Keine Ahnung wie es weiter gehen soll
2 Antworten882 AufrufeGestartet von alvin ·
alvinThemenstart
Seit einiger Zeit lese ich hier in diesem Forum. Es hilft zu wissen, dass man mit seinem Kummer nich alleine ist. Ich hab mich jetzt entschlossen mir auch einfach mal alles von der Seele zu schreiben.
Vor einem halben Jahr hat mir meine Freundin eröffnet, dass sie sich nicht mehr vorstellen kann, eine Beziehung mit mir zu führen. Nachdem ich begriffen hab, dass sie das wirklich ernst meint, war ich am Boden zerstört. Wir wohnen immer noch zusammen und haben in der Zeit versucht, uns wieder näher zu kommen. Es war allerdings ein auf und ab mit dem keiner von uns beiden glücklich ist. Und nun möchte sie entgültig ausziehen.
Die Ursachen für die Trennung sind kompliziert und beim ersten Versuch, das in Worte zu fassen, hätt ich glaube ich den Speicherplatz des Servers hier ausgelastet. Um euch nicht die Motivation zu nehmen weiterzulesen, versuche ich mich aufs Nötigste zu beschränken.
Bis zu dem Tag, als sie mir gesagt hat, dass sie keine Beziehung mehr mit mir will waren wir 3 1/2 Jahre zusammen. Davon waren die ersten beiden Jahre wirklich perfekt. Da sind wir beide einer Meinung. Nach zwei Jahren begann ein seltsamer Teufelskreis. Sie hatte ohne ersichtlichen Grund immer schlechte Laune und liess diese auch an mir aus. Das hab ich mir auf Dauer natürlich nicht gefallen lassen und ich wurde auch immer genervter. Es kam wie es kommen musste und wir haben uns immer öfters gestritten. Sie war noch häufiger schlecht drauf und ich hab meine schlechte Laune mit ein paar Biers am Abend weggespült. Wir waren beide unglücklich und trotzdem gab es noch so viele gute Dinge, dass sich die Situation noch lange so hingezogen hat und natürlich immer schlimmer wurde.
Nach 3 1/2 Jahren hat sie dann gemeint, dass es nicht mehr geht, sie will so nicht weitermachen. Darin war ich mit ihr einer Meinung, nur das ich etwas an der Beziehung ändern wollte, im Gegensatz zu ihr, sie wollte gar keine Beziehung mehr. Die folgenden Tage waren die Hölle für mich, ich heulte wie ein kleines Kind, obwohl ich eigentlich nicht nahe am Wasser gebaut bin. Kann mich nicht darin erinnern, wann ich davor überhaupt das letzte mal eine Träne vergossen haben. Kurz gesagt, ich war am Ende.
Wir haben dann offen und ehrlich mal über alles gesprochen, nicht das wir das nie getan hätten, aber jetzt kam wirklich mal alles auf den Tisch. Vor allem kannte ich jetzt den Grund für ihre Launen. Sie hat eine Essstörung. Das wusste ich zwar von Anfang an, aber ich hatte keine Ahnung, welches Ausmaß diese Krankheit auf ihr Leben und Wohlbefinden hat. In Meiner Naivität dachte ich, das beschränkt sich auf 2-3 Esssanfälle im Monat, dass sich ihr ganzes Leben darum dreht, hätte ich nie gedacht. Mittlerweile hab ich mich informiert und weiss, dass sie eigentlich immer ans Essen und ihren Körper denkt. Darauf ist ihr ganzer Tagesablauf ausgerichtet und wenn irgendwas schief läuft, dann ist sie schlecht drauf. Ich kann es ehrlich gesagt nicht fassen dieses Problem im vollen Ausmaß erst jetzt zu erkennen. Ich fühl mich, als hätte ich sie im Stich gelassen.
Nach vielen guten Gesprächen konnten wir also vieles klären und haben erkannt, was alles schief gelaufen ist. Für mich war das ein Ansatzpunkt, ich dachte jetzt können wir alles besser machen und es wird wieder so schön wie am Anfang. Doch sie sagte, sie habe mich lieb, ich bedeute ihr sehr viel, aber für eine Beziehung reicht es nicht mehr. Sie kann sich nicht mehr darauf einlassen, weil sie im Moment so einen emotionalen Abstand von mir hat, dass sie sich trennen kann und auch zu viel Angst davor hat, dass alles wieder wie davor wird.
