Love Story - Wie endet das Kapitel nun...
10 Antworten1'454 AufrufeGestartet von Kenji ·
KenjiThemenstart
Hallo liebes Forum
Seit einiger Zeit lese ich mich hier durch verschiedenste Schicksale und Schmerzen hindurch.
Mir scheint hier der richtige Platz zu sein, meine Gefühle loszulassen...
Begonnen hat die Geschichte im Sommer 2008....
Kennengelernt hab Ich(28) Sie(32) durch einen (wie es die Liebe so mit sich trägt) Zufall im Internet. Die Flirts wurden immer intesiver und persönlicher, so wie das Bauchkribbeln.
Die Tatsache, dass uns knapp 900km trennten, hielt uns nicht davon ab uns persönlich zu treffen.
Es war Liebe auf den ersten Blick.....als ich Sie von der Bahnstation abholte.
Ganz im Innern wussten wir beide, dass wir den Menschen gefunden haben, mit dem wir unser Leben verbringen wollen. Die Chemie passte auf Anhieb.
Wochen nach dem ersten Treffen gestand Sie mir, das sie 4 Kinder aus 2 vergangenen Beziehungen habe, und deshalb fürchte, ich würde mich jetzt zurück ziehen und nichts mehr von Ihr wissen wollen.
Dem war aber nicht so. Sie hatte in der Vergangenheit einige Schicksalsschläge familiärer Seite zu verkraften, und war in den beiden Beziehungen alles andere als von Glück gesegnet.
Da ich ein ähnliches Schicksal wie sie teile was Familie und Beziehung betrifft, passten auch schon die Vorgeschichten zu einander.
Ich verliebte mich noch unsterblicher in sie, lernte die Kinder kennen (alles Mädels übrigens :P ), und schloss alle sofort ins Herz. Einfach nur knuffig die ganze Bande, wie die mich in ihre kleine Familie aufgenommen haben, un mich ständig fragen, wann ich den wieder komme.
Im ersten Jahr taten wir alles dafür, um uns nach Möglichkeit jeden Monat zu sehen.
Sei es mit dem Flugzeug oder per Auto, wir nahmen alles auf uns und nichts war zu anstrengend. Die Sehnsucht zueinander legte Kräfte frei um das Ganze zu überstehen, solange es dauern möge. Es war schön und kräftezehrend zugleich.
Im zweiten Jahr nahmen die Besuche ein bisschen ab. Zwangsläufig durch unsere Berufstätigkeit. Beide fügten sich sozusagen dem Schicksal, sich nicht oft sehen zu können, sich nicht oft in den Arm nehmen zu können, einfach nicht für den Partner dasein zu können.
Aber wir haben es ganz gut gemeistert. Es gibt jedoch gewisse Situationen im Leben, wo eine Umarmung mehr bewirken kann als ein Telefongespräch.
Das letzte drei/viertel Jahr war mehr von Frust und Streitigkeiten geprägt, wofür Ich grundsätzlich verantwortlich war. Stress bei der Arbeit, allgemeine Unzufriedenheit und die Sehnsucht nach dem Partner vermischten sich zu einem depressiven Zustand. Ich war so stark von Frust zerfressen, dass ich Sie damit angesteckt habe und unsere Beziehung noch mehr negativ beeinflusste. Zum ganzen Überfluss griff ich hin und wieder zu einem Joint, in der Hoffnung mir so helfen zu können. Die Tatsache, das ich nicht die Wahrheit sagte sondern es auch noch abstritt, obwohl die Fakten klar für sich sprachen, zerstörten einen grossen Teil unserer Grundlage => dem Vertrauen.
Seit einigen Wochen lege ich mich einmal die Woche bei einem Therapeuten auf die Couch, um die Auslöser meiner Frustration zu finden. Zu meiner Überraschung sind die Ursachen weit in meiner Vergangenheit/Kindheit zu finden. Aber lassen wir das.
In den Wochen bis heute habe ich erst wieder zu verstehen begonnen, was für einen Schaden ich angerichtet habe, und wie es im Moment droht, die schönste Zeit meines Lebens zu verlieren. Ob es zu spät ist für die Einsicht? Ich will verdammt sein, nicht alles mögliche versucht zu haben, die tiefe Wunde zu heilen. Nur alleine gelingt es nicht.
Der Kontakt in den letzten Wochen sank so rapide, das es zur Zeit unter dem Gefrierpunkt liegt. Ostern wollten wir zusammen mit den Kindern bei mir verbringen. Das hat sich auf unbestimmte Zeit verschoben. Sie hat mir heute aber auch klar zu verstehen gegeben, das Sie im Moment ihre Ruhe haben will. Sie wird sich zu gegebener Zeit wieder melden.
