Gefühlstot durch die Vergangenheit und Depressionen
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RurouniThemenstart
bearbeitet #1
Wie im Titel schon genannt möchte ich einmal ein ganz bestimmtes Thema ansprechen. Nämlich den Zustand der Gefühlslosigkeit besser gesagt die Unfähigkeit Zuneigungen oder gar Liebe zu entwickeln und zu erwiedern. Daraus resultierend entstehen Depressionen, zumindest in meinem Falle.
Ich möchte wissen ob es hier Menschen gibt denen es ähnlich geht.
Deshalb schildere ich einmal meinen derzeitigen Zustand meine Empfindungen, mein Verhalten.
Alles begann vor fast sieben Jahren. Zu der Zeit war ich Soldat, verlobt und werdender Vater. Ich war im Ausland stationiert und verrichtete meinen Dienst, hatte viel Kontakt zu meiner Verlobten und gewann dadurch Tag für Tag die Stärke die ich brauchte um meine Aufgabe zu erfüllen. Die Zeit verstrich und wir hatten einen mehr oder weniger angehmen Job zu machen, der vielseitiger nicht sein konnte. Bis es zu einem Unfall kam der mich schwer getroffen hatte. Ich verlor innerhalb eines Momentes 3 sehr Gute Freunde die ich seit der Grundausbildung kannte. Es war ein Sprengunfall, der sich aufgrund eines Fehlers ereignete.
Diese 3 Menschen waren für mich sehr wichtig da wir vieles miteinder schon erlebt hatten. Wir lagen auch zusammen in einem Zelt, wo wir uns nach jedem Tag zusammensetzten und über den Einsatz sprachen. So haben wir auch eine feste Freundschaft zueinander gehabt und konnten gemeinsam über alles reden. Ich erzählte viel über meine Verlobte und auch über meine Freude das ich Vater werden würde.
Nun waren sie nicht mehr da und ich verfiel in schwere Trauer, denn sie fehlten mir unheimlich. All unsere Gespräche das Zusammenhalten einfach alles wurde mir von einer Sekunde auf die nächste genommen. Ich zog mich immer mehr zurück und hielt mich von anderen fern. Wenn jemand versuchte sich mir zu nähern blockte ich, wurde auch impulsiver wenn es nicht verstanden wurde. Aggressiv und in mich gekehrt, verrichtete ich weiter meinen Dienst. Ich vernachlässigte den Kontakt zu meiner Verlobten, sprach nicht mehr viel mit ihr am Telefon.
Jeder Tag wurde immer mehr zur Qual aber ich gab nicht auf. Wir kehrten von einer der vielen Patrouillen zurück und ich ging wie gewohnt in mein Zelt. Völlig unerwartet klingelte plötzlich mein Handy, und ich nahm verwundert ab. Normalerweise rief ich an, denn das war günstiger als wenn man mich anrief, umso überraschender war es für mich.
Noch überraschender war es, als ich die Stimme vom Vater meiner Verlobten hörte. Er klang nervös aber auch traurig zugleich. Er fand nicht die richtigen Worte um mit mir zu sprechen. Er sagte das etwas passiert sei. Mir kamen alle möglichen gedanken und ich verschärfte meinen Ton und forderte von ihm endlich mit mir klartext zu reden. Er riss sich zusammen und sagte mir das meine Verlobte den Tag zuvor gestorben sei.
Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich weiß noch das ich mein Handy aus der Hand gleiten ließ und es zu Boden fiel. Mich übermannte ein Gefühl was ich nicht beschreiben kann, was mich betäubte. Ich fing an zu Brüllen und zu schreien. Ich weiß nur noch von Erzählungen das ich nicht unter Kontrolle zu halten war. Das ich über jeden her fiel der sich mir näherte, und nur durch das verabreichen von Medikamenten und Beruhigungsmitteln von meiner Raserei abzubringen war.
Schnellstmöglich wurde ich nach Deutschland zurück transportiert. Ich bekam davon nicht viel mit, denn ich war ständig unter dem Einnfluß der Medikamente. Zurück in Deutschland wurde ich beurlaubt und ich hatte Gelegenheit zur Trauer. Ich gehe nicht weiter ins Detail, weil das für mich zu persönlich ist.
Nach meiner Dienstzeit und etlichen Behandlungen durch Psychologen und Psychiatern, einem Aufenthalt in der offenen Psychatrie, versuchte ich wieder im zivilen Leben Fuß zu fassen. Das war aber einer der schwersten Vorhaben in meinem Leben. Wieder und wieder holte mich die Vergangenheit ein und beeinflußte meine Arbeit, die ich dann schlecht verrichtete. So kam es das ich wanderte, viele Umzüge durchmachte und immer eine Art Flucht vor alten Orten versuchte. Schlussendlich gelang ich wieder zurück in meine Heimatsatdt Hamburg. Hier tauchte ich in der Masse unter. Hier begenete ich vielen Frauen die durch meine Zurückhaltung wie Motten durch das Licht angezogen wurde. Ich hatte keine Probleme mich mit ihnen zu unterhalten, signalisierte aber auch von vornherein, daß ich Keinerlei Interesse hatte mich zu binden. Viele Frauen verstanden das schlichtweg Falsch, eher als eine Masche von mir mich noch interessanter zu machen. Doch dem war nicht so, und ich begann zu verletzen indem ich einen schärferen Ton zu Tage förderte. manche gaben auf andere fingen an zu Stalkin, mir nachzulaufen, mich mit Schreiben SMS Mails etc. zu bombadieren. Ich blockte alles so gut ich nur konnte ab, brach dadurch aber auch viele Herzen. Ich baute eine Mauer auf die für aussenstehende nicht zu begreifen geschweige denn zu durchdringen war. Alle Frauen auf die ich mich eingelassen hatte, verließ ich auch schnell wieder. der Grund dafür war das ich einfach keine Gefühle entwickelte, kein Kribbeln der Verliebtheit sich in mir ausbreitete. Ich gab auf, denn weitere Versuche würden andere aber auch mich nur verletzen. In dem ich mich schützte, schützte ich auch andere vor mir und meinem Wesen.
Der eigentliche Grund für mein Handeln war, das wenn ich mich zu verlieben drohte, meine Vergangenheit in mir Schuldgefühle weckte. Ich dachte jedesmal ich würde meine verstorbene Verlobte betrügen.
Nach diesen Erfahrungen wurde ich noch verschlossener und bunkerte mich zu Hause ein. Schaltete das Telefon und die Klingel ab, um einfach nur Ruhe zu haben. Ich beschäftigte mich dann intensiv mit dem Internet. Nutzte es als eine Form des Fernkontaktes, genauer gesagt, war es eine Art Ersatz mich mit Menschen zu treffen, ohne diese jemals persönlich zu treffen und schuf so eine Distanz die ich kontrollieren konnte. So konnte und kann ich mich wieder Menschen nähern ohne sie um mich haben zu müssen. Ich konnte gehen wann ich Lust hatte, und habe somit niemanden sitzen lassen. Anders wäre es im realen Leben wo es eine Art Zwang gibt, wie z.B. in einem Cafe, wo schon allein aus Höflichkeit eine gewisse Zeit beieinander es zu sitzen gilt. Viele Foren habe ich besucht und kennegelernt, dementsprechend auch ein Gewisses Interessensgebiet gefunden. Merkwürdiger Weise ziehen mich Libeskummerforen magisch an, wo ich Menschen treffe die Probleme haben. Genau das reizte mich besonders diese Probleme die von Menschen geschildert werden die ich garnicht kenne. Mit der Zeit habe ich einen gewissen Sinn entwickelt genau dieser Art Hilfesuchenden zu helfen. Nicht immer gelingt mir dies aber meine Erfolge nehmen immer nehr zu. Ich kenne auch den Grund dafür. Ich versuche die Schuld die ich mir eingeredet habe, zu begleichen in dem ich anderen helfe. Ich gebe mir noch immer die Schuld dafür das meine Kameraden und meine verstorbene Verlobte gestorben sind, obwohl ich genau weiß das dem nicht so ist.
Ich habe eine Art 6.ten Sinn entwickelt mit dem ich die Gefühle eines Anderen erfassen kann, trotz des Umstandes das ich demjenigen nur virtuell begegne. Mir fällt es sehr leicht mich anderen zu näheren und spüre ob es ihnen schlecht ergeht oder nicht, natürlich gehört auch ein Vorkontakt dazu, ein gewisses Kennen des Anderen . Ein weiteres Phänomen ist, das ich schnell das Vertaruen eines mir völlig unbekannten Menschen gewinnen kann, und dieser innerhalb von kürzester Zeit mich in seine Welt einweiht. Auch kann ich diesen Menschen schnell motivieren und ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Warum das so ist kann ich nicht beantworten, denn ich weiß es selber nicht. Was für mich noch viel unverständlicher ist, das ich es zwar schaffe anderen zu helfen aber mir selbst nicht. Das deprimiert mich ungemein. All das strengt mich an und erschöpft meine Kraftreserven. Wer glaubt das allein Körperliche Arbeit schwer ist, dem soll gesagt sein das es genauso anstrengend ist jemandem auf geistiger Ebene zu helfen. All dieses Nachdenken wie ich meine Worte zusammenfasse, welche Worte ich nutzen sollte, welcher Stil für welche Art Mensch eher passt, das alles strengt mich unglaublich an.
Nun bin ich an einen Punkt gelangt, an dem ich mich frage wozu all dies? Nach Außen hin verberge ich mein innerstes um nicht verletzt zu werden, trüge andere mit dem Schein das es mir gut geht und belüge mein Umfeld und mich selbst. Versperre mich den gefühlen anderer und lenke auf sie zurück. Ich hab mich selbst analysiert und habe einen Text verfasst, der eine Art Abbild meiner Selbst ist. Wie ich fühle, wie ich denke und Handele. Ich werde den Text anhängen.
Nun frage ich mich ob es hier draußen im Netz noch andere Menschen gibt, die in einem gleichen oder ähnlichen Zustand sich befinden.
Ich möchte wissen ob es hier Menschen gibt denen es ähnlich geht.
Deshalb schildere ich einmal meinen derzeitigen Zustand meine Empfindungen, mein Verhalten.
Alles begann vor fast sieben Jahren. Zu der Zeit war ich Soldat, verlobt und werdender Vater. Ich war im Ausland stationiert und verrichtete meinen Dienst, hatte viel Kontakt zu meiner Verlobten und gewann dadurch Tag für Tag die Stärke die ich brauchte um meine Aufgabe zu erfüllen. Die Zeit verstrich und wir hatten einen mehr oder weniger angehmen Job zu machen, der vielseitiger nicht sein konnte. Bis es zu einem Unfall kam der mich schwer getroffen hatte. Ich verlor innerhalb eines Momentes 3 sehr Gute Freunde die ich seit der Grundausbildung kannte. Es war ein Sprengunfall, der sich aufgrund eines Fehlers ereignete.
