Liebe, Zorn und Tränen
3 Antworten1'431 AufrufeGestartet von Nitrogenium ·
NitrogeniumThemenstart
Der Einzelgänger
Die Sonne brennt auf das staubige Tal;
Dort liegen verdorrt die Gebeine
Gefallener Helden.
Sie starben nicht der Ehre wegen,
Nicht dem Könige für,
Nicht ihrem Lande
Als ein getreuer Diener.
Sie schritten folgsam dem Tode entgegen,
Wie es jedoch nicht ein
Grausiger Feldherr, sondern
Die einfältigen Herzen
Der Narren gebeuten:
Zu werben um die Gunst eines Fräuleins,
Das unerreichbar zwar,
Dennoch aller selbstlosen
Verehrung wert,
Das holde Geschöpf!
Die kühnsten Taten,
Ein Schrei nach ihrer Bewunderung:
Man würde für sie
In den Schlund der Hölle hinabsteigen,
Einen Drachen ihr schlachten,
Nur um nach bestandener Prüfung
Gleich einem erbärmlichen Wurm
Zu ihren stinkenden Füßen
Zu kriechen!
Stets größer die Verzweiflung,
Noch mutiger so die Wagnisse,
Bis schließlich der Leichtsinn
Ein unwürdiges Grab
Dem Versuchenden bereitet.
Die Dirne aber, ach!
Hat euch betört, gebraucht,
Versklavt und bald vergessen,
Gedachte sie doch nie,
Einen von euch Narren
An den Platz ihres edlen Recken
Treten zu lassen!
Einsam und verirret
Durchstreife ich das Tal,
Mit schweren Schritten.
Und das Knacken eurer Knochen
Klingt euch da wie Hohn.
Die Sonne sinkt nieder,
Taucht eure Stätte in roten Schimmer.
Ich ziehe weiter meiner Wege;
Lieber einsam leben,
Als vergessen im Staube zu liegen!
Die Sonne brennt auf das staubige Tal;
Dort liegen verdorrt die Gebeine
Gefallener Helden.
Sie starben nicht der Ehre wegen,
Nicht dem Könige für,
Nicht ihrem Lande
Als ein getreuer Diener.
Sie schritten folgsam dem Tode entgegen,
Wie es jedoch nicht ein
Grausiger Feldherr, sondern
Die einfältigen Herzen
Der Narren gebeuten:
Zu werben um die Gunst eines Fräuleins,
Das unerreichbar zwar,
Dennoch aller selbstlosen
Verehrung wert,
Das holde Geschöpf!
Die kühnsten Taten,
Ein Schrei nach ihrer Bewunderung:
Man würde für sie
In den Schlund der Hölle hinabsteigen,
Einen Drachen ihr schlachten,
Nur um nach bestandener Prüfung
Gleich einem erbärmlichen Wurm
Zu ihren stinkenden Füßen
Zu kriechen!
Stets größer die Verzweiflung,
Noch mutiger so die Wagnisse,
Bis schließlich der Leichtsinn
Ein unwürdiges Grab
Dem Versuchenden bereitet.
Die Dirne aber, ach!
Hat euch betört, gebraucht,
Versklavt und bald vergessen,
Gedachte sie doch nie,
Einen von euch Narren
An den Platz ihres edlen Recken
Treten zu lassen!
Einsam und verirret
Durchstreife ich das Tal,
Mit schweren Schritten.
Und das Knacken eurer Knochen
Klingt euch da wie Hohn.
Die Sonne sinkt nieder,
Taucht eure Stätte in roten Schimmer.
Ich ziehe weiter meiner Wege;
Lieber einsam leben,
Als vergessen im Staube zu liegen!
Todeshauch
Halb erfroren schreck ich auf,
Seh den Tod vor meinem Fenster,
Tanzen da wie Schreckgespenster
Nebel klamm im zähen Lauf.
Bäume wanken kahl, verloren,
Braunes Laub weht faul, vergoren,
Moderdampf treibt schwer hinauf.
Winde stürmen streng und kühl,
Über die verblühten Felder,
Durch die längst verstummten Wälder.
Fern zuckt grelles Lichterspiel.
Vögel vor der Kälte fliehen,
Kreischend Richtung Süden ziehen,
Finden Glück an ihrem Ziel.
