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Jobsuche nach Bachelor - Erfahrungsaustausch

13 Antworten1'421 AufrufeGestartet von new_user ·

new_userThemenstart
#1
Hallo ihr Lieben

Also, ich hab vor kurzem den Bachelor abgeschlossen, International Business (BSc.)

Ich hab wirklich wenig Freude am Studium gehabt und das mehr oder weniger gemacht weil es von mir erwartet wurde und ich sonst keinen besseren Plan hatte. Bin einfach mal ehrlich darüber.

Während des Studiums (also in der Sommerpause) hab ich immer wieder Praktika absolviert.

Jetzt suche ich eine Stelle, obwohl mir meine Mutter und auch Kollegen sagen 'mach doch den Master'. Was genau soll mir ein Master bringen? Ich hab doch schon 3 Jahre studiert, ich finde, das reicht erstmal. Ausserdem wüsste ich gar nicht, welche Studienrichtung ich wählen würde.

Also...was ich bis jetzt gemacht hab: ich hab mich für Trainee Stellen beworben, ich bin mit Kollegen von den Firmen an denen ich Praktikantin war Kontakt, ich war bei einem Stellenvermittler...etc.

Die Suche hab ich vor ca. 3 Wochen begonnen, aber nicht so intensiv. Ich bin aber ein wenig entmutigt, weil ich noch fast keine Antworten bekommen hab..

Ist das weil Sommerpause ist oder was ist los? Ich hatte ein Interview bis jetzt, dann hab ich mich aber gegen die Stelle entschieden weil es ein Praktikum mit sehr tiefem Lohn war, und ich habe sonst noch 2 Absagen bekommen nur anhand von den Unterlagen. Seitdem hab ich meine Unterlagen bearbeitet und aufgebessert.

Bei anderen Firmen kamen zT Antworten wie 'wir haben so viele Bewerbungen, dass wir Ihnen erst in 4 Wochen eine Antwort geben können'.

Hallo, 4 Wochen?? Ist das so üblich?

Ausserdem habe ich von einer Firma einen Link bekommen für einen Online Test.

Super. Wie ich diese online Tests liebe.

Mit diesen tollen Aufgaben wie 'drehen Sie diesen Kubus in Ihrem inneren Auge herum, um 90 Grad, an welcher Stelle wäre dann der Punkt, der auf der ersten Abbildungen an einer anderen Stelle war' oder so ein Kram haha. Ehrlich, so ähnliche Aufgaben hab ich schon gesehen.

Hat jemand schon online Tests für Banken oder für software / consulting Firmen gemacht? Oder für Trainee Programme?

Wie seid ihr mit der Stellensuche nach dem Studium umgegangen? Für die, die studiert haben, habt ihr klar im Berufsleben die Vorteile gemerkt? Und meint ihr, dass es üblich ist, im Interview zu 'bluffen' über wie sicher man sich ist, dass man genau DIESEN Job will?

Danke für die Rückmeldungen!!!

#2
Naja, ich geh schwer davon aus, die Welt wird sich jetzt ziemlich um Dich reißen. So wie um die anderen 40 Millionen International Business Bachelors. Viele werden sich auch fragen, wie die Welt bisher ohne International Business Bachelors ausgekommen ist. Ein guter Freund von mir hat den gleichen Ausbildungsstand und hat eine gute Stelle in einer Fleischerei bekommen und stempelt dort Schweinehälften. Wär vielleicht auch was für Dich.

#3
Wuerde dir auch raten, den Master zu machen. Das hast du bessere Chancen.

#4
haha charlies_berta danke fuer die hilfreiche Antwort ;)

Ich bin eben nicht so wie andere mit dem Bachelor (Kollegen, die so denken) dass ich meine, dass sich deswegen sofort alle Firmen um einen reissen (nur, weil man den Abschluss hat).

Aber ich bin der Meinung, dass man schon einen Job finden kann, bei dem es sich 'lohnt' dass man studiert hat. Wieso hab ich denn Kollegen und Kolleginnen, die auch ohne Master und Berufserfahrung sich einen guten Job ergattert haben? Auch zT ohne Beziehungen sondern einfach mit Spontanbewerbung?

Und den Master einfach machen weil ich aufgebe und meine, dass ich keinen Job finde....