Diese 3 Menschen waren für mich sehr wichtig da wir vieles miteinder schon erlebt hatten. Wir lagen auch zusammen in einem Zelt, wo wir uns nach jedem Tag zusammensetzten und über den Einsatz sprachen. So haben wir auch eine feste Freundschaft zueinander gehabt und konnten gemeinsam über alles reden. Ich erzählte viel über meine Verlobte und auch über meine Freude das ich Vater werden würde.
Nun waren sie nicht mehr da und ich verfiel in schwere Trauer, denn sie fehlten mir unheimlich. All unsere Gespräche das Zusammenhalten einfach alles wurde mir von einer Sekunde auf die nächste genommen. Ich zog mich immer mehr zurück und hielt mich von anderen fern. Wenn jemand versuchte sich mir zu nähern blockte ich, wurde auch impulsiver wenn es nicht verstanden wurde. Aggressiv und in mich gekehrt, verrichtete ich weiter meinen Dienst. Ich vernachlässigte den Kontakt zu meiner Verlobten, sprach nicht mehr viel mit ihr am Telefon.
Jeder Tag wurde immer mehr zur Qual aber ich gab nicht auf. Wir kehrten von einer der vielen Patrouillen zurück und ich ging wie gewohnt in mein Zelt. Völlig unerwartet klingelte plötzlich mein Handy, und ich nahm verwundert ab. Normalerweise rief ich an, denn das war günstiger als wenn man mich anrief, umso überraschender war es für mich.
Noch überraschender war es, als ich die Stimme vom Vater meiner Verlobten hörte. Er klang nervös aber auch traurig zugleich. Er fand nicht die richtigen Worte um mit mir zu sprechen. Er sagte das etwas passiert sei. Mir kamen alle möglichen gedanken und ich verschärfte meinen Ton und forderte von ihm endlich mit mir klartext zu reden. Er riss sich zusammen und sagte mir das meine Verlobte den Tag zuvor gestorben sei.
Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich weiß noch das ich mein Handy aus der Hand gleiten ließ und es zu Boden fiel. Mich übermannte ein Gefühl was ich nicht beschreiben kann, was mich betäubte. Ich fing an zu Brüllen und zu schreien. Ich weiß nur noch von Erzählungen das ich nicht unter Kontrolle zu halten war. Das ich über jeden her fiel der sich mir näherte, und nur durch das verabreichen von Medikamenten und Beruhigungsmitteln von meiner Raserei abzubringen war.
Schnellstmöglich wurde ich nach Deutschland zurück transportiert. Ich bekam davon nicht viel mit, denn ich war ständig unter dem Einnfluß der Medikamente. Zurück in Deutschland wurde ich beurlaubt und ich hatte Gelegenheit zur Trauer. Ich gehe nicht weiter ins Detail, weil das für mich zu persönlich ist.
Nach meiner Dienstzeit und etlichen Behandlungen durch Psychologen und Psychiatern, einem Aufenthalt in der offenen Psychatrie, versuchte ich wieder im zivilen Leben Fuß zu fassen. Das war aber einer der schwersten Vorhaben in meinem Leben. Wieder und wieder holte mich die Vergangenheit ein und beeinflußte meine Arbeit, die ich dann schlecht verrichtete. So kam es das ich wanderte, viele Umzüge durchmachte und immer eine Art Flucht vor alten Orten versuchte. Schlussendlich gelang ich wieder zurück in meine Heimatsatdt Hamburg. Hier tauchte ich in der Masse unter. Hier begenete ich vielen Frauen die durch meine Zurückhaltung wie Motten durch das Licht angezogen wurde. Ich hatte keine Probleme mich mit ihnen zu unterhalten, signalisierte aber auch von vornherein, daß ich Keinerlei Interesse hatte mich zu binden. Viele Frauen verstanden das schlichtweg Falsch, eher als eine Masche von mir mich noch interessanter zu machen. Doch dem war nicht so, und ich begann zu verletzen indem ich einen schärferen Ton zu Tage förderte. manche gaben auf andere fingen an zu Stalkin, mir nachzulaufen, mich mit Schreiben SMS Mails etc. zu bombadieren. Ich blockte alles so gut ich nur konnte ab, brach dadurch aber auch viele Herzen. Ich baute eine Mauer auf die für aussenstehende nicht zu begreifen geschweige denn zu durchdringen war. Alle Frauen auf die ich mich eingelassen hatte, verließ ich auch schnell wieder. der Grund dafür war das ich einfach keine Gefühle entwickelte, kein Kribbeln der Verliebtheit sich in mir ausbreitete. Ich gab auf, denn weitere Versuche würden andere aber auch mich nur verletzen. In dem ich mich schützte, schützte ich auch andere vor mir und meinem Wesen.
Der eigentliche Grund für mein Handeln war, das wenn ich mich zu verlieben drohte, meine Vergangenheit in mir Schuldgefühle weckte. Ich dachte jedesmal ich würde meine verstorbene Verlobte betrügen.
Nach diesen Erfahrungen wurde ich noch verschlossener und bunkerte mich zu Hause ein. Schaltete das Telefon und die Klingel ab, um einfach nur Ruhe zu haben. Ich beschäftigte mich dann intensiv mit dem Internet. Nutzte es als eine Form des Fernkontaktes, genauer gesagt, war es eine Art Ersatz mich mit Menschen zu treffen, ohne diese jemals persönlich zu treffen und schuf so eine Distanz die ich kontrollieren konnte. So konnte und kann ich mich wieder Menschen nähern ohne sie um mich haben zu müssen. Ich konnte gehen wann ich Lust hatte, und habe somit niemanden sitzen lassen. Anders wäre es im realen Leben wo es eine Art Zwang gibt, wie z.B. in einem Cafe, wo schon allein aus Höflichkeit eine gewisse Zeit beieinander es zu sitzen gilt. Viele Foren habe ich besucht und kennegelernt, dementsprechend auch ein Gewisses Interessensgebiet gefunden. Merkwürdiger Weise ziehen mich Libeskummerforen magisch an, wo ich Menschen treffe die Probleme haben. Genau das reizte mich besonders diese Probleme die von Menschen geschildert werden die ich garnicht kenne. Mit der Zeit habe ich einen gewissen Sinn entwickelt genau dieser Art Hilfesuchenden zu helfen. Nicht immer gelingt mir dies aber meine Erfolge nehmen immer nehr zu. Ich kenne auch den Grund dafür. Ich versuche die Schuld die ich mir eingeredet habe, zu begleichen in dem ich anderen helfe. Ich gebe mir noch immer die Schuld dafür das meine Kameraden und meine verstorbene Verlobte gestorben sind, obwohl ich genau weiß das dem nicht so ist.
Ich habe eine Art 6.ten Sinn entwickelt mit dem ich die Gefühle eines Anderen erfassen kann, trotz des Umstandes das ich demjenigen nur virtuell begegne. Mir fällt es sehr leicht mich anderen zu näheren und spüre ob es ihnen schlecht ergeht oder nicht, natürlich gehört auch ein Vorkontakt dazu, ein gewisses Kennen des Anderen . Ein weiteres Phänomen ist, das ich schnell das Vertaruen eines mir völlig unbekannten Menschen gewinnen kann, und dieser innerhalb von kürzester Zeit mich in seine Welt einweiht. Auch kann ich diesen Menschen schnell motivieren und ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Warum das so ist kann ich nicht beantworten, denn ich weiß es selber nicht. Was für mich noch viel unverständlicher ist, das ich es zwar schaffe anderen zu helfen aber mir selbst nicht. Das deprimiert mich ungemein. All das strengt mich an und erschöpft meine Kraftreserven. Wer glaubt das allein Körperliche Arbeit schwer ist, dem soll gesagt sein das es genauso anstrengend ist jemandem auf geistiger Ebene zu helfen. All dieses Nachdenken wie ich meine Worte zusammenfasse, welche Worte ich nutzen sollte, welcher Stil für welche Art Mensch eher passt, das alles strengt mich unglaublich an.
Nun bin ich an einen Punkt gelangt, an dem ich mich frage wozu all dies? Nach Außen hin verberge ich mein innerstes um nicht verletzt zu werden, trüge andere mit dem Schein das es mir gut geht und belüge mein Umfeld und mich selbst. Versperre mich den gefühlen anderer und lenke auf sie zurück. Ich hab mich selbst analysiert und habe einen Text verfasst, der eine Art Abbild meiner Selbst ist. Wie ich fühle, wie ich denke und Handele. Ich werde den Text anhängen.
Nun frage ich mich ob es hier draußen im Netz noch andere Menschen gibt, die in einem gleichen oder ähnlichen Zustand sich befinden.
Leider konnte ich den Text nicht als Anhang setzen also werde ich ihn hier extra posten.
Der Sturm und die Stille
Einst vereinten wir ewige Liebe, Mut, Kraft, Glück und Lebensfreude unter einem Banner.
Seite an Seite kreuzten wir die Klinge mit den Herausforderungen des Lebens, und gewannen
die Schlachten, eine nach der anderen. Wir heilten gemeinsam die Wunden die uns durch das
Leben zugefügt wurden, spendeten uns Trost und Kraft in Zeiten der Not. Kein Berg war für uns
zu hoch, kein Wasser zu tief. Gemeinsam überwanden wir jedes Hindernis,
jede Herausforderung. Aufrecht stehend und stolz folgten wir dem Pfad, der uns durch einen
Stern am Firmament erleuchtetwurde. Das Licht zeigte uns jeden Stein der uns im Wege
stand und vereint haben wir sie weggeräumt. Waren wir noch soweit von einander entfernt,
haben wir einander gespürt, gefühlt, geliebt. Wir mussten nur zum Himmel hoch sehen und
waren wieder vereint. Denn unser Stern leuchtete so, als wollte er uns sagen das es dem
anderen gut geht. Trotz der Distanz, wenn wir uns zur Ruh begaben, lagen unsere Seelen
immer vereint zusammen, als würden wir zusammen nebeneinander liegen. Durch die Kraft
unserer Liebe schufen wir Leben das sich in Deinem Laibe formte. Langsam aber stetig war
es auf dem Weg um das Licht dieser Welt zu erblicken, zu leben....
Dies war unser Sturm des Lebens.
Doch dieser Stern ist nun erloschen und der Sturm verwandelte sich in Stille. Der Pfad ist nun
in Dunkelheit gehüllt. Du wurdest von mir hinfort gerissen vom Schlage des Schicksals. Zu früh
bist Du gegangen, denn unser Weg wäre noch so ewig lang gewesen. Wir hätten noch viele
Herausforderungen gemeinsam meistern müssen. Noch viele Steine hätten wir auf unserem Wege
gehabt, die wir gemeinsam weggeräumt hätten. Doch nun bin ich allein auf diesem dunklen Pfad.
