Keine Gefühle für Babys
18 Antworten2'397 AufrufeGestartet von Sabrije ·
SabrijeThemenstart
Hallo
Ich bin 27, w und seit 8 j. verheiratet. Meine Kollegin hat nun in Baby gekriegt und beim Besuch habe ich einfach gar nix fürs Kind empfunden. Ich habe selber in der Familie nie mit Babys zu tun und habe auch nie mit Puppen gespielt. Mir ist schon immer aufgefallen, dass ich ca 5-10% Gefühle für Babys empfinde aber zbs für ein Kätzchen 100% da weine ich sogar vor Glück. Ich habe auch nicht den Wunsch ein Baby zu halten, evt streicheln aber mehr nicht.
Ich will/wollte nie ein Kind aber mein Mann wünscht sich schon seit 6 j. soooo sehr eins, dass ich nur für ihn Mami werden will (Adoption kommt für ihn nicht in Frage!)
Aber das kann doch auch nicht richtig sein.
Was ist los mit mir?
Ich bin 27, w und seit 8 j. verheiratet. Meine Kollegin hat nun in Baby gekriegt und beim Besuch habe ich einfach gar nix fürs Kind empfunden. Ich habe selber in der Familie nie mit Babys zu tun und habe auch nie mit Puppen gespielt. Mir ist schon immer aufgefallen, dass ich ca 5-10% Gefühle für Babys empfinde aber zbs für ein Kätzchen 100% da weine ich sogar vor Glück. Ich habe auch nicht den Wunsch ein Baby zu halten, evt streicheln aber mehr nicht.
Ich will/wollte nie ein Kind aber mein Mann wünscht sich schon seit 6 j. soooo sehr eins, dass ich nur für ihn Mami werden will (Adoption kommt für ihn nicht in Frage!)
Aber das kann doch auch nicht richtig sein.
Was ist los mit mir?
Du hast keine eigene Meinung dazu, die du fest und überzeugt vertrittst. Du gehst nach dem gesellschaftlichen Klischee, dass eine Frau Mutter werden muss. Zusätzlich wirst du noch von deinem Mann beeinflusst. Dadurch entsteht bei dir ein Zwiespalt.
Hast du das deinem Mann mal gesagt, dass du keine Kinder willst? :schief:
Ich will z.B. auch keine Kinder haben, ich hab's auch eher mit Katzen ;) , aber ich würde auch nie abtreiben. So etwas thematisiere ich immer recht frühzeitig, weil man ja nie weiß...
Ich finde auf jeden Fall, dass das ein Punkt ist, bei dem Einigkeit in einer Beziehung herrschen sollte. Deswegen wundere ich mich gerade über dein Dilemma...
Ich will z.B. auch keine Kinder haben, ich hab's auch eher mit Katzen ;) , aber ich würde auch nie abtreiben. So etwas thematisiere ich immer recht frühzeitig, weil man ja nie weiß...
Ich finde auf jeden Fall, dass das ein Punkt ist, bei dem Einigkeit in einer Beziehung herrschen sollte. Deswegen wundere ich mich gerade über dein Dilemma...
Ja mein Mann weiss es. Ich habe es ihm in etwa so gesagt: " Ich brauche keine Kinder ich bin glücklich so, wenn ich ein Kind will dann nur dass du ebenfalls glücklich bist".
Ich denke auch das die Hormone mich mein Kind lieben lassen werden und er wäre wirklich ein guter, fürsorglicher Vater. Das sehe ich wie er mit seinen Nichten und Neffen umgeht und wie seine Augen bei Kindern strahlen.
Ich möchte (wenn überhaupt) unbedingt vor 30j ein Kind und dann mind. zwei. Leider habe ich eine Immunkrankheit welche mich zusätzlich wegen seines Wunsches belastet. Ich müsste viele Medikamnete nehmen, mich 1x wöchentlich ins Spital wegen Hormonspiegel usw begeben, das Kind kann Schaden nehmen bei falscher Dosierung, ich kann es Verlieren oder sogar selber kranker werden. Dann gibts noch erhöhtes Risiko für Fehlentwicklungen oder spätere Anfälligkeit auf Krankheiten des Kindes.
Ich weiss selber wie es ist dauernd im Spital zu sein und wegen Andersartigkeit von Mitschülern gemobbt zu werden. Das will ich keinem Kind zumuten. Dann würde ich auch viel auf der Arbeit fehlen (Risiko Kündigung nach
Mutterschutz) und wir sind angewiesen auf meinen Lohn da mein Mann nur die hälfte verdient!
Meine Freundinnen (Mamis und werdende Mamis) sagen immer nur, es kann ja auch alles gut gehen und es sei jede Mühe wert...
Warum will mein Mann denn keine Adoption? Er kann es mir nicht erklären, sagt nur "Es wäre dann nicht seins". Auf meine Bedenken wegen meiner Krankheit "Auch wenn es Behindert würde, wäre es halt so von Gott gewollt."
Das ist doch total egoistisch von ihm oder?
Ich denke auch das die Hormone mich mein Kind lieben lassen werden und er wäre wirklich ein guter, fürsorglicher Vater. Das sehe ich wie er mit seinen Nichten und Neffen umgeht und wie seine Augen bei Kindern strahlen.
Ich möchte (wenn überhaupt) unbedingt vor 30j ein Kind und dann mind. zwei. Leider habe ich eine Immunkrankheit welche mich zusätzlich wegen seines Wunsches belastet. Ich müsste viele Medikamnete nehmen, mich 1x wöchentlich ins Spital wegen Hormonspiegel usw begeben, das Kind kann Schaden nehmen bei falscher Dosierung, ich kann es Verlieren oder sogar selber kranker werden. Dann gibts noch erhöhtes Risiko für Fehlentwicklungen oder spätere Anfälligkeit auf Krankheiten des Kindes.