In der darauffolgenden Zeit haben wir es dann irgendwie nochmal versucht. Es war wirklich so, dass wir uns nicht mehr so oft und so verletzend gestritten haben. Ich wusste jetzt ja was mit ihr los ist und hatte eben Verständnis für sie. Ich hab ihre Schlechte Laune nicht mehr auf mich bezogen und das hat natürlich alles geändert. Aber wirklich gut wurde es in der Zeit nie. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, mal gut mal schlecht, aber nie zufriedenstellend. Wir führten irgendwas zwischen einer Beziehung und einer sehr guten Freundschaft.
Sie hat dann endlich eine Therapie angefangen, um ihr Problem in den Griff zu bekommen. Aber das ist natürlich nur der Anfang und sie ist immer noch sehr unzufrieden mit sich selbst. Stand der Dinge ist jetzt, dass sie keien Beziehung mehr will und auch eine eigene Wohung, sie muss erstmal mit sich selbst und ihrem Problem ins Reine kommen. Damit hat sie recht, das sehe ich auch so. Sie meinte sie hätte noch die ganze Zeit mit mir zusammen gewohnt, weil sie nicht völlig hinter ihrer Entscheidung steht und Angst hat einen Fehler zu machen, den sie später bereut. Aber so wie es im Moment ist kommt sie auch nicht zur Ruhe.
Das ist die Situation und ich hab keine Ahnung wie es mit mir weiter gehen soll. Mir geht es sowohl seelisch als auch körperlich sehr schlecht. Kann nicht mehr schlafen oder entspannen. Kann mich kaum noch auf irgendwas konzentrieren und um dem zu entfliehen trinke ich zu oft zu viel. Das einzige, was ich so halbwegs noch auf die Reihe bekomme ist mein Job.
Folgende Gedanke spuken mir die Zeit immer und immer wieder im Kopf rum. Sie will keine Beziehung, aber sie will mich immer noch sehen und mit mir Sachen unternehmen, wenn ich nicht immer so deprimiert wäre in letzter Zeit, würde sie bestimmt auch nicht ausziehen wollen. Soll ich mit ihr befreundet bleiben? ich unternehme auch gerne Sachen mit ihr und wir haben nach wie vor Spass zusammen, aber es tut auch weh, Zeit mit ihr zu verbringen ohne mit ihr wirklich zusammen zu sein.
Wie soll ich mein Leben wieder auf die Reihe bekommen? Sie fehlt mir so unglaublich und ich kann mich nicht ablenken. Ich hab keinen Spass mehr an den Sachen, die ich früher gerne gemacht hab. Wann geht dieser Schmerz weg? Ich bin so oft an Punkten, an denen ich denke es geht nicht mehr weiter.
Manchmal beruhigen mich dann so Gedanken wie, wenn sie ihr Problem in den Griff bekommt, wird sie erkennen wie schön wir es haben können und kommt zu mir zurück. Aber ich weiss auch, dass das falsch ist, darauf kann ich mich nicht verlassen.
Ich will einfach wieder zufrieden sein und nicht den ganzen Tag so deprimiert. Bin für alle Ratschläge dankbar.
Oje, irgendwie hab ich das mit dem Kurz-Fassen wohl nicht ganz so geschafft.
Vor einem halben Jahr hat mir meine Freundin eröffnet, dass sie sich nicht mehr vorstellen kann, eine Beziehung mit mir zu führen. Nachdem ich begriffen hab, dass sie das wirklich ernst meint, war ich am Boden zerstört. Wir wohnen immer noch zusammen und haben in der Zeit versucht, uns wieder näher zu kommen. Es war allerdings ein auf und ab mit dem keiner von uns beiden glücklich ist. Und nun möchte sie entgültig ausziehen.
Die Ursachen für die Trennung sind kompliziert und beim ersten Versuch, das in Worte zu fassen, hätt ich glaube ich den Speicherplatz des Servers hier ausgelastet. Um euch nicht die Motivation zu nehmen weiterzulesen, versuche ich mich aufs Nötigste zu beschränken.