Ich trage unser Banner allein, ich drohe unter seiner Last zusammen zu brechen. Jeder Tag auf
diesem Pfade raubt mir Kraft und Mut, lässt mich Zweifeln,weinen, schreien, Wut und Hass
empfinden. Jeder Stein dem ich begegne wirkt wie ein Berg, der nicht weichen will. Mit Mühe
und Not, unter aufbringung all meiner Kräfte schaffe ich ihn hinfort.Ich werde Müde, bin erschöpft
und des Lebens überdrüssig. Habe kaum noch Kraft, finde keine Ruh.
Wenn die Stille über mich hereinbricht, und der Tag der Nacht weicht, fühle ich Dich. Deine
zaghafte Berührung. Dein Arm legt sich mir um die Schulter. In mir erwacht der Traum das Du
wieder wirklich bist. Lehne meinen Kopf zur Seite,lege ihn auf Deinem, mir wirklich erscheinenden
Arm ab. Ich erhebe mich,spüre mein Herz wild schlagen. Spüre mein Blut wieder fließen.
Ich wende mich Dir voller Sehnsucht zu, will Dich greifen, halten und nie mehr wieder
loslassen. Doch greife ich in die Leere des Raumes. Erwache aus meinem Traume, sehe die
Realität.Langsam versenke ich mein Gesicht in meine Hände. Mir entweicht ein Schluchzen,
und wieder fließen die Tränen. Wieder nur Trug, wieder nur Schein. Das Schicksal lässt mich
wieder den Schmerz erleben.Doch vergiss nie, meine Liebe zu Dir geht über den Tod hinaus.
Ich verändere mich, bin kein Mensch mehr. Ich fühle nicht, ich liebe nicht. Wie eine leere Hülle wandere
ich unter den Lebenden. Der schleier der Dunkelheit umhüllt meine Seele, wird meiner allmählich
habhaft. Mein Geist ist durchtränkt vom Wahn und Hass, auf all die Lebenden, Liebenden.
Begegnet mir die Liebe eines Menschen, erwiedere ich sie nicht, emfinde sie nicht.
Meine Verbittertheit, seelenlos unter den Lebenden zu wandeln, wird immer größer. Mein Lebensfunke droht zu erlischen.
Die Erinnerungen an Dich, an Dein Lachen, Deine Anmut, Deine Schönheit drohen zu verblassen.
Verzweifelt greife ich nach ihnen, ist es doch das Einzige was mir noch von Dir geblieben ist. Ich
kann sie nicht festhalten, denn sie schwinden im Nebel des Vergessens, langsam und stetig.
Mit meinem Äußeren trüge ich mein Umfeld, mit geheucheltem Schein der Freude. Lachen bedeutet für
mich nur noch Schmerz den ich ertragen muß, um niemanden mit auf meinen Pfad zu reißen.
Mich plagen Schmerz und Trauer, sie entfachen ein Inferno in mir das mich quält. Der Gedanke
das nicht nur Du, nein auch das Leben, das durch unsere Liebe gezeugt wurde, das nicht einen Tag
auf dieser Welt erleben durfte, das mit Dir ging, treibt mich in unendliche Trauer und Wahnsinn.
Diese Erinnerung, wie oft sie mir auch in Gedanken erscheint,
lässt schmerzhafte Tränen meine Wangen hinunter Fließen. Wie ein Fluß aus Feuer brennen sie sich
ihren Weg an meinen Wangen entlang, um dann auf den Boden herab zu stürzen. Tag für Tag suche ich
nach Antworten, suche die Schuld bei mir. Wäre ich dem Ruf des Dienstes nicht gefolgt, wärst Du vielleicht noch am Leben.
Vielleicht wären wir aber zusammen, vom Pfade gerissen worden. Das wäre ein Genuß, besser als dieses unsegliche Dasein. Ich weiß es nicht.
Der Ruf des Todes lockt mit süßlicher Stimme, verspricht Seelenheil und Ruhe. Ein Ende des schmerzumhüllten
Daseins. Doch all das verblasst im Antlitz seines größten Versprechens. Ich könnte Dich sofort sehen, umarmen, Lieben.
Doch auch das bleibt mir verwehrt. Ich bin verdammt diesem Pfad zu folgen, bis mein Dasein selbst verblasst und ich zu Asche und Staub
zerfalle. Bis meine Kraft mich endgültig verlässt, meine Füße nicht mehr tragen. Das ist die Stille in der ich wandere.
In Gedenken an meine Verlobte und unseren ungeborenen Sohn

Einst vereinten wir ewige Liebe, Mut, Kraft, Glück und Lebensfreude unter einem Banner.
Seite an Seite kreuzten wir die Klinge mit den Herausforderungen des Lebens, und gewannen
die Schlachten, eine nach der anderen. Wir heilten gemeinsam die Wunden die uns durch das
Leben zugefügt wurden, spendeten uns Trost und Kraft in Zeiten der Not. Kein Berg war für uns
zu hoch, kein Wasser zu tief. Gemeinsam überwanden wir jedes Hindernis,
jede Herausforderung. Aufrecht stehend und stolz folgten wir dem Pfad, der uns durch einen
Stern am Firmament erleuchtetwurde. Das Licht zeigte uns jeden Stein der uns im Wege
stand und vereint haben wir sie weggeräumt. Waren wir noch soweit von einander entfernt,
haben wir einander gespürt, gefühlt, geliebt. Wir mussten nur zum Himmel hoch sehen und
waren wieder vereint. Denn unser Stern leuchtete so, als wollte er uns sagen das es dem
anderen gut geht. Trotz der Distanz, wenn wir uns zur Ruh begaben, lagen unsere Seelen
immer vereint zusammen, als würden wir zusammen nebeneinander liegen. Durch die Kraft
unserer Liebe schufen wir Leben das sich in Deinem Laibe formte. Langsam aber stetig war
es auf dem Weg um das Licht dieser Welt zu erblicken, zu leben....
Dies war unser Sturm des Lebens.
Doch dieser Stern ist nun erloschen und der Sturm verwandelte sich in Stille. Der Pfad ist nun
in Dunkelheit gehüllt. Du wurdest von mir hinfort gerissen vom Schlage des Schicksals. Zu früh
bist Du gegangen, denn unser Weg wäre noch so ewig lang gewesen. Wir hätten noch viele
Herausforderungen gemeinsam meistern müssen. Noch viele Steine hätten wir auf unserem Wege
gehabt, die wir gemeinsam weggeräumt hätten. Doch nun bin ich allein auf diesem dunklen Pfad.
Ich trage unser Banner allein, ich drohe unter seiner Last zusammen zu brechen. Jeder Tag auf
diesem Pfade raubt mir Kraft und Mut, lässt mich Zweifeln,weinen, schreien, Wut und Hass
empfinden. Jeder Stein dem ich begegne wirkt wie ein Berg, der nicht weichen will. Mit Mühe
und Not, unter aufbringung all meiner Kräfte schaffe ich ihn hinfort.Ich werde Müde, bin erschöpft
und des Lebens überdrüssig. Habe kaum noch Kraft, finde keine Ruh.
Wenn die Stille über mich hereinbricht, und der Tag der Nacht weicht, fühle ich Dich. Deine
zaghafte Berührung. Dein Arm legt sich mir um die Schulter. In mir erwacht der Traum das Du
wieder wirklich bist. Lehne meinen Kopf zur Seite,lege ihn auf Deinem, mir wirklich erscheinenden
Arm ab. Ich erhebe mich,spüre mein Herz wild schlagen. Spüre mein Blut wieder fließen.
Ich wende mich Dir voller Sehnsucht zu, will Dich greifen, halten und nie mehr wieder
loslassen. Doch greife ich in die Leere des Raumes. Erwache aus meinem Traume, sehe die
Realität.Langsam versenke ich mein Gesicht in meine Hände. Mir entweicht ein Schluchzen,
und wieder fließen die Tränen. Wieder nur Trug, wieder nur Schein. Das Schicksal lässt mich
wieder den Schmerz erleben.Doch vergiss nie, meine Liebe zu Dir geht über den Tod hinaus.
Ich verändere mich, bin kein Mensch mehr. Ich fühle nicht, ich liebe nicht. Wie eine leere Hülle wandere
ich unter den Lebenden. Der schleier der Dunkelheit umhüllt meine Seele, wird meiner allmählich
habhaft. Mein Geist ist durchtränkt vom Wahn und Hass, auf all die Lebenden, Liebenden.
Begegnet mir die Liebe eines Menschen, erwiedere ich sie nicht, emfinde sie nicht.
Meine Verbittertheit, seelenlos unter den Lebenden zu wandeln, wird immer größer. Mein Lebensfunke droht zu erlischen.
Die Erinnerungen an Dich, an Dein Lachen, Deine Anmut, Deine Schönheit drohen zu verblassen.
Verzweifelt greife ich nach ihnen, ist es doch das Einzige was mir noch von Dir geblieben ist. Ich
kann sie nicht festhalten, denn sie schwinden im Nebel des Vergessens, langsam und stetig.
Mit meinem Äußeren trüge ich mein Umfeld, mit geheucheltem Schein der Freude. Lachen bedeutet für
mich nur noch Schmerz den ich ertragen muß, um niemanden mit auf meinen Pfad zu reißen.
Mich plagen Schmerz und Trauer, sie entfachen ein Inferno in mir das mich quält. Der Gedanke
das nicht nur Du, nein auch das Leben, das durch unsere Liebe gezeugt wurde, das nicht einen Tag
auf dieser Welt erleben durfte, das mit Dir ging, treibt mich in unendliche Trauer und Wahnsinn.
Diese Erinnerung, wie oft sie mir auch in Gedanken erscheint,
lässt schmerzhafte Tränen meine Wangen hinunter Fließen. Wie ein Fluß aus Feuer brennen sie sich
ihren Weg an meinen Wangen entlang, um dann auf den Boden herab zu stürzen. Tag für Tag suche ich
nach Antworten, suche die Schuld bei mir. Wäre ich dem Ruf des Dienstes nicht gefolgt, wärst Du vielleicht noch am Leben.
Vielleicht wären wir aber zusammen, vom Pfade gerissen worden. Das wäre ein Genuß, besser als dieses unsegliche Dasein. Ich weiß es nicht.
Der Ruf des Todes lockt mit süßlicher Stimme, verspricht Seelenheil und Ruhe. Ein Ende des schmerzumhüllten
Daseins. Doch all das verblasst im Antlitz seines größten Versprechens. Ich könnte Dich sofort sehen, umarmen, Lieben.
Doch auch das bleibt mir verwehrt. Ich bin verdammt diesem Pfad zu folgen, bis mein Dasein selbst verblasst und ich zu Asche und Staub
zerfalle. Bis meine Kraft mich endgültig verlässt, meine Füße nicht mehr tragen. Das ist die Stille in der ich wandere.
In Gedenken an meine Verlobte und unseren ungeborenen Sohn

Ach Du !! Liebe Grüße an Dich !!
Tri!? was machst Du denn hier?! Ich meine ich freu mich Dich zu sehen.
Tri PN.
Tri PN.
Das ist hart...sehr hart was dir geschehen....
habe angst etwas falsches zu schreiben dass dich verletzt...aber ich glaube du mußt sie loslassen. Sie ist nicht weg, nein, solche lieben Menschen sind immer bei uns, sie bewachen uns.