Ich weiss selber wie es ist dauernd im Spital zu sein und wegen Andersartigkeit von Mitschülern gemobbt zu werden. Das will ich keinem Kind zumuten. Dann würde ich auch viel auf der Arbeit fehlen (Risiko Kündigung nach
Mutterschutz) und wir sind angewiesen auf meinen Lohn da mein Mann nur die hälfte verdient!
Meine Freundinnen (Mamis und werdende Mamis) sagen immer nur, es kann ja auch alles gut gehen und es sei jede Mühe wert...
Warum will mein Mann denn keine Adoption? Er kann es mir nicht erklären, sagt nur "Es wäre dann nicht seins". Auf meine Bedenken wegen meiner Krankheit "Auch wenn es Behindert würde, wäre es halt so von Gott gewollt."
Das ist doch total egoistisch von ihm oder?
Hi liebe sabrjie,
Eure Vorstellungen klaffen extrem auseinander- eine Einigung oder Annäherung speziell bei diesem Hintergrund dürfte viel Kraft und Energie kosten... Wobei du ja scheinbar schon einen gewaltigen Schritt auf ihn zu gegangen bist! Eine Adoption ist im Zweifelsfall immer eine gute "Alternative", wobei ich den Grad deiner Krankheit und das Risiko für ein Kind nicht einschätzen/abwägen kann... Vielleicht wäre es hilfreich, wenn ihr euch gemeinsam von einem Arzt beraten lasst. Vielleicht kann er sich dann in deine Ängste hineinversetzten...
Lg
Eure Vorstellungen klaffen extrem auseinander- eine Einigung oder Annäherung speziell bei diesem Hintergrund dürfte viel Kraft und Energie kosten... Wobei du ja scheinbar schon einen gewaltigen Schritt auf ihn zu gegangen bist! Eine Adoption ist im Zweifelsfall immer eine gute "Alternative", wobei ich den Grad deiner Krankheit und das Risiko für ein Kind nicht einschätzen/abwägen kann... Vielleicht wäre es hilfreich, wenn ihr euch gemeinsam von einem Arzt beraten lasst. Vielleicht kann er sich dann in deine Ängste hineinversetzten...
Lg
grundsätzlich kann ich weder Deinen Mann noch Dich verstehen, denn wenn von vornherein (und solche Gespräche führt man meistens doch vor dem "ja ich will" ) feststeht das der eine Partner gerne Kinder möchte und der Andere nicht, bleibt mir nur die Frage ob Dein Mann blind war oder Du die Thematik jetzt vielleicht anders siehst als zum Zeitpunkt des Gesprächs.
Wenn Du sagst, dass Du ihm erklärt hättest, dass Du nur ein Kind mit ihm haben wollen würdest, um ihn glücklich zu machen ist das kein definitives "Nein, ich will keine Kinder", sondern ein "wenn Du es gerne willst, möchte ich es auch!"
Ich hoffe nur, dass Du nicht ernsthaft auf den Gedanken kommst ein Kind auf die Welt zu bringen, denn schon die Tatsache wie abgeklärt Du über dieses Thema schreibst, verursacht mir persönlich Gänsehaut !
Keine Frau sollte ihrem Partner zu liebe ein Kind bekommen und auch kein Mann aus Liebe zu seiner Frau auf Kinder verzichten müssen und ganz ehrlich gesagt denke ich, dass Du Deinem Mann gegenüber nicht ehrlich warst und dieses Thema schnell beiseite gewischt hast, aus Angst ihn zu verlieren, wenn er von Dir hätte hören müssen, dass Du seinen Kinderwunsch keinesfalls nachvollziehen kannst !
Sei ehrlich zu ihm und gib´ihm die Chance sich entscheiden zu dürfen ob er lieber auf ein Kind wegen Dir verzichten kann und will, oder eine neue Partnerin zu finden die seine Bedürfnisse erfüllen möchte und Dies auch für sich selbst tut !
Wenn Du sagst, dass Du ihm erklärt hättest, dass Du nur ein Kind mit ihm haben wollen würdest, um ihn glücklich zu machen ist das kein definitives "Nein, ich will keine Kinder", sondern ein "wenn Du es gerne willst, möchte ich es auch!"
Ich hoffe nur, dass Du nicht ernsthaft auf den Gedanken kommst ein Kind auf die Welt zu bringen, denn schon die Tatsache wie abgeklärt Du über dieses Thema schreibst, verursacht mir persönlich Gänsehaut !
Keine Frau sollte ihrem Partner zu liebe ein Kind bekommen und auch kein Mann aus Liebe zu seiner Frau auf Kinder verzichten müssen und ganz ehrlich gesagt denke ich, dass Du Deinem Mann gegenüber nicht ehrlich warst und dieses Thema schnell beiseite gewischt hast, aus Angst ihn zu verlieren, wenn er von Dir hätte hören müssen, dass Du seinen Kinderwunsch keinesfalls nachvollziehen kannst !
Sei ehrlich zu ihm und gib´ihm die Chance sich entscheiden zu dürfen ob er lieber auf ein Kind wegen Dir verzichten kann und will, oder eine neue Partnerin zu finden die seine Bedürfnisse erfüllen möchte und Dies auch für sich selbst tut !
Es mag ja alles super rosarot klingen, wenn man zu hören bekommt: "Die Hormone werden es schon regeln." Aber hast du dir mal überlegt, was DEINE Krankheit für ein Kind bedeutet?
