gestern und heute...(mein entzug)
4 Antworten2'786 AufrufeGestartet von padi ·
padiThemenstart
ein phlegmatisch-melancholischer nostalgiker würde in tagen wie diesem einfach abtauchen in erinnerungen an tage wie gestern.
gestern hatte das leben für ein paar stunden einen sinn bekommen und es gab etwas , wofür es sich zu kämpfen lohnte!
es ist immer ein aussichtsloser kampf gewesen, aber das war egal.
nur nicht zurück in die bedeutungslosigkeit des alltags!
auch wenn du es nicht warst - wenn ich mit dir zusammen war, fand ich immer eine antwort auf die fragen, die mich heute wieder quälen:
warum?
wozu?
mit dir fiel es mir immer so leicht, einen vorwand zu erfinden und mich selbst noch ein paar wochen länger zu belügen.
auf freunde wollte ich nicht hören, aber sie hatten recht:
ich habe mit dir meine zeit verschwendet.
aber in jeder minute, die ohne dich vergeht, versinke ich weiter in zäher gleichgültigkeit...
du bist mein untergang, so oder so.
laufe ich zu dir, renne ich in mein süßes verderben,
lass ich dich los, verliere ich den letzten halt in meinem leben.
die hassliebe, die ich dir gegenüber immer fühlte, hat sich ganz unbemerkt verflüchtigt und heute bin ich aufgewacht und habe aufgehört, zu fühlen...
heute geht es nur noch um das stillen meiner sucht.
ich bin wie auf droge, wenn ich mit dir bin
und wie auf entzug, wenn du wieder weg bist.
mit liebe hat das alles überhaupt nichts zu tun.
heute
setz ich mir meinen letzten schuss, den größten aller zeiten,
und wenn er mir nicht das herz zerreißen sollte,
dann fange ich
morgen
an
dein gift,
dass ich mir so oft spritzte,
statt mich selbst aus dem fenster im 25. stock zu werfen
und
zu leben.
so. bevor ich was zu dem hintergrund dieses textes sage, möchte ich erstmal gerne wissen, wie er bei euch angekommen ist und wie IHR ihn eigentlich interpretiert.
wegen dem satz "mit liebe hat das alles überhaupt nichts zu tun" hatte ich schon befürchtungen, so antworten zu kriegen wie "ne, alder, da biste im falschen forum!"
hihi!
aber der, der das sagt, sollte mir mal bitteschön die liebe definieren. :]
[eine sache, an der ich mir total den kopf zerbrochen habe: "das stillen" oder "die stillung"?]
gestern hatte das leben für ein paar stunden einen sinn bekommen und es gab etwas , wofür es sich zu kämpfen lohnte!
es ist immer ein aussichtsloser kampf gewesen, aber das war egal.
nur nicht zurück in die bedeutungslosigkeit des alltags!
auch wenn du es nicht warst - wenn ich mit dir zusammen war, fand ich immer eine antwort auf die fragen, die mich heute wieder quälen:
warum?
wozu?
mit dir fiel es mir immer so leicht, einen vorwand zu erfinden und mich selbst noch ein paar wochen länger zu belügen.
auf freunde wollte ich nicht hören, aber sie hatten recht:
ich habe mit dir meine zeit verschwendet.
aber in jeder minute, die ohne dich vergeht, versinke ich weiter in zäher gleichgültigkeit...
du bist mein untergang, so oder so.
laufe ich zu dir, renne ich in mein süßes verderben,
lass ich dich los, verliere ich den letzten halt in meinem leben.
die hassliebe, die ich dir gegenüber immer fühlte, hat sich ganz unbemerkt verflüchtigt und heute bin ich aufgewacht und habe aufgehört, zu fühlen...
heute geht es nur noch um das stillen meiner sucht.
ich bin wie auf droge, wenn ich mit dir bin
und wie auf entzug, wenn du wieder weg bist.
mit liebe hat das alles überhaupt nichts zu tun.
heute
setz ich mir meinen letzten schuss, den größten aller zeiten,
und wenn er mir nicht das herz zerreißen sollte,
dann fange ich
morgen
an
dein gift,
dass ich mir so oft spritzte,
statt mich selbst aus dem fenster im 25. stock zu werfen
und
zu leben.
so. bevor ich was zu dem hintergrund dieses textes sage, möchte ich erstmal gerne wissen, wie er bei euch angekommen ist und wie IHR ihn eigentlich interpretiert.
wegen dem satz "mit liebe hat das alles überhaupt nichts zu tun" hatte ich schon befürchtungen, so antworten zu kriegen wie "ne, alder, da biste im falschen forum!"
hihi!
aber der, der das sagt, sollte mir mal bitteschön die liebe definieren. :]
[eine sache, an der ich mir total den kopf zerbrochen habe: "das stillen" oder "die stillung"?]
phlegmatisch-melancholisch....
kennst du zufällig florence littauer????
bzw die bücher von ihr?
demnach bin ich cholerisch-sanguinisch....
und zum gedicht - ich kann dich total verstehen.
mir kommt die trennung auch so oft vor wie ein entzug....
kennst du zufällig florence littauer????
bzw die bücher von ihr?
demnach bin ich cholerisch-sanguinisch....
und zum gedicht - ich kann dich total verstehen.
mir kommt die trennung auch so oft vor wie ein entzug....
das mit dem
"mit liebe hat das nichts zu tun" verstehe ich so, daß die situation, dein handeln nicht mehr von liebe angetrieben wird, sondern von der sucht nach nähe, nach "ihr".
und es heißt stillen
"mit liebe hat das nichts zu tun" verstehe ich so, daß die situation, dein handeln nicht mehr von liebe angetrieben wird, sondern von der sucht nach nähe, nach "ihr".
und es heißt stillen
florence littauer kenn ich net...
ich hab nur mal bei freunden so nen "charaktertest" gemacht, bei denen man rausfindet, welches der vier temperamente (sanguinisch, phlegmatisch, cholerisch, melancholisch) am besten zu einem passt, das ging dann nach punkteverteilung.
und ich hatte genau die gleiche punktzahl bei phlegmatisch und melancholisch.
das mit der sucht hast du genau richtig verstanden. es kann nie genug sein...und macht einen am ende doch nicht glücklich.
ah, es heißt also "stillen"...ok, danke (die deutsche sprache ist manchmal schon ganz schön verflixt)
ich hab nur mal bei freunden so nen "charaktertest" gemacht, bei denen man rausfindet, welches der vier temperamente (sanguinisch, phlegmatisch, cholerisch, melancholisch) am besten zu einem passt, das ging dann nach punkteverteilung.
und ich hatte genau die gleiche punktzahl bei phlegmatisch und melancholisch.
das mit der sucht hast du genau richtig verstanden. es kann nie genug sein...und macht einen am ende doch nicht glücklich.
ah, es heißt also "stillen"...ok, danke (die deutsche sprache ist manchmal schon ganz schön verflixt)
allerdings!
das mit der prache, meine ich...
ich finde, du hast das im gedicht sehr gut ausgedrückt.
man will nähe und bekommt sie vielleicht auch, aber es reicht nicht.
und wenn man sie nicht mehr bekommt, verzweifelt man daran
das mit der prache, meine ich...
ich finde, du hast das im gedicht sehr gut ausgedrückt.
man will nähe und bekommt sie vielleicht auch, aber es reicht nicht.
und wenn man sie nicht mehr bekommt, verzweifelt man daran
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