Leinen gekappt
12 Antworten1'328 AufrufeGestartet von Foolish ·
FoolishThemenstart
Hi,
hatte heute eine schwierige Entscheidung zu treffen. Die da lautet: er oder ich.
Habe vor ein paar Wochen einen Musiker kennen gelernt. Zwei Jahre älter als ich und total cazy. Der erste Abend an dem wir uns getroffen haben dauerte schon bis tief in die Nacht. Wir haben uns angesehen und konnten die ganze Zeit reden und haben uns auch sofort verstanden. Er sagte mir, er sei erst ein paar Wochen von seiner Ex weg, mit der er über viele Jahre zusammen war. Sie ist auch noch die Sängerin seiner Band, die sich nun aufgelöst hat.
Da ich eigentlich am Anfang nicht wirklich interessiert war, fand ich das Treffen mit ihm an sich sehr interessant. Aber dann wurde irgenwie mehr draus. Haben uns in den letzten Wochen dann jeden Tag gesehen. Es war der Wahnsinn. So als ob zwei absolut gegensätzliche Welten aufeinander parallen. Aber in unserem Inneren schienen wir uns so nah zu sein. Was Gefühle angeht, drücken wir sie beide über Musik aus und sind sehr verletzliche, unstrukturierte Menschen. Um es kurz zu machen: Das größte Problem war sein ständiges Trinken. Ich trinke niemals, er ständig. Das gehöre zum Rockerdasein dazu und außerdem würde es ihn entspannen bzw. nur dann könne er schlafen. In der ersten Woche in der er bei mir war, hat er nichts getrunken und es war absolut verblüffend, dass es auch ohne ging. Ein absolut intelligenter, klasse Künstler der nur leider sein Leben nicht im Griff hat. Klar, er hatte schon erzählt, dass das Trinken bei ihm sehr exzessive Ausmaße annimmt. Wie sehr, dass konnte ich dann beim Konzert erleben vor zwei Wochen. Da stellte er mich zwar als seine Freundin vor, doch was da abging, das war nicht meine Welt. Acuh seine Ex, die Sängerin der Band, einfach nur total versoffen. Er war total betrunken, so was habe ich noch nicht erlebt. Mein lieber Herr Gesangsverein!
Auf der einen Seite ist er ganz anhänglich und im nächsten Moment absolut enthemmt. Dann will er kiffen und koksen und ich muss zugeben: Das ist nicht mein Ding.
Nach dem Konzert gab es verschiedene Probleme, er musste umziehen, brauchte da Hilfe, weil er es organisatorisch nicht auf die Reihe gebracht hat und fing wieder an jeden Abend zu trinken. Auch anderen Stress bekam er einfach nicht mehr auf die Reihe, weder arbeiten noch lernen und jeden Tag ein paar Bier.
Der Abschuss war dann gestern Abend. Nach dem Umzug in seine neue WG wollten wir zu viert weggehen. Als meine Freundin und ich da ankamen, da waren er und sein Kumpel schon recht voll. Irgendwann verlor mein "Freund" vollkommen die Kontrolle. Strippte, gröhlte, sprang auf dem Tisch rum etc etc. Es war grauenhaft.
Das Problem ist nun, dass er durch diese Abstürze nichts auf die Reihe bekommt. Er hat Probleme, keine Frage und da würde ich ihm auch gerne beistehen, aber ich bin mir sicher, dass er ein latenter Alkoholiker ist. Wenn eine Flasche Sekt sieht, dann bekommt er feuchte Hände, solche Züge nimmt das schon an. Auch das tägliche trinken, nicht ein Glas oder zwei, sondern mehr, das finde ich schon heftig. Gegen trinken an sich ist überhaupt nichts einzuwenden. Aber ist das nicht ein wenig viel?
Aber ich habe echte Probleme damit und er vesteht es nicht wirklich. Für ihn sind diese Vollrauschzustände vollkommen normal und was er sagt und macht, daran kann er sich nicht erinnern. Auch sein ganzes Leben, im Suff und Siff zu verkommen, scheint für ihn kein Problem zu sein, aber für mich.
Am Anfang dachte ich noch, okay, vielleicht bringst Du ihn dazu weniger zu trinken und sein Leben mehr zu ordnen, kannst ihm Kraft geben. Nun glaube ich, dass ich mein eigenes Leben nicht mehr in den Griff bekomme, weil ich nur noch für seine "Fehler" da bin, für da was er nicht auf die Reihe bekommt.
Ich kam mir vor wie ein Rettungsschwimmer, der den anderen zwar aus dem Wasser retten möchte, der aber schon die Griffe am Hals spürt und weiß, er wird unter gehen. Es macht mich so fertig, zu sehen wie es mit ihm immer weiter bergab geht. Also habe ich die Leine gekappt, in der Hoffnung nicht auch unter zu gehen. Denn ich merkte die Auswirkungen schon sehr negativ in meinem Leben. Aber ich habe so etwas wie Schuldgefühle und der Schmerz, ihn zu verlassen ist extrem.
Wo ist die Grenze für jemanden da zu sein und wo beginnt der Selbstschutz?
Was macht man mit einem Alkoholiker? Er selbst sieht sich natürlich nicht als solcher. Sollte ich seine exzessiven Ausschweifungen doch als eine andere Form der Lebensart akzeptieren? Ich weiß es einfach nicht. Lasse ich ihn da einfach fallen? Rette ich mich ganz egoistisch nur selbst?