Weißt du, dass ich keine Kinder habe, liegt in zweiter Linie an gesundheitlichen Problemen. Als mir das die Ärzte mit Anfang 20 gesagt haben, dass sie mir dringend davon abraten, hab ich mal ganz, ganz genau überlegt, was es für ein Kind bedeuten würde, wenn es eine "kranke" Mutter hätte: Zum einen weiß ich nicht, wie bei mir eine Schwangerschaft ausgeht, dann wüsste ich nicht, ob ich die Geburt überleben würde und wenn ich doch Schäden davontragen würde, wäre ich als Mutter gehandicapt und könnte dem Kind nie so eine Mutter sein, wie es eigentlich sein sollte. Was eine Krankheit bedeutet, weißt du sicherlich.
Wenn du dich aber so über die natürlichen Gegebenheiten hinweg setzt und nur Kinder in die Welt setzt, um deinen Hormonspiegel und den deines Mannes zu befriedigen, dann finde ich es extrem verantwortungslos. Ich weiß, es heißt, dass eine Mutterschaft entschädigt, aber absolut niemand fragt sich mal, wie sich DAS KIND fühlt. Es wird immer nur an das eigene Wohlbefinden gedacht - obwohl man ja eigentlich das Kind ach so sehr liebt. :schief:
Du solltest in allererster Linie an das Wohl des Kindes denken und nicht, wessen Bedürfnisse dabei befriedigt werden.
Weißt du, dass ich keine Kinder habe, liegt in zweiter Linie an gesundheitlichen Problemen. Als mir das die Ärzte mit Anfang 20 gesagt haben, dass sie mir dringend davon abraten, hab ich mal ganz, ganz genau überlegt, was es für ein Kind bedeuten würde, wenn es eine "kranke" Mutter hätte: Zum einen weiß ich nicht, wie bei mir eine Schwangerschaft ausgeht, dann wüsste ich nicht, ob ich die Geburt überleben würde und wenn ich doch Schäden davontragen würde, wäre ich als Mutter gehandicapt und könnte dem Kind nie so eine Mutter sein, wie es eigentlich sein sollte. Was eine Krankheit bedeutet, weißt du sicherlich.
Wenn du dich aber so über die natürlichen Gegebenheiten hinweg setzt und nur Kinder in die Welt setzt, um deinen Hormonspiegel und den deines Mannes zu befriedigen, dann finde ich es extrem verantwortungslos. Ich weiß, es heißt, dass eine Mutterschaft entschädigt, aber absolut niemand fragt sich mal, wie sich DAS KIND fühlt. Es wird immer nur an das eigene Wohlbefinden gedacht - obwohl man ja eigentlich das Kind ach so sehr liebt. :schief:
Du solltest in allererster Linie an das Wohl des Kindes denken und nicht, wessen Bedürfnisse dabei befriedigt werden.
... Tilly- da geh ich mit :rolleyes: !!!
Was mir ein bisschen Unbehagen bereitet: was hat seine Einstellung mit "Gott" zu tun!???! Wenn er Gott vor's Loch schiebt, dann müsste doch für ihn feststehen, dass prinzipiell jedes Wesen ein Recht auf Leben hat- also auch ein AdoptivKind!!! Ehrlich- da komm ich nicht mehr mit! Für dich als Frau ist es gerade schwer hinnehmen zu müssen, dass die Wahrscheinlichkeit ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen doch sehr gering ist...
...ich denk grad an das kleine Mädchen mit kräuselhaaren und Kullerbauch in Afrika...- ist das in seinen Augen etwa nicht "Gott"-gewollt? Mhh, sorry! Aber wie menschlich ist das denn???
Tilly: adoptier du eins- da ist Kind wesentlich besser aufgehoben...
Was mir ein bisschen Unbehagen bereitet: was hat seine Einstellung mit "Gott" zu tun!???! Wenn er Gott vor's Loch schiebt, dann müsste doch für ihn feststehen, dass prinzipiell jedes Wesen ein Recht auf Leben hat- also auch ein AdoptivKind!!! Ehrlich- da komm ich nicht mehr mit! Für dich als Frau ist es gerade schwer hinnehmen zu müssen, dass die Wahrscheinlichkeit ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen doch sehr gering ist...
...ich denk grad an das kleine Mädchen mit kräuselhaaren und Kullerbauch in Afrika...- ist das in seinen Augen etwa nicht "Gott"-gewollt? Mhh, sorry! Aber wie menschlich ist das denn???
Tilly: adoptier du eins- da ist Kind wesentlich besser aufgehoben...
Hallo Tylli
Ich denke doch GENAU so. ER ist doch der, welcher unbedingt ein "eigenes Fleisch und Blut" will. Ich dachte es sei rübergekommen, dass ich lieber ein Kind ohne eigene Familie (Adoption) unterstützen will, als das Risiko ein eigenes evt. krankes Kind leiden zu lassen.
Er wusste von Anfang an(wir haben mit 18 geheiratet, so früh denkt noch Niemand KONKRET an Kinder-Bemerkung zu Einsame Wölfin), dass ich mit Kindern nix am Hut habe, hoffte aber immer auf die innere Uhr. Daran dachte ich auch bis ich vor kurzem über meine Krankheit erfuhr. Ich selbst weiss auch wie Hoffnungslos diese Beziehung daher ist und habe ihm auch klar gemacht, dass er sich (wenn er unbedingt auf Kinder besteht) sich eine andere Frau suchen muss. Das wiederum will er auch nicht, sagt er.
Hallo La Mare
Den Vergleich Afrika-Mädchen mit Gott verstehe ich nicht. Sowas wurde nie erwähnt.
Ich bin auch nicht gläubig daher diskutiere ich hier nicht darüber.
Ich danke Euch allen für Eure Meinung aber ich merke, dass man uns (und unsere Geschichte/ Kulturunterschiede) schon besser kennen muss um die Situation zu begreifen und keine Missverständnisse zu erhalten. Wir werden daher proffessionelle Unterstützung suchen.
