liebeskummer
12 Antworten1'338 AufrufeGestartet von svenolitto ·
svenolittoThemenstart
Statt mich durch dieses neue forum zu wuseln, setzt ich einfach mal einen "neuen" thread" und guck mal, wie weit ich komme.
Bis heute hätte ich nie gedacht, dass ich mal in einem Forum zum Thema "Liebeskummer" schreiben würde. Eigentlich gibt es nur ein Forum im Internet, das ich nutze. ausgelöst durch eine aktuelle Situation, die ich im folgenden beschreiben werde, bin ich durch das Internet auf diese Seite gestossen. Die Story geht in knappen Worten so....
Ich hab mich in eine Arbeitskollegin verliebt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag offernbarte ich ihrmeine Gefühle und gab ihr dazu einen umfassenden Brief, ich schreibe halt sehr gerne, den ich knapp zwei wochen vorher verfasst hatte, und der den Stein - innerlich- überhaupt erst ins Rollen brachte.
Die Schwester gab mir einen Korb mit den Worten: "ich lebe in einer festen Beziehung, bin zufrieden damit und orientiere mich für die Zukunft nicht um."
Diese Worte überraschten mich etwas, von der Beziehung wußte ich zwar, aber nicht von ihrer Zufriedenheit damit. Nun gut. Dannach hatte ich erstmal Urlaub, der im neuen Jahr sein Ende fandf.
Nun sehe ich diese Arbeitskollegin nahezu tagtäglich. Nicht einmal haben wir über diesen Vorfall offen geredet. Und da ich den ersten Schritt getan habe - falls das eine Begründung ist - .... sagen mir mal so, ich weiß im Moment einfach, dass es nicht angesagt ist, sie darauf anzusprechen...
Die Arbeitskollegin verhält sich überaus fair. sie ist nett, freundlich und verständlicherweise etwas distanziert. Ähnlich verhalte ich mich auch.
Die Sache ist nun, dass der ganze Prozeß sehr, sehr schmerzlich ist, und dies hat mich letztlich in dieses Forum geführt. Ich find`s so entsetzlich schwer mit dieser Situation umzugehen. Auf der einen Seite das Schweigen. Dann die Trauer. Dann die fehlgeleiteten Hoffnungen. Dieser Teil in mir, der jeglicher Offensichtlichkeit und Vernunft Hohn spricht und mich in Träume schickt. Dann die verlorene Unbefangenheit im Umgang mit der Arbeitskollegin. Dann die ganzen Narben, die aufgebrochen sind. Und dann noch das ganze Irrationiale mit allem drum und dran, die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Wollen und Akzeptieren. Natürlich das angeknackste männliche ego und die Frage nach dem, was ich wirklich will. undsoweiter.
So, jetzt versuche ich erstmal diesen Erstlingsbeitrag an Bord zu bringen. Hoffentlich bis gleich, Sven
Wo sende ich denn hier... verflixt
Bis heute hätte ich nie gedacht, dass ich mal in einem Forum zum Thema "Liebeskummer" schreiben würde. Eigentlich gibt es nur ein Forum im Internet, das ich nutze. ausgelöst durch eine aktuelle Situation, die ich im folgenden beschreiben werde, bin ich durch das Internet auf diese Seite gestossen. Die Story geht in knappen Worten so....
Ich hab mich in eine Arbeitskollegin verliebt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag offernbarte ich ihrmeine Gefühle und gab ihr dazu einen umfassenden Brief, ich schreibe halt sehr gerne, den ich knapp zwei wochen vorher verfasst hatte, und der den Stein - innerlich- überhaupt erst ins Rollen brachte.
Die Schwester gab mir einen Korb mit den Worten: "ich lebe in einer festen Beziehung, bin zufrieden damit und orientiere mich für die Zukunft nicht um."
Diese Worte überraschten mich etwas, von der Beziehung wußte ich zwar, aber nicht von ihrer Zufriedenheit damit. Nun gut. Dannach hatte ich erstmal Urlaub, der im neuen Jahr sein Ende fandf.