Was meint ihr dazu? Sollte ich ihn nicht alleine lassen?
hatte heute eine schwierige Entscheidung zu treffen. Die da lautet: er oder ich.
Habe vor ein paar Wochen einen Musiker kennen gelernt. Zwei Jahre älter als ich und total cazy. Der erste Abend an dem wir uns getroffen haben dauerte schon bis tief in die Nacht. Wir haben uns angesehen und konnten die ganze Zeit reden und haben uns auch sofort verstanden. Er sagte mir, er sei erst ein paar Wochen von seiner Ex weg, mit der er über viele Jahre zusammen war. Sie ist auch noch die Sängerin seiner Band, die sich nun aufgelöst hat.
Da ich eigentlich am Anfang nicht wirklich interessiert war, fand ich das Treffen mit ihm an sich sehr interessant. Aber dann wurde irgenwie mehr draus. Haben uns in den letzten Wochen dann jeden Tag gesehen. Es war der Wahnsinn. So als ob zwei absolut gegensätzliche Welten aufeinander parallen. Aber in unserem Inneren schienen wir uns so nah zu sein. Was Gefühle angeht, drücken wir sie beide über Musik aus und sind sehr verletzliche, unstrukturierte Menschen. Um es kurz zu machen: Das größte Problem war sein ständiges Trinken. Ich trinke niemals, er ständig. Das gehöre zum Rockerdasein dazu und außerdem würde es ihn entspannen bzw. nur dann könne er schlafen. In der ersten Woche in der er bei mir war, hat er nichts getrunken und es war absolut verblüffend, dass es auch ohne ging. Ein absolut intelligenter, klasse Künstler der nur leider sein Leben nicht im Griff hat. Klar, er hatte schon erzählt, dass das Trinken bei ihm sehr exzessive Ausmaße annimmt. Wie sehr, dass konnte ich dann beim Konzert erleben vor zwei Wochen. Da stellte er mich zwar als seine Freundin vor, doch was da abging, das war nicht meine Welt. Acuh seine Ex, die Sängerin der Band, einfach nur total versoffen. Er war total betrunken, so was habe ich noch nicht erlebt. Mein lieber Herr Gesangsverein!
Auf der einen Seite ist er ganz anhänglich und im nächsten Moment absolut enthemmt. Dann will er kiffen und koksen und ich muss zugeben: Das ist nicht mein Ding.
Nach dem Konzert gab es verschiedene Probleme, er musste umziehen, brauchte da Hilfe, weil er es organisatorisch nicht auf die Reihe gebracht hat und fing wieder an jeden Abend zu trinken. Auch anderen Stress bekam er einfach nicht mehr auf die Reihe, weder arbeiten noch lernen und jeden Tag ein paar Bier.
Der Abschuss war dann gestern Abend. Nach dem Umzug in seine neue WG wollten wir zu viert weggehen. Als meine Freundin und ich da ankamen, da waren er und sein Kumpel schon recht voll. Irgendwann verlor mein "Freund" vollkommen die Kontrolle. Strippte, gröhlte, sprang auf dem Tisch rum etc etc. Es war grauenhaft.
Das Problem ist nun, dass er durch diese Abstürze nichts auf die Reihe bekommt. Er hat Probleme, keine Frage und da würde ich ihm auch gerne beistehen, aber ich bin mir sicher, dass er ein latenter Alkoholiker ist. Wenn eine Flasche Sekt sieht, dann bekommt er feuchte Hände, solche Züge nimmt das schon an. Auch das tägliche trinken, nicht ein Glas oder zwei, sondern mehr, das finde ich schon heftig. Gegen trinken an sich ist überhaupt nichts einzuwenden. Aber ist das nicht ein wenig viel?
Aber ich habe echte Probleme damit und er vesteht es nicht wirklich. Für ihn sind diese Vollrauschzustände vollkommen normal und was er sagt und macht, daran kann er sich nicht erinnern. Auch sein ganzes Leben, im Suff und Siff zu verkommen, scheint für ihn kein Problem zu sein, aber für mich.
Am Anfang dachte ich noch, okay, vielleicht bringst Du ihn dazu weniger zu trinken und sein Leben mehr zu ordnen, kannst ihm Kraft geben. Nun glaube ich, dass ich mein eigenes Leben nicht mehr in den Griff bekomme, weil ich nur noch für seine "Fehler" da bin, für da was er nicht auf die Reihe bekommt.
Ich kam mir vor wie ein Rettungsschwimmer, der den anderen zwar aus dem Wasser retten möchte, der aber schon die Griffe am Hals spürt und weiß, er wird unter gehen. Es macht mich so fertig, zu sehen wie es mit ihm immer weiter bergab geht. Also habe ich die Leine gekappt, in der Hoffnung nicht auch unter zu gehen. Denn ich merkte die Auswirkungen schon sehr negativ in meinem Leben. Aber ich habe so etwas wie Schuldgefühle und der Schmerz, ihn zu verlassen ist extrem.
Wo ist die Grenze für jemanden da zu sein und wo beginnt der Selbstschutz?
Was macht man mit einem Alkoholiker? Er selbst sieht sich natürlich nicht als solcher. Sollte ich seine exzessiven Ausschweifungen doch als eine andere Form der Lebensart akzeptieren? Ich weiß es einfach nicht. Lasse ich ihn da einfach fallen? Rette ich mich ganz egoistisch nur selbst?
