leisen, fast lautlosen Brise mir eine zarte Gänsehaut zu verschaffen, die mich ein wenig wieder wacher werden lässt. Ich spüre die wohltuende Wärme, die von dem Wind ausgeht und entschließe mich nach ein paar Minuten des Genusses dieser wunderschönen und geheimnisvollen Nacht wieder in meinem Bett zu verschwinden.

Ich krieche unter die Bettdecke, ziehe sie mir bis zum Kinn hin und freu mich über dieses warme Gefühle, was jetzt durch die Decke erzeugt über meinen ganzen Körper hinunterläuft.

Ich umschlinge wieder mein geliebtes Kissen und kuschle mich ohne zu zögern auch darin ein und plötzlich bemerke ich, nachdem ich meine Augen wieder geschlossen und meinen Kopf auf mein Kissen gepresst hatte, dass die Stimmen von vorhin wieder mal dabei sind in meinem Kopf zu spuken. Sie machen mir keine Angst, ganz im Gegenteil, sie verursachen in mir ein Gefühl der Liebe und Zuneigung, obwohl ich diese Stimmen immer noch nicht einordnen kann.

Eine leichte Verwirrung schießt in meinen Kopf, die sich aus meiner Fragerei zu den Stimmen durch meine Vernunft gebildet hatte, aber es ist nur eine kurze Verwirrung und meine starken Gefühle der Glückseligkeit erlangen auch kurzerhand wieder die Macht über mich.

Ich spüre wieder die Müdigkeit in mir aufsteigen, wie sie mich packt und mich zu zwingen versucht endlich alle Gedanken sein zu lassen und mich einfach schlafen zu legen, aber mein Wille noch ein wenig den Genuss dieser verschwommenen Bilder und Stimmen anzugehören, ist noch mächtig genug die Müdigkeit ein wenig in Schacht zu halten.

Ich liege noch ein bisschen einfach nur da, meine Arme um mein Kissen geschlungen, meinen Kopf darauf abgelegt und meinen Körper in die Decke gehüllt, bis ich letztendlich doch der Müdigkeit nachgeben muss und sanft und zufrieden einschlafe, nachdem ich noch darauf sehnsüchtig gewartet habe, die Bilder und Stimmen in meinen Gedankenkreislauf doch noch identifizieren zu können, aber feststellen musste, dass das Feuer einfach zu groß ist um wirklich klar durch es hindurch zu blicken.

Ich gebe auf Klarheit zu bekommen und unterwerfe mich einfach nur noch dem Genuss und dieser Gefühlswelle, die für mich einen Schwall von Liebe, Zuneigung und tiefsten Wohlbefinden parat haben, gesegnet durch die mir immer noch unklaren Bilder und Stimmen.

04.05.06 00:03

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