ich komme nicht von ihm los
4 Antworten1'327 AufrufeGestartet von lavalampe ·
lavalampeThemenstart
meine seltsame, reichlich obsessive(natürlich nur meinerseits) beziehung zu einem guten freund von mir ist offiziell schon mindestens hundert mal beendet worden, mal von ihm, mal wieder von mir. Aber innerlich habe ich es nie so empfunden. Habe immer noch das gefühl, dass er irgendwann, ganz am anfang, etwas mit mir gemacht hat, als hätte er mir irgendetwas in den körper eingenäht und als hätte ich gleichzeitig etwas von mir bei ihm gelassen, weswegen ich immer wieder zurückkomme.
zwischen uns ist nie wirklich etwas gewesen, also körperlich war nicht so wirklich etwas, er hatte nämlich(und hat immer noch) eine freundin, bei der er wohnt und die er nie bereit war aufzugeben.
wir waren ca. ein jahr sehr eng miteinander befreundet, ich hatte mich schon am anfang in ihn verliebt, obwohl wir so verschieden waren und immer sehr intensiv miteinander stritten. trotz dieser großen konflikte und unserer unterschiedlichen persönlichkeiten, hatte ich (und habe immer noch)das gefühl, als wäre er das sprichwörtliche ende des fadens an meinem finger, als wäre er der passende deckel, zu mir, dem topf, als hätte ich etwas längst verloren geglaubtes wiedergefunden.
wir verbrachten viel zeit miteinander, unsere probleme waren die eines paares: eifersucht, das gefühl zurückgeschoben zu werden, etc. Dazwischen gab es dann auch die schönen zeiten, als wir, ohne zu streiten, miteinander reden und lachen konnten, als er sich um mich sorgte, als wir einander während der schulferien vermissten, als er mir sagte, dass er sich in mich verlieben könnte, wenn er keine feste freundin hätte, als wir völlig ungzwungen miteinander kuscheln konnten, die momente, in denen zeit und umwelt einfach nicht mehr existent waren, als er eine mögliche beziehung mit mir (also eine liebesbeziehung) für die ferne zukunft in erwägung zog... Im sommer letzten jahres waren wir so nahe dran...so nahe, doch dann lief irgendetwas ganz entsetzlich schief. Während der sommerferien rief ich ihn dauernd an,wollte, dass wir uns endlich mal treffen, doch er blockte immer wieder ab, bis er sich schließlich von alleine nicht mehr meldete. Ich war mit den nerven völlig runter, rief ihn mitten in der nacht an und heulte und schrie ihm ca. 2 stunden lang die ohren voll, weil ich irgendwie dachte, dass er dadurch merken würde, wieviel er mir bedeutet und dass er dadurch sein verhalten mir gegenüber ändern würde. aber nichts, aus dem gespräch kam nichts heraus, nur, dass es ihm scheinbar zu heiß und eng geworden war, weswegen er sich zurückzog und somit mich dafür büßen ließ, dass wir einander näher gekommen waren.
seit diesem scheiß-sommer will er nichts mehr von mir wissen, zumindest will er es nicht mehr so wie früher haben. und seit diesem beschissenen dreckssommer geht es mir permanent kacke, weil ich ihn ja tagtäglich in der schule sehe und irgendetwas in mir einfach nicht von ihm lassen kann. dann ärgere ich mich über mich selbst und über ihn, weil er mich so dermaßen von sich stößt. dann raste ich aus, ich hasse ihn besorgniserregend stark, terrorisiere ihn so weit es nur geht, bis er mich körperlich bedroht. In diesem teufelskreis stecke ich seit einem jahr und komme einfach nicht heraus.
ich will ihn zurück, ich will ihn, so wie er einmal war, will, dass wir an dem punkt, wo es damals aufhörte, anknüpfen, denn ich bin einfach verrückt nach ihm. egal was ich auch tue, ich liebe ihn irgendwie und spiele nur verrückt, weil ich so sehr hoffe, dass er meine hirntote maskerade erkennt, merkt, wie sehr ich unter der gegenwärtigen situation leide und diesem leid auch ein ende setzt. doch ich vertreibe ihn wahrscheinlich jeden tag etwas mehr, bis er mich nur mehr als hysterisches huhn ansieht, dass einfach nichts besseres zu tun hat, als ihn wahnsinnig zu machen. doch ich habe das gefühl, dass ihm unsere schönen momente ohnehin nicht sehr viel wert sind, weswegen es ja eigentlich auch egal ist, ob ich sie jetzt zusätzlich kaputt mache, oder ob er sie selbst verrotten lässt. und genau das tut mir so weh: ich habe bei ihm das gefühl, als wäre er mein seelenverwandter, so vertraut ist er mir geworden, und was fühlt er? nichts, ein unangenehmes jucken vielleicht, aggressionen, aber nicht einmal den hauch dessen, was ich gefühlt habe und teils immer noch fühle.
