Liebeskummer: Entstehung und Lösung
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DimensionsThemenstart
Hallo Zusammen!
Ich bin vor etwa 8 Monaten auf euer Forum gestossen. Ich habe mich zu dieser Zeit mit meiner ersten grossen Liebe nach 3 Jahren getrennt. Der Kummer der sich in mir ausbreitete war enorm. Ich konnte die Welt nicht mehr verstehen, hatte keine Punkte an denen ich mich orientieren konnte und fühlte mich mehr als schlecht. Das einzige was mich für kurze Zeit aus dieser Phase befreien konnte, war ein Gespräch mit Freunden oder Bekannten. Ich merkte also ziemlich schnell das ich durch verbale Schilderung meiner Situation, meine depressive Phase kurz überbrücken konnte. Leider konnte ich nicht jede vier Stunden jemanden meine Situation erneut erzählen und während der Arbeit würde diese sowieso nicht funktionieren. Ich suchte somit im Internet nach einer Möglichkeit und stiess auf dieses Forum. Am Anfang war es wie eine sucht, ich brauchte niemandem mehr mit dem ich reden konnte, sondern ich musste nur lesen und zu lesen hatte es genug. Erst nach etwa 2 Monaten, schrieb ich meine ersten Beiträge und stellte einige Fragen um die Gefühle anderer Personen zu erkunden. Ich merkte sehr schnell, das der grosse Vorteil dieses Forum, in der Offenheit der Schreiber lag. Ich stiess auf keine negativen Antworten und lass nie eine grobe persönliche Kritik. Die Antworten der Schreiber waren ausgeprägt und durchdacht.
Eines Tages als ich bei der Arbeit sass und erneut eine Tour durch das Forum startete, merke ich das ich mich nicht mehr im Forum rumtrieb um mein Problem zu lösen, sondern eher weil ich dem Problem auf den Grund gehen wollte. Ich gab mich nicht zufrieden mit Antworten wie z.b. “Liebeskummer ist Natürlich” oder “Es gibt keine Hilfe in Form eines Medikamentes”. Für mich war es Fakt das es Liebeskummer gab und das jeder Mensch an Liebeskummer leiden kann. Dieses Gefühl das wir als Liebeskummer einstufen ist somit Genetisch bestimmt und von der Natur vorgegeben. So konnte ich mir schon die erste eigentliche Frage stellen: “Was ist der Zweck einer Liebe und warum empfinden wir Liebeskummer?”.
Um die Frage zu beantworten, müssen wir uns zuerst über die Aufgabe und Ziele des Menschlichen Wesens klar werden. Die Aufgabe eines Menschen ist es zu Überleben und sich Fortzupflanzen, diese Ziele wurden uns von der Natur auferlegt und wir erfüllen sie schon seit Millionen von Jahren. Fokussieren wir uns nun stärker auf den Aspekt der Fortpflanzung, erkennen wir das gewisse Umstände erfüllt sein müssen um den ganzen Prozess zu starten. Wichtig für das Überleben des Nachwuchs ist die Zusammenarbeit vom Männchen und Weibchen. Um diese Zusammenarbeit zu gewährleisten, brauchte es etwas wo die beiden Verbindet. Die Natur sorgte also dafür, das gewisse Stoffe und Hormone in unserem Körper aktive werden um etwas spezielles für diese Person zu fühlen. Dieses Gefühl bezeichne wir als Liebe. Charles Darwin war der Begründer der Evolutionstheorie und er selbst definierte die Liebe als einen Prozess in einem Menschen der nur dafür bestimmt wurde um den Nachwuchs sicherzustellen.
Dies hört sich vielleicht komisch und plump an, ist aber die Erklärung für das entstehen einer Liebe. Zudem kommt es, das diese Instinkte heute keine grosse Bedeutung mehr haben, da sie von der modernen Gesellschaft ausgegrenzt wurden, jedoch sind sie noch in unseren Genen.
