Ich fühle mich so einsam!!!!
11 Antworten1'858 AufrufeGestartet von Zerlina ·
ZerlinaThemenstart
Hallo Ihr Lieben,
ich habe folgendes Problem:
Nachdem mein Freund und ich in den Semesterferien viel Zeit miteinander verbracht haben (5 Wochen bei mir, 2 bei ihm) und ich jetzt wieder alleine daheim bin (wir führen eine Fernbeziehung), geht es mir ganz furchtbar schlecht.
Es ist nicht nur so, dass ich ihn ganz schrecklich vermisse, sondern ich komme einfach nicht damit klar, dass er soviel Spaß hat, während ich ganz alleine daheim sitze.
Er wohnt in einem Studentenwohnheim und hat sich mit einer Gruppe angefreundet, und fast jeden Abend unternehmen sie etwas (ausgehen, Fußbal gucken, Playstation, Videoabende etc.) - während ich in meiner Einzimmerwohnung sitze und nur selten jemanden sehe - ich habe vier gute Freundinnen, sie wohnen aber fast alle außerhalb der Stadt, und alle haben sie ihren Freund hier - und so einen richtigen "Freundeskreis", wo man Vieles gemeinsam unternimmt, habe ich auch nicht.
Je glücklicher er also da ist, wo er ist, umso trauriger werde ich hier. Und weil ich weiß, dass das nicht richtig ist, fühle ich mich erst so richtig mies.
Ich kann mich überhaupt nicht mit ihm freuen, sondern denke nur: er vermisst mich ja überhaupt nicht! Ständig bin ich am herumheulen, dabei sollte ich doch für die Uni arbeiten.
Ich komme damit einfach nicht klar.
Hat irgendjemand eine Idee?
Ich bin so hilflos!
Danke, Zerlina
ich habe folgendes Problem:
Nachdem mein Freund und ich in den Semesterferien viel Zeit miteinander verbracht haben (5 Wochen bei mir, 2 bei ihm) und ich jetzt wieder alleine daheim bin (wir führen eine Fernbeziehung), geht es mir ganz furchtbar schlecht.
Es ist nicht nur so, dass ich ihn ganz schrecklich vermisse, sondern ich komme einfach nicht damit klar, dass er soviel Spaß hat, während ich ganz alleine daheim sitze.
Er wohnt in einem Studentenwohnheim und hat sich mit einer Gruppe angefreundet, und fast jeden Abend unternehmen sie etwas (ausgehen, Fußbal gucken, Playstation, Videoabende etc.) - während ich in meiner Einzimmerwohnung sitze und nur selten jemanden sehe - ich habe vier gute Freundinnen, sie wohnen aber fast alle außerhalb der Stadt, und alle haben sie ihren Freund hier - und so einen richtigen "Freundeskreis", wo man Vieles gemeinsam unternimmt, habe ich auch nicht.
Je glücklicher er also da ist, wo er ist, umso trauriger werde ich hier. Und weil ich weiß, dass das nicht richtig ist, fühle ich mich erst so richtig mies.
Ich kann mich überhaupt nicht mit ihm freuen, sondern denke nur: er vermisst mich ja überhaupt nicht! Ständig bin ich am herumheulen, dabei sollte ich doch für die Uni arbeiten.
Ich komme damit einfach nicht klar.
Hat irgendjemand eine Idee?
Ich bin so hilflos!
Danke, Zerlina
Hey!
Kann gut nachvollziehen wie's dir geht.
Du könntest dir doch eine Beschäftigung suchen, etwas das dir Spass macht.
Denn nur deprimiert rum zu sitzen, macht es nur noch schlimmer.
Und mit deinen Freundinnen kannst du doch trotzdem was unternehmen, auch wenn sie alle einen Freund haben
grüsse
Cat
Kann gut nachvollziehen wie's dir geht.
Du könntest dir doch eine Beschäftigung suchen, etwas das dir Spass macht.
Denn nur deprimiert rum zu sitzen, macht es nur noch schlimmer.
Und mit deinen Freundinnen kannst du doch trotzdem was unternehmen, auch wenn sie alle einen Freund haben
grüsse
Cat
:trost:
< weiss wies dir geht
ich hab damals viiiiel geschlafen, gelesen, sport gemacht, versucht neue menschen kennenzulernen..
oder neues hobby..
irgendwie ablenken
ich glaub dein freund wirds auch lieber hörn wenn er merkt dir geht es auch gut =)
schaffst schon =)
< weiss wies dir geht
ich hab damals viiiiel geschlafen, gelesen, sport gemacht, versucht neue menschen kennenzulernen..
oder neues hobby..
irgendwie ablenken
ich glaub dein freund wirds auch lieber hörn wenn er merkt dir geht es auch gut =)
schaffst schon =)
Liebe Cat & Woodstock,
danke für Eure Antworten und Euren Zuspruch!