Bis zu dem Tag, als sie mir gesagt hat, dass sie keine Beziehung mehr mit mir will waren wir 3 1/2 Jahre zusammen. Davon waren die ersten beiden Jahre wirklich perfekt. Da sind wir beide einer Meinung. Nach zwei Jahren begann ein seltsamer Teufelskreis. Sie hatte ohne ersichtlichen Grund immer schlechte Laune und liess diese auch an mir aus. Das hab ich mir auf Dauer natürlich nicht gefallen lassen und ich wurde auch immer genervter. Es kam wie es kommen musste und wir haben uns immer öfters gestritten. Sie war noch häufiger schlecht drauf und ich hab meine schlechte Laune mit ein paar Biers am Abend weggespült. Wir waren beide unglücklich und trotzdem gab es noch so viele gute Dinge, dass sich die Situation noch lange so hingezogen hat und natürlich immer schlimmer wurde.
Nach 3 1/2 Jahren hat sie dann gemeint, dass es nicht mehr geht, sie will so nicht weitermachen. Darin war ich mit ihr einer Meinung, nur das ich etwas an der Beziehung ändern wollte, im Gegensatz zu ihr, sie wollte gar keine Beziehung mehr. Die folgenden Tage waren die Hölle für mich, ich heulte wie ein kleines Kind, obwohl ich eigentlich nicht nahe am Wasser gebaut bin. Kann mich nicht darin erinnern, wann ich davor überhaupt das letzte mal eine Träne vergossen haben. Kurz gesagt, ich war am Ende.
Wir haben dann offen und ehrlich mal über alles gesprochen, nicht das wir das nie getan hätten, aber jetzt kam wirklich mal alles auf den Tisch. Vor allem kannte ich jetzt den Grund für ihre Launen. Sie hat eine Essstörung. Das wusste ich zwar von Anfang an, aber ich hatte keine Ahnung, welches Ausmaß diese Krankheit auf ihr Leben und Wohlbefinden hat. In Meiner Naivität dachte ich, das beschränkt sich auf 2-3 Esssanfälle im Monat, dass sich ihr ganzes Leben darum dreht, hätte ich nie gedacht. Mittlerweile hab ich mich informiert und weiss, dass sie eigentlich immer ans Essen und ihren Körper denkt. Darauf ist ihr ganzer Tagesablauf ausgerichtet und wenn irgendwas schief läuft, dann ist sie schlecht drauf. Ich kann es ehrlich gesagt nicht fassen dieses Problem im vollen Ausmaß erst jetzt zu erkennen. Ich fühl mich, als hätte ich sie im Stich gelassen.
Nach vielen guten Gesprächen konnten wir also vieles klären und haben erkannt, was alles schief gelaufen ist. Für mich war das ein Ansatzpunkt, ich dachte jetzt können wir alles besser machen und es wird wieder so schön wie am Anfang. Doch sie sagte, sie habe mich lieb, ich bedeute ihr sehr viel, aber für eine Beziehung reicht es nicht mehr. Sie kann sich nicht mehr darauf einlassen, weil sie im Moment so einen emotionalen Abstand von mir hat, dass sie sich trennen kann und auch zu viel Angst davor hat, dass alles wieder wie davor wird.
In der darauffolgenden Zeit haben wir es dann irgendwie nochmal versucht. Es war wirklich so, dass wir uns nicht mehr so oft und so verletzend gestritten haben. Ich wusste jetzt ja was mit ihr los ist und hatte eben Verständnis für sie. Ich hab ihre Schlechte Laune nicht mehr auf mich bezogen und das hat natürlich alles geändert. Aber wirklich gut wurde es in der Zeit nie. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, mal gut mal schlecht, aber nie zufriedenstellend. Wir führten irgendwas zwischen einer Beziehung und einer sehr guten Freundschaft.
