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Ich find' dich noch

3 Antworten2'147 AufrufeGestartet von Shinon ·

ShinonThemenstart
#1
Dass du mich umhaust,

mit mir innerlich das machst, was ich brauche,



dass du mich verzauberst,

mich von einem jemand zum deinem Ich machst,



dass du mir erklärst, warum es sich so anders anfühlt, wenn du in meiner Nähe bist,

mit mir einen Weg gehst, den ich ohne dich nicht gegangen wäre,



dass du meinen Zweifel von mir lossagst,

mir versprichst, dass uns nichts anhaben kann,



dass ich nicht nach einem Ende suchen muss,

sondern nach dem Beginn des Lebens,



dass ich in deine Augen sehen kann,

und weiß, darin kann ich mich verlieren



Dass du sagst: Ich liebe dich

und es so meinst



Und dass ich dich finden und dir das sagen kann.

Quelle: von mir selbst verfasst

bearbeitet #2
Du fehlst mir nicht, wenn die Sonne die ersten Strahlen des Tages schickt und die andere Seite des Bettes leer ist.

Du fehlst mir nicht, wenn ich die Tasse Kaffee umrühre und versuche, den Boden der Schale zu finden.

Du fehlst mir nicht, wenn ich die Temperaturregulung der Dusche versehentlich auf zu kalt einstelle und es mich darunter friert.

Du fehlst mir nicht, wenn ich Buntfalthose, Hemd, Sakko anziehe und schon wieder nicht den Knoten der Kravatte binden kann.

Du fehlst mir nicht, wenn ich den Zündschlüssel umdrehe und sie im Radio irgend eine Ballade spielen, damit ich schnell einen anderen Sender suchen muss.

Du fehlst mir nicht, wenn die Mitarbeiter es wie Regen aussehen lassen, wenn ich dann am Arbeitsplatz „Guten Morgen“ sage und jeder weiß:

Es ist kein guter Morgen, weil du mir fehlst.

Quelle: von mir selbst verfasst


[/I


#3
WORTKRIEG

Wortgefechte, ohne Unterlass, Silbenhagel, ohne Reue.

Verletzend und ergreifend, denn sie lassen nicht ab von dir. Bohrend und abschmetternd, denn sie stürmen deine Gefühle und es lässt sie kalt.

An dieser Stelle lügen wir, an diesem Platz sagen wir gewiss nichts mehr als Unwahrheiten, denn aus dem Mund streitende Worte bringen uns um das letzte Hemd Menschlichkeit, lassen nicht von uns ab, so wie wir es gerne sehen würden.

Wir sehen nicht, da kein Licht uns mehr haben will.

Nein, die Dunkelheit erforscht, ergründet uns, das Schwert schreiender Worte teilt uns in zwei Hälften, suchen Abstand und bietet uns ein Dach über dem Kopf.

Denn wir müssen beschützen was uns umbringt, uns verteidigen, denn die Flut erstickt das Feuer und das Feuer entlässt die Rauchschwaden aus ihrem schwarzen Gefängnis der Seele, an denen wir aus Hass zu ersticken drohen.

Sie tasten unser Verborgenstes, unser Verschlossenstes an, finden heimlich, heimlich in aller Stille des Schweigens, wo Kapitulation voreinander in greifbare Nähe rückt und Furcht uns Tränen in die Augen schießen lassen wunde Punkte, die Gott uns hinterlassen hat.

Hochmut und kein Fall in Sicht, unwirklich wenden wir uns von Erlebnissen ab, die nie gelebt worden zu sein scheinen; wir streiten ab.

Und dann, dann ist die Zeit gekommen, lässt Streitendes zur Einsicht kommen, dass alles gesagt worden ist.

Letzte Sandkörner, die ich in der Hand halte und die du mir geschenkt hast, verwende ich für unsere Zeit, fülle sie in die Uhr ein und warte den Moment ab, in dem das Letzte zu Boden gefallen ist.

Ich höre es fallen, spüre wie es in die anderen untertaucht und sehe dich nicht mehr.

Quelle: von mir persönlich für jene, die ablassen und frei lassen müssen...

#4
Lieber Shinon, ich wills Dir nochmal sagen!

Ich finds wunderschön Deine Zeilen zu lesen und es ist wunderschön Dich in diesem Forum zu finden!

Alles Liebe!!!

Rosenkatze

Seite 1 von 1 · 4 Beiträge in diesem Thema