Wer noch da, schläft zitternd ein,
Zehrt vom Fett aus bess'ren Zeiten;
Träumend mögen sie entgleiten,
Ich bleib traurig hier allein.
Rings umher naht Schmerz, Verderben,
Was noch lebt, wird bald schon sterben,
Unter blassem Mondesschein.
Halb erfroren schreck ich auf,
Seh den Tod vor meinem Fenster,
Tanzen da wie Schreckgespenster
Nebel klamm im zähen Lauf.
Bäume wanken kahl, verloren,
Braunes Laub weht faul, vergoren,
Moderdampf treibt schwer hinauf.
Winde stürmen streng und kühl,
Über die verblühten Felder,
Durch die längst verstummten Wälder.
Fern zuckt grelles Lichterspiel.
Vögel vor der Kälte fliehen,
Kreischend Richtung Süden ziehen,
Finden Glück an ihrem Ziel.
Wer noch da, schläft zitternd ein,
Zehrt vom Fett aus bess'ren Zeiten;
Träumend mögen sie entgleiten,
Ich bleib traurig hier allein.
Rings umher naht Schmerz, Verderben,
Was noch lebt, wird bald schon sterben,
Unter blassem Mondesschein.
Wohl bekomm's
Die Liebe ist wie Methanol:
Sie macht dich trunken, macht dich toll.
Sie trübt den Blick und treibt den Schweiß,
Im Herzen brennt sie feurig heiß.
Man lacht, man scherzt und tanzt und spinnt,
Die Liebe macht auch sehr schnell blind.
Gewinnt man ihr auch vieles ab,
Sie bringt dich irgendwann ins Grab.
Mein Rat an die trunk'nen Münder:
Ethanol trinkt sich gesünder!
Die Liebe ist wie Methanol:
Sie macht dich trunken, macht dich toll.
Sie trübt den Blick und treibt den Schweiß,
Im Herzen brennt sie feurig heiß.
Man lacht, man scherzt und tanzt und spinnt,
Die Liebe macht auch sehr schnell blind.
Gewinnt man ihr auch vieles ab,
Sie bringt dich irgendwann ins Grab.
Mein Rat an die trunk'nen Münder:
Ethanol trinkt sich gesünder!
IhR lEtZtEr WiLlE
einsam steht sie auf dem Hügel
ihr weißes lange Kleid weht im Wind
sanft fährt der eiskalte Wind
auch durch ihr langes schwarze Haar
Tränen laufen über ihr Gesicht
wie winzige Diamanten
glitzern sie im Licht des Mondes
sie schließt ihre Augen
wider sieht sie all diese Bilder
immer fester kneift sie ihre Augen zu
in der Hoffnung
das all diese Bilder und Tränen verschwinden
doch sie tut dies vergeblich
langsam öffnet sie ihre Augen wieder
sie schaut hoch in die Sterne
leise fragt sie die dunkle stille Nacht
was sie nun tun soll
doch sie bekommt keine Antwort
die Sterne funkeln einfach still weiter
sie tun so als wäre nix geschehen
als wüssten sie von nichts
langsam verlässt sie ihre Kraft
sie hält die schmerzen nicht länger aus
langsam sinkt sie in die Knie
soll das jetzt wirklich alles sein
der Himmel wird nun von Wolken bedeckt
fast kein einziger Stern ist mehr zusehen
der Mond schimmert leicht durch die Wolken hin durch
es fängt an zu Regnen
dicke große Tropfen fallen vom Himmel
auch Blitze zucken am Himmel hell
eine ganze weile kniet sie einfach so auf diesem Hügel
sie kann es immer noch nicht fassen
das er ihr das angetan hat
langsam wird der Regen zu Schnee
und ein weißer Schleier bedeckt die Landschaft
sie schaut auf das Messer
welches sie in ihrer Hand hält
vorsichtig fährt sie mit dem Finger
über die scharfe Kante des Messers
um zu schauen ob es scharf ist
langsam tropf das Blut von ihrem Finger
hinunter in den weißen Schnee
rote punkte leuchten im weißem Schnee
wie versteinert schaut sie auf diese Bluttropfen
wieder fragt sie sich
ob sie es den wirklich wagen soll
soll sie nehmen sich ihr Leben
es bringt ihr doch aber auch nichts
wenn sie mit diesen Schmerzen weiter lebt
Tag für Tag quält sie sich
da ihr Herz nicht heilen will
ihre Seele weint auch schon bittre Tränen