Sie hat dann endlich eine Therapie angefangen, um ihr Problem in den Griff zu bekommen. Aber das ist natürlich nur der Anfang und sie ist immer noch sehr unzufrieden mit sich selbst. Stand der Dinge ist jetzt, dass sie keien Beziehung mehr will und auch eine eigene Wohung, sie muss erstmal mit sich selbst und ihrem Problem ins Reine kommen. Damit hat sie recht, das sehe ich auch so. Sie meinte sie hätte noch die ganze Zeit mit mir zusammen gewohnt, weil sie nicht völlig hinter ihrer Entscheidung steht und Angst hat einen Fehler zu machen, den sie später bereut. Aber so wie es im Moment ist kommt sie auch nicht zur Ruhe.
Das ist die Situation und ich hab keine Ahnung wie es mit mir weiter gehen soll. Mir geht es sowohl seelisch als auch körperlich sehr schlecht. Kann nicht mehr schlafen oder entspannen. Kann mich kaum noch auf irgendwas konzentrieren und um dem zu entfliehen trinke ich zu oft zu viel. Das einzige, was ich so halbwegs noch auf die Reihe bekomme ist mein Job.
Folgende Gedanke spuken mir die Zeit immer und immer wieder im Kopf rum. Sie will keine Beziehung, aber sie will mich immer noch sehen und mit mir Sachen unternehmen, wenn ich nicht immer so deprimiert wäre in letzter Zeit, würde sie bestimmt auch nicht ausziehen wollen. Soll ich mit ihr befreundet bleiben? ich unternehme auch gerne Sachen mit ihr und wir haben nach wie vor Spass zusammen, aber es tut auch weh, Zeit mit ihr zu verbringen ohne mit ihr wirklich zusammen zu sein.
Wie soll ich mein Leben wieder auf die Reihe bekommen? Sie fehlt mir so unglaublich und ich kann mich nicht ablenken. Ich hab keinen Spass mehr an den Sachen, die ich früher gerne gemacht hab. Wann geht dieser Schmerz weg? Ich bin so oft an Punkten, an denen ich denke es geht nicht mehr weiter.
Manchmal beruhigen mich dann so Gedanken wie, wenn sie ihr Problem in den Griff bekommt, wird sie erkennen wie schön wir es haben können und kommt zu mir zurück. Aber ich weiss auch, dass das falsch ist, darauf kann ich mich nicht verlassen.
Ich will einfach wieder zufrieden sein und nicht den ganzen Tag so deprimiert. Bin für alle Ratschläge dankbar.
Oje, irgendwie hab ich das mit dem Kurz-Fassen wohl nicht ganz so geschafft.
Hallo Alvin,
du hast recht! Es ist gut zu wissen, dass es anderen ähnlich ergeht.
Irgenwie sehe ich hier einen Bruder im Geiste. Habe gerade ein ähnliches Problem! Sie hat ebenfalls Esstörungen, allerdings mit dem Unterschied dass sie keine Beziehung aufbauen kann!
Aber nun zu deiner Situation!
Den ersten Schritt hast du bereits getan. Mit den Problemen nach außen gehen, sie nicht in sich reinzufressen, sich den ganzen Sch°°°° von der Seele zu reden.
Doch wie soll es nun weitergehen? Wichtig und damit habe ich immer gute Erfahrungen gemacht, ist ein offenes Gespräch! Hier geh es jedoch nicht nur um ihre Essstörungen und eure Beziehung, hier geht es vor allem auch um dich und deine Probleme! Schildere ihr wie dich diese Situation belastet, dass du an einem Punkt angekommen bist wo du nicht mehr weiterweist, dass du trinkst,...!
Ich weiß es ist schwer vor allem, wenn man auch ihre Situation betrachtet! Hier würde ich einen Zeitpunkt wählen wenn Sie gerade gut drauf ist!
Aus meiner Sicht wäre der nächste Schritt loszulassen und sich zuerst den eigenen Problemen anzunehmen. Das ist zugegebener Weise viel einfacher dahergesagt als es in Wirklichkeit ist. Die Freude am Leben dabei neu zu entdecken ist der Haupschlüssel. Ich bin in einer ähnlichen Situation einfach mal mit dem Auto am Wochenende nach Süden ans Meer gefahren, einfach mal eine neue Umgebung zu sehen, weil mich alles daheim an Sie erinnert hat. Das hat mir sehr geholfen wieder aus meiner engstirnigen Sichtweise auszubrechen und hat mir neue Impulse verliehen. Auch Sport ist immer ein guter Ansatz, besteig mal einen Berggipfel,...!
