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Ich möchte wieder eine Zukunft sehen

3 Antworten1'005 AufrufeGestartet von Dammit ·

DammitThemenstart
#1
Hallo. Es fällt mir gerade etwas schwer meine Gedanken zu ordnen, deshalb fange ich mal von ganz Vorne an.

Ich erhoffe mir nicht viel daraus meine Lebensgeschichte hier zu veröffentlichen, aber es soll gut tun einfach mal alles was einen bedrückt aufschreibt. Und für gute Ratschläge bin ich immer offen.

Zu mir:

Schon früher als Kind in der Unterstufe hatte ich schon immer das Gefühl nicht dazuzugehören, anderst und gar minderwertig zu sein. Die anderen Kinder hänselten und schickanierten mich beinahe täglich, wöchentlich wurde ich mindestens einmal von Anderen verprügelt. Ich sass damals schon alleine zuhause und machte mir Gedanken darüber an was genau das liegen könnte. Meine Mutter litt in dieser Zeit sehr unter mir. Ständig machte ich ihr neue Forderungen. Ich wollte Markenklamotten, eine Armbanduhr, Ein Trittscooter (einfach das was die anderen auch hatten) nur um dazuzugehören. Logischerweise sagte sie immer "Nein", woraufhin ich meinen gesamten aufgestauten Frust an ihr auslies und sie dafür verantwortlich machte das micht die anderen nicht mögen (weil ich ja keine Markenklamotten hatte). Jetzt wo ich das hier so aufschreibe muss ich selbst etwas schmunzeln über meine Weltanschauung von Damals.

Jedenfalls war ich irgendwann anfangs 3. Klasse so weit das ich es aufgab dazuzugehören. Die anderen mochten mich nicht und irgendwie hatte ich mich daran gewöhnt. Auch wenn es mir nicht gefiel. In der Pause waren meine grössten Erzfeinde meist auf der Suche nach mir um mit mir zu "spielen". "Bis er heult" war das Motto und dann hörten sie auf zu treten... Von da an ging ich meist gar nicht mehr raus zu den anderen, suchte auch keinen Kontakt. Wann die Lehrerin mich zwang jetzt auch mal rauszugehen lief ich sofort auf den grossen Baum am Rand des Schulgeländes und kletterte hoch, dort wo mich keiner sehen konnte. So kam ich irgendwie durch die Primarschule. "Sobald ich in der Sekundarschule bin ändert sich alles", dachte ich.

Natürlich dachte ich das, doch schon bald merkte ich das meine Aura nicht in der Oberstufe geblieben ist, sondern wie ein Schatten mit mir gekommen ist. Soziale Kontakte hatte ich wenige bis gar keine, aber ich war schon froh das mann hier nicht immer gleich zuschlug. Also schlich ich mich in meine altbekannte Rolle und versuchte einfach unnerkannt zu bleiben.

"Eines Tages gibt es auch für mich einen Menschen mit dem ich über alles Reden kann (eine Freundin)". Und dann würde ich nicht länger alleine sein.

Ich habe vieles versucht und auch umgesetzt, und so mancher peinlicher Moment liess ich über mich ergehen beim Versuch mein Ziel zu erreichen. Ich hatte nie ein problem mit Mädchen in der Sekundarstufe. Sie alle waren nett zu mir. Solange ich nichts von ihnen wollte. Ich habe mich in diesen 3 Jahren sicherlich in 6 verschiedene Mädchen verknallt. Der einen habe ich mal ein Gedicht geschrieben das eine A4 Seite lang war. Sie hatte es nach dem Unterricht der ganzen Klasse vorgelesen. Ganz klar der 1.Platz auf der Liste meiner Peinlichkeiten. Auch sonst erntete ich bei meinen "Verführungsversuchen nicht mehr als gelächter. Aber ich habe es immerhin versucht. Auch fragte ich mich, warum die Mädchen ausgerechnet auf die Typen stehen die mich früher in der Pause kurz und klein gehauen haben (Die arroganten Arschlöcher). Und wieder war ich bei dem Punkt wo ich mich fragte was genau nicht mit mir stimmt.