Nun kann man die Liebe erklären und wir sehen, das dies ein natürlicher Prozess ist und man keinen grossen Einfluss darauf ausüben kann.
Nun ja, damit hätten wir eigentlich den schönen Teil der Liebe definiert, nun ist es aber so das dieser Prozess unterbrochen werden kann und sich ein Teil des gewohnten Ganzen lösen kann. Der schmerz den wir dadurch empfinden, definieren wir als Liebeskummer.
In Berichten der Medizin steht oft die physikalische Veränderungen im Körper. Es wird beschrieben welche Hormone sich ausbreiten oder zurückziehen und wie sich der Körper an die Situation anpasst. Nun zur Erklärung des ganzen Liebeskummer. Die Natur hat die Evolution so geprägt, das sich eigentlich nur die stärksten, gesündesten und schönsten fortpflanzen sollten. Dies ist bewiesen und kann noch heute im Tierreich verfolgt werden. Wen sich nun eine Person aus einer Partnerschaft löst, wehrt sich der Körper dagegen und signalisiert so den Verlust und die Gefährdung des eigenen Nachkommens. Diese Reaktion des Körpers bezeichnen wir als Liebeskummer.
Aus diesem Entschluss können wir auch weitere Schlüsse ziehen. Wie ich aus dem Forum gelesen habe, sind es eher Frauen die an Liebeskummer leiden oder die von ihrem Partner verlassen wurden. Nun kann man dies damit Begründen, das der Mann sich möglichst viele Nachkommen sichern möchte und darum nicht so eine grosse Emotionale Verbindung aufbaut, wie eine Frau. Jedoch sind diese Entschlüsse nicht mehr genau rückzuführen, den wie bereits gesagt hat sich der Mensch sehr stark weiterentwickelt.
Nun haben wir die Entstehung des Liebeskummers beschrieben und können aus dieser Beschreibung ach gleich die Lösung ableiten.
Es braucht kein Medikament um diesen Kummer beiseite zu schaffen. Es reicht völlig aus die ganze Entstehung und die Gründe zu verstehen und sein Gewissen dann über das ganze Gefühl zu stellen.
Sobald man etwas erklären und verstehen kann, hat man die Macht es zu verändern. Warum sollen wir also einer Person nachtrauern, uns im Bett verkriechen und denken man findet keinen Partner? Nur weil ein paar Moleküle in unserem Kopf signalisieren wollen, das man der Evolution nicht gerecht wird? Der Mensch hat sich über die Natur entwickelt und nimmt nun sein Leben selbst in die Hand oder denkt ihr die Natur wolle das man die Luft verschmutzt, Bäume fällt und Gewässer umleitet?
Wir entwickeln uns weiter aber unsere Instinkte bleiben die gleichen. Wir können sie aber unterdrücken, sobald wir sie verstehen.
Greetz
Ich bin vor etwa 8 Monaten auf euer Forum gestossen. Ich habe mich zu dieser Zeit mit meiner ersten grossen Liebe nach 3 Jahren getrennt. Der Kummer der sich in mir ausbreitete war enorm. Ich konnte die Welt nicht mehr verstehen, hatte keine Punkte an denen ich mich orientieren konnte und fühlte mich mehr als schlecht. Das einzige was mich für kurze Zeit aus dieser Phase befreien konnte, war ein Gespräch mit Freunden oder Bekannten. Ich merkte also ziemlich schnell das ich durch verbale Schilderung meiner Situation, meine depressive Phase kurz überbrücken konnte. Leider konnte ich nicht jede vier Stunden jemanden meine Situation erneut erzählen und während der Arbeit würde diese sowieso nicht funktionieren. Ich suchte somit im Internet nach einer Möglichkeit und stiess auf dieses Forum. Am Anfang war es wie eine sucht, ich brauchte niemandem mehr mit dem ich reden konnte, sondern ich musste nur lesen und zu lesen hatte es genug. Erst nach etwa 2 Monaten, schrieb ich meine ersten Beiträge und stellte einige Fragen um die Gefühle anderer Personen zu erkunden. Ich merkte sehr schnell, das der grosse Vorteil dieses Forum, in der Offenheit der Schreiber lag. Ich stiess auf keine negativen Antworten und lass nie eine grobe persönliche Kritik. Die Antworten der Schreiber waren ausgeprägt und durchdacht.
