Ist Zusammenleben denn immer so?
14 Antworten1'429 AufrufeGestartet von Ellla ·
ElllaThemenstart
Hallo ihr Lieben,
ich wohne mit meinem Freund seit etwa 7 Monaten zusammen. Anfangs war das alles toll und wir verstehen uns auch gut, aber momentan nervts mich gewaltig.
Ich hatte in letzter Zeit einiges in der Uni zu tun + Prüfungen, was ich aber gut gemeistert habe.
Mein Freund hat einen sehr anstrengenden Beruf, meist täglich 12 Stunden oder länger ohne Pause.
Also ich habe letztlich mehr Zeit zur freien Verfügung als mein Freund. Tjo, nun hat sich das Ganze so entwickelt, dass ich letztlich für so ziemlich ALLES verantwortlich bin.
Wäsche waschen/trocken/zusammenlegen/einräumen, Putzen, Tiere, Staubsaugen, Aufräumen, kleinere Reparaturen und was sonst noch so anfällt.
Er macht mittlerweile so ziemlich gar nichts mehr außer Getränke holen weil mir die zu schwer sind. Gut, er ist sehr müde wenn er von der Arbeit kommt, aber ist das wirklich der Sinn des Zusammenlebens, dass einer letztlich Arbeiten für zwei Leute macht?
Was bringt mir das Zusammenleben denn außer zusätzliche Arbeit?
Es ist ja nicht so, dass ich von seinem Geld was hätte. Ich zahle in der Wohnung auch 50% von allem von meinem eigenen Erspartem.
Ist das immer so? ... Muss ihn auch antreiben mal alte Klamotten auszusortieren, bzw. mal seine Ablage zu machen, die immer stapelweise unters Bett geschoben wird. Leider hat er damals bei seinen Eltern auch im Chaos gehaust...
Weiß jemand einen Rat? Wenn ich das Thema anspreche kommt immer nur: du hast doch mehr Zeit und tust eh den ganzen Tag nix. Obwohl er genau weiß, dass ich auch meine Sachen zu erledigen habe, dies nur sehr strukturiert mache und selten in Stress gerate.
Help! :(
ich wohne mit meinem Freund seit etwa 7 Monaten zusammen. Anfangs war das alles toll und wir verstehen uns auch gut, aber momentan nervts mich gewaltig.
Ich hatte in letzter Zeit einiges in der Uni zu tun + Prüfungen, was ich aber gut gemeistert habe.
Mein Freund hat einen sehr anstrengenden Beruf, meist täglich 12 Stunden oder länger ohne Pause.
Also ich habe letztlich mehr Zeit zur freien Verfügung als mein Freund. Tjo, nun hat sich das Ganze so entwickelt, dass ich letztlich für so ziemlich ALLES verantwortlich bin.
Wäsche waschen/trocken/zusammenlegen/einräumen, Putzen, Tiere, Staubsaugen, Aufräumen, kleinere Reparaturen und was sonst noch so anfällt.
Er macht mittlerweile so ziemlich gar nichts mehr außer Getränke holen weil mir die zu schwer sind. Gut, er ist sehr müde wenn er von der Arbeit kommt, aber ist das wirklich der Sinn des Zusammenlebens, dass einer letztlich Arbeiten für zwei Leute macht?
Was bringt mir das Zusammenleben denn außer zusätzliche Arbeit?
Es ist ja nicht so, dass ich von seinem Geld was hätte. Ich zahle in der Wohnung auch 50% von allem von meinem eigenen Erspartem.
Ist das immer so? ... Muss ihn auch antreiben mal alte Klamotten auszusortieren, bzw. mal seine Ablage zu machen, die immer stapelweise unters Bett geschoben wird. Leider hat er damals bei seinen Eltern auch im Chaos gehaust...
Weiß jemand einen Rat? Wenn ich das Thema anspreche kommt immer nur: du hast doch mehr Zeit und tust eh den ganzen Tag nix. Obwohl er genau weiß, dass ich auch meine Sachen zu erledigen habe, dies nur sehr strukturiert mache und selten in Stress gerate.