Was meint ihr dazu? Sollte ich ihn nicht alleine lassen?
Ich finde du hast die richtige Entscheidung getroffen.
Wenn er nicht gerettet werden will, dann wirst du ihn auch nicht retten können, und wenn sein exzesiver lebenswandel dich kaputt macht ist wirklich schluss.
Ich kann verstehen das du dich jetzt mies fühlst weil du ihn fallen lässt, aber du kannst nichts für seine probleme, und du kannst sie auch nicht lösen.
Ich hatte mal ein ähnliches problem, wo ich meiner damaligen freundin helfen konnte und zu ihr gestanden hab. Das konnte ich aber nur weil sie selbst ihre probleme lösen wollte und auch professionelle Hilfe angenommen hat. Wär das anders gewesen hätte ich das selbe gemacht wie du, denn alleine steht man sowas nicht unbeschadet durch.
Wenn er nicht gerettet werden will, dann wirst du ihn auch nicht retten können, und wenn sein exzesiver lebenswandel dich kaputt macht ist wirklich schluss.
Ich kann verstehen das du dich jetzt mies fühlst weil du ihn fallen lässt, aber du kannst nichts für seine probleme, und du kannst sie auch nicht lösen.
Ich hatte mal ein ähnliches problem, wo ich meiner damaligen freundin helfen konnte und zu ihr gestanden hab. Das konnte ich aber nur weil sie selbst ihre probleme lösen wollte und auch professionelle Hilfe angenommen hat. Wär das anders gewesen hätte ich das selbe gemacht wie du, denn alleine steht man sowas nicht unbeschadet durch.
Es ist doch egal, ob er ein Alkoholiker ist, oder nicht. Vielleicht ist er einer, vielleicht gehört ein bisschen Alkoholismus zu seiner Lebensphase, vielleicht richtet sich alles später wieder, vielleicht aber auch nicht.
Eines aber ist klar: Im Moment will und braucht er keine Hilfe. Er lebt das, was er lebt. Wieso willst Du jemanden versuchen zu retten, der sich einbildet, schwimmen zu können, obwohl er mit einem einzigen Schwimmflügel im tiefen Fluß treibt? Verantwortungsgefühl? Selbstverantwortung geht vor Fremdverantwortung. Er kann da raus, wenn er will, muss sich ein bisschen Hilfe suchen. Mit der Betonung auf suchen. Nicht auf aufdrängen lassen. Aufgedrängte Hilfe ist nicht wirksam.
Du kannst nicht damit - dann lass es. Du hast versucht es zu ändern, er ist da nicht kompromissbereit oder -fähig. Ich sehe die Entscheidung nicht, die Du zu treffen hast? Sie müsste schon gefallen sein..
Und es gibt nichts, was Du Dir da vorwerfen musst.
Eines aber ist klar: Im Moment will und braucht er keine Hilfe. Er lebt das, was er lebt. Wieso willst Du jemanden versuchen zu retten, der sich einbildet, schwimmen zu können, obwohl er mit einem einzigen Schwimmflügel im tiefen Fluß treibt? Verantwortungsgefühl? Selbstverantwortung geht vor Fremdverantwortung. Er kann da raus, wenn er will, muss sich ein bisschen Hilfe suchen. Mit der Betonung auf suchen. Nicht auf aufdrängen lassen. Aufgedrängte Hilfe ist nicht wirksam.
Du kannst nicht damit - dann lass es. Du hast versucht es zu ändern, er ist da nicht kompromissbereit oder -fähig. Ich sehe die Entscheidung nicht, die Du zu treffen hast? Sie müsste schon gefallen sein..
Und es gibt nichts, was Du Dir da vorwerfen musst.
Hi,
erst mal vielen Dank. Tja, wenn einem der andere vollkommen geal ist, warum dann mit ihm zusammen sein. Ich sehe eine Beziehung immer auch als ein Stück Mitverantwortung für den andereren, zumindest dann wenn er offenbar Hilfe braucht. Er ist jemand der nicht offen nach Hilfe fragt, sondern erwartet, dass andere ihn fragen, ob er Hilfe braucht. In diesen endlos langen Gesprächen kam das oft raus, dass er auf der einen Seite etwas ändern möchte, aber dieses exzessive Leben auch dazu benutzt, um gegen sich und die ganze Welt zu rebellieren. Auf der einen Seite möchte er das Trinken einschränken, etwas mehr Struktur in sein Leben bringen und auf der anderen Seite auch wieder nicht. Ich kam mir ein bisschen vor wie ein Rettungsanker.
Der Alkohol ist nicht ein bisschen Lebensphase, sondern fester Bestandteil seit vielen vielen Jahren. Egal was er tut oder lässt, Alkohol ist immer im Spiel und was auch immer schief geht, es waren immer die anderen. Manchmal kam er mir so hoffnungslos vor, dann hätte ich ihm einfach gerne gezeigt, dass es nicht so sein muss. Das mit der aufgedrängten Hilfe klingt zumindest logisch und richtig.