Ich denke doch GENAU so. ER ist doch der, welcher unbedingt ein "eigenes Fleisch und Blut" will. Ich dachte es sei rübergekommen, dass ich lieber ein Kind ohne eigene Familie (Adoption) unterstützen will, als das Risiko ein eigenes evt. krankes Kind leiden zu lassen.
Er wusste von Anfang an(wir haben mit 18 geheiratet, so früh denkt noch Niemand KONKRET an Kinder-Bemerkung zu Einsame Wölfin), dass ich mit Kindern nix am Hut habe, hoffte aber immer auf die innere Uhr. Daran dachte ich auch bis ich vor kurzem über meine Krankheit erfuhr. Ich selbst weiss auch wie Hoffnungslos diese Beziehung daher ist und habe ihm auch klar gemacht, dass er sich (wenn er unbedingt auf Kinder besteht) sich eine andere Frau suchen muss. Das wiederum will er auch nicht, sagt er.
Hallo La Mare
Den Vergleich Afrika-Mädchen mit Gott verstehe ich nicht. Sowas wurde nie erwähnt.
Ich bin auch nicht gläubig daher diskutiere ich hier nicht darüber.
Ich danke Euch allen für Eure Meinung aber ich merke, dass man uns (und unsere Geschichte/ Kulturunterschiede) schon besser kennen muss um die Situation zu begreifen und keine Missverständnisse zu erhalten. Wir werden daher proffessionelle Unterstützung suchen.
Ich denke doch GENAU so.Dann zeig ihm unsere Postings und dass du nicht alleine mit deiner Meinung bist.
ER ist doch der, welcher unbedingt ein "eigenes Fleisch und Blut" will.Den Wunsch kann ich nachvollziehen. Aber wie du schon schreibst: Dann bist du die falsche Frau dafür. Sag ich ja auch zu Männern. Ich will halt keine und gut ist. Da führ ich noch nicht einmal irgendwelche gesundheitliche Sachen an.
Ich denke, du solltest deiner Meinung treu bleiben. DU bist die Person, die die Kinder auf die Welt bringt. Und es ist DEIN Körper, der alles durchmacht.
Mal ganz davon abgesehen, kenne ich auch Väter, die es dann doch nicht so toll fanden, ein behindertes Kind zu haben. Erst haben sie auch gesagt, dass das kein Problem sei. (Ich arbeite seit über 10 Jahren mit behinderten Kindern.) Der Alltag sieht da nämlich nicht so rosig aus. U.a. weil die Eltern dann plötzlich nicht mehr IM Leben stehen, sondern zu einer sozialen Randgruppe gehören. Die haben plötzlich völlig andere Probleme, die Eltern mit normalen Kindern nicht verstehen können. Es kann schön sein, ein behindertes Kind zu haben - es ist aber auch verdammt schwer!!!
hoffte aber immer auf die innere UhrDa kann ich ihn verstehen. Mit 18 schon zu sagen, dass man keine Kinder haben will, klingt schon sehr utopisch und wird von niemandem Ernst genommen. Lach, ich hab mich bis Ende 20 immer sehr vorsichtig ausgedrückt. ;) Auch um nicht Endlos-Diskussionen in Gang zu setzen. ;)
Hallo Tylli
Hm wäre eine Idee mit euren Antworten zeigen. Er kann aber leider nicht lesen. Ja klar liebt man sein behindertes Kind auch aber wie du sagst stell ich es mir verdammt schwer vor. Dass er sich das nicht richtig vorstellen will, glaube ich.
Ich gebe einsame Wölfin recht, ich denke/schreibe abgeklärt. Aber ich bin nun mal ein Kopfmensch. Ich will alles möglichst planen und stelle mir einfach das Worst Case (Der Schlimmste Fall) vor. Wenn das dann für mich ok ist kann ich mich aufs Risiko einlassen. Und in meinem Fall ist mir das Risiko zu hoch.
Ich muss wirklich mit einem Berater sprechen, da ich mit meinem Mann so nicht mehr weiterkomme.
Danke
Hm wäre eine Idee mit euren Antworten zeigen. Er kann aber leider nicht lesen. Ja klar liebt man sein behindertes Kind auch aber wie du sagst stell ich es mir verdammt schwer vor. Dass er sich das nicht richtig vorstellen will, glaube ich.
Ich gebe einsame Wölfin recht, ich denke/schreibe abgeklärt. Aber ich bin nun mal ein Kopfmensch. Ich will alles möglichst planen und stelle mir einfach das Worst Case (Der Schlimmste Fall) vor. Wenn das dann für mich ok ist kann ich mich aufs Risiko einlassen. Und in meinem Fall ist mir das Risiko zu hoch.
Ich muss wirklich mit einem Berater sprechen, da ich mit meinem Mann so nicht mehr weiterkomme.
Danke
Er kann aber leider nicht lesen.:mauer: :mauer: :mauer: ...dann lies sie ihm vor. Vorausgesetzt er vertraut dir, dass da auch wirklich das steht, was du ihm erzählst.
Ja klar liebt man sein behindertes Kind auch aber wie du sagst stell ich es mir verdammt schwer vor.I wo, das ist überhaupt nicht schwer. Es sind ganz normale Kinder wie alle anderen - nur das sie ein Handicap haben. Was schwer ist, ist die Gesellschaft... gesetzliche Vorgaben, wie das Umfeld und die Leute reagieren, die Organisation des Tagesablaufes und so weiter.
Worst CaseWoher hast du denn das Wort? ;) Ich kenne das bloß aus der Wirtschafts- und Finanzwelt. ;)
ich denke/schreibe abgeklärt.Mir kommt es eigentlich so vor, als hättest du dich schon entschieden und dein Problem liegt eigentlich darin, wie du dich am besten bei deinem Mann durchsetzt. Ich verstehe allerdings nicht, wieso gesundheitliche Gründe bei ihm nicht so richtig anerkannt werden (kommt mir zumindest so vor).