Help! :(
Hallo,
zusammen ziehen ist immer eine echte Belastungsprobe für Beziehungen. Man lernt sich voll und ganz kennen, nicht nur die Seite, die der andere uns gezeigt hat, oder zeigen wollte, sondern mit allen Fehlern und schwächen. Man muss sich aufeinander einstellen und das braucht Zeit.... Bei mir dauert dieser Prozess noch immer an, nach drei Jahren, weil ich und mein Freund sehr unterschiedlich sind.
Ich glaube Dein Problem haben viele und ich kenne es auch zu gut... Ginge es nach meinem Freund würde die Wohnung aussehen wie ein Schlachtfeld. Was er aufräumt, dass tut er nur, weil ich ihn darum bitte, oder dazu verpflichte.
In der Theorie hat aber eben jeder ein Recht auf seine Art: Also auch er auf seine Unordnung. Man muss einen Kompromiss finden und von seinen Vorstellungen ein Stück abrücken.
Kannst Du mit ihm reden? Wenn Du Dich nur noch als Saubermachfrau fühlst, stimmt was nicht. Vielleicht könnt ihr folgendes probieren:
- Ihm ein zwei feste Aufgaben geben
- Absprechen, wer für welchen Raum zuständig ist, damit ers einfacher hat und nicht vor dem ganzen Chaos steht, dass er beseitigen muss
- ihm einen Raum geben, in dem er SEINE Unordnung leben darf und einen, in dem Deine Ordnung beibehalten wird
zusammen ziehen ist immer eine echte Belastungsprobe für Beziehungen. Man lernt sich voll und ganz kennen, nicht nur die Seite, die der andere uns gezeigt hat, oder zeigen wollte, sondern mit allen Fehlern und schwächen. Man muss sich aufeinander einstellen und das braucht Zeit.... Bei mir dauert dieser Prozess noch immer an, nach drei Jahren, weil ich und mein Freund sehr unterschiedlich sind.
Ich glaube Dein Problem haben viele und ich kenne es auch zu gut... Ginge es nach meinem Freund würde die Wohnung aussehen wie ein Schlachtfeld. Was er aufräumt, dass tut er nur, weil ich ihn darum bitte, oder dazu verpflichte.
In der Theorie hat aber eben jeder ein Recht auf seine Art: Also auch er auf seine Unordnung. Man muss einen Kompromiss finden und von seinen Vorstellungen ein Stück abrücken.
Kannst Du mit ihm reden? Wenn Du Dich nur noch als Saubermachfrau fühlst, stimmt was nicht. Vielleicht könnt ihr folgendes probieren:
- Ihm ein zwei feste Aufgaben geben
- Absprechen, wer für welchen Raum zuständig ist, damit ers einfacher hat und nicht vor dem ganzen Chaos steht, dass er beseitigen muss
- ihm einen Raum geben, in dem er SEINE Unordnung leben darf und einen, in dem Deine Ordnung beibehalten wird
Huhu,
vielen Dank für deine Antwort :)
Es liegt echt sehr sehr viel Wahres darin und auch das mit dem Schlachtfeld stimmt absolut. Gerne würde ich so einen Kompromiss finden, sprich jeder hat "sein" Zimmer aber 1. haben wir gar nicht so viele Zimmer und 2. hab ich tierisch Probleme damit wenn ein Zimmer zugemüllt wird. Ich bin jetzt auch nicht ordnungsfanatisch, aber eine gewisse Struktur sollte vorhanden sein und es schlägt mir aufs Gemüt wenn alles Kreuz und Quer liegt.
Er sieht viele Sachen auch gar ned, die einem ins Auge springen. z.B. wenn etwas seit Tagen im Weg herumliegt wird einfach drübergestiegen als es schnell in den Schrank zu räumen.
Oft lege ich ihm seine Klamotten auch zusammengelegt vor seinen Schrank, aber dann wird mein Klamottenhaufen genommen und irgendwo in den Schrank gestopft.
Leider legt er oft ein richtiges "Messi-Verhalten" an den Tag. Er hortet alles was er bisher besessen hat und kann nicht mal 5 alte weiße T-Shirts wegwerfen wenn er sich sogar schon 15 neue gekauft hat. (das war vor 2 Wochen).