Ich war ein psychisches Wrack. Dazu kam das sich meine Noten immer mehr verschlechterten. Mein ohnehin beschissenes Verhältniss zu meinem Vater mache das nicht gerade besser. Er drängte nur auf gute Noten, und Bier und Fernsehen waren im wichtiger als meine Probleme. Wenn meine Mutter mir einen Rat geben wollte blockte ich ab, beschimpfte sie und ging auf mein Zimmer, das ich mit meinem Bruder teilte. Heute bereue ich dieses Verhalten meiner Mutter gegenüber. Sie wollte mir stehts helfen, doch ich tat immer so als sei ich nicht darauf angewiesen.

Auch mit meiner Schwester hatte ich Zoff, im gegensatz zu mir war sie auf der Schule, wie auch mein Bruder, beliebt.

Es freute mich (und auch den Rest meiner Familie) als ich weit weg von meinem Zuhause eine Lehrstelle angeboten bekam. Als Koch. Ich würde also noch vor meinem 16. Geburtstag von Zuhause ausziehen:party:. Seit langer langer Zeit konnte ich mich mal wieder über etwas freuen. Das Tat gut.

Bevor ich mein Zuhause verliess fand die Schulabschlussparty statt, wo ich zu meiner eigenen Überraschung hinging. Ich war dort zum ersten mal in meinem Leben betrunken.

Das Hotel gefiel mir auf anhieb gut. Ich konnte ein 12qm grusses Zimmer im Untergeschoss beziehen. Die ersten 6 Monate gefielen mir in meinem neuen Leben. Mein Chef hatte einen guten Draht zu mir und ich konnte mal etwas aus mir herauskommen, reden und witze machen. Sie waren mit meiner Arbeit zufrieden. Nach einem halben Jahr allerdings hatte der Chef genug vom Hotel und verliess es zusammen mit der halben Brigade. Der neue Chef hatte zuvor schon dort gearbeitet und übernahm. Ich mochte ihn von anfang an nicht. Das Klima war rau geworden. Ständig nörgelte er über irgendwelche Kleinigkeiten die er selbst nicht besser machte und vergriff sich dabe ununterbrochen im Ton. Jeden Tag beschimpfe er mich als Unbrauchbar, *********, viel zu langsam, zu dumm, zurückgeblieben und und und. Nach einem weiteren halben Jahr rief ich dann mal meinen Eltern an und sagte ich würde alles hinschmeissen und gehen, doch sie rieten mir weiterzumachen, es seien ja nur noch 2 Jahre). Und ich machte weiter. Doch es änderte nichts. Auch wenn ich dem Chef nicht wiedersprach wurde ich schikaniert. Nur die Tellerwäschen aus Portugal waren auf meiner seite und legten beim Hotelier gute Worte für mich ein.

Ich hatte depressionen, hörte ständig die Worte meines Chefs in den Ohren die langsam auf mich übergingen. Unbrauchbarer Haufen abschaum. Ich fühlte mich mies und überfordert. Begann mich selbst zu verletzen. Sass alleine in meinem Zimmer und ritzte mir mit einem Messer die Oberschenkel auf. Ab und zu schlug ich mir auch selbst eins ins Gesicht. Und jeden Tag suizidgedanken. Ich hatte ernste absichten und sagte mir jeden Tag "heute ist es soweit". Aber erzählt habe ich es niemandem.

Als ich mein Vorhaben endlich mal meiner Mutter berichtete riet sie mir eine Therapie bei einer Psychologin anzufangen. Ich ging ein halbes Jahr jede Woche hin, doch verändert hatte sich nichts. Ich fühlte mich kein bisschen besser nach den Sitzungen. Statdessen ging ich meist nach der Arbeit zum Arbeitskollegen wo wir Tranken und Joints rauchten.

