frage: ist es ANGST,....
77 Antworten4'240 AufrufeGestartet von marv_71 ·
es geht nicht um schuld und schimpf,... es geht darum die angst dankbar abzulegen,....und um das zu tun muss man sich der angst bewusst sein,...sie nochmals erleben und sie dann dankbar zurück lassen.
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aktuelle probleme werden oft durch alte erinnerungen überlagert,.....die angst von damals steuert,...nicht jedoch wenn man die angst neu zu lässt,....sie fühlt und dann handelt.
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aktuelle probleme werden oft durch alte erinnerungen überlagert,.....die angst von damals steuert,...nicht jedoch wenn man die angst neu zu lässt,....sie fühlt und dann handelt.
Wobei das noch wesentlich mehr ist, das was Du erwähnst sind längst ineinander verzahnte Ängste die sich gegenseitig stabilisieren und längst im Denken manifestiert haben. In den seltensten Fällen ist da noch möglich das selbst aufzudröseln, weil das Loslassen oder Überwinden der einen Angst sofort eine andere aktiviert.Ja, ich hab es auch nicht fertig ausformuliert.
Dennoch nützen mir die Erkenntnisse nichts, wenn ich weiß, dass ich sie dann gleich auf andere schieben "darf".
Viele Threads drehen sich genau darum, daß man zwischen seinen Ängsten handlungsunfähig bleibt, weil in jeder Richtung eine andere droht. Ab der Stelle ist es ohne gründliche Aufräumarbeiten vom Kern der Sache aus, so wie Crying_Soul das beschrieben hat, kaum mehr möglich das zu bewältigen.Das habe ich damals bei meiner Existenzangst auch gedacht. Dort wäre es aber explizit falsch und existenzvernichtend gewesen, die Gründe in eine Zeit hineinzuinterpretieren, die absolut nichts damit zu tun hat. Natürlich kann man für solche Ängste Gründe wie "Die Eltern haben dich klein gemacht, dich abgewertet etc." finden. Die wird man auch immer finden. Aber ausschlaggebend sind sie nicht...
Und es können auch immer Gründe dafür gefunden werden, warum etwas an den Eltern gelegen hat. Das sind nur Interpretationen. Absolut jedes Problem kann so zurückverfolgt werden, dass die Gründe dafür immer in der Kindheit zu finden sind. Außer acht dabei gelassen wird, dass der Mensch sich weiterentwickelt. :cool:
@Rundo, natürlich geht das was Du beschreibst, nur wer das macht, hat nix verstanden weil er die Eigenverantwortung für sich wieder auf Andere schiebt. Manch einer kann aber die Eigenverantwortung für sich noch gar nicht übernehmen weil er's schlicht nie lernen durfte. Und der hat keine Wahl als ganz unten im Schlamm anzufangen. Das mag für Dich schwer nachvollziehbar sein und wenn's für Dich nicht nötig ist oder war oder gar kontraproduktiv, ist doch prima. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, daß das prinzipielle Gültigkeit hat. Manch einer hat Ängste die so extrem ineinander verzahnt sind, daß sie im Heute nicht aufzulösen oder zu überwinden sind.
Es geht ja auch nie um Schuldzuweisung, daß die nur auch wieder blockiert, ist doch klar.
@marv,
Pass nur auf, also konkret auf Dich bezogen, daß Du nicht übermütig wirst. Das ist am Anfang ein sehr gern gemachter Fehler. Plötzlich meint man die Geheimnisse des Universums verstanden zu haben - und fliegt in schönster Regelmässigkeit tierisch auf die Schnauze und wundert sich :D
Das ist ein Prozess der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und man kommt manchmal auch keinen Millimeter weiter. Oder wird ganz und gar auf Null zurückgeworfen, ohne zu verstehen, warum denn das nun. Manchmal ist es total ermüdend und man hat echt keinen Bock mehr, sehnt sich nach der Zeit in der man alles so schön verdrängen konnte, was nun plötzlich gar nicht mehr so recht funktionieren will. Es ist oft ein dauerndes Wiederholen, manchmal so, als würde man zum ersten mal in seinem Leben laufen lernen, wirklich laufen. Freihändig, ohne die ganzen Krücken. Und das braucht Zeit, weil man nicht mehr wie ein Kind laufen lernt, sondern seinen alten verkorksten Krückengang ablegen muss und einen Neuen lernen muss.
Regel Nummer 1. Sei geduldig mit Dir. Das darfst Du.
Es geht ja auch nie um Schuldzuweisung, daß die nur auch wieder blockiert, ist doch klar.
@marv,
Pass nur auf, also konkret auf Dich bezogen, daß Du nicht übermütig wirst. Das ist am Anfang ein sehr gern gemachter Fehler. Plötzlich meint man die Geheimnisse des Universums verstanden zu haben - und fliegt in schönster Regelmässigkeit tierisch auf die Schnauze und wundert sich :D
Das ist ein Prozess der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und man kommt manchmal auch keinen Millimeter weiter. Oder wird ganz und gar auf Null zurückgeworfen, ohne zu verstehen, warum denn das nun. Manchmal ist es total ermüdend und man hat echt keinen Bock mehr, sehnt sich nach der Zeit in der man alles so schön verdrängen konnte, was nun plötzlich gar nicht mehr so recht funktionieren will. Es ist oft ein dauerndes Wiederholen, manchmal so, als würde man zum ersten mal in seinem Leben laufen lernen, wirklich laufen. Freihändig, ohne die ganzen Krücken. Und das braucht Zeit, weil man nicht mehr wie ein Kind laufen lernt, sondern seinen alten verkorksten Krückengang ablegen muss und einen Neuen lernen muss.