Ok vllt melde ich mich vorest an in der Fleischerei lol.

Oder fuer den Master :D

#5
Naja, Du scheinst wenigstens Humor zu haben. Viele haben irgend einen Bachelor in irgend einem Businesskram und denken, sie könnten jetzt die Welt beherrschen. Was natürlich total weit hergeholt ist. Bewerben kannst Du Dich natürlich, aber es ist eher eine Glückssache. Wenn Du noch nicht so richtig weißt, was Du überhaupt machen willst, erschwert Dir das zusätzlich Vieles, hält Dir andererseits aber auch Möglichkeiten offen.

Wartezeiten von mehreren Wochen sind allerdings normal, wenn man außer dem Studium nichts vorzuweisen hat. Ich war mal Personalentscheider. Naja, Mappen von Anfängern hatte ich so viele, ich hab meinen Kuchen drauf abgelegt, damit der nicht schmutzig wird. Wer mal anreisen durfte hab ich eher nach Bauchgefühl entschieden, da ist eine Mappe wie die Andere. Es gibt nichts was langweiliger ist, als sich da durch zu wühlen. Das mag für Dich enttäuschend sein, doch das ist dann tatsächlich das Leben. Wissen bedeutet weniger als Du glaubst. Das haben alle, weil's das heute für jeden gibt.

Spontanbewerbung bringt sogar meißt mehr, als Bewerbung auf eine offene Stelle, bei einer Ausschreibung bekommt man 50 Umschläge. Wenn die von den letzten Pfannkuchen alle fettig sind und mal eine Spontanbewerbung eintrudelt, liest man die eher mal als den gesamten Berg von Einpackpapier.

#6
Ich habe auch studiert und war nach dem Studium zunächst ein Jahr im Ausland. Vom Ausland habe ich mich dann beworben und eine Woche nach Rückkehr eine Stelle bekommen. Ich habe mittlerweile einige Mal Stellensuch-Phasen gehabt. Diese haben immer unterschiedlich lange gedauert. Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich sagen, dass viele Firmen auch rund 10 Wochen für die Personalauswahl haben.

Wie groß ist denn der Radius in dem du dich bewirbst? landesweit? Europaweit? Weltweit? Im Zweifelsfall würde ich mir nämlich dann überlegen, ob ich den Radius nicht ausweiten würde!?

Dann würde ich mir überlegen, wie aussagekräftig deine Bewerbungsunterlagen sind. In gerade größeren Unternehmen erreicht man mit Standardunterlagen nichts - wichtig ist individuelle Unterlagen zu erstellen, die auch aufzeigen, was du für eine Person bist und in denen du dich auch selbst gut vermarktest..

Für den Master hast du immernoch Zeit...wenn du dich jetzt schon durch dein Bachelorstudium gequält hast, bist du vielleicht jetzt an dem Punkt, wo du dir überlegen solltest, was du wirklich in deinem Leben tun willst und dann deinen weiteren Lebensweg entsprechend planen

#7
wichtig ist individuelle Unterlagen zu erstellen, die auch aufzeigen, was du für eine Person bist und in denen du dich auch selbst gut vermarktest..
Das ist eh das Wichtigste, es muss rüberkommen WER das ist, nicht was er kann. Es können sowieso alle da Gleiche. Individuell, bloss nicht protzig, die "Ich bin der Tollste" Mappen fliegen direkt in den Schredder. Niemand will sich so ein faules Ei in's Nest setzen. Ich hatte mal einen, der hat seine Mappe zwei mal geschickt. Bei der zweiten lag ein Zettel bei da stand drauf "Wenn sie mich schon nicht wollen, dann schicken sie mir wenigstens meine Scheiss Mappen zurück, die kosten Geld, wenn ich Millionär wäre, würde ich mich nicht bewerben" Der wurde eingestellt!
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#8
Ja, Humor schadet nie ;-)

Also, es ist so - ich erwarte nicht, dass ich von heut auf morgen einen Traumjob bekomme :D

Aber es ist mühsam, nach dem Studium so lange suchen zu müssen - ich stelle mich trotzdem drauf ein. In der Schweiz gilt man bis 6 Monate nach dem Studium nicht als arbeitslos...ist ja toll für die Statistik, nur muss man dann schauen, wie man das alles hinbekommt nach dem Studium.

