Geldprobleme in der Beziehung...
4 Antworten1'515 AufrufeGestartet von marineblue7 ·
marineblue7Themenstart
Hallo zusammen
Ich bin seit bald 8 Jahren mit meinem Freund zusammen und seit einem guten halben Jahr wohnen wir zusammen.
Seit ich ihn kenne, war es schon immer so, dass er sein Geld gerne für sein Auto ausgibt. Bei mir ist es so, dass ich jeden Monat noch Geld auf dem Konto habe. Bei ihm ist das eher selten der Fall. Zum Glück haben wir ein gemeinsames Sparkonto für Möbel & Ferien; das ist das einzige.
Was mich bedrückt ist seine Einstellung. Er hat noch offene Steuern zu bezahlen & denkt trotzdem die ganze Zeit ans Geld ausgeben für’s Auto oder sonstiges. Als ich ihn darauf angesprochen habe, dass er zuerst die Steuern begleichen soll, anstatt schon wieder was für’s Auto auszugeben, war seine Antwort, dass die Gemeinde was von ihm will, nicht er von Ihnen. Die Antwort macht absolut keinen Sinn, ich weiss nicht was er damit sagen will? Ich finde das sehr unreif von ihm. Steuern sind scheisse, ja, aber bezahlen muss sie ja trotzdem jeder. Und am Schluss schiesst man sich ja selber ins Bein, wenn man zu spät bezahlt.
Bevor wir zusammengezogen sind, war mir das relativ egal, da ich noch zu Hause war. Gedanken machte ich mir trotzdem immer. Und jetzt wo ich mit ihm zusammen wohne, mache ich mir natürlich sehr viele Gedanken, wie das auch in der Zukunft aussehen kann. Ich möchte jetzt noch keine Kinder, aber wenn das mal soweit ist, wie soll ich mir es dann vorstellen?
Es kann ja nicht sein, dass er es erst lernt, wenn es fast schon zu spät ist. Ich weiss, dass Frauen immer viel im Voraus überlegen, aber ich sehe darin nichts schlechtes.
Wenn ich mit ihm über das Thema Geld reden möchte, blockt er eher ab, als dass er mit mir erwachsen darüber reden würde. Wenn ich dann nicht aufgebe, regt er sich extrem auf & möchte einfach seine Ruhe.
Am liebsten würde ich seine Finanzen verwalten; ihm aufzeigen wie es geht, wie man gut sparen kann & in keine Engpässe kommt. Weil von seinen Eltern hat er das nicht gelernt, die sind nicht viel besser.
Ich mache mir wirklich Sorgen, wenn er seine Einstellung gegenüber wichtigen Sachen nicht ändert. Er macht nämlich nicht nur sein Leben schwerer, sonder auch meins.
Was kann ich machen? :(
Ich weiss nicht weiter & möchte es auch nicht ignorieren.
Danke für eure Antworten.
Ich bin seit bald 8 Jahren mit meinem Freund zusammen und seit einem guten halben Jahr wohnen wir zusammen.
Seit ich ihn kenne, war es schon immer so, dass er sein Geld gerne für sein Auto ausgibt. Bei mir ist es so, dass ich jeden Monat noch Geld auf dem Konto habe. Bei ihm ist das eher selten der Fall. Zum Glück haben wir ein gemeinsames Sparkonto für Möbel & Ferien; das ist das einzige.
Was mich bedrückt ist seine Einstellung. Er hat noch offene Steuern zu bezahlen & denkt trotzdem die ganze Zeit ans Geld ausgeben für’s Auto oder sonstiges. Als ich ihn darauf angesprochen habe, dass er zuerst die Steuern begleichen soll, anstatt schon wieder was für’s Auto auszugeben, war seine Antwort, dass die Gemeinde was von ihm will, nicht er von Ihnen. Die Antwort macht absolut keinen Sinn, ich weiss nicht was er damit sagen will? Ich finde das sehr unreif von ihm. Steuern sind scheisse, ja, aber bezahlen muss sie ja trotzdem jeder. Und am Schluss schiesst man sich ja selber ins Bein, wenn man zu spät bezahlt.
Bevor wir zusammengezogen sind, war mir das relativ egal, da ich noch zu Hause war. Gedanken machte ich mir trotzdem immer. Und jetzt wo ich mit ihm zusammen wohne, mache ich mir natürlich sehr viele Gedanken, wie das auch in der Zukunft aussehen kann. Ich möchte jetzt noch keine Kinder, aber wenn das mal soweit ist, wie soll ich mir es dann vorstellen?