Nun sehe ich diese Arbeitskollegin nahezu tagtäglich. Nicht einmal haben wir über diesen Vorfall offen geredet. Und da ich den ersten Schritt getan habe - falls das eine Begründung ist - .... sagen mir mal so, ich weiß im Moment einfach, dass es nicht angesagt ist, sie darauf anzusprechen...
Die Arbeitskollegin verhält sich überaus fair. sie ist nett, freundlich und verständlicherweise etwas distanziert. Ähnlich verhalte ich mich auch.
Die Sache ist nun, dass der ganze Prozeß sehr, sehr schmerzlich ist, und dies hat mich letztlich in dieses Forum geführt. Ich find`s so entsetzlich schwer mit dieser Situation umzugehen. Auf der einen Seite das Schweigen. Dann die Trauer. Dann die fehlgeleiteten Hoffnungen. Dieser Teil in mir, der jeglicher Offensichtlichkeit und Vernunft Hohn spricht und mich in Träume schickt. Dann die verlorene Unbefangenheit im Umgang mit der Arbeitskollegin. Dann die ganzen Narben, die aufgebrochen sind. Und dann noch das ganze Irrationiale mit allem drum und dran, die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Wollen und Akzeptieren. Natürlich das angeknackste männliche ego und die Frage nach dem, was ich wirklich will. undsoweiter.
So, jetzt versuche ich erstmal diesen Erstlingsbeitrag an Bord zu bringen. Hoffentlich bis gleich, Sven
Wo sende ich denn hier... verflixt
ich kann dazu eigentl. nur folgendes sagen:
HÖR AUF RUMZUHEULEN UND BENIMM DICH ENDLICH WIEDER WIE EIN MANN!
du wolltest dich wissentlich in eine laufende beziehung zwängen und hast dafür einen korb kassiert. an deiner stelle wäre ich froh, wenn da nicht noch mehr kommt...
unerwiderte liebe ist unangenehm, wie man so oft hier liest... du kannst aber für deine geschichte keine streicheleinheiten verlangen, denn entweder is man ne coole aufreisser-sau oder ein verschmähter romantiker... letzterer mischt sich aber nicht so aggressiv in laufende beziehungen ein... von daher wirkt deine reaktion jämmerlich und erzeugt (bei mir jedenfalls) keine solidarität.
PvL
HÖR AUF RUMZUHEULEN UND BENIMM DICH ENDLICH WIEDER WIE EIN MANN!
du wolltest dich wissentlich in eine laufende beziehung zwängen und hast dafür einen korb kassiert. an deiner stelle wäre ich froh, wenn da nicht noch mehr kommt...
unerwiderte liebe ist unangenehm, wie man so oft hier liest... du kannst aber für deine geschichte keine streicheleinheiten verlangen, denn entweder is man ne coole aufreisser-sau oder ein verschmähter romantiker... letzterer mischt sich aber nicht so aggressiv in laufende beziehungen ein... von daher wirkt deine reaktion jämmerlich und erzeugt (bei mir jedenfalls) keine solidarität.
PvL
Also ich fühle mit dir und erkläre meine Solidarität. Was kannst du denn dafür, dich zu verlieben. Und in eine Beziheung hast du dich auch nicht gezwängt, ich kann die Kritik von PvL nicht nachvollziehen. Vielleicht hat er deinen Beitrag auch nur falsch verstanden.
Wünsch dir Kraft, dich wieder aufzubauen!
Wünsch dir Kraft, dich wieder aufzubauen!
Regentänzerin
@Paar_van_Latz
Sorry, aber ich finde solche Beiträge hier nicht sehr angebracht. Wenn du keinen hilfreichen Beitrag zum Thread leisten kannst, dann lass es bitte. Hier sind Leute, die Hilfe suchen, da finde ich solche Beiträge, wie du sie schon verfasst hast, nicht gerade angebracht.
@svenolitto
Du hast dich verliebt, und da ist so ein Korb natürlich erst mal ein Schlag und der muss verkraftet werden. Aber glaub mir, es ist sehr fair von ihr, dass sie so ehrlich war und auch, dass sie sich jetzt so gibt, wie du es beschreibst.
