Liebeskummer
35 Antworten3'238 AufrufeGestartet von *sabine ·
*sabineThemenstart
Hallo in die Runde, ich bin hier ganz neu und hab mich hier angemeldet, weil ich solchen Herzschmerz habe, dass ich manchmal denke, ich breche in Stücke.
Ich bin eine typische Angehörige, wie sie in dem Thread: "total kaputt nach einer Beziehung" beschrieben werden. Entsprechend intensiv war diese Beziehung. Ich dachte wirklich, da versteht mich jemand so sehr, wie ist das schön. Ja nun, das mag in Teilen vielleicht auch stimmen, aber vor allem waren es die Spiegelungen meines ICH s von meinem wirklich intelligenten BL Gegenübers. Die im Thread beschriebenen 150%.
Da kann mir nun niemand bei helfen. Ich trenne mich gerade. Ich informiere mich auch gerade über das Krankheitsbildes eines Borderliners, alles komplett neu für mich. Und ich bin wie schon erzählt die typische zu sojemand passende Partnerin mit Helfersysdrom und all dem. Wie tief diese Manipulation geht, wird mir erst so nach und nach bewußt. Warum ich hier schreibe ist, ich habe einen Liebeskummer, so schlimm, wie ich es noch nie erlebt habe. Dabei bin ich garnicht mal so jung. Aber so ne Beziehung hatte ich noch nie.
Er ist übrigends verheiratet. Ich dachte zwischenzeitlich, er verläßt seine Ehefrau. Weil wir uns so lieben, also er auch mich, konnte ich ja fühlen. Nun, alles ein Irrtum. Mittlerweile denke ich, ein Glück, für mich, dass er da bleibt. Ich hätte aber nie gedacht, dass ich mal so denke, schließlich hat er ne gruselige Geschichte. Und ich hatte Mitgefühl, und zwar reichlich Aber mir ist seine Liebe mittlerweile richtig unangenehm, weil ich sehr viel fühle und dann gleich sein eigener unverarbeiteter Gefühlswall mit kommt. Da kann er ja nichts dafür.
Ja, ich kann nur schreiben, dass ich noch nie so einen tiefen Kummer hatte wegen einer Bindung. Als ob mir wer heißgeliebtes wegstirbt oder geraubt wird, ganz doll schreckliche Gefühle. Ich mußte mich richtig losreißen aus der Geschichte, gewollt habe ich was anderes, nämlich in der Bindung und in der Liebe bleiben. Nun gucke ich, dass ich den Kummer aus mir rausfühle. So ne Geschichte ist echt gemein mehrfach, weil man sich da selber sehr gründlich ansehen muß, um da rauszukommen. Guckt man in eigene Abgründe und Unerledigtes
vielen vielen Dank für s Lesen, das Schreiben hilft mir schon etwas
löwenzahn
Ich bin eine typische Angehörige, wie sie in dem Thread: "total kaputt nach einer Beziehung" beschrieben werden. Entsprechend intensiv war diese Beziehung. Ich dachte wirklich, da versteht mich jemand so sehr, wie ist das schön. Ja nun, das mag in Teilen vielleicht auch stimmen, aber vor allem waren es die Spiegelungen meines ICH s von meinem wirklich intelligenten BL Gegenübers. Die im Thread beschriebenen 150%.
Da kann mir nun niemand bei helfen. Ich trenne mich gerade. Ich informiere mich auch gerade über das Krankheitsbildes eines Borderliners, alles komplett neu für mich. Und ich bin wie schon erzählt die typische zu sojemand passende Partnerin mit Helfersysdrom und all dem. Wie tief diese Manipulation geht, wird mir erst so nach und nach bewußt. Warum ich hier schreibe ist, ich habe einen Liebeskummer, so schlimm, wie ich es noch nie erlebt habe. Dabei bin ich garnicht mal so jung. Aber so ne Beziehung hatte ich noch nie.
Er ist übrigends verheiratet. Ich dachte zwischenzeitlich, er verläßt seine Ehefrau. Weil wir uns so lieben, also er auch mich, konnte ich ja fühlen. Nun, alles ein Irrtum. Mittlerweile denke ich, ein Glück, für mich, dass er da bleibt. Ich hätte aber nie gedacht, dass ich mal so denke, schließlich hat er ne gruselige Geschichte. Und ich hatte Mitgefühl, und zwar reichlich Aber mir ist seine Liebe mittlerweile richtig unangenehm, weil ich sehr viel fühle und dann gleich sein eigener unverarbeiteter Gefühlswall mit kommt. Da kann er ja nichts dafür.
Ja, ich kann nur schreiben, dass ich noch nie so einen tiefen Kummer hatte wegen einer Bindung. Als ob mir wer heißgeliebtes wegstirbt oder geraubt wird, ganz doll schreckliche Gefühle. Ich mußte mich richtig losreißen aus der Geschichte, gewollt habe ich was anderes, nämlich in der Bindung und in der Liebe bleiben. Nun gucke ich, dass ich den Kummer aus mir rausfühle. So ne Geschichte ist echt gemein mehrfach, weil man sich da selber sehr gründlich ansehen muß, um da rauszukommen. Guckt man in eigene Abgründe und Unerledigtes
vielen vielen Dank für s Lesen, das Schreiben hilft mir schon etwas
löwenzahn
lieber löwenzahn
es bewegt mich sehr, wie du schreibst...
der liebeskummer ist wohl einer der schlimmsten arten von schmerz überhaupt...
ich wünsche dir viel kraft bei allem, was dir noch bevor steht!!!
es bewegt mich sehr, wie du schreibst...
der liebeskummer ist wohl einer der schlimmsten arten von schmerz überhaupt...
ich wünsche dir viel kraft bei allem, was dir noch bevor steht!!!
Liebe Stephi,
vielen vielen Dank. Mir scheint, dass meine Gefühle deutlich werden. Mir ist wirklich so, als würde ich in Zeiten nur aus Schmerz bestehen. Ich lasse nicht viele Menschen so nah an mich dran. Und SO nahe schon garnicht wie bei ihm. Mir tut das einfach nur weh weh weh. Und wenn ich es erzähle hier so schreibend, kommt der Schmerz hoch und geht raus aus mir. Da denkt man denn, leergeheult, und schon kommen die nächsten Tränen.
Danke fürs Lesen und für Deine freundliche Antwort
löwenzahn
vielen vielen Dank. Mir scheint, dass meine Gefühle deutlich werden. Mir ist wirklich so, als würde ich in Zeiten nur aus Schmerz bestehen. Ich lasse nicht viele Menschen so nah an mich dran. Und SO nahe schon garnicht wie bei ihm. Mir tut das einfach nur weh weh weh. Und wenn ich es erzähle hier so schreibend, kommt der Schmerz hoch und geht raus aus mir. Da denkt man denn, leergeheult, und schon kommen die nächsten Tränen.
Danke fürs Lesen und für Deine freundliche Antwort
löwenzahn
Hallo Löwenzahn,
jetzt bin ich in Deinem Thema gelandet.
Erstmal lass Dich feste drücken. Ich weiß so sehr, wie Du Dich fühlst.
Ich bin auch nicht mehr so jung :-) und habe schon einiges an schlechten Erfahrungen gemacht.
Ich habe viele Fehler gemacht, doch manchmal (sie bei meinem ehemaligen Lebensgefährten ,von mir "Mann" genannt, denn das war er) konnte ich auch nicht viel ausrichten. Weil sein Defizit noch größer war als meines. Mit ihm habe ich die Hölle erlebt, bis auf Schlagen hat er nicht viel ausgelassen.
Meinen verheirateten Freun kannte ich schon vorher. Als der sich nicht für mich entscheiden konnte, habe ich mich für andere offen gemacht. Ein Leben als Zweitfrau wollte ich nicht.
Unser Kontakt ist geblieben. Als meine Beziehung schwer wurde (seine Depressionen, seine Sebstmordgedanken, sein Terror gegen mich usw.) hat mich mein Freund getröstet. War für mich da.
Mein "Mann" ist dahinter gekommen, dass wir noch Kontakt hatten, in dem er mein Handy, meine Emails und in meinem Tagebuch gelesen hat. Am Anfang bin ich noch ganz offen damit umgegangen, doch irgendwann merkte ich, mein Mann kontrolliert mich und will mich zwingen, Kontakte abzubrechen. So verschwieg ich ihm den Kontakt zu meinem verheirateten Freund.
Als er es dann doch rausfand, hat er meinen Freund angerufen und ihm gedroht, er spreche mit der Ehefrau. Ich habe die Schuld auf mich genommen, schließlich hatte ich ihn hintergangen, auch wenn er in meiner Intimsphäre nichts zu suchen hat. Für meinen Freund (zu der Zeit lief nichts Sexuelles) habe ich die Katastropphe abgewendet. Doch wir haben weiter heimlich Kontakt ghabt, wobei ich nicht mehr gewährleisten konnte, dass es beim nächsten Auffliegen nicht doch zum Showdown kommt.
Heute denke ich, es war ein Machtkampf der Männer so nach dem Motto "wer hat den längsten Sch...".
Heute denke ich, es ging gar nicht um mich.