ich komme nicht von ihm los, kann mich keinem anderen kerl gegenüber öffnen, weil ich noch so sehr an ihm hänge und einfach keinen anderen will. ich bin geistig an ihn gekettet, mit ihm verwachsen, alles fühlt sich so endgültig an, als wäre ich sein siamesischer zwilling: auf ewig mit ihm verbunden oder alleine höchstwahrscheinlich tot.
zwischen uns ist nie wirklich etwas gewesen, also körperlich war nicht so wirklich etwas, er hatte nämlich(und hat immer noch) eine freundin, bei der er wohnt und die er nie bereit war aufzugeben.
wir waren ca. ein jahr sehr eng miteinander befreundet, ich hatte mich schon am anfang in ihn verliebt, obwohl wir so verschieden waren und immer sehr intensiv miteinander stritten. trotz dieser großen konflikte und unserer unterschiedlichen persönlichkeiten, hatte ich (und habe immer noch)das gefühl, als wäre er das sprichwörtliche ende des fadens an meinem finger, als wäre er der passende deckel, zu mir, dem topf, als hätte ich etwas längst verloren geglaubtes wiedergefunden.
wir verbrachten viel zeit miteinander, unsere probleme waren die eines paares: eifersucht, das gefühl zurückgeschoben zu werden, etc. Dazwischen gab es dann auch die schönen zeiten, als wir, ohne zu streiten, miteinander reden und lachen konnten, als er sich um mich sorgte, als wir einander während der schulferien vermissten, als er mir sagte, dass er sich in mich verlieben könnte, wenn er keine feste freundin hätte, als wir völlig ungzwungen miteinander kuscheln konnten, die momente, in denen zeit und umwelt einfach nicht mehr existent waren, als er eine mögliche beziehung mit mir (also eine liebesbeziehung) für die ferne zukunft in erwägung zog... Im sommer letzten jahres waren wir so nahe dran...so nahe, doch dann lief irgendetwas ganz entsetzlich schief. Während der sommerferien rief ich ihn dauernd an,wollte, dass wir uns endlich mal treffen, doch er blockte immer wieder ab, bis er sich schließlich von alleine nicht mehr meldete. Ich war mit den nerven völlig runter, rief ihn mitten in der nacht an und heulte und schrie ihm ca. 2 stunden lang die ohren voll, weil ich irgendwie dachte, dass er dadurch merken würde, wieviel er mir bedeutet und dass er dadurch sein verhalten mir gegenüber ändern würde. aber nichts, aus dem gespräch kam nichts heraus, nur, dass es ihm scheinbar zu heiß und eng geworden war, weswegen er sich zurückzog und somit mich dafür büßen ließ, dass wir einander näher gekommen waren.
seit diesem scheiß-sommer will er nichts mehr von mir wissen, zumindest will er es nicht mehr so wie früher haben. und seit diesem beschissenen dreckssommer geht es mir permanent kacke, weil ich ihn ja tagtäglich in der schule sehe und irgendetwas in mir einfach nicht von ihm lassen kann. dann ärgere ich mich über mich selbst und über ihn, weil er mich so dermaßen von sich stößt. dann raste ich aus, ich hasse ihn besorgniserregend stark, terrorisiere ihn so weit es nur geht, bis er mich körperlich bedroht. In diesem teufelskreis stecke ich seit einem jahr und komme einfach nicht heraus.