Ich habe zB ein Angebot für ein Interview bekommen, für einen Job an einer Bank der eigentlich eher ein 'Studentjob' wäre, auch vom Lohn her. Soll ich jetzt einfach ans Interview gehen, und falls ich den Job bekomme einfach weitersuchen...? Ein Kollege meinte 'mach das nur, wenn der Job 50 - 60% ist, nicht mehr, sonst hast du nicht geunug Zeit für andere Jobs und Interviews....

Also, ich kenne einen der auch Personalentscheider war, und ähnlich gedacht hat wie du...er meinte 'wenn ich die Unterlagen bekomme, werfe ich die Hälfte vom Stapel weg, diejenigen Bewerber haben halt Pech im Leben' :D

Naja sicher reissen sich nicht alle Firmen um jede Bachelorabsolventin....

Aber es gibt doch zB Trainee Programme, die speziell für 'Anfänger' gedacht sind...dass die competitive sind weiss ich schon...aber warum soll man es nicht mindestens probieren...?

Also ich bin sicher nicht so arrogant dass ich jetzt meine dass mein Studium vom Wissen her wahnsinnig viel bringen wird im Job...da bringt Erfahrung sicher mehr..

Aber was soll ich machen, ich hab jetzt halt diese Ausgangslage, und möchte das beste draus machen.

Ich hoffe, mich lädt nicht jemand wie du ein Charlies_Berta, nur, um dann über die Arroganz zu lachen :D Ich denke nämlich nicht, dass ich so erscheine in den Bewerbungen, oder hoffe es :D

Ein bisschen angeben muss man aber meine ich....also in einem Interview zB und im CV übertreibt doch jeder...es ist als 'Anfängerin' schwer zu wissen, wo man die Grenze zeiht. Aber ich geb mir Mühe :D





EDIT (automatische Beitragszusammenführung)





danke auch wanja und Charlies für die weiteren Antworten.

Ich bewerbe mich momentan nur in der Nähe von meinem aktuellen Wohnort, also so, dass ich max. 1 Stunde pendeln müsste. Vllt liegt auch da das Problem und ich sollte überlegen, ob ich umziehen könnte / würde für die richtige Stelle.

Eben, ich hab bis jetzt alles dran gesetzt um einen 'gradlinigen' CV zu haben, und nicht auf mich selber gehört.

Nur, ich hab doch schon 3 Jahre im Ausland studiert...wieder ins Ausland würde ich momentan lieber nicht, obwohl es dort viele Möglichkeiten für ein 'gap year' hätte..

Darf ich fragen wanja, wie hast du die Stellensuche gestaltet? Hattest du genaue Kriterien für die Auswahl?

Es gibt ja viel zu viele Absolventen die nicht wissen was sie wollen (nein, ich doch nicht :D ) und das merkt man halt in der Bewerbung, wenn die Überzeugung fehlt....nur, wie soll man überzeugt sein von etwas, das man noch nicht ausprobiert hat? Das meinte ich ja wegen 'bluffen' in den Bewerbungen...

Danke für eure Hilfe!

#9
Naja, bei Personalentscheidern kannst Du davon ausgehen, daß die Menschenkenntnis haben. Wenn Du schummelst, fliegst Du aber mal sowas von raus. Glaub mir, mit 20 kannst Du einem 40jährigen nichts vormachen, aber so gar nichts. Jemand der unehrlich ist, wird nicht eingestellt. So einfach ist das. Aber das kommt drauf an wo Du hin willst. Wenn das Unternehmen gerne großkotzig ist, dann suchen sie auch Großkotze. Bei 'ner Großbank oder Consultern ist es ganz gut, wenn Du das blaue vom Himmel lügen kannst, das ist da Einstellungskriterium.

#10
naja, ganz unehrlich will ich ja nicht sein, aber ich kann ja auch nicht im Interview und in den Unterlagen zeigen, dass ich nicht genau weiss was ich aus meinem Leben machen will, sondern einfach mal etwas ausprobieren will um zu merken, ob mir das liegt...

