Gedanken zu Beziehungen und Liebe von euch!
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bearbeitet #1
Hallo zusammen
Mich würden Meinungen von euch interessieren, da ich mich momentan sehr intensiv mit dem Thema "Liebe" und "Beziehung" auseinandersetze.
Kurz zu mir: Ich bin 32 und momentan in meiner dritten Beziehung. Meine erste Beziehung dauerte 10 Jahre und meine zweite 4 Jahre. Meine neue Beziehung ist 3 Monate jung.
In beiden Beziehungen habe ich irgendwann den Satz gehört "Ich liebe dich nicht mehr, möchte aber unbedingt eine Freundschaft aufrecht erhalten.". Mit meiner ersten Freundin habe ich eine gute Freundschaft bis heute, mit meiner zweiten habe ich dies abgelehnt, da sie bereits mit einem anderen Mann was hatte und mich ohne Vorwarnung mit diesem Satz auch sogleich verliess und die Beziehung beendete - daher wünsche ich keine Freundschaft zur zweiten, da ich der Ansicht bin, dass Freunde weder kampflos verlassen, noch betrügen.
Mich würde interessieren, was ihr zu diesem "Liebe ist weg" denkt. Mir selbst ist das nie passiert und ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, wie das gehen soll. Wenn ich mich dazu entscheide, mit jemandem eine Beziehung zu führen, dann basiert das nicht einfach nur auf Chemie, Anziehung und "Verliebtheit", sonder ist auch eine Kopfentscheidung. Ich habe mich für diesen Menschen "entschieden" und das heisst für mich auch, ich bleibe ihm treu und arbeite an der Beziehung, wenn etwas nicht stimmt. Kenne ich Phasen, in der ich meine Partnerin nicht so attraktiv finde? Sicher. Die gehen weg und wenn nicht, tue ich etwas dagegen oder versuche konkret heraus zu finden, woran es liegt und spreche mit ihr darüber. Kenne ich es, dass ich ausserhalb der Partnerschaft Frauen treffe, die ich sehr anziehend finde oder bei denen ich sogar das Gefühl habe, dass sie Bedürfnisse abdecken, die in meiner momentanen Partnerschaft vielleicht zu kurz kommen? Sicher, aber ich handle nicht, weil ich mich ja für etwas anderes entschieden habe. Soll ich jetzt dauernd von Frau zu Frau hüpfen, als ob Menschen gefühlsarme Vebrauchsware wären, die man wegwirft und ersetzt, nur weil was neues auf dem Markt ist, was vielleicht mehr Funktionen hat? :)
Es gibt so viele Konzepte, die ich wirklich nicht so ganz nachvollziehen kann. Das Gefühl, das ich "Liebe" nenne, ist eine Verbundenheit dem Anderen gegenüber, das Bedürfnis, dass es dem Anderen gut geht, aber auch die Bereitschaft, mit dem anderen voll auf Konfrontation zu gehen und das Vertrauen, dass dies ausgehalten wird - dass man permanent an der Beziehung arbeitet und sich gegenseitig "up to date" hält, was Veränderungen angeht.
Es ist ja auch nicht so, dass "Liebe" heisst, den anderen immer und vorbehaltslos mit jedem quirrligen Unsinn gut zu finden - das mag Verliebtheit sein, aber nicht Liebe. Ich erlaube mir, auch jemanden den ich tief liebe manchmal auf den Mond schiessen zu wollen und meine Partnerin darf das auch mit mir. :)
Auch unverständlich ist mir, dass man "Ich liebe dich" sagen oder "Ich liebe dich auch" antworten kann, innerlich aber bereits mit einer Trennung beschäftigt ist, dies dem Partner aber nicht mitteilet und ihm so die Chance raubt, an der Beziehung zu arbeiten oder wenigstens deren Entwicklung realistisch mitzuverfolgen um so nicht völlig aus den Wolken zu fallen. Schuldet man sich und der Beziehung nicht wenigstens den Respekt, ehrlich zu sein, selbst wenn da nun keine Liebe mehr da ist? Selbst wenn es im ersten Moment verletzen mag, aber doch weniger, als rückwirkend zu erfahren, der geliebte Mensch war schon lange mit Trennung beschäftigt und man wurde eventuell sogar schon durch jemand neuen ersetzt?
Mir ist in diesem Zusammenhang ebenso rätselhaft, wieso Menschen "betrügen". Vorallen die, die dann noch behaupten, sie "lieben" den Partner. Oder noch besser eben die, die von "Freundschaft" ihrem Partner gegenüber sprechen und ihn dann knallhart anlügen und hintergehen - vermeintlich noch mit der Ausrede, ihn "schützen" zu wollen. Wieso nicht den Konflikt dort angehen wo er ist anstatt die Flucht ins "neue, weniger konfliktbeladene" anzugehen?
(Zur Klärung: Ich spreche nicht von offenen Beziehungen oder Affären, von denen der Partner vorrangig weiss - dort gibt es ja keinen Betrug)
Also mir persönlich kommt es so vor, als ob ganz viele Leute recht verloren durchs Beziehungsleben purzeln und auf der Erkenntnisreise, dass "Liebe" oder eine "Beziehung" weniger mit immerwährender Harmonie oder dauernden Schmetterlingen im Bauch als mit viel Alltag, guten und schlechten Zeiten und Akzeptanz zu tun hat, mit zahlreichen Lügen oder Halbwahrheiten und Dahergesagtem gebrochene Herzen zurücklassen.
In meiner jetzigen Beziehung gibts zum Beispiel schon nach 3 Monaten Konflikte, da meine neue Partnerin und ich sehr unterschiedlich funktionieren. Ob das was ist, was hält, wissen wir beide nicht. Aber das hat rein gar nichts mit meinen Gefühlen ihr gegenüber zu tun, sondern mit "mechanischen Differenzen", sozusagen. :)
Und sollte das mal als "Beziehung" enden, dann unter der Bedinung, die ich einer Beziehung, die auf Augenhöhe stattfindet für würdig halte: Nach langen Gesprächen, versuchen, andere Lösungen zu finden und wenn wir beide so weit sind, gemeinsam unsere Beziehung zu verändern.
Vielleicht bin ich ja naiv, aber ich finde, eine Beziehung gehen zwei Menschen gemeinsam ein. Es ist das Produkt / Projekt zweier unterschiedlicher Menschen. Deshalb sollten auch zwei Menschen an ihrer Entwicklung und, falls es nicht anders geht, an der Entscheidung ihres Endes beteiligt sein. Alles andere ist doch einfach charakterschwach...
Oder bin ich da völlig falsch?
Mich würden eure Standpunkte und Ideen interessieren. Danke!
Mich würden Meinungen von euch interessieren, da ich mich momentan sehr intensiv mit dem Thema "Liebe" und "Beziehung" auseinandersetze.
Kurz zu mir: Ich bin 32 und momentan in meiner dritten Beziehung. Meine erste Beziehung dauerte 10 Jahre und meine zweite 4 Jahre. Meine neue Beziehung ist 3 Monate jung.
In beiden Beziehungen habe ich irgendwann den Satz gehört "Ich liebe dich nicht mehr, möchte aber unbedingt eine Freundschaft aufrecht erhalten.". Mit meiner ersten Freundin habe ich eine gute Freundschaft bis heute, mit meiner zweiten habe ich dies abgelehnt, da sie bereits mit einem anderen Mann was hatte und mich ohne Vorwarnung mit diesem Satz auch sogleich verliess und die Beziehung beendete - daher wünsche ich keine Freundschaft zur zweiten, da ich der Ansicht bin, dass Freunde weder kampflos verlassen, noch betrügen.
Mich würde interessieren, was ihr zu diesem "Liebe ist weg" denkt. Mir selbst ist das nie passiert und ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, wie das gehen soll. Wenn ich mich dazu entscheide, mit jemandem eine Beziehung zu führen, dann basiert das nicht einfach nur auf Chemie, Anziehung und "Verliebtheit", sonder ist auch eine Kopfentscheidung. Ich habe mich für diesen Menschen "entschieden" und das heisst für mich auch, ich bleibe ihm treu und arbeite an der Beziehung, wenn etwas nicht stimmt. Kenne ich Phasen, in der ich meine Partnerin nicht so attraktiv finde? Sicher. Die gehen weg und wenn nicht, tue ich etwas dagegen oder versuche konkret heraus zu finden, woran es liegt und spreche mit ihr darüber. Kenne ich es, dass ich ausserhalb der Partnerschaft Frauen treffe, die ich sehr anziehend finde oder bei denen ich sogar das Gefühl habe, dass sie Bedürfnisse abdecken, die in meiner momentanen Partnerschaft vielleicht zu kurz kommen? Sicher, aber ich handle nicht, weil ich mich ja für etwas anderes entschieden habe. Soll ich jetzt dauernd von Frau zu Frau hüpfen, als ob Menschen gefühlsarme Vebrauchsware wären, die man wegwirft und ersetzt, nur weil was neues auf dem Markt ist, was vielleicht mehr Funktionen hat? :)
Es gibt so viele Konzepte, die ich wirklich nicht so ganz nachvollziehen kann. Das Gefühl, das ich "Liebe" nenne, ist eine Verbundenheit dem Anderen gegenüber, das Bedürfnis, dass es dem Anderen gut geht, aber auch die Bereitschaft, mit dem anderen voll auf Konfrontation zu gehen und das Vertrauen, dass dies ausgehalten wird - dass man permanent an der Beziehung arbeitet und sich gegenseitig "up to date" hält, was Veränderungen angeht.