Und es funktionierte, die Trüben gedanken waren für den Augenblick weg. Und wir trafen uns beinahe jeden Abend wieder zum Tütenrauchen. Ein paar Wochen später kaufte ich mir schon eigenes Gras, damit ich alleine Kiffen konnte. Ich hatte bis dahin fast keine Erfahrungen mir Drogen und war immer stehts dagegen, es war mir damals schlicht und einfach egal, und ich bin mir heute wirklich nicht sicher ob die Drogen einen besseren oder wirklich einen schlechteren Menschen aus mir gemacht haben. Denn in meinem Letzten lehrjahr war ich praktisch jeden Abend zugedröhnt in meinem Zimmer. Es war mir egal wenn der Chef mich anschrie, dass ich keine Freundin hatte und keine Freunde. Als ich am Abend meinen Joint rauchte war die Welt für mich in ordnung. Schlussendlich bestand ich sogar meine Lehre (womit ich nicht gerechnet hatte!) mit einer guten Note.

Aber nach der Lehre war mir trotzdem klar das ich nicht in diesem Beruf weiterarbeiten könnte und entschloss mich noch eine zweite Ausbildung zu machen. Ich zog zurück in die Nähe meines alten Wohnortes in eine kleine Wohnung. Durch Zufall konnte ich eine Pflegeassistenzausbildung beginnen.

Es gefiel mir gut in einem Altersheim zu arbeiten, aus irgendeinem Grund mochten mich die Leute dort. Ich hörte sogar auf zu Kiffen, auch weil ich bemerkte das mein Kurzzeitgedächnis ab und zu derbe Aussetzer hatte.

Und in der Schule lernte ich *Laila* kennen. Sie war sensibel und einfühlsam und ich konnte viel mit ihr reden. Zum ersten mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl das jemand "für mich da" ist. Es dauerte nicht lange bis ich mich in sie verliebte. Ich habe mich schon damals innerlich mit mir selbst gezofft und mich gefragt ob ich ihr meine Gefühle wirklich gestehen soll. Und ich habe getan was ich immer getan habe und es ihr gebeichtet. Ich schrieb ihr ein paar Zeilen und übergab ihr diese mit einer Sonnenblume. Doch ich bekam einen Korb, und für mich brach eine Welt zusammen. Sie meinte sie sei schon lange in einen anderen verliebt. Unser Verhältniss brach auseinander, wir redeten kaum noch miteinander und wenn dan stritten wir uns. Ich konnte sie nicht loslassen, egal wie weh es immer tat wenn wir uns sahen, sie nicht zu sehen hätte mir damals mehr wehgetan. Sie war meine Insel im Ozean, mein Fels in der Brandung. Und war einfach umgekippt so das ich von Tonnen Wassermassen erdrückt wurde. Ich war am Ende.

Zu dieser Zeit hatte ich einen Kumpel der (ich wusste es damals nicht) mit harten Drogen experimentiert hatte. Eines Abends bot er mir Amphetamin an- und ich sagte ja. Em stehen, alles errs war mir scheissegal, das wichtigste hatte ich verloren also was solls. Im Monat darauf konsumierte ich bereits Ecstasy. Und das war es, das Gefühl das ich schon so lange suchte. Ich war jedes Wochenende High, meistens mit meinem Kumpel in einem Pub. Und die Pillen versetzten mich jedesmal in die richtige Stimmung. Ecstasy fühlt sich an als würde man schweben. Nicht mit Alkohol zu vergleichen. Man ist einfach nur rundum zufrieden, und die Menschen kamen mir überhaupt nicht mehr feindselig vor. Ganz im Gegenteil, ich hatte einen richtigen Drang auf andere zuzugehen und zu reden. Ich laberte wie Eddy Murphy auf andere ein und schien sogar noch Symphatien zu ernten. Leider ging das ganze nicht lange gut.

Es sprach sich bald rum was ich in meiner Freizeit so trieb, irgendwann erfurhen es meine Eltern und Geschwister und sie waren bitter enttäscht. Kurze Zeit später flog ich durch meine erste Abschlussprüfung und hatte den grössten Absturz meines Lebens, der mich beinahe mein eigenes Leben gekostet hatte. Nach diesem Tag beschloss ich mit den Drogen und all den Leuten die etwas damit zu tun hatten abzuschliessen und (wie gewohnt) alleine weiterzuleben. Beim zweiten Anlauf bestand ich dann doch noch meine Abschlussprüfuung. Und ein halbes Jahr später war ich endlich über meine Grosse Liebe hinweg.

