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Komplizierte Situation und ich weiß nicht weiter

18 Antworten2'187 AufrufeGestartet von Lexylein ·

LexyleinThemenstart
#1
Hallo,

ich bin sozusagen neu hier und weiß mit meiner Situation nicht mehr umzugehen. Ich hoffe auf diesem Wege vllt. ein paar Ratschläge zu erhalten.

Meine Geschichte:

Ich habe eine wunderschöne Beziehung gehabt, mit einem echt tollen und interessanten Mann. Hatte bis Dato nicht gedacht, dass mir soezwas mal passieren würde. Er hat mich beflügelt in allen Dingen konnte mich auch davon überzeugen, später mal ans Heiraten und Kingerkriegen zu denken, was ich vorher abgelent habe, weil ich nur "komische" Männer kennengelernt hatte und ich die Hoffung dies bezüglich schon aufgegeben hatte.

Die Beziehung lief einwandfrei. Es gab nie Streit und wir waren uns in vielen Dingen sehr ähnlich, obwohl wir unterschiedliche Typen sind, bis zu dem einen Tag an als er mich anrief (wir wohnen 140km von einander getrennt) und meinte ihm ging es nicht gut und er müsse sich über viele Dinge klar werden auch über unsere Beziehung. es würde aber nichts geben was nicht klären lassen würde. Okay ich gab ihm die Zeit die er brauchte und 2 Wochen später kam es dann zum klärenden Gespräch. Er rief mich an und redete von vielen Dingen die ich nicht recht verstand. Ich war mit der Situation etwas überfordert und irgendwann sagte er das unsere wElten nicht zusammen passen würden und er die Beziehung besser beeendet. Da saß ich dann mit meinem Schock und wußte überhaupt nicht was passiert war. § Tage später wurde mir klar, dass sich alles nur um Mißverständnisse handelte und ich bat ihn um ein klärendes Gespräch. Er irgnorierte aber jegliche Versuche von mir ihn zu erreichen und ich beschloss abzuschliessen in dem ich ihm alles in einer Mail verfasste. Natürlich gab es darauf auch keine Reaktion. 3 Wochen später, entschuldigte er sich bei mir für sein verhalten, aber er konnte nicht anders und er würde sich gerne zu einem klärenden Gespräch mit mir treffen, weil er gern emit mir eine FReundschaft aufbauen möchte, weil ich ihm immer noch ein wichtiger Mensch bin. Okay, sagte ich, aber alles gerede von mir brachte nichts und es kam nicht zu einem Treffen.

Einen Monat später hatte ich eine Fehlgeburt...

Ich war wie vor den Kopf geschlagen, wusste nicht mal das ich schwanger war, immerhin habe ich ja regelmäßig verhütet und es gab auch keine Anzeichen dafür. Ich war den letzten Monat zwar 10 Tage überfällig, aber ich dachte, das lag an dem emotiolen Tief, das mich die ganze Zeit begleitet hatte. Nach den !9 Tagen kam dann, dass große erwachen. Der Schock saß noch tiefer und ich habe auch drei Monate lang eine Threapie gemacht, aber so richtig klar komme ich, damit immer noch nicht, weil ich mir dieses Baby damals so sehr gewünscht hatte. Ich hätte es auch ohne einen Mann großbekommen, aber ich habe ja irgendwie keine Chance gehabt.

Einen Monat nach dem Unglücksfall kam mein Ex dann zur Besinnung und wollte sich mit mir treffen, wegen dem klärenden Gespräch. Wir trafen uns und es war irgendwie, schön. Wie beim ersten Date. Er war der tollste Kavalier machte mir komplimente, hat keinen Versuch ausgelassen mich immer und immer wieder zu berühren. Wir sind übereingekommen, dass es wirklich nur ein Mißverständniss war und er sagte immer wieder er würde die Zeit so gerne zurück drehen können. Ich bin dann etwas auf Distanz gegangen, weil die Erfahrung ja einen vorsichtiger macht. Als er mich nach Hause brachte, fragte ich ihn wie es weitergehen soll. Er sagte, dass es wichtig ist was ich mir wünsche. Habe gesagt, dass er noch teil meines Herzen ist und er meinte er will nur ne Freundschaft. Er hat sich mal das Prinzip gesetzt, wenns beim erste mal nicht klappt, klappt es nie und er würde ne einen 2. Versuch mit ein und der selben Person starten. Das war mal wieder ein Hammer. Okay, hab es dann akzeptiert und bin Heim. Ich habe mich nicht getraut ihm von der Fehlgeburt zu erzählen.

Die Freundschaft verläuft ziemlich kompliziert. Erst ruft er mich wochenlang jeden Tag an und dann ist wieder wochenlang funkstille. Vor einem Monat ist es dann eskaliert, weil mein emotionaler Druck mit der Fehlgeburt einfach zu groß war und ich find an nach dem Grund für die Trennung zu fragen. Er meinte irgendwann zu mir: Du hast die Trennung noch nicht verarbeitet. Fahr mal weg und verarbeite das vergangene." Da ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ihm von der Fehlgeburt erzählt. Er war sichtlich geschockt, aber ich habe keine Lust mir ständig was nachsagen zu lassen, was nicht der Fall ist!

Er meinte er ist immer für mich da, aber gemacht hat er nichts. Freunde behandeln sich anders. Und von wichtig merke ich jetzt auch nichts. Er meinte so, reden hilft, aber wenn wir reden, rede nur ich und er sagt gar nichts. Ich habe ihm vorgeworfen, dass er sich nicht wie ein Freund verhält. Das einzige was ich gebraucht hätte wäre jemand der mich einfach mal in den arm nimmt und sagt. Du schaffst das schon oder alles wird wieder gut. Das alles habe ich ihm gesagt und er meinte schliesslich, dass er das ja nicht gewusst hätte, aber eigentlich müsste man sowas wissen. Und ich habe ihn gefragt, warum er nicht darüber redet oder warum er mich nichts fragt. Ich hätte wohl viele Fragen gehabt und er meint enur so er müsse das noch verarbeiten.

Mittlerweile ist mal wieder eine Funkstille Phase eingetreten. Eine Woche zuvor hat er ich noch gebeten dies und jenes für ihn zu tun war total nett, aber alles halt mehr oberflächlich. Jetzt ist er wieder auch seinem Date-Kurs. Hier ein Treffen, da ein Flirt und sowas. Alle bekannten sind irgendwie wichtiger. Wie kann er sich so verhalten? Es war ja auch sein Kind. Wir haben uns nach dem Treffen nach der Trennung auch nicht wieder gesehen. Zwischenzeitlich hatte ich Geburtstag und ich habe ihn eingeladen. Er meinte er könne nicht kommen, weil er krank sei. Später hat sich dann rausgestellt, dass er andere Freunde in seiner Nähe besucht hat.

