Liebe perfekt - Drumherum (zu?) hart
5 Antworten912 AufrufeGestartet von chiara3 ·
chiara3Themenstart
Mein Freund und ich sind seit einem Jahr zusammen. Eigentlich bin ich glücklich wenn es nur um ihn und mich geht. Unsere Beziehung und unsere Liebe sind wunderbar, wir verstehen uns, haben ähnliche Interessen, verbringen gerne Zeit miteinander usw.
Das Problem ist, dass es eben nicht nur ihn und mich auf dieser Welt gibt, sondern noch viel "Drumherum". Und dieses "Drumherum" macht mich fertig.
Anfang letzten Jahres hat ihn seine Frau verlassen (3 Jahr Beziehung/2Jahre verheiratet), sie haben eine gemeinsame Tochter, die jedes zweite Wochenende bei uns ist.
"Uns" ist in dem Fall das Haus seiner Eltern. Dahin ist er nach der Trennung erstmal wieder gezogen. Natürlich sind wir meistens bei mir, aber wenn wir die Kleine haben eben immer bei den Eltern, da steht ihr Bett, Spielzeug usw.
Er wird auf Grund des Unterhalts immer wenig Geld haben, kann sich nicht wirklich eine Wohnung leisten, deswegen bauen die Eltern das Dachgeschoss aus, in das wir dann ziehen sollen. Er freut sich, ich würde nicht so gerne bei meinen "Schwiegereltern" wohnen.
Seine Mutter hat immer viel von unserer Beziehung mitbekommen, eben weil wir jedes zweite Wochenende dort sind, zum anderen weil er ein enges Verhältnis zu ihr hat und ihr (leider) immer viel von unseren Streits usw erzählt hat, einfach um sich irgendwo auszuheulen.
Wir haben viel Ärger in der Beziehung, eben weil diese ganzen Umstände das Leben nicht gerade leichter machen... Trotzdem haben wir immer wieder zueinander gefunden nach dem Ärger und haben versucht uns auf unsere Liebe zu konzentrieren.
Aber langsam weiß ich nicht mehr, wieviel ich noch ertragen kann. An manchen Tagen bin ich bereit jeden Kampf für diese Beziehung zu führen, an anderen, wenn die "Umstände" überwiegen, bekomme ich die Krise und weiß nicht mehr ob ich das alles packe....
Hat jemand einen Tipp für mich?
Das Problem ist, dass es eben nicht nur ihn und mich auf dieser Welt gibt, sondern noch viel "Drumherum". Und dieses "Drumherum" macht mich fertig.
Anfang letzten Jahres hat ihn seine Frau verlassen (3 Jahr Beziehung/2Jahre verheiratet), sie haben eine gemeinsame Tochter, die jedes zweite Wochenende bei uns ist.
"Uns" ist in dem Fall das Haus seiner Eltern. Dahin ist er nach der Trennung erstmal wieder gezogen. Natürlich sind wir meistens bei mir, aber wenn wir die Kleine haben eben immer bei den Eltern, da steht ihr Bett, Spielzeug usw.
Er wird auf Grund des Unterhalts immer wenig Geld haben, kann sich nicht wirklich eine Wohnung leisten, deswegen bauen die Eltern das Dachgeschoss aus, in das wir dann ziehen sollen. Er freut sich, ich würde nicht so gerne bei meinen "Schwiegereltern" wohnen.
Seine Mutter hat immer viel von unserer Beziehung mitbekommen, eben weil wir jedes zweite Wochenende dort sind, zum anderen weil er ein enges Verhältnis zu ihr hat und ihr (leider) immer viel von unseren Streits usw erzählt hat, einfach um sich irgendwo auszuheulen.
Wir haben viel Ärger in der Beziehung, eben weil diese ganzen Umstände das Leben nicht gerade leichter machen... Trotzdem haben wir immer wieder zueinander gefunden nach dem Ärger und haben versucht uns auf unsere Liebe zu konzentrieren.