Mein Vater ist auf eine sehr elendige Weise auch zu früh gestorben und dennoch noch Jahre später, wenn ich mal wieder eine lange Autobahnfahrt habe und es zb. Glättegefahr und Schneegestöber, dann rede ich mit ihm. Ich sage dann wenn ich angekommen bin, " danke Papa, daß du so gut auf mich aufgepaßt hast.." denn ich weiß dass er die ganze Zeit da war und über mich gewacht hat. immer an seinem Geburtstag besuch ich sein Grab, obwohl ich das nicht brauche, ich meine ich kann mit ihm reden wenn mir danach ist. er ist immer da...ganz sicher.
Dennoch geht das Leben weiter..ja ich weiß alter spruch... du mußt es verarbeiten mit deiner verlobten glaube ich.
habe angst etwas falsches zu schreiben dass dich verletzt...aber ich glaube du mußt sie loslassen. Sie ist nicht weg, nein, solche lieben Menschen sind immer bei uns, sie bewachen uns.
Mein Vater ist auf eine sehr elendige Weise auch zu früh gestorben und dennoch noch Jahre später, wenn ich mal wieder eine lange Autobahnfahrt habe und es zb. Glättegefahr und Schneegestöber, dann rede ich mit ihm. Ich sage dann wenn ich angekommen bin, " danke Papa, daß du so gut auf mich aufgepaßt hast.." denn ich weiß dass er die ganze Zeit da war und über mich gewacht hat. immer an seinem Geburtstag besuch ich sein Grab, obwohl ich das nicht brauche, ich meine ich kann mit ihm reden wenn mir danach ist. er ist immer da...ganz sicher.
Dennoch geht das Leben weiter..ja ich weiß alter spruch... du mußt es verarbeiten mit deiner verlobten glaube ich.
Guten Morgen Cindy.
Vielen dank für Deinen Beitrag.
Das was du mir schreibst macht mir ebenfalls Angst. Angst davor mich anderen zu öffnen weil sie eben Angst vor meinen Erlebnissen zeigen. *sfz*
Das ist alles eine Art Segen und Fluch.
Es tut mir leid was mit Deinem Vater geschehen ist, aber wenn Du an ihn denkst, sei nicht traurig darüber das er gestorben ist, sondern freue Dich darüber das er lebte. Es gab Menschliche Wesen denen es nicht einmal vergönnt war überhaupt zu leben.
Ich versuche schon seit fast sieben Jahren all das zu verarbeiten, habe auch schon desöfteren beinahe komplett aufgegeben. Wie ich es auch mache ich komme einfach nicht drüber hinweg. Es ist so als wäre es in mein Gehirn tätowiert.
Vielen dank für Deinen Beitrag.
Das was du mir schreibst macht mir ebenfalls Angst. Angst davor mich anderen zu öffnen weil sie eben Angst vor meinen Erlebnissen zeigen. *sfz*
Das ist alles eine Art Segen und Fluch.
Es tut mir leid was mit Deinem Vater geschehen ist, aber wenn Du an ihn denkst, sei nicht traurig darüber das er gestorben ist, sondern freue Dich darüber das er lebte. Es gab Menschliche Wesen denen es nicht einmal vergönnt war überhaupt zu leben.
Ich versuche schon seit fast sieben Jahren all das zu verarbeiten, habe auch schon desöfteren beinahe komplett aufgegeben. Wie ich es auch mache ich komme einfach nicht drüber hinweg. Es ist so als wäre es in mein Gehirn tätowiert.
aber du lebst doch, es muss einfach weiter gehen, es kann doch nicht sein, daß du so noch für den Rest deines Lebens so weiter lebst...du bist er 29Jahre alt (wenn es stimmt) wir müssen doch noch ne Familie aufbauen, Kinder kriegen usw. Du DARFST so nicht noch soviele Jahre weiterleben.
Du hast ja recht das sehe ich auch ein, aber jeder Versuch wird durch Dinge die sich in meine Gedanken manifestieren zu nichte gemacht. Es ist zum Mäuse melken! Ich bin wirklich 29, hab nicht mit meinem Alter geflunkert.
Ich lebe...existiere seit 7 Jahren mit diesem Zustand und es ist keine Besserung in Sicht. Ich habe schon soviele Psychologen und Psychiater verheizt, ich könnt nen Rekord aufstellen.
Das einzige was mich einigermaßen beruhigt und mich im Zaume hält ist das Schreiben. All meine Gefühle, Empfindungen einfach alles fange ich in meinen Texten ein. So schaffe ich es wenigstens meine Gedanken besser zu kontrollieren und den Dämon aus alten Tagen zu versiegeln.
Ich lebe...existiere seit 7 Jahren mit diesem Zustand und es ist keine Besserung in Sicht. Ich habe schon soviele Psychologen und Psychiater verheizt, ich könnt nen Rekord aufstellen.
Das einzige was mich einigermaßen beruhigt und mich im Zaume hält ist das Schreiben. All meine Gefühle, Empfindungen einfach alles fange ich in meinen Texten ein. So schaffe ich es wenigstens meine Gedanken besser zu kontrollieren und den Dämon aus alten Tagen zu versiegeln.
Hallo Rurouni
Dein Beitrag hat mich sehr bewegt und ich möchte Dir viel Glück, Kraft und Freude wünschen.
Manchmal passieren im Leben Dinge, die die eigene Existenz auslöschen und einen in einem tiefen dunkeln Tal zurücklassen. Nichts ist mehr wie es zuvor war. Farben verlieren ihre Kraft und wie Du selber schreibst - Du bist da, wo die Welt schattig ist.
Ich wünsche Dir, dass Du eines Tages ganz zufällig eine neue Abzweigung im Tal nimmst. Einen Weg den Du nicht gesucht hast. Einen Pfad der sich ganz natürlich ergab. Eine Konsequenz aus dem Erlebten.
Ich wünsche Dir, dass Du den Moment wenn die Sonne Dich anstrahlt, alle Farben gleichzeitig sichtbar werden ... ich wünsche Dir, dass Du diesen Moment so unendlich geniessen kannst, wie ich meinen Genoss...
Grüsse
Iratlos
Dein Beitrag hat mich sehr bewegt und ich möchte Dir viel Glück, Kraft und Freude wünschen.
Manchmal passieren im Leben Dinge, die die eigene Existenz auslöschen und einen in einem tiefen dunkeln Tal zurücklassen. Nichts ist mehr wie es zuvor war. Farben verlieren ihre Kraft und wie Du selber schreibst - Du bist da, wo die Welt schattig ist.
Ich wünsche Dir, dass Du eines Tages ganz zufällig eine neue Abzweigung im Tal nimmst. Einen Weg den Du nicht gesucht hast. Einen Pfad der sich ganz natürlich ergab. Eine Konsequenz aus dem Erlebten.
Ich wünsche Dir, dass Du den Moment wenn die Sonne Dich anstrahlt, alle Farben gleichzeitig sichtbar werden ... ich wünsche Dir, dass Du diesen Moment so unendlich geniessen kannst, wie ich meinen Genoss...
Grüsse
Iratlos
ich kann dich vollends verstehen. ich glaube nicht, das ich anders reagiert hätte/habe, es war aber bei auch einiges auf einmal.
so etwas solte kein mensch durchmachen müssen. Dachte sowas gibts nur in kinodramas.
Mir sind damals meine 2 zimmerkameraden bei nem autounfall vor der kaserne(das war ne echte sauerei, hab sogar noch versucht erste hilfe zu leisten, aber beide vom motorblock halb zerquetscht) weggestorben.
und da noch das mit deiner frau/kind.
respekt, das du das überhaupt durchgehalten hast, hätte mit sicherheit nicht jeder...
sinnvolle ratschläge wirst du da wohl kaum bekommen können, da sich kaum jemand die damit verbundene trauer vorzustellen vermag.
das einzige was ich dir empfehlen würde ist dich auf die suche nach einer/einigen personen zu machen, denen du dein innerstes wirklich komplett zeigen kannst. alle trauer und aller hass den du in dir trägst(und die dann nicht weglaufen).
Wobei ich eine frau dafür nicht unbedingt als die geeignetste person bezeichnen würde, ausser du triffst wirklich ein seltenes exemplar, das sich das alles anhört und dir dabei helfen will.
Allerdings warte nicht zulange damit, sonst werden diese personen dich nciht wirklich kennen und mit der charakterlichen veränderung nur schwer klar kommen, nimm lieber in kauf, das sie geich fliehen, es wird so mit der zeit leichter werden darüber zu reden und irgendwann wirst du wohl jemanden finden, der dir helfen kann.
so etwas solte kein mensch durchmachen müssen. Dachte sowas gibts nur in kinodramas.
Mir sind damals meine 2 zimmerkameraden bei nem autounfall vor der kaserne(das war ne echte sauerei, hab sogar noch versucht erste hilfe zu leisten, aber beide vom motorblock halb zerquetscht) weggestorben.
und da noch das mit deiner frau/kind.
respekt, das du das überhaupt durchgehalten hast, hätte mit sicherheit nicht jeder...
sinnvolle ratschläge wirst du da wohl kaum bekommen können, da sich kaum jemand die damit verbundene trauer vorzustellen vermag.
das einzige was ich dir empfehlen würde ist dich auf die suche nach einer/einigen personen zu machen, denen du dein innerstes wirklich komplett zeigen kannst. alle trauer und aller hass den du in dir trägst(und die dann nicht weglaufen).
Wobei ich eine frau dafür nicht unbedingt als die geeignetste person bezeichnen würde, ausser du triffst wirklich ein seltenes exemplar, das sich das alles anhört und dir dabei helfen will.
Allerdings warte nicht zulange damit, sonst werden diese personen dich nciht wirklich kennen und mit der charakterlichen veränderung nur schwer klar kommen, nimm lieber in kauf, das sie geich fliehen, es wird so mit der zeit leichter werden darüber zu reden und irgendwann wirst du wohl jemanden finden, der dir helfen kann.
Hi Rurouni.
Deine Zeilen haben mich sehr berührt. Ich finde im Augenblick nicht die passenden Worte für Dich. Ich muss nachdenken.
Aber ich will Dir einfach nur einen Gruß dalassen.
Deine Zeilen haben mich sehr berührt. Ich finde im Augenblick nicht die passenden Worte für Dich. Ich muss nachdenken.
Aber ich will Dir einfach nur einen Gruß dalassen.
Hey Leute Ihr seid wirklich wunderbar!
Eure Worte haben mich tief getroffen und mir sogar eine Träne der Erleichterung entweichen lassen. Ich meine das ernst, und nicht scheinheilig wie ich es sonst tue.Ich bin dankbar dafür, das es Menschen wie Euch gibt. Die Zeilen die Ihr verfasst habt sind wie Balsam für meine Seele. Ihr seid großartig!