Das letzte Gespräch vor der Funkstille war:

Ich habe ihn gefragt, warum er nicht zu meinem Geburtstag gekommen ist. Für mal eben ein Bier trinken wären 140 km fahrt hin und zurück ja zu viel Zeitaufwand gewesen. Ich habe ihm dann noch gesagt, dass ich es total unfair finde das er sich ein Lotterleben macht und machen kann und ich die Konsequenzen alleine tragen muss und er mich überhaupt nicht unterstützt, was ich von einem Freund erwarte. Ich habe ihm auch gesagt das ich mich im Stich gelassen fühle in mehrer Hinsicht und er meinte nur so als ob er an allem 100% schuld wäre. Habe dann gefragt warum, er die Bezihung beendet hat, aus welchen Grund. Er meint enur den wüsste er nicht mehr. Er habe sich das pro und Kontra aufgeschreiben und sei zu dem ergebniss gekommen, das kein weiterführen der Beziehung in Betracht kommt und er den Zettel weggeworfen hätte und es jetzt auch nicht mehr wüsste und mir nichts sagen könnte. Ich habe gesagt, dass ich es einfach nicht verstehe, dass ich alles was mir leib und teuer war aufgrund von Mißverständnissen verloren habe inkl. unseres Kindes. Das ist etwas wasich nicht verstehe und vllt. hätte mir ein Grund geholfen, aber er weiß ihn ja nicht mehr

Mein Problem ist einfach, das ich heute noch sehr körperlich unter der Fehlgeburt leide, weil die Ärste damals im Krankhaus etwas Pfusch getreiben haben. Ständige Arztbesuche gehören zu meinem Alltag und ich werde immer wieder aufs neue schmerzlich an meinem Verlust erinnert. Ich will ihn doch gar nicht zurück! Wenn man sich von jemanden so im Stich gelassen fühlt, dann kann man mit demjenigen gar keine Beziehung eingehen. Ich hatte einfach etwas Verständnis und Unterstützung erwartet. Einen Freund hätte ich gebraucht! Ich versteh diese Mann einfach nicht mehr. Warum hat er sich so verändert? Warum blockt er alles ab? Warum redet er nicht? Warum läasst er mich als Freund im Stich?

Ich weiss einfach nicht mehr wie ich mit der Situation umgehen soll und frage Euch ob ihr vllt einen Rat für mich habt. Ich bin nämlich mit meiner Kraft und meinem Latein am Ende.

Habe ich denn soviel falsch gemacht? Bin ich im unrecht, wenn ich mich im Stich gelassen fühle?

Was aus soviel Liebe, später mal entstehen kann ist mir unbegreiflich, wobei er die Freundschaft unbedingt gewollt hat und nicht ich.

Liebe Grüße

Lexylein

#2
Hallo Lexylein

Vielleicht unterstelle ich deinem "Freund" jetzt was. Aber als ich deine Zeilen gelesen habe (vorallem die Ausreden von ihm am Anfang, von wegen unsere Welten passen nicht zusammen...) kam mir gleich der Gedanke: "Der hat eine andere kennen gelernt" Weiss nicht, vielleicht irre ich mich gewaltig. Ich finde eure Distanz von 140 km ja sehr gross. Ihr konntet euch auch nicht jeden Tag sehen, schätze ich.

Als er dann wieder ankam und dir den Hof machte, war wohl mit seiner "Neuen" aus und er brauchte dich wieder.

Vergiss den Mann, auch wenn es weh tut. Denn er ist nicht mal ein Freund für dich. Freunde sind für dich da. Die nehmen dich auch mal in den Arm und trösten dich. Die fragen nach, wie es dir geht! Echte Freunde fahren mehr wie nur 140 km, wenns einem schlecht geht.

Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du unter dem Verlust des Kindes leidest. Ich habe selber 3 Kinder und habe bei jedem 9 Monate gebangt, damit nichts geschieht. Vielleicht hast du mit dem Kind noch ein unsichtbares Band zu deinem Freund gesehen. Vielleicht schmerzt der Verlust deshalb noch mehr.

Ich kann dir eigentlich nur raten, such dir andere Freunde. Solche, die dich verstehen, die dir auch wirklich helfen. Es gibt sicher auch Selbsthilfegruppen, die selber Erfahrungen mit Fehlgeburten gemacht haben. Vielleicht findest du da ja Freunde?

Ich drücke dir die Daumen!

Tamara

#3
Liebe Lexy,

mir tut es sehr Leid, dass du so leidest und auf deine Frage

Habe ich denn soviel falsch gemacht?
möchte ich dir gern versichern, dass du gar nichts falsch gemacht hast, was immer auch seine Gründe sein mögen, dass er auf deine Nähe verzichtet. Das kann alles sein, von Angst vor Bindung und Verantwortung bis zum mangelnden Durchhaltevermögen.

Es ist für viele so, dass sie bei Schwierigkeiten in der Beziehung gern alles sofort hinschmeissen und glauben, wenn nicht alles immer locker easy funktioniert, dann geht es eben gar nicht.

Sich Zeit zu nehmen und sich mit Aufmerksamkeit zu begegnen, sich kennen und sich verstehen zu lernen, geht aber nicht schnell, es braucht Zeit zum Reifen, wie alles andere auch, das solide sein soll und gefestigt.

Er erklärt es ja so:

… irgendwann sagte er das unsere Welten nicht zusammen passen würden und er die Beziehung besser beendet …
wobei ich den Hinweis mit Pro und Kontra schon etwas heftig fand, klang nach einer wirtschaftlichen Überlegung und hatte wohl mit Liebe nichts mehr zu tun.

…er würde … gern mit mir eine Freundschaft aufbauen …

Mittlerweile ist mal wieder eine Funkstille Phase eingetreten. Eine Woche zuvor hat er mich noch gebeten dies und jenes für ihn zu tun, war total nett, aber alles halt mehr oberflächlich…Freunde behandeln sich anders.
Du sagst es, Freunde sind das keine. Es klingt oft wie eine Ausrede, wenn der, der verlässt, eine Freundschaft möchte – oft einfach nur, um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Bei dir klingt es eher so, als ob er deine Dienste brauchen könnte, selbst aber nicht bereit ist zu Freundschaftsdiensten.

Andererseits: wenn er dazu fähig wäre, dich in den Arm zu nehmen, wenn du es brauchst und auf deine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, sie gar zu erkennen, bevor du sie ihm erklären musst, dann hätte er wohl auch nicht die Beziehung beendet.

Wie kann er sich so verhalten? Es war ja auch sein Kind.
Das wird ihn wohl schockiert haben, aber hier erwartest du dir – meiner Meinung nach – zuviel. Er verhält sich generell lieblos, wie sollte er da zu einem Ungeborenen einen Bezug finden, noch dazu, wenn er weiß, dass es niemals geboren wird?

Es ist schwer, ein Kind zu verlieren, das verstehe ich gut.

Aber angesichts der Umstände wäre das Leben deines Kindes vll nicht optimal verlaufen, wie es sich das verdient wäre – denn jedes Kind hat, finde ich, ein Anrecht auf ein harmonisches Familienleben mit liebevollen Eltern, die es beide wünschen und freudig erwarten.

Ich hoffe sehr, dass kann dir ein - wenn auch nur ein kleiner - Trost sein :trost:

Alles Gute von

#4
Erst einmal vielen lieben Dank für eure Antworten!

Ich muss erstmal sagen, dass ich nur die Punkte erwähnt habe, die ich als negativ empfinde, was ihn jetzt in einem ganz schlechten Licht darstehen lässt, dass war nicht meine Absicht. Ausserdem ist alles etwas durcheinander geraten wie mir scheint.