Eins hab ich selber weggeworfen, das hat er aus dem Müll gefischt und mich angemault ich solle seine Sachen nicht wegwerfen.
Im Keller stehen nach wie vor knapp 40 (kein Scherz) volle Umzugskartons von seinem Zimmer (!!) Zuhause.
Von mir steht ein leerer Koffer und ein voller Koffer im Keller...
Und ich weiß, dass dieses Chaos nie beseitigt werden wird weil ihm eben die Zeit fehlt.
Es ist zum Mäusemelken :(
vielen Dank für deine Antwort :)
Es liegt echt sehr sehr viel Wahres darin und auch das mit dem Schlachtfeld stimmt absolut. Gerne würde ich so einen Kompromiss finden, sprich jeder hat "sein" Zimmer aber 1. haben wir gar nicht so viele Zimmer und 2. hab ich tierisch Probleme damit wenn ein Zimmer zugemüllt wird. Ich bin jetzt auch nicht ordnungsfanatisch, aber eine gewisse Struktur sollte vorhanden sein und es schlägt mir aufs Gemüt wenn alles Kreuz und Quer liegt.
Er sieht viele Sachen auch gar ned, die einem ins Auge springen. z.B. wenn etwas seit Tagen im Weg herumliegt wird einfach drübergestiegen als es schnell in den Schrank zu räumen.
Oft lege ich ihm seine Klamotten auch zusammengelegt vor seinen Schrank, aber dann wird mein Klamottenhaufen genommen und irgendwo in den Schrank gestopft.
Leider legt er oft ein richtiges "Messi-Verhalten" an den Tag. Er hortet alles was er bisher besessen hat und kann nicht mal 5 alte weiße T-Shirts wegwerfen wenn er sich sogar schon 15 neue gekauft hat. (das war vor 2 Wochen).
Eins hab ich selber weggeworfen, das hat er aus dem Müll gefischt und mich angemault ich solle seine Sachen nicht wegwerfen.
Im Keller stehen nach wie vor knapp 40 (kein Scherz) volle Umzugskartons von seinem Zimmer (!!) Zuhause.
Von mir steht ein leerer Koffer und ein voller Koffer im Keller...
Und ich weiß, dass dieses Chaos nie beseitigt werden wird weil ihm eben die Zeit fehlt.
Es ist zum Mäusemelken :(
Du bekommst bestimmt noch viele gute Ratschläge und Tips. Aber ich sage Dir: letztendlich geht es immer darum, es zu akzeptieren, oder es zu lassen und sich zu trennen. Das ist die Wahrheit!
Solange Du Dch wie seine Mutter aufführst und ihn erziehen willst, wird er Dich anmaulen wie ein Pubertierender der von seiner Mutter genervt ist.
Wenn Dich die Unordnung stört, oder Dir die Arbeit zu viel ist, rede darüber daß Dich die Unordnung stört und die Arbeit zu viel ist und nicht darüber wie "unordentlich" er ist. Hilft das nicht, zieh Konsequenzen. Bspw. könntest Du ihn in seiner Wäsche ersticken lassen und ausschließlich Deine machen.
Einem in's Auge springen? Dir in's Auge springen. Genau wegen dieser Art die vermittelt, jeder müsse so sein wie Du, hört er Dir nicht zu, denn das ist entmündigend.
Hör auf ihn wie ein Kind zu behandeln, gehe mit ihm um wie ein Erwachsener und nicht auf diese "Ich weiß es besser" von oben herab Tour, dann habt ihr auch Gelegenheit euch zu einigen. Und wenn Dir Dein Freund nicht in Dein sauber strukturiertes und ordentlich organisiertes Leben passt - such Dir einen Anderen.
Wenn Dich die Unordnung stört, oder Dir die Arbeit zu viel ist, rede darüber daß Dich die Unordnung stört und die Arbeit zu viel ist und nicht darüber wie "unordentlich" er ist. Hilft das nicht, zieh Konsequenzen. Bspw. könntest Du ihn in seiner Wäsche ersticken lassen und ausschließlich Deine machen.