Regel Nummer 1. Sei geduldig mit Dir. Das darfst Du.
okay, ich versuche es nochmals anders.
ich bin im heute und verarbeite ängste aus der vergangenheit um in zukunft nicht von den ängsten der vergangenheit geleitet zu werden. das ist es was ich will.
hier geht es auf keinen fall die schuld bei anderen zu suchen, NEIN!!!!!!!!
es geht um die abgespeicherte ANGST die man nicht mehr braucht damit sie einen nicht blockiert um etwas liebes zu tun.
ein bsp. dazu.
immer nach einem streit kam mein vater mit blumen an. danach heile welt und so,.....
ich kann heute keine blumen kaufen ohne an schuld zu denken. mache ich deswegen meinen vater verantwortlich,.....nein. aber ab jetzt sehe ich blumen kaufen anders.
so und nun überleg dir mal was es nun für mich bedeutet.
heute,gehe ich zu gestern,.... um in zukunft ....
ich bin im heute und verarbeite ängste aus der vergangenheit um in zukunft nicht von den ängsten der vergangenheit geleitet zu werden. das ist es was ich will.
hier geht es auf keinen fall die schuld bei anderen zu suchen, NEIN!!!!!!!!
es geht um die abgespeicherte ANGST die man nicht mehr braucht damit sie einen nicht blockiert um etwas liebes zu tun.
ein bsp. dazu.
immer nach einem streit kam mein vater mit blumen an. danach heile welt und so,.....
ich kann heute keine blumen kaufen ohne an schuld zu denken. mache ich deswegen meinen vater verantwortlich,.....nein. aber ab jetzt sehe ich blumen kaufen anders.
so und nun überleg dir mal was es nun für mich bedeutet.
heute,gehe ich zu gestern,.... um in zukunft ....
ich kann heute keine blumen kaufen ohne an schuld zu denken. mache ich deswegen meinen vater verantwortlich,.....nein. aber ab jetzt sehe ich blumen kaufen anders.Das wird auch noch besser werden. Die Tretmine Blumen hast Du jetzt entschärft. Wart mal ab, die Gefühle beim Blumen kaufen bleiben erstmal noch so, da wirds Dir immer noch mulmig. Aber Du weißt wo das herkommt und kannst aktiv gegensteuern weil's Dir bewusst ist. Das geht Dir 3 mal so oder 5 mal und dann kannst Du Blumen kaufen gehen. Und dann sind's nur Blumen. Das ist total geil wenn man das dann immer mal hat, wenn man plötzlich merkt, cool, ich hab einfach Blumen gekauft.
@cb,... wo warst du vor drei jahren,..... ach wie gut die worte "sei geduldig,..." von dir zu hören.
doch im moment will ich mein altes leben nicht zurück,....auch wenn angenehmer war,....so bedeutet es nicht das es besser war. warum, weil ich damals angefangen habe diesen weg zu gehen, gelaubt habe alles zu wissen und damit noch zweimal auf auf schnauze geflogen bin.
daher,...werde ich nicht mehr glauben das ich das universum entschlüsselt haben.
aber ehrlich cb,....damals hätte ich dir auch nicht geglaubt,.........;-)
doch im moment will ich mein altes leben nicht zurück,....auch wenn angenehmer war,....so bedeutet es nicht das es besser war. warum, weil ich damals angefangen habe diesen weg zu gehen, gelaubt habe alles zu wissen und damit noch zweimal auf auf schnauze geflogen bin.
daher,...werde ich nicht mehr glauben das ich das universum entschlüsselt haben.
aber ehrlich cb,....damals hätte ich dir auch nicht geglaubt,.........;-)
Na logisch nicht, meinst ich hätt mir damals geglaubt? Würde ich in meine eigene Vergangenheit reisen und mit meinem alten Ich reden, das würde mir tierisch 'n Vogel zeigen :D
Nicht nur "sei geduldig" sondern Du darfst geduldig mit Dir sein. Bau mal das Wort dürfen in Deinen Wortschatz ein. Das war für mich ein ziemliches Kunsstück. Aber jedes Mal auch so ein ganz erlösendes Gefühl. Hat auch sehr viel mit loslassen zu tun, wenn man plötzlich nicht mehr muss sondern darf!
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Ich liebe ja den allgemein immer wieder verwursteten, völlig blödsinnigen Erziehungsversuch nahezu aller Eltern:
"Kind, Du musst Geduld haben"
Anschliessend wundern sich die Herren Mama und Papa, warum das Kind erst recht durchdreht. Steht es doch vor einem unauflöslichlichen Paradoxon, was nur zu Ungeduld führen KANN! Eine andere Wahl bleibt aus diesem Satz heraus gar nicht.
Eltern sind so doof :D
Nicht nur "sei geduldig" sondern Du darfst geduldig mit Dir sein. Bau mal das Wort dürfen in Deinen Wortschatz ein. Das war für mich ein ziemliches Kunsstück. Aber jedes Mal auch so ein ganz erlösendes Gefühl. Hat auch sehr viel mit loslassen zu tun, wenn man plötzlich nicht mehr muss sondern darf!