Die Entscheidung wäre, ob ich es nun konsequent durchziehe. Denn auf der einen Seite sind da Empfindungen für ihn und auf der anderen Seite ist es nicht zu ertragen. Die Krux, ich müsste den Kontakt ganz abbrechen und das tut unendlich weh.
erst mal vielen Dank. Tja, wenn einem der andere vollkommen geal ist, warum dann mit ihm zusammen sein. Ich sehe eine Beziehung immer auch als ein Stück Mitverantwortung für den andereren, zumindest dann wenn er offenbar Hilfe braucht. Er ist jemand der nicht offen nach Hilfe fragt, sondern erwartet, dass andere ihn fragen, ob er Hilfe braucht. In diesen endlos langen Gesprächen kam das oft raus, dass er auf der einen Seite etwas ändern möchte, aber dieses exzessive Leben auch dazu benutzt, um gegen sich und die ganze Welt zu rebellieren. Auf der einen Seite möchte er das Trinken einschränken, etwas mehr Struktur in sein Leben bringen und auf der anderen Seite auch wieder nicht. Ich kam mir ein bisschen vor wie ein Rettungsanker.
Der Alkohol ist nicht ein bisschen Lebensphase, sondern fester Bestandteil seit vielen vielen Jahren. Egal was er tut oder lässt, Alkohol ist immer im Spiel und was auch immer schief geht, es waren immer die anderen. Manchmal kam er mir so hoffnungslos vor, dann hätte ich ihm einfach gerne gezeigt, dass es nicht so sein muss. Das mit der aufgedrängten Hilfe klingt zumindest logisch und richtig.
Die Entscheidung wäre, ob ich es nun konsequent durchziehe. Denn auf der einen Seite sind da Empfindungen für ihn und auf der anderen Seite ist es nicht zu ertragen. Die Krux, ich müsste den Kontakt ganz abbrechen und das tut unendlich weh.
Also ich finde wenn jemand ein Alkohol- oder sonstiges Problem hat, dann sollte nicht der Partner derjenige sein, der dann versucht denjenigen zu retten oder ihm sonstwie zu helfen. Aus sowas entsteht leicht eine Co-Abhängigkeit. Und viele Frauen haben meiner Erfahrung nach ein Helfersyndrom und fühlen sich nur gebraucht wenn sie jemanden finden, dem sie aus einer Krise raushelfen können. Was in den seltensten Fällen gutgeht. Damit mein ich jetzt nicht unbedingt dich, da du dich ja bereits dagegen entschieden hast. Du hast ja selbst gesagt, das ist nicht deine Welt und wenn du das schon so sehr gespürt hast, solltest du auch auf dein Gefühl hören. Auch wenn's natürlich immer schade ist, wenn eine Beziehung nicht klappt.
sine
Original von Foolishhallo foolish
Am Anfang dachte ich noch, okay, vielleicht bringst Du ihn dazu weniger zu trinken und sein Leben mehr zu ordnen, kannst ihm Kraft geben. Nun glaube ich, dass ich mein eigenes Leben nicht mehr in den Griff bekomme, weil ich nur noch für seine "Fehler" da bin, für da was er nicht auf die Reihe bekommt.
das ist nicht witzig, wenn man eine entscheidung trifft, bei der man sich selbst schützt. ich kann mir gut vorstellen, welche schuldgefühle da existieren können, auch, wenn ich im nachhinein - denn ich war auch mal mit einem abhängigen menschen zusammen, allerdings net mit einem alki, sondern mit einem extrem-kiffer - keine schuldgefühle mehr habe und auch bei der nächsten beziehung mit einem menschen mit extravaganten süchten kein soo großes problem mehr hätte zu gehen.
:trost:
ich denke wie die meisten anderen poster, dass es für dich keinen ansatz gab und dass es dann schon sehr wichtig ist, nicht die rollen zu "vertauschen". ich jedenfalls war für meinen einen ex (den kiffer) am ende primär mutter und lebens-managerin, das gefühl war nur noch dankbarkeit bei ihm und sorge bei mir.
außerdem hat mich die beziehung viel geld gekostet. ich weiß nicht, das, was du von seinem umzug geschrieben hast und dass er es nicht allein auf reihe bekommen hat, gab es bei meinem ex auch. verpennt, verpeilt, verplant, und was dann? na dann kam immer "super-sine" und hat "mal schnell" noch den leihwagen geholt, während der gnädige herr erstmal überhaupt seine stundenlange versuche, sich aus dem bettchen zu quälen, vervollständigt hat. dann hab ich es ausgelegt, denn für mich ist klar, dass ich da nicht noch die riesendisku mache, wer was bezahlt, aber versuch mal, mit einem "unstrukturierten" menschen das ding mit dem gleichberechtigten geben und nehmen klar zu kriegen.
o.k. sorry, du hast dich ja auch als unstrukturiert beschrieben, aber in der sache, die du hier beschreibst, hast du eine klare linie: du weißt, wo deine grenze ist, und eine beziehung kann nur mit grenzen funktionieren.
natürlich leben wir, um zu lernen... das heißt, unsere "grenzen" sind ja nicht statisch blabla, aber bitte such dir jemanden zum "lernen" und "grenzenverschieben" aus, der nicht süchtig ist.
mein votum ist nämlich, dass man an süchtige menschen einfach nimmer ran kommt. du bist am ende austauschbar mit jeder krankenschwester, und das bissle liebe und sex verkommt zur "bezahlung" für die wenigen klaren momente und die vielen dunklen stunden, alles ist immer in gefahr und nichts ist sicher.
