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In Gedanken

61 Antworten18'186 AufrufeGestartet von trottel ·

#21
Die Liebe ist ein Paradoxum,

wenn mich jemand fragen würde,

was mein Leben lebenswert macht,

denke ich an dich.

Doch frägt mich jemand,

an was mein Leben zerbricht,

sehe ich wieder vor mir dein Gesicht.

#22
EIn letztes Mal

Ein letztes Mal

hab ich es ewagt,

ein letztes Mal

bin ich zu dir gegangen.

Ein letztes Mal

Hoffnungen gemacht,

ein letztes Mal

war alles umsonst.

Das letzte Mal

war wie das erste Mal,

zurückhaltend und scheu.

Das letzte Mal

wusste ich nicht was sagen.

Doch nun

denke ich an dich,

immer und immer wieder

erinnere ich mich.

Du siehst mich an,

unsere Blicke treffen sich.

Ich deute sie falsch,

denn ich liebe dich.

Du findest mich nett,

mehr auch nicht,

doch ich bin mir sicher,

ich liebe dich.

Das letzte Mal

war ich bei dir,

das letzte Mal

hab ich dich gesehen.

Das letzte Mal

ein Stich in meinem Herz,

das letzte Mal

mit Hoffnung vorrübergehen.

#23
:heulen:

Ein Seufzer den niemand hört,

ein Träne die keinen stört,

Herzklopfen das keiner beachtet,

jemand der am Tage übernachtet.

Alleine in dieser Welt,

keiner der zu einem hält.

Unerwiederte Liebe,

nicht in Sicht: innerer Friede.

Die Liebe zu dir,

zerstört die Welt in mir.

All die Fantasien und Träume,

wie herrausgerissene Bäume.

Alles was mir wichtig war,

ist nun verschwommen, unklar.

Du siehst die Welt mit anderen Augen,

ich würde sie dir so gerne glauben...

Kein Weg führt uns zusammen,

zwischen uns lodern heiße Flammen,

Ich habe dich erkannt,

dabei mein Herz verbrannt,

keine Heilung ist in Sicht,

denn du liebst mich nicht.

Narben zieren mein Herz,

doch daher kommt nicht der Schmerz,

aus der offenen Wunde,

bringt das Leid seine Kunde.

Sie will sich nicht schließen,

Blut kommt herraus, fließend,

ich kann nichts dagegen machen:

meine Liebe zu dir,

zerstört die Welt in mir.

#24
sehr schön aber auch sehr traurig...besonders die letzten zwei gefallen mir sehr gut, weil ich genau weiß was du meinst... :trost:

#25
Du hast sooooo recht...wirklich voll getroffen...

Mir geht es im Moment genauso...

LG Bibiana

#26
Heißt sich lieben sich verändern,

hab ich dich gefragt.

Die Antwort scheint ganz einfach,

doch du hast nur zögerlich ja gesagt.

Wieso sich ändern wenn man liebt?

Wieso verändern wenn perfekt?

Die wahre Antwort suchend

lag ich nächtelang wach im Bett.

Schlaflose Nächte,

doch jetzt ist es mir klar,

nein ist die Antwort,

nicht wie du meinst ja.

Doch jeder muss sie suchen,

die Antwort für sich allein.

Nur wer seine Antwort findet,

kann ewig glücklich sein.

Du weißt was ich sagen will,

genau wie du weißt was ich fühle.

Trotz allem meldest du dich nicht,

schenkst mir keinerlei Beachtung.

Kein Wort kommt über deine Lippen,

wozu auch Worte sagen,

wenn Blicke genügen?

Keinerlei Gefühle hegst du für mich,

doch lässt du mich zappeln.

Wieso sagst du nicht einfach

was du denkst und fühlst?

Stattdessen gehst du mit einem Lächeln vorrüber

und lässt mich allein,

gefangen in meiner Fantasie,

die mir immer und immer wieder

ein und den selben Traum vorlebt,

den Traum von dir und mir

und einem glücklichen Pärchen!