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Ich liebe ja den allgemein immer wieder verwursteten, völlig blödsinnigen Erziehungsversuch nahezu aller Eltern:
"Kind, Du musst Geduld haben"
Anschliessend wundern sich die Herren Mama und Papa, warum das Kind erst recht durchdreht. Steht es doch vor einem unauflöslichlichen Paradoxon, was nur zu Ungeduld führen KANN! Eine andere Wahl bleibt aus diesem Satz heraus gar nicht.
Eltern sind so doof :D
@Rundo, natürlich geht das was Du beschreibst, nur wer das macht, hat nix verstanden weil er die Eigenverantwortung für sich wieder auf Andere schiebt. Manch einer kann aber die Eigenverantwortung für sich noch gar nicht übernehmen weil er's schlicht nie lernen durfte.Ist nur bedingt richtig. Er "durfte" es nicht lernen. Mag aus der Sicht der Psychologen eine richtige Feststellung sein. Ist es aber nicht. Wer verbietet es ihm denn, es noch zu lernen? (Höchstens gesellschaftliche "Normen", die davon ausgehen, dass man irgendwann genug gelernt hat. :rolleyes: ) Schon diese Entscheidung, es lernen zu wollen, befindet sich in der Gegenwart. Niemals in der Vergangenheit.
Marvs Beispiel mit den Blumen ist so etwas, was ich absolut verabscheue. Da wird eine Interpretation in etwas gesucht, was nicht mehr existiert und auch nicht mehr verändert werden kann.
Meine "Angst" an dem Hang würde ein Psychologe so interpretieren, dass früher mir meine Mutter in solchen Situationen (und da gab es viele :D ) gesagt hat: "Kind, pass auf, du könntest hinfallen" (was sie auch tatsächlich sehr oft gesagt hat :rolleyes: ). Und schon ist der perfekte Grund für mein Zögern in der Kindheit gefunden.
Das die Gründe für diese "Angst" aber in meinem Knochenbau liegen, wird dabei außer acht gelassen. Auf die Gegenwart wird dabei überhaupt nicht geschaut. Es würde dabei völlig übersehen werden, dass der Mensch auch von vielen Dingen geprägt wird, die in der Gegenwart liegen.
Sicher, man kann auch gerade bei älteren Menschen sehr viel auf die Kindheit schieben. Meist sind da schon die Eltern nicht mehr am Leben und viele Erlebnisse aus der Dinge werden verzerrt wiedergegeben. Und diese verzerrte Wahrnehmung wird dann so interpretiert, dass es dann in der Gegenwart passt. Hat man z.B. sehr oft bei Straftätern, bei denen alles auf eine schlechte Kindheit geschoben wird. Das derjenige aber für sein Handeln in der Gegenwart völlig selbst verantwortlich ist und diese Verantwortung auch nicht abgeben kann, wird dabei völlig außer acht gelassen. Einzig und allein er selbst ist dafür veranwortlich, ob er die Entwicklung, die ihm die Eltern mit gegeben haben, auch weiterverfolgen will.
Und wenn man schon so vieles auf die Kindheit schieben will, liegt auch da das Geheimnis im Loslassen. Es ist nur ein Loslassen der Kindheit, die einen befreit. Man muss dazu weder Schuldfragen wälzen noch Psychoanaylsen veranstalten. Mit dem Loslassen verzeiht man auch. Ich weiß, ist schwer in der westlichen Welt, aber so etwas gibt´s tatsächlich. ;)
Ich liebe ja den allgemein immer wieder verwursteten, völlig blödsinnigen Erziehungsversuch nahezu aller Eltern:Ja, und lässt du diesen Erziehungsversuch los, wird er dich auch nicht mehr belasten. Da muss ich nicht wochenlang analysieren, was denn nun warum die Eltern so gemacht haben. Einfach nur loslassen - mehr muss man nicht tun.
"Kind, Du musst Geduld haben"
Anschliessend wundern sich die Herren Mama und Papa, warum das Kind erst recht durchdreht. Steht es doch vor einem unauflöslichlichen Paradoxon, was nur zu Ungeduld führen KANN! Eine andere Wahl bleibt aus diesem Satz heraus gar nicht.
Wenn wesentlich einfacher gedacht werden würde, wären die Psychologen wahrscheinlich arbeitslos.
Mmh, ich denk nicht daß es viel Sinn hat mit Dir darüber zu quasseln Rundo, das dreht sich dann nur endlos. Wenn Jemand Blumen kauft und immer ein Scheissgefühl dabei, so daß ihm kotzübel wird und er sich deswegen um's Blumen kaufen drückt, hat das mit dem heute überhaupt nichts zu tun. Und solange der nicht erklären kann, wo das Scheissgefühl herkommt, wird der das Blumen kaufen auch immer beschissen finden und sich drum drücken und in der Vermeidungshaltung verharren. Da kannst Du ihn auch 100 Mal sagen - das sind doch nur Blumen - für Dich vielleicht, für denjenigen aber nicht.
Nur weil Du etwas nicht nachvollziehen kannst, heißt das noch nicht, daß es nicht existieren könne.
Magst Dich da auch'n bisschen an Dein Weltbild klammern, oder? Angst was zu erlauben was Du nicht verstehst? :D
Nur weil Du etwas nicht nachvollziehen kannst, heißt das noch nicht, daß es nicht existieren könne.