Die letzte Geschichte ist jetzt beinahe 2 Jahre her. Ich habe seither keine harten Drogen mehr genommen. Aber ich habe mich auch nicht mehr verliebt. Manchmal habe ich das Gefühl als würde ich es nie schaffen die Grosse Liebe zu finden. Ich bin mittlerweile 21.5 Jahre alt. Ich hatte noch nie eine richtige Beziehung. Ab und zu gabs Sex, aber wenn dan unter katastrophalen umständen und das waren bis jetzt immer Erfahrungen die ich lieber nicht gemacht hätte, sofern ich mich überhaupt daran errinnern kann. Aber im nachhinein kann ich es nicht rückgängig machen.

Aber ich weiss immer noch nicht wass das an meiner Ausstrahlung ist, das mich hindert positiv auf Menschen zu wirken. Auf der Arbeit geht es doch auch irgendwie?... Ich habe eigentlich keine Probleme damit Frauen anzusprechen, denn versucht habe ich es schon oft. Mit meinem äusseren bin ich soweit auch zufrieden, einige sagen sogar ich solle es mal als Model (???) probieren, auch wenn ich das nicht so sehe. Als Teenager litt ich extem unter Pickeln, dadurch traute ich mich nicht in die öffentlichkeit. Doch diese Probleme sind vorbei.

Aber manchmal sitze ich so da und frage mich was sich in all den Jahren überhaupt geändert hatt. Im Prinzip ist es immer noch wie früher. Ich fühle mich allein. Wenn ich unter Menschen bin habe ich das gefühl hinter einer Glaswand zu stehen. Ich kann alles sehen was andere machen aber nicht eingreifen. Auch vertraue ich niemandem mehr als meiner Mutter und Schwester, weil das die einzigen sind die immer zu mir gehalten haben. Wenn ich neue Leute treffe bin ich extrem Misstrauisch, egal ob Mann oder Frau. Warum fällt es mir so schwer...

Und dann frage ich mich ob es sich überhaupt lohn noch weiterzukämpfen. Verpasse ich überhaupt etwas? Ist mein wunsch einen Menschen zu lieben und geliebt zu werden einfach zu abwägig für mich? Lohnt es sich überhaupt einen solchen Menschen zu haben? Geht es auch alleine?

Und wenn es alleine geht, schaff ich das alleine?

Doch was mich am meisten Quält ist die Frage nach der Zukunft. Früher hätte ich gelgaubt das in 10 Jahren alles anders ist. Heute hoffe ich das es anders ist. Und ich glaube auch das ich in 10 Jahren nicht mer da stehe wo ich heute bin. Aber leider ist der glaube alles was ich noch habe...

Ich danke jedem der sich die Mühe gemacht hat diesen Text zu lesen und bin dankbar für jeden Tipp, denn es wäre schön wenn es in Zukunft etwas besser laufen würde als so wie ihr es gerade gelesen habt.

#2
Lieber Dammit,

beim Lesen deiner Geschichte ist mir wirklich die Kinnlade herunter geklappt.

Ich bin schockiert und tief beeindruckt.

Schockiert, weil du so genau beschreibst, wie du nach und nach in einen Abgrund gerutscht bist.

Dieser schleichende Prozess....ich finde kaum Worte dafür.

Beeindruckt, weil du trotzdem immer wieder die Kraft hattest, dich aus diesem Loch zu befreien, auch wenn es manches Mal vielleicht einige Zeit in Anspruch genommen hat.

Beeindruckt auch, weil du den Mut hast, diese Geschichte hier offen darzulegen.

Die Kindheit prägt uns natürlich sehr für unser weiteres Leben. Und dein war ja wahrlich kein Zuckerschlecken.

Du hast viel aus dieser Zeit mitgenommen und ich habe den Eindruck, dass auch heute noch viel von diesem Kind in dir steckt.