Er sieht viele Sachen auch gar ned, die einem ins Auge springen. z.B. wenn etwas seit Tagen im Weg herumliegt wird einfach drübergestiegen als es schnell in den Schrank zu räumen.Und?
Einem in's Auge springen? Dir in's Auge springen. Genau wegen dieser Art die vermittelt, jeder müsse so sein wie Du, hört er Dir nicht zu, denn das ist entmündigend.
Oft lege ich ihm seine Klamotten auch zusammengelegt vor seinen Schrank, aber dann wird mein Klamottenhaufen genommen und irgendwo in den Schrank gestopft.Und? Solang's reinpasst.
Hör auf ihn wie ein Kind zu behandeln, gehe mit ihm um wie ein Erwachsener und nicht auf diese "Ich weiß es besser" von oben herab Tour, dann habt ihr auch Gelegenheit euch zu einigen. Und wenn Dir Dein Freund nicht in Dein sauber strukturiertes und ordentlich organisiertes Leben passt - such Dir einen Anderen.
Hallo Ellla,
für mich klingt es momentan so, als sei du halt nicht so ausgelastet wie er und hättest daher Zeit, dich an seinem Chaos zu stören.
Was genau soll er denn wann erledigen?
Ich kann mir das jetzt gerade nicht so vorstellen, welches Ausmaß seine Unordnung hat.
Bleibt alles tagelang liegen oder wochenlang oder monatelang?
Und was ist überhaupt alles?
Und wieso muss er T-Shirts wegwerfen? Habt ihr zu wenig Platz? Hat er mehr Klamotten als du und du keinen Platz mehr im Schrank?
Wieso stören dich die Kartons im Keller, wolltest du noch etwas anderes unterstellen als deinen Koffer und brauchst daher den Platz?
Vielleicht war das Keller-Beispiel von dir unegschickt gewählt, aber das klingt, als seist du ein Maßstab, an den er sich zu halten habe. Warum?
Gruß
Roya
für mich klingt es momentan so, als sei du halt nicht so ausgelastet wie er und hättest daher Zeit, dich an seinem Chaos zu stören.
Was genau soll er denn wann erledigen?
Ich kann mir das jetzt gerade nicht so vorstellen, welches Ausmaß seine Unordnung hat.
Bleibt alles tagelang liegen oder wochenlang oder monatelang?
Und was ist überhaupt alles?
Und wieso muss er T-Shirts wegwerfen? Habt ihr zu wenig Platz? Hat er mehr Klamotten als du und du keinen Platz mehr im Schrank?
Wieso stören dich die Kartons im Keller, wolltest du noch etwas anderes unterstellen als deinen Koffer und brauchst daher den Platz?
Vielleicht war das Keller-Beispiel von dir unegschickt gewählt, aber das klingt, als seist du ein Maßstab, an den er sich zu halten habe. Warum?
Gruß
Roya
Wenn ich das Thema anspreche kommt immer nur: du hast doch mehr Zeit und tust eh den ganzen Tag nix.also diese aussage geht mal gar nicht ...so einfach kann man sich nicht vor der verantwortung drücken und dem partner alle lästigen aufgaben auf's auge drücken ...abgesehen davon finde ich das ziemlich respektlos ausgedrückt
rede mal ganz in ruhe und ohne vorwürfe mit ihm ...sag ihm, dass dir das alles zuviel wird, du seine unterstützung brauchst und nicht einsiehst alle aufgaben zu übernehmen, ihr lebt schließlich beide in der wohnung
ok er muss viel arbeiten, das sollte man schon berücksichtigen, dennoch sollte er es geregelt bekommen seinen teil beizutragen (eben nicht nur finanziell) ...wie dieser teil aussieht müsst ihr halt besprechen
dass er es nicht ok fand, dass du einfach sein shirt wegwirfst kann ich verstehen ...da würde bei mir auch der spass aufhören ...habt ihr nicht genug platz für all eure sachen oder wieso stört dich das so?
ich bin selbst jemand der nicht gern in unordnung haust, aber wenn's mir zu bunt wird würde ich eben auch mal nur meine sachen waschen, das mag manch einer kleinlich oder kindisch finden, ist mir aber egal ...oder mal einfach das "chaos" bestehen lassen ...wer weiss vllt wird's ihm dann selbst zuviel
selbst unordentliche männer gewöhnen sich schnell an ein aufgeräumtes und gemütliches heim wenn sie erst mit einer frau zusammenleben ...und wollen dann meist ungern drauf verzichten
Ja, Zusammenleben ist so. Wenn es nicht die Unordnung ist, ist es ein anderes Thema. Ich sehe es genauso wie Miaflorentine- akzeptieren oder lassen.
