Loslassen lernen - (k)eine Chace für die Liebe
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Hallo zusammen
Meine Freundin und ich stecken zur Zeit in einer tiefen Kriese. Wir sind seit Anfang Februar "richtig" zusammen, was heißen soll, dass wir beide uns, trotz wiedriger Umstände aufeinander eingelassen haben, aus Liebe. Die Geschichte könnt ihr im Thema "Altersunterschied 26-38 Hilfeee" lesen.
Seit etwa 3 Wochen verwickeln wir uns immer wieder in Streiterein über "Lapalien" wie offen gelassene Brötchentüten, nicht vorhandene Besen usw. Das alles sind jedoch nur Nebenkriegsschauplätze. Tatsächlich haben wir beide den Glauben an eine gemeinsame Zukunft verloren (darüber haben wir heute morgen lange gesprochen). Sie kann sich nicht vorstellen, dass wir mit ihren Kindern jemals wie eine "Familie" zusammenleben werden und hat Angst, dass ich sie irgendwann, wenn es mir zuviel wird, wegen einer Jüngeren verlasse, mit der ich eine "eigene" Familie gründen kann. Je öfter und mehr sie das sagt, gerate ich in Selbstzweifel und fange an mir auszumalen, dass sie wohl irgendwann einen Mann kennenlernt, der eine ähnliche Geschichte hat wie sie, einen Kinderwunsch von anfangan ausschließt und sie so verliere. Also keine gute Basis für eine Beziehung.
Dazu kommt, dass wir uns jetzt nur noch am Wochenende sehen, da ich durch mein Referendariat wieder aus ihrer Stadt weg musste und jetzt etwa 1,5h Autofahrt weg bin von ihr. Ich schaufle mir jetzt die Wochenenden frei, in dem ich unter der Woche mehr lerne und so am Wochenende frei habe. Bisher haben wir jeden abend lange telefoniert, uns viel gesmst und jedes Wochenende gesehen.
Durch unsere Zweifel hat sich jetzt so ein Druck aufgebaut, dass ich mich bei ihr in der Stadt nur noch unfrei fühle und ihr und mir selbst zur Last falle, es bedeutet defakto viel,viel Streß und Kleinigkeiten reichen schon, um die Simmung zum kippen zu bringen und die Zweifel kommen wieder hoch.
Ich glaube das liegt daran, dass wir beide gerade so verkrampft sind und etwas erzwingen wollen, was nicht da ist. Einen gemeinsamen Lebensmitelpunkt ausserhalb unserer Beziehung.
Heute haben wir uns geeinigt, dass wir uns einfach gegenseitig die Freiheiten lassen, die wir brauchen, um unsere Alltagsleben (die sind ja nun leider wirklich einmal getrennt, es gibt keinen gemeinsamen Alltag) auf die Reihe zu kriegen, weil sie mit zwei Kindern, Jobben und Lehramtsexamen natürlich mehr als genug zu tun hat.
Wir beide sind allerdings vom Typ her eher die Klammerer und haben wohl beide Panik, dass wir uns verlieren, wenn wir uns diese Freiheiten geben, weil unsere Lebensmittelpunkte noch weiter voneinander abdriften könnten.
Ich sehe Loslassen als einzige Möglichkeit uns das, was uns unsere Liebe bedeutet, zu herhalten.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Fernbeziehung oder ähnliche Erlebnisse? Es würde mich wahnsinnig freuen, weil ich hier mitten auf dem Land sitze und niemand hier ist, mit dem ich wirklich drüber reden kann und der halbwegs eine innere Distanz zu der Sache hat.
Liebe Grüße,
Beppo
Meine Freundin und ich stecken zur Zeit in einer tiefen Kriese. Wir sind seit Anfang Februar "richtig" zusammen, was heißen soll, dass wir beide uns, trotz wiedriger Umstände aufeinander eingelassen haben, aus Liebe. Die Geschichte könnt ihr im Thema "Altersunterschied 26-38 Hilfeee" lesen.
Seit etwa 3 Wochen verwickeln wir uns immer wieder in Streiterein über "Lapalien" wie offen gelassene Brötchentüten, nicht vorhandene Besen usw. Das alles sind jedoch nur Nebenkriegsschauplätze. Tatsächlich haben wir beide den Glauben an eine gemeinsame Zukunft verloren (darüber haben wir heute morgen lange gesprochen). Sie kann sich nicht vorstellen, dass wir mit ihren Kindern jemals wie eine "Familie" zusammenleben werden und hat Angst, dass ich sie irgendwann, wenn es mir zuviel wird, wegen einer Jüngeren verlasse, mit der ich eine "eigene" Familie gründen kann. Je öfter und mehr sie das sagt, gerate ich in Selbstzweifel und fange an mir auszumalen, dass sie wohl irgendwann einen Mann kennenlernt, der eine ähnliche Geschichte hat wie sie, einen Kinderwunsch von anfangan ausschließt und sie so verliere. Also keine gute Basis für eine Beziehung.
Dazu kommt, dass wir uns jetzt nur noch am Wochenende sehen, da ich durch mein Referendariat wieder aus ihrer Stadt weg musste und jetzt etwa 1,5h Autofahrt weg bin von ihr. Ich schaufle mir jetzt die Wochenenden frei, in dem ich unter der Woche mehr lerne und so am Wochenende frei habe. Bisher haben wir jeden abend lange telefoniert, uns viel gesmst und jedes Wochenende gesehen.
Durch unsere Zweifel hat sich jetzt so ein Druck aufgebaut, dass ich mich bei ihr in der Stadt nur noch unfrei fühle und ihr und mir selbst zur Last falle, es bedeutet defakto viel,viel Streß und Kleinigkeiten reichen schon, um die Simmung zum kippen zu bringen und die Zweifel kommen wieder hoch.
Ich glaube das liegt daran, dass wir beide gerade so verkrampft sind und etwas erzwingen wollen, was nicht da ist. Einen gemeinsamen Lebensmitelpunkt ausserhalb unserer Beziehung.
Heute haben wir uns geeinigt, dass wir uns einfach gegenseitig die Freiheiten lassen, die wir brauchen, um unsere Alltagsleben (die sind ja nun leider wirklich einmal getrennt, es gibt keinen gemeinsamen Alltag) auf die Reihe zu kriegen, weil sie mit zwei Kindern, Jobben und Lehramtsexamen natürlich mehr als genug zu tun hat.
Wir beide sind allerdings vom Typ her eher die Klammerer und haben wohl beide Panik, dass wir uns verlieren, wenn wir uns diese Freiheiten geben, weil unsere Lebensmittelpunkte noch weiter voneinander abdriften könnten.
Ich sehe Loslassen als einzige Möglichkeit uns das, was uns unsere Liebe bedeutet, zu herhalten.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Fernbeziehung oder ähnliche Erlebnisse? Es würde mich wahnsinnig freuen, weil ich hier mitten auf dem Land sitze und niemand hier ist, mit dem ich wirklich drüber reden kann und der halbwegs eine innere Distanz zu der Sache hat.
Liebe Grüße,
Beppo
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