Das Gefühl von Machtlosigkeit, gepaart mit jedem erdenklichen Willen und Einsicht, alles dafür zu tun um schrittweise wieder zueinander zu finden.....das Gefühl ist.....Unerträglich.
Ich liebe Sie unendlich. Ich liebe die Kinder. Die Kinder lieben mich. Unsere beiden Herzen jedoch bluten zur Zeit.
Wie endet das Kapitel nun.....
Entweder hüllt sich ein frostiger Hauch um das Kapitel und verschliesst das Buch...
Oder die Flamme der Liebe macht nochmal Platz für ein neues Kapitel...
So, den Gefühlsstrudel musste ich einfach loswerden....Und zwar genau da, wo nicht nur ein "künstliches" Lächeln dafür übrigt bleibt.
Ich danke Euch fürs "Zuhören"
-Kenji
Seit einiger Zeit lese ich mich hier durch verschiedenste Schicksale und Schmerzen hindurch.
Mir scheint hier der richtige Platz zu sein, meine Gefühle loszulassen...
Begonnen hat die Geschichte im Sommer 2008....
Kennengelernt hab Ich(28) Sie(32) durch einen (wie es die Liebe so mit sich trägt) Zufall im Internet. Die Flirts wurden immer intesiver und persönlicher, so wie das Bauchkribbeln.
Die Tatsache, dass uns knapp 900km trennten, hielt uns nicht davon ab uns persönlich zu treffen.
Es war Liebe auf den ersten Blick.....als ich Sie von der Bahnstation abholte.
Ganz im Innern wussten wir beide, dass wir den Menschen gefunden haben, mit dem wir unser Leben verbringen wollen. Die Chemie passte auf Anhieb.
Wochen nach dem ersten Treffen gestand Sie mir, das sie 4 Kinder aus 2 vergangenen Beziehungen habe, und deshalb fürchte, ich würde mich jetzt zurück ziehen und nichts mehr von Ihr wissen wollen.
Dem war aber nicht so. Sie hatte in der Vergangenheit einige Schicksalsschläge familiärer Seite zu verkraften, und war in den beiden Beziehungen alles andere als von Glück gesegnet.
Da ich ein ähnliches Schicksal wie sie teile was Familie und Beziehung betrifft, passten auch schon die Vorgeschichten zu einander.
Ich verliebte mich noch unsterblicher in sie, lernte die Kinder kennen (alles Mädels übrigens :P ), und schloss alle sofort ins Herz. Einfach nur knuffig die ganze Bande, wie die mich in ihre kleine Familie aufgenommen haben, un mich ständig fragen, wann ich den wieder komme.
Im ersten Jahr taten wir alles dafür, um uns nach Möglichkeit jeden Monat zu sehen.
Sei es mit dem Flugzeug oder per Auto, wir nahmen alles auf uns und nichts war zu anstrengend. Die Sehnsucht zueinander legte Kräfte frei um das Ganze zu überstehen, solange es dauern möge. Es war schön und kräftezehrend zugleich.
Im zweiten Jahr nahmen die Besuche ein bisschen ab. Zwangsläufig durch unsere Berufstätigkeit. Beide fügten sich sozusagen dem Schicksal, sich nicht oft sehen zu können, sich nicht oft in den Arm nehmen zu können, einfach nicht für den Partner dasein zu können.
Aber wir haben es ganz gut gemeistert. Es gibt jedoch gewisse Situationen im Leben, wo eine Umarmung mehr bewirken kann als ein Telefongespräch.
Das letzte drei/viertel Jahr war mehr von Frust und Streitigkeiten geprägt, wofür Ich grundsätzlich verantwortlich war. Stress bei der Arbeit, allgemeine Unzufriedenheit und die Sehnsucht nach dem Partner vermischten sich zu einem depressiven Zustand. Ich war so stark von Frust zerfressen, dass ich Sie damit angesteckt habe und unsere Beziehung noch mehr negativ beeinflusste. Zum ganzen Überfluss griff ich hin und wieder zu einem Joint, in der Hoffnung mir so helfen zu können. Die Tatsache, das ich nicht die Wahrheit sagte sondern es auch noch abstritt, obwohl die Fakten klar für sich sprachen, zerstörten einen grossen Teil unserer Grundlage => dem Vertrauen.
Seit einigen Wochen lege ich mich einmal die Woche bei einem Therapeuten auf die Couch, um die Auslöser meiner Frustration zu finden. Zu meiner Überraschung sind die Ursachen weit in meiner Vergangenheit/Kindheit zu finden. Aber lassen wir das.
