Leidenstagebuch
4 Antworten1'022 AufrufeGestartet von Großstädter ·
GroßstädterThemenstart
Seit 2 Tagen führe ich Leidenstagebuch. Zu finden ist es unter:
leider musste ich deinen link entfernen; siehe ---> regeln<---
du kannst natürlich deine geschichte hier trotzdem weiterhin aufarbeiten.
lieben gruss
monsti
Irgendwie hilft es einem wenn man sein Erlebtes und seine Gefühle mal aufschreibt!
leider musste ich deinen link entfernen; siehe ---> regeln<---
du kannst natürlich deine geschichte hier trotzdem weiterhin aufarbeiten.
lieben gruss
monsti
Irgendwie hilft es einem wenn man sein Erlebtes und seine Gefühle mal aufschreibt!
Eh du armer Kerl, du bist hier jetz genau richtig gelandet um dir ein bischen Trost zu holen und viele Fragen die du ihr vieleicht nicht mehr stellen solltest, hier zu stellen um Antworten zu bekommen die dir helfen mit der Situatin besser klar zu kommen.
Hi Großstätter!
Ich befinde mich seit gestern abends in der gleichen Situation. Ich war mit meiner Freundin 2 Jahre und 9 Monate zusammen. Und binnen zwei Wochen ist alles aus.
"Sie kann sich keine gemeinsame Zukunft mit mir vorstellen!"
Ich habe all Energie und Kraft in diese Beziehung reingesteckt und nichts kommt dabei heraus. Frust, Wut, Trauer, Verzweiflung, eigenes Versagen...
Nur der Gedanke an sie, macht mich ewig traurig. Ich fühle mich komplett alleine und einsam.
Deshalb schreibe ich in diversen Foren mein Problem und möchte es mit anderen teilen. Es tut mir irgendwie gut zu sprechen. So wie du dein Tagebuch schreibst.
Doch wenn ich alleine bin, dann kommt mir echt alles hoch und ich müsst echt ko*zen.
Ein Tipp von mir: Hör keine Schnulzlieder an! Das macht einen nur noch mehr fertig.
Ich hör Böhse Onkelz oder andere "harten" Lieder. Das macht mich zwar aggressiv, aber ich bin wenigsten dann abgelenkt.
Viel Kraft für die weitere, leider harte Zeit!
Ich befinde mich seit gestern abends in der gleichen Situation. Ich war mit meiner Freundin 2 Jahre und 9 Monate zusammen. Und binnen zwei Wochen ist alles aus.
"Sie kann sich keine gemeinsame Zukunft mit mir vorstellen!"
Ich habe all Energie und Kraft in diese Beziehung reingesteckt und nichts kommt dabei heraus. Frust, Wut, Trauer, Verzweiflung, eigenes Versagen...
Nur der Gedanke an sie, macht mich ewig traurig. Ich fühle mich komplett alleine und einsam.
Deshalb schreibe ich in diversen Foren mein Problem und möchte es mit anderen teilen. Es tut mir irgendwie gut zu sprechen. So wie du dein Tagebuch schreibst.
Doch wenn ich alleine bin, dann kommt mir echt alles hoch und ich müsst echt ko*zen.
Ein Tipp von mir: Hör keine Schnulzlieder an! Das macht einen nur noch mehr fertig.
Ich hör Böhse Onkelz oder andere "harten" Lieder. Das macht mich zwar aggressiv, aber ich bin wenigsten dann abgelenkt.
Viel Kraft für die weitere, leider harte Zeit!
hi!
ich weiß, das klingt jedes mal aufs neue ziemlich blöd, wenn man es hört ... ABER mit der zeit wird es wirklich besser!! es is normal und leider haben wir das schon alle durchgemacht ... dieses tagelange heulen, schlecht fühlen, nichts essen, etc. .... aber irgendwann fängt man an alles ein wenig zu verarbeiten und ganz langsam wieder aus dieser höhle rauszukrabbeln ... dann versucht man alles zu verdrängen ... und später tastet man sich wieder ans verarbeiten ran ... aber trotzdem wird es mit der zeit besser und man fühlt nicht mehr diesen großen schmerz so stark wie am anfang!!