Es ist ja auch nicht so, dass "Liebe" heisst, den anderen immer und vorbehaltslos mit jedem quirrligen Unsinn gut zu finden - das mag Verliebtheit sein, aber nicht Liebe. Ich erlaube mir, auch jemanden den ich tief liebe manchmal auf den Mond schiessen zu wollen und meine Partnerin darf das auch mit mir. :)
Auch unverständlich ist mir, dass man "Ich liebe dich" sagen oder "Ich liebe dich auch" antworten kann, innerlich aber bereits mit einer Trennung beschäftigt ist, dies dem Partner aber nicht mitteilet und ihm so die Chance raubt, an der Beziehung zu arbeiten oder wenigstens deren Entwicklung realistisch mitzuverfolgen um so nicht völlig aus den Wolken zu fallen. Schuldet man sich und der Beziehung nicht wenigstens den Respekt, ehrlich zu sein, selbst wenn da nun keine Liebe mehr da ist? Selbst wenn es im ersten Moment verletzen mag, aber doch weniger, als rückwirkend zu erfahren, der geliebte Mensch war schon lange mit Trennung beschäftigt und man wurde eventuell sogar schon durch jemand neuen ersetzt?
Mir ist in diesem Zusammenhang ebenso rätselhaft, wieso Menschen "betrügen". Vorallen die, die dann noch behaupten, sie "lieben" den Partner. Oder noch besser eben die, die von "Freundschaft" ihrem Partner gegenüber sprechen und ihn dann knallhart anlügen und hintergehen - vermeintlich noch mit der Ausrede, ihn "schützen" zu wollen. Wieso nicht den Konflikt dort angehen wo er ist anstatt die Flucht ins "neue, weniger konfliktbeladene" anzugehen?
(Zur Klärung: Ich spreche nicht von offenen Beziehungen oder Affären, von denen der Partner vorrangig weiss - dort gibt es ja keinen Betrug)
Also mir persönlich kommt es so vor, als ob ganz viele Leute recht verloren durchs Beziehungsleben purzeln und auf der Erkenntnisreise, dass "Liebe" oder eine "Beziehung" weniger mit immerwährender Harmonie oder dauernden Schmetterlingen im Bauch als mit viel Alltag, guten und schlechten Zeiten und Akzeptanz zu tun hat, mit zahlreichen Lügen oder Halbwahrheiten und Dahergesagtem gebrochene Herzen zurücklassen.
In meiner jetzigen Beziehung gibts zum Beispiel schon nach 3 Monaten Konflikte, da meine neue Partnerin und ich sehr unterschiedlich funktionieren. Ob das was ist, was hält, wissen wir beide nicht. Aber das hat rein gar nichts mit meinen Gefühlen ihr gegenüber zu tun, sondern mit "mechanischen Differenzen", sozusagen. :)
Und sollte das mal als "Beziehung" enden, dann unter der Bedinung, die ich einer Beziehung, die auf Augenhöhe stattfindet für würdig halte: Nach langen Gesprächen, versuchen, andere Lösungen zu finden und wenn wir beide so weit sind, gemeinsam unsere Beziehung zu verändern.
Vielleicht bin ich ja naiv, aber ich finde, eine Beziehung gehen zwei Menschen gemeinsam ein. Es ist das Produkt / Projekt zweier unterschiedlicher Menschen. Deshalb sollten auch zwei Menschen an ihrer Entwicklung und, falls es nicht anders geht, an der Entscheidung ihres Endes beteiligt sein. Alles andere ist doch einfach charakterschwach...
Oder bin ich da völlig falsch?
Mich würden eure Standpunkte und Ideen interessieren. Danke!
Nein ich denke du liegst nicht völlig falsch...
Meine Meinung dazu ist, dass es eine schöne Wunschvorstellung ist sich "zu binden" etwas "dauerhaft" einzugehen. Das bedeutet nicht, dass mir das nicht wichtig ist oder das ich es mir nicht auch wünsche, aber in unseren "jungen" Jahren verändern wir uns ziemlich stark. Ich hatte auch mehrere lange Beziehungen zwischen 2 und 5 Jahren und bin nun 34 Jahre alt. Einen Knacks haben meine Beziehungen bekommen, weil sich die Zukunftsvorstellungen geändert haben (auf beiden Seiten) und man dann neu überlegen muss, ob dies so noch Sinn macht. Und ich habe mich dadurch von meinen Partnerinnen entfernt und ja ich habe aufgehört sie zu lieben. Das geht bei mir schnell auch ohne das jemand Neues im Spiel ist.
Ich habe keine "Freundschaft" in diesem Sinne zu meinen Ex-Freundinnen...das bedeutet nicht dass wir im Streit auseinander sind. Man hat Kontakt über Facebook...gratuliert sich zum Geburtstag usw...aber mehr ist da nicht und das möchte ich auch nicht. Für mich ist vorbei = vorbei und jeder geht seinen eigenen Weg weiter. Schöne Momente behalte ich in Erinnerung und die schlechten auch.
Ich möchte mich komplett neu auf jemanden einlassen und nicht in Gedanken in der Vergangenheit hängen.
Wieso Menschen betrügen? Weil sie nicht aufrichtig lieben...ich meine, wenn in der Beziehung alles okay ist (und hier ja vor allem der Sex) dann besteht kein Grund fürs Betrügen. Es sei denn man probiert etwas rum...findet sich ein/e Neue/r ohne das ich mein Gewohntes aufgeben muss? Mich würde dies auch sehr verletzen, da ich in meiner Beziehung treu bin. Doch auch mir ist es schon passiert, dass ich fremdgegangen bin...allerdings in einer Beziehung die kurz vorm Ende war und es hat sich halt überlappt.
Ich denke es passen halt nicht alle Menschen zusammen...wenn du mit deiner aktuellen Freundin grosse Differenzen hast und es schon nach 3 Monaten schwierig wird (wo andere noch voller Schmetterlinge sind) dann weiss ich nicht warum man auf Krampf und in 1000 Diskussionen alles gerade biegen möchte? Mir wäre dies zu anstrengend und ich bin dann der Meinung es passt nicht. Die Grundpfeiler sind doch relativ schnell abgesteckt und sie bilden die Basis...wenn da welche fehlen, dann hat die Beziehung für mich einfach keine Basis. Klingt hart aber dies ist meine Erfahrung. Lieber trenne ich mich dann und begebe mich nicht in eine hoffnungslose Geschichte...
Deine Einstellung zur Liebe finde ich wirklich gut und so manch einer kann sich da eine Scheibe von abschneiden :)
Meine Meinung dazu ist, dass es eine schöne Wunschvorstellung ist sich "zu binden" etwas "dauerhaft" einzugehen. Das bedeutet nicht, dass mir das nicht wichtig ist oder das ich es mir nicht auch wünsche, aber in unseren "jungen" Jahren verändern wir uns ziemlich stark. Ich hatte auch mehrere lange Beziehungen zwischen 2 und 5 Jahren und bin nun 34 Jahre alt. Einen Knacks haben meine Beziehungen bekommen, weil sich die Zukunftsvorstellungen geändert haben (auf beiden Seiten) und man dann neu überlegen muss, ob dies so noch Sinn macht. Und ich habe mich dadurch von meinen Partnerinnen entfernt und ja ich habe aufgehört sie zu lieben. Das geht bei mir schnell auch ohne das jemand Neues im Spiel ist.
Ich habe keine "Freundschaft" in diesem Sinne zu meinen Ex-Freundinnen...das bedeutet nicht dass wir im Streit auseinander sind. Man hat Kontakt über Facebook...gratuliert sich zum Geburtstag usw...aber mehr ist da nicht und das möchte ich auch nicht. Für mich ist vorbei = vorbei und jeder geht seinen eigenen Weg weiter. Schöne Momente behalte ich in Erinnerung und die schlechten auch.
Ich möchte mich komplett neu auf jemanden einlassen und nicht in Gedanken in der Vergangenheit hängen.
Wieso Menschen betrügen? Weil sie nicht aufrichtig lieben...ich meine, wenn in der Beziehung alles okay ist (und hier ja vor allem der Sex) dann besteht kein Grund fürs Betrügen. Es sei denn man probiert etwas rum...findet sich ein/e Neue/r ohne das ich mein Gewohntes aufgeben muss? Mich würde dies auch sehr verletzen, da ich in meiner Beziehung treu bin. Doch auch mir ist es schon passiert, dass ich fremdgegangen bin...allerdings in einer Beziehung die kurz vorm Ende war und es hat sich halt überlappt.
Ich denke es passen halt nicht alle Menschen zusammen...wenn du mit deiner aktuellen Freundin grosse Differenzen hast und es schon nach 3 Monaten schwierig wird (wo andere noch voller Schmetterlinge sind) dann weiss ich nicht warum man auf Krampf und in 1000 Diskussionen alles gerade biegen möchte? Mir wäre dies zu anstrengend und ich bin dann der Meinung es passt nicht. Die Grundpfeiler sind doch relativ schnell abgesteckt und sie bilden die Basis...wenn da welche fehlen, dann hat die Beziehung für mich einfach keine Basis. Klingt hart aber dies ist meine Erfahrung. Lieber trenne ich mich dann und begebe mich nicht in eine hoffnungslose Geschichte...
Deine Einstellung zur Liebe finde ich wirklich gut und so manch einer kann sich da eine Scheibe von abschneiden :)
Danke für deine Gedanken. Bei dir sind also Zukunftsvorstellungen und Nähe mit Liebe gekoppelt, versteh ich das richtig? Also ich liebe den, der gleiche Zukunftsvorstellungen hat und / oder der mir nahe ist? Dann kann ich natürlich verstehen, wenn sie eine Liebe verschwinden kann.