Entweder, man nimmt den anderen so, wie er ist, weil man ebenfalls nicht perfekt ist, oder man weiß, daß man mit bestimmten Sachen nicht leben kann/ will und läßt es lieber.
Du mußt nicht kompromißbereit sein, wenn Du es nicht willst, dazu zwingt Dich niemand.
Aber Du mußt Deinen Weg finden, ohne Dich als Opfer zu sehen und zu leiden. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht. Manchmal stellt man das eben erst fest, wenn man zusammen wohnt, daß man dich unterschiedlich Prioritäten setzt, die absolut nicht zueinander passen wollen.
Entweder, man nimmt den anderen so, wie er ist, weil man ebenfalls nicht perfekt ist, oder man weiß, daß man mit bestimmten Sachen nicht leben kann/ will und läßt es lieber.
Du mußt nicht kompromißbereit sein, wenn Du es nicht willst, dazu zwingt Dich niemand.
Aber Du mußt Deinen Weg finden, ohne Dich als Opfer zu sehen und zu leiden. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht. Manchmal stellt man das eben erst fest, wenn man zusammen wohnt, daß man dich unterschiedlich Prioritäten setzt, die absolut nicht zueinander passen wollen.
Vielen Dank erstmal für all die tollen Antworten!! :)
@Charlies_Berta: das mit der "Mutter" ist vielleicht schon ein Problem, da eben seine Mutter es in der alten wohnung wohl toleriert hat, dass einfach alles im Chaos versinkt. Man kann sich das wirklich nicht vorstellen, aber die Wohnung war schlimmer als auf einem Trödelmarkt. Alle Wände mit großen, schweren Bildern zugehängt, überall diese typischen alten, verstaubten Teppiche auf dem Boden, schränkeweise alter, teilweise kaputter Kram von alten Puppen bis zu verstaubten getrockneten Blumen.
Er kennts einfach nicht anders, das ist das Problem :(
@Roya: wenn er wenigstens seine Sachen, v.a. wichtige Dinge wie Bankgeschäfte, machen würde, wär mir schon geholfen und das weiß er aber. Gerade solche Schriftsachen stapeln sich eben wochen- bis monatelang neben dem Bett im Schlafzimmer und viel Platz haben wir tatsächlich nicht.
Das mit dem T-shirt ist wohl falsch rübergekommen, er hat 5 kaputte (!) weiße T-shirts, die gelb unter den Ärmeln sind und an den Nähten aufgerissen. Dann hat er sich 15 (!) neue weiße T-Shirts gekauft, kann aber die alten nicht wegwerfen obwohl sie kaputt sind.
Klar kann man sagen, es ist sein Schrank, aber wenn ihm die Hälfte der Klamotten gar nicht mehr passt und letztlich mittlerweile alles nur noch unten reingeworfen wird, dann muss ich irgendwas was sagen, da schließlich ich die Wäsche mühevoll mache.
Leider verbraucht er auch tierisch viel Wäsche, etwa 4x soviel wie ich. Etwa 3-4 T-Shirts täglich + alle 2 Tage ein Hemd oder Pullover und etwa 3 Unterhosen täglich. Da kommt schnell ne riesige Menge zusammen.
Wenn ich wasche, dann ist es zu 80% sein Zeug und das ärgert halt schon :(
@Charlies_Berta: das mit der "Mutter" ist vielleicht schon ein Problem, da eben seine Mutter es in der alten wohnung wohl toleriert hat, dass einfach alles im Chaos versinkt. Man kann sich das wirklich nicht vorstellen, aber die Wohnung war schlimmer als auf einem Trödelmarkt. Alle Wände mit großen, schweren Bildern zugehängt, überall diese typischen alten, verstaubten Teppiche auf dem Boden, schränkeweise alter, teilweise kaputter Kram von alten Puppen bis zu verstaubten getrockneten Blumen.