Nach dem dramatischen Ende meiner Lebensgemeinschaft (ich habe auch unser schönes Haus verloren) zog mein verheirateter Freund sich ganz zurücl. Er dachte, die Trennung hätte was mt ihm zu tun und er konnte damit nicht umgehen. Ich war so sauer und enttäuscht. Ich stand mit nix auf der Straße und hätte jede Unterstützung bitter brauchen können.
Nach 6 Mon. haben wir uns ausgesprochen und es war wieder gut. Wir kamen uns wieder näher...doch wie früher wurde es nict wirklich. Ich glaube, der Umstand meines Singledaseins hat ihm zu schaffen gemacht. Und er hat gesehen, wie fertig ich taffe Frau mich hab machen lassen von so einem A... . Ich hab mich auch verändert. Vielleicht habe ich so meine Attraktivität für ihn verloren. Ich weiß es nicht.
Als ich merkte, mein Freund geht auf Abstand, ist ehr uninteressiert und wirkt gleichgültig, habe ich reagiert. Ich habe mir gewünscht, ihn mal häufigr und anders zu sehen. oft sahen wir uns 10 Wochen nicht mehr. Ich hätte das auch ner Wand sagen können...null Reaktion.
Da hab ich ihn gefragt, was ist das hier noch für Dich...er hat sich rausgeredet, Fragengestellt, doch keine Antwort. Mittlerweile hatte ich Angst und Bauchschmerzen. Verlustängste...nicht er auch noch. Ich hab ihm das gesagt...und das ich ne Anwort möchte.
Das Gespräch fand dann endlich nach 5 Mon. Fragerei (4x hab ich es anschneiden müssen) statt. Ich sei ihm so wichtig wie seine Familie, hätte nen festen Platz in seinem Herzen usw. Da kam mir die Frage hoch: Was fühlst Du eigentlich noch für mich? Antwort: ich weiß nicht. Bam!!!
1 Woche später hab ich ihn nochmal um ein Gespräch gebeten, um für mich Klarheit zu finden. Er sagte: ich liebe Dich nicht und wir würden nie zusammenleben.
Zusammenleben war 6 Jahre schon kein Thema mehr zwischen uns. Wieso das plötzlich zusammengehöre, hab ich gefragt. Für ihn sei das so, sagte er.
Ich war so schockiert und bin weggelaufen.
3 Tage später habe ich ihm noch ne lange Emai geschrieben. Ich dachte, der muß mich doch falsch verstanden haben?! Ich will doch gar nicht mit ihm leben.
Er antwortete, er wolle sich in seinem nun anstehenden Urlaub Gedanken über seine Gefühle und seine Situation machen und mir dann in einem Brief alles erklären. Das hat er immer gemacht, war leichter als reden für ihn.
Der Brief ist nie gekommen.
Kontaktabbruch...ich hab gelitten wie ein Hund.
Einkurzes SMS zu Silvester, ein fast liebevolles zu meinem Geb.... ich fühlte sein schlechtes Gewissen, aber nicht, dass ich ihm fehle.
Vor einer Wo. war er auf unserer Insel. 9 Mal waren wir da zusammen, da haben wir uns auch kennengelernt. Ich bin nicht gefahren, ich hätte es nicht ertragen zu sehen, dass es vorbei ist.
Nachts (nach gefühlten 100 Bier) schrieb er mir: Vermisse Dich auf unserer Insel, will Dir nicht weh tun und weiß nicht, ob ich gerade das Richtige tue.
In mir kam Hoffnung hoch, ich packte schon im Geist meinen Koffer. Doch ich wußte nicht, ob ich nun willkommen bin,deshalb dachte ich, warte nochmal.
Und es kam nicht mehr, ich habe im ganzen 27 Stunden gewartet.
Dann bin ich ausgflippt (leider nur per SMS, ne andere Chance hatte ich ja nicht). Ich habe ihm gesagt, was fürn A... er ist.
Er wußte doch ganz genau, was mir die Tage mit ihm auf unserer Insel bedeuten.
Er war wehmütig und hatte getrunken...und in Erinnerungen geschwelgt. Doch vermisst hat er mcih nicht.
Das tat so weh.
Ich konnte nicht glauben, dass es so endet. Ich dachte,dass kanns doch nicht gewesen sein? War es aber.
Als er mich satt war, ist er gegangen... hat mich weggeworfen wie einen alten Lappen.
Ich hätte es schn lange wissen müssen. Ich war so blöd!
Denn Worte und Taten stimmten ja schon lange nicht mehr überein.
Das ist meine Geschichte, tut mir leid, dass es so lang geworden ist.
Drück Dich Löwenzahn,
Zipfel
jetzt bin ich in Deinem Thema gelandet.
Erstmal lass Dich feste drücken. Ich weiß so sehr, wie Du Dich fühlst.
Ich bin auch nicht mehr so jung :-) und habe schon einiges an schlechten Erfahrungen gemacht.
Ich habe viele Fehler gemacht, doch manchmal (sie bei meinem ehemaligen Lebensgefährten ,von mir "Mann" genannt, denn das war er) konnte ich auch nicht viel ausrichten. Weil sein Defizit noch größer war als meines. Mit ihm habe ich die Hölle erlebt, bis auf Schlagen hat er nicht viel ausgelassen.
Meinen verheirateten Freun kannte ich schon vorher. Als der sich nicht für mich entscheiden konnte, habe ich mich für andere offen gemacht. Ein Leben als Zweitfrau wollte ich nicht.
Unser Kontakt ist geblieben. Als meine Beziehung schwer wurde (seine Depressionen, seine Sebstmordgedanken, sein Terror gegen mich usw.) hat mich mein Freund getröstet. War für mich da.
Mein "Mann" ist dahinter gekommen, dass wir noch Kontakt hatten, in dem er mein Handy, meine Emails und in meinem Tagebuch gelesen hat. Am Anfang bin ich noch ganz offen damit umgegangen, doch irgendwann merkte ich, mein Mann kontrolliert mich und will mich zwingen, Kontakte abzubrechen. So verschwieg ich ihm den Kontakt zu meinem verheirateten Freund.
Als er es dann doch rausfand, hat er meinen Freund angerufen und ihm gedroht, er spreche mit der Ehefrau. Ich habe die Schuld auf mich genommen, schließlich hatte ich ihn hintergangen, auch wenn er in meiner Intimsphäre nichts zu suchen hat. Für meinen Freund (zu der Zeit lief nichts Sexuelles) habe ich die Katastropphe abgewendet. Doch wir haben weiter heimlich Kontakt ghabt, wobei ich nicht mehr gewährleisten konnte, dass es beim nächsten Auffliegen nicht doch zum Showdown kommt.
Heute denke ich, es war ein Machtkampf der Männer so nach dem Motto "wer hat den längsten Sch...".
Heute denke ich, es ging gar nicht um mich.
Nach dem dramatischen Ende meiner Lebensgemeinschaft (ich habe auch unser schönes Haus verloren) zog mein verheirateter Freund sich ganz zurücl. Er dachte, die Trennung hätte was mt ihm zu tun und er konnte damit nicht umgehen. Ich war so sauer und enttäuscht. Ich stand mit nix auf der Straße und hätte jede Unterstützung bitter brauchen können.
Nach 6 Mon. haben wir uns ausgesprochen und es war wieder gut. Wir kamen uns wieder näher...doch wie früher wurde es nict wirklich. Ich glaube, der Umstand meines Singledaseins hat ihm zu schaffen gemacht. Und er hat gesehen, wie fertig ich taffe Frau mich hab machen lassen von so einem A... . Ich hab mich auch verändert. Vielleicht habe ich so meine Attraktivität für ihn verloren. Ich weiß es nicht.
Als ich merkte, mein Freund geht auf Abstand, ist ehr uninteressiert und wirkt gleichgültig, habe ich reagiert. Ich habe mir gewünscht, ihn mal häufigr und anders zu sehen. oft sahen wir uns 10 Wochen nicht mehr. Ich hätte das auch ner Wand sagen können...null Reaktion.
Da hab ich ihn gefragt, was ist das hier noch für Dich...er hat sich rausgeredet, Fragengestellt, doch keine Antwort. Mittlerweile hatte ich Angst und Bauchschmerzen. Verlustängste...nicht er auch noch. Ich hab ihm das gesagt...und das ich ne Anwort möchte.
Das Gespräch fand dann endlich nach 5 Mon. Fragerei (4x hab ich es anschneiden müssen) statt. Ich sei ihm so wichtig wie seine Familie, hätte nen festen Platz in seinem Herzen usw. Da kam mir die Frage hoch: Was fühlst Du eigentlich noch für mich? Antwort: ich weiß nicht. Bam!!!
1 Woche später hab ich ihn nochmal um ein Gespräch gebeten, um für mich Klarheit zu finden. Er sagte: ich liebe Dich nicht und wir würden nie zusammenleben.
Zusammenleben war 6 Jahre schon kein Thema mehr zwischen uns. Wieso das plötzlich zusammengehöre, hab ich gefragt. Für ihn sei das so, sagte er.
Ich war so schockiert und bin weggelaufen.
3 Tage später habe ich ihm noch ne lange Emai geschrieben. Ich dachte, der muß mich doch falsch verstanden haben?! Ich will doch gar nicht mit ihm leben.