Das finde ich spannend, dass du den Kontakt zu ehemaligen Partnerinnen komplett abbrichst abgesehen von Höflichkeiten. Für mich ist das sehr schwer. Ich teilte ja schliesslich mal mein ganzes Leben, meine Ängste, Hoffnungen, Wünshe mit einem Menschen. Dem dann plötzlich nur noch zum Geburtstag zu gratulieren wäre eigenartig für mich - das ist ja dann nicht alles weg. Mag aber auch daran liegen, dass meine Freundin immer auch mein bester Freund ist. Und Freundschaften gebe ich nicht leichtfertig auf oder reduziere sie auf oberflächlichen Kontakt. Oberflächlihe Bekannte, denen ich zum Geburtstag gratulieren kann, hab ich genug. :)
Tja, meine jetzige Freundin und ich haben auch schon besprochen, wie das mit uns gehen soll und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir unsere Beziehung verändern müssen. Wir arbeiten daran.
Edit:
Hmm. Muss man "lieben", um nicht zu betrügen? Reicht nicht ein gegebener Grundrespekt einem anderen Menschen gegenüber? Einfach aufrichtig und ehrlich sein, auch wenn man nicht liebt?
Warum der "Anderen" nicht sagen, man sei noch in einer Beziehung und es wäre demnach nicht korrekt, etwas mit ihr anzufangen, ohne das andere vorher klar geregelt zu haben? Wenn die neue so gut ist, dann sollte sie dies respektieren können. Es ist ja auch nicht so, als ob man nicht die Entscheidungskraft hätte, etwas zu tun oder nicht zu tun.
Das finde ich spannend, dass du den Kontakt zu ehemaligen Partnerinnen komplett abbrichst abgesehen von Höflichkeiten. Für mich ist das sehr schwer. Ich teilte ja schliesslich mal mein ganzes Leben, meine Ängste, Hoffnungen, Wünshe mit einem Menschen. Dem dann plötzlich nur noch zum Geburtstag zu gratulieren wäre eigenartig für mich - das ist ja dann nicht alles weg. Mag aber auch daran liegen, dass meine Freundin immer auch mein bester Freund ist. Und Freundschaften gebe ich nicht leichtfertig auf oder reduziere sie auf oberflächlichen Kontakt. Oberflächlihe Bekannte, denen ich zum Geburtstag gratulieren kann, hab ich genug. :)
Tja, meine jetzige Freundin und ich haben auch schon besprochen, wie das mit uns gehen soll und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir unsere Beziehung verändern müssen. Wir arbeiten daran.
Edit:
Hmm. Muss man "lieben", um nicht zu betrügen? Reicht nicht ein gegebener Grundrespekt einem anderen Menschen gegenüber? Einfach aufrichtig und ehrlich sein, auch wenn man nicht liebt?
Warum der "Anderen" nicht sagen, man sei noch in einer Beziehung und es wäre demnach nicht korrekt, etwas mit ihr anzufangen, ohne das andere vorher klar geregelt zu haben? Wenn die neue so gut ist, dann sollte sie dies respektieren können. Es ist ja auch nicht so, als ob man nicht die Entscheidungskraft hätte, etwas zu tun oder nicht zu tun.
Ja das hast du richtig erkannt...weisst du, ich habe viele "nette" Frauen kennengelernt. Das was man ausser Zukunft noch so gemeinsam hat, ist für mich nicht allzu schwer zu finden. Vielleicht bin ich da auch nicht so wählerisch...keine Ahnung. Bei mir müssen die Grundpfeiler wie Ehrlichkeit, Humor, Eigenständigkeit,Sex...gegeben sein. Was meine Frau für Bücher liest oder ob sie ein Pferd hat ist mir so ziemlich egal...ich kann mich dem sehr gut anpassen.
Du hast jetzt 14 Jahre Beziehung hinter dir aber noch sagen wir gut 45 Jahre vor dir :) Was interessieren mich meine Ängste vor 10 Jahren? Die Urlaube, die Weihnachtsfeste,....ich erlebe dies alles im Hier und Jetzt mit meiner neuen Partnerin und es ist wunderschön und überhaupt nicht vergleichbar. Wenn ich mich nicht wohl dabei fühlen würde, dann würde ich mich trennen.
Ich hatte auch ziemlich innige Beziehungen und meine Partnerinnen waren auch meine Freunde...wir haben so ziemlich alles miteinander geteilt. Ich habe auch mit jeder zusammengelebt. Vielleicht liegt es an der räumlichen Distanz denn ich lebe nun weit weg von Ihnen...auch hat es meine Ex-Partnerinnen in die Ferne getrieben(beruflich...Thema Zukunftspläne).
Die Hauptsache finde ich, dass man sich nicht für den anderen verbiegen muss. Ich könnte kein Schauspiel betreiben nur damit sie glücklich ist...ich muss ich selbst sein und schön ist es wenn mein Partner mich so liebt wie ich bin. Ich möchte das schliesslich auch...sie so akzeptieren wie sie ist und auch ihre Macken lieben.
Bei mir war es so...wenn ich liebe dann besteht für mich kein Grund einer anderen Frau den Hof zu machen. Wenn ich liebe dann bin ich glücklich. Für mich hat es ausschliesslich etwas mit Sex zu tun...wenn ich in der Partnerschaft keinen oder schlechten Sex bekomme, dann würde ich drüber nachdenken fremdzugehen, aber dann sollte ich drüber nachdenken, ob ich dauerhaft mit diesem fehlenden Grundpfeiler leben möchte :)
Du hast jetzt 14 Jahre Beziehung hinter dir aber noch sagen wir gut 45 Jahre vor dir :) Was interessieren mich meine Ängste vor 10 Jahren? Die Urlaube, die Weihnachtsfeste,....ich erlebe dies alles im Hier und Jetzt mit meiner neuen Partnerin und es ist wunderschön und überhaupt nicht vergleichbar. Wenn ich mich nicht wohl dabei fühlen würde, dann würde ich mich trennen.
Ich hatte auch ziemlich innige Beziehungen und meine Partnerinnen waren auch meine Freunde...wir haben so ziemlich alles miteinander geteilt. Ich habe auch mit jeder zusammengelebt. Vielleicht liegt es an der räumlichen Distanz denn ich lebe nun weit weg von Ihnen...auch hat es meine Ex-Partnerinnen in die Ferne getrieben(beruflich...Thema Zukunftspläne).
Die Hauptsache finde ich, dass man sich nicht für den anderen verbiegen muss. Ich könnte kein Schauspiel betreiben nur damit sie glücklich ist...ich muss ich selbst sein und schön ist es wenn mein Partner mich so liebt wie ich bin. Ich möchte das schliesslich auch...sie so akzeptieren wie sie ist und auch ihre Macken lieben.
Bei mir war es so...wenn ich liebe dann besteht für mich kein Grund einer anderen Frau den Hof zu machen. Wenn ich liebe dann bin ich glücklich. Für mich hat es ausschliesslich etwas mit Sex zu tun...wenn ich in der Partnerschaft keinen oder schlechten Sex bekomme, dann würde ich drüber nachdenken fremdzugehen, aber dann sollte ich drüber nachdenken, ob ich dauerhaft mit diesem fehlenden Grundpfeiler leben möchte :)
Hm, verstehe. So sind die Menschen anders. Danke!
Also bei vielen Dingen stimme ich da mit dir überein lieber TE :)
Ich bin auch jemand der, wenn er sich bindet, auch gerne dauerhaft gebunden ist. Ich versuche immer Konflikte zu lösen, so zeitnah wie möglich, da sie sich sonst in einen reinfressen. Meine letzte Beziehung, die jetzt 2 Jahre gedauert hatte ist vor 3 Wochen in die Brüche gegangen, der Grund recht lachhaft und passt ob in deinen ersten Post.
Er liebt mich noch, will noch eine Freundschaft mit mir, aber er liebt eine Frau, der seit 2 Jahren nicht mehr gesprochen hat und darüber hinaus nur 1 mal in seinem Leben gesehen hat, einfach sehr viel mehr als mich... Wie ist sowas möglich? Eigentlich gar nicht. Er ist jemand der einfach in was anderes flüchtet, sobald irgendwo Probleme auftauchen. Und nach mehrmaligen Versuchen und Reden, habe ich hier leider aufgehört nach Lösungen zu forsten, denn irgendwann macht es keinen Sinn mehr.
So beim durchlesen des ersten Posts, habe ich erst noch gedacht das du auf alle Fälle immer versuchst solange wie möglich die Beziehung zu halten. Ich meine bis zu einem gewissen Punkt tue ich das auch, aber wenn ich einfach vom Kopf her weiß, jetzt ist alles verloren, dann höre ich auf!
Eine Freundschaft ist danach theoretisch kein Problem. Mit meinem Ex mit dem ich 5 Jahre eine Beziehung hatte versteh ich mich ganz, ganz toll obwohl unsere Trennung jetzt nicht so super friedlich verlaufen ist ;) Und bei meinem jetzigen letzen Ex... da weiß ich gar nicht ob ich jemals wieder so offen sein kann eine Freundschaft mit ihm zu führen! Im Moment sehe ihc mich nicht dazu in der Lage. Hier entscheide ich einfach anhand der Situation und der Gefühlslage. Und ich denke auch nicht, dass Liebe plötzlich einfach aufhört. Das ist eher ein Prozess der sich langsam einstellt, wenn man anfängt sich auseinander zu leben und nie was dagegen getan hat. So sehe ich das jedenfalls :)
Ich bin auch jemand der, wenn er sich bindet, auch gerne dauerhaft gebunden ist. Ich versuche immer Konflikte zu lösen, so zeitnah wie möglich, da sie sich sonst in einen reinfressen. Meine letzte Beziehung, die jetzt 2 Jahre gedauert hatte ist vor 3 Wochen in die Brüche gegangen, der Grund recht lachhaft und passt ob in deinen ersten Post.