Er kennts einfach nicht anders, das ist das Problem :(
@Roya: wenn er wenigstens seine Sachen, v.a. wichtige Dinge wie Bankgeschäfte, machen würde, wär mir schon geholfen und das weiß er aber. Gerade solche Schriftsachen stapeln sich eben wochen- bis monatelang neben dem Bett im Schlafzimmer und viel Platz haben wir tatsächlich nicht.
Das mit dem T-shirt ist wohl falsch rübergekommen, er hat 5 kaputte (!) weiße T-shirts, die gelb unter den Ärmeln sind und an den Nähten aufgerissen. Dann hat er sich 15 (!) neue weiße T-Shirts gekauft, kann aber die alten nicht wegwerfen obwohl sie kaputt sind.
Klar kann man sagen, es ist sein Schrank, aber wenn ihm die Hälfte der Klamotten gar nicht mehr passt und letztlich mittlerweile alles nur noch unten reingeworfen wird, dann muss ich irgendwas was sagen, da schließlich ich die Wäsche mühevoll mache.
Leider verbraucht er auch tierisch viel Wäsche, etwa 4x soviel wie ich. Etwa 3-4 T-Shirts täglich + alle 2 Tage ein Hemd oder Pullover und etwa 3 Unterhosen täglich. Da kommt schnell ne riesige Menge zusammen.
Wenn ich wasche, dann ist es zu 80% sein Zeug und das ärgert halt schon :(
Er kennts einfach nicht anders, das ist das ProblemNein. Das ist kein Problem. Mach es nicht zu einem. Es ist vielleicht im ersten Moment schwer zu verstehen, wenn Du versuchst ihn zu verändern, macht das alles nur schlimmer. Wenn Du ihn zu einem Problem machst, werdet ihr das nicht lösen können.
Das mit dem T-shirt ist wohl falsch rübergekommen, er hat 5 kaputte (!) weiße T-shirts, die gelb unter den Ärmeln sind und an den Nähten aufgerissen. Dann hat er sich 15 (!) neue weiße T-Shirts gekauft, kann aber die alten nicht wegwerfen obwohl sie kaputt sind.Und? Das ist dennoch seine Sache! Und wenn er auf der Straße Hundekot aufhebt weil er ihn so faszinierend findet und dann in seinem Schrank aufbewahrt, dann ist das immer noch seine Sache! Fühlst Du Dich von dem Gestank zu Recht belästigt, bedeutet das nicht, daß er den Hundekot nicht mehr aufheben darf, sondern daß er ihn in eine geruchssichere Tupperbox zu verpacken hat.
Du brauchst nicht verstehen, warum er so handelt und Du mußt es nicht toll finden, trotzdem hast Du zu akzeptieren, daß er seine löchrigen T-Shirts aufheben will. Ihn deswegen als Messie abzuwerten ändert auch nichts.
Wenn ich wasche, dann ist es zu 80% sein Zeug und das ärgert halt schonWieso machst Du es dann? Lass es doch!Du hast zwar mehr Zeit als er und in der kannst Du ja die gemeinsame Wohnung in einem annehmbaren Zustand halten, aber um seine Wäsche kann er sich ja am Wochenende kümmern.
Du verhälst Dich wie eine Mutter die alles macht und ihrem Sohn dann auf's Brot schmiert, daß sie alles machen muss und er das endlich selber machen soll. Warum sollte er? Er muss doch nur abwarten, Du wirst es doch sowieso machen.
Dann lass es doch! Und an seinen Sachen hast Du nichts zu suchen.