Ihr habt Recht, ich sollte mehr unternehmen. Ich habe auch gestern eine Telefonseelsorge angerufen, nachdem ich über eine Stunde da gesessen und geweint habe. Es hat mir richtig gut getan, dass mir einmal jemand einfach nur zugehört und Fragen gestellt hat. Ich habe mich danach entschlossen, dass ich psychologische Hilfe in Anspruch nehmen möchte -- denn es ist ja eben nicht nur, dass ich ihn vermisse, sondern ich fühle mich wie in einem Loch, aus dem ich selbst nicht mehr herauskomme - außerdem habe ich gemerkt, dass ich mir zwar von Herzen Freunde bzw. einen Freundeskreis wünsche, aber dass ich doch tief im Innern immer misstrauisch bin und denke: die mögen mich doch alle gar nicht, ich gehöre doch gar nicht dazu --- und auch bei meinem Freund habe ich in den letzten Tagen immer wieder gedacht: er vermisst dich doch überhaupt nicht, schau mal, wie happy er ist ohne dich, er wäre vielleicht besser dran ganz ohne Dich!
Wir haben dann abends nochmal telefoniert (...nachdem er vom Fussballschauen zurückgekommen ist) und er hat etwas gesagt von wegen, wir müssten jetzt eben unsere eigenen Leben führen und selbst zurecht kommen.. -- Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich das nicht schön fand. Ich kann doch nicht einfach von 100% Beziehung (die Wochen, in denen wir zusammen waren) auf 2% schalten und einfach nicht mehr an ihn denken. Außerdem will ich das gar nicht, ich will doch mein Leben mit ihm teilen, zumindest am Telefon, und ich möchte auch an seinem Leben teilhaben und möchte, dass er sich für mich interessiert.. und ich habe nicht den Eindruck, dass das von ihm zurückkommt. Tja, vor ein paar Wochen hat er mir noch gesagt, er könne und wolle ohne mich nicht mehr leben, und jetzt diese Worte...
Ich habe zwar keine Angst, dass er mich verlassen will, denn er sagt, versucht nur, sich ein Leben hier in Europa aufzubauen (er ist kein Europäer), weil er mit mir zusammen sein will und hier bleiben will. Aber ich möchte das doch mit ihm gemeinsan tun!
Ich denke mir immer, wenn ich schon wieder Uni hätte, wäre es nur halb so schlimm, dann habe ich ja tagsüber viel zu tun -- aber in den Semesterferien ist es nicht so leicht.
Gestern war auch eine Freundin zum Essen bei mir, wir haben uns super amüsiert -- aber sobald sie weg war, bin ich sofort wieder in mein Loch zurückgefallen.
Ich habe mir aber heute ein Herz gefasst und bei einem Chor angerufen (ich weiß, dass sie Leute suchen), ob ich da mitmachen kann. Jetzt habe ich zumindest für morgen abend schon etwas vor :-)
Und heute abend gehe ich mit einer Freundin ins Kino :-)
Trotzdem sitze ich ständig wie auf Kohlen, warte auf eine Email, eine Sms, einen Anruf.. irgendein Lebenszeichen, ein Zeichen, dass er sich für mich interessiert, dass er mich vermisst.. aber es kommt einfach nichts, null, niente.
... hoffentlich wird das bald besser!
Liebe Grüße,
Z.
danke für Eure Antworten und Euren Zuspruch!
Ihr habt Recht, ich sollte mehr unternehmen. Ich habe auch gestern eine Telefonseelsorge angerufen, nachdem ich über eine Stunde da gesessen und geweint habe. Es hat mir richtig gut getan, dass mir einmal jemand einfach nur zugehört und Fragen gestellt hat. Ich habe mich danach entschlossen, dass ich psychologische Hilfe in Anspruch nehmen möchte -- denn es ist ja eben nicht nur, dass ich ihn vermisse, sondern ich fühle mich wie in einem Loch, aus dem ich selbst nicht mehr herauskomme - außerdem habe ich gemerkt, dass ich mir zwar von Herzen Freunde bzw. einen Freundeskreis wünsche, aber dass ich doch tief im Innern immer misstrauisch bin und denke: die mögen mich doch alle gar nicht, ich gehöre doch gar nicht dazu --- und auch bei meinem Freund habe ich in den letzten Tagen immer wieder gedacht: er vermisst dich doch überhaupt nicht, schau mal, wie happy er ist ohne dich, er wäre vielleicht besser dran ganz ohne Dich!
Wir haben dann abends nochmal telefoniert (...nachdem er vom Fussballschauen zurückgekommen ist) und er hat etwas gesagt von wegen, wir müssten jetzt eben unsere eigenen Leben führen und selbst zurecht kommen.. -- Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich das nicht schön fand. Ich kann doch nicht einfach von 100% Beziehung (die Wochen, in denen wir zusammen waren) auf 2% schalten und einfach nicht mehr an ihn denken. Außerdem will ich das gar nicht, ich will doch mein Leben mit ihm teilen, zumindest am Telefon, und ich möchte auch an seinem Leben teilhaben und möchte, dass er sich für mich interessiert.. und ich habe nicht den Eindruck, dass das von ihm zurückkommt. Tja, vor ein paar Wochen hat er mir noch gesagt, er könne und wolle ohne mich nicht mehr leben, und jetzt diese Worte...