Ja, wir stellen uns mal das Worst Case gemeinsam vor: Du behältst durch die Schwangerschaft oder Geburt bleibende Schäden und dein Kind ist ebenfalls nicht gesund. Was macht er dann? Hat er zwei Pflegefälle zu Hause? Oder geht er dann, weil er sich ja eigentlich alles ein bissel anders vorgestellt hat? Habt ihr darüber schon einmal gesprochen?
Ein behindertes Kind zu lieben ist wie Tylli schreibt überhaupt nicht schwer.
Auch Behinderte können dich immer wieder zum Lachen bringen, wortlos ihre Dankbarkeit und Freude ausdrücken... Schwerer ist es endlos Geduld aufzubringen, weil eben nicht immer alles so rund läuft, wie man sichs in einer "normalen" Familie vorstellt. Oder dass je nach Behinderung das Kind auch mit 10, 20, 30 Jahren noch wie ein "Kleinkind" ist und quasi rund um die Uhr Betreuung braucht, nicht Sprechen kann...
Angenommen das Kind ist gesund und deine Krankheit verschlechtert sich mit der Zeit, wer hilft dann dem Kind bei den Hausaufgaben? Oder wenn das Kind krank/behindert wäre, was unter Umständen einen Papierkram mit sich zieht für Abklärungen, Therapien, Zusatzgeld usw. wärst du bestimmt froh, könnte er auch mal irgend einen Brief lesen, verstehen und allenfalls eine kurze Antwort schreiben.
Wie stellt er sich denn das mit dem Kind genau vor?
Stellt er sich vor, du betreust das Kind, schmeisst den gesamten Haushalt, erledigst den Papierkram für dich, das Kind UND IHN und gehst womöglich "nebenbei" noch Geldverdienen?
Also lass dich nicht einfach seinetwegen auf ein Kind ein! Schon gar nicht, wenn sich dadurch DEINE Gesundheit verschlechtern könnte oder die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass das Kind ebenfalls krank oder behindert sein könnte.
Lg & alles Gute
tournesol
Auch Behinderte können dich immer wieder zum Lachen bringen, wortlos ihre Dankbarkeit und Freude ausdrücken... Schwerer ist es endlos Geduld aufzubringen, weil eben nicht immer alles so rund läuft, wie man sichs in einer "normalen" Familie vorstellt. Oder dass je nach Behinderung das Kind auch mit 10, 20, 30 Jahren noch wie ein "Kleinkind" ist und quasi rund um die Uhr Betreuung braucht, nicht Sprechen kann...
Er kann aber leider nicht lesen.Na, wenn er unbedingt ein Kind will, könnte er vielleich dagegen auch mal etwas unternehmen?!In der heutigen Zeit in Europa Analphabet zu sein, phu da hat mans nicht einfach... du wirst wohl der ganze Papierkram (ist enorm viel und fängt bereits bei den einfachsten Dingen an) für ihn erledigen müssen, ist er sich dessen auch im Zusammenhang mit deiner Krankheit und seinem Kinderwunsch bewusst? (ähnlich worst case von Tylli)
Angenommen das Kind ist gesund und deine Krankheit verschlechtert sich mit der Zeit, wer hilft dann dem Kind bei den Hausaufgaben? Oder wenn das Kind krank/behindert wäre, was unter Umständen einen Papierkram mit sich zieht für Abklärungen, Therapien, Zusatzgeld usw. wärst du bestimmt froh, könnte er auch mal irgend einen Brief lesen, verstehen und allenfalls eine kurze Antwort schreiben.
Wie stellt er sich denn das mit dem Kind genau vor?
Stellt er sich vor, du betreust das Kind, schmeisst den gesamten Haushalt, erledigst den Papierkram für dich, das Kind UND IHN und gehst womöglich "nebenbei" noch Geldverdienen?
Also lass dich nicht einfach seinetwegen auf ein Kind ein! Schon gar nicht, wenn sich dadurch DEINE Gesundheit verschlechtern könnte oder die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass das Kind ebenfalls krank oder behindert sein könnte.
Lg & alles Gute
tournesol
Hallo Tylli und Tournesol
Oh entschuldigt ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte nicht ein behindertes Kind zu lieben sei schwierig sondern eben die Umstände und die Gesellschaft.
Ich habe eben aufgrund, dass meine Kolleginnen grad Mamis oder Schwanger geworden sind, gemerkt dass ich nicht so auf Babys reagiere wie es andere Frauen/Männer tun. Deshalb ja auch meine Forumsfrage. Aber mit den Antworten sind wir dem eigentlichen Problem/Grund nähergekommen.
Habe euere Antworten versucht ihm zu vermitteln, besonders genau beschreibt es Tylli. Ich muss jetzt schon alles organisieren. 100% Arbeiten, dass wir uns wenigsten was leisten können (er hat ja nur mindestlohn), Papierkram Gemeinde, Steuern, Post/Rechnungen erledigen, Einkaufen und den grossteil des Haushaltes machen. Was würde er tun wenn ich wegfalle?!
Das er nicht lesen kann/lernen will ist absolut ein No Go. Aber da dringe ich ebenfalls nicht zu ihm durch. Er weiss er sollte es lernen aber macht sich nicht daran. Eigentlich bräuchte ich "nur" Jemanden der endlich zu ihm durchdringt!! Betreff Lesen lernen, anständig bezahlten Job suchen und wegen des Kinderwunsches. Glaubt mir es gibt Niemanden der Ihn nicht symphatisch findet! Er ist einfach bei allen beliebt! Aber bei so wichtigen Themen könnte man genau so gut an eine Wand reden. Das habe nicht nur ich versucht
Oh entschuldigt ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte nicht ein behindertes Kind zu lieben sei schwierig sondern eben die Umstände und die Gesellschaft.