Aber langsam weiß ich nicht mehr, wieviel ich noch ertragen kann. An manchen Tagen bin ich bereit jeden Kampf für diese Beziehung zu führen, an anderen, wenn die "Umstände" überwiegen, bekomme ich die Krise und weiß nicht mehr ob ich das alles packe....
Hat jemand einen Tipp für mich?
Tja, jetzt hat sich das Problem erledigt, ich habe mich gestern von ihm getrennt. Einerseits bin ich sehr sehr traurig und habe Gedanken wie hier wahrscheinlich alle, "ich liebe ihn doch so sehr", "Hätten wir es nicht doch hinbekommen", "So einen Mann finde ich nie wieder", andererseits fühle ich mich, als ob eine riesen Last von meinem Herzen gefallen wäre. Und jetzt hilft nur noch die Zeit...und gute Freunde!
:schief: Bist du mit zwei Identitäten unterwegs?
Liebe Muci,
ich hatte den Beitrag von Chiara schon gelesen, wußte aber auch keine rechte Antwort auf euer Problem. Das Wohnen bei den Schwiegereltern halte ich grundsätzlich nicht für ein Problem. Da kann man Regeln aufstellen und wenn man sich mit denen gut versteht, geht das auch ok.
Ich denke der Hund liegt darin begraben, dass es hier nicht mehr um die Gestaltung einer GEMEINSAMEN Zukunft ging. Du liebst diesen Mann bestimmt immernoch und ich kann das verstehen, doch euch wurde von anbeginn jede Perspektive genommen. :schief: War es wirklich so?
Naja, vielleicht nicht ganz. Sicherlich hat er wenig Geld und wenn du auch nicht das Wahnsinnsgehalt hast, wird es immer ein "Loch in der Kasse" geben. Dennoch sieht es hier so aus, als solltest du dich die ganze Zeit (der Liebe wegen) an seine Lebensumstände anpassen. Was wurde aus deinen Wünschen und Zukunftsplänen? Wahrscheinlich solltest du alles unterordnen... der Liebe wegen.
Nein, die Liebe kann für vieles herhalten, aber für die Liebe sein eigenes Leben aufgeben, nein, dass ist selbst die Liebe nicht wert.
Lieben Gruß
La_Penna
Liebe Muci,
ich hatte den Beitrag von Chiara schon gelesen, wußte aber auch keine rechte Antwort auf euer Problem. Das Wohnen bei den Schwiegereltern halte ich grundsätzlich nicht für ein Problem. Da kann man Regeln aufstellen und wenn man sich mit denen gut versteht, geht das auch ok.
Ich denke der Hund liegt darin begraben, dass es hier nicht mehr um die Gestaltung einer GEMEINSAMEN Zukunft ging. Du liebst diesen Mann bestimmt immernoch und ich kann das verstehen, doch euch wurde von anbeginn jede Perspektive genommen. :schief: War es wirklich so?
Naja, vielleicht nicht ganz. Sicherlich hat er wenig Geld und wenn du auch nicht das Wahnsinnsgehalt hast, wird es immer ein "Loch in der Kasse" geben. Dennoch sieht es hier so aus, als solltest du dich die ganze Zeit (der Liebe wegen) an seine Lebensumstände anpassen. Was wurde aus deinen Wünschen und Zukunftsplänen? Wahrscheinlich solltest du alles unterordnen... der Liebe wegen.
Nein, die Liebe kann für vieles herhalten, aber für die Liebe sein eigenes Leben aufgeben, nein, dass ist selbst die Liebe nicht wert.
Lieben Gruß
La_Penna
Sorry, hatte mal den Computer angelassen und dachte er kennt meinen Namen hier, deswegen der zweite Name. Jetzt ist es mir aber egal.
Ja, ich habe vieles aufgegeben für ihn. Pläne, Wünsche usw. Nicht weil er es gefordert hat, es hat mir einfach nix ausgemacht, weil er es mir Wert war. Dann wurde eben nicht in die Karibik geflogen, sondern "nur" auf den Kanaren Urlaub gemacht und den habe ich ihm zum Geburtstag geschenkt...