Magst Dich da auch'n bisschen an Dein Weltbild klammern, oder? Angst was zu erlauben was Du nicht verstehst? :D
@rondo
Interessantes Thema. Ich denke aber, dass es wieder von Möchtegern-Psychologen zerredet wird.
woher kommt dieser ärger,....???? ich will es nur verstehen.
und zu der möglichen interpretation mit den blumen.
es ist nicht so das meine qt mir eine frage stellt ich darauf antworte und sie mir dann eine erklärung gibt.
sehr oft bringt sie mich an orte / situationen, die verschlossen habe. es ist dann so als wäre ich wieder dort. ich empfinde wieder das gefühl, ich verstehe es nun als erwachsener aber ganz anders und kann nun entscheiden wie ich in zukunft damit umgehe. nein ich sehe es nicht als interpretation sondern eher meine landkarte zu verändern. blumen kaufen sind nicht mehr mit schuld zu sehen,....sondern mit freude!
ich behaupte von mir das ich mit meinen beine im leben stehe,.....beruflich bin ich erfolgreich,....das bedeutet auch das meine kindheit auch gute sachen hat. doch wie soll ein kind ein kind loslassen, wenn es nie erfahren hat das es loslassen kann.
dein bsp. mit gewalt und verbrechen in der kindheit,.....setzt sich dann fort usw. hat auch irgendwo seine berechtigung. auch wenn du das nicht glauben möchtest. doch wann immer ein kind die mauer durchbricht,...heisst es nicht automatisch das er alles durchbrechen kann.
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Wenn wesentlich einfacher gedacht werden würde, wären die Psychologen wahrscheinlich arbeitslos.
und somit brauchen wir auch keine foren,....es gibt keine gewalt,.....und welt ist rosa.
ich finde es gut das du deine krise gemeistert hast und doch gibt es situationen die nach mehr als nur rationalen gedanken ruft.
noch vor einigen monaten habe ich rational gedacht,... es ist alles gut und ich werde das kond schon schaukeln.
ich habe das glück zeit zu haben,.....viel zeit! und siehe da,....vieles liegt bei mir im argen. soll ich nun sauer auf die sein,....die mir gesagt wie sie es sehen,.....soll ich sauer auf mich sein, weil ich es nicht so gesehen habe.
mein rationales denken hat mich pflichtbewusst meinen job erledigen lassen und mir wichtige personen vertrieben.
was hat das mit meiner kindheit zu tun. ganz viel! ich habe gelernt das es kein verzeiehen gibt, kein umarmen kein lieben,...alles was ich gesehen habe ist streit!!!!! ich bin nicht fähig zu sagen, " es tut mir leid," und glaub mir ich bin nicht dumm!!!!! aber da ist sie wieder die angst,....die mich lenkt,.....und das will ich nicht mehr,....!
Mmh, ich denk nicht daß es viel Sinn hat mit Dir darüber zu quasseln Rundo, das dreht sich dann nur endlos.Ich finde, hier wird zu sehr hobbypsychologenmäßig analysiert. Gerade auch die Feststellung von Crying Soul, dass nun immer in der Kindheit gesucht werden soll. Mit solchen Behauptungen sollte man sehr vorsichtig sein. :cool: Vor allem wenn man eine einseitige Betrachtungsweise hat.
Nur weil Du etwas nicht nachvollziehen kannst, heißt das noch nicht, daß es nicht existieren könne.Ich sehe die Story mit den Blumen nur als Beispiel. Natürlich hat jeder solche Beispiele für irgendwelche Blockaden/Ängste etc. Auch mein Hang-Beispiel ist nur ein Beispiel, was aber eben gestern halt gerade aktuell war.
Magst Dich da auch'n bisschen an Dein Weltbild klammern, oder? Angst was zu erlauben was Du nicht verstehst? :DMein Weltbild ist durch die Angst vor Psychologen entstanden. :D Weil mir eine mal genau diesen Quatsch von der warnenden Mama erzählen wollte. 8o :mauer: (Und nein, es ist nicht die falsche Psychologin gewesen - weil´s mich nicht in einer Therapie betraf.) Gelebte Erfahrungen und meine Entwicklung wurden dabei völlig außer acht gelassen. Mir ist schleierhaft, wie man bei solchen "Analysen" die Persönlichkeit so völlig ignorieren kann.
Meiner Erfahrung nach wird sich zu schnell auf die Kindheit eingeschossen und das nur dort die Wurzeln zu finden sind. Aber wie schon geschrieben, es kann für Psychologen sehr lukrativ sein.
Das ich es nicht verstehe, wage ich fast zu bezweifeln. Ich habe mir auch andere Kulturkreise angesehen und wie sie zu dem Thema "Angst" stehen. Und da kommt man dann eben auf das Loslassen. Loslassen gibt es in der westlichen Psychologie nicht. Es wird alles so lange zu Tode analysiert, bis die Anzahl der bezahlten Stunden stimmt. Der Mensch als Persönlichkeit steht da schon lange nicht mehr im Vordergrund.
loslassen und vergessen ist das eine,....loslassen und dabei das gut zu sehen das andere.
woher kommt dieser ärger,....???? ich will es nur verstehen.Ich habe den Eindruck, dass es ein Forum ist, in dem sich nur noch Hobby-Psychologen austoben und es gar nicht mehr um die Probleme der User an sich geht.