Ich habe zwar keine Angst, dass er mich verlassen will, denn er sagt, versucht nur, sich ein Leben hier in Europa aufzubauen (er ist kein Europäer), weil er mit mir zusammen sein will und hier bleiben will. Aber ich möchte das doch mit ihm gemeinsan tun!
Ich denke mir immer, wenn ich schon wieder Uni hätte, wäre es nur halb so schlimm, dann habe ich ja tagsüber viel zu tun -- aber in den Semesterferien ist es nicht so leicht.
Gestern war auch eine Freundin zum Essen bei mir, wir haben uns super amüsiert -- aber sobald sie weg war, bin ich sofort wieder in mein Loch zurückgefallen.
Ich habe mir aber heute ein Herz gefasst und bei einem Chor angerufen (ich weiß, dass sie Leute suchen), ob ich da mitmachen kann. Jetzt habe ich zumindest für morgen abend schon etwas vor :-)
Und heute abend gehe ich mit einer Freundin ins Kino :-)
Trotzdem sitze ich ständig wie auf Kohlen, warte auf eine Email, eine Sms, einen Anruf.. irgendein Lebenszeichen, ein Zeichen, dass er sich für mich interessiert, dass er mich vermisst.. aber es kommt einfach nichts, null, niente.
... hoffentlich wird das bald besser!
Liebe Grüße,
Z.
Hallo Zerlina,
ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen, Du solltest wirklich mehr unternehmen.
Weiß Dein Freund eigentlich, dass Du Probleme mit dem allein sein hast? Hast Du mit ihm schon mal darüber gesprochen, dass Du denkst, dass er Dich nicht vermisst?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er Dich nicht vermisst, er macht eben das beste daraus, er lenkt sich ab und das solltest Du auch.
Ich glaube auch, dass Du zuviel hinein interpretierst, was er sagt, ich denke nicht, dass er das so gemeint hat, wie Du es verstanden hast.
Rede mal mit ihm darüber, es werden sich einige Mißverständnisse aufklären.
Kopf hoch. :trost:
ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen, Du solltest wirklich mehr unternehmen.
Weiß Dein Freund eigentlich, dass Du Probleme mit dem allein sein hast? Hast Du mit ihm schon mal darüber gesprochen, dass Du denkst, dass er Dich nicht vermisst?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er Dich nicht vermisst, er macht eben das beste daraus, er lenkt sich ab und das solltest Du auch.
Ich glaube auch, dass Du zuviel hinein interpretierst, was er sagt, ich denke nicht, dass er das so gemeint hat, wie Du es verstanden hast.
Rede mal mit ihm darüber, es werden sich einige Mißverständnisse aufklären.
Kopf hoch. :trost:
Hallo barlita,
danke Dir für Deine Antwort! Ja, Ihr habt alle recht: ich sollte mehr unternehmen! Und ich habe ja auch schon Besserung gelobt (und ich gehe morgen auch wirklich in den Chor!) - es fällt mir nur unheimlich schwer, alleine irgendwohin zu gehen. Im Sommer habe ich es geschafft, ein paar Mal alleine schwimmen zu gehen -- aber bis ich den Entschluss in die Tat umgesetzt habe, das hat gedauert, das könnt Ihr mir glauben. Ich finde dann nämlich immer im letzten Augenblick eine Ausrede, warum ich doch nicht hingehen kann -- als hätte ich Angst davor. Ich muss mich jedesmal selbst überwinden.
Es ist, als wäre ich alleine nur ein halber Mensch.
Ja, ich habe meinem Freund gestern auch von der Telefeonseelsorge erzählt - das hat ihm, glaube ich, nicht so gepasst (dass ich einem fremden Menschen einfach so alles erzähle) und dass ich zum Psychologen gehen will, schmeckt ihm auch nicht so richtig, aber er hat mir dann gesagt, er hätte nichts dagegen. Er wollte natürlich wissen, was ich der Frau am Telefon gesagt habe, und ich habe versucht, eine schonende und möglichst kurze Zusammenfassung zu geben. Da war natürlich auf jeden Fall mit drin, dass ich den Eindruck habe, dass er mich gar nicht vermisst.
Er wollte mir dann helfen (glaube ich) -- aber statt dass er mich und meine Probleme einfach mal ernst nimmt, bezieht er alles auf sich (auch alles, was gar nichts mit ihm zu tun hat) --- und hat eine halbe Stunde nur über sich selbst geredet, von wegen, was ER braucht und was ER will und warum ER was wo wie tut und warum..dabei weiß ich doch, dass er Freunde braucht und nicht nur immer vor dem PC sitzen will -- und ich bin ihm ja auch nicht böse, ich hätte nur gerne, dass er mich hin und wieder fühlen lässt, dass ich ihm auch fehle, mir mal eine Email schickt, oder eine Sms oder...