übrigens hab ich selbst auch ganz gern mal ins glas geschaut eine weile lang. blackouts, so ist meine neueste theorie, sind ein zeichen. klar, ich kenn mich net so aus mit der konkreten struktur von alkoholabusus, "man macht das" ja "einfach so" in unserer gesellschaft und da kann man immer so prima drüber lachen später, gell.
:schief:
aber ich hatte dann auch mal mit vielleicht mitte 20 diese blackouts bekommen. ich dachte damals, es läge an meiner körperlichen konstitution: ich war sehr schlank gewesen. aber ich habe bis vor kurzem immer öfter blackouts bekommen, am ende war ich nach 3 bier schon mit erinnerungslücken dabei.
jetzt am wo-ende war ich mal nach sehr langer zeit wieder abends weg und hab mich mal getraut, die magische drei-bier-grenze zu übersaufen, und siehe: ich hatte kein blackout.
ich glaube nun, dass blackouts einfach ein signal sind, dass jemand WIRKLICH aus seinem leben fliehen will. ich jedenfalls habe nicht gesoffen, um zu vergessen. du hast ja auch viele gründe genannt, foolish, und diese dinge sagt man ja auch über das saufen. aber ich wusste für MICH, dass ich ein anderer mensch bin. ich bin einfach kind geworden mit dem suff, ein morbides, sexuelles kind, und die spirale zwischen "zu-faul-sein-das-leben-zu-ändern-und-lieber-mit-suff-wegbeamen" und nach dem suff "zu-fertig-sein-das-leben-zu-ändern-und-lieber-schlafen" drehte sich ja dann doch schon ein bissle.
man selbst weiß als alki ja net, wo man steht, und daher ist für mich der einzige maßstab, ob man alki ist oder net, ob man "durst" bekommt oder nicht. kennst du das, dass man weitersäuft nach dem ersten bier, weil es "so gut" schmeckt? irgendwie ist da der teufel im spiel, das hat mit anderen exzess-konsumverhalten gar nichts zu tun, denn VOR dem ersten bier (o.k. oder bei mir waren es eben immer drei bier) hatte ich eigentlich nicht diesen "durst" gehabt und danach, also nach drei bier, durst zu bekommen, ist doch widersinnig...
tja
damit will ich dir einen kleinen einblick geben, dass sucht schon ein selbstläufer ist. mehr als eine veränderung im leben bist du nicht für den alki. du bist immer nur ein umstand für einen trinker, ist mein votum, und wie @schnubbi2 sehr richtig geschrieben hat, bringt dir das nichts außer der sehr ungünstigen rolle der helferin ein.
helfen kann ein beziehungspartner jedoch nicht.
klingt komisch? dass der mensch, der einen liebt, nicht helfen kann? ich glaube, das ist aber so.
gruß
sine
Hi zusammen,
"super-sine" wird's schon richten kommt mir bekannt vor. Nicht sine, aber das Richten. Sein Umzug war deshlab so stressig, weil er bis einen Tag vorher noch überhaupt nichts gepackt hatte und auch nicht renoviert. Und hätte ich nicht zwei Tage vorher schon mal mit Streichen angefangen, dann wäre das überhaupt nichts geworden. Das neben dem normalen Arbeiten war einfach nur der MEGA-Stress. Dazu wenig Schlaf und man kann sich vorstellen wie man dann unterwegs ist. Nicht gut! Und obwohl wir unsere Sachen und Schlüssel schon getauscht haben, rief er heute an um sich für das Wochenende zu entschuldigen. Verdammt dachte ich. Jetzt kommt er damit, dass er es offenabr übertrieben habe, nur um mir zu zeigen wie krass er sein kann. Super, gut gemacht. Und während des Gesprächs merkte ich schon wie sehr ich dennoch an ihm hänge. Stark sein, dachte ich und bin wieder wie blockiert, kann kaum arbeiten und an nichts anderes denken als ihn. Wir sind nur deshalb nicht zusammen, aber morgen will er sich wieder melden und ich habe schonextreme Sehnsucht nach ihm. Ist ja nicht so, dass die Gefühle von jetzt auf gleich weg wären. Aber dieser Stress.... und das Trinken...
Sag mal, Sine, konntest Du denn dann standhaft bleiben nachdem es mit Deinem extrem Kiffer vorbei war? Ich muss dazu sagen, dass ich niemals trinke und auch noch nie betrunken war. Ich habe das nie gebraucht um gut drauf zu sein oder ausgelassen. Gruß Foolish
"super-sine" wird's schon richten kommt mir bekannt vor. Nicht sine, aber das Richten. Sein Umzug war deshlab so stressig, weil er bis einen Tag vorher noch überhaupt nichts gepackt hatte und auch nicht renoviert. Und hätte ich nicht zwei Tage vorher schon mal mit Streichen angefangen, dann wäre das überhaupt nichts geworden. Das neben dem normalen Arbeiten war einfach nur der MEGA-Stress. Dazu wenig Schlaf und man kann sich vorstellen wie man dann unterwegs ist. Nicht gut! Und obwohl wir unsere Sachen und Schlüssel schon getauscht haben, rief er heute an um sich für das Wochenende zu entschuldigen. Verdammt dachte ich. Jetzt kommt er damit, dass er es offenabr übertrieben habe, nur um mir zu zeigen wie krass er sein kann. Super, gut gemacht. Und während des Gesprächs merkte ich schon wie sehr ich dennoch an ihm hänge. Stark sein, dachte ich und bin wieder wie blockiert, kann kaum arbeiten und an nichts anderes denken als ihn. Wir sind nur deshalb nicht zusammen, aber morgen will er sich wieder melden und ich habe schonextreme Sehnsucht nach ihm. Ist ja nicht so, dass die Gefühle von jetzt auf gleich weg wären. Aber dieser Stress.... und das Trinken...