Es kann ja nicht sein, dass er es erst lernt, wenn es fast schon zu spät ist. Ich weiss, dass Frauen immer viel im Voraus überlegen, aber ich sehe darin nichts schlechtes.
Wenn ich mit ihm über das Thema Geld reden möchte, blockt er eher ab, als dass er mit mir erwachsen darüber reden würde. Wenn ich dann nicht aufgebe, regt er sich extrem auf & möchte einfach seine Ruhe.
Am liebsten würde ich seine Finanzen verwalten; ihm aufzeigen wie es geht, wie man gut sparen kann & in keine Engpässe kommt. Weil von seinen Eltern hat er das nicht gelernt, die sind nicht viel besser.
Ich mache mir wirklich Sorgen, wenn er seine Einstellung gegenüber wichtigen Sachen nicht ändert. Er macht nämlich nicht nur sein Leben schwerer, sonder auch meins.
Was kann ich machen? :(
Ich weiss nicht weiter & möchte es auch nicht ignorieren.
Danke für eure Antworten.
Liebe marineblue
Als erstes würde ich Dir raten, dass Du das gemeinsame Konto wieder auflöst. Dann solltest Du bei der Verwaltung nachfragen, ob er die Miete immer bezahlt. Wenn ihr gemeinsam die Wohnung gemietet habt, haftet ihr schliessli solidarisch und glaub mir, das kann ganz schön ins Auge gehen. Stell Dir mal vor er bezahlt die Miete nicht und Du darfst dann - nachdem ihr die Kündigung bekommen habt - alles alleine zurückzahlen. Leider schon einige Male gehört, zum Glück nie selber passiert. Dann würde ich genau Buch darüber führen, was Dir gehört und was ihm. Am besten sogar, du lässt das von ihm unterzeichnen. Habe ich auch gemacht und das erleichtert den Auszug ungemein, glaub mir.
Ich habe 6 Jahre mit ihm zusammengewohnt und wir hatten nie ein gemeinsames Konto. Die Möbel haben wir uns wie oben beschrieben geteilt und die Ferien habe ich mit Kreditkarte bezahlt und er hat mir die Hälfte gegeben. Hat immer super funktioniert. Heisst natürlich nicht, dass das bei euch auch super klappen muss, aber ist mal ein Denkanstoss.
Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig "inspirieren" und wünsche Dir, dass Du für Dich die richtigen Entscheidungen triffst. Was die Finanzen angeht, darf man in einer Beziehung auch mal egoistisch sein finde ich. Vorallem, wenn ihr nicht die gleiche Einstellung dazu habt.
Als erstes würde ich Dir raten, dass Du das gemeinsame Konto wieder auflöst. Dann solltest Du bei der Verwaltung nachfragen, ob er die Miete immer bezahlt. Wenn ihr gemeinsam die Wohnung gemietet habt, haftet ihr schliessli solidarisch und glaub mir, das kann ganz schön ins Auge gehen. Stell Dir mal vor er bezahlt die Miete nicht und Du darfst dann - nachdem ihr die Kündigung bekommen habt - alles alleine zurückzahlen. Leider schon einige Male gehört, zum Glück nie selber passiert. Dann würde ich genau Buch darüber führen, was Dir gehört und was ihm. Am besten sogar, du lässt das von ihm unterzeichnen. Habe ich auch gemacht und das erleichtert den Auszug ungemein, glaub mir.
Ich habe 6 Jahre mit ihm zusammengewohnt und wir hatten nie ein gemeinsames Konto. Die Möbel haben wir uns wie oben beschrieben geteilt und die Ferien habe ich mit Kreditkarte bezahlt und er hat mir die Hälfte gegeben. Hat immer super funktioniert. Heisst natürlich nicht, dass das bei euch auch super klappen muss, aber ist mal ein Denkanstoss.
Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig "inspirieren" und wünsche Dir, dass Du für Dich die richtigen Entscheidungen triffst. Was die Finanzen angeht, darf man in einer Beziehung auch mal egoistisch sein finde ich. Vorallem, wenn ihr nicht die gleiche Einstellung dazu habt.
Da mußt echt aufpassen. Wie sagt man so schön, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, denn du hast geschrieben seine Eltern sind nicht viel anders.
Es muß nicht immer so sein, dass man genauso wird wie die Eltern. Aber bei ihm ist es wohl tatsächlich so.