Ich habe eben aufgrund, dass meine Kolleginnen grad Mamis oder Schwanger geworden sind, gemerkt dass ich nicht so auf Babys reagiere wie es andere Frauen/Männer tun. Deshalb ja auch meine Forumsfrage. Aber mit den Antworten sind wir dem eigentlichen Problem/Grund nähergekommen.
Habe euere Antworten versucht ihm zu vermitteln, besonders genau beschreibt es Tylli. Ich muss jetzt schon alles organisieren. 100% Arbeiten, dass wir uns wenigsten was leisten können (er hat ja nur mindestlohn), Papierkram Gemeinde, Steuern, Post/Rechnungen erledigen, Einkaufen und den grossteil des Haushaltes machen. Was würde er tun wenn ich wegfalle?!
Das er nicht lesen kann/lernen will ist absolut ein No Go. Aber da dringe ich ebenfalls nicht zu ihm durch. Er weiss er sollte es lernen aber macht sich nicht daran. Eigentlich bräuchte ich "nur" Jemanden der endlich zu ihm durchdringt!! Betreff Lesen lernen, anständig bezahlten Job suchen und wegen des Kinderwunsches. Glaubt mir es gibt Niemanden der Ihn nicht symphatisch findet! Er ist einfach bei allen beliebt! Aber bei so wichtigen Themen könnte man genau so gut an eine Wand reden. Das habe nicht nur ich versucht
Sorry, das er Analphabet ist, hätte ich jetzt nicht erwartet. "Nicht lesen können" kann ja auch noch andere Gründe haben...
Aber kannst du ihn nicht damit erpressen, dass er erst lesen lernen muss, damit ihr euch ein Kind leisten könnt? Nicht nur finanziell (wegen besser bezahlten Job), sondern insgesamt. Eben z.B. für den ganzen Papierkram. Sollst du das dann auch noch alleine machen? :schief: Oder wie sieht es aus, wenn das Kind mal in die Schule kommt? Sollst du dann immer mit dem Kind lesen üben?
Oder mach ihm doch mal klar, wenn du NOCH ein Kleinkind hast, dass du das nicht schaffst. Im Moment musst du dich ja schon um ihn so kümmern, als wäre er noch ein Kind.
Nein, ich glaube nicht, dass er weiß, was es in deiner/eurer Situation heißt, ein Kind zu haben. Egal ob es gesund oder behindert ist. Aber für einen Kinderwunsch sollte er schon mehr tun, als sich nur bockig hinzusetzen und zu sagen "Ich will" (mal übertrieben ausgedrückt ;) ).
Ich weiß, Analphabeten sind clever und kreativ... ;) Ich bewundere eigentlich solche Menschen, wie sie so durch´s Leben kommen.
Aber noch mal zu deiner Forumsfrage zurück. Was ist daran so verkehrt, dass du bei Babys nix spürst? Ich hab Kinder auch sehr gern, habe mich aber schon relativ zeitig festgelegt, dass ich keine eigenen will. Und ich empfinde auch nix, wenn ich kleine Kinder sehe. Zu was auch? Es sind ja nicht meine. Mich ärgert´s höchstens, wie manche Frauen mit ihren Kindern umgehen. Aber das ich jetzt vor Freude aufschreien würde: "Ach wie süüüüüüüüß! Ein kleines Baby!", nein, dass ist bei mir nicht der Fall. Du siehst, du bist nicht alleine mit deinen Gefühlen. ;)
Wie ich dir schon in meinem ersten Posting schrieb: Ist es nicht der gesellschaftliche Druck, dass man Kinder bekommen MUSS? Ich kenn das, man wird sehr schief angeguckt, wenn man sagt, dass man keine will. Oder ziemlich übel beschimpft. Ich muss mich dafür auch öfters rechtfertigen. Aber jeder sollte doch bitte schön so leben, wie er es für richtig hält und nicht, wie´s dem Nachbarn passt.
Setz dich nicht selber unter Druck. Du bist niemanden Rechenschaft schuldig - nur dir selbst. Und wenn du "Nein, ich will das nicht" sagst, dann hat das jeder zu respektieren!!!
Aber kannst du ihn nicht damit erpressen, dass er erst lesen lernen muss, damit ihr euch ein Kind leisten könnt? Nicht nur finanziell (wegen besser bezahlten Job), sondern insgesamt. Eben z.B. für den ganzen Papierkram. Sollst du das dann auch noch alleine machen? :schief: Oder wie sieht es aus, wenn das Kind mal in die Schule kommt? Sollst du dann immer mit dem Kind lesen üben?
Oder mach ihm doch mal klar, wenn du NOCH ein Kleinkind hast, dass du das nicht schaffst. Im Moment musst du dich ja schon um ihn so kümmern, als wäre er noch ein Kind.
Nein, ich glaube nicht, dass er weiß, was es in deiner/eurer Situation heißt, ein Kind zu haben. Egal ob es gesund oder behindert ist. Aber für einen Kinderwunsch sollte er schon mehr tun, als sich nur bockig hinzusetzen und zu sagen "Ich will" (mal übertrieben ausgedrückt ;) ).
Ich weiß, Analphabeten sind clever und kreativ... ;) Ich bewundere eigentlich solche Menschen, wie sie so durch´s Leben kommen.