Ich habe ihn vorhin angerufen (ich traue mich schon fast gar nicht, aus Angst, er ist wieder so kurz angebunden und hat keine Zeit für mich, aber heute abend sind wir beide weg) und ich habe gesagt, ich würde gerne übers Wochenende zu ihm kommen. Er hat gemeint "ok, wenn Du willst" - besonders freudig klang es ja nicht gerade.
Ich habe mir auch vorgenommen, nicht mehr so oft anzurufen, und mich nicht mehr so oft bei ihm zu melden. Vielleicht klammere ich ja einfach gerade ein bisschen zu stark, und er distanziert sich deswegen. Vielleicht braucht er einfach ein bisschen Zeit, um mich zu vermissen...
Was meint Ihr, könnte da etwas dran sein, oder phantasiere ich gerade?
Danke für Eure Hilfe, ich bin schon nicht mehr ganz so schlimm traurig (auch wenn ich mich noch etwas verloren fühle),
liebe Grüße,
Z.
danke Dir für Deine Antwort! Ja, Ihr habt alle recht: ich sollte mehr unternehmen! Und ich habe ja auch schon Besserung gelobt (und ich gehe morgen auch wirklich in den Chor!) - es fällt mir nur unheimlich schwer, alleine irgendwohin zu gehen. Im Sommer habe ich es geschafft, ein paar Mal alleine schwimmen zu gehen -- aber bis ich den Entschluss in die Tat umgesetzt habe, das hat gedauert, das könnt Ihr mir glauben. Ich finde dann nämlich immer im letzten Augenblick eine Ausrede, warum ich doch nicht hingehen kann -- als hätte ich Angst davor. Ich muss mich jedesmal selbst überwinden.
Es ist, als wäre ich alleine nur ein halber Mensch.
Ja, ich habe meinem Freund gestern auch von der Telefeonseelsorge erzählt - das hat ihm, glaube ich, nicht so gepasst (dass ich einem fremden Menschen einfach so alles erzähle) und dass ich zum Psychologen gehen will, schmeckt ihm auch nicht so richtig, aber er hat mir dann gesagt, er hätte nichts dagegen. Er wollte natürlich wissen, was ich der Frau am Telefon gesagt habe, und ich habe versucht, eine schonende und möglichst kurze Zusammenfassung zu geben. Da war natürlich auf jeden Fall mit drin, dass ich den Eindruck habe, dass er mich gar nicht vermisst.
Er wollte mir dann helfen (glaube ich) -- aber statt dass er mich und meine Probleme einfach mal ernst nimmt, bezieht er alles auf sich (auch alles, was gar nichts mit ihm zu tun hat) --- und hat eine halbe Stunde nur über sich selbst geredet, von wegen, was ER braucht und was ER will und warum ER was wo wie tut und warum..dabei weiß ich doch, dass er Freunde braucht und nicht nur immer vor dem PC sitzen will -- und ich bin ihm ja auch nicht böse, ich hätte nur gerne, dass er mich hin und wieder fühlen lässt, dass ich ihm auch fehle, mir mal eine Email schickt, oder eine Sms oder...
Ich habe ihn vorhin angerufen (ich traue mich schon fast gar nicht, aus Angst, er ist wieder so kurz angebunden und hat keine Zeit für mich, aber heute abend sind wir beide weg) und ich habe gesagt, ich würde gerne übers Wochenende zu ihm kommen. Er hat gemeint "ok, wenn Du willst" - besonders freudig klang es ja nicht gerade.
Ich habe mir auch vorgenommen, nicht mehr so oft anzurufen, und mich nicht mehr so oft bei ihm zu melden. Vielleicht klammere ich ja einfach gerade ein bisschen zu stark, und er distanziert sich deswegen. Vielleicht braucht er einfach ein bisschen Zeit, um mich zu vermissen...
Was meint Ihr, könnte da etwas dran sein, oder phantasiere ich gerade?
Danke für Eure Hilfe, ich bin schon nicht mehr ganz so schlimm traurig (auch wenn ich mich noch etwas verloren fühle),
liebe Grüße,
Z.
Hey!
Wollte nur sagen, dass ich es echt toll von dir finde,
dass du so schnell was unternommen hast.
Chor, Kino, Essen.........klingt doch gut.
Hoffe für dich, dass es noch besser wird :schmatz:
glg
Cat
Wollte nur sagen, dass ich es echt toll von dir finde,
dass du so schnell was unternommen hast.
Chor, Kino, Essen.........klingt doch gut.
Hoffe für dich, dass es noch besser wird :schmatz:
glg
Cat
Liebe Cat,
danke für Deine Ermutigung!
Ich fühlte mich heute zwar schon ein klein wenig besser, aber trotzdem.. ständig denke ich an ihn, will ihn anrufen, mit ihm reden..
Aber offensichtlich interessiert es ihn überhaupt nicht, mein kleines Leben.