Ob er aus einer Suchtfamilie kommt, wo auch Süchte eine große Rolle spielen, weißt du am besten.
Hatte mal einen Kumpel der spielsüchtig war. Und ne frühere Bekannte von mir hat nen kaufsüchtigen an Land gezogen. Mach bloss keinen gemeinsamen Sachen mit dem. Ein getrenntes Konto ist allemal besser und falls ihr heiratet eine Gütertrennung abschliessen.
Nie einen Kredit mit ihm zusammen unterschreiben. Aber miete das geht leider nicht anders wie wenn beide unterschreiben. Denn im falle der Fälle, kann er dich aus der Wohnung jagen.
Also du brauchst die Sicherheit.
Wenn er nicht mit Geld umgehen kann, dann ist die Schuldenfalle nicht weit..
Und wenn du mal kinder hast darfst du alles wirklich alles aus eigener Tasche zahlen, weil er wahrscheinlich als einzigstes die Miete übernimmt und den Rest du blechen kannst dann.
So ein Mensch wird sich schwer bis gar nicht ändern. Er ist zu egoistisch und womöglich zu zwanghaft mit seinem Auto, um an andere sprich dich und eure Zukunft zu denken. Und solange er dich deshalb nicht verliert und du duldest, gibt es ja auch bekanntlich bei ihm keinen Grund kürzer zu treten.
Jetzt merkst du es nicht, aber was wenn mal bei euch, wenn er weniger geld hat, habt ihr dann noch Essen?
Ist das Grundbedürfnis wenigstens noch gedeckt bei euch? Spätestens dann wennm du hungrig ins Bett steigst, solltest du die Notbremse drücken.
Distanziere dich finanziell von ihm und zeige ihm nicht wieviel Geld du hast. Warum? Weil ich so Typen kenne, sobald die Geld riechen, kann frau schauen wo sie bleibt.
Deine Sorgen sind nicht nur sorgen, an deiner stelle wäre mir schon ein bißchen himmelangst mit so jemand...
dir einen schönen Tag, schau das du unabhängig bleibst von ihm, selbst im falle einer heirat, das wird dir viel leid und Ärger ersparen.
Und nochwas, solltet ihr einst Kinder haben und er schmeisst das Geld zum Fenster raus, dann beantrage eine Familienhilfe beim Jugendamt, die hilft euch dann als Familie auch bei den Finanzen und es bietet dir dann im Falle aller Fälle ein schutz von aussen. Das er nicht mehr machen kann was er will.
okay..
l.g
Es muß nicht immer so sein, dass man genauso wird wie die Eltern. Aber bei ihm ist es wohl tatsächlich so.
Ob er aus einer Suchtfamilie kommt, wo auch Süchte eine große Rolle spielen, weißt du am besten.
Hatte mal einen Kumpel der spielsüchtig war. Und ne frühere Bekannte von mir hat nen kaufsüchtigen an Land gezogen. Mach bloss keinen gemeinsamen Sachen mit dem. Ein getrenntes Konto ist allemal besser und falls ihr heiratet eine Gütertrennung abschliessen.
Nie einen Kredit mit ihm zusammen unterschreiben. Aber miete das geht leider nicht anders wie wenn beide unterschreiben. Denn im falle der Fälle, kann er dich aus der Wohnung jagen.
Also du brauchst die Sicherheit.
Wenn er nicht mit Geld umgehen kann, dann ist die Schuldenfalle nicht weit..
Und wenn du mal kinder hast darfst du alles wirklich alles aus eigener Tasche zahlen, weil er wahrscheinlich als einzigstes die Miete übernimmt und den Rest du blechen kannst dann.
So ein Mensch wird sich schwer bis gar nicht ändern. Er ist zu egoistisch und womöglich zu zwanghaft mit seinem Auto, um an andere sprich dich und eure Zukunft zu denken. Und solange er dich deshalb nicht verliert und du duldest, gibt es ja auch bekanntlich bei ihm keinen Grund kürzer zu treten.
Jetzt merkst du es nicht, aber was wenn mal bei euch, wenn er weniger geld hat, habt ihr dann noch Essen?
Ist das Grundbedürfnis wenigstens noch gedeckt bei euch? Spätestens dann wennm du hungrig ins Bett steigst, solltest du die Notbremse drücken.
Distanziere dich finanziell von ihm und zeige ihm nicht wieviel Geld du hast. Warum? Weil ich so Typen kenne, sobald die Geld riechen, kann frau schauen wo sie bleibt.