Er liebt mich noch, will noch eine Freundschaft mit mir, aber er liebt eine Frau, der seit 2 Jahren nicht mehr gesprochen hat und darüber hinaus nur 1 mal in seinem Leben gesehen hat, einfach sehr viel mehr als mich... Wie ist sowas möglich? Eigentlich gar nicht. Er ist jemand der einfach in was anderes flüchtet, sobald irgendwo Probleme auftauchen. Und nach mehrmaligen Versuchen und Reden, habe ich hier leider aufgehört nach Lösungen zu forsten, denn irgendwann macht es keinen Sinn mehr.
So beim durchlesen des ersten Posts, habe ich erst noch gedacht das du auf alle Fälle immer versuchst solange wie möglich die Beziehung zu halten. Ich meine bis zu einem gewissen Punkt tue ich das auch, aber wenn ich einfach vom Kopf her weiß, jetzt ist alles verloren, dann höre ich auf!
Eine Freundschaft ist danach theoretisch kein Problem. Mit meinem Ex mit dem ich 5 Jahre eine Beziehung hatte versteh ich mich ganz, ganz toll obwohl unsere Trennung jetzt nicht so super friedlich verlaufen ist ;) Und bei meinem jetzigen letzen Ex... da weiß ich gar nicht ob ich jemals wieder so offen sein kann eine Freundschaft mit ihm zu führen! Im Moment sehe ihc mich nicht dazu in der Lage. Hier entscheide ich einfach anhand der Situation und der Gefühlslage. Und ich denke auch nicht, dass Liebe plötzlich einfach aufhört. Das ist eher ein Prozess der sich langsam einstellt, wenn man anfängt sich auseinander zu leben und nie was dagegen getan hat. So sehe ich das jedenfalls :)
Das tut mir leid zu hören, liebe Verlorene. Das tut sicher sehr weh und ja - klingt nach Fluchtverhalten oder hoher Egozentrik. Aber da kann man wenig dran ändern, ausser halt zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die entscheiden, so durchs Leben zu gehen. Und letztenendes ist alles was wir tun eine Entscheidung.
Ich versuch immer den Grundsatz zu halten, andere wie auch mich selbst nicht für Gefühle, wohl aber für daraus resultierende Handlungen zur Verantwortung zu ziehen. Denn das eine passiert einfach, über das andere haben wir aber durchaus die Kontrolle.
Ich versuch immer den Grundsatz zu halten, andere wie auch mich selbst nicht für Gefühle, wohl aber für daraus resultierende Handlungen zur Verantwortung zu ziehen. Denn das eine passiert einfach, über das andere haben wir aber durchaus die Kontrolle.
Mich würde interessieren, was ihr zu diesem "Liebe ist weg" denkt. Mir selbst ist das nie passiert und ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, wie das gehen soll.Deine Überlegungen finde ich theoretisch wirklich super. Aber nur theoretisch.
Wenn beide Partner das was Du geschrieben hast, jeden Tag vor Augen halten, könnte es so wirklich funktionieren.
Ich bin in der Situation wo ich nicht weiss, wie es mit der Beziehung weitergeht.
Wenn ich zurückschaue sehe ich, dass es ein leiser, schleichender Prozess war, der uns immer weiter voneinander weggetrieben hat.
Nur kann ich das erst rückblickend sagen, denn ich habe es in dieser Zeit nicht bemerkt. Ob es an den grossen täglichen Herausforderungen lag, am Alltag oder an der Gewohnheit, das weiss ich nicht. Aber mit Sicherheit waren wir zu wenig achtsam, um das zu bemerken.
Die Zeichen waren auch sehr subtil, denn wir hatten deswegen nicht mehr Streit oder weniger Sex. Es war einfach nichts was fassbar war und wo wir merkten, dass wir etwas verändern müssten.
Nach langen Gesprächen, versuchen, andere Lösungen zu finden und wenn wir beide so weit sind, gemeinsam unsere Beziehung zu verändernViele Probleme kann man mit einem Kompromiss lösen, da gebe ich Dir recht.
Aber es gibt auch Sachen, wo gerade das nicht geht. Wenn der Andere z. B. das Gefühl hat, dass nichts verändert werden muss, dann wird es schwierig.
Einfach so verlassen zu werden ist natürlich immer wie ein Schock...hast du es denn nicht vorher wenigstens ansatzweise gespürt, das etwas nicht stimmt?
Dieses Verhalten hätte mich auch sehr verletzt...auf der anderen Seite kannst du froh sein, nicht weitere kostbare Lebenszeit mit so einem Partner zu verschwenden. Liebe kann man nicht erzwingen...
Dieses Verhalten hätte mich auch sehr verletzt...auf der anderen Seite kannst du froh sein, nicht weitere kostbare Lebenszeit mit so einem Partner zu verschwenden. Liebe kann man nicht erzwingen...
Ja, solche Prozesse sind meist langsam und schleichend, deswegen ist es wichtig, immer mit sich selbst im Kontakt zu bleiben.
Wenn der Andere z. B. das Gefühl hat, dass nichts verändert werden muss, dann wird es schwierig.
Ich würde sagen, dann gehts um noch klarere Kommunikation. Das kann ja sein, dass es für den anderen stimmt wie es ist, aber für dich nicht. Dann würde ich hier zum Beispiel den Wunsch nach Veränderung als klare Forderung formulieren und auch die Konsequenz klarmachen. Offenbar ist ein unbedingt relevantes Bedürfnis nicht gedeckt und das darf der Partner ruhig wissen. Auch, dass das Nichterfüllen dieses Bedürfnisses das Beziehungsende zur Folge hat.
Wenn man dem Partner das klar und deutlich, aber auch wohlwollend (nämlich ja in der Absicht, die Beziehung zu erhalten, die ihm ja auch wichtig ist) sagt und ihm auch etwas Zeit lässt, diese Forderung zu erfüllen, dann denke ich wird es in den meisten Fällen wohl gehen. Und wenn nicht, so kann man wenigstens sagen, man war ehrlich, beide wussten woran sie sind und man hat klar formuliert - nicht nur angedeutet oder gehofft.
Wenn der Andere z. B. das Gefühl hat, dass nichts verändert werden muss, dann wird es schwierig.
Ich würde sagen, dann gehts um noch klarere Kommunikation. Das kann ja sein, dass es für den anderen stimmt wie es ist, aber für dich nicht. Dann würde ich hier zum Beispiel den Wunsch nach Veränderung als klare Forderung formulieren und auch die Konsequenz klarmachen. Offenbar ist ein unbedingt relevantes Bedürfnis nicht gedeckt und das darf der Partner ruhig wissen. Auch, dass das Nichterfüllen dieses Bedürfnisses das Beziehungsende zur Folge hat.
Wenn man dem Partner das klar und deutlich, aber auch wohlwollend (nämlich ja in der Absicht, die Beziehung zu erhalten, die ihm ja auch wichtig ist) sagt und ihm auch etwas Zeit lässt, diese Forderung zu erfüllen, dann denke ich wird es in den meisten Fällen wohl gehen. Und wenn nicht, so kann man wenigstens sagen, man war ehrlich, beide wussten woran sie sind und man hat klar formuliert - nicht nur angedeutet oder gehofft.
Ich würde sagen, dann gehts um noch klarere Kommunikation. Das kann ja sein, dass es für den anderen stimmt wie es ist, aber für dich nicht. Dann würde ich hier zum Beispiel den Wunsch nach Veränderung als klare Forderung formulieren und auch die Konsequenz klarmachen. Offenbar ist ein unbedingt relevantes Bedürfnis nicht gedeckt und das darf der Partner ruhig wissen. Auch, dass das Nichterfüllen dieses Bedürfnisses das Beziehungsende zur Folge hat.Also ganz ehrlich...ich hoffe dass ich niemals eine Forderung mit Konsequenzen an meine Partnerin richten muss...auch wenn du schreibst man soll es wohlwollend formulieren...
Ich hatte eine kurze Beziehung vor meiner jetzigen...die Frau hat von Anfang an nur Forderungen gestellt. Wie kann man jemanden "erpressen" ansonsten verlässt man ihn...das hat für mich nichts mit diskutieren und Kommunikation zu tun wie du es anfangs beschrieben hast.
Jetzt habe ich auch irgendwie den Eindruck du versuchst krampfhaft und mit allen Mitteln die Beziehung aufrecht zu erhalten. Wie reagierst du denn wenn dich deine Partnerin mit einer Forderung konfrontiert?
Hallöchen lieber Frage
Ich erlaube mir, auch etwas zu deiner Fragestellung loszuwerden.
Aufgrund deines Textes schätze ich dich als objektiv denkenden, lösungsorientierten, überlegt handelnden Menschen ein. Damit liege ich wahrscheinlich sogar richtig. ;)
Deine Einstellung/Ansicht ist zur Problemanalyse bestens geeignet! Du erkennst Fehler, überlegst, wie man diese beheben kann und handelst entsprechend danach.
Du wärst ein geborenes wissenschaftliches Genie!
Aber leider sind deine ganzen analytischen Fähigkeiten praktisch nutzlos, wenn es um Frauen, resp. Beziehungen geht!