Er betreut ehrenamtlich Jugendgruppen und im verlauf des Telefonats hat er verstanden, dass ich will das er das an den Nagel hängt, um mit mir mehr Zeit zu verbringen, was totaler quatsch ist. Keine Ahnugn wie er darauf gekommen ist, aber ich kann mich auch nicht mehr genau erinnern. Ich finde diese Arbeit eine tolle Sache und habe mich damals ja entschlossen, mehr zu ihm zu fahren, weil ich nicht ganz so wichtige Hobbies betreiben habe. Darauf hin hat er gemeint unsere Welten passen nicht zusammen. Hat auch lange gedauert bis ich das begriffen habe.

Erst danach hat er sich hingesetzt und eine Pro und Kontra Liste geschrieben, um die Trennung zu verarbieten. Er hat ewig lange gebraucht, weil sein Herz so sehr an der Beziehung gehangen hat und konnte mich deshlab weder sehen noch sprechen. Ich muss dazu sagen, dass er der absolute Kopfmensch ist. Was der Kopf sagt ist richtig und das Herz muss sich dann damit arrangieren. Ich bin der andere Typ. Der emotionale. Ich entscheide alles aus dem Bauch herraus oder mit dem Herzen. Er halt mit dem Kopf. Und er brauch vom Kopf her auch immer 100% um was zu reskieren, weil er sozusagen ein gebranntes Kind ist. Umgekehrt ist das anders.

Ich muss Dich auch enttäuschen Tamara, er hat keine andere. Wäre schön, wenn er es hätte, dann hätte ich wohl nicht so kuriose Freundschfatsprobleme mit ihm. Ich will ihn auch gar nicht wieder haben, weil die Tatsache, dass er mich ignoriert hat nachdem ich begriffen habe, das alles nur ein mißverständnis war mich zu sehr verletzt hatte. Das Risiko wär mir einfach zu hoch das er wieder einfach alles wegschmeisst und liegt damit wieder falsch.

In Bezug auf die Freundschaft habt ihr beide recht und genau, dass ist irgendwie das Problem. Da ich mal ein Kind von ihm erwartet habe, ist er noch ein Stück weit in meinem Herzen und deshlab fällt es mir auch so schwer ihn zu ignorieren. Er fragt ja ständig nach wie es mir geht, und wünscht gute besserung und sowas, aber das ist nicht das da sein von einem Freund was ich erwarte. Es fällt mir aber auch so schwer, dass einfach abzubrechen, weil er sich dann doch wieder ins Zeug legt. Mich stört, dass er nicht der Freund ist so wie ich das wort definiere. Und wenn man sich mal geliebt hat, dann kann man ruhig mal über seinen Schatten springen und den anderen Unterstützen, besonders wenn es etwas ist was beide vllt. schmerzlich betrifft. Ich weiß nicht ob er einfach Überfordert ist oder er einfach nicht damit umgehen kann, wenn wir uns sehen würden. Er kann es doch einfach sagen dann ist das ja auch kein Problem, aber vllt sind Männer da einfach anders gestrickt.

Soll ich den Kontakt einfach zu ihm abbrechen? Soll ich versuchen was aus ihm rauszukriegen, was ihn zu soclher Taten veranlasst? Ich bin nicht der Typ der jemanden einfach hängen lässt und ich weiß nicht ob es richtig ist einfach zu sagen so das wars und Tschüss ich hab bei sowas immer ein schlechtes gewissen, aber es bedrückt mich ja doch schon sehr so ein ewiges Freundschfats-Hin-Und-Her. Dieses nicht rauen zu reden und zu sagen was den anderen Bedrückt oder Gefühlsmäßig bei ihm los ist, ist schwer zu verstehen. Ich bin damit einfach überfordert.

Ich bin schon auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe, habe nur noch nicht die richtige gefunden. Man soll sich ja auch wohl fühlen.

Danke Lisabel, dass Du mir sagts, dass ich nichts falsch gemacht habe. Ich habe schon an mir gezweifelt. Lieblos würde ich es auch nicht nennen, er kümmert sich ja schon um mich und mein wohlbefinden nur er achtet halt streng darauf, dass er eine gewisse Distanz hält, warum auch immer. Nicht zuviel offenbaren, immer schön abstand halten und darauf achten nicht zu viel zu sagen, lieber nur den anderen alles offenbaren. Keine Ahnugn warum er sich so verschliesst. Ich habe ihm keinen Anlass gegeben zu denken, dass ich noch interesse an ihm hätte, weil es in meiner Lage auch gar nicht möglich ist an irgendwas mit Beziehung zu denken. Ich habe ihm jetzt gesagt, was ich von einer Freundschaft erwarte, aber er verdrängt einfach für sich so viel denke ich mal, dass sich dann irgendwie auf mich auswirkt.

Die Frage ist einfach, ob ich dieFreundschaft versuchen soll aufzubauen oder es lieber lassen soll? Ich bin mit der Pro und Kontra Geschichte etwas überfordert.

Nachdem er von der Fehlgeburt erfahren hat war er sehr schockiert und hat 2 Tage lang geweint, dass weiß ich aber nicht von ihm, sondern von seinem besten Freund. Hätte de rmir das nicht gesagt hät ich angenommen ihn hätte das gar nicht interessiert. Es ist alles irgendwo so kompliziert.

Vielen lieben Dank nochmal an euch beide! :trost:

Ich werde versuchen meinen schmerzlichen Verlust zu verarbeiten auch ohne ihn!

Liebe Grüße

Lexy

#5
Nochmal Hallo liebe Lexy,

dieses Ringen um Nähe und Distanz, die Ergänzung von Herz und Kopf in einer Beziehung kommt, finde ich, in deiner Beschreibung gut heraus.

Eine Annäherung ist aber immer nur möglich, wenn beide bereit sind, sich in der Mitte zu treffen.

Natürlich können wir dir hier nur auf das Bild antworten, das du von ihm zeichnest, und dass es ein einseitiges Bild wird, ist gut verständlich, das ist immer von deiner jeweiligen Gemüts- und Tagesverfassung bestimmt.

Wenn es für dich wichtig und entscheidend ist, warum er so sehr an seiner Distanz festhält, dann meine ich, du hast dir die Antwort in gewisser Weise selbst geschrieben.

Nämlich dann, wenn du ihn als einen sensiblen Kopfmenschen beschreibst, der sich schwer tut, mit Gefühlen umzugehen. Dann, wenn du meinst, die Situation ist selbst für dich schon sehr belastend, obwohl du intuitiv bist und mit Emotionen besser umgehen kannst als er.

Er schützt nicht dich, er schützt sich selber, und das fällt ihm nicht leicht. Er scheint sich vor dir emotional schützen zu wollen. Die Ursachen können die verschiedensten Gründe und gar nichts mit dir zu tun haben.

Doch wie soll man sich selbst schützen, wenn nicht mit Distanz?

Mit solchen gegenteilig gepolten Menschen umzugehen, ist immer schwierig (und daher so interessant), aber eine Verbindung - ob Beziehung oder innige Freundschaft - kann nur funktionieren, wenn beide ohne Angst und Bedenken sich aufeinander einlassen.

Dir bleibt nichts, als ihn so zu lassen, wie er nun mal ist. Vll kommt er wieder, wenn er einsieht, dass die Zeit mit dir doch die schönste war.

Vll ist ihm aber die Distanz lieber und er bleibt dir fern. Das ist seine Entscheidung.