sehr oft bringt sie mich an orte / situationen, die verschlossen habe.Aber du wirst ganz gezielt in eine Richtung gesteuert. Es werden schon Fragen so gestellt, dass sie dich unweigerlich in eine Vergangenheit führen, die du nur noch schemenhaft wahrnimmst.
ich verstehe es nun als erwachsenerUnd genau das finde ich eben das Verkehrte an solchen "Psychoanalysen". Du hast dich als Kind dafür entschieden, diese Situation so zu interpretieren. Entsprechend deiner Erfahrungen hast du damals so gehandelt. Du stellst dich damit völlig in Frage, wenn du es jetzt als Erwachsener verstehen willst. Deine Enscheidung war damals richtig (und genau dieser Punkt ist wichtig!!!), weil du nicht mehr wusstest. Du konntest es nicht besser machen. Das bist DU gewesen. Deine Persönlichkeit. Es jetzt "umschreiben" zu wollen, heißt, dass du deine gesamte Persönlichkeit damit in Frage stellst. Meins du wirklich, dass das so gut ist? :cool:
Ich führe es jetzt auch nicht weiter aus. Ich geb es dir nur mal als Anregung zum Denken mit auf den Weg.
wenn es nie erfahren hat das es loslassen kann.Kinder wissen/können das eigentlich intuitiv. Nur geht diese Fähigkeit bei den Erwachsenen verloren. Schau dir einmal kleine Kinder an, wie sie sich mit Dingen beschäftigen. Erst sehr intensiv (im Hier und Jetzt) und dann lassen sie los. Das Spielzeug ist weg und kein Gedanke wird mehr daran verschwendet. Das ist loslassen. Wenn auch im kleinen Rahmen. Aber sie können es. Erst wenn sie erwachsen werden, fängt das Analysieren und den Dingen nachhängen an.
dein bsp. mit gewalt und verbrechen in der kindheit,.....setzt sich dann fort usw. hat auch irgendwo seine berechtigung. auch wenn du das nicht glauben möchtest. doch wann immer ein kind die mauer durchbricht,...heisst es nicht automatisch das er alles durchbrechen kann.
Okay, es gibt Erfahrungen, die wirklich prägen. Da stimme ich dir zu. Allerdings hab ich dein Thema nicht so verstanden, dass wir nun solche extreme Beispiele aufführen. Möchte ich auch nicht, denn da fängt das Hobbypsychologen-Dasein an.
und somit brauchen wir auch keine foren,....es gibt keine gewalt,.....und welt ist rosa.So meine ich das nicht. Wer allerdings psychologische Probleme hat, sollte sich keinen Rat in Foren und im Internet holen.
ich finde es gut das du deine krise gemeistert hast und doch gibt es situationen die nach mehr als nur rationalen gedanken ruft.Nein, da habe ich keineswegs rational gedacht. Ich bin nur mal ein wenig von dem westeuropäischen Denken weggekommen. ;) Eben weil ich auch Ratschläge von Psychologen bekommen hab, bei denen ich mir vorkam, als hätte ich sie aus einem Automaten für Psychofälle gezogen. :rolleyes:
loslassen und vergessen ist das eine,....loslassen und dabei das gut zu sehen das andere.Es scheint wirklich schwer zu verstehen sein. :D Du sollst LOSLASSEN. Das hat doch nichts damit zu tun, dass du es vergessen sollst. Davon hat niemand etwas geschrieben.
Mein Weltbild ist durch die Angst vor Psychologen entstanden. :D Weil mir eine mal genau diesen Quatsch von der warnenden Mama erzählen wollte. :eek: :mauer: (Und nein, es ist nicht die falsche Psychologin gewesen - weil´s mich nicht in einer Therapie betraf.) Gelebte Erfahrungen und meine Entwicklung wurden dabei völlig außer acht gelassen. Mir ist schleierhaft, wie man bei solchen "Analysen" die Persönlichkeit so völlig ignorieren kann.Okay, erklärt vieles. Ist aber trotzdem nicht allgemeingültig. Und ich stimme Dir soagr in vielem zu, gerade die westliche Psychologie bewegt sich in einem sehr engen Rahmen und hat 'ne ziemliche Krankheitsbrille auf aus der sie nicht heraus findet oder nur mühsam. Bedeutet aber nicht automatisch, daß Therapie vom Grundsatz her schlecht ist. Es braucht eben manchmal Hilfe von aussen um erstmal den Balken vor den Augen wegzuräumen, weil man ausser dem Balken irgendwie nichts sieht.
Meiner Erfahrung nach wird sich zu schnell auf die Kindheit eingeschossen und das nur dort die Wurzeln zu finden sind. Aber wie schon geschrieben, es kann für Psychologen sehr lukrativ sein.Da stimm ich Dir vorbehaltlos zu. Das kann man nur nicht allgemein betrachten, es geht einfach nicht. Für manchen ist es wichtig, nötig und unumgänglich in der Vergangenheit zu buddeln, weil jeder Versuch in der Gegenwart scheitert.