Meiner Meinung nach ist erst, wenn du mit dir selber wieder im Reinen bist die Basis da, sich über euch Gedanken zu machen.
Grüße uns alles Gute,
Think1st
du hast recht! Es ist gut zu wissen, dass es anderen ähnlich ergeht.
Irgenwie sehe ich hier einen Bruder im Geiste. Habe gerade ein ähnliches Problem! Sie hat ebenfalls Esstörungen, allerdings mit dem Unterschied dass sie keine Beziehung aufbauen kann!
Aber nun zu deiner Situation!
Den ersten Schritt hast du bereits getan. Mit den Problemen nach außen gehen, sie nicht in sich reinzufressen, sich den ganzen Sch°°°° von der Seele zu reden.
Doch wie soll es nun weitergehen? Wichtig und damit habe ich immer gute Erfahrungen gemacht, ist ein offenes Gespräch! Hier geh es jedoch nicht nur um ihre Essstörungen und eure Beziehung, hier geht es vor allem auch um dich und deine Probleme! Schildere ihr wie dich diese Situation belastet, dass du an einem Punkt angekommen bist wo du nicht mehr weiterweist, dass du trinkst,...!
Ich weiß es ist schwer vor allem, wenn man auch ihre Situation betrachtet! Hier würde ich einen Zeitpunkt wählen wenn Sie gerade gut drauf ist!
Aus meiner Sicht wäre der nächste Schritt loszulassen und sich zuerst den eigenen Problemen anzunehmen. Das ist zugegebener Weise viel einfacher dahergesagt als es in Wirklichkeit ist. Die Freude am Leben dabei neu zu entdecken ist der Haupschlüssel. Ich bin in einer ähnlichen Situation einfach mal mit dem Auto am Wochenende nach Süden ans Meer gefahren, einfach mal eine neue Umgebung zu sehen, weil mich alles daheim an Sie erinnert hat. Das hat mir sehr geholfen wieder aus meiner engstirnigen Sichtweise auszubrechen und hat mir neue Impulse verliehen. Auch Sport ist immer ein guter Ansatz, besteig mal einen Berggipfel,...!
Meiner Meinung nach ist erst, wenn du mit dir selber wieder im Reinen bist die Basis da, sich über euch Gedanken zu machen.
Grüße uns alles Gute,
Think1st
Erstmal danke für deine Antwort. Wir hatten schon so viele offene und ehrliche Gespräche in letzter Zeit. In der Hinsicht habe ich nicht das Gefühl, dass ich ihr noch was sagen könnte, was sie noch nicht weiss. Ich will sie auch nicht nerven, weil die Gesprächsinhalte eh immer dieselben wären. Im Prinzip ist ja auch alles geklärt.
Sie weiss auch genau, wie es mir geht, bzw. bekommt es ja auch jeden Tag mit und sie leidet auch sehr darunter. Sie will mich auch nicht allein lassen, weil sie Angst hat, dass ich komplett abstürze.
Eigentlich ist mir ja auch klar, was im Moment zu tun ist. Sie sagt, dass sie mich nicht mehr liebt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie damit richtig liegt. Hab zwar den Eindruck, dass sie davon überzeugt ist, aber zur Zeit ist für sie auch das wichtigste ihr Essstörung in den Griff zu bekommen, das ist auch gut so. Ich hab da eben keinen Platz, oder besser nicht den Platz den ich gerne hätte. Letztendlich ist das auch egal, die Situation ist im Moment für uns beide nicht gut. Das mit der Trennung und dem Ausziehen ist das richtige. Das ist zumindest das, was mir mein Verstand sagt. Mein Herz ist aber immer noch in den Gedanken verliebt, dass noch ein Wunder geschieht.