Eines Tages als ich bei der Arbeit sass und erneut eine Tour durch das Forum startete, merke ich das ich mich nicht mehr im Forum rumtrieb um mein Problem zu lösen, sondern eher weil ich dem Problem auf den Grund gehen wollte. Ich gab mich nicht zufrieden mit Antworten wie z.b. “Liebeskummer ist Natürlich” oder “Es gibt keine Hilfe in Form eines Medikamentes”. Für mich war es Fakt das es Liebeskummer gab und das jeder Mensch an Liebeskummer leiden kann. Dieses Gefühl das wir als Liebeskummer einstufen ist somit Genetisch bestimmt und von der Natur vorgegeben. So konnte ich mir schon die erste eigentliche Frage stellen: “Was ist der Zweck einer Liebe und warum empfinden wir Liebeskummer?”.
Um die Frage zu beantworten, müssen wir uns zuerst über die Aufgabe und Ziele des Menschlichen Wesens klar werden. Die Aufgabe eines Menschen ist es zu Überleben und sich Fortzupflanzen, diese Ziele wurden uns von der Natur auferlegt und wir erfüllen sie schon seit Millionen von Jahren. Fokussieren wir uns nun stärker auf den Aspekt der Fortpflanzung, erkennen wir das gewisse Umstände erfüllt sein müssen um den ganzen Prozess zu starten. Wichtig für das Überleben des Nachwuchs ist die Zusammenarbeit vom Männchen und Weibchen. Um diese Zusammenarbeit zu gewährleisten, brauchte es etwas wo die beiden Verbindet. Die Natur sorgte also dafür, das gewisse Stoffe und Hormone in unserem Körper aktive werden um etwas spezielles für diese Person zu fühlen. Dieses Gefühl bezeichne wir als Liebe. Charles Darwin war der Begründer der Evolutionstheorie und er selbst definierte die Liebe als einen Prozess in einem Menschen der nur dafür bestimmt wurde um den Nachwuchs sicherzustellen.
Dies hört sich vielleicht komisch und plump an, ist aber die Erklärung für das entstehen einer Liebe. Zudem kommt es, das diese Instinkte heute keine grosse Bedeutung mehr haben, da sie von der modernen Gesellschaft ausgegrenzt wurden, jedoch sind sie noch in unseren Genen.
Nun kann man die Liebe erklären und wir sehen, das dies ein natürlicher Prozess ist und man keinen grossen Einfluss darauf ausüben kann.
Nun ja, damit hätten wir eigentlich den schönen Teil der Liebe definiert, nun ist es aber so das dieser Prozess unterbrochen werden kann und sich ein Teil des gewohnten Ganzen lösen kann. Der schmerz den wir dadurch empfinden, definieren wir als Liebeskummer.
In Berichten der Medizin steht oft die physikalische Veränderungen im Körper. Es wird beschrieben welche Hormone sich ausbreiten oder zurückziehen und wie sich der Körper an die Situation anpasst. Nun zur Erklärung des ganzen Liebeskummer. Die Natur hat die Evolution so geprägt, das sich eigentlich nur die stärksten, gesündesten und schönsten fortpflanzen sollten. Dies ist bewiesen und kann noch heute im Tierreich verfolgt werden. Wen sich nun eine Person aus einer Partnerschaft löst, wehrt sich der Körper dagegen und signalisiert so den Verlust und die Gefährdung des eigenen Nachkommens. Diese Reaktion des Körpers bezeichnen wir als Liebeskummer.