wo ist da nur der sinn im Leben
wenn alles was man liebt verschwunden ist
man scheinbar nichts mehr hat
was einen glücklich macht
wieder sieht das Gesicht von ihm
sie sieht seine wunder schönen Augen
seinen Duft richt sie auch ganz nah
immer mehr Tränen laufen über ihr Gesicht
sie kann einfach die Erinnerungen nicht vergessen
wieder schaut sie auf das Messer
fest entschlossen es nun zu tun
setz sie das Messer an ihre Pulsader
kurz schließt sie noch mal ihre Augen
ihren letzten willen will sie sich erfüllen
nur noch sterben möchte sie
fort von dieser grausamen Welt
sie schneidet sich tief in ihren Arm
Blut fließt auf ihrer tiefen Wunde
nun ist sie erlöst von all diesen Qualen
nie mehr wird sie leiden
da ihr Geist unsere Welt verlassen hat
um jetzt im reich des Himmels glücklich zu sein…
einsam steht sie auf dem Hügel
ihr weißes lange Kleid weht im Wind
sanft fährt der eiskalte Wind
auch durch ihr langes schwarze Haar
Tränen laufen über ihr Gesicht
wie winzige Diamanten
glitzern sie im Licht des Mondes
sie schließt ihre Augen
wider sieht sie all diese Bilder
immer fester kneift sie ihre Augen zu
in der Hoffnung
das all diese Bilder und Tränen verschwinden
doch sie tut dies vergeblich
langsam öffnet sie ihre Augen wieder
sie schaut hoch in die Sterne
leise fragt sie die dunkle stille Nacht
was sie nun tun soll
doch sie bekommt keine Antwort
die Sterne funkeln einfach still weiter
sie tun so als wäre nix geschehen
als wüssten sie von nichts
langsam verlässt sie ihre Kraft
sie hält die schmerzen nicht länger aus
langsam sinkt sie in die Knie
soll das jetzt wirklich alles sein
der Himmel wird nun von Wolken bedeckt
fast kein einziger Stern ist mehr zusehen
der Mond schimmert leicht durch die Wolken hin durch
es fängt an zu Regnen
dicke große Tropfen fallen vom Himmel
auch Blitze zucken am Himmel hell
eine ganze weile kniet sie einfach so auf diesem Hügel
sie kann es immer noch nicht fassen
das er ihr das angetan hat
langsam wird der Regen zu Schnee
und ein weißer Schleier bedeckt die Landschaft
sie schaut auf das Messer
welches sie in ihrer Hand hält
vorsichtig fährt sie mit dem Finger
über die scharfe Kante des Messers
um zu schauen ob es scharf ist
langsam tropf das Blut von ihrem Finger
hinunter in den weißen Schnee
rote punkte leuchten im weißem Schnee
wie versteinert schaut sie auf diese Bluttropfen
wieder fragt sie sich
ob sie es den wirklich wagen soll
soll sie nehmen sich ihr Leben
es bringt ihr doch aber auch nichts
wenn sie mit diesen Schmerzen weiter lebt
Tag für Tag quält sie sich
da ihr Herz nicht heilen will
ihre Seele weint auch schon bittre Tränen
wo ist da nur der sinn im Leben
wenn alles was man liebt verschwunden ist
man scheinbar nichts mehr hat
was einen glücklich macht
wieder sieht das Gesicht von ihm
sie sieht seine wunder schönen Augen
seinen Duft richt sie auch ganz nah
immer mehr Tränen laufen über ihr Gesicht
sie kann einfach die Erinnerungen nicht vergessen
wieder schaut sie auf das Messer
fest entschlossen es nun zu tun
setz sie das Messer an ihre Pulsader
kurz schließt sie noch mal ihre Augen
ihren letzten willen will sie sich erfüllen
nur noch sterben möchte sie
fort von dieser grausamen Welt
sie schneidet sich tief in ihren Arm
Blut fließt auf ihrer tiefen Wunde
nun ist sie erlöst von all diesen Qualen
nie mehr wird sie leiden
da ihr Geist unsere Welt verlassen hat
um jetzt im reich des Himmels glücklich zu sein…
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