Gestern abend hat er mich nicht angerufen - naja gut, er hat mir eine Email geschickt: Du kanns tmich anrufen, wenn Du willst --- oh wie gnädig, ich "darf" jetzt anrufen!!!! (Außerdem habe ich die Email erst heute morgen gesehen, ok, mein Fehler).
Ich bin heute vom Zahnarzt zurücgekommen und dachte, fein, ruf ihn an, (schließlich gehe ich heute abend in den Chor) -- und was ist das erste, was er sagt? Hör mal Z., ich bin gerade am Gehen, wir gehen Fußball gucken (im Stadion). Ich konnte ihm grade noch so sagen, was der Besuch beim Zahnarzt ergeben hat -- und dann: ja, sorry, ich muss jetzt weg, tschüss, take care.
(Kein: ich vermiss Dich, Kein: ich liebe Dich, Kein: Du fehlst mir, NICHTS)
Und jetzt sitze ich da und heule wieder -- na toll!!!
Sagt es mir: übertreibe ich? Liegt es daran, dass ich meine Tage habe? Habe ich eine Depression? Liegt alles nur an mir?
Dann habe ich heute extra noch Sachen für ihn eingekauft, die er mag, um sie ihm morgen mitzubringen. Am liebsten würde ich jetzt alles in den Müll schmeißen. Ich bin so BLÖD!
Alles Liebe Eure verzweifelte Z.
danke für Deine Ermutigung!
Ich fühlte mich heute zwar schon ein klein wenig besser, aber trotzdem.. ständig denke ich an ihn, will ihn anrufen, mit ihm reden..
Aber offensichtlich interessiert es ihn überhaupt nicht, mein kleines Leben.
Gestern abend hat er mich nicht angerufen - naja gut, er hat mir eine Email geschickt: Du kanns tmich anrufen, wenn Du willst --- oh wie gnädig, ich "darf" jetzt anrufen!!!! (Außerdem habe ich die Email erst heute morgen gesehen, ok, mein Fehler).
Ich bin heute vom Zahnarzt zurücgekommen und dachte, fein, ruf ihn an, (schließlich gehe ich heute abend in den Chor) -- und was ist das erste, was er sagt? Hör mal Z., ich bin gerade am Gehen, wir gehen Fußball gucken (im Stadion). Ich konnte ihm grade noch so sagen, was der Besuch beim Zahnarzt ergeben hat -- und dann: ja, sorry, ich muss jetzt weg, tschüss, take care.
(Kein: ich vermiss Dich, Kein: ich liebe Dich, Kein: Du fehlst mir, NICHTS)
Und jetzt sitze ich da und heule wieder -- na toll!!!
Sagt es mir: übertreibe ich? Liegt es daran, dass ich meine Tage habe? Habe ich eine Depression? Liegt alles nur an mir?
Dann habe ich heute extra noch Sachen für ihn eingekauft, die er mag, um sie ihm morgen mitzubringen. Am liebsten würde ich jetzt alles in den Müll schmeißen. Ich bin so BLÖD!
Alles Liebe Eure verzweifelte Z.
hallo zerlina :trost:
Ich glaube, du solltest versuchen, das verhalten deines freundes nicht zu sehr auf dich zu beziehen. Er war gerade am gehen und in eile, ich denke nicht, dass er seine kurzangebundenheit abweisend gemeint hat. Ich wuerde an deiner stelle jetzt erstmal da weiter machen, wo du ja schon angefangen hast: versuchen, mehr fuer dich selbst zu machen. die chor-sache ist schon mal super. Vielleicht gibt es ja noch mehr “hobbies” die du auch alleine machen koenntest? Z.b. sport? Somit koenntest du schon einige abende in der woche fuellen und schaffst dir allmaehlich ein eigenes spannendes leben. Ich glaub, dein problem ist v.a., dass du ein bisschen auf das leben deines freundes eifersuechtig bist und sozusagen sein leben leben moechtest. Aber fuer ein ausgefuelltes leben bist du ganz alleine verantwortlich, das kann dir dein freund nicht geben, das musst du selber tun. Anstatt dein leben mit dem anderer zu vergleichen, solltest du versuchen, das in deinem leben zu aendern, mit dem du nicht zufrieden bist. Ich weiss, das ist nicht immer so einfach und auch kein kurzfristiger prozess. Aber du bist schon auf dem richtigen weg dahin und wirst aus deiner schlechten stimmung bestimmt auch bald wieder aus eigener kraft herauskommen. Dein freund spuert unbewusst, dass du auf seine ganzen unternehmungen etwas eifersuechtig bist und ich denke, er zieht sich deswegen zurueck. Er moechte sich nicht dafuer verteidigen und auch wenn du ihn gar nicht deswegen angreifst, sondern ihm nur generell erzaehlst, dass du dich einsam fuehlst, empfindet er das vielleicht trotzdem als schuldzuweisung oder hat das gefuehl, er muss ein schlechtes gewissen deswegen haben, weil er viel unternimmt und du nicht. Sicher waere es schoen, wenn er in dieser zeit mehr auf dich eingehen wuerde, aber ich denke, das kommt von selber wieder, wenn du dein leben nicht mehr so auf ihn konzentrierst.