Wäre mehr entstanden und erst dann hättest du den Korb bekommen, wäre es schwerer für dich geworden. Da sie deine Arbeitskollegin ist, ist es natürlich schwierig zu sagen: Geh ihr aus dem Weg... Aber versuche trotzdem, auch ein wenig auf Distanz zu bleiben und vielleicht zu zeigen, dass du es akzeptierst. Auch sie wird sich jetzt ein bisschen unsicher fühlen. An deiner Stelle würde ich das Thema auch nicht mehr ansprechen. Sie hat dir gesagt wie es aussieht, und daran gibt es nichts zu rütteln. Schon gar nicht, wenn sie in einer Beziehung lebt. So plump es sich vielleicht anhört, aber du musst dich damit abfinden. Aber jetzt, wo du weißt, wie es aussieht, wirst du das auch hinbekommen und deine Gedanken in eine andere Richtung lenken.
Ich wünsche dir alles Gute
Viele Grüße
Sorry, aber ich finde solche Beiträge hier nicht sehr angebracht. Wenn du keinen hilfreichen Beitrag zum Thread leisten kannst, dann lass es bitte. Hier sind Leute, die Hilfe suchen, da finde ich solche Beiträge, wie du sie schon verfasst hast, nicht gerade angebracht.
@svenolitto
Du hast dich verliebt, und da ist so ein Korb natürlich erst mal ein Schlag und der muss verkraftet werden. Aber glaub mir, es ist sehr fair von ihr, dass sie so ehrlich war und auch, dass sie sich jetzt so gibt, wie du es beschreibst.
Wäre mehr entstanden und erst dann hättest du den Korb bekommen, wäre es schwerer für dich geworden. Da sie deine Arbeitskollegin ist, ist es natürlich schwierig zu sagen: Geh ihr aus dem Weg... Aber versuche trotzdem, auch ein wenig auf Distanz zu bleiben und vielleicht zu zeigen, dass du es akzeptierst. Auch sie wird sich jetzt ein bisschen unsicher fühlen. An deiner Stelle würde ich das Thema auch nicht mehr ansprechen. Sie hat dir gesagt wie es aussieht, und daran gibt es nichts zu rütteln. Schon gar nicht, wenn sie in einer Beziehung lebt. So plump es sich vielleicht anhört, aber du musst dich damit abfinden. Aber jetzt, wo du weißt, wie es aussieht, wirst du das auch hinbekommen und deine Gedanken in eine andere Richtung lenken.
Ich wünsche dir alles Gute
Viele Grüße
@Paar_van_Latz,
ich bitte dich auch in diesem thread dich ein wenig in deiner ausdrucksweise zu mäßigen. ich denke mit ein wenig fingerspitzengefühl kann man selbst kritik oder unmißverständnis anders formulieren.
lg
Md
ich bitte dich auch in diesem thread dich ein wenig in deiner ausdrucksweise zu mäßigen. ich denke mit ein wenig fingerspitzengefühl kann man selbst kritik oder unmißverständnis anders formulieren.
lg
Md
Hallo erstmal...,
Ich hoffe erstmal du schreibst weiter, deine Zeilen haben mir gut gefallen leider der Inhalt nicht... :trost:
Ich denke, du kannst nur zwei positive dinge aus der Sache mitnehmen...
- Ihre ehrlichkeit dir gegenüber...
- Und deinen Mut es versucht zu haben...
dafür hast du meinen respekt...! Jetzt musst du leider einen Weg finden, mit deinen kummer umzugehen. Lenke dich ab so gut es geht, finde dich neu wieder und mit etwas abstand orientiere dich neu... :]
Auch aus "niederlagen" können Wir manchmal neue und wichtige erkenntnisse sammeln...
Dabei wünsche ich dir...
Viel Erfolg... :super:
Dave33
Ich hoffe erstmal du schreibst weiter, deine Zeilen haben mir gut gefallen leider der Inhalt nicht... :trost:
Ich denke, du kannst nur zwei positive dinge aus der Sache mitnehmen...
- Ihre ehrlichkeit dir gegenüber...
- Und deinen Mut es versucht zu haben...
dafür hast du meinen respekt...! Jetzt musst du leider einen Weg finden, mit deinen kummer umzugehen. Lenke dich ab so gut es geht, finde dich neu wieder und mit etwas abstand orientiere dich neu... :]
Auch aus "niederlagen" können Wir manchmal neue und wichtige erkenntnisse sammeln...