Also, ich hab halt ein 'internationales' Profil, ich bin schon als Kind viel umgezogen, auch ins Ausland, und kann deshalb auch ein paar Sprachen, hab deswegen im Ausland studiert, etc. Das meine ich jetzt nicht mit Arroganz, sondern das ist einfach so :D

Von dem her passe ich eig. gut vom Profil her eher in eine Grossbank oder in eine Consulting Firma, wo zB wahrscheinlich mehr Englisch gebraucht wird als in den KMUs, kann ich mir vorstellen (so allgemein gesagt :D )

Also, dass dort alle grosskotzig tun, ist klar...aber wenn man nur so weiterkommt, wieso soll man nicht so tun?

Ich wäre ja gern 'ich selbst', ich bin eig nicht gern 'grosskotzig' und arrogant, aber manchmal habe ich das Gefühl, man muss so sein..

Oder schaffe ich mir da selber einen Nachteil, wenn ich so denke...?

bearbeitet #11
Hier steht Dir eindeutig im Weg wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, was Du willst. Also im Großbanken und Consultinggeschäft wird eigentlich den ganzen Tag Geschichten erzählt und einer pudert dem anderen den Popo. Das sind sogenannte Jobs. Kommt ein Inder der 5 Euro billiger ist, darfst Du ihn noch einarbeiten und bist dann weg. Hat eine deutsche Bank mit Freunden von mir gemacht. Die durften sich noch ihr eigenes Grab schaufeln. Psychoterror. Ein ehrlicher Mensch geht dabei früher oder später drauf, es ist nämlich unerträglich. Den ganzen Tag wird eigentlich nur überlegt wer wem wie in den Hintern zu kriechen hat um weiter zu kommen. Am schlimmsten sind die Buden die für eine Stelle 2 Mann einstellen und zusehen wie die sich gegenseitig an die Gurgel gehen. Der schwächere fliegt dann wieder. Die nennen das zwar gesunden konkurrenzdruck, aber es geht nur um maximale Ausbeutung. Da jeder aber dort ganz nach oben will was natürlich unmöglich ist, spielen immer wieder genug Deppen mit und landen mit 35 und Burnout in der Klappse. Sicher ein Lebensweg, muss jeder selbst wissen.

Ich bevorzuge ehrliche Arbeit mit ehrlichen Firmen. Gibt's auch noch. Man lebt gesünder und entspannter und muss nicht dauernd überlegen wem man morgen wieder den Popo pudern muss und sich dauernd Märchen ausdenken kann auch sehr anstrengend sein. Ich mach aber gern Auftragsarbeiten für solche Unternehmen. Die lassen sich leicht über'n Tisch ziehen wenn man ihr Ego ausreichend streichelt. Dann sind die zart wie Butter. Sind halt große Kinder.

Letzten Endes musst Du wissen was Dir wichtiger ist, sogenannte Karriere, dann heißt es viel Gleitgel einkaufen oder ein gutes Leben. Dann such Dir ein Unternehmen, was mit ehrlicher Arbeit Geld verdient.

#12
Wenn du mehrere Sprachen kannst, hast du auf jeden Fall etwas anzubieten. Bei mir ist im Leben eigentlich alles so gekommen, wie es sein sollte. Ich habe ein DAAD-gesponsertes Semester im Kosovo gemacht und mich dann nach meinem Studium für eine Stelle in Argentinien beworben. Meine Organisation fand dann, dass ich aber besser von meinem Profil in ein Projekt in Ostafrika gepasst habe, also habe ich das ausprobiert. Meine Zeit dort musste ich plötzlich abbrechen, da bürgerkriegähnliche Zustände ausgebrochen sind und mein Einsatz da für die Organisation nicht mehr tragbar war, also habe ich mich sehr kurzfristig beworben und da mir bewusst war, dass dies so nur eine Übergangszeit darstellt, die erstbeste Stelle angenommen. Das ging dann auch wirklich extrem schnell. Später bin ich auf Grund meines Freundes wieder umgezogen und wegen unserer Lebensumstände hatte ich damals 6 Wochen Zeit einen neuen Job und Wohnung in einer mir völlig fremden Stadt zu finden. Auch dort konnte ich nicht so wählerisch sein. Später habe ich mir aber dann die Zeit genommen, mich ausschließlich für Stellen zu bewerben, die mich total interessieren und hinter denen ich auch stehe. Ich bin sehr forsch in meinen Interviews aufgetreten, um für mich auch zu evaluieren, was mir die Stelle anbieten kann. Jetzt bin ich in einer weltweit agierenden Organsiation, wurde innerhalb eines halben Jahres befördert, habe viel Gestaltungsspielraum etc.