Frauen handeln nicht objektiv; Frauen verstehen selbst nicht, warum sie etwas tun und was nicht; Frauen handeln nach Gefühl und nicht nach Logik; Frauen sind keine Kopfmenschen, sie entscheiden aus dem Bauch heraus; Frauen sind keine Maschinen!
Dein ganzes Wissen und deine ganzen Fähigkeiten werden urplötzlich über den Haufen geworfen und du stehst vor unzähligen ungelösten Fragen.
Mit deiner analytischen Denkweise kommst du bei Frauen nicht sehr weit! Diese Erkenntnis muss jeder Mann mal in seinem Leben erlangen.
Ein Beispiel:
Eine Frau "entscheidet" nicht nach reiflicher Ueberlegung mit einem Mann eine feste Beziehung einzugehen, sondern nach dem Gefühl, ob ihr ein Mann Sicherheit, Geborgenheit, usw. geben kann und auf sie eine sexuelle Anziehung ausübt. Dieses Gefühl wird dann als Liebe empfunden. Das ist kein bewusster Prozess. Diese Entscheidung findet im untersten Unterbewusstsein einer Frau statt. Deswegen können so viele Frauen auch sich selbst nicht erklären, warum sie gerade mit dem oder dem Typen zusammen sind. Oder warum glaubst du, führen so viele Frauen eine Beziehung mit Typen, die eigentlich das hinterletzte sind?!?
Wenn eine Frau also sagt, sie liebe dich nicht mehr oder sie hätte keine Gefühle mehr für dich, deutet dies fast immer darauf hin, dass du ihr dieses Sicherheitsgefühl und/oder die sexuelle Anziehung nicht mehr vermittelst.
So etwas lässt sich mit objektiven Massstäben eines Mannes kaum erfassen. Dieser versucht sie dann oft mit "objektiven" Mitteln (Liebesbekenntnisse aller Art, Versprechungen, Ueberredung, usw.) zurückzugewinnen, was nur allzu oft zum Scheitern verdammt ist (lies dazu mal ein paar einschlägige Themen hier im Forum durch).
Man(n) könnte genau so gut versuchen mit Schwimmflossen zu fliegen. Das eine taugt für das andere überhaupt nicht.
Was das Thema "Fremdgehen" betrifft:
Nenne mir ein Säugetier, das ausschliesslich monogam lebt!
Ich habe bis heute keines gefunden. Da der Mensch gemäss biologischen Massstäben ebenfalls ein Säuger ist und ebenfalls nicht monogam lebt (nein, tun wir nicht!), bleibt nur die Erkenntnis, dass Monogamie nichts weiter als eine Erfindung des Menschen ist. Sie existiert in der Natur eines Säugers nicht!
P.S. Die Anzahl Männer die fremdgehen, deckt sich ziemlich genau mit derer der Frauen. Nur die Gründe dazu sind verschieden, das Ergebnis dasselbe.
Ich hoffe, dir ein wenig weitergeholfen zu haben. Meine Zeilen stellen lediglich meine Meinung dar, die auf persönlicher Erfahrung beruht. Sollte ich völlig falsch liegen; Asche auf mein Haupt. Aber das war bis jetzt noch nicht der Fall.
Ich erlaube mir, auch etwas zu deiner Fragestellung loszuwerden.
Aufgrund deines Textes schätze ich dich als objektiv denkenden, lösungsorientierten, überlegt handelnden Menschen ein. Damit liege ich wahrscheinlich sogar richtig. ;)
Deine Einstellung/Ansicht ist zur Problemanalyse bestens geeignet! Du erkennst Fehler, überlegst, wie man diese beheben kann und handelst entsprechend danach.
Du wärst ein geborenes wissenschaftliches Genie!
Aber leider sind deine ganzen analytischen Fähigkeiten praktisch nutzlos, wenn es um Frauen, resp. Beziehungen geht!
Frauen handeln nicht objektiv; Frauen verstehen selbst nicht, warum sie etwas tun und was nicht; Frauen handeln nach Gefühl und nicht nach Logik; Frauen sind keine Kopfmenschen, sie entscheiden aus dem Bauch heraus; Frauen sind keine Maschinen!
Dein ganzes Wissen und deine ganzen Fähigkeiten werden urplötzlich über den Haufen geworfen und du stehst vor unzähligen ungelösten Fragen.
Mit deiner analytischen Denkweise kommst du bei Frauen nicht sehr weit! Diese Erkenntnis muss jeder Mann mal in seinem Leben erlangen.
Ein Beispiel:
Eine Frau "entscheidet" nicht nach reiflicher Ueberlegung mit einem Mann eine feste Beziehung einzugehen, sondern nach dem Gefühl, ob ihr ein Mann Sicherheit, Geborgenheit, usw. geben kann und auf sie eine sexuelle Anziehung ausübt. Dieses Gefühl wird dann als Liebe empfunden. Das ist kein bewusster Prozess. Diese Entscheidung findet im untersten Unterbewusstsein einer Frau statt. Deswegen können so viele Frauen auch sich selbst nicht erklären, warum sie gerade mit dem oder dem Typen zusammen sind. Oder warum glaubst du, führen so viele Frauen eine Beziehung mit Typen, die eigentlich das hinterletzte sind?!?
Wenn eine Frau also sagt, sie liebe dich nicht mehr oder sie hätte keine Gefühle mehr für dich, deutet dies fast immer darauf hin, dass du ihr dieses Sicherheitsgefühl und/oder die sexuelle Anziehung nicht mehr vermittelst.
So etwas lässt sich mit objektiven Massstäben eines Mannes kaum erfassen. Dieser versucht sie dann oft mit "objektiven" Mitteln (Liebesbekenntnisse aller Art, Versprechungen, Ueberredung, usw.) zurückzugewinnen, was nur allzu oft zum Scheitern verdammt ist (lies dazu mal ein paar einschlägige Themen hier im Forum durch).
Man(n) könnte genau so gut versuchen mit Schwimmflossen zu fliegen. Das eine taugt für das andere überhaupt nicht.
Was das Thema "Fremdgehen" betrifft:
Nenne mir ein Säugetier, das ausschliesslich monogam lebt!
Ich habe bis heute keines gefunden. Da der Mensch gemäss biologischen Massstäben ebenfalls ein Säuger ist und ebenfalls nicht monogam lebt (nein, tun wir nicht!), bleibt nur die Erkenntnis, dass Monogamie nichts weiter als eine Erfindung des Menschen ist. Sie existiert in der Natur eines Säugers nicht!
P.S. Die Anzahl Männer die fremdgehen, deckt sich ziemlich genau mit derer der Frauen. Nur die Gründe dazu sind verschieden, das Ergebnis dasselbe.
Ich hoffe, dir ein wenig weitergeholfen zu haben. Meine Zeilen stellen lediglich meine Meinung dar, die auf persönlicher Erfahrung beruht. Sollte ich völlig falsch liegen; Asche auf mein Haupt. Aber das war bis jetzt noch nicht der Fall.
Das hat meiner Meinung nach nichts mit "erpressen", sondern mit klar sein zu tun. Wenn etwas eine unverzichtbare Bedingung an eine Beziehung ist, dann sollte sie auch so formuliert werden. Wenn etwas lediglich ein Wunsch ist, auf dessen Erfüllung man aber verzichten kann, dann ist das was anderes und das sollte dann so formuliert werden. Es ist wichtig, dass der Partner, der ja auch eine "Beziehung" will, dies auch klar voneinander trennen kann. Er/Sie darf ja letztenendes selber entscheiden, ob er diese Forderung erfüllen will, ob es eine Kompromisslösung gibt oder ob man die Beziehung lieber beenden will, da sie ja offenbar nicht klappen kann sonst.
Wie ich reagieren würde, wenn jemand Forderungen stellt? Ich bin froh, eine klare Ansage zu bekommen und überlege mir, ob ich diese Forderungen erfüllen möchte und erfüllen kann oder nicht. Schliesslich geht es um etwas, worauf meine Partnerin und ich einen Grossteil unseres Lebens aufbauen wollen. Da ist es mir wichtig, dass dies neben der Romantik, den Gefühlen (die wichtig sind!) auch praktisch Sinn macht und dass man sich eben ehrlich begegnet.
Du sagst ja selbst "wenn ich in der Partnerschaft keinen oder schlechten Sex bekomme, dann würde ich drüber nachdenken fremdzugehen, aber dann sollte ich drüber nachdenken, ob ich dauerhaft mit diesem fehlenden Grundpfeiler leben möchte"
Das heisst also, wenn dir deine Partnerin keinen oder schlechten Sex bietet, dann wirst du dir überlegen fremd zu gehen oder die Beziehung zu beenden. Das ist imho dein absolutes Recht, das so zu handeln, aber ich finde dann halt, dann solltest du das auch so kommunizieren. Ich würde, wenn ich diese Einstellung hätte, das auch so kommunizieren, gleichzeitig aber auch meiner Partnerin die Chance geben, gemeinsam mit mir herauszufinden, was "guter Sex" genau heisst und natürlich abzugleichen, damits für sie auch stimmt und was sie denn gerne wünscht oder eben für unverzichtbar hält. Gerade bei Sex muss man sich ja finden. (Geht grad schlecht als Beispiel, drum hab ich dort diese Einstellung auch nicht. Von Sex habe ich wenig bis keine konkreten Vorstellungen. Da leb ich nach der Devise - wenns beiden Spass macht, ists gut!)