Er antwortete, er wolle sich in seinem nun anstehenden Urlaub Gedanken über seine Gefühle und seine Situation machen und mir dann in einem Brief alles erklären. Das hat er immer gemacht, war leichter als reden für ihn.
Der Brief ist nie gekommen.
Kontaktabbruch...ich hab gelitten wie ein Hund.
Einkurzes SMS zu Silvester, ein fast liebevolles zu meinem Geb.... ich fühlte sein schlechtes Gewissen, aber nicht, dass ich ihm fehle.
Vor einer Wo. war er auf unserer Insel. 9 Mal waren wir da zusammen, da haben wir uns auch kennengelernt. Ich bin nicht gefahren, ich hätte es nicht ertragen zu sehen, dass es vorbei ist.
Nachts (nach gefühlten 100 Bier) schrieb er mir: Vermisse Dich auf unserer Insel, will Dir nicht weh tun und weiß nicht, ob ich gerade das Richtige tue.
In mir kam Hoffnung hoch, ich packte schon im Geist meinen Koffer. Doch ich wußte nicht, ob ich nun willkommen bin,deshalb dachte ich, warte nochmal.
Und es kam nicht mehr, ich habe im ganzen 27 Stunden gewartet.
Dann bin ich ausgflippt (leider nur per SMS, ne andere Chance hatte ich ja nicht). Ich habe ihm gesagt, was fürn A... er ist.
Er wußte doch ganz genau, was mir die Tage mit ihm auf unserer Insel bedeuten.
Er war wehmütig und hatte getrunken...und in Erinnerungen geschwelgt. Doch vermisst hat er mcih nicht.
Das tat so weh.
Ich konnte nicht glauben, dass es so endet. Ich dachte,dass kanns doch nicht gewesen sein? War es aber.
Als er mich satt war, ist er gegangen... hat mich weggeworfen wie einen alten Lappen.
Ich hätte es schn lange wissen müssen. Ich war so blöd!
Denn Worte und Taten stimmten ja schon lange nicht mehr überein.
Das ist meine Geschichte, tut mir leid, dass es so lang geworden ist.
Drück Dich Löwenzahn,
Zipfel
Zipfelinchen, ich drücke zurück. Bin übrigends älter als Du, fühle mich aber so alt wie Du.
Ich mußte erst schlucken ob Deiner gruseligen Erlebnisse. Aber ich habe ähnlich destruktives in meinem Leben. Das mit meinem Freund ist da, wie bei Dir auch, nur ein Teil davon. Nicht über Männer Geschichten sondern beruflich und anders wo.
Irgendwie berührt es mich, dass ich mich darüber mit ner Frau austausche. Ich leide sehr. Du auch. Ich heule schon wieder, aber das tut mir gut. Ich kann nur schreiben, wir gucken jetzt zu unseren Leichen im Keller, betrauern die angemessen und dann wird es leichter. Zu irgendwas muss diese dämliche Geschichte ja gut sein. Mir zeigt sie, wie ich mich behandeln lasse. Und dass ich das schon einmal erlebt habe, als Kind. DA mußte ich dann mehrfach schlucken. Ich lese mich seit zwei Wochen durch s Netz wie angestochen, sitze vor dem Laptope mir den Hintern platt und stiere wie festgewachsen auf den Bildschirm. Es gibt Erklärungen zu dem, was ich mit meinem Freund erlebe? JA. Andere erleben sowas auch? Doppel JA. Und diese komischen Phänomene, wie dass ich mich wie ne Marionette fühle und ER zieht die Fäden ! ?? Kennen andere auch. Bin ich geschockt gewesen, wie ich gelesen habe, wie aussichtslos mein Kämpfen um seine seelische Gesundheit war. Weil ICH kenne seelisches Wachsen. Das habe ich selber erlebt, sowas gibt es, es ist möglich.
Ich denke mal, dass Du auch irgendwie vorbelastet bist, sonst wärst Du nie in solche Situationen gekommen. Ich kriege die Zusammenhänge bei mir langsam zusammen, das Lesen hat sich gelohnt. Letzte Mosaikstücke. Und ich denke, sowas gibt es auch bei Dir. Ich kann Dir hilfreiche Bücher zum selber forschen nennen. Wenn wir diesen Mist überlebt haben, schaffen wir auch ein schöneres Leben aufzubauen.
Das ist meine feste Überzeugung.
JA, ich selber fühle noch Bindung zu meinem Freund hin. Er zu mir wohl auch. Er ist viel viel jünger als ich. Und wohl in einer für ihn unbefriedigenden Ehe, weil Ehefrau mit zwei Kleinkindern einfach mit sich selber beschäftigt. Ich habe ihm aber Tips gegeben zur Entlastung für ihn und Familie, ist er sich zu schick, die anzunehmen. So gerne ich ihn hatte und habe, habe ich wohl mit einen arroganten Schnösel zutun gehabt. Er weiß es einfach besser. Nun ja, dafür geht es ihm nun mit der Trennung schrecklich, weil er das noch fortsetzten wollte, so ein zwei Jahre. Oder so. Mein Unwohlsein mit ihm zusammen, das liegt ja nur an meinen eigenen Fehlern, so seine Reaktionen.
Ich weiß nun, ICH bin da BEWUSST reingegangen in diese Situation. Also habe ich das alles mit zugelassen und selber mit dran gebaut. Und entsprechend gucke ich nun, WAS ich da getan habe.
gehen wir freundlich mit uns selber um und sehen wir zu, dass wir da seelisch rauswachsen. Damit sich danach andere Lebenerfahrungen in unserem Leben breit machen können.
Ich wünsche Dir echt alles Gute, vielen Dank, dass Du meine waagen Umschreibungen gelesen hast. Ich freue mich schon auf eine Antwort von Dir :] und danke Dir für die Frauen Solidarität :schmatz:
löwenzahn
Ich mußte erst schlucken ob Deiner gruseligen Erlebnisse. Aber ich habe ähnlich destruktives in meinem Leben. Das mit meinem Freund ist da, wie bei Dir auch, nur ein Teil davon. Nicht über Männer Geschichten sondern beruflich und anders wo.
Irgendwie berührt es mich, dass ich mich darüber mit ner Frau austausche. Ich leide sehr. Du auch. Ich heule schon wieder, aber das tut mir gut. Ich kann nur schreiben, wir gucken jetzt zu unseren Leichen im Keller, betrauern die angemessen und dann wird es leichter. Zu irgendwas muss diese dämliche Geschichte ja gut sein. Mir zeigt sie, wie ich mich behandeln lasse. Und dass ich das schon einmal erlebt habe, als Kind. DA mußte ich dann mehrfach schlucken. Ich lese mich seit zwei Wochen durch s Netz wie angestochen, sitze vor dem Laptope mir den Hintern platt und stiere wie festgewachsen auf den Bildschirm. Es gibt Erklärungen zu dem, was ich mit meinem Freund erlebe? JA. Andere erleben sowas auch? Doppel JA. Und diese komischen Phänomene, wie dass ich mich wie ne Marionette fühle und ER zieht die Fäden ! ?? Kennen andere auch. Bin ich geschockt gewesen, wie ich gelesen habe, wie aussichtslos mein Kämpfen um seine seelische Gesundheit war. Weil ICH kenne seelisches Wachsen. Das habe ich selber erlebt, sowas gibt es, es ist möglich.
Ich denke mal, dass Du auch irgendwie vorbelastet bist, sonst wärst Du nie in solche Situationen gekommen. Ich kriege die Zusammenhänge bei mir langsam zusammen, das Lesen hat sich gelohnt. Letzte Mosaikstücke. Und ich denke, sowas gibt es auch bei Dir. Ich kann Dir hilfreiche Bücher zum selber forschen nennen. Wenn wir diesen Mist überlebt haben, schaffen wir auch ein schöneres Leben aufzubauen.
Das ist meine feste Überzeugung.
JA, ich selber fühle noch Bindung zu meinem Freund hin. Er zu mir wohl auch. Er ist viel viel jünger als ich. Und wohl in einer für ihn unbefriedigenden Ehe, weil Ehefrau mit zwei Kleinkindern einfach mit sich selber beschäftigt. Ich habe ihm aber Tips gegeben zur Entlastung für ihn und Familie, ist er sich zu schick, die anzunehmen. So gerne ich ihn hatte und habe, habe ich wohl mit einen arroganten Schnösel zutun gehabt. Er weiß es einfach besser. Nun ja, dafür geht es ihm nun mit der Trennung schrecklich, weil er das noch fortsetzten wollte, so ein zwei Jahre. Oder so. Mein Unwohlsein mit ihm zusammen, das liegt ja nur an meinen eigenen Fehlern, so seine Reaktionen.
Ich weiß nun, ICH bin da BEWUSST reingegangen in diese Situation. Also habe ich das alles mit zugelassen und selber mit dran gebaut. Und entsprechend gucke ich nun, WAS ich da getan habe.
gehen wir freundlich mit uns selber um und sehen wir zu, dass wir da seelisch rauswachsen. Damit sich danach andere Lebenerfahrungen in unserem Leben breit machen können.