Was ich damit sagen will, du musst dir entweder überlegen, ob du einfach nur schnell eine Stelle finden willst, dann nehme das erstbeste an und schaue, ob es passt. Wenn du wirklich die für ideale Stelle haben willst, dauert das Zeit und kostet Nerven

#13
Charlies berta, deine letzte Antwort hat mich zum nachdenken gebracht...

Aber wie soll man vor dem Berufseinstieg denn wissen, welches die 'ehrliche' Firmen sind...? Also laut der 'Volksweisheit' :D kann man ja schon Firmen im Finanzsektor oder Consulting Firmen ausschliessen...aber dann bleibt für eine Absolventin mit meinem Profil halt nicht mehr so viel zur Auswahl, so viel ich weiss...

Also, es ist auch nicht mein absoluter Traum, an einer Grossbank zu arbeiten, aber wenn das nun mal die beste Möglichkeit wäre die sich bieten würde, würde ich schon drauf eingehen..

Ich hab eine Kollegin die an einer Grossbank arbeitet. Sie hat das Trainee Programm gemacht. Sie verdient jetzt mit 23 Jahre und einem Bachelor Abschluss sehr gut. Hat sogar nach einem Jahr trainee noch eine Gehaltserhöhung und Festeinstellung bekommen.

Ich bin mit ihr befreundet seit der Schule, damals war sie schon arrogant, aber jetzt umso mehr. Sie hat mit 23 Jahre eine Putzfrau, die 2 Mal pro Woche putzen kommt. Gut ihre Eltern haben Geld, also war sie vorher schon arrogant :D Aber na ja, es ist schon übertrieben......Sie wäre eig ganz nett wenn nur nicht diese Arroganz wäre....

Was soll man da machen. Man geht halt oft den einfachsten Weg....Für mich wäre der 'direkteste' Weg nach einem Job zu suchen der 'zu meinem Profil passt', aber bei dem ich evtl. nicht glücklich wäre...nur, ich hab jetzt meine Ausbildung abgeschlossen, eine neue anfangen und einen komplett anderen Weg gehen kann ich ja nun auch nicht..

Vllt gebe ich zu schnell auf (?)

Was für Firmen - vom Sektor, Arbeitsklima her - würdest du einer 'ehrlichen' Absolventin empfehlen? :D





EDIT (automatische Beitragszusammenführung)





wanja, danke auch für deine Antwort. Also, ich will schon eine Stelle, die zur mir passt. Nur kostet das ja Zeit, Nerven, und auch Geld......Nur, wenn ich jetzt irgendeinen Job annehme damit mal wieder Geld reinkommt, dann wird es wieder schwerer, weiterhin eine 'bessere' Stelle zu suchen....wenn ich mal anfange zu arbeiten hab ich ja nicht mehr so viel Zeit für die Stellensuche, die ja vor allem beim Berufseinstieg viel Zeit kostet...

Danke für eure Antworten...

#14
Um ehrlich zu sein, so wie Du rüber kommst, gehst Du in einer Großbank oder bei Consulting drauf. Ohne diese Arroganz Deiner Freundin funktioniert das nicht und Du würdest Dich nie wohl fühlen. Da fühlen sich nur Menschen wohl, denen Geld und Karriere das wichtigste im Leben sind, aber selbst die stranden desillusioniert wenn sie irgendwann rausfliegen weil Jemand der Billiger ist ihren Job übernimmt. Klar kannst Du da relativ leicht 'n Job finden, aber ob Du Dich da so wohl fühlst?

Bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen hast Du natürlich schlechte Karten, die suchen Niemand oder selten jemand mit Deiner Ausbildung. Es gibt aber trotzdem Möglichkeiten, was mir als erstes einfallen würde wären vor allem Automobilindustrie und Luftfahrt. Die verändern sich zwar auch 'n bisschen, aber da steht trotzdem noch das tatsächliche Gewerbe im Vordergrund und weniger Seifenblasen aufpusten. Logistik wäre vielleicht noch was? Gerade Automobilindustrie, Luftfahrt und Logistik ist heute immer international tätig und die suchen eigentlich auch immer wieder Leute.

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