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Geschichte - Liebeskummer, Schulstress & Streit

0 Antworten2'975 AufrufeGestartet von Krutii<3 ·

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Krutii<3Themenstart
#1
Ich weiß das ist ein Zitate-Theard, aber ich dachte eine Geschichte passt am besten hier rein...

Sie spiegelt so zu sagen meine Situation wieder...

Ich schaute aus dem Fenster. Es regnete, mal wieder. Es passte zu meiner Stimmung. Oder auch nicht. Ich fühlte Momentan einfach leere. Nichts. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich zulange auf den gleichen Typen gestanden habe und er meine Gefühle nicht erwidert hatte. Schon zwei mal hatte er mir einen Korb gegeben, doch ich hatte nicht abgelassen. Wie dumm kann man nur sein. Ich hob die Augenbrauen, seufzte und drehte mich um. Ich musste mich für die Schule fertig machen. Ich ging in die Küche sagte meiner Mutter „Guten Morgen“ und fing an meinen Tee zu trinken. Essen konnte ich jetzt nicht. Meine Mutter machte meine Brotdose für die Schule fertig. Ich war ihr dankbar dafür. Da meine Mutter wusste, das ich nicht viel sagte, wenn ich noch so schlaftrunken war, redeten wir nicht. Als ich meinen Tee getrunken hatte, stand ich auf. Ich putzte meine Zähne, duschte, zog mich an, kämmte meine langen, sehr lockigen Haare und band sie zu einen Zopf zusammen. Dann fing ich an mich zu schminken. Ich sah heute mal wieder richtig erledigt aus. Mein Abdeckstift ließ immer noch die Augenringe erahnen und ich hatte richtig rote Augen, als hätte ich die Nacht durchgeheult, was ich nicht hatte. Auf einmal hörte ich die Stimme meiner Mutter: „Sarah, beeil dich der Bus kommt gleich!“ Ich verdrehte die Augen, das gleiche wie jeden morgen. Ich antwortete diesmal nicht. Mir ging es einfach auf die Nerven. Ich schminkte mich noch zuende und zog mir meine Jacke über. Dann packte ich meine Schultasche, mein Handy und meinen iPod. Das Handy stopfte ich in meine Hosentasche, während ich rief: „Tschüss!“

Ich lief die Treppe hinunter und knallte die Haustür hinter mir zu und ging hinters Haus, um mein Fahrrad zu holen. Ich schloss die Kopfhörer an meinen iPod an und schaltete ihn an. Ich steckte die Kopfhörer in meine Ohren. Ich hörte gerade das Lied ‚Savior’ von Rise Against. Ich stieg auf mein Fahrrad und fuhr zu Bushaltestelle. Da waren auch die anderen Beiden, die unseren Dorf einstiegen. Ich sagte freundlich „Hallo“ und stelle mich an meinen üblichen Platz. Der Bus kam kurz darauf und ich setzte mich nach hinten zu einer Mitschülerin, Rieke. Ich verstand mich gut mit ihr. Ich verstand mich eigentlich mit jeden aus meiner Klasse, aber wirkliche Freunde hatte ich dort nicht. Meine beste Freundin Lea war in einer Parallelklasse von mir und wir konnten uns meistens nur während der großen Pause sehen.

Mit im hinteren Teil des Busses saß ein Pärchen. Das Mädel war eine gute Freundin von Leon, der Typ auf den ich stand, oder auch nicht. Ich wusste einfach nicht was ich fühlen sollte. Das Mädchen sah verdammt gut aus und mir kamen wieder mal diese Zweifel, ob ich einfach zu hässlich war, um geliebt zu werden. Aber ich war nicht hässlich. Ich gefiel mir so, wie ich war.

„Ey, hast du Franze gemacht?“ fragte Rieke.

„Ja.“ Antwortete ich ihr und kramte schon die Sachen hervor.

„Danke!“ sagte sie.

„Und du Mathe?“

Sie nickte und holte ebenfalls ihre Sachen hervor.

So ging es fast jeden Morgen zu. Wir schrieben voneinander ab.

Als wir beim Busbahnhof ankamen sah ich den Bus von Leon. Na super, dachte ich. Und dann kam auch noch das, was zu erwarten war. Ich ging direkt hinter meinen süßen Alptraum. Ich starrte die ganze Zeit in seinen Nacken. Er war gut gebaut, groß und hatte kürzeres blondes Haar, das er vorne hochgestylt hatte. Und seine tiefblauen Augen waren der Wahnsinn.

Er drehte seinen Kopf und sah mich. Seine Augen weiteten sich kaum merklich und er tat so als hätte er mich nicht gesehen. Ar.schloch dachte ich.

Endlich kamen wir ins Schulgebäude und er bog zu den Bioräumen ab. Ich atmete auf und ging zum Treppenhaus, um nach oben zu den Klassenräumen der Mittelstufe zu gelangen. Oben angekommen ging ich den langen Gang, wie es mir vorkam, entlang. Ich hatte wie immer das Gefühl beobachtet zu werden. Dieses Gefühl hatte ich, seit jeder wusste auf wen ich stand. Irgendwer hatte mein Geheimnis einfach weiter erzählt. Ich blickte zu Boden. Endlich, die Klasse, der rettende Ort. Ich schaute auf und setzte ein trauriges Lächeln auf. Da waren Meggy, mit der ich mich am besten verstand, und ihre beste Freundin Lara. Meggy umarmte mich und sagte: „Hey, na wie geht’s?“

„Gut,“ log ich „und dir so, wie läufts so mit deinem Freund.“

„Oh super, wir haben uns am Wochenende wieder getroffen!“

„Cool!“ meinte ich und stellte meine Tasche am Platz ab und machte mich daran den Stuhl vom Tisch zu heben. Es klingelte und schon kam der Mathelehrer rein. Wir Schüler standen alle auf und begrüßten uns.

Ich war eine der wenigen, die sich im Unterricht beteiligte. Ich meldete mich eigentlich in jedem Fach, außer in Physik. Physik hasste ich einfach. Ein Wort beschrieb dieses Fach genau: Langweilig!

Vielleicht lag es an meiner guten mündlichen Mitarbeit, das ich nicht so beliebt in der Klasse war.

Das Stundenende nahte und ich ließ die zweite Stunde auch noch über mich ergehen. In der Zehnminutenpause stellte ich mich zu Meggy und hörte ihren Gesprächen zu, kam aber selber nicht zu Wort. Die nächsten zwei Sportstunden machten wir turnen. Ich war im Turnen eigentlich gut, da ich voltigierte. Sport mochte ich sowieso gerne, da ich dann alles vergessen konnte. Mein Kopf war dann leer. Aber besonders beim Voltigieren kamen mir keine schlechten Gedanken. Es lag wahrscheinlich daran, das ich bei einem Pferd war. Pferde brachten mich immer auf andere Gedanken, ich liebte sie.

Endlich war große Pause. Ich suchte in der Aula nach Lea. Ich lief freudig auf sie zu und wir umarmten uns. Wir laberten einfach drauf los.

Kommis wären echt nett ;)

LG Krutii




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