Ich wünsche Dir echt alles Gute, vielen Dank, dass Du meine waagen Umschreibungen gelesen hast. Ich freue mich schon auf eine Antwort von Dir :] und danke Dir für die Frauen Solidarität :schmatz:
löwenzahn
also, ich würde mich eurer Frauensolidarität gerne anschließen. Es tut gut, ähnlich Geschichte zu lesen. zu Merken, ich bin mit meinem Weltuntergangsschmerz nicht allein. Ich bin nicht die einzige Idiotin, die sich auf so was eingelassen hat usw.
Löwenzahn, deine Buchtipps würden mich reizen...lasst du sie mich/uns wissen?
Ja, ich war ganz einfach das Lückenfüllprogramm - auch mit Kleinkind und einer Ehefrau, die in der Mutterrolle völlig aufging.
Jetzt bin ich gegangen - nach 4 Jahren und vielen Verletzungen will ich nicht mehr.
Weh tuts trotzdem sehr...
Löwenzahn, deine Buchtipps würden mich reizen...lasst du sie mich/uns wissen?
Ja, ich war ganz einfach das Lückenfüllprogramm - auch mit Kleinkind und einer Ehefrau, die in der Mutterrolle völlig aufging.
Jetzt bin ich gegangen - nach 4 Jahren und vielen Verletzungen will ich nicht mehr.
Weh tuts trotzdem sehr...
bearbeitet #7
Hi löwenzahn, hi sarah,
schön, Euch "getroffen" zu haben.
Löwenzahn: Du hast mit allem Recht. Natürlich gibts bei mir ne Vorgeschichte, nicht umsonst lande ich bei solchen Männern.
Wobei der Verheiratete noch der Normalste war.
Ich hab Verlustängste, wenn ich merke, jemand geht auf Distanz und wird gleichgültig. Nicht, dass ich kontrolliere oder eifersüchtig bin. Auch gegen die Freiräume laufe ich nicht Sturm. Ich suche das Gespräch, werde geblockt, Schweigen, dann weiß ich einfach, irgendwas stimmt doch nicht.
All das, was Du beschreibst, kenne ich auch.
sarah: Klar gehörst Du zu uns. Und auch wenn die Kerle verheiratet sind, verlieben ist immer gleich. Ich glaube auch nicht, dass bei den meisten Gefühle keine Rolle spielen. Schließlich fehlt ihnen ja auch oft emotional was.
Doch letztlich sind wir die Doofen. Egal, ob aus Feigheit, Bequemlichkeit oder doch Liebe zur Ehefrau.
Doch wir haben unser Scheffelchen dazu beigetragen. Und ich weiß heute, ich hätte schon viel, viel ehr aussteigen müssen. Darin bin ich so grottenschlecht.
Liebe Grüsse an die Frauensoli,
Zipfel
edit:
Ach sarah,
Literatur-Tips habe ich auch.
Welche brauchst Du denn? Trennung oder die Geliebte? Oder andere "Selbstfindungsbücher"?
Ich habe mich sehr mit mir, meinen Mustern und meinem Leben auseinander gesetzt.
Das war mal dran.
Sag, was Dich interessiert, gerne gebe ich Dir Titel.
Gruß,
Zipfel
schön, Euch "getroffen" zu haben.
Löwenzahn: Du hast mit allem Recht. Natürlich gibts bei mir ne Vorgeschichte, nicht umsonst lande ich bei solchen Männern.
Wobei der Verheiratete noch der Normalste war.
Ich hab Verlustängste, wenn ich merke, jemand geht auf Distanz und wird gleichgültig. Nicht, dass ich kontrolliere oder eifersüchtig bin. Auch gegen die Freiräume laufe ich nicht Sturm. Ich suche das Gespräch, werde geblockt, Schweigen, dann weiß ich einfach, irgendwas stimmt doch nicht.
All das, was Du beschreibst, kenne ich auch.
sarah: Klar gehörst Du zu uns. Und auch wenn die Kerle verheiratet sind, verlieben ist immer gleich. Ich glaube auch nicht, dass bei den meisten Gefühle keine Rolle spielen. Schließlich fehlt ihnen ja auch oft emotional was.
Doch letztlich sind wir die Doofen. Egal, ob aus Feigheit, Bequemlichkeit oder doch Liebe zur Ehefrau.
Doch wir haben unser Scheffelchen dazu beigetragen. Und ich weiß heute, ich hätte schon viel, viel ehr aussteigen müssen. Darin bin ich so grottenschlecht.
Liebe Grüsse an die Frauensoli,
Zipfel
edit:
Ach sarah,
Literatur-Tips habe ich auch.
Welche brauchst Du denn? Trennung oder die Geliebte? Oder andere "Selbstfindungsbücher"?
Ich habe mich sehr mit mir, meinen Mustern und meinem Leben auseinander gesetzt.
Das war mal dran.
Sag, was Dich interessiert, gerne gebe ich Dir Titel.
Gruß,
Zipfel
Hallo,
Buchtipps könnt ihr auch hier lesen http://www.liebeskummer.ch/tipps-stuetzen-denkanstoesse/buchtipps_t15687.html
Ansonsten bitte beim Thema der Themenstarterin bleiben.
Danke,
pitsch
Buchtipps könnt ihr auch hier lesen http://www.liebeskummer.ch/tipps-stuetzen-denkanstoesse/buchtipps_t15687.html
Ansonsten bitte beim Thema der Themenstarterin bleiben.
Danke,
pitsch
bearbeitet #9
Liebe Zipfel,
steinige Dich nicht. Ich kenne solche langen quälenden Geschichten auch, eben nur nicht nur in Beziehungen, sondern auch anderswo. Es gingtete eben nicht früher. Jetzt gehn wir weiter und gucken, dass wir es zu einem gutem Abschluß bringen.
huhu Sarah9,
schön, dass Du bei uns mitmachst. :) , tut mir gut und den anderen von uns bestimmt auch.
zu den Info Quellen. zuerst zu der Geliebten Rolle. Da kann ich, glaube ich, gar keine bestimmte Quelle nennen. Thomas Schäfer vielleicht, Familienaufstellungen? Thomas Schäfer erklärt Familienstrukturen eigendlich ganz klar und nüchtern, sehr Hellinger-Jargon-frei, eher weltverbunden. Oder dazumal Familienaufstellungen und Geliebte googlen.
Es ist wohl so, dass das Kind verschiedene Bewegungen macht. Zuerst wird es geboren, da ist es bei der Mutter, dann geht es innerlich zum Vater, dann bleibt das männliche Kind auf der Seite des Vaters. Das weibliche Kind geht da dann wieder weg und zur Mutter zurück. Es gibt nun Unterbrechungen dieser inneren Bewegungen, die in den ersten 6 Jahren stattfinden. Z.B. wenn die Mutter ein eigenes großes Problem hat, dann bleiben die Kinder unbewußt näher beim Vater stehen. Wird so ein Vater Mädchen groß, wird es Geliebte. Jedenfalls ganz oft.
Wie kommt man sich als Erwachsener drauf? Indem man guckt, ob man seine Mutter liebt, sich mit ihr verbunden fühlt. Für erwachsene Männer gibt es auch so eine Dynamik, die ich jetzt aber nicht zusammenbekomme.
das ist das eine.
Dann zu den ersten Lebensjahren, da würde ich Arno Gruen lesen, mehrere Bücher. Eigendlich schreibt er die ganze Zeit mehr oder weniger das gleiche, wie zu wenig Zuwendung sich auf einen Menschen auswirkt. Ein früher Abschied, Der Wahnsinn der Normalität, Verratene Liebe Falsche Götter ....
Schlechte Beziehungen kann ja jeder haben. Anscheinend baut man sich immer wieder ähnlich schmerzhafte Situationen, das ist ein Selbstheilungsversuch, den alle haben, um die genauer anzusehen und abzuarbeiten. Arno Gruen erklärt, was ich wahrnehme, dass wir unter Bedingungen groß werden, die uns allen nicht gerecht werden. Kinder, frisch geboren und für die nächsten Monate, brauchen Körper Kontakt und ganz viel Nähe. Das haben wir alle nicht bekommen, so kultivieren wir alle mehr oder weniger den von früh an erlebten Mangel. Manche lassen ihren Frust über ihr unerfülltes Leben an anderen aus, andere leiden an sich selber. Der Ausweg ist wohl immer, sich selber angucken und irgendwie gesund machen seelisch.
Und wie kriegt man sich heiler, indem man sich wie hier austauscht und gegenseitig seine Geschichte erzählt und sich dann tröstet gegenseitig, was wir Genovevas :) hier gerade tun.
so, erstmal leer geschrieben.
löwenzahn grüßt zu Euch rüber
edit
oh gottohgott, bin ich noch im Rahmen der Foren Regeln, nachdem ich sie nun schon mehrmals gebrochen habe? Soll ich mit meinem direkt hier drüber stehenden Text wo anders hin? Oder Buchtips in BUCHTIPS posten?