Für mein Problem sehe ich nur einen einzigen Ausweg, undzwar wie Ihr selbst sehen könnt habe ich eine Affinität zum Fernöstlichen. Insbesondere fühle ich mich zu den Japanern hingezogen. Ihr Lebensstil, der Umgang mit schweren Situationen und Ihre Lebensführung. All das zieht mich wie ein Magnet an. Etwas in mir fordert mich auf weit, sehr weit in den Osten zu Reisen eben nach Japan. Mein großer Traum und mein größtes Ziel ist es iwann dieses Land zu besuchen.
Das ist jedoch vorerst nur ein Wunschtraum, denn dadurch das sich meine Depressionen auf meine Arbeiten bisher immer negativ auswirkten macht es schwierig für mich, Finanziell mein Vorhaben zu stützen. Erst vor ein Paar Tagen hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einem Versicherungsunternehmen, das mir einen Posten als Sachbearbeiter angeboten hat. Es war alles perfekt, besser konnte es nicht sein! Ein eigens Büro und nur Innendienst. Kein Leute werben, auch nicht rumfahren zu den Kunden. Einfach nur Datensätze bearbeiten.
Eigentlich genau der richtige Job für mich. Leider bekam ich den Job nicht weil ich keinen Führerschein habe und der ist zwingend erforderlich. Ich kann den aber auch nicht machen, da ich einerseits nichts übrig hab für Autos, andererseits bin ich nicht ruhig genug dafür... Eine Fahrschule hatte ich mal besucht, und da habe ich versagt. Bei der 12 Fahrstunde bin ich an einer Ampel angehalten, und hab nen Autofahrer aus seiner Kiste gezogen, weil er in der Innenstadt mit 40 vor mir hergurkte.
Wenn ich es nicht nach Japan schaffe dann werde ich wohl weiter wie ein Rurouni durch das weite Web wandern. Rurouni kommt aus dem altjapanischen und heißt Wanderer.
Schade das ich bisher keinen anderen gefunden habe der ähnlich wie ich in einer Lage fethängt die sein Leben schwer beeinflusst. Ich würd schon gerne wissen ob sie die selben Erfahrung haben, und wie sie damit umgehen...
LG Ru
Eure Worte haben mich tief getroffen und mir sogar eine Träne der Erleichterung entweichen lassen. Ich meine das ernst, und nicht scheinheilig wie ich es sonst tue.Ich bin dankbar dafür, das es Menschen wie Euch gibt. Die Zeilen die Ihr verfasst habt sind wie Balsam für meine Seele. Ihr seid großartig!
Für mein Problem sehe ich nur einen einzigen Ausweg, undzwar wie Ihr selbst sehen könnt habe ich eine Affinität zum Fernöstlichen. Insbesondere fühle ich mich zu den Japanern hingezogen. Ihr Lebensstil, der Umgang mit schweren Situationen und Ihre Lebensführung. All das zieht mich wie ein Magnet an. Etwas in mir fordert mich auf weit, sehr weit in den Osten zu Reisen eben nach Japan. Mein großer Traum und mein größtes Ziel ist es iwann dieses Land zu besuchen.
Das ist jedoch vorerst nur ein Wunschtraum, denn dadurch das sich meine Depressionen auf meine Arbeiten bisher immer negativ auswirkten macht es schwierig für mich, Finanziell mein Vorhaben zu stützen. Erst vor ein Paar Tagen hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einem Versicherungsunternehmen, das mir einen Posten als Sachbearbeiter angeboten hat. Es war alles perfekt, besser konnte es nicht sein! Ein eigens Büro und nur Innendienst. Kein Leute werben, auch nicht rumfahren zu den Kunden. Einfach nur Datensätze bearbeiten.
Eigentlich genau der richtige Job für mich. Leider bekam ich den Job nicht weil ich keinen Führerschein habe und der ist zwingend erforderlich. Ich kann den aber auch nicht machen, da ich einerseits nichts übrig hab für Autos, andererseits bin ich nicht ruhig genug dafür... Eine Fahrschule hatte ich mal besucht, und da habe ich versagt. Bei der 12 Fahrstunde bin ich an einer Ampel angehalten, und hab nen Autofahrer aus seiner Kiste gezogen, weil er in der Innenstadt mit 40 vor mir hergurkte.
Wenn ich es nicht nach Japan schaffe dann werde ich wohl weiter wie ein Rurouni durch das weite Web wandern. Rurouni kommt aus dem altjapanischen und heißt Wanderer.
Schade das ich bisher keinen anderen gefunden habe der ähnlich wie ich in einer Lage fethängt die sein Leben schwer beeinflusst. Ich würd schon gerne wissen ob sie die selben Erfahrung haben, und wie sie damit umgehen...
LG Ru
Sei gegrüßt Wanderer
Ich muss gestehen, dass ich gerade sehr verwirrt bin und es mir schwer fällt meine augenblicklichen Gefühle in die richtigen Worte zu fassen, aber es ist mir ein großes Bedürfnis Dir auch meine Situation zu schildern, da ich doch einige Parallelen erkennen kann. Eigentlich habe ich mich hier nur angemeldet, weil ich zufällig über Deinen Eintrag gestolpert bin und nachdem ich Deine Geschichte gelesen habe endlich einmal wieder so etwas wie Trauer empfunden habe.
Ich bin mit meinem (erst seit Kurzem) Verlobten seit 8 Jahren, 3 Monaten und 2 Tagen zusammen. Er war, noch vor der Zeit als wir uns kennenlernten, auch Soldat. Wie Du war er mit Herz und Seele dabei (ich denke das ist er immer noch). Er war lange Zeit in Somalia stationiert und wurde in dieser Zeit auch von seiner früheren Freundin verlassen, da diese dem Druck und die Angst um ihn nicht mehr gewachsen war. Es müssen dort unten viele schreckliche Dinge passiert sein, denn dies ist der einzige Abschnitt seines Lebens, von dem ich so gut wie nichts weiß. Auch er hat Freunde und Kameraden verloren und wachte oft schweißgebadet in der Nacht auf und nahm mich dann einfach in den Arm und weinte. Doch er hat sich nie ausgesprochen. Ich denke diese Belastung und vielleicht auch Furcht trieben ihn in eine Welt die ihn zerstörte und aus der selbst ich ihn nicht mehr retten konnte: er begann zu trinken und löste sich immer mehr von mir. Doch umso kleiner seine Zuneigung wurde, umso mehr dürstete ich danach, jedoch habe ich nie etwas gegen seine Selbstzerstörung unternehmen können. Den Preis bezahle ich jetzt: vor einem Monat fuhr ich ihn in Krankenhaus. Er leidet an Leberzirrhose, seine Bauchspeicheldrüse versagt den Dienst, die Galle ist hinüber und er hat Wasseransammlungen im Bauch und in der Lunge.
Mein Verlobter liegt im Sterben. Seit ich mir dessen bewusst bin fühle ich Nichts mehr. Ich kann nicht weinen oder irgend eine Art von Angst verspüren. Es ist, als wäre nichts mehr da. Ich bekomme ständig Anrufe von Verwandten und Freunden, aber was soll ich ihnen sagen wie es mir geht? Es geht mir nicht schlecht, es geht mir nicht gut es geht mir einfach gar nicht. Ich bin nicht einmal wütend. Nicht auf ihn, weil er keine Hilfe wollte, oder auf mich, weil ich sie ihm nicht geben konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt als ich Deine Geschichte gelesen hatte und mich und meinen Verlobten in irgendeiner Weise vereint in Dir gesehen habe. Vielleicht siehst Du das anders und ich werde mich gleich im Vorhinein entschuldigen, dass ich Dich missverstanden habe. Ja ich habe den Verlust noch nicht erlebt den Du erleiden musstest und ich habe Zeit mich darauf vorzubereiten, dass es so kommen wird.
So jetzt ist wieder der Zeitpunkt gekommen an dem sich mein Hirn verknotet und ich nicht mehr weiß auf was ich hinaus wollte. Ich habe aber jetzt einen Punkt erreicht an dem ich einfach mal das Post abschicken werde und sehen werde was passiert, denn ich kann dem blinkenden Cursor nicht mehr länger ertragen.
Auf jeden Fall sind meine Gedanken bei Dir, fremder Wanderer und ich hoffe Du findest die Quelle Deiner neuen Kraft.
Kishi kaisei
Ich muss gestehen, dass ich gerade sehr verwirrt bin und es mir schwer fällt meine augenblicklichen Gefühle in die richtigen Worte zu fassen, aber es ist mir ein großes Bedürfnis Dir auch meine Situation zu schildern, da ich doch einige Parallelen erkennen kann. Eigentlich habe ich mich hier nur angemeldet, weil ich zufällig über Deinen Eintrag gestolpert bin und nachdem ich Deine Geschichte gelesen habe endlich einmal wieder so etwas wie Trauer empfunden habe.
Ich bin mit meinem (erst seit Kurzem) Verlobten seit 8 Jahren, 3 Monaten und 2 Tagen zusammen. Er war, noch vor der Zeit als wir uns kennenlernten, auch Soldat. Wie Du war er mit Herz und Seele dabei (ich denke das ist er immer noch). Er war lange Zeit in Somalia stationiert und wurde in dieser Zeit auch von seiner früheren Freundin verlassen, da diese dem Druck und die Angst um ihn nicht mehr gewachsen war. Es müssen dort unten viele schreckliche Dinge passiert sein, denn dies ist der einzige Abschnitt seines Lebens, von dem ich so gut wie nichts weiß. Auch er hat Freunde und Kameraden verloren und wachte oft schweißgebadet in der Nacht auf und nahm mich dann einfach in den Arm und weinte. Doch er hat sich nie ausgesprochen. Ich denke diese Belastung und vielleicht auch Furcht trieben ihn in eine Welt die ihn zerstörte und aus der selbst ich ihn nicht mehr retten konnte: er begann zu trinken und löste sich immer mehr von mir. Doch umso kleiner seine Zuneigung wurde, umso mehr dürstete ich danach, jedoch habe ich nie etwas gegen seine Selbstzerstörung unternehmen können. Den Preis bezahle ich jetzt: vor einem Monat fuhr ich ihn in Krankenhaus. Er leidet an Leberzirrhose, seine Bauchspeicheldrüse versagt den Dienst, die Galle ist hinüber und er hat Wasseransammlungen im Bauch und in der Lunge.
Mein Verlobter liegt im Sterben. Seit ich mir dessen bewusst bin fühle ich Nichts mehr. Ich kann nicht weinen oder irgend eine Art von Angst verspüren. Es ist, als wäre nichts mehr da. Ich bekomme ständig Anrufe von Verwandten und Freunden, aber was soll ich ihnen sagen wie es mir geht? Es geht mir nicht schlecht, es geht mir nicht gut es geht mir einfach gar nicht. Ich bin nicht einmal wütend. Nicht auf ihn, weil er keine Hilfe wollte, oder auf mich, weil ich sie ihm nicht geben konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt als ich Deine Geschichte gelesen hatte und mich und meinen Verlobten in irgendeiner Weise vereint in Dir gesehen habe. Vielleicht siehst Du das anders und ich werde mich gleich im Vorhinein entschuldigen, dass ich Dich missverstanden habe. Ja ich habe den Verlust noch nicht erlebt den Du erleiden musstest und ich habe Zeit mich darauf vorzubereiten, dass es so kommen wird.