Oder anders gesagt, wenn die Karre einfach nur eine komplette Rostmühle ist und eigentlich überall auseinanderfällt, dann kannst Du eben mit Lackstift und Tesafilm nicht mehr viel erreichen. Wenn Du vorne links den Blinker tauscht passierts dann schonmal, daß der Kotflügel dabei zerbröselt. Dann hast Du keine andere Möglichkeit als die gesamte Kiste abschleppen zu lassen weil die von grundauf neu aufgebaut werden muss. Und das hat mit dem Heute nichts zu tun, weil zum Beispiel an der Karre in der Vergangenheit einfach nur der Lack vergessen wurde und die deswegen von Rost zerfressen ist. Der Fehler wurde aber in der Vergangenheit gemacht und hat im Heute enorme Konsequenzen, die ganze Karre ist Schrott.
Selbst wenn die jetzt neu aufgebaut wird, muss derjenige der das macht, das Wissen haben, daß in der Vergangenheit etwas vergessen wurde. Nämlich der Lack. Der den's betrifft, weiß das aber nicht, weil er noch nie eine lackierte Kiste hatte und somit auch nicht weiß, warum zerbröselt meine Kiste eigentlich dauernd? Dir mag das klar sein, weil bei Dir, als Du's noch nicht selber konntest, von anderen Lack aufgetragen wurde und Du gemerkt hast, ohne Lack wird das nix. Aber der, den's betrifft, der weiß das nicht, er hat's nie gelernt. Der ist deswegen nicht dumm, er kommt nur gar nicht auf die Idee. Er weiß nur, irgendwas stimmt nicht, aber er weiß nicht was. Selbst wenn der im Heute seine Karre neu zusammenschraubt, der wird den Lack weglassen weil er davon noch nie gehört hat. Und in 5 Jahren zerbröselt die Kiste wieder. Und er verstehts immer noch nicht.
Es geht nicht um Schuldzuweisung. Nur um die Erklärung. Deine Eltern haben Dir keinen Lack mitgegeben, den brauchst Du aber weil die Mühle sonst direkt wieder durchrostet.
Und jetzt stimm ich Dir wieder zu, es liegt dann in der Verantwortung dieses Menschen zu sagen, oh, Mann, na dann mach ich meine neue Kiste mit Lack. Und es gibt einige die fahren weiter mit Rostkiste rum und meckern über die Eltern. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache. Aber ein guter Therpeut wirkt genau dem ja entgegen.
Das ich es nicht verstehe, wage ich fast zu bezweifeln. Ich habe mir auch andere Kulturkreise angesehen und wie sie zu dem Thema "Angst" stehen. Und da kommt man dann eben auf das Loslassen. Loslassen gibt es in der westlichen Psychologie nicht. Es wird alles so lange zu Tode analysiert, bis die Anzahl der bezahlten Stunden stimmt. Der Mensch als Persönlichkeit steht da schon lange nicht mehr im Vordergrund.Jetzt kommen wir zu einem genialen Punkt, nämlich, was war zuerst da, das Huhn oder das Ei. Ich weiß auf's Wort was Du meinst. Nur, muss man erstmal den westlichen Schrott wegräumen, bevor man überhaupt den Horizont entwickeln kann andere Möglichkeiten überhaupt erst in Betracht zu ziehen. Und wo hat Klein Kläuschen den westlichen Schrott her? :D
Schön wär's. Leider war es eine harte Schule am eigenen Leib. Aber es hat sich gelohnt. Es gab eine Zeit, da hatten mich meine Ängste fest im Griff. Nun ist es umgekehrt. Echte Angst ist nicht rational bekämpfbar (zum Glück, das hat die Biochemie gut eingerichtet, denn Angst ist ein Urinstinkt und hat in lebensbedrohlichen Situationen nicht die Zeit, sich von der Vernunft aufhalten zu lassen). Daher hat Rundo Recht und es spielt keine Rolle, woher sie kommt. Sie muss kognitiv korrigiert werden. Das gilt natürlich nur für irrationale Ängste. Posttraumatische Ängste oder die berühmte Flugangst. Da hilft es auch nichts, bewusst zu werden und loszulassen. Nur Fliegen hilft und die Erfahrung, dass man dabei nicht stirbt. Sehr simpel. "Ängste" wie die am Hang würde ich nicht als echte Angst bezeichnen, das ist eher übermässige Vorsicht einer dekadent-westlichen Gesellschaft die sich daran gewöhnt hat, dass man sich über alles mögliche absichern lässt. Was CB am Hang erlebt hat, ist Vorsicht. Abwägen. Unsicherheit. Vorsicht ist auch das, was man am Zebrastreifen hat, Vorsicht vor dem Auto. Aus Erfahrung oder durch Lernen. ANGST ist was man bekommt, wenn man sich verschätzt oder nicht geschaut hat und haarscharf dem Tod durch Überfahren entrinnt. Das ist Angst. In diesem Beispiel allerdings eine rationale und nützliche. Speichert mein Hirn diese Angst aber so tief ab, dass ich künftig bei jedem Auto zusammenzucke, dann wird es irrational und ich muss wieder lernen, dass Autos nicht in jedem Fall lebensbedrohlich sind.Das ist fein auswendig gelernt und stimmt von der Sache her auch.