Dabei wünsche ich dir...
Viel Erfolg... :super:
Dave33
Vielen Dank für Deinen Wunsch!
Gruß Sven
Gruß Sven
Aber glaub mir, es ist sehr fair von ihr, dass sie so ehrlich war und auch, dass sie sich jetzt so gibt, wie du es beschreibst.
Dafür bin ich auch sehr dankbar. Eine Selbstverständlichkeit ist dies fürwahr nicht.
Da sie deine Arbeitskollegin ist, ist es natürlich schwierig zu sagen: Geh ihr aus dem Weg... Aber versuche trotzdem, auch ein wenig auf Distanz zu bleiben und vielleicht zu zeigen, dass du es akzeptierst.
Diesen Ratschlag werde ich befolgen. Fairplay für beide Seiten.
So plump es sich vielleicht anhört, aber du musst dich damit abfinden.
So plump wie es sich anhört, so genau trifft es den Nagel auf den Kopf.
Liebe Regentänzerin (heute hättest du zumindest in Kassel ausreichend Gelegenheit dazu gehabt.... der arme Schneekönig:-)), ich danke dir für deine "Anteilname". Fand erst, dies sei nicht das richtige Wort, allerdings stehe ich ja am Grabe meiner Hoffnungen und Wünsche, und da tut es gut, jermanden neben sich stehen zu haben, der eben "Anteil" daran nimmt.
`nen Sommerregen wünscht dir Sven
Dafür bin ich auch sehr dankbar. Eine Selbstverständlichkeit ist dies fürwahr nicht.
Da sie deine Arbeitskollegin ist, ist es natürlich schwierig zu sagen: Geh ihr aus dem Weg... Aber versuche trotzdem, auch ein wenig auf Distanz zu bleiben und vielleicht zu zeigen, dass du es akzeptierst.
Diesen Ratschlag werde ich befolgen. Fairplay für beide Seiten.
So plump es sich vielleicht anhört, aber du musst dich damit abfinden.
So plump wie es sich anhört, so genau trifft es den Nagel auf den Kopf.
Liebe Regentänzerin (heute hättest du zumindest in Kassel ausreichend Gelegenheit dazu gehabt.... der arme Schneekönig:-)), ich danke dir für deine "Anteilname". Fand erst, dies sei nicht das richtige Wort, allerdings stehe ich ja am Grabe meiner Hoffnungen und Wünsche, und da tut es gut, jermanden neben sich stehen zu haben, der eben "Anteil" daran nimmt.
`nen Sommerregen wünscht dir Sven
Hi Dave,
Ich hoffe erstmal du schreibst weiter, deine Zeilen haben mir gut gefallen leider der Inhalt nicht...
O.K. Gleich :]
Ich denke, du kannst nur zwei positive dinge aus der Sache mitnehmen...
- Ihre ehrlichkeit dir gegenüber...
- Und deinen Mut es versucht zu haben...
Ja, das sehe ich auch so., wobei mir der erste Punkt noch nicht bewußt war...
In der Tat halte ich "Mut" für eine wichtige Eigenschaft des Menschen, mit der Angst adäquat umzugehen. Es mag sich der Magen drehen, die Beine mögen schlottern, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Warum, und weil du willst, dass ich weiter schreibe, werde ich dir mal einen Text reinstelllen, wenn ich in in meinem Archiv finde. Ich gucke mal, bis gleich...
Hier ist er:
Mut
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, nicht auf seine Ängste zu hören. Wer mutig ist handelt seiner Angst zuwider. Er leugnet sie nicht, denn sie ist ja deutlich spürbar, sondern er ignoriert sie und läßt sich in seinen Entscheidungen nicht von ihr beirren. Er handelt aber auch nicht, um ihr zu trotzen, sondern weil er dabei etwas anderes im Blick hat, wofür Mut zu beweisen es sich lohnt.