So jetzt ist wieder der Zeitpunkt gekommen an dem sich mein Hirn verknotet und ich nicht mehr weiß auf was ich hinaus wollte. Ich habe aber jetzt einen Punkt erreicht an dem ich einfach mal das Post abschicken werde und sehen werde was passiert, denn ich kann dem blinkenden Cursor nicht mehr länger ertragen.
Auf jeden Fall sind meine Gedanken bei Dir, fremder Wanderer und ich hoffe Du findest die Quelle Deiner neuen Kraft.
Kishi kaisei
Auf jeden Fall sind meine Gedanken bei Dir, fremder Wanderer und ich hoffe Du findest die Quelle Deiner neuen Kraft.Kishi kaisei. Vom Tod erwachen, zum Leben zurückkehren
Kishi kaisei
Wo Tod ist, ist auch Leben, nur ein Funke, doch liegt es an einem selbst diesen in ein Inferno zu entfachen.
Leid, Schmerz, Kummer, Trauer...Dinge die uns auf den dunklen Pfad führen uns selbst in ein Dasein des Nichts verwandeln.
Die Zeit heilt keine Wunden, sie gewöhnt uns nur an den Schmerz.
Ich bin erwacht...
Gestern wanderte ich wieder einmal auf dem dunklen Pfad, gab wieder durch meine Worte anderen Hoffnung, versuchte ihnen Wege zu zeigen ihrem Leiden ein Ende zu bereiten. Auf meinem Weg fand ich gestern etwas, nein jemanden ,der einen Funken des Lebens in einen Sturm verwandelt hat. Ich war durcheinander, fand mich in einem Zustand der Ohnmacht wieder. Ich näherte mich diesem Menschen, suchte seine Worte und als ich sie empfang wurde ich in diesen Sturm gesogen. Weg von meinem Pfad, heraus aus dem Dunkel. Mein Atem wurde mir geraubt, meine Augen geblendet, geblendet durch das Licht das sie ausstrahlte. Ich suchte nach meinen Worten doch fand ich nicht die richtigen! Überwältigt durch das was sie verlautbarte, schrieb ich Worte die jämmerlicher nicht sein konnten, nicht ihrer würdig. Ich schämte mich. Wo waren meine eigenen Worte? Fand ich sie nicht, weil sie kein Mensch war der Hilfe suchte?
Ich floh, rannte fort, entriß mich aus ihrem Sturme. Ich rang nach Luft...
Was war da geschehen? Wer ist sie? Wie hat sie es vollbracht mich von meinem Pfade zu reißen, dem ich mich aus eigener Kraft bisher 7 Jhare nicht entreißen konnte? Ich kehrte völlig verwirrt zurück zum dunklen Pfad. Ich ließ mich auf einem der Steine nieder, versuchte diese wirren Gedanken zu bändigen, die mir durch ihre Worte ins Gedächtnis zurückgerufen wurden. Mein Körper bebte, zitterte ich bekam Angst. Ich fürchtete das dieser Dämon den ich in mir versiegelt hatte sich losreißen könnte. Ich kämpfte gegen dieses Gefühl an....doch ich verlor.
Ich gab auf, bereitete mich vor mich ihm zu stellen, diesem Dämon namens Wut, Hass, Zorn, Trauer, Schmerz, Angst. Ich war bereit wieder mit ihm um meiner selbst willen zu ringen. Ich Zog mein Schwert blank das aus dem Willen zum Sieg und dem Mut zum Kampfe bestand. Mit einer gewaltigen Explosion brach es aus mir heraus...Doch es war nicht der Dämon.
Plötzlich erblickte ich etwas, etwas das ich seit Jahren nicht gesehen hatte! Ein Schimmern das immer heller wurde. Um mich herum lichtete sich die Dunkelheit, und ein Licht tränkte die Umgebung mit einem blaßphalen Schein. Es war noch dunkel doch wiederum auch hell. Wie in einer Sommernacht, die durch das Licht der Sterne durchflutet wird, begann um mich herum das Licht niederzuprasseln. Die Steine schimmerten wieder. Blätter der Bäume und das Gras das an beiden Flanken meines Pfades wuchert, wurden wieder sichtbar. Ich spürte wieder den leichten Wind der um mich herum tanzte, ich roch wieder das Gras, die Blätter der Bäume.
Was ist bloß los mit mir? Was geschieht mit mir?
Ich empfing ein Wispern, zaghaft und doch deutlich. Vor mir, nur Schemenhaft, manifestierte sich ein Schleier aus Nebel. Dieser Nebel strahlte in einer Helligkeit das er mich blendete. Ich erhob meinen Arm um meine Augen zu schützen. Langsam gewöhnte ich mich an das Licht und senkte meinen Arm wieder. Nun sah ich es ganz deutlich, doch war ich wie gelähmt, nicht fähig auch nur eine winzige Reaktion zu vollführen. Ich traute meinen Augen nicht. Ich hätte nie gedacht das mir jemals diese Gestalt wieder begegnen könnte.
Es war....Leben.
Leben das so rein, so pur und Schön war wie es nicht anders sein könnte.
Tränen drangen durch meine Augen, sie waren Tränen des Glückes und der Freude nicht wie gewohnt der Trauer. In mir stieg eine Wärme empor wie ich sie schon lange nicht mehr spürte. Durch meine Adern strömte Blut das warm war. Die Kälte in mir weichte wurde von dem warmen Blute hinfort gespült.
Heute Nacht habe ich kaum Schlaf gefunden. Ständig bin ich erwacht und mußte an die Zeilen denken die sie mir gestern geschrieben hat. Wo kommt sie so plötzlich her? Warum habe ich mich ihr genähert? Ich habe beschlossen ihr die Worte zu schreiben die ihrer würdig sind.
Hat diese dunkle Wanderung nun ein Ende gefunden?...
Ich muß es herausfinden indem ich mich ihr noch einmal nähere.
Liebe Jeniqua ich glaube ich habe die Quelle der Kraft gefunden. Ich wage es aber noch nicht sie zu ergreifen, noch ist es wie ein leiser Traum der schon beim kleinsten Geräusch verschwinden könnte.
Dein Leid und Kummer, Deine Zweifel, Dein Schmerz all das habe ich jahrelang durchlebt und weiß genau was in Dir vorgeht. All diese Finsternis und Hoffnungslosigkeit die Dich umgibt sind 7 Jahre lang meine Begleiter gewesen. Du drohst nun eine Gefangene des dunklen Pfades zu werden, Du hast Dich ihm gefährlich genähert. Reiß Dich von diesem Kurs los und setze die Segel gen Leben ohne diese Qualen. Setze einfach einen Fuß vor den anderen, aber bleib nicht stehen. Denn Stillstand bedeutet den Tod zu akzeptieren. Tod ist nicht nur das Ableben eines Menschen, nein, sondern auch Gefühlslosigkeit, Kummer und Trauer. Ich sende Dir eine Nachricht, achte auf Deine PN Box.
Lieben Gruß Ru
@rurouni & @jeniqua1978
die schicksale die ihr durchmacht,haben auch mich zutiefst bewegt,
offen muss ich gestehn das es mir sehr nahe geht und mir das wasser
in die augen treibt.....
gute ratschläge,tips oder ähnliches vermag ich in dieser ernsten
sachlage auch nicht aussprechen,
das einzige was ich tun kann und will,ist euch alles glück dieser erde zu
wünschen und mut zur zukunft.
Eure beiträge habe mir gezeigt das meine geschichte belanglos und nichtig ist,
ich fühle mich wie ein kleiner junge dem man sein lieblings-spielzeug
genommen hat und sich dann in foren darüber beklagt und jämmerlich pinst,
ehrlich gesagt ich schäme mich.
danke und alles gute
lg free-men
die schicksale die ihr durchmacht,haben auch mich zutiefst bewegt,
offen muss ich gestehn das es mir sehr nahe geht und mir das wasser
in die augen treibt.....
gute ratschläge,tips oder ähnliches vermag ich in dieser ernsten
sachlage auch nicht aussprechen,
das einzige was ich tun kann und will,ist euch alles glück dieser erde zu
wünschen und mut zur zukunft.
Eure beiträge habe mir gezeigt das meine geschichte belanglos und nichtig ist,
ich fühle mich wie ein kleiner junge dem man sein lieblings-spielzeug
genommen hat und sich dann in foren darüber beklagt und jämmerlich pinst,
ehrlich gesagt ich schäme mich.
danke und alles gute
lg free-men
Vielen Dank free-men für Deine lieben und aufbauenden Worte.
Es mag sein das unsere Geschichten Liebeskummer überschatten. Doch lass mich Dir eines sagen! Egal welchen Schmerz Du derzeit erträgst, es ist immer ein Schmerz. Er belastet Dich und Du solltest ihn nicht als weniger wichtig erachten. Auch solltest du keine Vergleiche ziehen zwischen dem oben stehenden und Deiner Geschichte. Zu groß sind die Unterschiede, denn das was ich erlebt habe, zumindest der Großteil, geschah in Situationen die nicht alltäglich einem Menschen wiederfahren können. Liebeskummer hingegen schon. Zumeist waren es Dinge die ich als Soldat erlebt habe, genauso wie der Verlobte von Jeniqua.
Jedes Leiden das ein Mensch durchlebt, sollte auch eine Gewichtigkeit beigemessen werden. Und wenn es Linderung verspricht in dem man es anderen mitteilt dann sollte man es auch machen.
Was würden wir für egoistische Menschen abgeben, wenn wir nur die schwersten Schicksale als wirklich schmerzhaft anerkennen würden, und die weniger schweren, wie Liebeskummer einfach als Kinderkram dahinstellen? Eine Wunde die nicht behandelt wird, kann sich verschlimmern. Genauso verhällt es sich mit Problemen wenn man sie nicht löst egal wie klein sie sind.
Lieben Gruß Ru
Es mag sein das unsere Geschichten Liebeskummer überschatten. Doch lass mich Dir eines sagen! Egal welchen Schmerz Du derzeit erträgst, es ist immer ein Schmerz. Er belastet Dich und Du solltest ihn nicht als weniger wichtig erachten. Auch solltest du keine Vergleiche ziehen zwischen dem oben stehenden und Deiner Geschichte. Zu groß sind die Unterschiede, denn das was ich erlebt habe, zumindest der Großteil, geschah in Situationen die nicht alltäglich einem Menschen wiederfahren können. Liebeskummer hingegen schon. Zumeist waren es Dinge die ich als Soldat erlebt habe, genauso wie der Verlobte von Jeniqua.