Bei Ängsten lohnt es sich also zu fragen, ob sie "nützlich" sind, einen helfen, oder nicht.
bearbeitet #36
"Und genau das finde ich eben das Verkehrte an solchen "Psychoanalysen". Du hast dich als Kind dafür entschieden, diese Situation so zu interpretieren. Entsprechend deiner Erfahrungen hast du damals so gehandelt. Du stellst dich damit völlig in Frage, wenn du es jetzt als Erwachsener verstehen willst. Deine Enscheidung war damals richtig (und genau dieser Punkt ist wichtig!!!), weil du nicht mehr wusstest. Du konntest es nicht besser machen. Das bist DU gewesen. Deine Persönlichkeit. Es jetzt "umschreiben" zu wollen, heißt, dass du deine gesamte Persönlichkeit damit in Frage stellst. Meins du wirklich, dass das so gut ist? "--> zitat rondo
okay wir reden fast vom gleichen,.....es geht darum die angst der vergangenheit zu akzeptieren, sie als richtig und gut zu sehen. ich will nicht die vergangenheit in frage stellen oder verändern.
das was ich nun veränder will ist,.... die heute angst,.....ich will sie den gegebenheiten anpassen ohne die angst aus der kindheit verändert zu haben.
das mit den blumen ist ein teil meines lebens gewesen,....und durch das erkennen werde ich in zukunft freude verspüren.
alles hat einen sinn, doch wenn man nicht lernt was hilft es dann.
ich hoffe ich konnte es nun richtig stellen. nicht die vergangenheit wird geändert sonder die zukunft.
bearbeitet #37
Bedeutet aber nicht automatisch, daß Therapie vom Grundsatz her schlecht ist. Es braucht eben manchmal Hilfe von aussen um erstmal den Balken vor den Augen wegzuräumen, weil man ausser dem Balken irgendwie nichts sieht.Ich habe auch kein Problem damit, wenn es wirklich schlimme Erfahrungen in der Kindheit waren (Gewalt, Mobbing etc.). Nur verstehe ich jetzt diesen Thread hier nicht so, dass hier solche ganz speziellen Erfahrungen analysiert werden sollen. Ich glaube, das führt dann hier wohl etwas sehr zu weit. Ich hatte mehr den Eindruck, dass es um den Umgang mit der Angst geht, wie man damit im Alltag klarkommt.
Es nützt einer Frau nichts, wenn ihr Mann ihr gerade eins in die Fre... haut, zu wissen, dass sie sich die Gewalt gefallen lässt, weil sie früher vielleicht mal geschlagen worden ist. Die Gründe dafür interessieren nicht. Für sie ist wichtig, wie sie in dem Augenblick mit der lähmenden Angst klarkommt und wie sie reagieren kann. Und das muss auch nicht hobbypsychologenmäßig analysiert werden, sondern vielleicht einfach mal mit praktischen Tipps unterlegt werden.
Nur, muss man erstmal den westlichen Schrott wegräumen, bevor man überhaupt den Horizont entwickeln kann andere Möglichkeiten überhaupt erst in Betracht zu ziehen. Und wo hat Klein Kläuschen den westlichen Schrott her? :DIch weiß, du willst den Eltern die Schuld geben. :D
Du musst den westlichen Schrott nicht wegräumen. Es bringt einfach auch die (Lebens-)Erfahrung mit sich, dass man seinen Blick auch in andere Richtungen wendet. Nur eines braucht man: Geduld.
Ich hab etwas dagegen, gleich wegen jeder Kleinigkeit zum Psychologen zu rennen. Es wirkt so ungeduldig, so hektisch. Warum nicht einfach einmal abwarten, was das Leben so bringen wird? Und vielleicht auch einmal ganz bewusst mit der eigenen Persönlichkeit umgehen? Ich führe das nicht weiter aus, weil es in eine Richtung geht, die gehört hier einfach nicht her.
Vorsicht ist auch das, was man am Zebrastreifen hat, Vorsicht vor dem Auto. Aus Erfahrung oder durch Lernen. ANGST ist was man bekommt, wenn man sich verschätzt oder nicht geschaut hat und haarscharf dem Tod durch Überfahren entrinnt. Das ist Angst. In diesem Beispiel allerdings eine rationale und nützliche. Speichert mein Hirn diese Angst aber so tief ab, dass ich künftig bei jedem Auto zusammenzucke, dann wird es irrational und ich muss wieder lernen, dass Autos nicht in jedem Fall lebensbedrohlich sind.Das lernst du aber schon in der Fahrschule, dass du solche Blockaden nicht aufbauen darfst. Sonst geht das Autofahren irgendwann schief. Jetzt wirst du sagen, was das damit zu tun hat. Nun - es ist so ziemlich das Erste, womit heutzutage die Jugend auf psychologischer Ebene konfrontiert wird. Im Theorieunterricht wird gesagt, dass man keine Blockaden aufbauen darf. Wird sachlich begründet, so dass es auch jeder verstehen kann. Ich weiß, es gibt auch Autofahrer, die sich nicht daran halten. Die eben vor jeder kleinen kritischen Situation Angst haben. Kommt es dann mal zu einem richtigen Crash, sind das dann die schweren Trauma-Patienten. Aber mal ehrlich - wie oft kommt das vor?