Sag mal, Sine, konntest Du denn dann standhaft bleiben nachdem es mit Deinem extrem Kiffer vorbei war? Ich muss dazu sagen, dass ich niemals trinke und auch noch nie betrunken war. Ich habe das nie gebraucht um gut drauf zu sein oder ausgelassen. Gruß Foolish
sine
Original von Foolishkonntest Du denn dann standhaft bleiben nachdem es mit Deinem extrem Kiffer vorbei war?hi ho
naja, da wir schon zu lange zusammengewesen waren, war bei mir das maß vollgewesen. ich war nicht nur standhaft, ich war auch noch froh.
ich kann nicht wissen, wie es dir ergeht.
ich kann ja zu meiner story mit dem extrem-kiffer noch hinzufügen, dass er mit selbstmord gedroht hatte und ich das eine sehr lange zeit als machbare situation missverstanden hatte. die kombination "sucht" und "suizidalität" ist aber nichts für menschen mit normalem menschenverstand (*hähä* sondern für psychologen mit äh ja eben noch einem anderen verstand...), zumindest dann nicht, wenn man emotional tief drin steckt.
ich selbst frage mich übrigens immer dann, wenn ich große sehnsucht spüre, was ich in der angelegenheit vielleicht nicht zu ende gemacht habe. denn wenn ich sehnsucht habe, dann ist da etwas, was schreit, also etwas, was noch ungelebt ist und irgendwie raus muss.
was ist der grund für DEINE sehnsucht?
:)
gruß
sine
Hi Sine!
Interessanter Aspekt, das mit der Sehnsucht. Bei mir ist das wohl so eine Suche (und meistens auch etwas findend), was das Besondere an jemandem ist. Bei meinem Alki ist es diese absolut crazy Welt in der er total abgeht und die so was von absolut (!) gegensätzlich zu meiner ist. Das bisschen was ich unstrukturiert und planlos bin, das toppt er einfach noch mal um 100 Prozent. Aber es ist dieser spezielle Zugang zu ihm auf einer Ebene, die weniger was mit Kunst und Verrücktheit zu tun hat, denn damit dem anderen in die Seele zu schauen. Wenn ich sage ich kenne ihn, dann nicht an zeitlicher Dauer, sondern in der tiefe seiner Seele. Die Sehnsucht vielleicht da jemadem zu begegnen wie sich selbst. Das ist etwas, was unsere Begegnung ausgemacht hat und warum er möchte, dass wir uns als Freunde weiter treffen. Ob ich das kann, weiß ich allerdings nicht. Zumindest rief er heute wieder an und wieder drehte sich alles um das Thema Alkohol. Ich bin genervt, dass das so zwischen uns steht. Aber auch überrascht weil es noch nie (!) zuvor in meinem Leben ein Problem war, dass ich nicht trinke. Zudem hat er auch festgestellt, dass er dann in einer Welt ist, in die er mich nicht mitnehmen kann. Da will ich allerdings auch nicht hin. Tja und so bleibt es mit schwerer Wehmut beim Aus. Was ich an ihm finde, ist aber tatsächlich das Andere und dieser besondere tiefe Zugang zu ihm. Mich machte es ruhiger und er fühlte sich nach eigenen Aussagen sehr geborgen. Und es tut immer noch weh...Viele Grüße Foolish
Interessanter Aspekt, das mit der Sehnsucht. Bei mir ist das wohl so eine Suche (und meistens auch etwas findend), was das Besondere an jemandem ist. Bei meinem Alki ist es diese absolut crazy Welt in der er total abgeht und die so was von absolut (!) gegensätzlich zu meiner ist. Das bisschen was ich unstrukturiert und planlos bin, das toppt er einfach noch mal um 100 Prozent. Aber es ist dieser spezielle Zugang zu ihm auf einer Ebene, die weniger was mit Kunst und Verrücktheit zu tun hat, denn damit dem anderen in die Seele zu schauen. Wenn ich sage ich kenne ihn, dann nicht an zeitlicher Dauer, sondern in der tiefe seiner Seele. Die Sehnsucht vielleicht da jemadem zu begegnen wie sich selbst. Das ist etwas, was unsere Begegnung ausgemacht hat und warum er möchte, dass wir uns als Freunde weiter treffen. Ob ich das kann, weiß ich allerdings nicht. Zumindest rief er heute wieder an und wieder drehte sich alles um das Thema Alkohol. Ich bin genervt, dass das so zwischen uns steht. Aber auch überrascht weil es noch nie (!) zuvor in meinem Leben ein Problem war, dass ich nicht trinke. Zudem hat er auch festgestellt, dass er dann in einer Welt ist, in die er mich nicht mitnehmen kann. Da will ich allerdings auch nicht hin. Tja und so bleibt es mit schwerer Wehmut beim Aus. Was ich an ihm finde, ist aber tatsächlich das Andere und dieser besondere tiefe Zugang zu ihm. Mich machte es ruhiger und er fühlte sich nach eigenen Aussagen sehr geborgen. Und es tut immer noch weh...Viele Grüße Foolish
sine
Original von FoolishWenn ich sage ich kenne ihn, dann nicht an zeitlicher Dauer, sondern in der tiefe seiner Seele. Die Sehnsucht vielleicht da jemadem zu begegnen wie sich selbst.hi ho
erklär mir doch mal das ding mit der "seelenverwandtschaft", das du angesprochen hast. ich glaub da nämlich nicht dran.