Jedes Leiden das ein Mensch durchlebt, sollte auch eine Gewichtigkeit beigemessen werden. Und wenn es Linderung verspricht in dem man es anderen mitteilt dann sollte man es auch machen.
Was würden wir für egoistische Menschen abgeben, wenn wir nur die schwersten Schicksale als wirklich schmerzhaft anerkennen würden, und die weniger schweren, wie Liebeskummer einfach als Kinderkram dahinstellen? Eine Wunde die nicht behandelt wird, kann sich verschlimmern. Genauso verhällt es sich mit Problemen wenn man sie nicht löst egal wie klein sie sind.
Lieben Gruß Ru
Ich grüße Dich free-man
Danke erst einmal auch von mir für Deine Anteilnahme. Auch ich möchte Dir an dieser Stelle sagen, dass kein Leid dieser Welt in eine Waagschale geworfen werden kann. Wir stehen nicht in einem Wettbewerb, wem es denn nun am elendsten geht. Wir kommen hier zusammen um uns gegenseitig Halt zu geben und unseren Geschichten zu lauschen. Schmerz bleibt Schmerz - unwichtig durch was er ausgelöst wurde. Verdränge nicht die Dinge die Dein Herz belasten, weil Du glaubst sie wären nicht von Belang. Glaube mir: früher oder später wird es Dich wieder einholen. Lass es zu und teile Dich mit. Alleine dies gibt mir immer wieder Kraft. Ratschläge sind unbedeutend in Gegenwart eines Menschen, der einfach nur zuhört und versteht ^^
Und zuletzt: Schäme Dich nie Deiner Gefühle! Das will ich nicht noch einmal hören klar? ;)
Ich wünsche Dir schöne Gedanken
Jeniqua
Danke erst einmal auch von mir für Deine Anteilnahme. Auch ich möchte Dir an dieser Stelle sagen, dass kein Leid dieser Welt in eine Waagschale geworfen werden kann. Wir stehen nicht in einem Wettbewerb, wem es denn nun am elendsten geht. Wir kommen hier zusammen um uns gegenseitig Halt zu geben und unseren Geschichten zu lauschen. Schmerz bleibt Schmerz - unwichtig durch was er ausgelöst wurde. Verdränge nicht die Dinge die Dein Herz belasten, weil Du glaubst sie wären nicht von Belang. Glaube mir: früher oder später wird es Dich wieder einholen. Lass es zu und teile Dich mit. Alleine dies gibt mir immer wieder Kraft. Ratschläge sind unbedeutend in Gegenwart eines Menschen, der einfach nur zuhört und versteht ^^
Und zuletzt: Schäme Dich nie Deiner Gefühle! Das will ich nicht noch einmal hören klar? ;)
Ich wünsche Dir schöne Gedanken
Jeniqua
Götterdämmerung
Vor drei tagen verließ ich den Pfad der Dunkelheit und wagte mich in das Antlitz des Lichtes zu treten. Nach sieben Jahren des Schattendaseins war es sehr befremdlich, es weckte in mir längst vergessene Emotionen und Gefühle. Ich ließ es zu das meine Mauern die mich schützten niedergerissen wurden und Gefühle die nicht existent waren, die ich mir nur einbildete, ergriffen mich.Geblendet durch diesen Zustand veränderte ich mich, tat Dinge ohne darüber nachzudenken, ohne mir die Konsequenzen bewusst zu machen, wie ich es sonst zuvor immer machte. Wild und ungestüm stürzte ich mich, beeinflußt und getrübt durch diese neuentfachten Gedanken, in eine Welt die ich nicht begreifen konnte. Zu lange hatte ich diesen Zustand nicht durchlebt und wußte nicht mich richtig zu verhalten, mit diesen Dingen umzugehen. Wie ein kleiner Junge, unvorsichtig, wild und unverantwortungsvoll griff ich nach jemandem den ich zu begehren begonnen hatte. Jede einzelne Silbe die ich von ihr las verschlimmerte meinen zustand und ich tat blindlings Dinge, die ich sonst nie zuvor zugelassen hatte. Das nennt man sich verlieben...
Was für ein Narr ich doch gewesen bin, mir einzubilden das ich in 3 Tagen wieder lieben könnte. Ich sah in ihr die Auferstehung die Wiedergeburt meiner einstigen Liebsten. Ich ließ Illusionen zu die mir deuteten welch Gemeinsamkeiten wir doch haben. Jedes Wort von ihr wog ich in Gold und Diamanten auf, ließ vor mir ein Bild von ihr entstehen das einen Menschen darstellte, der mich anzog wie einen Magneten. Ich begehrte sie mehr und mehr, doch übersah ich, mir selbst die Frage zu stellen, ob sie das gleiche für mich empfindet. Als ich mir gestern darüber bewusst wurde erschrak ich vor mir selbst. Was hatte ich da getan? Wie konnte ich zulassen das ich abseits jeglicher Vernunft handelte? Wo war mein berechnendes durchschauendes und erfühlendes Ich geblieben? Panik ergriff mich, ich konnte nicht mehr klar denken und wurde vom selbstzerstörerischen Wahn durchflutet. Meine Gedanken zerbarsten, mein Hirn schmerzte , ich drohte den Verstand zu verlieren. Ich sehnte mich so nach meinen schützenden Mauern die mich einst umgaben, in deren inneren ich ermahnende Worte fand, die ich einst in sie graviert hatte. Erwacht aus einem Traum der meine Gedanken verblendet hatte, fand ich mich inmitten eines Lichtes das mich umgab. Von allen Seiten war ich angreifbar, schutzlos ohne meine Mauern. Der Feind war allgegenwärtig und konnte jederzeit sich auf mich stürzen. Doch von wo würde er kommen? Ich sehnte mich nach den Schatten. Der feind hatte einen Namen: "Gefühle eines anderen Menschen" und er war mächtig, hatte den Vorteil auf seiner Seite. Ich war in seinem Reich, hatte es unvorsichtig und blind betreten, das Licht.
Ich ergriff mein Schwert der Vernunft und Kühlheit, zog es blank um den Feind abzuwehren, ihn zu zerschmettern wann immer er auftauchen würde. Nervös blickte ich um mich, suchte in der Ferne nach der Heimat. Heimat die Stille und Dunkelheit beherbergte und die Stille die ich zu lieben und schätzen gelernt hatte. Ich rannte los und riß mich von ihr und den Illusionen die sie in mir erweckt hatte fort, ich rannte so schnell ich nur konnte suchte alles ab um die Schatten wiederzufinden immer mit achtsamen Blick und ausschau haltend nach dem Feind. Endlich erblickte ich einen Flecken der leicht dunkler war als das Licht in dem ich wandelte. Es wurde immer deutlicher und klarer, es war die Dunkelheit! Erleichterung machte sich in mir breit, und die Angst und Hilflosigkeit verblasste je näher ich der Dunkelheit kam. Mit einem Unheilverheißenden Grollen ergossen sich die Wolken in das Licht. Sie waren dunkel, Blitze durchzogen sie. Sie umspülten mich und nahmen mich in sich auf, und ich gab mich ihnen voller Wonne hin...
Es wurde dunkel und ich fand mich auf dem dunklen Pfade wieder. Alles war noch so wie vor 3 Tagen, gedämmtes Licht legte sich wie ein Schleier um alles was mich umgab. Die Bäume und ihre Blätter, das Gras an den Flanken des Pfades und die Steine auf dem Pfad selbst glitzerten in dem Schein. Der Wind tänzelte mir wieder leicht im Gesicht und streichelte meine Wangen. Langsam spüre ich wie der Wind an stärke zunimmt, die Bäume und Gräser beginnen plötzlich hin und her zu tanzen während der Wind immer stärker wird. Schutt und Staub werden aufgewirbelt und ich werde gezwungen meine Arme schützen in mein Gesicht zu stemmen. Es wird laut und der Wind ist nun eine Tosende Bestie die um mich herum wütet, der die Bäume aus dem boden reißt das Gras verwelken läßt. Schutt und Gestein prasseln auf meinen Körper. Ich versuche einen Blick von alledem zu erhaschen und senke leicht meinen Arm. Ich sehe eine Wand aus schwarzen Wolken am Horizont die alles zermalmt was zum Vorschein getreten ist, was von Licht getränkt war. Sie kommt immer näher und alles Licht weicht dieser Wand. Ich werde von etwas getroffen und sinke auf den Boden, sehe alles verschwommen und versinke im Schlaf....
Heute Nacht hatte ich einen Traum. Alles um mich herum war Dunkel und ich sah mich aus der Perspektive einer dritten Person. Ich kauert über einem Körper den ich in den Armen hielt. Blut trat zum vorschein da wo ihr Bauchnabel sein musste. Doch war keine Wunde zu sehen. Es war meine verstorbene Verlobte. In einem weißen seidenen Kleid lag sie ausgestreckt am Boden. Ich hielt mit meinem rechten Arm, der um ihre Schulter geschlungen war, ihren Oberkörper aufrecht. Mit der linken Hand hielt ich ihre rechte. Ich vernahm in dem Traum ihre Stimme, nur zaghaft und leise. Sie sagte:"Umarme mich bis ich sterbe, und ich werde wieder auferstehen". Der Traum verblasste langsam aber stetig.
Langsam kam ich zu mir und sah mich um, doch ich sah nichts. Die absolute Dunkelheit, die Finsternis hatte wieder Einzug genommen, wie einst als der Sturm meiner Liebe zu meiner verlobten in Stille überging. Ich sah keinen Himmel, keinen Stern. Es waren keine Bäume mehr da, kein Gras. Der Wind war nicht mehr, nichteinmal mehr ein Lüftchen. Alles war wieder wie vorher. Es war still und nur ein Dichter dunkler Nebel war existent.
Heute nachdem ich seit 3 tagen wieder eine erholsamen Schlaf hatte, kann ich wieder klar denken. Ich fasste den Entschluß ihr wieder zu schreiben, ihr zu sagen das ich wieder ich selbst bin. Ich versuchte sowenig Gefühl wie es nur ging, meinen Zeilen zu verleihen. Ich hoffe das es mir gelungen ist. Diese Liebe, nein, Verliebtheit die mich beihnahe meinen Verstand kostete werde ich um jeden Preis von mir fernhalten. Zu schmerzvoll war es, wieder irdisches Leben zu fühlen. Nein das ist nicht meine Welt. Ich baue wieder meine Mauern auf die ich so achtlos zusammenfallen lassen habe. Ich werde sie noch höher und noch unüberwindbarer machen, damit nie wieder Gefühle eines anderen Menchen mich erreichen. Ich will nie wieder so hilflos sein, so naiv, so verletzlich. Es war ein entsezliches Gefühl. Ich werde zu dem zurückkehren was ich 7 Jahre lang war. Ich werde wieder nur Gefühle senden, sie aber nicht empfangen egal in welcher Form sie mir begegnen. Daß lasse ich nicht nocheinmal zu. Ich bilde wieder diese Illusion für Aussenstehende die ihnen mein Inneres versperrt. Ich verachte diese Gefühl der Verliebtheit. Sie macht blind und lässt einen Dinge tun die weitab von jeglicher Vernunft liegen! Ich hasse diese irdische Liebe!
