Zum Inhalt springen

Freund hat sich getrennt. Aber es fühlt sich nicht endgültig an.

2 Antworten1'213 AufrufeGestartet von LIFAD ·

LIFADThemenstart
#1
Hallo, ist das 1. Mal, dass ich in so einem Forum etwas schreibe, aber ich glaube einfacg es wird mir helfen.

War fast 1 1/2 Jahre mit meinem Freund zusammen. Es lief keinesfalls immer alles gut. Wir haben uns öfter gestritten, hauptsächlich wegen Kleinigkeiten. Muss auch leider zugeben, dass ich die Streitereien meistens angezettelt habe.

Es gabe einfach einige Sachen, die mich gestört haben... Er kifft und lässt sich so leicht von anderen beeinflussen, dass ich oft keine Chance hatte ihm zu erklären was mich stört, weil einfach an der Meinung anderer festgehalten hat.

Am Montag hatten wir uns gestritten, aber es ging noch "relativ" gut aus. Er sagte er würde noch an uns glauben undwill mich nicht verlieren, weil ich ihm wichtig bin.

Mittwochs freute ich mich dann ihn wieder zu sehen und er hatte auch noch gefragt, ob er bei mir schlafen kann.

Kurz bevor er kommen wollte schrieben wir dann über icq und waren irgendwie beide etwas schlecht drauf.

Plötlich sagte er, dass er sich selbst verloren hat und er sich nur noch um schule, Arbeit und mich sorgt und Zeit nimmt.

Ich sagte er solle kommen und mir das persönlich erklären.

Als er da war erklärte er mir, dass er mir nur SMS schrieb und anrufte an Tagen an denen wir uns nicht sehen, weil er nicht will, dass ich sauer bin und er somit Streit aus dem Weg könne und mich damit glücklich mache, obwohl er selbst keine Lust dazu gehabt hätte.

Ich fragte ihn warum er das denn nie gesagt hätte in der langen Zeit und dass wir mit Sicherheit einen Kompromiss finden können. Er meinte er könnte einfach nicht "Nein" zu mir sagen (meiner Meinung nach eine eher magere Erklärung).

So sagte ich, dass wir das ab jetzt ja ändern könnten und er sagte er muss überlegen. Ich bohrte aber weiter, weil ich es für Unsinnig hielt, schließlich machte er es ja nicht gerne.

Irgendwann sagt er, dass er nicht weiß, ob er noch mit mir zusammen sein kann, weil er eben auch so viel anderen Stress um die Ohren hat, aber uns nicht aufgeben will. Dann sagte er wieder, dass er überlegen müsste und ich sagte, dass das nicht geht. Ich nicht tagelang im Ungewissen sein kann und mich das nur quälen würde.

Dann sagte ich, dass er doch auch Zeit für sich nehmen kann, obwohl wir zusammen sind und ich auch zurückstecken würde. Dann sagt er, dass er das nicht glaubt. Ab dann war mir klar, worauf es hinausläuft. Ich heulte nur noch und er auch.

Ich fragte ihn wann er aufgehört hat mich zu lieben und er sagte, dass er das immernoch tut, aber eben auch sich selbst liebt.

Ich kann ihn verstehen, aber es ging so schnell, schließlich war mittags noch alles ok. Er meinte das icq-Gespräch wäre einfach das letzte Stück gewesen und hätte das Fass zum überlaufen gebracht. dann habe ich ihn immer wieder gefragt, wie diese Entscheidung so plötzlich kommen könne und er meinte es würde sich richtig anfüllen.

Habe mich lange mit meiner Mutter und meiner besten Freundin unterhalten.

Beide meinten, dass sie nicht glauben , dass es endgültig vorbei sei.

Er müsse erstmal zur Ruhe kommen und über alles nachdenken, schließlich hatten wir schon öfter eine Krise und dass ich ihn an diesem Abend wohl auch etwas unter Druck gesetzt hätte.

Irgendwie will ich mir keine Hoffnungen machen, weil ich glaube, dass es den Trennungsschmerz nur verzögert, aber mein Gefühl sagt mir er kommt zurück, weil wir einfach trotz Streitereien eine ganz besondere Beziehungen zueinander haben/hatten und er das auch ähnlich sieht.

Tut mir leid, dass es so lang geworden ist. Ich hoffe dass einer von euch eine ähnliche Situation kennt und mir Tipps geben kann, wie ich handeln könnte.

Schonmal Danke an diejenigen, die sich die Zeit nehmen meine Geschichte durchzulesen.

:schmatz:

#2
Liebe Lifad,

wenn ich mir das so durchlese drängt sich mir als aller erstes folgender Eindruck auf: Eure Beziehung hat von Anfang an unter keinem guten Stern gestanden!

Er kifft und lässt sich so leicht von anderen beeinflussen, dass ich oft keine Chance hatte ihm zu erklären was mich stört, weil einfach an der Meinung anderer festgehalten hat.
Allen Ernstes: Wo ist da die von dir als

ganz besondere Beziehungen zueinander
bezeichnete Ebene zwischen zwei Personen.
Bitte sei mir nicht böse, aber sei doch froh so einen Waschlappen der sein Leben mit Drogen bereichern muss los zu sein!

Mach doch mal die Augen auf! War er wirklich jemand der für dich da war, der dir eine Stütze war, bei dem du dich anlehnen konntest? Wenn er doch immerzu von anderen Personen beeinflußbar war?

Konzentrier dich auf dein eigenen Leben, lenk dich ab und versuche zu verarbeiten!

Ich wünsche dir alles Gute!

Wirbelwindchen

#3
Mein Problem ist einfach, dass ich immer dachte und auch noch denke, dass ich ihm helfen kann (ihn ein bisschen ändern kann)

Einerseits tut er mir einfach leid. Er ist so hilflos ohne sein Freunde. Und ich bin mir auch sicher, dass diese indirekt an unserer Trennung schuld sind. Er lässt sich so viel einreden. Er hat es einfach nicht anders gelernt. Innerhalb seiner Familie wurde nie über Gefühle gesprochen und ich war endlich mal jemand, der sich interessiert hat wie es hinter der Fassade aussieht. Das weiß er auch zu schätzen. Da bin ich mir sicher. Hat er mir auch gesagt...

Vielleicht war er einfach überfordert, hat ja auch noch den ganzen AbiStress..

Naja und mit dem kiffen hat er auch unseren Kompromiss eingehalten

Vermisse seine Nähe so sehr ... seine Art mich zu berühren..

Lohnt sich denn ein Neuanfang überhaupt?

Tipps wären schön..

Seite 1 von 1 · 3 Beiträge in diesem Thema