Wenn du das akzeptieren kannst, hast du schon viel für dich getan.

Alles Gute :schmatz:

#6
Hallo liebe Lisabel,

danke, für die aufschlussreichen Worte! Manchmal brauch man nur jemanden der einem seine eigenen Gedanken wieder ordnet, um alles wieder klar zu sehen.

Damals wärend des Trennungsgespräches hat er mir unter Tränen gesagt: Du hast so ein verdammt großes Herz und Du bist so unglaublich stark... Komisch jetzt erinner ich mich wieder daran. Ihm ist das alles auch nicht leicht gefallen und ich denke einfach das er etwas Überfordert ist und die Nähe sucht er ja immer noch in gewisser Weise. Er kennt auch soviel Emotionalität und Offenheit nicht wirklich und als ich ihm von meinem oder besser unserem Unglücksfall erzählte, werde ich wohl auch einfach zu viel Druck ausgeübt haben, weil ich mir erhofft hatte, dass er der Freund sein kann den ich brauche. Er ist ja auch betroffen davon und ich habe gedacht, dass zwei Personen, die das gleiche durchmachen sich besser helfen können.

Interessant, war es auf jeden Fall und dazu noch wunderschön! Auch wenn ich jetzt das Ende kenne würde ich es wieder tun.

Ich werde ihn so lassen wie er ist und nicht mehr so viel erwarten. Ich nehme den Druck von ihm und gebe ihm die Freiheit, dir er anscheinend sucht. Den Kontakt muss ich dazu ja nicht gleich beenden. Ich werde einfach mal abwarten wie es sich entwickeld und mich selber weiter darum kümmern, dass ich wieder so 100% auf die Beine komme ;)

Vielen lieben Dank! Deine Antwort hat mir wirklich sehr geholfen :schmatz:

Ich wünsche Dir ebenfalls alles Gute!

Liebe Grüße

Lexy

#7
Hallo zusammen!

Gestern rief mein Ex mich an. Wir haben 4h telefoniert und ich werde aus dem Gespräch mal wieder nicht schlau... vllt könnt ihr mir ja weiterhelfen.

Ich: Darf ich Dich mal was fragen?

Er: Sicher, Du darfst mich immer alles fragen.

Ich: Glaubst Du, dass wir das irgendwann mit der Freundschaft hinkriegen?

Er: Natürlich, wenn wir beide daran arbeiten.

Ich: Was macht Dich da so sicher?

Er: Ich habe es mir den Kopf gesetzt es zu schaffen mit der Freundschaft udn wie Du weist bin ich ziemlich stur. *leichtes lächeln*

Ich: Es ist alles so schwer und ich brauche ganz dringend den Freund, der Du immer für mich warst seitdem wir uns kennen, der der mir sagte, wenn Du mich brauchst, bin ich für Dich da, wenn Du irgendwelche Sorgen oder Probleme hast sag mir sofort bescheid und ich komme und helfe Dir.

Er: Ich weiß. Ich bin immer für Dich da, wenn Du jemenden brauchst bin ich da und höre Dir gerne zu.

Ich: Ich weiß, aber dass ist es nicht was ich brauche. Ich brauche jemanden der mich in den Arm nimmt, mich tröstet und mir sagt es wird alles wieder gut. Ohne viele Worte... später vllt jemand der mitredet und nicht nur zuhört. Wie pflegst Dud enn Deine Freundschaften?

Er: Wenn mein Freund Probs hat, dann ruft er mich an oder kommt vorbei und wir reden darüber. Meißtens wird es bei Freunden am Telefon geklärt, manchmal fahre ich auch zu meinen Freunden hin oder sie kommen zu mir.

Ich: Ich glaube, wir handhaben, dass mit den Freundschaften einfach unterschiedlich.

Er: Nein, eigentlich handhaben wir das beide gleich.

Ich: Ich bin so verzweifelt. Es ist alles so schwer ich komme einfach nicht mehr klar. Warum kannst Du mich nicht sehen? Ich brauche Dich, meinen Freund in meiner Not.

Er: Ich habe große angst, dass alles wieder hochkommt. Auch die Beziehung. Ich habe angst, dass Du mir Vorwürfe machst, aber noch mehr angst habe ich davor, dass ich Dir irgendwas sagen könnte, dass Dich verletzt. Weißt Du was ich meine?

Ich: Nein, nicht wirklich. Wir haben uns doch schon mal getroffen und wir haben toll geredet und wir haben uns nicht verletzt.

Er: Ich habe angst was falsch zu machen oder Dich zu verletzten, dass es Dich noch weiter runterzieht, dass mit dem verloren Kind ist ja auch wirklich ne schlimme Sache. Deshlab halte ich es jetzt noch nicht für richtig, wenn wir uns sehen, aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

Ich: Ich bin so furchtbar traurig. Alles was ich versuche ist, dass mein Freund, den Du mir versprichst mich nicht im Stich lässt und mir hilft, weil ich den Freund brauche.

Er: Du darfst ruhig traurig sein. Unterdrück das nicht.

Ich: Mir ist es aber peinlich.

Er: Dir muß doch vor mir nichts peinlich sei. Grade vor mir nicht, ich verstehe Dich doch so gut.

Ich: Grade deshlab brauche ich Dich ja als Freund.

Er: Bitte sag mir was ich machen soll. Wie ich Dir helfen kann. Bitte!

Ich: Sei, mein Freund, nimm mich in die Arme und gib mir Halt und mut. Schenk mir Unterstützung, dass ich weiss es gibt jemanden der mich auffängt, der mich hält, wenn ich keinen Boden mehr habe. Du hast doch auch Kummer du verstehst die Situation, sei für mich da wie ich es brauche. Sei einfach mein Freund.

Da war es dann zu spät und ich hab losgeheult, wie peinlich.

Ich bin im moment so schwach. Ich war immer stark hab alles gemeistert und jetzt bin ich einfach schwach und es fällt mir nicht leicht es zu sagen. War die Beziehung es Wert, dass der Freund, denn ich immer hatte nun verschwunden ist?

Er: Ich weiß es nicht.

Ich: Glaubst Du ich wäre zu Dir gekommen, wenn ich nicht wirklich am Ende bin?

Er: Ich weiß. Es ist alles schwierig, aber wenn es nicht schwirig und kompliziert wäre, wäre es dann nicht auch langweilich?

Ich: Das haben wir uns damals schon in der Beziehung gesagt und im Prinzip war es viel zu einfach weils gepasst hat ohne kompliziert zu sein, wir haben es dann kompliziert gemacht und was hat und das gebracht? Jetzt sind wir getrennt und haben unser ganzen Glück weggeworfen. Also bringt das wohl mit dem ganzen Komplizierten schwierigen dingen nicht wirklich was ...

Er: Ich kann nicht mehr klar denken...

Ich: Versteh mich nicht falsch, auch wenn ich jetzt das Ende kennen würde ich es immer wieder tun. Ich will das was wir hatten nicht kaputt reden. Ich glaube ich kämpfe einfach nur mit letzter Kraft um meinen Freund den ich grade jetzt und nicht später brauche. Wenn ich Dich jetzt brauche und Du nicht da bist, denke ich das mit der Freundschaft nichts wird. Ich brauch enicht viel nur ein bisschen Halt...

Er: Ich habe dass schon richtig verstanden. Es war ne wunderschöne Zeit.