Mein Ziel ist der Tod , und wann dieser mich holen kommt , werde ich vom Schicksal eines Tages erfahren. Ich brauche keinen Menschen der mir Liebe versucht zu zeigen. Ich weiß wie die wahre Liebe in ihrer reinsten Form aussieht, denn ich habe sie erlebt. Ich werde mit dieser Erinnerung solange den dunklen Pfad bewandern, bis mich der Tod zu ihr bringt.
Nun setze ich meinen Weg wieder fort, wandere wieder in der Finsternis...
Ru
Vor drei tagen verließ ich den Pfad der Dunkelheit und wagte mich in das Antlitz des Lichtes zu treten. Nach sieben Jahren des Schattendaseins war es sehr befremdlich, es weckte in mir längst vergessene Emotionen und Gefühle. Ich ließ es zu das meine Mauern die mich schützten niedergerissen wurden und Gefühle die nicht existent waren, die ich mir nur einbildete, ergriffen mich.Geblendet durch diesen Zustand veränderte ich mich, tat Dinge ohne darüber nachzudenken, ohne mir die Konsequenzen bewusst zu machen, wie ich es sonst zuvor immer machte. Wild und ungestüm stürzte ich mich, beeinflußt und getrübt durch diese neuentfachten Gedanken, in eine Welt die ich nicht begreifen konnte. Zu lange hatte ich diesen Zustand nicht durchlebt und wußte nicht mich richtig zu verhalten, mit diesen Dingen umzugehen. Wie ein kleiner Junge, unvorsichtig, wild und unverantwortungsvoll griff ich nach jemandem den ich zu begehren begonnen hatte. Jede einzelne Silbe die ich von ihr las verschlimmerte meinen zustand und ich tat blindlings Dinge, die ich sonst nie zuvor zugelassen hatte. Das nennt man sich verlieben...
Was für ein Narr ich doch gewesen bin, mir einzubilden das ich in 3 Tagen wieder lieben könnte. Ich sah in ihr die Auferstehung die Wiedergeburt meiner einstigen Liebsten. Ich ließ Illusionen zu die mir deuteten welch Gemeinsamkeiten wir doch haben. Jedes Wort von ihr wog ich in Gold und Diamanten auf, ließ vor mir ein Bild von ihr entstehen das einen Menschen darstellte, der mich anzog wie einen Magneten. Ich begehrte sie mehr und mehr, doch übersah ich, mir selbst die Frage zu stellen, ob sie das gleiche für mich empfindet. Als ich mir gestern darüber bewusst wurde erschrak ich vor mir selbst. Was hatte ich da getan? Wie konnte ich zulassen das ich abseits jeglicher Vernunft handelte? Wo war mein berechnendes durchschauendes und erfühlendes Ich geblieben? Panik ergriff mich, ich konnte nicht mehr klar denken und wurde vom selbstzerstörerischen Wahn durchflutet. Meine Gedanken zerbarsten, mein Hirn schmerzte , ich drohte den Verstand zu verlieren. Ich sehnte mich so nach meinen schützenden Mauern die mich einst umgaben, in deren inneren ich ermahnende Worte fand, die ich einst in sie graviert hatte. Erwacht aus einem Traum der meine Gedanken verblendet hatte, fand ich mich inmitten eines Lichtes das mich umgab. Von allen Seiten war ich angreifbar, schutzlos ohne meine Mauern. Der Feind war allgegenwärtig und konnte jederzeit sich auf mich stürzen. Doch von wo würde er kommen? Ich sehnte mich nach den Schatten. Der feind hatte einen Namen: "Gefühle eines anderen Menschen" und er war mächtig, hatte den Vorteil auf seiner Seite. Ich war in seinem Reich, hatte es unvorsichtig und blind betreten, das Licht.
Ich ergriff mein Schwert der Vernunft und Kühlheit, zog es blank um den Feind abzuwehren, ihn zu zerschmettern wann immer er auftauchen würde. Nervös blickte ich um mich, suchte in der Ferne nach der Heimat. Heimat die Stille und Dunkelheit beherbergte und die Stille die ich zu lieben und schätzen gelernt hatte. Ich rannte los und riß mich von ihr und den Illusionen die sie in mir erweckt hatte fort, ich rannte so schnell ich nur konnte suchte alles ab um die Schatten wiederzufinden immer mit achtsamen Blick und ausschau haltend nach dem Feind. Endlich erblickte ich einen Flecken der leicht dunkler war als das Licht in dem ich wandelte. Es wurde immer deutlicher und klarer, es war die Dunkelheit! Erleichterung machte sich in mir breit, und die Angst und Hilflosigkeit verblasste je näher ich der Dunkelheit kam. Mit einem Unheilverheißenden Grollen ergossen sich die Wolken in das Licht. Sie waren dunkel, Blitze durchzogen sie. Sie umspülten mich und nahmen mich in sich auf, und ich gab mich ihnen voller Wonne hin...
Es wurde dunkel und ich fand mich auf dem dunklen Pfade wieder. Alles war noch so wie vor 3 Tagen, gedämmtes Licht legte sich wie ein Schleier um alles was mich umgab. Die Bäume und ihre Blätter, das Gras an den Flanken des Pfades und die Steine auf dem Pfad selbst glitzerten in dem Schein. Der Wind tänzelte mir wieder leicht im Gesicht und streichelte meine Wangen. Langsam spüre ich wie der Wind an stärke zunimmt, die Bäume und Gräser beginnen plötzlich hin und her zu tanzen während der Wind immer stärker wird. Schutt und Staub werden aufgewirbelt und ich werde gezwungen meine Arme schützen in mein Gesicht zu stemmen. Es wird laut und der Wind ist nun eine Tosende Bestie die um mich herum wütet, der die Bäume aus dem boden reißt das Gras verwelken läßt. Schutt und Gestein prasseln auf meinen Körper. Ich versuche einen Blick von alledem zu erhaschen und senke leicht meinen Arm. Ich sehe eine Wand aus schwarzen Wolken am Horizont die alles zermalmt was zum Vorschein getreten ist, was von Licht getränkt war. Sie kommt immer näher und alles Licht weicht dieser Wand. Ich werde von etwas getroffen und sinke auf den Boden, sehe alles verschwommen und versinke im Schlaf....
Heute Nacht hatte ich einen Traum. Alles um mich herum war Dunkel und ich sah mich aus der Perspektive einer dritten Person. Ich kauert über einem Körper den ich in den Armen hielt. Blut trat zum vorschein da wo ihr Bauchnabel sein musste. Doch war keine Wunde zu sehen. Es war meine verstorbene Verlobte. In einem weißen seidenen Kleid lag sie ausgestreckt am Boden. Ich hielt mit meinem rechten Arm, der um ihre Schulter geschlungen war, ihren Oberkörper aufrecht. Mit der linken Hand hielt ich ihre rechte. Ich vernahm in dem Traum ihre Stimme, nur zaghaft und leise. Sie sagte:"Umarme mich bis ich sterbe, und ich werde wieder auferstehen". Der Traum verblasste langsam aber stetig.
Langsam kam ich zu mir und sah mich um, doch ich sah nichts. Die absolute Dunkelheit, die Finsternis hatte wieder Einzug genommen, wie einst als der Sturm meiner Liebe zu meiner verlobten in Stille überging. Ich sah keinen Himmel, keinen Stern. Es waren keine Bäume mehr da, kein Gras. Der Wind war nicht mehr, nichteinmal mehr ein Lüftchen. Alles war wieder wie vorher. Es war still und nur ein Dichter dunkler Nebel war existent.
Heute nachdem ich seit 3 tagen wieder eine erholsamen Schlaf hatte, kann ich wieder klar denken. Ich fasste den Entschluß ihr wieder zu schreiben, ihr zu sagen das ich wieder ich selbst bin. Ich versuchte sowenig Gefühl wie es nur ging, meinen Zeilen zu verleihen. Ich hoffe das es mir gelungen ist. Diese Liebe, nein, Verliebtheit die mich beihnahe meinen Verstand kostete werde ich um jeden Preis von mir fernhalten. Zu schmerzvoll war es, wieder irdisches Leben zu fühlen. Nein das ist nicht meine Welt. Ich baue wieder meine Mauern auf die ich so achtlos zusammenfallen lassen habe. Ich werde sie noch höher und noch unüberwindbarer machen, damit nie wieder Gefühle eines anderen Menchen mich erreichen. Ich will nie wieder so hilflos sein, so naiv, so verletzlich. Es war ein entsezliches Gefühl. Ich werde zu dem zurückkehren was ich 7 Jahre lang war. Ich werde wieder nur Gefühle senden, sie aber nicht empfangen egal in welcher Form sie mir begegnen. Daß lasse ich nicht nocheinmal zu. Ich bilde wieder diese Illusion für Aussenstehende die ihnen mein Inneres versperrt. Ich verachte diese Gefühl der Verliebtheit. Sie macht blind und lässt einen Dinge tun die weitab von jeglicher Vernunft liegen! Ich hasse diese irdische Liebe!
Mein Ziel ist der Tod , und wann dieser mich holen kommt , werde ich vom Schicksal eines Tages erfahren. Ich brauche keinen Menschen der mir Liebe versucht zu zeigen. Ich weiß wie die wahre Liebe in ihrer reinsten Form aussieht, denn ich habe sie erlebt. Ich werde mit dieser Erinnerung solange den dunklen Pfad bewandern, bis mich der Tod zu ihr bringt.
Nun setze ich meinen Weg wieder fort, wandere wieder in der Finsternis...
Ru
Moin,
hab das alles mal gelesen. Ist schon heftig das alles, deswegen antworte ich aber gerade nicht.
Darf ich Dich was fragen Ru? Was ist der Zweck solcher Geschichten wie in Deinem letzten Posting?
Tagebuch? Hilferuf? Selbstmitleid?
hab das alles mal gelesen. Ist schon heftig das alles, deswegen antworte ich aber gerade nicht.
Darf ich Dich was fragen Ru? Was ist der Zweck solcher Geschichten wie in Deinem letzten Posting?
Tagebuch? Hilferuf? Selbstmitleid?
bearbeitet #20
Der Tunnel...
wenn die Dunkelheit wieder dein Herz umfasst...
nimmst du dir jemals die Chance ans Licht der Erleuchtung zu kommen...
und du prallst immer wieder gegen diese Mauer....
schlägst dir den Kopf und dein Herz blutig...
und baust eine neue Reihe auf...
Verliebtsein sein bedeuten auch Unsicherheiten...
der einfachste Weg ist, davon zu laufen...
erkenne den Wert der Situation...
und das es möglich ist, Nähe zu empfinden...
gieße dieses zarte Pflänzchen...trample nicht darauf herum....
die ilmy
ich habe das einfach aus einer Intuition heraus geschrieben als ich deinen letzten Beitrag gelesen habe... ist toll geschrieben...
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