Zur Trauer des Herzschmerzes habe ich kein einziges Buch genannt.
löwenzahn
steinige Dich nicht. Ich kenne solche langen quälenden Geschichten auch, eben nur nicht nur in Beziehungen, sondern auch anderswo. Es gingtete eben nicht früher. Jetzt gehn wir weiter und gucken, dass wir es zu einem gutem Abschluß bringen.
huhu Sarah9,
schön, dass Du bei uns mitmachst. :) , tut mir gut und den anderen von uns bestimmt auch.
zu den Info Quellen. zuerst zu der Geliebten Rolle. Da kann ich, glaube ich, gar keine bestimmte Quelle nennen. Thomas Schäfer vielleicht, Familienaufstellungen? Thomas Schäfer erklärt Familienstrukturen eigendlich ganz klar und nüchtern, sehr Hellinger-Jargon-frei, eher weltverbunden. Oder dazumal Familienaufstellungen und Geliebte googlen.
Es ist wohl so, dass das Kind verschiedene Bewegungen macht. Zuerst wird es geboren, da ist es bei der Mutter, dann geht es innerlich zum Vater, dann bleibt das männliche Kind auf der Seite des Vaters. Das weibliche Kind geht da dann wieder weg und zur Mutter zurück. Es gibt nun Unterbrechungen dieser inneren Bewegungen, die in den ersten 6 Jahren stattfinden. Z.B. wenn die Mutter ein eigenes großes Problem hat, dann bleiben die Kinder unbewußt näher beim Vater stehen. Wird so ein Vater Mädchen groß, wird es Geliebte. Jedenfalls ganz oft.
Wie kommt man sich als Erwachsener drauf? Indem man guckt, ob man seine Mutter liebt, sich mit ihr verbunden fühlt. Für erwachsene Männer gibt es auch so eine Dynamik, die ich jetzt aber nicht zusammenbekomme.
das ist das eine.
Dann zu den ersten Lebensjahren, da würde ich Arno Gruen lesen, mehrere Bücher. Eigendlich schreibt er die ganze Zeit mehr oder weniger das gleiche, wie zu wenig Zuwendung sich auf einen Menschen auswirkt. Ein früher Abschied, Der Wahnsinn der Normalität, Verratene Liebe Falsche Götter ....
Schlechte Beziehungen kann ja jeder haben. Anscheinend baut man sich immer wieder ähnlich schmerzhafte Situationen, das ist ein Selbstheilungsversuch, den alle haben, um die genauer anzusehen und abzuarbeiten. Arno Gruen erklärt, was ich wahrnehme, dass wir unter Bedingungen groß werden, die uns allen nicht gerecht werden. Kinder, frisch geboren und für die nächsten Monate, brauchen Körper Kontakt und ganz viel Nähe. Das haben wir alle nicht bekommen, so kultivieren wir alle mehr oder weniger den von früh an erlebten Mangel. Manche lassen ihren Frust über ihr unerfülltes Leben an anderen aus, andere leiden an sich selber. Der Ausweg ist wohl immer, sich selber angucken und irgendwie gesund machen seelisch.
Und wie kriegt man sich heiler, indem man sich wie hier austauscht und gegenseitig seine Geschichte erzählt und sich dann tröstet gegenseitig, was wir Genovevas :) hier gerade tun.
so, erstmal leer geschrieben.
löwenzahn grüßt zu Euch rüber
edit
oh gottohgott, bin ich noch im Rahmen der Foren Regeln, nachdem ich sie nun schon mehrmals gebrochen habe? Soll ich mit meinem direkt hier drüber stehenden Text wo anders hin? Oder Buchtips in BUCHTIPS posten?
Zur Trauer des Herzschmerzes habe ich kein einziges Buch genannt.
löwenzahn
Ich bin auch schon 2x bei pitch aufgefallen...
Löwenzahn, wie gehts Dir gerade mit Deinem Liebeskummer. In welchem Stadium der Trauer bist Du nun.
Und was ist bei Deinem Muster?
Du schreibst, Du hast ehr mehr Probleme im Beruflichen, hab ich das richtig verstanden? Was sind da Deine Probleme?
Lieben Gruß,
Soli-Zipfel
Löwenzahn, wie gehts Dir gerade mit Deinem Liebeskummer. In welchem Stadium der Trauer bist Du nun.
Und was ist bei Deinem Muster?
Du schreibst, Du hast ehr mehr Probleme im Beruflichen, hab ich das richtig verstanden? Was sind da Deine Probleme?
Lieben Gruß,
Soli-Zipfel
Soli - Zipfel, ich lach mich wech, süß
na, da sind wir schon zwei :D , äh, pitsch, ich gebe mir jetzt Mühe :)
Ich kann das garnicht beschreiben. Ich fühle mich verraten von ihm und möchte nie wieder was mit ihm zutun haben. Gleichzeitig drückt mich der Verlust fast in die Kniee. Ich lese mich weiter schlau zur Störung Borderline. Das ist ein heftiges Thema. Und sehr bedrückend anzusehen. Ich bin ziemlich erschrocken darüber, was ich da rausfinde. Und wieviele solcher Menschen ich schon in meinem Leben hatte, und drin gelassen habe ;( Mir war nicht klar, was da abgeht. Jetzt bin ich da schlauer.
Diese Freundschaft war richtig doll intensiv, und in Teilen extrem komisch. Zum Beispiel hat er die positiven Gefühle zu mir hin verstärkt, wenn ich gehen wollte. Er hat wohl auch unter der Trennung zu mir gelitten und leidet da jetzt dran, dass ich gehe. Ich weiß von Kopf her, es ist besser mit der Trennung. Mein Herz ist da anderer Meinung und mir extrem böse jetzt, ich hätte ihn eigendlich gerne zurück. Passt auch zum Thread Inhalt total kaputt nach einer Beziehung
Wenn ich ehrlich bin, kann ich kaum glauben, was ich da erlebt habe. Ich bin erschüttert und entsetzt. Das sind meine Gefühle. Ich habe mich noch nie wem so nahe gefühlt, und das ganz ohne Sex. SO verbunden, SO verstanden. Ja und nun ist das alles weg.
Da ich langsam begreife, WAS ich da wiederhole, bin ich auch etwas ruhiger beruhigt, weil es mir viele Fragen beantwortet und hoffendlich dabei hilft, nun schöner zu leben.
gräßlich komischer Zustand :schief:
vielen Dank, dass Du nachfragst, zipfel
na, da sind wir schon zwei :D , äh, pitsch, ich gebe mir jetzt Mühe :)
Ich kann das garnicht beschreiben. Ich fühle mich verraten von ihm und möchte nie wieder was mit ihm zutun haben. Gleichzeitig drückt mich der Verlust fast in die Kniee. Ich lese mich weiter schlau zur Störung Borderline. Das ist ein heftiges Thema. Und sehr bedrückend anzusehen. Ich bin ziemlich erschrocken darüber, was ich da rausfinde. Und wieviele solcher Menschen ich schon in meinem Leben hatte, und drin gelassen habe ;( Mir war nicht klar, was da abgeht. Jetzt bin ich da schlauer.
Diese Freundschaft war richtig doll intensiv, und in Teilen extrem komisch. Zum Beispiel hat er die positiven Gefühle zu mir hin verstärkt, wenn ich gehen wollte. Er hat wohl auch unter der Trennung zu mir gelitten und leidet da jetzt dran, dass ich gehe. Ich weiß von Kopf her, es ist besser mit der Trennung. Mein Herz ist da anderer Meinung und mir extrem böse jetzt, ich hätte ihn eigendlich gerne zurück. Passt auch zum Thread Inhalt total kaputt nach einer Beziehung
Wenn ich ehrlich bin, kann ich kaum glauben, was ich da erlebt habe. Ich bin erschüttert und entsetzt. Das sind meine Gefühle. Ich habe mich noch nie wem so nahe gefühlt, und das ganz ohne Sex. SO verbunden, SO verstanden. Ja und nun ist das alles weg.
Da ich langsam begreife, WAS ich da wiederhole, bin ich auch etwas ruhiger beruhigt, weil es mir viele Fragen beantwortet und hoffendlich dabei hilft, nun schöner zu leben.
gräßlich komischer Zustand :schief:
vielen Dank, dass Du nachfragst, zipfel
ich lerne mehr aus den Geschichten anderer Leute als wenn mir jemand direkt einen Rat verpasst. Bei anderen kann ich es leichter nehmen - also insofern find ich den Austausch gut.
Danke für die Buchtipps.
Familienaufstellungen sind gut und spannend, aber sie enthalten auch nicht die gesamte Liebesweissheit - va in der Herzschmerzphase kann sie einem so richtig gestohlen bleiben. aber: Ich weiss, dass ich an meinem Schattenmann so ein Stück meinen Vater abgearbeitet habe.
Aber auch nach Verena Kast ein Stück weit meinen Schatten integriert.
ABer lassen wirs theoretisieren...
Im Moment hab ich wieder etwas Zeit zum Luftholen. Bewegung tut tatsächlich gut gegen Weltuntergangsschmerz.
Euch alles Liebe mit ganz dicken Soli-Grüßen!
Danke für die Buchtipps.
Familienaufstellungen sind gut und spannend, aber sie enthalten auch nicht die gesamte Liebesweissheit - va in der Herzschmerzphase kann sie einem so richtig gestohlen bleiben. aber: Ich weiss, dass ich an meinem Schattenmann so ein Stück meinen Vater abgearbeitet habe.