Gedanken loslassen,

einfach gesagt.

Gedanken an dich

lassen mich nicht los.

Auch ich

kann sie nicht loslassen.

In Erinnerungen schwelgen,

das Herz strapazieren,

all das

kann ich einfach nicht lassen.

Mein Herz zerspringt

in tausend Stücke,

der seelische Schmerz

unvorstellbar groß.

Was du mir angetan hast

ist nicht zu verzeihen,

doch denke ich

mit einem Lächeln an dich.

Meine Gefühle sind noch größer,

als der unbändigende Schmerz.

Doch genau diese Gefühle

machen den Schmerz immer größer,

bis er mich irgendwann zerfrisst!

#27
Trauer in meinem Herzen,

Frust in meiner Seele.

Wieso immer ich?

In mir eine tiefe Leere.

Immer nur geben,

nie nehmen ist schwer.

Ich verzweifle daran,

will nicht mehr.

Dir gab ich meine Liebe,

mehr kann ich nicht geben,

doch du gabst Einsamkeit,

es ist traurig damit zu leben.

Zu lieben,

aber nicht geliebt zu werden

stürzt jeden irgendwann

in sein eigenes verderben.

Tränen kullern

meine Wange hinab,

Tränen kullern

und das nicht zu knapp.

Regen fällt,

selbst der Himmel weint mit mir.

Doch trotz allem

wünsch ich mich zu ständig dir.

Seit dem letzten Treffen

sind Wochen vergangen,

ich hab aufgehört zu zählen,

zu groß ist mein verlangen.

Seit Tagen

hab ich nichts mehr gehört von dir,

du warst nie mein,

trotzdem voller Angst, dass ich dich verlier.

Seit Stunden

versuche ich mich abzulenken,

doch es gelingt mir nicht

an etwas anderes zu denken.

Doch keine Sekunde vergeht

während all dieser Zeit,

in der ich nicht an dich denke,

dein Gesicht in meinem Kopf bereit.

Ich liebe dich,

doch du tust mir nur weh,

ich hoffe das ich dich

eines Tages versteh!

#28
Ein Treffen,

von Hoffnung geleitet,

ein Wiedersehen,

doch alles ist wie es war.

Meine Liebe

steht allein im Raum,

deine Liebe

ist nicht vorhanden.

Wieso treffen wir uns,

wenn es doch nichts bringt?

Wieso verlange ich nach dir,

wenn es doch keinen Sinn hat?

Die Liebe,

ein seltsames Spiel,

keine Regeln,

keine Gewinner,

nie sicher am Ziel zu sein...

#29
wunderschön ge dichte, gefallen mir sehr sehr gut..wirklich...

:super:

#30
hi!

die gedichte sind wirklich schön, da schließe ich mich schnubbi an,

aber das letzte gedicht gefällt mir besonders gut!

kann mich im moment damit identifizieren...

vllt treffe ich mich bald mit meinem ex. ich weiß nicht, was dabei herauskommen wird... ich weiß nicht, was er empfindet, aber ich hoffe einfach, dass er mir noch eine chance gibt und meine Liebe nicht allein im raum steht! ich habe angst davor, angst dass er nichts für mich empfindet und ich habe noch angst, zu viel hoffnung zu haben!

ich liebe ihn über alles!

hast du das gedicht selbst geschrieben? fühlst du dich grad so? wenn ja, dann erzähl doch mal, wie das so bei dir ist, wenn du drüber reden kannst/willst!

aber ich finde nicht, dass so ein treffen NICHTS bringt! immerhin ist man in der nähe von dem oder derjenigen! und das bringt auch was. und man kann mit ihm/ihr reden und sogar das bringt was!

LG

Girl@home

AlexCrow
#31
Wirklich wunderschön!