Ich: Es ist doch die Pure Ironie. Ich sitze hier und heule...

Er: Nein, lass es bitte raus. Es muß Dir nicht peinlich sein!

Ich: Ich bitte meinen Ex um Halt.... das ist doch die Ironie pur! Und alles nur nur wegen dem verdammten vertrauen, was wir zueinander haben.

Er: Das Vertrauen ist schon bemerkenswert, besonders weil ich mir angewöhnt habe meine Gefühle sachlich auszudrücken, weil ich mit impulsiven verhalten immer schlechte erfahrungen gemacht habe, aber bei dir bin ich oft impulsiv weil ich weiß ich darf es sein.

Ich: Zwischen uns ist auch irgendwas besonders, ich hab da keine Worte für, weißt Du was ich meine?

Er: Ja, ich weiß nur zu gut was Du meinst, aber Dafür habe ich auch keine Worte.

Ich: Das ganze mit dem Vertrauen und dem besonderen macht es ja nicht einfach, dass ist was alles so kompliziert macht und ich brauche doch nur Dich als Freund im moment.

Er: Ja es ist alles etwas schwierig... ich weiß auch so vieles nicht und habe nicht immer eine Antwort.

Ich: Das mußt Du auch gar nicht, manchmal brauch es einfach keine Worte oder sind Worte einfach zu viel, wenn man nur die Schulter zum ausweinen brauch.

Er: Kopf hoch.... Kopf hoch, Lexy...... Wir schafen das!.... Zusammen.

Nachdem sich mein weinen beruhigt hatte:

Ich: Es tut mir leid.

Er: Muß es nicht, Dir muß gar nichts leid tun.

Ich: Versprichst Du mir was?

Er: Was denn?

Ich: Versucht bitte trozdem gut zu schlafen und ich wünsch Dir nur die schönesten Träume.

Er: Versprechen kann das nicht, aber ich werde es versuchen. Ich wünsch Dir eine schöne Nacht und bitte schlaf auch mal und bitte lass es Dir gut gehen. Ich möchte das es Dir wieder gut geht.

Ich: Ich versuche es, jeden Tag, ich versuche es...

Er: Okay, tschüss und gute nacht.

Ich: N8i. Tschüssi

Vllt kann das mal ein Außenstehender einfach interpretieren oder beurteilen, weil ich komm da irgendwie nicht weiter. War das gut, das wir geredet haben? Habe ich was übersehen? Hat es überhaupt Sinn gemacht? Ich bin einfach total überfragt.

Liebe Grüße

Lexy

#8
Hallo Lexy

Also ich fand das Gespräch wirklich gut. Ihr habt euch keine Vorwürfe gemacht, nicht gestritten. Was mir auffällt ist, dass du gerne hättest, dass er dich in die Arme nimmt, er aber immer abblockt. Er sagt, er will dir helfen, er versteht dich, aber er will dich nicht in die Arme nehmen. Und ich glaube ich weiss auch wieso. Ich denke, er hat Angst, dass er dann seiner Gefühle nicht mehr "Herr" ist. Er will nicht schwach werden. Damit würde er dich verletzen, da hat er recht. Denn wenn er keine Beziehung mehr mit dir will und sich aber doch wieder auf dich einlässt (weil er auch noch Gefühle für dich hat) dann tut er dir damit nur weh. Also ich höre aus dem Gespräch noch sehr viele Gefühle raus. Aber vielleicht täusche ich mich...

Gruss und Kopf hoch!

Tamara

#9
sry, wenn ich Tamara nicht zustimmen kann.

Liebe Lexy, falls ich heute etwas zu hart klingen mag, entschuldige ich mich - ich weiß, du bist verzweifelt und in einer Notsituation hat man für die Laune anderer noch weniger Sinn als sonst.

Aus meiner neutralen Ecke hört sich das Gespräch leider nicht gut an.

Vor allem fällt mir auf, dass du brauchst und forderst - was ja stimmt - was deinen Freund aber überfordert.

Es bemüht sich, finde ich, und mehr kann man nicht verlangen. Du aber hättest ihn gern so, wie du ihn gern hättest, aber nicht unbedingt so, wie er nun mal ist, wie soll denn das funktionieren?

Den Druck lese ich vor allem aus deiner Fragestellung: es sind geschlossene Fragen, die wenig Spielraum in der Beantwortung lassen.

Seine Ohnmacht lese ich in Antworten wie "ich weiß nicht ...".

Eine Freundschaft kann man nicht aus einer Notsituation aufbauen, finde ich, zumindest keine, die auf Gegenseitigkeit und auf Gleichwertigkeit aufgebaut ist. Und wenn mal Liebe im Spiel war, ist's doppelt schwierig. Erst wenn ihr wieder ein ausgeglichenes Leben führt, wenn alles wieder rund läuft - jeder für sich - kann eine Freundschaft möglich werden.

Das ist mein Eindruck, es tut mir Leid, wenn er nicht der Hoffnung entspricht, die du dir gemacht hast. :trost:

Lieben Gruß von

#10
Hallo ihr Beiden!

Ja, genau zwischen euren beiden Antworten taumel ich auch immer hin und her. Ich brauche eben den Freund jetzt und wenn ich jetzt nicht auf ihn zählen kann werde ich es später nicht mehr in betracht ziehen können, deshlab dieses Druck-Ausüben meinerseits.

Mitlerweile ruft er mich jeden Tag an und zu unserem "ehemaligen Jahrestag" habe ich eine Mail von ihm bekommen:

Ich wollte Dir einfach danke sagen für Deine Liebe für die Art wie du mich angesehen hast, dass ich in Deine Seele schauen durfte und für die ganze Kraft die Du mir in diesem Blick für diese Liebe, die ich empfinden durfte und leben konnten gegeben hast.

Der blick bleibt mir und ich weiss du wirst nie einen anderen menschen so ansehen wie mich und umgekehrt, weil jeder mensch individuell ist.

Du hast mich an Liebe, Hochzeit und Familie glauben lassen und diese Erfahrung möchte ich nicht missen um keinen preis der welt auch wenn mich Niemand so ansehen wird wie Du und mir nie das Gefühl geben wird was du mir gegeben hast danke ich dir dafür das ich es wenigstens einen kurzen moment erleben durfte auch wenn ich das mit Sicherheit so nie wieder erleben werde.

Ich setz mich tag täglich mit den Dingen auseinander, denn auch bei mir wird diese Beziehung für immer verankert sein und ich sehe das Ähnlich wie du, es war eine geniale Erfahrung und es war eine sehr schööne auch wenn im nachhinein eine sehr schmerzliche Zeit. Es ging ja mit der Beziehung einher.

Ich mag nicht mit ansehen wie es Dir schlechter und schlechter geht. Alles was ich möchte, das es Dir gut geht und Du glücklich bist.