Aber auch nach Verena Kast ein Stück weit meinen Schatten integriert.
ABer lassen wirs theoretisieren...
Im Moment hab ich wieder etwas Zeit zum Luftholen. Bewegung tut tatsächlich gut gegen Weltuntergangsschmerz.
Euch alles Liebe mit ganz dicken Soli-Grüßen!
ne, bei Herzschmerz helfen Famílienaufstellungen garnicht. Garnichts hilft bei Herzschmerz, nur heulen, drüber rumjammern und von anderen verstanden werden. MIR bekommt das jedenfalls gut. Ich kann es eh nicht ändern, dem Schmerz muß ich mich nun stellen.
es ist ein schönes beruhigendes Gefühl, dass andere zu mir rüber blicken. Vielen Dank dafür :schmatz:
Ich zünde nun Solidaritäts Kerzen für uns Mädels an
schöne Grüße
löwenzahn
es ist ein schönes beruhigendes Gefühl, dass andere zu mir rüber blicken. Vielen Dank dafür :schmatz:
Ich zünde nun Solidaritäts Kerzen für uns Mädels an
schöne Grüße
löwenzahn
Hi löwenzahn,
nur damit ich es einschätzen kann: ihr hattet ne Beziehung, er ist verheiratet, irgendwas stimmt nicht mit ihm (Du hast den Verdacht borderline), doch ihr hattet keine sexuelle Beziehung?
Richtig verstanden?
Ich habe auch mal in ne Beziehung gelebt, die ... ohne Worte... war.Er war wegen Depressionen und Selbsttötungsabsichten in Behandlung, doch da ich selbst immer wieder depressive Züge an mir kenne, dachte ich auch, das kann doch nicht alles sein?!
Denn Depressive gehen z. B. nicht (verbal) auf andere los!
Ich habe wie Du im Internet wie wild gewühlt. Manisch, borderliner, was auch immer.
Doch irgendwann war gut. Er hat mich so verletzt und mich mit seinem Terror aus dem Haus gemobbt, so dass mir seine "Krankheit" egal wurde.
Ich habe lange drum gelitten...
Das hat mich körperlich und vor allem seelisch fertig gemacht.
Ich verstehe, dass Du Infos suchst. Was ist das? Was passiert da?
Ich hoffe, irgendwann kannst Du Dich wieder auf Dich besinnen. Letztlich ist egal, was es ist, er ruiniert Dich und Dein Leben damit. Keine Liebe der Welt, und sei sie auch noch so groß, wird ihn heilen. Hast Du mal die Angehörigenforen gelesen? Hölle, oder?
Und das hast Du nicht verdient!!!
Wieso passiert uns sowas? Und wieso ergreifen wir nicht sofort die Flucht, wenn wir merken, da liegt aber was ganz im Argen.
Das sagt was über uns und unsere Baustellen...auch wenn das sehr unangenehm ist. Und man das am liebsten nicht sehen will.
Ws meinst Du, Löwenzahn?
Lieben Gruß,
Zipfel
nur damit ich es einschätzen kann: ihr hattet ne Beziehung, er ist verheiratet, irgendwas stimmt nicht mit ihm (Du hast den Verdacht borderline), doch ihr hattet keine sexuelle Beziehung?
Richtig verstanden?
Ich habe auch mal in ne Beziehung gelebt, die ... ohne Worte... war.Er war wegen Depressionen und Selbsttötungsabsichten in Behandlung, doch da ich selbst immer wieder depressive Züge an mir kenne, dachte ich auch, das kann doch nicht alles sein?!
Denn Depressive gehen z. B. nicht (verbal) auf andere los!
Ich habe wie Du im Internet wie wild gewühlt. Manisch, borderliner, was auch immer.
Doch irgendwann war gut. Er hat mich so verletzt und mich mit seinem Terror aus dem Haus gemobbt, so dass mir seine "Krankheit" egal wurde.
Ich habe lange drum gelitten...
Das hat mich körperlich und vor allem seelisch fertig gemacht.
Ich verstehe, dass Du Infos suchst. Was ist das? Was passiert da?
Ich hoffe, irgendwann kannst Du Dich wieder auf Dich besinnen. Letztlich ist egal, was es ist, er ruiniert Dich und Dein Leben damit. Keine Liebe der Welt, und sei sie auch noch so groß, wird ihn heilen. Hast Du mal die Angehörigenforen gelesen? Hölle, oder?
Und das hast Du nicht verdient!!!
Wieso passiert uns sowas? Und wieso ergreifen wir nicht sofort die Flucht, wenn wir merken, da liegt aber was ganz im Argen.
Das sagt was über uns und unsere Baustellen...auch wenn das sehr unangenehm ist. Und man das am liebsten nicht sehen will.
Ws meinst Du, Löwenzahn?
Lieben Gruß,
Zipfel
bearbeitet #15
Zipfeline :) ,
ich habe schon schlimme Zeiten erlebt, da schaffe ich diese auch:cool:. Ich kann schlecht einschätzen, wie meine Worte rüberkommen und mein Zustand von außen erlebt wird. Ich gönne mir die Selbstführsorge, dass ich JETZT leide. Ich bin schon drin in den Angehörigen Foren. Ich hole mir so viele Gespräche wie möglich. Das Grund Wissen habe ich erstmal zusammen. So ungefähr jedenfalls.
Die Freundschaft zu meinem Freund ging über gemeinsame Interessen los. Und war ganz harmlos geplant, nix Geheimnis oder so. Ja, und dann überrollten uns beide die Gefühle. Ihn wie mich. Und ich nahm das ernst, ich glaube, er auf ne gewisse Art auch. Was mich so erschütternt, ist, dass ich mich ihm so nahe fühlte. Und das töte ich regelrecht in mir ab, weil ich dann wieder den Kontakt zu ihm suchen würde. Das habe ich alles durch. Ich habe es gemacht, also mich getrennt und dann wieder zurück in die Freundschaft und wieder getrennt und wieder zurück. Das ist jetzt zu schlimm und ich bleibe nun weg.
Was immer mit ihm ist, ich habe da dunkle Stellen von ihm gesehen, um die er mir immer leid tun wird, nicht im Sinne von kleinmachend unfähig, sondern ich bin erschüttert über die Größe seines Leidens. Und dass er trotzdem ein funktionierendes Leben hinbekommt. NUR, ICH kann da nichts für. Und er lehnt es ab, sich zu kümmern um sich selber. Ich kenne hilfreiche Adressen von höchstkompetenen Helfern, Selbsthilfetechniken die was taugen und und und. Er lebt, macht seinen Beruf und kümmert sich um die Ehefrau und Kinder und dödelt ansonsten seine Zeit ab. Das paßt nicht zu den Hilfe Rufen, die er mir signalisiert hat. Er hat einfach zu viel Schiss, weiter zu gehen. Tragen kann ich ihn ja auch nicht. Ich kann aber verstehen, dass es ein größerer Angang würde, wenn er beginnt. Nun ja, Geld hätte er genug. Seine Ehefrau muß doch auch daran interessiert sein, dass er seelisch gesund bleibt, schließlich braucht sie einen Verdiener. Ich denke aber auch, dass sie ihn mag. Und anscheinend nicht blickt, wie es ihm geht. Und er schweigt dazu. es ist so, dass ich ihn nicht in ein anderes Leben tragen kann. Ja, frag mich mal, wie das geht, ich fühle, wenn er an mich denkt. Und ich habe jetzt richtig mit ihm Schluß gemacht und er ist immer noch IN der Bindung zu mir. Zum Glück für mich nicht mehr sooo stark. Das war die letzten zwei Wochen unheimlich, weil er mich wie festhalten wollte. Zwischendrine ging es ihm richtig gräßlich schrecklich, dass ich mir wieder Sorgen machte. Aber das ist ihm alles egal, er tut nix.
Mit manch einem Borderliner entsteht nur scheinbar eine Beziehung. Ich vermute diese Störung ja nur bei ihm. Und alle Menschen sind unterschiedlich. Ich schreibe hier nur von meinen Erlebnissen. Allerdings mit ziemlicher Wut, das gebe ich zu. Ich wurde da von ihm gespiegelt, also er hat sich zu einem Duplikat von mir gemacht. Er hat mir selbst gesagt, dass er kein ICH hat, keine Seele. Ich hab es nur nicht kapiert. Ich fühlte mich gesehen wie nie, verstanden wie nie. Und nun frage ich mich, wieviel davon hat Boden. Nix wahrscheinlich. Man merkt vielleicht, ich bin da noch wütend. Was ich gefühlt habe war so ne Kombination von Liebe und Bedrücktheit, eine Liebe, die nicht satt macht. Irgendwie habe ich gegeben und gegeben und nix zurück bekommen. Nur in meiner Phantasie quasi. Ich dachte ja, wir verstehen uns blind und da habe ich ihm viel erzählt, auch in Gedanken, ich fühlte ja den ganzen Tag über diese Verbindung. Obwohl wir fast nur geschrieben haben, habe ich die Bindung gefühlt.