Deine Sorgen sind nicht nur sorgen, an deiner stelle wäre mir schon ein bißchen himmelangst mit so jemand...
dir einen schönen Tag, schau das du unabhängig bleibst von ihm, selbst im falle einer heirat, das wird dir viel leid und Ärger ersparen.
Und nochwas, solltet ihr einst Kinder haben und er schmeisst das Geld zum Fenster raus, dann beantrage eine Familienhilfe beim Jugendamt, die hilft euch dann als Familie auch bei den Finanzen und es bietet dir dann im Falle aller Fälle ein schutz von aussen. Das er nicht mehr machen kann was er will.
okay..
l.g
liebe marineblue,
ich kann dich verstehen (wegen seinem spruch mit den steuern, den ich auch daneben finde), aber auch ihn, weil er nun mal nicht so ein "auf nummer sicher"-typ ist wie du. bin ich auch nicht. ich würd mir auch extrem gegängelt vorkommen bei so jemand wie dir. in meiner familie ist es so, dass da in puncto geldausgeben totale unterschiede herrschen. meine mutter war eher die "lebefrau", die genießerin, die gerne geld ausgegeben hat, aber auch nie völlig unvernünftig war. ihr motto: Hätten wir's nicht, täten wir's nicht. mein vater: in puncto geld voll der geizhals, kann schlecht ausgeben und genießen, hat aber immer was auf dem konto, auch wenn es zum x-ten mal heißt: "kinder, ich hab jetzt überhaupt kein geld mehr". immer nagt er eigentlich am hungertuch, bloß wir blicken es nicht. mein bruder lebt gern über seine verhältnisse, gibt gern geld aus, noch mehr als meine mutter. meine schwester voll der sparfuchs, auf deren konto sich klammheimlich die tausender ansammeln, die sich aber nie was großes gönnen würde. die gibt kein geld aus, die investiert.... :rolleyes: und ich so ähnlich wie mein bruder, bloß nicht ganz so krass über die verhältnisse.
was ich sehe: wir kommen alle hin. keiner von uns ist irgendwie in der gosse gelandet. aber jeder von uns hält seine art zu leben für die allerbeste, mit abstrichen natürlich. meine eltern haben sich seinerzeit immer extremst über das thema gestritten. aber es geht auch anders, ich z.b. lerne gerade von meinem mann, der auch sehr vorsichtig ist, noch besser das geld zusammenzuhalten. und er behauptet, dass er von mir lernt, dass man sich auch ab und an mal was gönnen und sich darüber freuen kann.
an deiner stelle würde ich mich absichern und beobachten, ob er die wichtigen sachen (miete, fixkosten, steuern) zahlt. bisher hat er's ja offenbar geschafft, ohne größere verluste über die runden zu kommen? oder nicht? dass er nicht spart, finde ich nicht so schlimm. gibt er halt das geld aus, meine güte.
ich denke, es kann auch sein, dass er das mit den steuern nur gesagt hat, weil ihn deine sprüche genervt haben. mich würde sowas auch nerven, wenn ich merke, jemand würde am liebsten meine finanzen übernehmen, weil er/sie denkt, er könne das besser. bei meiner schwester nervt mich das auch immer extrem, wenn sie mir unter die nase reibt, dass sie ja sooo viel geld auf dem konto hat und sich dann mit meinem vater zusammen freut, wie toll sie sparen kann. Und wenn schon! ich mag ihren geizigen stil einfach nicht (zum parken weit weg fahren, gäste nicht anständig bewirten etc.), das ist nicht meiner, deswegen geb ich da gerne innerlich kontra.