Erst hab ich gedacht WOW, was der Mann doch schreiben kann, aber im nachhinein werde ich aus seinen Worten geschweige denn aus seinem ganzen Verhalten nicht schlau. Ein bisschen makaber fand ich das ganze dann auch. Wollte er sich nochmal selbst von der Beziehung verabschieden? *grübel*

Die Beziehung ist vorbei, es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt für uns Beide auch wenn sie annähernd perfekt war, das gebe ich zu. Vllt. ist er ja noch nicht für eine Freundschaft bereit, obwohl er die Beziehung beendet hat? Ich weiß es einfach nicht. Am besten war ein Satz von ihm: aber sei dir gewiss, es wird besser, je mehr du deinen Gefühlen nachgibst :) Versteh mal einer so allgemein gefasste Äußerungen :mauer:

Vllt. will er mir mit seinem Verhalten ja helfen, aber ich werde ihm sagen, dass mich sein Verhalten nur verwirrt, oder sollte ich das lieber lassen? Männer sind so sensibel :schief: Oder es sind einfach doch noch Gefühle im Spiel, ich bin meinem Latein am Ende.

Den Halt den ich brauche versuche ich mir jetzt aus einer Selbsthilfegruppe zu holen. Ist nicht einfach und nicht grade die Stütze die man sich wünscht, aber es wird gehen, weil es muss ;)

@Lisabel

Keine Sorge, ich mag es direkt, dann versteh ich es! Danke :trost:

Liebe Grüße

Lexy

#11
Hallo Lexy,

erstmal: alles was dir in den letzten Wochen/Monaten wiederfahren ist ist wirklich schlimm und es tut mir wirklich leid für dich. *knuddel*

Also warum er die Beziehung beendet hat kann ich dir leider nicht beantworten. da werde ich auch nicht schlau draus...

Aber euer telefongespräch. Ganz ehrlich da sind mir grad selber die tränen gekommen. auch wenn ich nicht das selbe erlebt habe wie du kann ich mich sehr gut in deine lage versetzen, ich bin auch eher emotional veranlagt.

Euer gespräch fand ich gut. immerhin liegt ihm ja was an dir. Aber ich glaube auch das ihn die fehlgeburt auch sehr auf den magen schlägt und er doch noch gefühle für dich hat die er aus irgendwelchen gründen nicht zulassen möchte. aber er möchte dich natürlich auch nicht verlieren und hat deshalb angst vor deiner nähe und für dich da zu sein. dich eben wie du es eigentlich brauchst in den arm genommen zu werden...weil er vielleicht nicht herr seiner gefühle ist und dich eben dann wieder verletzen könnte, weil du vielleicht dann denkst, vielleicht haben wir ja doch noch eine chance und er will die beziehung nicht weiterführen und meint deshalb er hat angst was falsch zu sagen und dich wieder zu verletzen....

Und auch wenn es jetzt doof klingt ich würde den kontakt trotzdem ein wenig einschränken. ihm eben zeit geben das selbst auch alles zu verarbeiten und sich klar zu werden. natürlich brauchst du ihn und das ist auch richtig so. doch ich würde mich nicht zu hundert prozent auf ihn stützen sondern eher auf eine gute freundin, aber ihn natürlich auch immer wieder anrufen wenn du ihn gerade brauchst. denn ich denke das braucht ihr beide. Eure (distazierte) nähe..

ich hoffe ich konnte mich ein wenig verständlich ausdrücken. das was ich geschrieben habe ist auch für mich ein wenig verwirrend...

ganz liebe grüße :trost:

#12
naja, den Kontakt einschränken ist etwas schwierig, wenn er sich zur Zeit immer meldet ;) Ich sage ja oft, dass ich keine Zeit habe oder weg muss, weil es ja auch so ist, aber ich bin eben ein anderer Typ. Ich kann niemanden hängen lassen, der das Gespräch mit mir sucht, besonders nicht, wenn ich diesen Menschen mal sehr geliebt habe. Ausserdem schwingt bei der ganzen Sache ja ein wirklich schwieriges Problem mit.... ;(

Ich habe ihn aber jetzt um ein Gespräch gebeten. Mal schauen, wann das zu Stande kommt. Habe gesagt, dass ich dafür ganz viel ruhe und Zeit brauche. Ich werde ihn in Bezug auf die Freundschaft ansprechen. irgendwie kann das alles so ja nicht wietergehen. Was dabei herauskommt werde ich dann ja sehen. Ich muß halt nur meinen ganzen Mut zusammen nehmen, um wirklich alles klar und direkt rüber zu bringen. Wenn das Gespräch ganz schlecht läuft, werde ich ihn um Abstand bitten, weil ich mir die ganze Sache mit der Freundschaft dann nochmal überlegen muss. Ich hoffe natürlich, dass es sich zum guten wendet, aber ich denke dass s eher schlecht dafür aussieht.

Gibt es irgendwelche Vorschläge, wie ich das mit der Freundschaft oder mit dem Gespräch händeln könnte?

Bin für jeden Rat dankbar!

Liebe Grüße

Lexylein

#13
....habe mir mal eben deine Geschichte durchgelesen. Hmmmmm.... Ich stehe an einer ähnlichen Stelle wie du und frage mich: Freundschaft - geht das überhaupt jetzt schon?

Ich bin nun 6 Monate getrennt. Nachdem wir erst gar keinen Kontakt hatten, hat sich mein Ex vor ca. 6 Wochen plötzlich wieder gemeldet und seit dem immer mal wieder... und macht seltsame Andeutungen von wegen "es geht mir schlecht" oder "alle Träume und Hoffnungen sind zerstört" oder "es schnürt mir die Kehle zu, wenn ich in deine Stadt komme...". ICH habe beschlossen, dass ich hier nichts rein interpretieren werde, sondern seine Aussage so annehme, wie sie da steht. Nicht mehr und nicht weniger. Das nur mal kurz zu meinem Hintergrund :)

Wenn ich es richtig gelesen habe, ist eure Trennung noch ganz frisch!? Und ihr wart voher mal "nur" befreundet? Und das hättest du nun gerne wieder? Oder möchtest du den Freund, der er während eurer Liebesbeziehung natürlich (auch) für dich war wieder zurück? Ganz verstehe ich es nicht, aber trotzdem meine Beitrag:

Sorry, das mit der Freundschaft funktioniert so nicht. Ihr müsstet meiner Ansicht nach erstmal mit eurer Liebesbeziehung abschließen. Euch wirklich trennen. So ein "Hinübergleiten" in eine Freundschaft geht niemals gut. Da ist einfach zuviel Vertrauen verloren gegangen. Du schreibst doch selbst, dass du dich von ihm schlecht behandelt fühlst (weil er trotz Missverständnis, nicht mehr mit dir zusammen sein möchte...) Wie kannst du da dein Vertrauen bewahrt haben, frage ich mich? Aber zu einer echten Freundschaft gehört auch Vertrauen und gerade das macht eine Freundschaft aus. Aber das ist bei euch - so wie ich es lese - gar nicht mehr vorhanden. Er vertraut nicht darauf, dass du nur eine Freundschaft willst (und hat irgendwie Panik, dass du ihn doch wieder "einfangen" könntest). Aus seinen Antworten lese ich eher eine Art von Schuldgefühlen heraus. Es hat dich natürlich noch gern, wird aber gleichzeitig zerfressen von Schuldgefühlen, dass er an deinem jetztigen Zustand Schuld ist und dir gleichzeitig aber gar nicht helfen kann....