Mut läßt uns über unsere eigenen Grenzen hinauswachsen. So kann Mut ein Schritt sein, der ein Wagnis bedeutet. Wer etwas wagt, der ist bereit etwas aufs Spiel zu setzen, um etwas anderes dafür zu gewinnen. Zugleich riskiert er dabei aber auch, dass er seinen Einsatz verliert und nichts dafür gewinnt. Wer mutig handelt läßt sich jedoch von der Aussicht auf eine mögliche Niederlage nicht abschrecken, weil er ihr auf der anderen Seite die Möglichkeit eines Sieges gegenübergestellt sieht. Die Aussicht auf Erfolg ist es, die dem Menschen die Kraft zu mutigem Handeln gibt.
Oft gibt uns die Erfahrung hierbei recht. Wer kennt nicht diese Sitationen, in denen wir Mut bewiesen haben und wo wir im Nachhinein erleichtert erkannten, dass überhaupt kein Anlass zur Sorge bestand? Etwa, wenn wir jemandem etwas beichteten und jener überhaupt nicht verärgert darauf reagierte, sondern es ganz gelassen aufnahm oder gar darüber lachte, dass uns sowas Kopfzerbechen bereitete. Oder der Schüler, der bebt und bibbert, dass er seine Prüfung besteht, die hinterher weit besser ausfiel, als er das je geglaubt hatte.
Mut spornt uns an, es herauszufinden. Statt in Gedanken eine Situation immer und immer wieder hin- und herzuwenden und ihre vielen Möglichkeiten zum Abertausendsten in Gedanken durchzuspielen, schreitet der Mutige zur Tat. Er macht sich die Zeit zu seinem Verbündeten, indem er sie nicht vergeudet, sondern dazu nutzt, durch tatenkräftiges Handeln der Unerträglichkeit seiner Unwissenheit ein Ende zu setzen. Ob er hierbei nun gewinnt oder verliert, er bereitet dem Kopfzerbrechen ein Ende, statt sich von ihm lähmen zu lassen und kommt danach zu einem Schluss, wie es sich womit verhält.
Doch beides, Sieg wie Niederlage, ist ein Segen für den Menschen. Im Sieg finden wir uns in unserem Handeln bestätigt und tragen ihre Früchte ein. Die Erfahrung des Sieges lehrt uns, dass es sich gelohnt hat, nicht auf die Angst zu hören und auch, dass sie oft viel Lärm um Nichts ist. In der Niederlage hingegen erkennen wir, dass wir noch etwas zu lernen haben und gleichzeitig spornt sie uns dazu an, es das nächste mal besser zumachen. Und zugleich liegt in der Niederlage ein Sieg, der Sieg über uns selbst. Denn auch, wenn wir unseren Einsatz verloren haben, so haben wir zu uns und unseren Zielen gestanden, sind wir uns selbst treu geblieben, statt uns zu verleugnen. Eben darin liegt der Sieg über uns selbst: im Sieg über unsere eigenen Ängste.
So wünsche ich mir den Engel des Mutes in mein Leben. Möge er mich die Illusionshaftigkeit aller Ängste lehren, mich auf meinem Wege zu mir selbst von ihnen nicht aufhalten lassen und mir auf der Heimreise ein leuchtender Stern sein.
AMEN
dafür hast du meinen respekt...!
Der Krieger, der ich nicht bin, dankt! :)
Jetzt musst du leider einen Weg finden, mit deinen kummer umzugehen.
So ist es aus. Eine gewisse Übung darin habe ich ja. Aber weh tut es jedesmal...
Auch aus "niederlagen" können Wir manchmal neue und wichtige erkenntnisse sammeln...
Das habe ich mal unterstrichen.
Dank auch dir für deine "Anteilname",
Gruß Sven
Ich hoffe erstmal du schreibst weiter, deine Zeilen haben mir gut gefallen leider der Inhalt nicht...
O.K. Gleich :]
Ich denke, du kannst nur zwei positive dinge aus der Sache mitnehmen...
- Ihre ehrlichkeit dir gegenüber...
- Und deinen Mut es versucht zu haben...
Ja, das sehe ich auch so., wobei mir der erste Punkt noch nicht bewußt war...
In der Tat halte ich "Mut" für eine wichtige Eigenschaft des Menschen, mit der Angst adäquat umzugehen. Es mag sich der Magen drehen, die Beine mögen schlottern, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Warum, und weil du willst, dass ich weiter schreibe, werde ich dir mal einen Text reinstelllen, wenn ich in in meinem Archiv finde. Ich gucke mal, bis gleich...