Aber noch mal zu deiner Forumsfrage zurück. Was ist daran so verkehrt, dass du bei Babys nix spürst? Ich hab Kinder auch sehr gern, habe mich aber schon relativ zeitig festgelegt, dass ich keine eigenen will. Und ich empfinde auch nix, wenn ich kleine Kinder sehe. Zu was auch? Es sind ja nicht meine. Mich ärgert´s höchstens, wie manche Frauen mit ihren Kindern umgehen. Aber das ich jetzt vor Freude aufschreien würde: "Ach wie süüüüüüüüß! Ein kleines Baby!", nein, dass ist bei mir nicht der Fall. Du siehst, du bist nicht alleine mit deinen Gefühlen. ;)
Wie ich dir schon in meinem ersten Posting schrieb: Ist es nicht der gesellschaftliche Druck, dass man Kinder bekommen MUSS? Ich kenn das, man wird sehr schief angeguckt, wenn man sagt, dass man keine will. Oder ziemlich übel beschimpft. Ich muss mich dafür auch öfters rechtfertigen. Aber jeder sollte doch bitte schön so leben, wie er es für richtig hält und nicht, wie´s dem Nachbarn passt.
Setz dich nicht selber unter Druck. Du bist niemanden Rechenschaft schuldig - nur dir selbst. Und wenn du "Nein, ich will das nicht" sagst, dann hat das jeder zu respektieren!!!
bearbeitet #16
Hallo Sabrije
Dass du nicht viel mit Kindern anfangen kannst, und ohne glücklich bist, ist überhaupt nicht falsch oder schlimm!
Besser keine Kinder haben und glücklich sein, als Kinder nur "einem Zweck zu liebe" zu haben, denn das merken sie (mind. unbewusst) bestimmt. Kenne mehrere verschieden alte Paare, die keine Kinder wollten und finde dies überhaupt nicht tragisch. Die Gründe weiss ich nicht, geht mich ja auch nichts an und käme nie auf die Idee sowas zu fragen, hauptsache es stimmt für sie. Du brauchst dich gegen aussen auch nicht zu rechtfertigen. Persönliche Dinge dürfen persönlich bleiben und dies ist von anderen ohne warum und aber zu akzeptieren.
Mit deinem Mann musst du wohl noch eine Lösung finden. Wobei diese eher nicht "Kinder ihm zu liebe zu haben" ist. Glaube sofort, dass er ein "Schatz" ist, sonst hättest du ihn wohl kaum geheiratet.
Wie Tylli schreibt, ist er sich möglicherweise garnicht bewusst, dass er durch sein Analphabetismus teilweise auch noch eine Betreuung wie ein Kind geniesst. Ich weiss nicht, wie gravierend es ist und mit Tricks und Kniffs lässt es sich bestimmt auch ohne Lesen und Schreiben erstaunlich gut durch den Alltag "mogeln", doch sobald eine neue Situation kommt (Wohnungs- oder Jobsuche...), gehts ohne Hilfe kaum mehr weiter. Er kann den Aufwand und die Verantwortung die du da für ihn trägst gar nicht abschätzen. Du musst jetzt schon für zwei schauen, dass alles rund läuft und er will dir da einfach noch den Berg Verantwortung für ein Kind unterjubeln...? Irgendwann wird die Belastung für dich zu gross (gestresst/überbelastet ist man allfälliger auf Krankheiten bzw. die die man hat habens leichter auszubrechen...) und wer schaut dann für dich, das Kind und deinen Mann?
lg
tournesol
Dass du nicht viel mit Kindern anfangen kannst, und ohne glücklich bist, ist überhaupt nicht falsch oder schlimm!
Besser keine Kinder haben und glücklich sein, als Kinder nur "einem Zweck zu liebe" zu haben, denn das merken sie (mind. unbewusst) bestimmt. Kenne mehrere verschieden alte Paare, die keine Kinder wollten und finde dies überhaupt nicht tragisch. Die Gründe weiss ich nicht, geht mich ja auch nichts an und käme nie auf die Idee sowas zu fragen, hauptsache es stimmt für sie. Du brauchst dich gegen aussen auch nicht zu rechtfertigen. Persönliche Dinge dürfen persönlich bleiben und dies ist von anderen ohne warum und aber zu akzeptieren.
Mit deinem Mann musst du wohl noch eine Lösung finden. Wobei diese eher nicht "Kinder ihm zu liebe zu haben" ist. Glaube sofort, dass er ein "Schatz" ist, sonst hättest du ihn wohl kaum geheiratet.
Was würde er tun wenn ich wegfalle?!Ja, was hatte er denn dazu für eine Antwort?
Wie Tylli schreibt, ist er sich möglicherweise garnicht bewusst, dass er durch sein Analphabetismus teilweise auch noch eine Betreuung wie ein Kind geniesst. Ich weiss nicht, wie gravierend es ist und mit Tricks und Kniffs lässt es sich bestimmt auch ohne Lesen und Schreiben erstaunlich gut durch den Alltag "mogeln", doch sobald eine neue Situation kommt (Wohnungs- oder Jobsuche...), gehts ohne Hilfe kaum mehr weiter. Er kann den Aufwand und die Verantwortung die du da für ihn trägst gar nicht abschätzen. Du musst jetzt schon für zwei schauen, dass alles rund läuft und er will dir da einfach noch den Berg Verantwortung für ein Kind unterjubeln...? Irgendwann wird die Belastung für dich zu gross (gestresst/überbelastet ist man allfälliger auf Krankheiten bzw. die die man hat habens leichter auszubrechen...) und wer schaut dann für dich, das Kind und deinen Mann?
Aber kannst du ihn nicht damit erpressen, dass er erst lesen lernen muss, damit ihr euch ein Kind leisten könnt? Nicht nur finanziell (wegen besser bezahlten Job), sondern insgesamt.Naja, aber ein Kind kommt ja für dich nicht nur aus diesem Grund nicht so wirklich in Frage. Deshalb würde ich ihn nicht "erpressen", sondern ihm versuchen die verschiedenen Gründe zu erläutern, weshalb es für dich nicht passt Kinder zu haben. Nicht, dass er dann das Gefühl hat, er könne mal einen Kurs für Lesen und Schreiben besuchen und dann während der "Lieferfrist" fürs Baby plötzlich wieder aufhören zu lernen, weil er ja bekommt, was er will.
lg
tournesol
Hallo Tylli
Er konnte nie zur Schule gehen, musste in seinem Heimatland auf dem Feld arbeiten. Du hast recht er ist kreativ und eigentlich auch schlau. Er lernt sehr schnell durch zugucken, bsp kann er fast alle technischen Geräte wie DVD-Player usw instalieren. Ausserdem spielt er unschlagbar Mühle und lernt gerede durch den Pc Schach! Er muss irgendeinen inneren Knopf haben welcher er nicht umstellen kann um lesen zu lernen. Ich kenn sowas vom Autofahren. Ich habe die Theorie bestanden kann aber kein Auto auf der befahrenen Strasse fahren. Kann das auch nicht erklären.