Wenn du es zulässt, dass daraus erst Ängste entstehen, werden diese auch so abgespeichert. Völlig logisch. Wenn du dir aber von Anfang an sagst "Nein, dort kann nichts passieren. Diese Gedanken sind völlig irrational", wirst du auch keine Ängste aufbauen können. Kannst du auch mit Wahrscheinlichkeiten belegen: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, auf einem Zebrastreifen überfahren zu werden? Wie oft passiert das in Deutschland täglich? Und warum sollte es ausgerechnet DICH treffen? (Wobei ich Warum-Fragen eigentlich nicht leiden kann.)
die berühmte Flugangst. Da hilft es auch nichts, bewusst zu werden und loszulassen. Nur Fliegen hilft und die Erfahrung, dass man dabei nicht stirbt. Sehr simpel.Genau. Das ist loslassen. ;) Loslassen kannst du am besten, wenn du in der Situation bist. Es wird wenig nützen, wenn du dich zu Hause in den Sessel setzt und vor sich hinmurmelst "Om, om, om .... ich habe jetzt keine Flugangst mehr." Aber es hilft, wenn du in ein Flugzeug steigst, diese Angst verspürst - und sie weiterziehen lässt. Einfach nur weiterziehen. Mehr nicht.
"Ängste" wie die am Hang würde ich nicht als echte Angst bezeichnenDas war nicht Berta sondern ich. :D Ich nehme sie aber gerne das nächste Mal mit. :D
Die "Angst" resultiert bei mir aus meinen anatomischen Gegebenheiten. Ja, kann zur Angst werden. Darf es aber nicht. :D
Du musst den westlichen Schrott nicht wegräumen.Nöö, muss man nicht. Wenn man den Rahmen aber verlassen will, lässt sich's nicht vermeiden. Sonst tauscht man nur die Inhalte immer wieder aus und bleibt mit neuen Inhalten an der selben Stelle im Hamsterrad stehen.
Ich weiß, du willst den Eltern die Schuld geben. :DIst Dir mal aufgefallen, daß Du der einzige in der Runde bist der dauernd mit dem Schuldkonzept rumwedelt? Das scheint Dir ja sehr abzugehen.
Ist Dir mal aufgefallen, daß Du der einzige in der Runde bist der dauernd mit dem Schuldkonzept rumwedelt? Das scheint Dir ja sehr abzugehen.Weil die angesprochenen Kindheitsanalysen darauf basieren, dass man die Verantwortung für sein Leben abgibt. In dem Falle an die Eltern. Verantwortung abgeben heißt aber auch, jemandem die Schuld für die aktuelle Situation zu geben.
"Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht." - ich steht halt mehr auf Eigenverantwortung. Vor allem wenn es um das eigene Leben geht. :super:
Ist im übrigen zur Zeit sehr lustig. Derzeit bekommen die Kinder jegliche Verantwortung für alles aufgehalst. Da werden Radwege "wegen der Schulwegsicherheit" gebaut (dabei nutzt kein Kind einen Radweg). Da werden Schulen (aber keine Universitäten) zu Hightec-Zentren ausgebaut - damit die Kinder ordentlich lernen (wobei das auf den Lernerfolg null Auswirkungen hat), da werden Spielplätze ohne Ende (auf Kosten des Steuerzahlers) angelegt - wegen der Kinder. (In Wirklichkeit sind die Eltern nur zu faul, mal den Hintern weiter als drei Meter vor die Haustüre zu heben und den Kopf zu benutzen, um sich mal etwas einfallen zu lassen, was man den Kindern außerhalb der 3m-Zone bieten könnte.)
Und phänomenalerweise wendet sich dann das Blatt, wenn genau diese Kinder erwachsen sind: Da sind dann plötzlich wieder die Eltern für all das verantwortlich, was aus den Kindern geworden ist. :D :D:D
Natürlich ist es Käse nun aus dem Grund des Trotzes alles 180 Grad anders zu machen als die Eltern es sagen. Dann hängt man nämlich immer noch an den Eltern fest. Nur wir das dieses oft nicht wahr genommen, weil es ja oberflächlich nix mehr mit dem Eltern zu tun hat. Und genau das ist falsch. Nur weil ich das Vorzeichen umdrehe und genau das Gegenteil mache von dem mache ich es ja um den Gegenpunkt herzustellen und dann ist man genauso abhängig von Eltern / Partner / sonst wem.
Um auch mal wieder zum Thema zu kommen:
Ich finde, dass du schon mal das Prinzip ganz gut durschaut hast. Ich hoffe du kannst für dich gegen deine Gewohnheitenkämpfen. Das wird das eine odere andere mal noch sehr viel Blut & Tränen kosten. Lasse dich nicht von deinem Weg abbringen. Änderungen herbeizuführen braucht Zeit. Sei Geduldig mit dir.
Wenn du es zulässt, dass daraus erst Ängste entstehen, werden diese auch so abgespeichert. Völlig logisch. Wenn du dir aber von Anfang an sagst "Nein, dort kann nichts passieren. Diese Gedanken sind völlig irrational", wirst du auch keine Ängste aufbauen können. Kannst du auch mit Wahrscheinlichkeiten belegen: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, auf einem Zebrastreifen überfahren zu werden? Wie oft passiert das in Deutschland täglich? Und warum sollte es ausgerechnet DICH treffen? (Wobei ich Warum-Fragen eigentlich nicht leiden kann.)Ich seh schon du hast den Überblick davon, was ein kleines Kind wahrnehmen und unterscheiden kann :rolleyes:
Um auch mal wieder zum Thema zu kommen:
Ich finde, dass du schon mal das Prinzip ganz gut durschaut hast. Ich hoffe du kannst für dich gegen deine Gewohnheitenkämpfen. Das wird das eine odere andere mal noch sehr viel Blut & Tränen kosten. Lasse dich nicht von deinem Weg abbringen. Änderungen herbeizuführen braucht Zeit. Sei Geduldig mit dir.
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