Vor allem Unsicherheit, Angst und Einsamkeit.

Dein Selbstwertgefühl hat in der ganzen Zeit ganz schön gelitten.

Du sagst, dass du mit dir soweit zufrieden bist.

Liebst du dich denn selber auch?

Kannst du dich vor den Spiegel stellen und z.B. sagen:

"Das ist ein ganz schön toller Kerl der mir da entgegen blickt"?

Ich weiss nicht wie stabil du jetzt bist. Ob dich ein Rückschlag vielleicht wieder in eine Zeit mit Drogen etc. zurück versetzen würde.

Hast du Freunde denen du dich anvertrauen kannst?

Kannst du auf deine Mutter zugehen und mit ihr reden?

Wie ist euer Verhältnis inzwischen?

Hast du mal in Erwägung gezogen therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen? Ich glaube wirklich, dass dir sowas sehr gut tun würde.

Nach all dem was du bereits erlebt hast. Das ist wirklich verdammt viel für ein 21-jähriges Leben.

#3
Liebe Nomi

Danke für deine Rückmeldung. Es hat mich auch zum nachdenken bewegt.

Vor allem das mit meinem Inneren Kind, da hast du definitiv recht, auch ich denke oft daran.

Zu deinen Fragen.

Ich stelle mich nicht gerne vor Spiegel. Auch wenn ich mit meinem Äusseren zufrieden bin kann ich mich nicht davor stellen und sagen da schaut mir ein toller Kerl entgegen. Ehrlich gesagt wüsste ich nicht einmal wie ich das anstellen soll. Ich ging 1 Jahr täglich ins Fitnesstudio, legte fast 8 Kg Muskelmasse zu und nicht einmal das hätte gereicht. Es ist eine Sache in meinem Kopf. Es fühlt sich an wie eine Art surrender Schmerz im Kopf wenn ich mir versuche zu sagen das ich mich toll finde, etwas das so etwas sagt wie "dass kann unmöglich stimmen". Und ich habe bis jetzt leider keinen Weg gefunden dagegen anzukämpfen.

Nein, Freunde mit denen ich über so etwas reden könnte habe ich keine. Aber ich habe ein gutes Intaktes Verhältniss zu meiner Mutter und Schwester. Wenn dann rede ich mit ihnen. Aber sie kennen meine Probleme, und ich möchte sie nicht dauernd damit belasten (ist ja immer das gleiche). Aber sie wären immer für mich da.

Therapeutische Hilfe hatte ich bisher 3x. Vom Schulpsychologen und später von 2 Profis. Ich fühlte mich von allen aber nicht richtig ernst genommen...

Insgesamt war ich während 3 Jahren meines Lebens in Therapie, ich persönlich sehe aber keinen Nutzen darin ausser für Psychologen (100.- pro Sitzung!!). Also kommt es für mich nicht mehr in frage. Ausserdem kann ich mich nicht immer auf andere verlassen.

#4
Ich kann verstehen, dass du die Psychotherapie als nicht hilfreich ansiehst, wenn du bisher das Pech hattest die falschen Psychologen zu haben. Wenn du dich bei einem Therapeuten nicht gut aufgehoben fühlst, kann das auch nicht gut gehen. Dann bringt eine Therapie nichts.

Ich denke nur, du steckst da in einem Loch aus dem man alleine kaum wieder raus finden kann. Wie du schon sagtest, es steckt in deinem Kopf und den umzupolen.....glaubst du, du bist dazu alleine in der Lage?

Ich denke eher nicht.

Klar kann man dir jetzt raten: Such dir Freunde, geh mit denen mal weg dann kommt der Rest von alleine.

Das nützt aber nichts wenn du es von deinem Kopf her nicht kannst.

Du kannst Fitness-Training machen soviel du möchtest. Ich denke das bringt es nicht. Du hast immer noch zu sehr das Kind vor dir das in der Schule furchtbar gehänselt und ausgelacht wurde.

Ich hoffe du verstehst was ich dir damit sagen möchte.

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