ich würde an deiner stelle beobachten, ob dein freund für sich klarkommt mit dem was er hat und nicht in die schuldenfalle tapert. und auch nix mit ihm zusammen machen, höchstens das gemeinsame konto, aber bei heirat gütertrennung. und ansonsten würd ich mich dann aus seinen finanzen raushalten, das ist dann nämlich SEIN geld, wenn er nicht sparen will, ist das SEINE sache. bisher hat er sich ja immerhin an die regeln (einzahlen auf gemeinsames konto) gehalten. wenn er natürlich schulden anhäuft, wirds schwierig. dann ist echt not am mann. aber bis dahin könntest du dich in zurückhaltung üben. dein sparen ist evtl. NICHT der weisheit letzter schluss. meine meinung. du kannst ja dann für dich trotzdem aus nem euro die tausender zaubern.... ;)
lg liebessehnen
ich kann dich verstehen (wegen seinem spruch mit den steuern, den ich auch daneben finde), aber auch ihn, weil er nun mal nicht so ein "auf nummer sicher"-typ ist wie du. bin ich auch nicht. ich würd mir auch extrem gegängelt vorkommen bei so jemand wie dir. in meiner familie ist es so, dass da in puncto geldausgeben totale unterschiede herrschen. meine mutter war eher die "lebefrau", die genießerin, die gerne geld ausgegeben hat, aber auch nie völlig unvernünftig war. ihr motto: Hätten wir's nicht, täten wir's nicht. mein vater: in puncto geld voll der geizhals, kann schlecht ausgeben und genießen, hat aber immer was auf dem konto, auch wenn es zum x-ten mal heißt: "kinder, ich hab jetzt überhaupt kein geld mehr". immer nagt er eigentlich am hungertuch, bloß wir blicken es nicht. mein bruder lebt gern über seine verhältnisse, gibt gern geld aus, noch mehr als meine mutter. meine schwester voll der sparfuchs, auf deren konto sich klammheimlich die tausender ansammeln, die sich aber nie was großes gönnen würde. die gibt kein geld aus, die investiert.... :rolleyes: und ich so ähnlich wie mein bruder, bloß nicht ganz so krass über die verhältnisse.
was ich sehe: wir kommen alle hin. keiner von uns ist irgendwie in der gosse gelandet. aber jeder von uns hält seine art zu leben für die allerbeste, mit abstrichen natürlich. meine eltern haben sich seinerzeit immer extremst über das thema gestritten. aber es geht auch anders, ich z.b. lerne gerade von meinem mann, der auch sehr vorsichtig ist, noch besser das geld zusammenzuhalten. und er behauptet, dass er von mir lernt, dass man sich auch ab und an mal was gönnen und sich darüber freuen kann.
an deiner stelle würde ich mich absichern und beobachten, ob er die wichtigen sachen (miete, fixkosten, steuern) zahlt. bisher hat er's ja offenbar geschafft, ohne größere verluste über die runden zu kommen? oder nicht? dass er nicht spart, finde ich nicht so schlimm. gibt er halt das geld aus, meine güte.
ich denke, es kann auch sein, dass er das mit den steuern nur gesagt hat, weil ihn deine sprüche genervt haben. mich würde sowas auch nerven, wenn ich merke, jemand würde am liebsten meine finanzen übernehmen, weil er/sie denkt, er könne das besser. bei meiner schwester nervt mich das auch immer extrem, wenn sie mir unter die nase reibt, dass sie ja sooo viel geld auf dem konto hat und sich dann mit meinem vater zusammen freut, wie toll sie sparen kann. Und wenn schon! ich mag ihren geizigen stil einfach nicht (zum parken weit weg fahren, gäste nicht anständig bewirten etc.), das ist nicht meiner, deswegen geb ich da gerne innerlich kontra.
ich würde an deiner stelle beobachten, ob dein freund für sich klarkommt mit dem was er hat und nicht in die schuldenfalle tapert. und auch nix mit ihm zusammen machen, höchstens das gemeinsame konto, aber bei heirat gütertrennung. und ansonsten würd ich mich dann aus seinen finanzen raushalten, das ist dann nämlich SEIN geld, wenn er nicht sparen will, ist das SEINE sache. bisher hat er sich ja immerhin an die regeln (einzahlen auf gemeinsames konto) gehalten. wenn er natürlich schulden anhäuft, wirds schwierig. dann ist echt not am mann. aber bis dahin könntest du dich in zurückhaltung üben. dein sparen ist evtl. NICHT der weisheit letzter schluss. meine meinung. du kannst ja dann für dich trotzdem aus nem euro die tausender zaubern.... ;)
lg liebessehnen
Ich denke nicht, dass es etwas bringt, wenn du ihn ständig daraufhinweist und ihn bevormundest. Seine Finanzen verwalten würde ich schon gar nicht! So wird er es nie lernen. Es muss von ihm selber ausgehen. Er muss gewillt sein, dem Umgang mit Geld zu lernen. Ob er es vollständig ausgibt oder den letzten Rappen spart ist seine Sache, aber die Rechnungen müssen alle bezahlt werden (besonders die Steuern! Stichwort: Verzugszinsen...).
An deiner Stelle würde ich eure Finanzen strikte trennen. Und ihm auch kein Geld leihen!
An deiner Stelle würde ich eure Finanzen strikte trennen. Und ihm auch kein Geld leihen!
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