Warum macht man sowas mit????? Andere wären gleich gegangen :schief: . Weil ich so groß geworden bin mit dieser komischen Aufmerksamkeit von einem Mann in meiner kindlichen Nähe. Ich hab buchstäblich nicht verstanden, dass ich da was altes wiederhole. Das fühlte sich so echt an, authentisch. Kunststück, ich bin ja auch authentisch. Es ist aber nicht normal (was ist schon normal???), dass ich sowas mitgemacht habe. Ich fange nun an, mich mit anderen Angehörigen auszutauschen. Und überall sind es solche schmerzhaften Geschichten voller schlimmster Liebeskummer Gefühle. Und lauter Blindfische wie ich, die Angehörigen jetzt. Da hilft nur, hingucken, hinfühlen und sich drüber austauschen.
was ich ja auch tue. Meiner Erfahrung nach geht jeder Kummer irgendwann mal weg. Wenn der hier an mir klebt wie altes Kaugummi, hole ich mir zusätzliche Hilfe zum wegkriegen der Gefühle. jetzt mache ich das erstmal alleine, also wie hier auch an anderer Stelle. Ich habe wirklich das Gefühl, da passiert etwas, was höllisch weh tut, mir aber weiterhilft.
löwenzahn
ich habe schon schlimme Zeiten erlebt, da schaffe ich diese auch:cool:. Ich kann schlecht einschätzen, wie meine Worte rüberkommen und mein Zustand von außen erlebt wird. Ich gönne mir die Selbstführsorge, dass ich JETZT leide. Ich bin schon drin in den Angehörigen Foren. Ich hole mir so viele Gespräche wie möglich. Das Grund Wissen habe ich erstmal zusammen. So ungefähr jedenfalls.
Die Freundschaft zu meinem Freund ging über gemeinsame Interessen los. Und war ganz harmlos geplant, nix Geheimnis oder so. Ja, und dann überrollten uns beide die Gefühle. Ihn wie mich. Und ich nahm das ernst, ich glaube, er auf ne gewisse Art auch. Was mich so erschütternt, ist, dass ich mich ihm so nahe fühlte. Und das töte ich regelrecht in mir ab, weil ich dann wieder den Kontakt zu ihm suchen würde. Das habe ich alles durch. Ich habe es gemacht, also mich getrennt und dann wieder zurück in die Freundschaft und wieder getrennt und wieder zurück. Das ist jetzt zu schlimm und ich bleibe nun weg.
Was immer mit ihm ist, ich habe da dunkle Stellen von ihm gesehen, um die er mir immer leid tun wird, nicht im Sinne von kleinmachend unfähig, sondern ich bin erschüttert über die Größe seines Leidens. Und dass er trotzdem ein funktionierendes Leben hinbekommt. NUR, ICH kann da nichts für. Und er lehnt es ab, sich zu kümmern um sich selber. Ich kenne hilfreiche Adressen von höchstkompetenen Helfern, Selbsthilfetechniken die was taugen und und und. Er lebt, macht seinen Beruf und kümmert sich um die Ehefrau und Kinder und dödelt ansonsten seine Zeit ab. Das paßt nicht zu den Hilfe Rufen, die er mir signalisiert hat. Er hat einfach zu viel Schiss, weiter zu gehen. Tragen kann ich ihn ja auch nicht. Ich kann aber verstehen, dass es ein größerer Angang würde, wenn er beginnt. Nun ja, Geld hätte er genug. Seine Ehefrau muß doch auch daran interessiert sein, dass er seelisch gesund bleibt, schließlich braucht sie einen Verdiener. Ich denke aber auch, dass sie ihn mag. Und anscheinend nicht blickt, wie es ihm geht. Und er schweigt dazu. es ist so, dass ich ihn nicht in ein anderes Leben tragen kann. Ja, frag mich mal, wie das geht, ich fühle, wenn er an mich denkt. Und ich habe jetzt richtig mit ihm Schluß gemacht und er ist immer noch IN der Bindung zu mir. Zum Glück für mich nicht mehr sooo stark. Das war die letzten zwei Wochen unheimlich, weil er mich wie festhalten wollte. Zwischendrine ging es ihm richtig gräßlich schrecklich, dass ich mir wieder Sorgen machte. Aber das ist ihm alles egal, er tut nix.
Mit manch einem Borderliner entsteht nur scheinbar eine Beziehung. Ich vermute diese Störung ja nur bei ihm. Und alle Menschen sind unterschiedlich. Ich schreibe hier nur von meinen Erlebnissen. Allerdings mit ziemlicher Wut, das gebe ich zu. Ich wurde da von ihm gespiegelt, also er hat sich zu einem Duplikat von mir gemacht. Er hat mir selbst gesagt, dass er kein ICH hat, keine Seele. Ich hab es nur nicht kapiert. Ich fühlte mich gesehen wie nie, verstanden wie nie. Und nun frage ich mich, wieviel davon hat Boden. Nix wahrscheinlich. Man merkt vielleicht, ich bin da noch wütend. Was ich gefühlt habe war so ne Kombination von Liebe und Bedrücktheit, eine Liebe, die nicht satt macht. Irgendwie habe ich gegeben und gegeben und nix zurück bekommen. Nur in meiner Phantasie quasi. Ich dachte ja, wir verstehen uns blind und da habe ich ihm viel erzählt, auch in Gedanken, ich fühlte ja den ganzen Tag über diese Verbindung. Obwohl wir fast nur geschrieben haben, habe ich die Bindung gefühlt.
Warum macht man sowas mit????? Andere wären gleich gegangen :schief: . Weil ich so groß geworden bin mit dieser komischen Aufmerksamkeit von einem Mann in meiner kindlichen Nähe. Ich hab buchstäblich nicht verstanden, dass ich da was altes wiederhole. Das fühlte sich so echt an, authentisch. Kunststück, ich bin ja auch authentisch. Es ist aber nicht normal (was ist schon normal???), dass ich sowas mitgemacht habe. Ich fange nun an, mich mit anderen Angehörigen auszutauschen. Und überall sind es solche schmerzhaften Geschichten voller schlimmster Liebeskummer Gefühle. Und lauter Blindfische wie ich, die Angehörigen jetzt. Da hilft nur, hingucken, hinfühlen und sich drüber austauschen.
was ich ja auch tue. Meiner Erfahrung nach geht jeder Kummer irgendwann mal weg. Wenn der hier an mir klebt wie altes Kaugummi, hole ich mir zusätzliche Hilfe zum wegkriegen der Gefühle. jetzt mache ich das erstmal alleine, also wie hier auch an anderer Stelle. Ich habe wirklich das Gefühl, da passiert etwas, was höllisch weh tut, mir aber weiterhilft.
löwenzahn
sei umarmt, Löwenzahnin, du tapfere Frau. Alles Gute!
von mir fühl dich auch mal geknuddelt....;-)
sowas ist echt schlimm, man muß dann nur aufpassen, dass man nicht zu einem ewigen Pessimisten wird, der nur noch das schlechte sieht, weißt du was ich meine?
Nicht umsonst sind Frauen das "Starke" Geschlecht.
sowas ist echt schlimm, man muß dann nur aufpassen, dass man nicht zu einem ewigen Pessimisten wird, der nur noch das schlechte sieht, weißt du was ich meine?
Nicht umsonst sind Frauen das "Starke" Geschlecht.
Vielen Dank Ihr Beiden, und allen anderen stillen Lesern hier.
die Drücker nehme ich gerne :) , auch dafür Danke. Und, ich rechne damit, das zu überwinden, zu verarbeiten und dann schön weiter zu leben. Ich hoffe doch, ich habe niemanden erschreckt. Und ich bin schon stark, Frauen sind stark, Männer aber auch, wie man z.B. bei Anton sieht. Mein nun Ex Freund ist auch stark.
ich wünsche einen schönen Abend
löwenzahn
die Drücker nehme ich gerne :) , auch dafür Danke. Und, ich rechne damit, das zu überwinden, zu verarbeiten und dann schön weiter zu leben. Ich hoffe doch, ich habe niemanden erschreckt. Und ich bin schon stark, Frauen sind stark, Männer aber auch, wie man z.B. bei Anton sieht. Mein nun Ex Freund ist auch stark.
ich wünsche einen schönen Abend
löwenzahn
bearbeitet #19
Der Schmerz kommt immer noch in Wellen über mich. Aber ich gehe immer mehr innerlich auf nen gesunden Abstand. Und kriege die Wut über das alles. Über seine Inaktivität. Ich hatte die ganze Zeit immer so Geistesblitze, dachte aber, DAS kann aber nicht sein, niemals nich unmöglich (stimmt doch, wie sich jetzt rausstellt) über eine eventuell vorliegende Ähnlichkeit von meinem Ex Freund zu einem Mann, mit dem ich beruflich zutun hatte.
Ich merke, dass ich eine Wut in mir drin habe, von dieser Geschichte, aber auch von der Ursprungsgeschichte zu ganz frühen Zeiten. Den Mann aus der ersten Begegnung, den habe ich mein ganzes Leben gehaßt, aus ganzem Herzen. DAS nützt mir aber auch nix, weil Hass bindet. Mir vorzustellen, dass schon der erste mir als kleinem Kind mit so einer Berechnung begegnete und mich dann fallen lies, was mich zutiefst erschreckt hat, ihn allerdings nicht berührte, ich weiß garnicht, wie ich das schildern sollte. Zumal meine gesamte Familie hinter diesem Mann steht, diese :evil: :tongue: :schief: :evil: . Aber Hass bindet ja, leider.