Hier ist er:
Mut
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, nicht auf seine Ängste zu hören. Wer mutig ist handelt seiner Angst zuwider. Er leugnet sie nicht, denn sie ist ja deutlich spürbar, sondern er ignoriert sie und läßt sich in seinen Entscheidungen nicht von ihr beirren. Er handelt aber auch nicht, um ihr zu trotzen, sondern weil er dabei etwas anderes im Blick hat, wofür Mut zu beweisen es sich lohnt.
Mut läßt uns über unsere eigenen Grenzen hinauswachsen. So kann Mut ein Schritt sein, der ein Wagnis bedeutet. Wer etwas wagt, der ist bereit etwas aufs Spiel zu setzen, um etwas anderes dafür zu gewinnen. Zugleich riskiert er dabei aber auch, dass er seinen Einsatz verliert und nichts dafür gewinnt. Wer mutig handelt läßt sich jedoch von der Aussicht auf eine mögliche Niederlage nicht abschrecken, weil er ihr auf der anderen Seite die Möglichkeit eines Sieges gegenübergestellt sieht. Die Aussicht auf Erfolg ist es, die dem Menschen die Kraft zu mutigem Handeln gibt.
Oft gibt uns die Erfahrung hierbei recht. Wer kennt nicht diese Sitationen, in denen wir Mut bewiesen haben und wo wir im Nachhinein erleichtert erkannten, dass überhaupt kein Anlass zur Sorge bestand? Etwa, wenn wir jemandem etwas beichteten und jener überhaupt nicht verärgert darauf reagierte, sondern es ganz gelassen aufnahm oder gar darüber lachte, dass uns sowas Kopfzerbechen bereitete. Oder der Schüler, der bebt und bibbert, dass er seine Prüfung besteht, die hinterher weit besser ausfiel, als er das je geglaubt hatte.
Mut spornt uns an, es herauszufinden. Statt in Gedanken eine Situation immer und immer wieder hin- und herzuwenden und ihre vielen Möglichkeiten zum Abertausendsten in Gedanken durchzuspielen, schreitet der Mutige zur Tat. Er macht sich die Zeit zu seinem Verbündeten, indem er sie nicht vergeudet, sondern dazu nutzt, durch tatenkräftiges Handeln der Unerträglichkeit seiner Unwissenheit ein Ende zu setzen. Ob er hierbei nun gewinnt oder verliert, er bereitet dem Kopfzerbrechen ein Ende, statt sich von ihm lähmen zu lassen und kommt danach zu einem Schluss, wie es sich womit verhält.
Doch beides, Sieg wie Niederlage, ist ein Segen für den Menschen. Im Sieg finden wir uns in unserem Handeln bestätigt und tragen ihre Früchte ein. Die Erfahrung des Sieges lehrt uns, dass es sich gelohnt hat, nicht auf die Angst zu hören und auch, dass sie oft viel Lärm um Nichts ist. In der Niederlage hingegen erkennen wir, dass wir noch etwas zu lernen haben und gleichzeitig spornt sie uns dazu an, es das nächste mal besser zumachen. Und zugleich liegt in der Niederlage ein Sieg, der Sieg über uns selbst. Denn auch, wenn wir unseren Einsatz verloren haben, so haben wir zu uns und unseren Zielen gestanden, sind wir uns selbst treu geblieben, statt uns zu verleugnen. Eben darin liegt der Sieg über uns selbst: im Sieg über unsere eigenen Ängste.
So wünsche ich mir den Engel des Mutes in mein Leben. Möge er mich die Illusionshaftigkeit aller Ängste lehren, mich auf meinem Wege zu mir selbst von ihnen nicht aufhalten lassen und mir auf der Heimreise ein leuchtender Stern sein.
AMEN
dafür hast du meinen respekt...!
Der Krieger, der ich nicht bin, dankt! :)
Jetzt musst du leider einen Weg finden, mit deinen kummer umzugehen.
So ist es aus. Eine gewisse Übung darin habe ich ja. Aber weh tut es jedesmal...