Ich denke ich werde sein Zeug ab jetzt nicht mehr machen, mal sehen was passiert ^^
warum wäschst du seine sachen mit, wenn es dich stört?
lass es doch einfach mal sein.
und sein argument, dass du ja so viel zeit hast, hat nichts damit zu tun.
es ist DEINE zeit, also kannst du sie nutzen wozu DU willst.
du machst das also freiwillig (und nicht wegen der 'beziehung'). er schätzt das nicht, also lass es doch, anstatt dich drüber aufzuregen.
er will deine 'hilfe' nicht, also lass es, auch wenn es erstmal schwer fällt.
mal sehen wie seine reaktion ausfällt ;)
lass es doch einfach mal sein.
und sein argument, dass du ja so viel zeit hast, hat nichts damit zu tun.
es ist DEINE zeit, also kannst du sie nutzen wozu DU willst.
du machst das also freiwillig (und nicht wegen der 'beziehung'). er schätzt das nicht, also lass es doch, anstatt dich drüber aufzuregen.
er will deine 'hilfe' nicht, also lass es, auch wenn es erstmal schwer fällt.
mal sehen wie seine reaktion ausfällt ;)
Lass seinen Kram, seinen Kram sein! Du wohnst zwar in der gleichen Wohnung, aber das bedeutet nicht, daß ihr beide gleich denken, fühlen und handeln müßt.
Natürlich ist es lästig, wenn überall seine dreckigen Klamotten herumliegen. Räumt er die nicht beiseite und Du fühlst Dich dadurch belästigt, ist das nachvollziehbar. Wenn Du sie aber für ihn in Ordnung bringst, unterstützt Du ihn darin so weiterzumachen. Stopf seine Klamotten in einen Wäschesack und lass sie dort verrotten. Da kann er sich die schmutzig rausfischen. Ist doch nicht Dein Problem wenn er sich um seinen Kram nicht kümmern mag. Dann geht's eben morgen's stinkend zur Arbeit. Seine Sache.
Genauso die T-Shirts. Bekommt er nichts mehr in seinen Schrank weil er zugemüllt ist, hat er eben Pech gehabt. Dann muss er ihn halt ausmisten.
Dennoch ist das seine Sache.
Natürlich ist es lästig, wenn überall seine dreckigen Klamotten herumliegen. Räumt er die nicht beiseite und Du fühlst Dich dadurch belästigt, ist das nachvollziehbar. Wenn Du sie aber für ihn in Ordnung bringst, unterstützt Du ihn darin so weiterzumachen. Stopf seine Klamotten in einen Wäschesack und lass sie dort verrotten. Da kann er sich die schmutzig rausfischen. Ist doch nicht Dein Problem wenn er sich um seinen Kram nicht kümmern mag. Dann geht's eben morgen's stinkend zur Arbeit. Seine Sache.
Genauso die T-Shirts. Bekommt er nichts mehr in seinen Schrank weil er zugemüllt ist, hat er eben Pech gehabt. Dann muss er ihn halt ausmisten.
Dennoch ist das seine Sache.
haha, das ist toll, ich probier das mal aus und räum sein Zeug dahin wo ichs nimma sehen kann ;)
vielleicht hilft das ja...
vielleicht hilft das ja...
ich würd konsequent SEINEN kram liegen lassen, oder irgendwo stapeln, bis er selbst drin ertrinkt. irgendwann wird er auf die glorreiche idee kommen, alles wegzuräumen.
dass er dir sagt, du hast genug zeit für sowas, finde ich ne frechheit.
ich bin vllt auch ein bisschen "altbacken" und würde meinen partner, wenn ich mit ihm zusammen lebe, wohl ein wenig verwöhnen. aber wenn ich dabei zu seiner persönlichen putze mutiere, DANN würde ich das gespräch suchen und deutlich machen, dass es so nicht geht... ihm ein paar arbeiten abnehmen, da er so viel zu tun hat, ist ja durchaus in ordnung, aber du bist nicht seine putzfrau.
dass er dir sagt, du hast genug zeit für sowas, finde ich ne frechheit.
ich bin vllt auch ein bisschen "altbacken" und würde meinen partner, wenn ich mit ihm zusammen lebe, wohl ein wenig verwöhnen. aber wenn ich dabei zu seiner persönlichen putze mutiere, DANN würde ich das gespräch suchen und deutlich machen, dass es so nicht geht... ihm ein paar arbeiten abnehmen, da er so viel zu tun hat, ist ja durchaus in ordnung, aber du bist nicht seine putzfrau.
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