Mir bleibt dabei einfach die Spreche weg und mein Herz fängt an zu weinen. :heulen:

#32
Du

Gefühle unterdrücken,

unserer Freundschaft zu liebe,

ich versuche es wirklich,

doch da gibt es diese Triebe.

Deine Hand fassen,

ein Küsschen vielleicht,

die Wünsche zu unterdrücken,

das fällt mir nicht leicht.

Ich fühle mich geborgen,

in deiner Gegenwart

und jede Sekunde ohne dich

ist für mich sehr hart.

Wir reden über alles,

wir lügen uns nicht an,

ich kenn dich noch nicht lange,

doch du bist mein Traummann.

Bei jedem Gespräch

lerne ich dich besser kennen,

neue, überraschende Seiten,

ich würde dich gern "mein" nennen.

Du weißt um meine Gefühle,

doch verlässt du mich nicht,

du zeigst mir, dass du mich magst,

aber ich liebe dich.

Wir können reden,

du bringst mich zum lachen,

wir gehen spatzieren

und machen verrückte Sachen.

Gern würde ich dich lieben,

doch das geht nicht,

das macht alles kaputt,

ich will nicht das es bricht.

Deshalb werde ich lachen,

auch wenn ich innerlich weine,

ich werde es verkraften,

deine Kleine....

:heulen:

#33
oh man, das hat mich jetzt echt tief beeindruckt und gerührt! wunderschön in worte gefasst. :heulen:

wenn er nur freundschaft will... aber du mehr..

das ist hart. das tut mir echt leid für dich.

bei mir ist es genauso.. ich liebe ihn, doch er mich nicht.

und wenn er mir überhaupt was geben kann, dann freundschaft.

und immer muss ich so tun, als ob ich nicihts von ihm will und fröhlich sein, auch wenn ich innerlich weine. er weiß nichts davon, dass ich ihn immer noch so sehr liebe.

bei dir sieht das ja ein bisschen anders aus, wenn ich das jetzt nicht falsch gelesen oder verstanden habe ??!

hoffe, dass es dir bald besser geht.

alles gute

Girl@home :trost:

#34
In solchen Momenten fällt mir die Frage wieder ein,

wieso können wir nicht zusammen sein?

Die Antwort ist genauso klar,

du liebst mich nicht, leider ist es wahr.

Doch siehst du mich an,

zweifle ich daran,

deine Blicke verträumt,

deine Worte herzlich,

doch du sagst,

du liebst mich nicht,

das trifft mich schmerzlich.

Nun bist du weg,

ein Monat werden wir uns nicht sehen,

Kriechst nicht aus deinem Versteck,

ich kann dich nicht verstehen.

Als wir uns trafen,

hieß es für eine Stunde vielleicht,

daraus wurden mehr vier,

keiner merkte wie die Zeit verstreicht.

Es war Nacht,

doch viel es uns schwer uns zu trennen,

das willst du keine Gefühle nennen?

In ein anderes Land flüchtest du nun

und ich kann nichts dagegen tun.

Die Zeit mit dir war wunderschön,

doch denke ich wir werden uns nicht wiedersehen.

Ich werde dich meiden,

wo ich nur kann,

ich kann dich mehr als gut leiden,

nichts ändert sich daran.

Doch um glücklich zu sein,

muss ich Abstand zu dir halten,

sonst fällt die Trauer über mich ein,

und der Kummer wird walten.

Nie hab ich geliebt,

wie ich dich liebe,

doch das macht es nur schwerer

Abschied zu nehmen

und ein Leben ohne dich

zu leben.

#35
Hi,


ich find deine Gedichte sehr schön.






Ich kenne die Situation,



ich war Jahre lang in meinen besten Freund verliebt,



unglücklich verliebt.



Auch als ich ihm das gesagt habe,



war er trotzdem noch für mich da,



auch wenn er meine Gefühle nicht mehr so erwiderte...






Ich hoffe, das eure Freundschaft bestehen bleibt.



Wünsche dir Glück und alles Liebe



lg



lovlyTigger


#36
danke, es ist zwar nicht mein bester Freund, aber es ist ähnlich schlimm...