Auch aus "niederlagen" können Wir manchmal neue und wichtige erkenntnisse sammeln...
Das habe ich mal unterstrichen.
Dank auch dir für deine "Anteilname",
Gruß Sven
Hoffnung ist nicht die Überzeugung das etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit das etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Lieber Moderator, da bin ich mir nicht so sicher. Hoffnung, die "ohne (äußeren) Grund" rein aus dem Herzen fließt, finde ich jedoch eine gute Überzeugung (überzeugt mich:-))
Warum ich ein wenig zweifle, ist, dass uns der Glaube, alles habe einen Sinn, egal welchen, uns möglicherweise auch in sinnlosen Spielen halten kann. Ich glaube, es gibt durchaus sinnlose Dinge, Handlungen und Erfahrungen.
aber ich weiß schon, wie das zitat gemeint ist, und ganz kann ich dem nicht widersprechen.
Vielen Dank, Sven
Lieber Moderator, da bin ich mir nicht so sicher. Hoffnung, die "ohne (äußeren) Grund" rein aus dem Herzen fließt, finde ich jedoch eine gute Überzeugung (überzeugt mich:-))
Warum ich ein wenig zweifle, ist, dass uns der Glaube, alles habe einen Sinn, egal welchen, uns möglicherweise auch in sinnlosen Spielen halten kann. Ich glaube, es gibt durchaus sinnlose Dinge, Handlungen und Erfahrungen.
aber ich weiß schon, wie das zitat gemeint ist, und ganz kann ich dem nicht widersprechen.
Vielen Dank, Sven
HÖR AUF RUMZUHEULEN UND BENIMM DICH ENDLICH WIEDER WIE EIN MANN!
Lieber Paar von Latz,
Sorry, da habe ich augenblicklich überhaupt keinen Bock drauf. Ich finde Trauer sehr wichtig - also auch heulen - denn wenn ich nicht um etwas trauere, schiebe ich es bloß ab unter die Oberfläche meiner Wahrnehmung, bis es dannn eines schönen Tages kommt, mich von hinten packt, und mir möglichwerweise sogar mehr versaut, als diesen schönen Tag..
Und meinen Mann stehen will ich auch nicht. Ich will Frieden.
Alles Gute, Sven
Lieber Paar von Latz,
Sorry, da habe ich augenblicklich überhaupt keinen Bock drauf. Ich finde Trauer sehr wichtig - also auch heulen - denn wenn ich nicht um etwas trauere, schiebe ich es bloß ab unter die Oberfläche meiner Wahrnehmung, bis es dannn eines schönen Tages kommt, mich von hinten packt, und mir möglichwerweise sogar mehr versaut, als diesen schönen Tag..
Und meinen Mann stehen will ich auch nicht. Ich will Frieden.
Alles Gute, Sven
ahh.. guten abend sven,
ich würde gerne paar von latz mit meiner anmutigen weiblichkeit und einer vielleicht weniger gewagten antwort assesstieren.
da ich der meinung bin, dass er nicht unrecht hat.
es hört sich so an als wärest du das alleinige opfer dieser sache aber für deine arbeitskollegin ist das auch nicht gerade ein wunschkonzert glaube mir.
du würdest ihr und dir wohl einen gefallen tun wenn du sie meiden würdest bis sich die sache entspannt hat.
und da du sie ja magst wirst du ihr diese gefälligkeit wohl auch nicht abschlagen.
filledokke
_______________________________________________
behave like a man and they'll treat ya like a man.
ich würde gerne paar von latz mit meiner anmutigen weiblichkeit und einer vielleicht weniger gewagten antwort assesstieren.
da ich der meinung bin, dass er nicht unrecht hat.
es hört sich so an als wärest du das alleinige opfer dieser sache aber für deine arbeitskollegin ist das auch nicht gerade ein wunschkonzert glaube mir.
du würdest ihr und dir wohl einen gefallen tun wenn du sie meiden würdest bis sich die sache entspannt hat.
und da du sie ja magst wirst du ihr diese gefälligkeit wohl auch nicht abschlagen.
filledokke
_______________________________________________
behave like a man and they'll treat ya like a man.