Was ich, und da sind wir halt offenbar unterschiedlicher Ansicht, nicht tun würde, ist fremdgehen oder betrügen. Egal zu welchem Zeitpunkt oder in welchem Zustand die Beziehung ist.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Haha, danke für den Beitrag Grit. Du triffst wohl vieles auf den Punkt, ja. (Und ja, ich bin ein sehr logischer, lösungsorientier, kompromissfähiger wie durchsetzungswilliger Mensch)
Wenn man also in einer Partnerschaft ist und sexuell ausserhalb der Partnerschaft "interessiert" wird (was ja durchaus normal ist und schlicht zeichen einer gesunden eigenen Biochemie) gibts ja immer noch mehrere Möglichkeiten ausser des fremdgehens, welche mir offen stehen und - in meiner Meinung - einfach ehrlicher und fairer sind.
Ich kann meine sexuelle Begierde ignorieren und warten bis sie abklingt. Ich kann der betreffenden Person in Zukunft aus dem Weg gehen. Ich kann mich mit mir selbst auseinander setzen und erkennen, was mir denn wirklich genau fehlt. Ich kann die neugewonnene Lust in meine Partnerschaft einbringen. Ich kann meine Partnerschaft umgestalten, sodass sie meine Bedürfnisse wieder befriedigt (sofern die Partnerin / der Partner dies mitmachen möchte). Ich kann die Partnerschaft beenden oder ich kann meiner Partnerin davon erzählen - es soll ja nicht so selten sein, dass Partner selbst solche Bedürfnisse haben und sich nur nicht trauen, dies zu formulieren. Ich kenne Paare, bei denen der eine ausserpartnerschaftlichen Kontakt durchaus zuliess, um die Beziehung langfristig zu halten, Paare, die kurzzeitig oder komplett auf "offene Beziehung" umgestiegen sind (mit mehr oder weniger positivem Resultat) oder solche, die ihre Beziehung unregelmässig, aber nur in gemeinsamer Absprache, durch sowas "erweitern".
Einmal mehr: Kommunikation.
Aber ja, vermutlich alles für die Katz, weil das etwas Selbstkontrolle, viel Eigenwahrnehmung, Verantwortung und Mut braucht.
Wie ich reagieren würde, wenn jemand Forderungen stellt? Ich bin froh, eine klare Ansage zu bekommen und überlege mir, ob ich diese Forderungen erfüllen möchte und erfüllen kann oder nicht. Schliesslich geht es um etwas, worauf meine Partnerin und ich einen Grossteil unseres Lebens aufbauen wollen. Da ist es mir wichtig, dass dies neben der Romantik, den Gefühlen (die wichtig sind!) auch praktisch Sinn macht und dass man sich eben ehrlich begegnet.
Du sagst ja selbst "wenn ich in der Partnerschaft keinen oder schlechten Sex bekomme, dann würde ich drüber nachdenken fremdzugehen, aber dann sollte ich drüber nachdenken, ob ich dauerhaft mit diesem fehlenden Grundpfeiler leben möchte"
Das heisst also, wenn dir deine Partnerin keinen oder schlechten Sex bietet, dann wirst du dir überlegen fremd zu gehen oder die Beziehung zu beenden. Das ist imho dein absolutes Recht, das so zu handeln, aber ich finde dann halt, dann solltest du das auch so kommunizieren. Ich würde, wenn ich diese Einstellung hätte, das auch so kommunizieren, gleichzeitig aber auch meiner Partnerin die Chance geben, gemeinsam mit mir herauszufinden, was "guter Sex" genau heisst und natürlich abzugleichen, damits für sie auch stimmt und was sie denn gerne wünscht oder eben für unverzichtbar hält. Gerade bei Sex muss man sich ja finden. (Geht grad schlecht als Beispiel, drum hab ich dort diese Einstellung auch nicht. Von Sex habe ich wenig bis keine konkreten Vorstellungen. Da leb ich nach der Devise - wenns beiden Spass macht, ists gut!)
Was ich, und da sind wir halt offenbar unterschiedlicher Ansicht, nicht tun würde, ist fremdgehen oder betrügen. Egal zu welchem Zeitpunkt oder in welchem Zustand die Beziehung ist.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Haha, danke für den Beitrag Grit. Du triffst wohl vieles auf den Punkt, ja. (Und ja, ich bin ein sehr logischer, lösungsorientier, kompromissfähiger wie durchsetzungswilliger Mensch)
Nenne mir ein Säugetier, das ausschliesslich monogam lebt!Ich habe bis heute keines gefunden. Da der Mensch gemäss biologischen Massstäben ebenfalls ein Säuger ist und ebenfalls nicht monogam lebt (nein, tun wir nicht!), bleibt nur die Erkenntnis, dass Monogamie nichts weiter als eine Erfindung des Menschen ist. Sie existiert in der Natur eines Säugers nicht!Naja, damit lässt sich alles erklären / entschuldigen. Fremdgehen, Ausgrenzung, Tötungen... Alles in der Natur durchaus an der Tagesordnung und keine spezifisch menschlichen Eigenschaften. Ich will ja niemanden zum monogam leben zwingen - muss jeder selber wissen und entscheiden. Es mag auch durchaus sein, dass es eine "erfindung der Menschen" ist, so wie auch die Völkerrechte, geografische Grenzen und Politik Erfindungen von Menschen sind. Aber was mich als Menschen vom Säugetier unterscheidet ist die Tatsache, dass ich entscheiden kann, an welche dieser Erfindungen ich mich halten möchte, welche ich ab und an biege wie es mir beliebt und welche ich zu ignorieren oder gar zu bekämpfen gedenke. Und das auch so zu kommunizieren und entsprechend zu tun - insbesondere in einer Parnterschaft, welche auf gleichberechtigter Ebene ablaufen soll.
P.S. Die Anzahl Männer die fremdgehen, deckt sich ziemlich genau mit derer der Frauen. Nur die Gründe dazu sind verschieden, das Ergebnis dasselbe.
Wenn man also in einer Partnerschaft ist und sexuell ausserhalb der Partnerschaft "interessiert" wird (was ja durchaus normal ist und schlicht zeichen einer gesunden eigenen Biochemie) gibts ja immer noch mehrere Möglichkeiten ausser des fremdgehens, welche mir offen stehen und - in meiner Meinung - einfach ehrlicher und fairer sind.
Ich kann meine sexuelle Begierde ignorieren und warten bis sie abklingt. Ich kann der betreffenden Person in Zukunft aus dem Weg gehen. Ich kann mich mit mir selbst auseinander setzen und erkennen, was mir denn wirklich genau fehlt. Ich kann die neugewonnene Lust in meine Partnerschaft einbringen. Ich kann meine Partnerschaft umgestalten, sodass sie meine Bedürfnisse wieder befriedigt (sofern die Partnerin / der Partner dies mitmachen möchte). Ich kann die Partnerschaft beenden oder ich kann meiner Partnerin davon erzählen - es soll ja nicht so selten sein, dass Partner selbst solche Bedürfnisse haben und sich nur nicht trauen, dies zu formulieren. Ich kenne Paare, bei denen der eine ausserpartnerschaftlichen Kontakt durchaus zuliess, um die Beziehung langfristig zu halten, Paare, die kurzzeitig oder komplett auf "offene Beziehung" umgestiegen sind (mit mehr oder weniger positivem Resultat) oder solche, die ihre Beziehung unregelmässig, aber nur in gemeinsamer Absprache, durch sowas "erweitern".
Einmal mehr: Kommunikation.
Aber ja, vermutlich alles für die Katz, weil das etwas Selbstkontrolle, viel Eigenwahrnehmung, Verantwortung und Mut braucht.
Aber genau das meine ich ja...welche Forderungen muss ich denn stellen? Ich habe meine Grundpfeiler ja schon vorher abgeklärt...ich muss nichts von meiner Partnerin "fordern" sondern habe mich auf die Beziehung eingelassen und zwar weil ich meine Partnerin so liebe wie sie ist. Vielleicht machst du mal ein konkretes Beispiel damit ich es besser verstehe :)
Wenn mir meine Partnerin "schlechten Sex" bietet...also da gehören immer zwei dazu...aber ich bin der Meinung, dass wenn es im Bett mit uns nicht klappt, dann kann ich auch keine dauerhafte Beziehung führen da mir Sex sehr wichtig ist. Ich habe auch keine Checkliste wo ich abhaken welche Fantasien befriedigt werden müssen aber es muss einfach Spass machen. :)
Ich meinte damit dass ich verstehen kann, wenn aus diesem Grund fremdgegangen wird...von vielen hört man dass der Partner so toll ist aber eben im Bett fehlt etwas und das holt man sich woanders. Bei mir wäre dann der Gedanke ans Fremdgehen aber ich würde eher die Beziehung beenden.
Offen über Sex reden gehört für mich genauso dazu...auch hier weiss ich vorher was mich erwartet. Die Frau vor meiner Partnerin war so schrecklich unerfahren und irgendwie leicht verklemmt (für meinen Geschmack)...zwar auch sehr neugierig aber irgendwie hat es mich null befriedigt. In Zusammenhang mit all den anderen Sachen war es an der Stelle für mich soweit die Beziehung zu beenden.
Ich bin definitv gegen das Fremdgehen...bitte nicht falsch verstehen.
Wenn mir meine Partnerin "schlechten Sex" bietet...also da gehören immer zwei dazu...aber ich bin der Meinung, dass wenn es im Bett mit uns nicht klappt, dann kann ich auch keine dauerhafte Beziehung führen da mir Sex sehr wichtig ist. Ich habe auch keine Checkliste wo ich abhaken welche Fantasien befriedigt werden müssen aber es muss einfach Spass machen. :)
Ich meinte damit dass ich verstehen kann, wenn aus diesem Grund fremdgegangen wird...von vielen hört man dass der Partner so toll ist aber eben im Bett fehlt etwas und das holt man sich woanders. Bei mir wäre dann der Gedanke ans Fremdgehen aber ich würde eher die Beziehung beenden.