irgendwann denkt man sogar, dass man auch etwas aus der beziehung gelernt hat und man so die "perfekte" beziehung mit der "richtigen" partner(in) am besten führen kann ... aus fehlern lernt man gewöhnlich!! also es bringt nichts euch zu beschuldigen, warum habe ich nicht das gemacht, warum habe ich mich nicht genug verändert, etc. ... ja, die schlimmen fehlern kann man in der nächsten beziehung dann ausbessern und die kleinen macken muss der andere nun auch akzeptieren! :) man kann doch nicht jemanden suchen und den dann komplett verändern ...
viel kraft!!
emy
ich weiß, das klingt jedes mal aufs neue ziemlich blöd, wenn man es hört ... ABER mit der zeit wird es wirklich besser!! es is normal und leider haben wir das schon alle durchgemacht ... dieses tagelange heulen, schlecht fühlen, nichts essen, etc. .... aber irgendwann fängt man an alles ein wenig zu verarbeiten und ganz langsam wieder aus dieser höhle rauszukrabbeln ... dann versucht man alles zu verdrängen ... und später tastet man sich wieder ans verarbeiten ran ... aber trotzdem wird es mit der zeit besser und man fühlt nicht mehr diesen großen schmerz so stark wie am anfang!!
irgendwann denkt man sogar, dass man auch etwas aus der beziehung gelernt hat und man so die "perfekte" beziehung mit der "richtigen" partner(in) am besten führen kann ... aus fehlern lernt man gewöhnlich!! also es bringt nichts euch zu beschuldigen, warum habe ich nicht das gemacht, warum habe ich mich nicht genug verändert, etc. ... ja, die schlimmen fehlern kann man in der nächsten beziehung dann ausbessern und die kleinen macken muss der andere nun auch akzeptieren! :) man kann doch nicht jemanden suchen und den dann komplett verändern ...
viel kraft!!
emy
Lieber Großstädter,
der Sinn eines Tagebuches ist meiner Meinung nach nicht, es anderen lesen zu lassen, sondern nur für sich alles aufzuschreiben und es - in einem anderen Gemütszustand - selbst zu lesen.
Es hilft die eigenen Taten zu reflektieren und verstehen zu lernen, warum alles so gekommen ist, wie es nun mal ist. Es ist oft ganz erstaunlich, wie sehr man sich in sich selbst täuschen konnte oder wie wenig man mit den eigenen Reaktionen rechnete.
Natürlich kann man auch seinen Thread zum Tagebuch machen, aber hier solltest du gefasst sein auf Feedback und Reaktionen von anderen, die deine Erlebnisse auf eigene Erfahrungen projizieren und von Selbsterlebtem berichten.
Das kann manchmal sehr hilfreich sein für dich, weil dir ein anderer neue Perspektiven aufzeigen kann, das kann aber manchmal ganz daneben sein, weil du in deinen Schilderungen immer nur ein fragmentiertes Bild bietest, das verzerrt erscheint - im Vergleich, wie du es erlebst, und ungewollte Reaktionen hervorrufen kann.
Alles Gute von
der Sinn eines Tagebuches ist meiner Meinung nach nicht, es anderen lesen zu lassen, sondern nur für sich alles aufzuschreiben und es - in einem anderen Gemütszustand - selbst zu lesen.
Es hilft die eigenen Taten zu reflektieren und verstehen zu lernen, warum alles so gekommen ist, wie es nun mal ist. Es ist oft ganz erstaunlich, wie sehr man sich in sich selbst täuschen konnte oder wie wenig man mit den eigenen Reaktionen rechnete.
Natürlich kann man auch seinen Thread zum Tagebuch machen, aber hier solltest du gefasst sein auf Feedback und Reaktionen von anderen, die deine Erlebnisse auf eigene Erfahrungen projizieren und von Selbsterlebtem berichten.
Das kann manchmal sehr hilfreich sein für dich, weil dir ein anderer neue Perspektiven aufzeigen kann, das kann aber manchmal ganz daneben sein, weil du in deinen Schilderungen immer nur ein fragmentiertes Bild bietest, das verzerrt erscheint - im Vergleich, wie du es erlebst, und ungewollte Reaktionen hervorrufen kann.
Original von freeDoch wenn ich alleine bin, dann kommt mir echt alles hoch und ich müsst echt ko*zen.Genau das ist meiner Meinung nach der Sinn des Tagebuchs: alles was dich belastet, rauszulassen. Das geht nur allein, alles andere wäre Ablenkung. Und Ablenkung ist genau das Gegenteil von Aufarbeitung.
Alles Gute von
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