ich will ihn zurück, ich will ihn, so wie er einmal war, will, dass wir an dem punkt, wo es damals aufhörte, anknüpfen, denn ich bin einfach verrückt nach ihm. egal was ich auch tue, ich liebe ihn irgendwie und spiele nur verrückt, weil ich so sehr hoffe, dass er meine hirntote maskerade erkennt, merkt, wie sehr ich unter der gegenwärtigen situation leide und diesem leid auch ein ende setzt. doch ich vertreibe ihn wahrscheinlich jeden tag etwas mehr, bis er mich nur mehr als hysterisches huhn ansieht, dass einfach nichts besseres zu tun hat, als ihn wahnsinnig zu machen. doch ich habe das gefühl, dass ihm unsere schönen momente ohnehin nicht sehr viel wert sind, weswegen es ja eigentlich auch egal ist, ob ich sie jetzt zusätzlich kaputt mache, oder ob er sie selbst verrotten lässt. und genau das tut mir so weh: ich habe bei ihm das gefühl, als wäre er mein seelenverwandter, so vertraut ist er mir geworden, und was fühlt er? nichts, ein unangenehmes jucken vielleicht, aggressionen, aber nicht einmal den hauch dessen, was ich gefühlt habe und teils immer noch fühle.
ich komme nicht von ihm los, kann mich keinem anderen kerl gegenüber öffnen, weil ich noch so sehr an ihm hänge und einfach keinen anderen will. ich bin geistig an ihn gekettet, mit ihm verwachsen, alles fühlt sich so endgültig an, als wäre ich sein siamesischer zwilling: auf ewig mit ihm verbunden oder alleine höchstwahrscheinlich tot.
Du gehst in die falsche Richtung, aus dem selben Grund, aus dem er sich damals nicht mehr bei dir gemeldet hat, entfernt er sich jetzt immer weiter von dir und du gibst ihn ja immer die Möglichkeit dich zu "hassen" (zumindest das Gefühl genervt und bedrängt zu werden).
Wie du schon selbst angedeutet hast, machst du das ganze doch nur einmal aus der Hoffnung heraus, er würde sich ändern und zum anderen um ihn und mit ihm den Schmerz von dir wegzustoßen, nur zermürbst du dich so mit der Zeit nur noch mehr... ER hat sich für seine Freundin und gegen dich entschieden, das musst du als erstes akzeptieren :trost: Dann solltest du versuchen einen Schlußstrich zu ziehen, dich am besten ein letztes mal mit ihm treffen, mit ihm reden und ihm sagen, warum du dich so verhältst und was du für ihn empfindest... danach kannst du immernoch auf Abstand gehen und ihm aus dem Weg gehen.
Wie du schon selbst angedeutet hast, machst du das ganze doch nur einmal aus der Hoffnung heraus, er würde sich ändern und zum anderen um ihn und mit ihm den Schmerz von dir wegzustoßen, nur zermürbst du dich so mit der Zeit nur noch mehr... ER hat sich für seine Freundin und gegen dich entschieden, das musst du als erstes akzeptieren :trost: Dann solltest du versuchen einen Schlußstrich zu ziehen, dich am besten ein letztes mal mit ihm treffen, mit ihm reden und ihm sagen, warum du dich so verhältst und was du für ihn empfindest... danach kannst du immernoch auf Abstand gehen und ihm aus dem Weg gehen.
ich danke dir vielmals dafür, dass du dir mein zeug durchgelesen und mir geantwortet hast, vielen dank. habe mittlerweile schule gewechselt, sehe ihn nicht mehr und habe es dadurch geschafft, nach drei jahren endlich einen schlußstrich zu ziehen! ich habe ihn beinahe vollkommen vergessen, die sachen von früher schmerzen mich nicht mehr, ich bin bereit für einen kompletten neuanfang! ich möchte dir nochmal dafür danken, dass du dir zeit für mich und meine probleme genommen hast, vielen dank! :schmatz:
Das freut mich, dass es dir inzwischen wieder gut geht und du dich vorallem wohl fühlst :] :super:
Es ist immer sehr schön zu hören, wie etwas nun ausgegangen ist, danke, dass du es uns auch geschrieben hast :)
Es ist immer sehr schön zu hören, wie etwas nun ausgegangen ist, danke, dass du es uns auch geschrieben hast :)
es ist alles verschissen, seit mehr als einem jahr bin ich wieder rückfällig geworden. mir geht es wieder extrem schlecht, ich krieg nichts mehr auf die reihe, ich denke ununterbrochen an ihn, terrorisiere ihn so weit ich nur kann, weil ich mir hilfe von ihm erhoffe, die er mir aber wahrscheinlich nicht geben kann. ich weiß nicht mehr weiter. ich vertreibe ihn mit jeder verzweifelten sms und jedem anruf ein stück mehr, aber ich kann nicht anders. bin am verzweifeln.
Seite 1 von 1 · 5 Beiträge in diesem Thema