Zum Inhalt springen

Ich hasse mich

6 Antworten1'422 AufrufeGestartet von W.w.e ·

W.w.eThemenstart
#1
Hey Leute,

es reicht mir mit meinem ewigen Nichts-Trauen, mit meinem ewigen Nichts-Tun und auch mit meinem scheiß Gegrüble über alles. Immer wenn es um Emotionen geht, werde ich zum Stein und kann gar nichts machen.

Genau diese drei Verhaltensweisen sind es, die mich alle Chancen zerstören lassen.

Und das tut nicht nur mir weh, deshalb muss ich das endlich loswerden. Aber ich habe absolut keine Idee, wie ich das anstellen soll. Ich habe schon an psychologische Behandlung gedacht, nur weiß ich nicht, ob sowas ein dort behandeltes Thema ist.

Alle meine eignen Versuche, dies zu ändern, sind kläglich gescheitert! Vielleicht hat ja noch jemand von euch ein paar gute Tipps?

danke,

W.w.e

#2
Das könnte man als klassische Konditionierung bezeichnen, wenn meine meine Psychologiekenntnisse nicht völlig im Stich lassen. Wenn es bei dir auf eine emotionale Ebene zuläuft blockst du ab und lässt das alles nicht an dich ran. So konnte ich auch viele Schmerzen von mir fernhalten, in einer Beziehung ist das nur leider, wie ich nun wieder erfahren durfte, fatal.

Wenn es dich wirklich so schwer belastet und du nicht weist, wie du das packen sollst, dann würde ich auf jedenfall mal meinen Hausarzt aufsuchen. Auch wenn er kein Psychologe ist, hat er entweder die Kontakte oder eine andere Lösung für dich. Kopf hoch, es gibt kaum etwas, was man nicht behandeln kann.

#3
Hi wwe,

so pauschal kann man nicht sagen was für Probleme das sind.

Wie äußern sich denn das Nichts-Trauen, Nichts tun und das "Versteinern"?

Vielleicht nennst du einfach ein paar konkrete Beispiele.

Liebe Grüße

Timo

#4
Klassische Konditionierung, ist das so zu verstehen, wie in der Biologie?

Ich verbinde mit solchen Situationen eine bestimmte Verhaltensweise, die dann einen bestimmten Reflex auslöst?

W.w.e

#5
Hey Timothy,

also beispielsweise schaffe ich es nicht nach Zuwendungen einer Person ganz normal mit ihr umzugehen, also diese anzuschauen oder mit ihr zu sprechen.

Ich verfalle sofort in einen Zustand, indem ich über alles nachdenke, indem ich mich innerlich überreden will, doch auf sie zuzugehen, was ich aber irgendwie nicht umsetzen kann. Das fühlt sich an wie eine Sperre. Der Geist funktioniert, er weiß, was ich zu tun habe, aber das Unterbewusstsein wehrt sich, sodass der Körper dann auch nichts unternimmt.

Ist sehr schwer zu beschreiben...

W.w.e

#6
Also könnte man es als mangelndes Selbstbewusstsein bezeichnen? Dass du gerne würdest aber dich nicht traust z.B. auf jemanden zu zu gehen?

Wie sieht es sonst aus? Kommst du gut mit Menschen zurecht? Oder meidest du Menschenmengen?

#7
Sofern ich noch davon ausgehen kann, dass ich ehrlich zu mir bin, d.h. ich mir nicht selbst was vorspiele, kann ich eigentlich behaupten, genug Selbstvertrauen zu haben.

An diesem Punkt bin ich aber schon immer verzweifelt, habe ich genug oder zu wenig oder zu viel? Das ist eine Frage, die ich mir nie so recht beantworten konnte.

Im Allgemeinen bin ich ein Mittel aus Schüchtern- und Offenheit, natürlich abhängig von meiner momenanten Laune.

Menschenmassen meide ich eher, als dass ich sie suche. Sprich: Kleine Partys finde ich besser, als riesen Events.

Und, was sagt das jetzt aus?

Seite 1 von 1 · 7 Beiträge in diesem Thema