Je länger wir zusammen waren um so mehr Streit gab es und nach und nach habe ich mir gedacht "warum gebe ich so viel für ihn auf, wenn er nichts (nicht genug???) für mich macht". Habe mir Gedanken und Sorgen um alles gemacht. Er sagte ich soll doch einfach unsere Zeit genießen. So leicht war das nicht für mich. Es kamen immer mehr Probleme hinzu und doch konnten wir es wegen der Liebe nicht aufgeben.
Ich habe mich im Januar getrennt, bzw. eine Auszeit genommen. Wir wollten es dann nochmal probieren und es wurde wunderschön. Vor einem Monat hat er sich die Auszeit genommen, wir wollten es wieder probieren, doch für mich hat es danach nicht mehr gestimmt.
Jetzt die Trennung... Mir geht es ganz gut damit, trotzdem bleiben die Gedanken, dass er mein Traum war und wir es vielleicht doch geschafft hätten. aber im Moment habe ich auch nicht mehr die Kraft es weiter zu probieren und will (meistens) nur meine Ruhe!
Ja, ich habe vieles aufgegeben für ihn. Pläne, Wünsche usw. Nicht weil er es gefordert hat, es hat mir einfach nix ausgemacht, weil er es mir Wert war. Dann wurde eben nicht in die Karibik geflogen, sondern "nur" auf den Kanaren Urlaub gemacht und den habe ich ihm zum Geburtstag geschenkt...
Je länger wir zusammen waren um so mehr Streit gab es und nach und nach habe ich mir gedacht "warum gebe ich so viel für ihn auf, wenn er nichts (nicht genug???) für mich macht". Habe mir Gedanken und Sorgen um alles gemacht. Er sagte ich soll doch einfach unsere Zeit genießen. So leicht war das nicht für mich. Es kamen immer mehr Probleme hinzu und doch konnten wir es wegen der Liebe nicht aufgeben.
Ich habe mich im Januar getrennt, bzw. eine Auszeit genommen. Wir wollten es dann nochmal probieren und es wurde wunderschön. Vor einem Monat hat er sich die Auszeit genommen, wir wollten es wieder probieren, doch für mich hat es danach nicht mehr gestimmt.
Jetzt die Trennung... Mir geht es ganz gut damit, trotzdem bleiben die Gedanken, dass er mein Traum war und wir es vielleicht doch geschafft hätten. aber im Moment habe ich auch nicht mehr die Kraft es weiter zu probieren und will (meistens) nur meine Ruhe!
Ok. dass mit den Namen kann ich nachvollziehen. Nur Bekannte, die mein Ex-Angebeteter nicht kennt, wissen, dass ich hier und auch wo anders als La_Penna schreibe. Ich weiß auch nicht, was es ihm ausmachen würde meine ID aufzudecken. Angst habe ich schon davor. Also verständlich mit zwei IDs zu arbeiten. Monsti macht das auch.
Was das beschränken persönlicher Wünsche betrifft, so denke ich, ist das bis zu einem bestimmten Punkt normal und auch völlig in Ordnung. Es geht ja um eine gemeinsame Zukunft. Ich hatte das auch schon, dass ich die jenige war, die sich um alles bemühte und kümmerte, während er auf der Couch lag und sich die Simpsons ansah. Nee Muci, ich denke, du hast definitiv genug gegeben, vielleicht sogar mehr als genug.
Die Auszeiten war notwendig. Menschen verändern sich mit den Lebenserfahrungen, doch wenn er nichts dazulernen wollte und du festgestellt hast, dass sich deine Ansichten zu der Beziehung verändert haben, dann geht man halt den Weg nicht weiter gemeinsam. So schwer es fällt und wie sehr man sich auch bemüht.