Versuch auch, dir selber nicht so einen erwartungszwang aufzulegen. Du musst nicht immer was unternehmen… manchmal kann es auch schoen sein, einfach zu hause zu bleiben, sich was schoenes zu kochen, ein dvd zu schauen, ein buch zu lesen, whatever. Versuch, das nicht als versagen deinerseits zu deuten, wenn du nicht immer jemanden zum ausgehen hast.
lg
rabe
Ich glaube, du solltest versuchen, das verhalten deines freundes nicht zu sehr auf dich zu beziehen. Er war gerade am gehen und in eile, ich denke nicht, dass er seine kurzangebundenheit abweisend gemeint hat. Ich wuerde an deiner stelle jetzt erstmal da weiter machen, wo du ja schon angefangen hast: versuchen, mehr fuer dich selbst zu machen. die chor-sache ist schon mal super. Vielleicht gibt es ja noch mehr “hobbies” die du auch alleine machen koenntest? Z.b. sport? Somit koenntest du schon einige abende in der woche fuellen und schaffst dir allmaehlich ein eigenes spannendes leben. Ich glaub, dein problem ist v.a., dass du ein bisschen auf das leben deines freundes eifersuechtig bist und sozusagen sein leben leben moechtest. Aber fuer ein ausgefuelltes leben bist du ganz alleine verantwortlich, das kann dir dein freund nicht geben, das musst du selber tun. Anstatt dein leben mit dem anderer zu vergleichen, solltest du versuchen, das in deinem leben zu aendern, mit dem du nicht zufrieden bist. Ich weiss, das ist nicht immer so einfach und auch kein kurzfristiger prozess. Aber du bist schon auf dem richtigen weg dahin und wirst aus deiner schlechten stimmung bestimmt auch bald wieder aus eigener kraft herauskommen. Dein freund spuert unbewusst, dass du auf seine ganzen unternehmungen etwas eifersuechtig bist und ich denke, er zieht sich deswegen zurueck. Er moechte sich nicht dafuer verteidigen und auch wenn du ihn gar nicht deswegen angreifst, sondern ihm nur generell erzaehlst, dass du dich einsam fuehlst, empfindet er das vielleicht trotzdem als schuldzuweisung oder hat das gefuehl, er muss ein schlechtes gewissen deswegen haben, weil er viel unternimmt und du nicht. Sicher waere es schoen, wenn er in dieser zeit mehr auf dich eingehen wuerde, aber ich denke, das kommt von selber wieder, wenn du dein leben nicht mehr so auf ihn konzentrierst.
Versuch auch, dir selber nicht so einen erwartungszwang aufzulegen. Du musst nicht immer was unternehmen… manchmal kann es auch schoen sein, einfach zu hause zu bleiben, sich was schoenes zu kochen, ein dvd zu schauen, ein buch zu lesen, whatever. Versuch, das nicht als versagen deinerseits zu deuten, wenn du nicht immer jemanden zum ausgehen hast.
lg
rabe
Liebe Rabe,
danke Dir für Deine lieben Worte!
Ja, möglicherweise bin ich schon ein wenig eifersüchtig... Vermutlich hast Du völlig recht (mit allem!)
Mein Problem ist auch: ich habe noch Semesterferien und somit massig Zeit. Andererseits muss ich noch Arbeiten schreiben, und ich habe irgendwie das Gefühl, das schaffe ich nicht, und immer, wenn ich etwas anderes mache, hab e ich ein schlechtes Gewissen.
Also fühle ich mich doppelt als Versagerin: einsam und dann auch noch unfähig.
Andererseits bin ich schon ein bisschen enttäuscht von meinem Freund. Er hatte im Frühling auch Probleme, fühlte sich schlecht und verloren, und ich war immer für ihn da, habe ihn getröstet, versucht, ihm zu helfen. Und vor zwei Wochen hatte er Nachprüfungen und Angst, es nicht zu schaffen. Und wer war immer für ihn da und hat ihn ermutigt, ihm seine Panik genommen? Einmal dürft ihr raten!
Aber Du hast Recht: ich muss für mein eigenes Leben sorgen. Doch es fällt mir so schwer, denn alles, was ich will, ist mit ihm zusammen sein. Andere Leute interessieren mich eigentlich gar nicht sosehr. Ich dachte immer, wir finden zusammen Freunde, bauen uns gemeinsam einen Freundeskreis auf... aber mit der Distanz kann das vermutlich gar nicht funktionieren.
Liebe Grüße, Z.
danke Dir für Deine lieben Worte!
Ja, möglicherweise bin ich schon ein wenig eifersüchtig... Vermutlich hast Du völlig recht (mit allem!)
Mein Problem ist auch: ich habe noch Semesterferien und somit massig Zeit. Andererseits muss ich noch Arbeiten schreiben, und ich habe irgendwie das Gefühl, das schaffe ich nicht, und immer, wenn ich etwas anderes mache, hab e ich ein schlechtes Gewissen.