Offen über Sex reden gehört für mich genauso dazu...auch hier weiss ich vorher was mich erwartet. Die Frau vor meiner Partnerin war so schrecklich unerfahren und irgendwie leicht verklemmt (für meinen Geschmack)...zwar auch sehr neugierig aber irgendwie hat es mich null befriedigt. In Zusammenhang mit all den anderen Sachen war es an der Stelle für mich soweit die Beziehung zu beenden.
Ich bin definitv gegen das Fremdgehen...bitte nicht falsch verstehen.
Ich weiss nicht, welche Forderungen du stellen musst. Du musst gar nichts. :)
Ich bezog meine Antwort ja auf Sealife, die - zumindest verstand ichs so - an einem Punkt in ihrer Beziehung steht, an dem sie etwas ändern will, ihr Partner aber nicht. Und was immer diese "Sache" ist, klang so wichtig, dass die Beziehung sonst vielleicht beendet wird. Vielleicht ist das ihrem Partner gar nicht bewusst, dass es dabei um die ganze Beziehung geht.
Es ist ja nicht so, dass ich einen Katalog von Forderungen mit mir führe, den ich meiner Partnerin runterleiere (hatte das bei meiner letzten Freundin so bekommen, da wars allerdings mehr eine Liste von "das mach / mag ich nicht".) - ist falsch, wenn das so rüber kam. :)
Normalerweise ist am Anfang ja eh alles gut und die Differenzen stellen sich erst mit der Zeit heraus, wenn die Verliebtheit nachlässt und der Alltag kommt. Und dort beginnt dann das, was ich Beziehungsarbeit nenne und das schliesst auch mit ein, Wünsche und Forderungen an die Partnerschaft zu stellen. Nicht an die LIEBE, das ist wichtig zu trennen. An Liebe kann und soll man nichts fordern, macht ja auch keinen Sinn, ist ja ein Gefühl. Eine Partnerschaft ist aber kein Gefühl, das ist ein Konstrukt, von dem beide ihre Vorstellungen und an das beide ihre situationsbedingten Ansprüche haben. Man kann etwas lieben, ohne damit eine Beziehung einzugehen und eine Beziehung eingehen, ohne etwas zu lieben. Den Beziehungsalltag miteinander so regeln, dass beide zufrieden sind, eben.
Man liest und hört ja genug spannende Gründe, warum Beziehungen beendet wurden. Zu viel Streit, zu wenig Sex, zu viel Sex, nur noch Zeit mit den Kindern verbracht, nie Zeit mit den Kindern verbracht, zu wenig im Haushalt geholfen, zu wenig ordentlich, zu ordentlich, zu wenig Aufmerksamkeit (Eine Kollegin hat sich grad getrennt, weil sie der Ansicht war, ihr Freund liebe sie zu wenig bzw verbringe zu wenig Zeit mit ihr...) Da stecken für mich in den meisten Gründen Forderungen an ein Verhalten dahinter, die in gewissen Fällen vielleicht nie klar als Beziehungskiller formuliert wurde. Und oftmals die Reaktion "Hätte ich gewusst, dass er / sie mich deswegen verlässt, hätte ich mich mehr angestrengt oder versucht, etwas dazu zu lernen. Verhalten kann man auch anpassen oder neu erlernen oder umlernen, wenn man dies will. Es braucht einfach Zeit und den nötigen Willen. Ich war schon oft froh, dass man von mir etwas verlangte (!), weil ichs sonst nicht getan hätte.
Meine Kollegin zum Beispiel hatte nicht den Mut, in ihrer Beziehung mal klar für ihre Bedürfnisse einzustehen und auch was zu verlangen. Sie sagte schon "Ich würde gerne mehr Zeit mit dir verbringen" und er versuchte das auch, war sich aber nicht bewusst, dass es immer noch zu wenig war und ebenso war er sich nicht bewusst, dass sie schluss machen würde, "nur" weil er halt gerne mit seinen Freunden regelmässig ein Bier trinken und Motorrad fahren geht. Und das wohlgemerkt nach 9 Jahren. Und nun stehen beide da, sind traurig und bereuen, was sie alles "nicht gemacht" haben. Und das beste daran ist, sie "liebt" ihn immer noch - hat aber bereits wieder eine neue Beziehung mit jemandem, der eben genau das abdeckte, was ihr fehlte: Viel Zeit verbringen. Und nun stehen beide irgendwie doof da. Sowas mein ich.
Ich bezog meine Antwort ja auf Sealife, die - zumindest verstand ichs so - an einem Punkt in ihrer Beziehung steht, an dem sie etwas ändern will, ihr Partner aber nicht. Und was immer diese "Sache" ist, klang so wichtig, dass die Beziehung sonst vielleicht beendet wird. Vielleicht ist das ihrem Partner gar nicht bewusst, dass es dabei um die ganze Beziehung geht.
Es ist ja nicht so, dass ich einen Katalog von Forderungen mit mir führe, den ich meiner Partnerin runterleiere (hatte das bei meiner letzten Freundin so bekommen, da wars allerdings mehr eine Liste von "das mach / mag ich nicht".) - ist falsch, wenn das so rüber kam. :)
Normalerweise ist am Anfang ja eh alles gut und die Differenzen stellen sich erst mit der Zeit heraus, wenn die Verliebtheit nachlässt und der Alltag kommt. Und dort beginnt dann das, was ich Beziehungsarbeit nenne und das schliesst auch mit ein, Wünsche und Forderungen an die Partnerschaft zu stellen. Nicht an die LIEBE, das ist wichtig zu trennen. An Liebe kann und soll man nichts fordern, macht ja auch keinen Sinn, ist ja ein Gefühl. Eine Partnerschaft ist aber kein Gefühl, das ist ein Konstrukt, von dem beide ihre Vorstellungen und an das beide ihre situationsbedingten Ansprüche haben. Man kann etwas lieben, ohne damit eine Beziehung einzugehen und eine Beziehung eingehen, ohne etwas zu lieben. Den Beziehungsalltag miteinander so regeln, dass beide zufrieden sind, eben.
Man liest und hört ja genug spannende Gründe, warum Beziehungen beendet wurden. Zu viel Streit, zu wenig Sex, zu viel Sex, nur noch Zeit mit den Kindern verbracht, nie Zeit mit den Kindern verbracht, zu wenig im Haushalt geholfen, zu wenig ordentlich, zu ordentlich, zu wenig Aufmerksamkeit (Eine Kollegin hat sich grad getrennt, weil sie der Ansicht war, ihr Freund liebe sie zu wenig bzw verbringe zu wenig Zeit mit ihr...) Da stecken für mich in den meisten Gründen Forderungen an ein Verhalten dahinter, die in gewissen Fällen vielleicht nie klar als Beziehungskiller formuliert wurde. Und oftmals die Reaktion "Hätte ich gewusst, dass er / sie mich deswegen verlässt, hätte ich mich mehr angestrengt oder versucht, etwas dazu zu lernen. Verhalten kann man auch anpassen oder neu erlernen oder umlernen, wenn man dies will. Es braucht einfach Zeit und den nötigen Willen. Ich war schon oft froh, dass man von mir etwas verlangte (!), weil ichs sonst nicht getan hätte.
Meine Kollegin zum Beispiel hatte nicht den Mut, in ihrer Beziehung mal klar für ihre Bedürfnisse einzustehen und auch was zu verlangen. Sie sagte schon "Ich würde gerne mehr Zeit mit dir verbringen" und er versuchte das auch, war sich aber nicht bewusst, dass es immer noch zu wenig war und ebenso war er sich nicht bewusst, dass sie schluss machen würde, "nur" weil er halt gerne mit seinen Freunden regelmässig ein Bier trinken und Motorrad fahren geht. Und das wohlgemerkt nach 9 Jahren. Und nun stehen beide da, sind traurig und bereuen, was sie alles "nicht gemacht" haben. Und das beste daran ist, sie "liebt" ihn immer noch - hat aber bereits wieder eine neue Beziehung mit jemandem, der eben genau das abdeckte, was ihr fehlte: Viel Zeit verbringen. Und nun stehen beide irgendwie doof da. Sowas mein ich.
Ich glaube ich habe dich schon richtig verstanden :)
Beziehungsarbeit ist natürlich ganz wichtig und die Kommunikation ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil eine funktionierende Beziehung. Wenn ich mit einer Frau nicht über alles reden kann (und hier sind wir wieder beim Thema "bester Freund") dann kann ich auch keine Beziehung mit ihr führen. Ich habe das Wort "Forderung" halt einfach etwas zu genau genommen :)
Es gibt einen Haufen Gründe für das Scheitern...ich kenne auch in meinem Freundeskreis solch Aussagen wie "er kümmert sich nicht um mich" usw...und da hast du völlig Recht. An diesem Punkt muss man den Partner zur Rede stellen...am besten natürlich mit umsetzbaren Lösungsvorschlägen (ist gut wenn man seinen Partner kennt) die der Partner auch leicht umsetzen kann.
Mir ist es halt etwas kalt den Rücken hintergelaufen denn meine Exfrau hat mir auch immer Forderungen gestellt...habe ich diese dann erfüllt, kam die nächste oder so wie ich es mache war es nicht gut genug. Bei diesem Spielchen kannst du nur verlieren...(ich habe dies auch in einigen anderen Posts geschrieben...es war eine nicht ganz "normale" Beziehung) :)
Ich wünsche mir von ganzem Herzen mit meiner Partnerin ein schöne ausgewogende Beziehung zu führen. Dieses Ziel sollte ich nicht aus den Augen verlieren, denn sobald ich dies mache, werde ich in vielen Dingen nachlässig.