Lieben Gruß
La_Penna
Was das beschränken persönlicher Wünsche betrifft, so denke ich, ist das bis zu einem bestimmten Punkt normal und auch völlig in Ordnung. Es geht ja um eine gemeinsame Zukunft. Ich hatte das auch schon, dass ich die jenige war, die sich um alles bemühte und kümmerte, während er auf der Couch lag und sich die Simpsons ansah. Nee Muci, ich denke, du hast definitiv genug gegeben, vielleicht sogar mehr als genug.
Die Auszeiten war notwendig. Menschen verändern sich mit den Lebenserfahrungen, doch wenn er nichts dazulernen wollte und du festgestellt hast, dass sich deine Ansichten zu der Beziehung verändert haben, dann geht man halt den Weg nicht weiter gemeinsam. So schwer es fällt und wie sehr man sich auch bemüht.
Lieben Gruß
La_Penna
Ich denke, dass er 1. nicht genug Zeit zwischen dem Ende seiner Ehe und uns hatte. Nicht das er sie noch liebt, aber er konnte nie wirklich damit abschließen bzw umgehen, er sieht sie ja auch ständig wenn er das Kind holt.
2. Hat er eine sehr starke Mutter im Rücken. Ich hatte das Gefühl, jeder hat immer an ihm gezogen. Seine Mutter, seine Ex, ich... Das war irgendwann zuviel für ihn. So eine starke Persönlichkeit ist er nicht. Er wollte es allen Recht machen, hat dafür gelogen (geschwindelt), sich selbst aufgegeben teilweise usw.
Ich wusste auch mit vielen Situationen nicht umzugehen und habe bestimmt oft zu übertrieben reagiert. Hatte letztens ein sehr langes und unangenehmes Gespräch mit seiner Mutter, die mich 1,5 Std am Telefon fertig gemacht hat, was ich ihrem Sohn denn antuen würde mit meiner art usw.
Das war für mich der Auslöser es zu beenden. Neben dem ganzen Sch*** den wir eh schon haben, möchte ich nicht auch noch eine Mutter haben die gegen mich ist, bzw einen Freund, der jeden kleinsten Streit gleich zu seiner Mutter trägt.
Trotzdem liebe ich ihn noch sehr und auch wenn ich erleichtert bin die ganzen Umstände nicht mehr "ertragen" zu müssen, ist auf der anderen Seite der Gedanke, ob wir es nicht doch noch irgendwie geschafft hätten. Aber vielleicht ist das auch nur die Angst vorm loslassen. Ich kann meine Gedanken im moment nicht wirklich sortieren.
2. Hat er eine sehr starke Mutter im Rücken. Ich hatte das Gefühl, jeder hat immer an ihm gezogen. Seine Mutter, seine Ex, ich... Das war irgendwann zuviel für ihn. So eine starke Persönlichkeit ist er nicht. Er wollte es allen Recht machen, hat dafür gelogen (geschwindelt), sich selbst aufgegeben teilweise usw.
Ich wusste auch mit vielen Situationen nicht umzugehen und habe bestimmt oft zu übertrieben reagiert. Hatte letztens ein sehr langes und unangenehmes Gespräch mit seiner Mutter, die mich 1,5 Std am Telefon fertig gemacht hat, was ich ihrem Sohn denn antuen würde mit meiner art usw.
Das war für mich der Auslöser es zu beenden. Neben dem ganzen Sch*** den wir eh schon haben, möchte ich nicht auch noch eine Mutter haben die gegen mich ist, bzw einen Freund, der jeden kleinsten Streit gleich zu seiner Mutter trägt.
Trotzdem liebe ich ihn noch sehr und auch wenn ich erleichtert bin die ganzen Umstände nicht mehr "ertragen" zu müssen, ist auf der anderen Seite der Gedanke, ob wir es nicht doch noch irgendwie geschafft hätten. Aber vielleicht ist das auch nur die Angst vorm loslassen. Ich kann meine Gedanken im moment nicht wirklich sortieren.
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