Ich komme mir einerseits ziemlich dämlich vor, so ne Geschichte zu schildern. Andererseits graut es mir vor dem Schmerz, mich da ganz reinzufühlen. Bis jetzt probiere ich es alleine und mit erzählen hier und wo anders. Wenn es mir weiter so aus den Händen rutscht, mein Gefühl des Verratenseins und Ausgeliefert sein s da, hole ich mir Unterstützung bei wem zum Gefühle transformieren. Zum Glück für mich kenne ich da wen gutes. DAS ist sozusagen mein Notnagel. Wenn garnichts anders mehr weiterhilft. Bisher lese ich mich weiter durch entsprechende Inhalte und Berichte anderer Betroffenen. Und beschreibe selber meine Gedanken und Gefühle. Ich habe auch hier in einigen Geschichten Ähnlichkeiten des Soges meiner Geschichte gefunden und mögliche Hintergründe dazu.
ist ja erstaunlich, wie sich solche Geschichten ähneln.
Eher würde ich mir ne Hand abhacken, als sowas schmerzhaftes fortzusetzen.
ach ja, mein Freund, Ex Freund vielmehr, wenn Du hier mitliest, muß das in Teilen entsetzlich für Dich sein, aber Du selber schuld. Du hättest mit mir reden können, ich habe Dir mehrere Gelegenheiten dazu gegeben. Du hättest nur einmal zugreifen brauchen, wo ich Dir ne Hand gereicht habe. Warum Du Dir selber so das Leben verbockst, ist mir ein Rätsel und wird mir immer ein Rätsel bleiben. Du bist so klug wie ich, auch emotional, Du hättest die Wahl. Du bist wirklich selber schuld, DU verbockst es.
Erstaunlich erstaunlich, mir hilft das Schreiben hier. Seit drei Monaten gucke ich mir die Unschuld von Kindern an. Wie die unschuldig auf wen zugehen, wie sie unschuldig lieben, sich voller Unschuld bewegen, sich voller Unschuld des Lebens erfreuen, sich unschuldig zu nem freundlichem Wort, ner freundlichen Geste zuwenden. Könnte ich brüllen vor Schmerz. Man gut, dass ich Klopfakupressur habe.
Rache erübrigt sich nach meiner Erfahrung. Sowas kriegt man meiner Erfahrung auch alles wieder zurück. Ich schreibe hier lediglich zur Reduzierung meines angestauten Gefühls von Schmerz über den Verlust und meiner Wut und so.
an die Macher dieses Forum hier ein ehrliches Dankeschön, es nimmt mir sehr sehr viel Erzähldruck, dass ich hier so anonym schreiben kann und dabei volle Kanne meine Gefühle schildere. Es hilft mir sehr :)
schöne Grüße und vielen Dank für s Lesen
Löwenzahn
Ich merke, dass ich eine Wut in mir drin habe, von dieser Geschichte, aber auch von der Ursprungsgeschichte zu ganz frühen Zeiten. Den Mann aus der ersten Begegnung, den habe ich mein ganzes Leben gehaßt, aus ganzem Herzen. DAS nützt mir aber auch nix, weil Hass bindet. Mir vorzustellen, dass schon der erste mir als kleinem Kind mit so einer Berechnung begegnete und mich dann fallen lies, was mich zutiefst erschreckt hat, ihn allerdings nicht berührte, ich weiß garnicht, wie ich das schildern sollte. Zumal meine gesamte Familie hinter diesem Mann steht, diese :evil: :tongue: :schief: :evil: . Aber Hass bindet ja, leider.
Ich komme mir einerseits ziemlich dämlich vor, so ne Geschichte zu schildern. Andererseits graut es mir vor dem Schmerz, mich da ganz reinzufühlen. Bis jetzt probiere ich es alleine und mit erzählen hier und wo anders. Wenn es mir weiter so aus den Händen rutscht, mein Gefühl des Verratenseins und Ausgeliefert sein s da, hole ich mir Unterstützung bei wem zum Gefühle transformieren. Zum Glück für mich kenne ich da wen gutes. DAS ist sozusagen mein Notnagel. Wenn garnichts anders mehr weiterhilft. Bisher lese ich mich weiter durch entsprechende Inhalte und Berichte anderer Betroffenen. Und beschreibe selber meine Gedanken und Gefühle. Ich habe auch hier in einigen Geschichten Ähnlichkeiten des Soges meiner Geschichte gefunden und mögliche Hintergründe dazu.
ist ja erstaunlich, wie sich solche Geschichten ähneln.
Eher würde ich mir ne Hand abhacken, als sowas schmerzhaftes fortzusetzen.
ach ja, mein Freund, Ex Freund vielmehr, wenn Du hier mitliest, muß das in Teilen entsetzlich für Dich sein, aber Du selber schuld. Du hättest mit mir reden können, ich habe Dir mehrere Gelegenheiten dazu gegeben. Du hättest nur einmal zugreifen brauchen, wo ich Dir ne Hand gereicht habe. Warum Du Dir selber so das Leben verbockst, ist mir ein Rätsel und wird mir immer ein Rätsel bleiben. Du bist so klug wie ich, auch emotional, Du hättest die Wahl. Du bist wirklich selber schuld, DU verbockst es.
Erstaunlich erstaunlich, mir hilft das Schreiben hier. Seit drei Monaten gucke ich mir die Unschuld von Kindern an. Wie die unschuldig auf wen zugehen, wie sie unschuldig lieben, sich voller Unschuld bewegen, sich voller Unschuld des Lebens erfreuen, sich unschuldig zu nem freundlichem Wort, ner freundlichen Geste zuwenden. Könnte ich brüllen vor Schmerz. Man gut, dass ich Klopfakupressur habe.
Rache erübrigt sich nach meiner Erfahrung. Sowas kriegt man meiner Erfahrung auch alles wieder zurück. Ich schreibe hier lediglich zur Reduzierung meines angestauten Gefühls von Schmerz über den Verlust und meiner Wut und so.
an die Macher dieses Forum hier ein ehrliches Dankeschön, es nimmt mir sehr sehr viel Erzähldruck, dass ich hier so anonym schreiben kann und dabei volle Kanne meine Gefühle schildere. Es hilft mir sehr :)
schöne Grüße und vielen Dank für s Lesen
Löwenzahn
Ich bin immer noch nicht durch mit dem Thema. Gestern hatte ich größte Trauer Anwandlungen. Wo auch immer diese Trauer herkommt, da ist noch mehr. Ich hab mich richtig erschrocken, abgrundtief, wie ein See mit Untiefen dunkelstem Wassers. Irgendwie war ich SO traurig, dass mir auch keine Selbsthilfetechniken eingefallen sind. Ich stand mir selber mit der Größe meiner Gefühle im Weg. Ich habe gefühlt, dass es ihm auch schlecht geht mit der Trennung, das verringerte dann meine Wut. Dafür kam dann diese Traurigkeit an s Licht.
zur Zeit gucke ich da zeimlich ratlos hin.
ich habe nun mit etwas Abstand und ruhiger geworden die Antworten von Euch hier oben noch einmal durchgelesen. Ja, ich lese das, was die Angehörigen schildern. Ja, ich finde das auch erschreckend. Und ja, ich kenne nun den Sog, mit dem ich in der Geschichte festhing. Und ich ahne, dass es anderen ähnlich geht. Auch Iratlos hat in dem Mamutthread geschriebn, dass er erst innerlich zusammenbrechen mußte, ehe er ausgestiegen ist. Ich kann mir leider denken, was er damit meint.
irgendwie geht mir der Trost aus, eine saublöde Geschichte, also meine jetzt. Auch mein eigenes Tun gefällt mir da nicht. Ich komme mir vor wie durch den Fleischwolf gedreht. Irgendwie komplett verunsichert. Dabei dachte ich noch bis vor kurzen, nur mit ihm kann ich mich so ehrlich austauschen, so eine Verdrehung, also bei mir. Es geht mir blöde :schief: ?(
löwenzahn
zur Zeit gucke ich da zeimlich ratlos hin.
ich habe nun mit etwas Abstand und ruhiger geworden die Antworten von Euch hier oben noch einmal durchgelesen. Ja, ich lese das, was die Angehörigen schildern. Ja, ich finde das auch erschreckend. Und ja, ich kenne nun den Sog, mit dem ich in der Geschichte festhing. Und ich ahne, dass es anderen ähnlich geht. Auch Iratlos hat in dem Mamutthread geschriebn, dass er erst innerlich zusammenbrechen mußte, ehe er ausgestiegen ist. Ich kann mir leider denken, was er damit meint.
irgendwie geht mir der Trost aus, eine saublöde Geschichte, also meine jetzt. Auch mein eigenes Tun gefällt mir da nicht. Ich komme mir vor wie durch den Fleischwolf gedreht. Irgendwie komplett verunsichert. Dabei dachte ich noch bis vor kurzen, nur mit ihm kann ich mich so ehrlich austauschen, so eine Verdrehung, also bei mir. Es geht mir blöde :schief: ?(
löwenzahn
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