Also fühle ich mich doppelt als Versagerin: einsam und dann auch noch unfähig.
Andererseits bin ich schon ein bisschen enttäuscht von meinem Freund. Er hatte im Frühling auch Probleme, fühlte sich schlecht und verloren, und ich war immer für ihn da, habe ihn getröstet, versucht, ihm zu helfen. Und vor zwei Wochen hatte er Nachprüfungen und Angst, es nicht zu schaffen. Und wer war immer für ihn da und hat ihn ermutigt, ihm seine Panik genommen? Einmal dürft ihr raten!
Aber Du hast Recht: ich muss für mein eigenes Leben sorgen. Doch es fällt mir so schwer, denn alles, was ich will, ist mit ihm zusammen sein. Andere Leute interessieren mich eigentlich gar nicht sosehr. Ich dachte immer, wir finden zusammen Freunde, bauen uns gemeinsam einen Freundeskreis auf... aber mit der Distanz kann das vermutlich gar nicht funktionieren.
Liebe Grüße, Z.
Hallo!
Ne ich finde nicht, dass das an dir liegt.
Aber es ist halt so, dass wenn es einem nicht gut geht, sowieso
jede Kleinigkeit es noch schlimmer macht.
Aber nur weil er dir am Telefon nicht gesagt hat, dass er dich liebt, heisst das ja nicht, dass er das nicht tut.
Du vermisst ihn halt und hast Angst, dass es ihm nicht so geht.
Dabei ist er halt einfach andauernd beschäftigt (mit Fussball kucken) darum kommt er gar nicht so oft zum denken :)
Aber du hast ja jetzt den Chor. Und morgen siehst du ihn.
Hat es den Spass gemacht beim singen?
Alles Liebe
Cat
Ne ich finde nicht, dass das an dir liegt.
Aber es ist halt so, dass wenn es einem nicht gut geht, sowieso
jede Kleinigkeit es noch schlimmer macht.
Aber nur weil er dir am Telefon nicht gesagt hat, dass er dich liebt, heisst das ja nicht, dass er das nicht tut.
Du vermisst ihn halt und hast Angst, dass es ihm nicht so geht.
Dabei ist er halt einfach andauernd beschäftigt (mit Fussball kucken) darum kommt er gar nicht so oft zum denken :)
Aber du hast ja jetzt den Chor. Und morgen siehst du ihn.
Hat es den Spass gemacht beim singen?
Alles Liebe
Cat
hallo zerlina,
ich kenne das gefuehl, dass einem nichts gelingt, bzw., das gefuehl, sich auf etwas nicht konzentrieren zu koennen, weil es einem gerade generell nicht gut geht.
Vielleicht kannst du dir ja mal ausrechnen, wie viele seiten am tag du schreiben musst, damit du die arbeiten noch rechtzeitig fertig kriegst und dir dann auch erlauben, nachdem du diese seiten geschrieben hast, das alles mal liegen zu lassen und zwar ohne schlechtes gewissen? Wenn’s grad gut laeuft, dann machst du mehr, und dieses kontingent an “ueberseiten” kannst du dann auch wieder einloesen, wenn’s mal grad gar nicht laufen will. oft hilft es schon, wenn man einen festen zeitplan hat.
Ich mach das bei der arbeit auch manchmal so… wenn ich weiss, ich muss was erledigen, das mir schwer faellt oder lange dauert, etc., dann ueberleg ich mir wieviel davon ich mindestens pro tag erledigen muss, damit ich es rechtzeitig fertig krieg. Und dann zwing ich mich dazu, genau soviel zu tun (und wenn’s grad geht, natuerlich auch mehr), aber kann dann den rest des tages mich mit dingen beschaeftigen, die mehr spass machen ohne ein schlechtes gewissen deswegen zu haben. Ich weiss zwar, die arbeit muss noch erledigt werden, aber ich hab eben einen zeitplan dafuer und dieser zeitplan sieht eben auch pausen vor…
Ich kann auch verstehen, dass du von deinem freund ein bisschen enttaeuscht bist. Aber ueberleg mal, sein problem, die angst vor der pruefung, hatte ueberhaupt keine kritik an dir mit beeinhaltet. Waehrend er es vielleicht indirekt schon als vorwort empfindet, wenn du ihm erzaehlst, dass du dich einsam fuehlst. Ich glaub schon, dass er sich deshalb ein bisschen in verteidigungshaltung begibt und dir vielleicht von vornherein gar nicht richtig zuhoeren will. Ich sag nicht, dass sein verhalten richtig ist, aber ich glaub, dass die loesung deines problems nicht an deinem freund liegt.