Danke, jetzt weiss ich nicht allein zu sein mit den untypischen Gefühlen zu Babys.
Ja wirklich, ich wurde schon oft ungläubig angestarrt oder ausgefragt warum ich denn keine Kinder will.
Genau er ist ja schon mein Kind!
Hallo Tournesol
Mittlerweile konnte er mir erklären warum er Kinder will und weshalb keine Adoption. Ich konnte das aus einer Sicht/Glauben sogar verstehen. Er war sehr Gesprächig was er sonst nie ist. Auf die Frage was er tut wenn ich wegfalle ist ihm tatsächlich nix eingefallen...
Nein das Argument wegen Geld/Kind lesen zu lernen MUESSEN ist nicht zu ihm durchgedrungen
Er konnte nie zur Schule gehen, musste in seinem Heimatland auf dem Feld arbeiten. Du hast recht er ist kreativ und eigentlich auch schlau. Er lernt sehr schnell durch zugucken, bsp kann er fast alle technischen Geräte wie DVD-Player usw instalieren. Ausserdem spielt er unschlagbar Mühle und lernt gerede durch den Pc Schach! Er muss irgendeinen inneren Knopf haben welcher er nicht umstellen kann um lesen zu lernen. Ich kenn sowas vom Autofahren. Ich habe die Theorie bestanden kann aber kein Auto auf der befahrenen Strasse fahren. Kann das auch nicht erklären.
Danke, jetzt weiss ich nicht allein zu sein mit den untypischen Gefühlen zu Babys.
Ja wirklich, ich wurde schon oft ungläubig angestarrt oder ausgefragt warum ich denn keine Kinder will.
Genau er ist ja schon mein Kind!
Hallo Tournesol
Mittlerweile konnte er mir erklären warum er Kinder will und weshalb keine Adoption. Ich konnte das aus einer Sicht/Glauben sogar verstehen. Er war sehr Gesprächig was er sonst nie ist. Auf die Frage was er tut wenn ich wegfalle ist ihm tatsächlich nix eingefallen...
Nein das Argument wegen Geld/Kind lesen zu lernen MUESSEN ist nicht zu ihm durchgedrungen
Nein das Argument wegen Geld/Kind lesen zu lernen MUESSEN ist nicht zu ihm durchgedrungenOkay, wie du ihn beschreibst, sehe ich das ein, dass du ihn überzeugen konntest. Wenn er nicht lesen kann, kennt er auch die vielen Tücken des Lebens nicht so genau. Naja, und dann nehme ich mal an, dass er auch nicht rechnen kann. Und er sieht ja, dass das Leben nach seinen Spielregeln funktioniert: Es ist immer jemand da, der ihm im entscheidenden Moment zur Seite steht: DU.
Er muss irgendeinen inneren Knopf haben welcher er nicht umstellen kann um lesen zu lernenIch hab geistig behinderte Kinder erlebt, die in der ersten Klasse in eine ganz normale Schule gegangen sind, 1 Jahr lesen gelernt haben, dann sozial abgerutscht sind (ins Heim gekommen, Eltern getrennt/gestorben etc.) - und sie haben das Lesen VERLERNT. Richtig verlernt. Sie haben auch nie wieder den Anschluss gefunden, es noch mal zu lernen. Kann auch niemand erklären. Also scheint es wirklich so etwas wie einen "inneren Knopf" zu geben.
Kann natürlich auch sein, dass deinem Mann nur der eiserne Wille und das "Muss" dahinter fehlt - weil du ja alles für ihn regelst.
Ja wirklich, ich wurde schon oft ungläubig angestarrt oder ausgefragt warum ich denn keine Kinder will.Ich bin auch schon beschimpft worden... das Harmloseste war "Schlampe". Warum auch immer... :schief:
Hallo Sabrije
Bei der Entscheidung, Baby ja oder nein, ist es wirklich ganz, ganz wichtig, dass Du nur auf dein Bauchgefühl hörst. Lass Dir nichts einreden und lass Dich auch ja nicht unter Druck setzen.
Wie die Anderen auch schon schrieben, man kann auch ohne Kinder glücklich sein.
Kinder sind eine enorme Herausforderung, die manchmal unterschätzt werden.
Egal was Andere sagen, höre auf Dich.
Vielleicht wirst Du ihn dann verlieren. Aber ich glaube, dass ist schlussendlich einfacher zu Verarbeiten, als wenn Du etwas machst, dass Du wirklich nicht willst.
Bei der Entscheidung, Baby ja oder nein, ist es wirklich ganz, ganz wichtig, dass Du nur auf dein Bauchgefühl hörst. Lass Dir nichts einreden und lass Dich auch ja nicht unter Druck setzen.
Wie die Anderen auch schon schrieben, man kann auch ohne Kinder glücklich sein.
Kinder sind eine enorme Herausforderung, die manchmal unterschätzt werden.
Egal was Andere sagen, höre auf Dich.
Vielleicht wirst Du ihn dann verlieren. Aber ich glaube, dass ist schlussendlich einfacher zu Verarbeiten, als wenn Du etwas machst, dass Du wirklich nicht willst.
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