Und wie gehst du mit deiner Freundin vor? Was ist denn das Hauptproblem bei euch?
Beziehungsarbeit ist natürlich ganz wichtig und die Kommunikation ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil eine funktionierende Beziehung. Wenn ich mit einer Frau nicht über alles reden kann (und hier sind wir wieder beim Thema "bester Freund") dann kann ich auch keine Beziehung mit ihr führen. Ich habe das Wort "Forderung" halt einfach etwas zu genau genommen :)
Es gibt einen Haufen Gründe für das Scheitern...ich kenne auch in meinem Freundeskreis solch Aussagen wie "er kümmert sich nicht um mich" usw...und da hast du völlig Recht. An diesem Punkt muss man den Partner zur Rede stellen...am besten natürlich mit umsetzbaren Lösungsvorschlägen (ist gut wenn man seinen Partner kennt) die der Partner auch leicht umsetzen kann.
Mir ist es halt etwas kalt den Rücken hintergelaufen denn meine Exfrau hat mir auch immer Forderungen gestellt...habe ich diese dann erfüllt, kam die nächste oder so wie ich es mache war es nicht gut genug. Bei diesem Spielchen kannst du nur verlieren...(ich habe dies auch in einigen anderen Posts geschrieben...es war eine nicht ganz "normale" Beziehung) :)
Ich wünsche mir von ganzem Herzen mit meiner Partnerin ein schöne ausgewogende Beziehung zu führen. Dieses Ziel sollte ich nicht aus den Augen verlieren, denn sobald ich dies mache, werde ich in vielen Dingen nachlässig.
Und wie gehst du mit deiner Freundin vor? Was ist denn das Hauptproblem bei euch?
Gibts "normale" Beziehungen? :)
Hm, klingt tatsächlich sehr einseitig. Wäre interessant zu wissen, was passiert wäre, wenn du ihre Forderungen zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht erfüllt hättest.
Ja, das klingt nach einem sehr guten Grundsatz, den ich auch teile. Eine ausgewogene Beziehung. Bei mir bedingt das dann halt aber auch, dass meine Partnerin klar formuliert, sobald sie das Gefühl hat, die Beziehung sei unausgewogen oder ihre fehle etwas. Das mein ich mit fordern. Vermutlich klingt das Wort in den Ohren Vieler wirklich zu hart. Bei mir hat "wünschen" einfach so einen wischiwaschi Märchenbuch-Charakter. Ich wünsch mir vieles. Das muss aber alles nicht sein, damit ich glücklich bin. :)
Meine Freundin und ich kommen von recht unterschiedlichen Planeten - so formulieren wirs beide. :)
Sie ist sehr gefühlsbetont, ich sehr kopfig. Sie ist sehr esotherisch und sprituell, ich bin empirischer Atheist. Sie erfühlt Dinge, ich analysiere sie. Sie lebt gerne im Moment, ich plane gerne voraus. Ausserdem hat sie eine Tochter aus erster Ehe, die mitten in der Pubertät ist. Bietet halt viel Potential für Alltagskonflikte. Man könnte sagen, es "passt total nicht". Andererseits bietet das für uns beide sehr viel Gelegenheit, in Kontakt mit Dingen zu kommen, die eben genau anders sind als wir das bisher kennen. Wir können einiges voneinander "lernen". Allerdings sind wir halt auch noch beide sehr starke Persönlichkeiten, die nicht so leicht von gewohnten Mustern abweichen.
Aber unsere Herzen fühlen sich einander verbunden und wir können, wenns nicht grad zu Weltanschauungskonflikten führt, sehr gut miteinander reden. Der Sex ist auch gut. Und wir schätzen einander als Menschen sehr. :)
Hauptkonfliktpunkt ist die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit. Ich würde gerne heute abmachen, was wir nächsten Sonntag machen, sie möchte es erst am Sonntag selbst dann von ihrem momentanen Bedürfnis abhängig machen. Wenn ich darauf bestehe, dass wir was konkretes abmachen fühlt sie sich unfrei und unter Druck - wenn wirs offen lassen passe ich mich häufig einfach ihrem Bedürfnis dann an, weil sie zu allem auch noch sehr ambivalent ist und das schon mal im 5 Minuten Takt dann auch wechseln kann. Während ich eher der "ich habs so abgemacht, dann hab ich dann dazu auch Lust" Typ bin.
Gibt nicht wirklich eine Lösung dafür ausser, sich in Geduld üben und das tut mal mindestens mir sicher gut. ;)
Hm, klingt tatsächlich sehr einseitig. Wäre interessant zu wissen, was passiert wäre, wenn du ihre Forderungen zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht erfüllt hättest.
Ja, das klingt nach einem sehr guten Grundsatz, den ich auch teile. Eine ausgewogene Beziehung. Bei mir bedingt das dann halt aber auch, dass meine Partnerin klar formuliert, sobald sie das Gefühl hat, die Beziehung sei unausgewogen oder ihre fehle etwas. Das mein ich mit fordern. Vermutlich klingt das Wort in den Ohren Vieler wirklich zu hart. Bei mir hat "wünschen" einfach so einen wischiwaschi Märchenbuch-Charakter. Ich wünsch mir vieles. Das muss aber alles nicht sein, damit ich glücklich bin. :)
Meine Freundin und ich kommen von recht unterschiedlichen Planeten - so formulieren wirs beide. :)
Sie ist sehr gefühlsbetont, ich sehr kopfig. Sie ist sehr esotherisch und sprituell, ich bin empirischer Atheist. Sie erfühlt Dinge, ich analysiere sie. Sie lebt gerne im Moment, ich plane gerne voraus. Ausserdem hat sie eine Tochter aus erster Ehe, die mitten in der Pubertät ist. Bietet halt viel Potential für Alltagskonflikte. Man könnte sagen, es "passt total nicht". Andererseits bietet das für uns beide sehr viel Gelegenheit, in Kontakt mit Dingen zu kommen, die eben genau anders sind als wir das bisher kennen. Wir können einiges voneinander "lernen". Allerdings sind wir halt auch noch beide sehr starke Persönlichkeiten, die nicht so leicht von gewohnten Mustern abweichen.
Aber unsere Herzen fühlen sich einander verbunden und wir können, wenns nicht grad zu Weltanschauungskonflikten führt, sehr gut miteinander reden. Der Sex ist auch gut. Und wir schätzen einander als Menschen sehr. :)
Hauptkonfliktpunkt ist die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit. Ich würde gerne heute abmachen, was wir nächsten Sonntag machen, sie möchte es erst am Sonntag selbst dann von ihrem momentanen Bedürfnis abhängig machen. Wenn ich darauf bestehe, dass wir was konkretes abmachen fühlt sie sich unfrei und unter Druck - wenn wirs offen lassen passe ich mich häufig einfach ihrem Bedürfnis dann an, weil sie zu allem auch noch sehr ambivalent ist und das schon mal im 5 Minuten Takt dann auch wechseln kann. Während ich eher der "ich habs so abgemacht, dann hab ich dann dazu auch Lust" Typ bin.
Gibt nicht wirklich eine Lösung dafür ausser, sich in Geduld üben und das tut mal mindestens mir sicher gut. ;)
Pffft...dann hätten wir uns derart mächtig gestritten und zum Schluss wäre ich wieder angekrochen gekommen und hätte noch behauptet ich hätte alles falsch gemacht (meine Ex-Frau ist psychisch sagen wir instabil) :)
Ja das sind mal wirklich Unterschiede...aber das muss nun wirklich nichts heissen. Gegensätzen ziehen sich ja bekanntlich an und machen eine Beziehung dann auch etwas abwechslungsreicher. Mir wäre dies aber wirklich alles zuviel. Mag sein dass ich zu schnell flüchte aber wenn ich schon Konflikte in meiner knappen bzw wegen meiner knappen Freizeit habe dann wäre ich schon weg. Ich bewundere dein Durchhaltevermögen :)
Solange es sich gut anfühlt...macht weiter so :)
Ja das sind mal wirklich Unterschiede...aber das muss nun wirklich nichts heissen. Gegensätzen ziehen sich ja bekanntlich an und machen eine Beziehung dann auch etwas abwechslungsreicher. Mir wäre dies aber wirklich alles zuviel. Mag sein dass ich zu schnell flüchte aber wenn ich schon Konflikte in meiner knappen bzw wegen meiner knappen Freizeit habe dann wäre ich schon weg. Ich bewundere dein Durchhaltevermögen :)
Solange es sich gut anfühlt...macht weiter so :)
Hah. Konflikte fühlen sich nie gut an (ausser der Teil in mir, der sie spannend findet, weil sie eine Aufgabe darstellen). Aber was sich sehr gut und auch verbindend anfühlt ist, wenn man Konflikte erfolgreich gemeinsam hat lösen können.
Mal sehen, ob uns das gelingt. Danke!
Mal sehen, ob uns das gelingt. Danke!
Das stimmt natürlich...nur wenn die Beziehung nur aus Auf und Ab und Konflikten besteht, dann macht es einfach keinen Spass. Und für mich zählt dass man eine glückliche Zeit miteinander verbringt.
Auch der Grad der Konflikte spielt eine Rolle...wenn es wirklich ans Eingemachte geht (Beschimpfungen etc) tue ich mir das nie wieder an...glaub mir daran kannst du kaputt gehen
Auch der Grad der Konflikte spielt eine Rolle...wenn es wirklich ans Eingemachte geht (Beschimpfungen etc) tue ich mir das nie wieder an...glaub mir daran kannst du kaputt gehen
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