Meine grösste Sorge im Moment ist, dass ich sie komplett verliere. Sie war ja nicht nur meine Beziehung, sondern auch meine beste Freundin. Wir sind immer noch sehr vertraut und kennen uns besser als irgendjemand sonst. Auch wenn wir keine Beziehung haben können, möchte ich darauf nicht verzichten und sie auch nicht. Ich merke nur, dass ich das nicht kann. Immer wenn sich die Situation etwas entspannt und es lustig wird, werde ich sofort traurig. Ich kann das nicht mehr geniessen. Ausserdem bin ich eh so schlecht drauf, dass ich es ihr nicht verübeln könnte, wenn sie keine Zeit mehr mit mir verbringen möchte. Ich wünschte, ich könnte mich wieder so gut mit ihr verstehen, wie vor der Beziehung.
Naja, das mit dem Ablenken ist so eine Sache. Dinge, die mir immer Spass gemacht haben, sind bedeutungslos geworden. Ich sollte mich dazu zwingen, aber das gelingt mir noch nicht. Kann mich nicht auf irgendetwas anderes einlassen. Z.B. werde ich bald innerhalb meiner Firma die Stelle wechseln. Eigentlich sollte ich mich darüber freuen, bekomme mehr Verantwortung, hab keine Tagesgeschäft mehr, sondern nur noch Projekte, bekomme mehr Geld. Aber das ist mir wirklich sowas von egal. Versuch mich dazu zu zwingen, dass anders zu sehen, aber klappt irgendwie nicht.
Bin aber froh, dass ich in den letzten Tagen kaum noch getrunken hab. Auch wenn man dadurch dem ganzen nicht mehr so entfliehen kann, gehts mir wenigstens körperlich etwas besser.
Sie weiss auch genau, wie es mir geht, bzw. bekommt es ja auch jeden Tag mit und sie leidet auch sehr darunter. Sie will mich auch nicht allein lassen, weil sie Angst hat, dass ich komplett abstürze.
Eigentlich ist mir ja auch klar, was im Moment zu tun ist. Sie sagt, dass sie mich nicht mehr liebt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie damit richtig liegt. Hab zwar den Eindruck, dass sie davon überzeugt ist, aber zur Zeit ist für sie auch das wichtigste ihr Essstörung in den Griff zu bekommen, das ist auch gut so. Ich hab da eben keinen Platz, oder besser nicht den Platz den ich gerne hätte. Letztendlich ist das auch egal, die Situation ist im Moment für uns beide nicht gut. Das mit der Trennung und dem Ausziehen ist das richtige. Das ist zumindest das, was mir mein Verstand sagt. Mein Herz ist aber immer noch in den Gedanken verliebt, dass noch ein Wunder geschieht.
Meine grösste Sorge im Moment ist, dass ich sie komplett verliere. Sie war ja nicht nur meine Beziehung, sondern auch meine beste Freundin. Wir sind immer noch sehr vertraut und kennen uns besser als irgendjemand sonst. Auch wenn wir keine Beziehung haben können, möchte ich darauf nicht verzichten und sie auch nicht. Ich merke nur, dass ich das nicht kann. Immer wenn sich die Situation etwas entspannt und es lustig wird, werde ich sofort traurig. Ich kann das nicht mehr geniessen. Ausserdem bin ich eh so schlecht drauf, dass ich es ihr nicht verübeln könnte, wenn sie keine Zeit mehr mit mir verbringen möchte. Ich wünschte, ich könnte mich wieder so gut mit ihr verstehen, wie vor der Beziehung.
Naja, das mit dem Ablenken ist so eine Sache. Dinge, die mir immer Spass gemacht haben, sind bedeutungslos geworden. Ich sollte mich dazu zwingen, aber das gelingt mir noch nicht. Kann mich nicht auf irgendetwas anderes einlassen. Z.B. werde ich bald innerhalb meiner Firma die Stelle wechseln. Eigentlich sollte ich mich darüber freuen, bekomme mehr Verantwortung, hab keine Tagesgeschäft mehr, sondern nur noch Projekte, bekomme mehr Geld. Aber das ist mir wirklich sowas von egal. Versuch mich dazu zu zwingen, dass anders zu sehen, aber klappt irgendwie nicht.
Bin aber froh, dass ich in den letzten Tagen kaum noch getrunken hab. Auch wenn man dadurch dem ganzen nicht mehr so entfliehen kann, gehts mir wenigstens körperlich etwas besser.
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