Liebe filledokke,
es hört sich so an als wärest du das alleinige opfer dieser sache
Woraus entnimmst du das? Ich betrachte mich gewiss nicht also Opfer dieser Sache. Was passiert ist, ist passiert, jenseits aller Vorstellungen von Opfer und Täter.
Darüber hinaus bin ich mir durchaus für meine Verantwortlichkeit in dieser Sache bewußt und ich übernehme sie voll.. Natürlich läßt sich einwenden, dass es nach "Selbstmitleid" klingt und ich "jammere", wenn ich meinen Schmerz kundtue. Die Frage ist nur, ob es sich dabei tatsächlich um reines Selbstmitleid des gekränkten, männlichen Ego Sven handelt, oder ob nicht darin ein viel tieferer Schmerz zum Ausdruck kommt, der mit der Entscheidung, sich in diese Welt hineingebären zu lassen und den Ursprung meiner Selbst damit zu vergessen, einhergeht. Damit würde der Schmerz den begrenzten Rahmen der vermeintlichen Egoidentität bei weitem sprengen und sich mehr aus einem kollektiven Gefühl der Trennung von der Großen Einheit speisen.
Natürlich ist dies auch nur eine Sichtweise, ein Konzept, doch diesen Schmerz der scheinbaren Urvergessenheit ist glaube ich einer, den fast jeder hier - in der ein oder anderen Form - spürt.
Doch in einem gebe ich dir absolut Recht: "Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe."
aber für deine arbeitskollegin ist das auch nicht gerade ein wunschkonzert glaube mir.
Das glaube ich dir gerne...
du würdest ihr und dir wohl einen gefallen tun wenn du sie meiden würdest bis sich die sache entspannt hat.
Das tue ich auch, soweit es mir möglich ist. Doch vergiss dabei nicht, dass es eine Arbeitskollegin ist, mit der ich zusammenarbeite und das auch muß. Wir sind Bestandteil des selben Teams.
behave like a man and they'll treat ya like a man.
Behave like Love and they `ll treat you like Love. Doesn`t matter, what you think about what you are (man or woman).
Danke für Deine Zeilen, Sven
es hört sich so an als wärest du das alleinige opfer dieser sache
Woraus entnimmst du das? Ich betrachte mich gewiss nicht also Opfer dieser Sache. Was passiert ist, ist passiert, jenseits aller Vorstellungen von Opfer und Täter.
Darüber hinaus bin ich mir durchaus für meine Verantwortlichkeit in dieser Sache bewußt und ich übernehme sie voll.. Natürlich läßt sich einwenden, dass es nach "Selbstmitleid" klingt und ich "jammere", wenn ich meinen Schmerz kundtue. Die Frage ist nur, ob es sich dabei tatsächlich um reines Selbstmitleid des gekränkten, männlichen Ego Sven handelt, oder ob nicht darin ein viel tieferer Schmerz zum Ausdruck kommt, der mit der Entscheidung, sich in diese Welt hineingebären zu lassen und den Ursprung meiner Selbst damit zu vergessen, einhergeht. Damit würde der Schmerz den begrenzten Rahmen der vermeintlichen Egoidentität bei weitem sprengen und sich mehr aus einem kollektiven Gefühl der Trennung von der Großen Einheit speisen.
Natürlich ist dies auch nur eine Sichtweise, ein Konzept, doch diesen Schmerz der scheinbaren Urvergessenheit ist glaube ich einer, den fast jeder hier - in der ein oder anderen Form - spürt.
Doch in einem gebe ich dir absolut Recht: "Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe."
aber für deine arbeitskollegin ist das auch nicht gerade ein wunschkonzert glaube mir.
Das glaube ich dir gerne...
du würdest ihr und dir wohl einen gefallen tun wenn du sie meiden würdest bis sich die sache entspannt hat.
Das tue ich auch, soweit es mir möglich ist. Doch vergiss dabei nicht, dass es eine Arbeitskollegin ist, mit der ich zusammenarbeite und das auch muß. Wir sind Bestandteil des selben Teams.
behave like a man and they'll treat ya like a man.
Behave like Love and they `ll treat you like Love. Doesn`t matter, what you think about what you are (man or woman).
Danke für Deine Zeilen, Sven
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