hier schreiben einige mit diesem stichwort. ich habe das gefühl, dass dann verliebtsein mit etwas anderem, eben der angeblichen seelenverwandtschaft, verwechselt wird.
hm
und das gefühl, sich bei jemandem besonders wohl zu fühlen, hat auch in meinem leben nicht immer eine harmonische beziehung verursacht oder dazu verholfen. im gegenteil!
natürlich hatte ich das ganz besondere gefühl auch schon. dann wundert man sich, gell? denn normal muss man sich ja erst kennenlernen, vertrauen-lernen... und bei ganz ganz wenigen menschen läuft alles automatisch und ist dazu noch SO reizvoll, nicht wahr?
so what
ich habe den verdacht, dieser glaube an die seelenverwandtschaft rührt vielleicht primär daher, dass man sich mit sich selbst einsam vorkommt, also mit sich selbst nicht klarkommt und zu allem überfluss auch von der umwelt keine positive meinung mehr hat in dem sinne, dass man sich unverstanden fühlt.
das soll jetzt nicht so alleine gelten! natürlich kann ich dieses gefühl "wir-kennen-uns-irgendwie" auch nicht greifen und eintüten, also weiß ich auch nicht, welche ursachen alle eine rolle für dieses gefühl spielen.
aber aber aber... ich glaub halt nicht daran, dass es wirkliche realität ist. ich glaube, es ist primär projektion, nämlich eine flucht in ein märchen.
tja
ich mag mehr die beziehungen, wo man hin und wieder mal glück hat und nicht viel "arbeiten" muss, um sich verständlich zu machen. d.h. also, beziehungen, in denen ein gewisses maß an vertrauen und ein verständnis-bonus (der aus dem glauben an den anderen herrührt) existiert. aber wo man auch den anderen noch WIRKLICH kennenlernt.
eine beziehung ist nichts statisches. ich glaube, im leben ist überhaupt nichts statisch. man kann auch nach langen jahren niemanden wirklich kennen, jedenfalls nicht in dem sinne, wie man das gefühl hat, einen "seelenverwandten" (oder wie darf ich jetzt titulieren..? ) zu kennen.
menschen sind nicht unveränderlich (im gegenteil), das leben ist ein fluss. das gefühl, jemanden zu kennen und "irgendwie" mit ihm verbunden zu sein, halte ich für echte fiktion, die geradezu auffällig im widerspruch zur realiltät steht. ein märchen halt...
:) )
also los, bring mir rüber, was es nun damit auf sich hat! vielleicht lerne ich dann mal was dazu.
gruß
sine
Hi Sine!
Nun, das mit der Seelenverwandschaft ist vielleicht auch nur einer der vielen Ausdrücke für eine Begebenheit, wenn zwei Menschen in einer grundsätzlichen Sache in die gleiche Richtung schauen. Man kennt sich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man entweder ähnliche Erfahrungen machte, gute wie schlechte, die vielleicht zu einem ähnlichen Ergebnis führen. Ich glaube zumindest nicht, dass es eine Form von ähnlicher Einsamkeit ist. Es ist ein Verstehen, ohne Wort dafür gebrauchen zu müssen oder aber, wenn man Worte verwendet, dass sie auch genauso interpretiert und verstanden werden, wie man das wollte. Das hat dann in erster Linie nichts mit Verliebtsein zu tun, sondern eben nur damit, dass man sich in speziellen Punkten versteht oder aber sich nahe ist. Als wirklich "Seelenverwandt" würde ich uns jetzt auch nicht beschreiben wollen, denn so viele Gemeinsamkeiten haben wir nicht. Aber wir haben/hatten eben einen sehr intensiven, auf rationaler wie emotionaler Ebene direkten Zugang. Etwas was er als "krass" bezeichnete. Es ist nicht dieses, man muss weniger dran arbeiten, genau das war es bei ihm und mir insofern nicht, als das wir unsere leben wirklich zu unterschiedlich (un-)organisiern und uns ganz unterschiedliche Dinge wichtig sind. Aber auf einer gewissen Eben gibt es dann eben eine Schnittmenge von Verstehen, die man auf diese Art und Weise bei keinem anderen findet, oder zumindest nicht genau so. Vielleicht hast Du Recht, vielleicht aber auch nicht. Das ist eben das Besondere-man kann es nicht erklären :-) LIeben Gruß
Nun, das mit der Seelenverwandschaft ist vielleicht auch nur einer der vielen Ausdrücke für eine Begebenheit, wenn zwei Menschen in einer grundsätzlichen Sache in die gleiche Richtung schauen. Man kennt sich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man entweder ähnliche Erfahrungen machte, gute wie schlechte, die vielleicht zu einem ähnlichen Ergebnis führen. Ich glaube zumindest nicht, dass es eine Form von ähnlicher Einsamkeit ist. Es ist ein Verstehen, ohne Wort dafür gebrauchen zu müssen oder aber, wenn man Worte verwendet, dass sie auch genauso interpretiert und verstanden werden, wie man das wollte. Das hat dann in erster Linie nichts mit Verliebtsein zu tun, sondern eben nur damit, dass man sich in speziellen Punkten versteht oder aber sich nahe ist. Als wirklich "Seelenverwandt" würde ich uns jetzt auch nicht beschreiben wollen, denn so viele Gemeinsamkeiten haben wir nicht. Aber wir haben/hatten eben einen sehr intensiven, auf rationaler wie emotionaler Ebene direkten Zugang. Etwas was er als "krass" bezeichnete. Es ist nicht dieses, man muss weniger dran arbeiten, genau das war es bei ihm und mir insofern nicht, als das wir unsere leben wirklich zu unterschiedlich (un-)organisiern und uns ganz unterschiedliche Dinge wichtig sind. Aber auf einer gewissen Eben gibt es dann eben eine Schnittmenge von Verstehen, die man auf diese Art und Weise bei keinem anderen findet, oder zumindest nicht genau so. Vielleicht hast Du Recht, vielleicht aber auch nicht. Das ist eben das Besondere-man kann es nicht erklären :-) LIeben Gruß
sine
huhu
ja das stimmt, man kann nicht alles (logisch) erklären und gerade gefühle lassen sich nur beschreiben und oftmals nicht wirklich herleiten.