Und es würde mich echt mal interessieren, was passieren würde, wenn du seiner Freundschaft nicht mehr hinterher laufen würdest, sondern wieder zu der starken, eigenständigen Lexi finden würdest, die ihm sagt "Du, ist schon o.k. Du kannst mir gerade nicht helfen, mir nicht geben, was ich brauche. Ich hole es mir bei einer Freundin. Mache dir keine Sorgen, ich komme schon klar!!" Ja das würde mich echt interessieren, was dann passieren würde... Hätte er damit die Absolution, die er braucht? Und könnte wieder zur Ruhe kommen, ohne Schuldgefühle? Vielleicht ein erster Schritt raus aus dieser verfahrenen Situation hin zu einer echten Freundschaft?

Und: Bist du ganz sicher, dass du keine Liebesbeziehung mehr möchtest?

Sind alles nur mal so meine Gedanken zu deiner Geschichte.

Wünsche dir jedenfalls weiterhin alles, alles erdenklich Gute,

DieSabine

#14
Original von LexyleinGibt es irgendwelche Vorschläge, wie ich das mit der Freundschaft oder mit dem Gespräch händeln könnte?
Hat dieses Gespräch denn schon stattgefunden?

Es ist sicher nicht einfach, da wohl ihr beide Angst habt, etwas Falsches zu sagen, Angst vor zu vielen Emotionen, Angst vor dem Gesprächsverlauf an sich …

Einerseits sollte man es ruhig angehen, andererseits hilft es niemanden sich zu verstellen, einerseits möchte man ansprechen, was auf der Seele brennt und andererseits könnte das wieder Druck auf den anderen ausüben.

Ziemlich verfahrene Sache.

Vll wäre es eine Möglichkeit, sich einfach mal Zeit zu nehmen, die Gegenwart des anderen genießen ohne viele Worte - wenn das geht.

Einen gemeinsamen Tag verbringen, einen Ausflug machen, nicht bei einem Treffen gleich alles besprechen zu wollen.

Dann könnte sich, wenn man stundenlang unterwegs ist, ein Zeitpunkt ergeben, in dem man ganz gelöst das eine oder andere anspricht - je nach Stimmung - oder auch nicht.

Keine Ungeduld, kein Das-muss-jetzt-gesagt-werden, kein Ergebnisdruck.

Alle guten Wünsche :trost:

von

#15
Hallo Sabine,

erstmal Danke für Deinen Beitrag!

Unsere Tennung ist jetzt auch ca. 6 Monate her. Und er war mir immer seitdem Zeitpunkt, als wir uns kennenlernten gleich ein super Freund. Ich kannte ihn ein Jahr über sInternet, bis es dann endlich mal geklappt hatte, dass wir uns Treffen (beim Kommunititreffen hatte ich löeider keine Zeit, nach dem Fußball auch nicht, so dass wir uns spontan alleine getroffen haben und uns auch gleich beide verliebt haben). Er war zu jeder Zeit mein Fels in der Brandung und diesen Freund will ich wieder haben. ZWischendurch ist er das auch, aber dann auch wieder nicht, er ist so sprunghast. Ich brauch ne Entscheidung.

Das mit den Schuldgefühlen ist ganz klar geklärt. Ich gebe ihm auch keine Schuld, weil er keine Schuld hat. Im Prinzip haben wir uns zu einem falschen Zeitpunkt kennengelernt, dass ist meine Definition von der ganzen Sache. Des Weiteren bin ich mir auch ganz sicher das ich keine Liebesbeziehung mehr möchte, dass weiß er auch. DEshlab verstehe ich sein Problem nicht das er mir kein Freund sein kann, obwohl er die Freundschaft unbedingt wollte. Keine Ahnung warum. Ich habe mir das sehr lange überlegt und eingewilligt, aber ich kann nicht auf eine Freundschaft aufbauen, wenn ich mich im Stich gelassen fühle von dem Freund.

Das Gespräch, was ich mit ihm führen möchte geht um Freundschaft. Wenn er sie noch nicht kann soll er das sagen und nicht immer, dass er für mich da ist. Dazischen kommen halt immer komische Kommentare, wie oben beschrieben, worauf ich nicht genau weiß was ich sagen soll. Ich will doch einfach nur wieder mit ihm über alles reden können und wenn er das was er alles wollte nicht mehr will dann gehe ich einfach. Es liegt mir sehr viel an diesem Menschen, aber nicht aus der Liebe, die eine Beziehung beinhaltet. Es verbindet uhns etwas "Besonderes". Das sagt er auch immer. Das fühlt man halt nur das ist da. schwer zu beschreiben. Ich habe mein Vertrauen zu ihm nicht verloren, ich weiß ganz genau, dass was ich ihm anvertraue bleibt auch unter uns und umgekehrt ist es genauso. Ich kann Dir nicht sagen, was dass ist aber wegwerfen will ich das ohne Worte auch nicht, dass ist nicht meine Art und son Geschenk zwischen Menschen sollte man nicht kampflos aufgeben auch wenns schwieriger ist.

Ich weiß nur nicht wie ich dieses Gespräch händeln soll. Wie ich was sagen soll. Ich will ihn nicht überfordern oder verletzen, aber er muß sich entscheiden was er wirklich will und auch offen zu mir sein, was ihn bewegt, damit es funktioniert. So ganz weiß ich das nicht zu händeln und darum frage ich um Rat, weil ich mit der jetzigen Situation nicht zufrieden bin und ihn aber auch auf keinen Fall verletzen möchte. Es muss aber irgendwie rüberkommen, dass er mir sagen soll was er möchte.

Erst ist er wieder der Freund, dann wieder distanziert. Er verwirrt mich mit seinem Verhalten und das kann ich in meiner gesundheitlichen Situation nicht gebrauchen. Das ist aber alles etwas schwer rüberzubringen und wenn er keine Freundschaft im Moment kann, will oder sonst irgendwas, dann brauch er das nur sagen. Ich weiß nicht warum er im Moment son hin und her und son Hick Hack verantstaltet. Mal Hüh mal Hott, das ist zu anstrengend. Er weiß ganz genau, dass ich kein Mitleid oder sonstige Dinge dulde also kann es dass nicht sein. Hatte gedacht er hat ne neue Frau gefunden und er wüßte nicht wie ers mir sagen soll. Hat er aber nicht und ich würde mich wirklich für ihn freuen wenn er glücklich ist, aber das ist er im Moment auch nicht. Er halst sich auch alle smögliche an Arbeit auf und hängt sich voll in den Sport und ist auch viel öfters betrunken als vorher. Und er meldet sich jeden Tag bei mir, was er vorher auch noch nie gemacht hat. Manchmal sagen wir stundenlang am Telefon gar nichts, es ist nicht unangenehm, aber ich würde halt so gerne über so viele Dinge reden. Sein Verhalten allerdings lässt mich innehalten. Ist schon wirklich alles komisch und das möchte ich in dem Gespräch klären.

Liebe Grüße

Lexylein

#16
Liebe Lisabel,

ja genauso hatte ich mir das auch gedacht. So kann ich das am Besten.

Ich habe ihn danach gefragt und er hat er gesagt: Ich kann Dich jetzt im Moment nicht sehen. Ich habe angst vor den Gefühlen die in mir Hochkommen könnten wegen der Beziehung und ich habe Angst Dich irgendwie zu verletzen, alleine schon weil die Sache mit dem verloren Kind sehr schwierig ist. Es denke es ist zu früh, aber ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren."

Nach der Trennung haben wir uns ja schon getroffen. Haben 7h lang geredet über alles und es war ein wunderschöner Tag. Konnten über alles reden auch über ganz schwierige Dinge aus der Beziehung. Haben sogar zusammen viel gelacht.