#37
Mehr als vier Monate ist es her,

die Zeit vergeht,

die Tränen werden weniger,

es dauert bis es sich legt.

Das Gefühl ohne dich,

du warst immer da,

es erdrückt mich,

nichts ist wie es war.

Dein Leben war schwer,

doch hast du es geliebt,

am Ende konntest du nicht mehr,

ich hoffe das du mir vergiebst.

Ich konnte dich nicht besuchen,

nicht im Krankenhaus,

ich wollte es versuchen,

ich wünschte mir du kommst nach Haus.

Dich da liegen zu sehen,

ohne Kraft und Mut,

ich konnte nicht gehen,

kein Feuer, nurnoch Glut.

All meine Erinnerungen an dich

hätten dein Anblick verdrängt,

das wollte ich nicht,

all die Schläuche um dich gelenkt.

Mom war bei dir,

sie vermisst dich,

du bist bei mir,

immer um mich.

Ich wollte dir noch soviel sagen,

mein Leben mit dir teilen,

jetzt werden dich meine Erinnerungen tragen,

diese werden immer in mir weilen.

Das wichtigste

zum Abschluss an dich,

Gran was auch immer passiert

Ich liebe und vermisse dich! ;(

#38
das ist wunderschön und es berührt ich wirklich sehr..

ich musste dabei an meinen opa denken...

es ging mir genauso wie dir, der schmerz wird weniger aber er fehlt mir auch noch..

und ich wollte ihm auch noch soo viel sagen..

plötzlich war er nicht mehr da..

dein gedicht ist wunderschön...

es wäre schön, deine gran könnte es lesen..

aber sie wusste bestimmt wie sehr du sie geliebt hast...

ich wünsche dir alles alles liebe

und ganz viel kraft :trost:

schnubbi

#39
Verliebt sein

Jeder war schon mal verliebt,

in den besten Freund,

den Schönling der Schule,

den Mann von neben an,

ein Star aus dem Fernsehen...

Auch kenne das Gefühl,

verliebt zu sein,

jemanden anschauen,

Chaos im Kopf,

zitternde Knie,

ein Kribbeln im Bauch

und ein Schauer über dem Rücken.

Doch eine Frau erklärte mir:

Verliebt sein

und jemanden lieben

das ist nicht gleich.

Lange verstand ich ihre Worte nicht,

doch dann traf ich dich,

alle Anzeichen deuteten

auf verliebt sein,

doch war etwas anders,

das Gefühl der Nähe,

der Geborgenheit

dieses andere

machte mir klar,

ich war nicht verliebt in dich,

nein,

ich liebe dich!

#40
Vertrauen

Dich sehen,

dich spüren,

mich in dir verlieren,

all das bleibt mir verwehrt.

Ein perfektes Paar

und doch nur Freunde,

die Gemeinsamkeiten

und die Unterschiede

in einem gesunden Gleichgewicht.

Die Gefühle vorhanden

und doch das Bewusstsein,

es wird nie mehr.

Du sagst du liebst mich nicht,

doch weinst du dabei,

jede freie Minute verbringst du mit mir.

Nehme ich deine Hand,

wehrst du dich nicht,

im Gegenteil,

du gibst mir noch die andere.

Du nimmst mich in den Arm,

trocknest meine Tränen,

hörst mir zu wenn ich Probleme habe.

Doch Liebe spührst du nicht,

keinen einzigen Funken.

Ich glaube dir nicht,

denn das zwischen uns

ist mehr als Freundschaft,

doch sage ich das bist du weg,

Angst vor einer Bindung,

Angst verlassen zu werden,

Angst nie mehr du selbst sein.

Ich kenne und teile deine Ängste,

doch du glaubst mir nicht,

wir können nicht gemeinsam Angst haben,

dann fällt es mir auf,

zur wahren Liebe fehlt uns eins,

das Vertrauen!

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