ich finde es dann aber irgendwie (für mich zumindest) wichtig, zwischen gefühlen und tatsachen, die man objektivieren kann, zu unterscheiden, und dieses seelenverwandtschaft-dingens scheint mir, das thema "fühlen" und "wissen" zu vermischen und dann aber als grundlage für argus zu dienen, die eben keine sind.
wenn du dich wohl fühlst und verstanden, dann gibt es - wie bei allen gefühlen - halt die frage, ob es ein gutes gefühl ist, ob wirklich das gegenüber der grund ist (oder ob man ein ventil für eigene probs gefunden hat, das dann, wenn die eigenen probs gelöst oder vergessen sind, einfach wieder zugeht - das ventil - und es dann plötzlich wieder byebye heißt...), und so. also wenn ich dich richtig verstanden habe, siehst du die "seelenverwandtschaft" als ein gefühl?
dann überleg, ob es an ihm liegt... wenn ich ehrlich sein kann, finde ich nicht allzuviele hinweise, dass es an ihm liegt. einfach weil er sonst offensichtlich ÜBERHAUPT nicht versteht, wie negativ er sich auf dein leben auswirkt, und dann kann es eigentlich mit dem "krassen" verständnis füreinander nur auf einer ebene laufen, die eher abstrakt ist und die ich dann, wenn ich das so beurteilen darf (und kann), für unerheblich halte.
abstrakte ebenen, auf denen man sich versteht...? puh, das ist was für künstler oder für fachleute, die sich austauschen, aber als lebensgrundlage muss es mit den realen taten des menschen korrellieren.
find icke.
:) )
gruß
sine
ja das stimmt, man kann nicht alles (logisch) erklären und gerade gefühle lassen sich nur beschreiben und oftmals nicht wirklich herleiten.
ich finde es dann aber irgendwie (für mich zumindest) wichtig, zwischen gefühlen und tatsachen, die man objektivieren kann, zu unterscheiden, und dieses seelenverwandtschaft-dingens scheint mir, das thema "fühlen" und "wissen" zu vermischen und dann aber als grundlage für argus zu dienen, die eben keine sind.
wenn du dich wohl fühlst und verstanden, dann gibt es - wie bei allen gefühlen - halt die frage, ob es ein gutes gefühl ist, ob wirklich das gegenüber der grund ist (oder ob man ein ventil für eigene probs gefunden hat, das dann, wenn die eigenen probs gelöst oder vergessen sind, einfach wieder zugeht - das ventil - und es dann plötzlich wieder byebye heißt...), und so. also wenn ich dich richtig verstanden habe, siehst du die "seelenverwandtschaft" als ein gefühl?
dann überleg, ob es an ihm liegt... wenn ich ehrlich sein kann, finde ich nicht allzuviele hinweise, dass es an ihm liegt. einfach weil er sonst offensichtlich ÜBERHAUPT nicht versteht, wie negativ er sich auf dein leben auswirkt, und dann kann es eigentlich mit dem "krassen" verständnis füreinander nur auf einer ebene laufen, die eher abstrakt ist und die ich dann, wenn ich das so beurteilen darf (und kann), für unerheblich halte.
abstrakte ebenen, auf denen man sich versteht...? puh, das ist was für künstler oder für fachleute, die sich austauschen, aber als lebensgrundlage muss es mit den realen taten des menschen korrellieren.
find icke.
:) )
gruß
sine
du tust dir und ihm keinen gefallen wenn du seine trinkgelage aktiv oder passiv unterstützt! einem alkoholiker kann man, jetzt blöd gesagt, nicht helfen. er muss erst ganz unten angekommen sein, alles verloren haben und einsehen das es so nicht weitergehen kann.. dann bringt er sich entweder um oder krempelt sein leben um! und bevor dieser punkt nicht eingetreten ist, ist es für dich und ihn gut das du die leinen gekappt hast!
viel glück weiterhin
viel glück weiterhin
Seite 1 von 1 · 13 Beiträge in diesem Thema