Aus diesem Entschluss können wir auch weitere Schlüsse ziehen. Wie ich aus dem Forum gelesen habe, sind es eher Frauen die an Liebeskummer leiden oder die von ihrem Partner verlassen wurden. Nun kann man dies damit Begründen, das der Mann sich möglichst viele Nachkommen sichern möchte und darum nicht so eine grosse Emotionale Verbindung aufbaut, wie eine Frau. Jedoch sind diese Entschlüsse nicht mehr genau rückzuführen, den wie bereits gesagt hat sich der Mensch sehr stark weiterentwickelt.
Nun haben wir die Entstehung des Liebeskummers beschrieben und können aus dieser Beschreibung ach gleich die Lösung ableiten.
Es braucht kein Medikament um diesen Kummer beiseite zu schaffen. Es reicht völlig aus die ganze Entstehung und die Gründe zu verstehen und sein Gewissen dann über das ganze Gefühl zu stellen.
Sobald man etwas erklären und verstehen kann, hat man die Macht es zu verändern. Warum sollen wir also einer Person nachtrauern, uns im Bett verkriechen und denken man findet keinen Partner? Nur weil ein paar Moleküle in unserem Kopf signalisieren wollen, das man der Evolution nicht gerecht wird? Der Mensch hat sich über die Natur entwickelt und nimmt nun sein Leben selbst in die Hand oder denkt ihr die Natur wolle das man die Luft verschmutzt, Bäume fällt und Gewässer umleitet?
Wir entwickeln uns weiter aber unsere Instinkte bleiben die gleichen. Wir können sie aber unterdrücken, sobald wir sie verstehen.
Greetz
RESPEKT!!!! .... :super:
ich denke das kein Arzt das besser beschreiben könnte...
LG *~No~**~NaMe~*
ich denke das kein Arzt das besser beschreiben könnte...
LG *~No~**~NaMe~*
Interessant geschrieben, wobei es in der Natur genug Beispiele zu finden gibt, wo Tiere, sobald sie sich gefunden haben, ein Leben lang zusammenbleiben und es genauso Tierarten gibt, wo sie sich nur zur Begattung treffen und dann praktisch einander nicht mehr begegenen, daher finde ich es immer sehr schwierig direkte Schlußfolgerungen aus der Natur auf den Menschen zu machen (der auch nur Bestandteil der NAtur ist, was leider vielen nicht so wirklich bewusst ist...).Allerdings hast du (zumindest meiner Meinung nach) bezüglich dem Theme Überleben und Fortpflanzung vollkommen Recht :] Ich denke aber das auch sehr viele Männer genauso wie Frauen unter Liebeskummer leiden, nur haben Männer meistens eine doch andere Art und Weise den Kummer zu verarbeiten und versuchen eher alleine damit fertig zu werden, als mit anderen darüber zu reden, was aber nicht heißen muss, dass es ihnen gefühlsmäßig nicht genauso weh tut.
Liebeskummer ansich empfinde ich auch als eine Verarbeitungsphase, irgendwie denkt man doch darüber nach, vorallem dann, wenn der erste Schock überstanden ist, ich persönlich habe sehr viel aus meiner Liebeskummerphase für mich mitnehmen können... ohne solch eine Kummerphase würden wir manches womöglich nicht ernst genug nehmen oder einfach ignorieren, obwohl es vielleicht gerade wichtig ist auch selbst über eventuell eigene Fehler nachzudenken und sich diesen zu stellen, anstatt sie immer wieder zu machen.
Liebeskummer ansich empfinde ich auch als eine Verarbeitungsphase, irgendwie denkt man doch darüber nach, vorallem dann, wenn der erste Schock überstanden ist, ich persönlich habe sehr viel aus meiner Liebeskummerphase für mich mitnehmen können... ohne solch eine Kummerphase würden wir manches womöglich nicht ernst genug nehmen oder einfach ignorieren, obwohl es vielleicht gerade wichtig ist auch selbst über eventuell eigene Fehler nachzudenken und sich diesen zu stellen, anstatt sie immer wieder zu machen.
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