manche menschen (und ich zaehl mich da uebrigens auch dazu) haben recht hohe ansprueche was freundschaften/bekanntschaften angeht (z.b. verbringe ich teils zeit lieber alleine als mit leuten, die ich nicht so interessant finde), aber ich hab zumindest die erfahrung gemacht, dass man so offen wie nur moeglich fuer neue bekanntschaften sein sollte, denn man lernt immer wieder menschen kennen, mit denen man eben auch wirklich oft zeit verbringen moechte und zwischendurch kann man auch spass haben mit menschen, mit denen man nur ab und zu mal was machen moechte. Und in den momenten, in denen du dich bewusst dafuer entscheidest, lieber alleine etwas zu machen (anstatt gezwungenermassen), kannst du das alleinesein auch geniessen.
manchmal muss man sich auch zu etwas zwingen. am montag z.b. hab ich mich einfach nur mies gefuehlt und wollte heim nach der arbeit anstatt mit kollegen auszugehen wie geplant. bin dann doch mitgegangen und es war soooo viel besser als zu hause zu sitzen und mich selbst zu bemitleiden…
lg
rabe
ich kenne das gefuehl, dass einem nichts gelingt, bzw., das gefuehl, sich auf etwas nicht konzentrieren zu koennen, weil es einem gerade generell nicht gut geht.
Vielleicht kannst du dir ja mal ausrechnen, wie viele seiten am tag du schreiben musst, damit du die arbeiten noch rechtzeitig fertig kriegst und dir dann auch erlauben, nachdem du diese seiten geschrieben hast, das alles mal liegen zu lassen und zwar ohne schlechtes gewissen? Wenn’s grad gut laeuft, dann machst du mehr, und dieses kontingent an “ueberseiten” kannst du dann auch wieder einloesen, wenn’s mal grad gar nicht laufen will. oft hilft es schon, wenn man einen festen zeitplan hat.
Ich mach das bei der arbeit auch manchmal so… wenn ich weiss, ich muss was erledigen, das mir schwer faellt oder lange dauert, etc., dann ueberleg ich mir wieviel davon ich mindestens pro tag erledigen muss, damit ich es rechtzeitig fertig krieg. Und dann zwing ich mich dazu, genau soviel zu tun (und wenn’s grad geht, natuerlich auch mehr), aber kann dann den rest des tages mich mit dingen beschaeftigen, die mehr spass machen ohne ein schlechtes gewissen deswegen zu haben. Ich weiss zwar, die arbeit muss noch erledigt werden, aber ich hab eben einen zeitplan dafuer und dieser zeitplan sieht eben auch pausen vor…
Ich kann auch verstehen, dass du von deinem freund ein bisschen enttaeuscht bist. Aber ueberleg mal, sein problem, die angst vor der pruefung, hatte ueberhaupt keine kritik an dir mit beeinhaltet. Waehrend er es vielleicht indirekt schon als vorwort empfindet, wenn du ihm erzaehlst, dass du dich einsam fuehlst. Ich glaub schon, dass er sich deshalb ein bisschen in verteidigungshaltung begibt und dir vielleicht von vornherein gar nicht richtig zuhoeren will. Ich sag nicht, dass sein verhalten richtig ist, aber ich glaub, dass die loesung deines problems nicht an deinem freund liegt.
Doch es fällt mir so schwer, denn alles, was ich will, ist mit ihm zusammen sein. Andere Leute interessieren mich eigentlich gar nicht sosehr.weisst du, das finde ich schade. es gibt neben deinem freund noch so viele tolle menschen, mit denen es sich durchaus lohnt, kontakt zu haben… der abend mit deiner freundin z.b. war doch superlustig, wie du erzaehlt hast. vielleicht haettest du einen abend mit deinem freund noch toller gefunden, aber ganz objektiv betrachtet, war es ein wirklich schoener abend. Und bestimmt schoener als alleine zu sein, oder? Man sollte nie seine ganzen wuensche nur auf einen einzigen menschen richten, denn dann steht man ganz schoen alleine da, falls dieser mensch aus irgendeinem grund nicht mehr in deinem leben ist.
manche menschen (und ich zaehl mich da uebrigens auch dazu) haben recht hohe ansprueche was freundschaften/bekanntschaften angeht (z.b. verbringe ich teils zeit lieber alleine als mit leuten, die ich nicht so interessant finde), aber ich hab zumindest die erfahrung gemacht, dass man so offen wie nur moeglich fuer neue bekanntschaften sein sollte, denn man lernt immer wieder menschen kennen, mit denen man eben auch wirklich oft zeit verbringen moechte und zwischendurch kann man auch spass haben mit menschen, mit denen man nur ab und zu mal was machen moechte. Und in den momenten, in denen du dich bewusst dafuer entscheidest, lieber alleine etwas zu machen (anstatt gezwungenermassen), kannst du das alleinesein auch geniessen.
manchmal muss man sich auch zu etwas zwingen. am montag z.b. hab ich mich einfach nur mies gefuehlt und wollte heim nach der arbeit anstatt mit kollegen auszugehen wie geplant. bin dann doch mitgegangen und es war soooo viel besser als zu hause zu sitzen und mich selbst zu bemitleiden…
lg
rabe
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