Zum einen finde ich seine Antwort gut. Er war von ganz alleine offen und ehrlich und hat sogar mal einen Grund angegeben, damit kann man ja mal was anfangen. Zum anderen verwirrt mich diese aussage auch ungemein, weil da ja ein Widerspruch drinsteht... Ich kann Dich nicht sehen, aber lasse mich eines besseren belehren... passt nicht ganz zusammen und im Prinzip weiß ich nicht wirklich was er damit eigentlich sagen will. Ich habe diese Aussage aber akzeptieren können, weil er eine Begründung angeben hat.

Jetzt muss ich das alles irgendwie am Telefon in einem Gespräch klären, was für mich sehr schwierig ist. Ich weiß das nicht recht zu händeln auch wegen dieser Aussage. Er sagt selber das dieses Gespräch sehr wichtig ist, also muss ihm ja auch irgendwas aufgefallen sein. Ich weiß wovor er angst hat. Wenn wir uns sehen ist das "Besondere" zwischen uns zu intensiv zu spüren, das habe ich ja selbst bei unserem Treffen gemerkt. Und er sagt auch immer wieder sowas von wir können uns nicht ignorieren, es ist was besonderes zwischen uns. Vllt. kann er ja damit nicht umgehen oder Kopf sagt halt wieder Du musst das ignorieren das muss weg. Keine Ahnung, er ist ja so ein Kopfmensch, aber zu mir ist er jetzt wenigstens etwas impulsiv, weil ich zu ihm gesagt habe er darf das sein. Er muss sich bei mir nicht verstellen und ich kann mit einem gefühlsmäßigen "Du blöde Kuh", das eh in 2 Tage vergessen und vorbei ist eher was anfangen, als mit einer gefühlskalten sachlichen umschreibung davon. ;)

Stimmt es ist alles sehr verworren :(

Dein Vorschlag wäre perfekt, nur ich muss es irgendwie anders händeln, dass bereitet mir Kopfzerbrechen. Wen ich ihm in die Augen sehe, brauch eich manchmal keine Antwort, dann weiß ich auch so was er meint, das würde die Sache ungemein vereinfachen.

Liebe Grüße

Lexylein

#17
...ein Satz ist mir in deinem Posting aufgefallen:

Er verwirrt mich mit seinem Verhalten und das kann ich in meiner gesundheitlichen Situation nicht gebrauchen.
Du wirst ihn bzw. sein Verhalten aber nicht ändern. Er ist so wie er ist. Auch wenn du jetzt sagst, dass er ja mal ganz anders war.... jetzt in der aktuellen Situation, die vorher ja ganz anders war, ist er so wie er jetzt ist. Punkt. Auch für ihn ist es eine veränderte Situation, in der er sich anders verhält, als früher.

Was ich sagen will: Entweder du akzeptierst sein für dich "seltsames" (und für ihn vielleicht ganz normales) Verhalten, das du nicht richtig zu deuten weist, machst dir weiterhin einen Kopf darum, wie das denn nun wieder zu interpretieren ist usw. Oder aber du läßt ihm seine Eigenartigkeit und Persönlichkeit und beschließt für DICH, wie du mit der Situation umgehst. Was du für dich tun kannst, damit es dir gesundheitlich wieder besser geht.

Nochmal: Du wirst ihn nicht dazu bringen, Stellung zu beziehen, wenn er dazu nicht bereit ist. Es liegt in ihm...

Wünsche dir die Kraft, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind.

Liebe Grüße und viel :trost:

DieSabine

#18
Liebe Sabine,

vielen dank für Deine Worte :trost:

Du hast es auf den Punkt gebracht, deshlab ja dieses Gespräch, was ich mit ihm führen muss ;)

Seine Situation ist schwer zu beschreiben, er ist ja nicht immer so, sondern eben zwischendurch "anders" so dass es mich verwirrt.

Was Liebe oder Beziehung angeht:

Er ist nicht der Richtige!

Der richtige sagt Dir: Ich will Dich, ich will mit Dir Leben und ich will Dich glücklich machen oder ich will mit Dir zusammen glücklich sein.

Das hat er nicht getan, deshlab kann es ja nicht der richtige sein. Vielleicht hätte er es getan, wenn er schon das nötig Rückrad hätte, um im Leben wirklich das umzusetzen, was er wirklich will. Das hat er leider nicht, was ich sehr schade finde, weil er eigentlich ein netter Kerl ist und viele Wünsche und Träume hat, die er sich selbst wahrscheinlich nie erfüllen wird und nie so das Glück finden wird was er eigentlich sucht. Deshlab wird er wahrscheinlich ab und an sehr verwirrt sein und sich mir gegenüber auch so Verhalten, nehme ich an. Ist halt in meinen Augen sehr Schade und durch unsere Freundschaft hätte ich ihn vllt etwas unterstützen können, aber ich muss im Moment erstmal an mich denken.

Das Gespräch finde ich persönlich wichtig, weil ich nicht der Typ bin der alles ungeklärt lässt und einfach sein eigenes Ding durchzieht und jemand anderen im ungewissen lässt.

Habe nur wirklich Schwierigkeiten dieses Gespräch umzusetzen oder besser gesagt, weiß nicht, wie ich es gestalten soll. Ich muss es aber machen um meiner selbst willen, damit ich mir selber nicht irgendwann Vorwürfe mache.

Liebe Grüße

Lexylein

#19
Hallo ihr Lieben,

das Gespräch hat mitlerweile stattgefunden. Ist aber eher schlecht als gut gelaufen. Er war total gestresst, hat vorrausgesetzt das ich weiß, was in ihm vorgeht und all son Zeug. Habe das Gespräch dann beendet, weil er mich angemault hatte mit den Worten: Ich muß mich von Dir nicht anmaulen lassen und wenn er die Freundschaft will muß halt was von ihm kommen, sonst bringt mir das alles nichts.

2 Tage später hat er von einem gemeinsamen bekannten mitbekommen, dass ich mich einem schwierigen Eingriff unterziehen muss und hat sich entschuldigt und ich soll ihm doch alles sagen, was ich durchmachen, er will mich besuchen kommen und son zeug. HAbe dann gesagt ich möchte ihn nicht nach dem Eingriff sehen, ich rbauche etwas zeit für mich. Hat lange gedauert bis er es begriffen hat, aber er hat es dann letzendlich akzeptiert, auch wenn ers nicht wqirklich verstanden hat. So und jetzt kümmert er sich wieder blendet um mich. Meldet sich wieder regelmäßig fragt wies mir geht, ob er mir helfen können und so weiter. Erst hat er ja keine Zeit weil wegen berufliche schwierige Situation und dann ist er doch wieder aufgewacht oder keine ahnung was passiert ist. :mauer:

Ich denke das Gespräch hat mir nicht wirklich was gebracht. Naja, wir haben jetzt abgemacht dass wir regelmäßig versuchen zu reden und jeder seine "Probleme" und "Gefühle" berichtet. Weiß zwar nicht wofür, dass gut sein soll, aber nun ja, solange mich es nicht belastet sondern hilft ist das doch gut oder?

Großes Rätsel immer wieder ich glaube ich brauch ein Wörterbuch zum Mann-verstehen! 8o

Liebe Grüße

Lexylein

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