In den Wochen bis heute habe ich erst wieder zu verstehen begonnen, was für einen Schaden ich angerichtet habe, und wie es im Moment droht, die schönste Zeit meines Lebens zu verlieren. Ob es zu spät ist für die Einsicht? Ich will verdammt sein, nicht alles mögliche versucht zu haben, die tiefe Wunde zu heilen. Nur alleine gelingt es nicht.
Der Kontakt in den letzten Wochen sank so rapide, das es zur Zeit unter dem Gefrierpunkt liegt. Ostern wollten wir zusammen mit den Kindern bei mir verbringen. Das hat sich auf unbestimmte Zeit verschoben. Sie hat mir heute aber auch klar zu verstehen gegeben, das Sie im Moment ihre Ruhe haben will. Sie wird sich zu gegebener Zeit wieder melden.
Das Gefühl von Machtlosigkeit, gepaart mit jedem erdenklichen Willen und Einsicht, alles dafür zu tun um schrittweise wieder zueinander zu finden.....das Gefühl ist.....Unerträglich.
Ich liebe Sie unendlich. Ich liebe die Kinder. Die Kinder lieben mich. Unsere beiden Herzen jedoch bluten zur Zeit.
Wie endet das Kapitel nun.....
Entweder hüllt sich ein frostiger Hauch um das Kapitel und verschliesst das Buch...
Oder die Flamme der Liebe macht nochmal Platz für ein neues Kapitel...
So, den Gefühlsstrudel musste ich einfach loswerden....Und zwar genau da, wo nicht nur ein "künstliches" Lächeln dafür übrigt bleibt.
Ich danke Euch fürs "Zuhören"
-Kenji
Hallo,das kann dir wohl keiner sagen wie es ausgeht.Wenn sie dich wirklich liebt meldet sie sich.Habt ihr jetzt gar keinen Kontakt mehr?
Willst du troz der entfernung noch?Vielleicht tut euch die Ruhe mal ganz gut um nachzudenken?
Ich hoffe für euch das ihr wiederzueinander findet.
Alles Liebe
Willst du troz der entfernung noch?Vielleicht tut euch die Ruhe mal ganz gut um nachzudenken?
Ich hoffe für euch das ihr wiederzueinander findet.
Alles Liebe
Ich wünsche dir dass ihr wieder zueinander findet.
Aber warum seid ihr nicht zusammengezogen oder in die Nähe des Anderen? Ich denke wenn ihr eine gemeinsame Zukunft habt bleibt das nicht aus, oder?
lg
Aber warum seid ihr nicht zusammengezogen oder in die Nähe des Anderen? Ich denke wenn ihr eine gemeinsame Zukunft habt bleibt das nicht aus, oder?
lg
Wie es ausgeht, hängt nur von euch beiden ab. Aus eigener Erfahrung weiß ich zu gut, wie es ist, wenn man von seiner Liebe durch so eine große Distanz getrennt ist - es ist soooooo schwierig und kann kaum auf dauer funktionieren. Man braucht oft Mut für eine Beziehung, für eine Fernbeziehung - erst recht. Deswegen bin ich überzeugt, dass fast alle Fernbeziehungen, bei denen der Abstand so groß ist, zum Scheitern verurteilt sind. Früher oder später kommt man an den Punkt, wo es nicht mehr weiter geht...
Für dich hoffe ich sehr, dass ihr eure Beziehung retten könnt, weil ich den Eindruck habe, dass sie es wert ist. Die einzige Lösung wäre zusammenzuziehen und damit nicht zu zögern.
Viel Kraft und alles Liebe
Für dich hoffe ich sehr, dass ihr eure Beziehung retten könnt, weil ich den Eindruck habe, dass sie es wert ist. Die einzige Lösung wäre zusammenzuziehen und damit nicht zu zögern.
Viel Kraft und alles Liebe
Für mich sieht es eher aus, als ob alles von ihr abhängen würde, denn offenbar hat sie ja ganz deutlich gemacht, dass sie eure Beziehung in Frage stellt und Abstand möchte. Erzähl doch bitte ein wenig mehr, darüber, warum ihr zu diesem Punkt gekommen seid. Du nimmst offenbar sämtliche Schuld auf Dich. Ist Dir klar, dass das nicht immer passiert, weil es den Tatsachen entspricht, sondern oft nur der verzweifelte Versuch, die Situation unter Kontrolle zu bringen?! Denn wenn man alle Schuld auf sich nimmt erhofft man sich ja einen gewissen handlungseinfluss und die Macht, etwas an der Lage zu verändern. ICH werde in Zukunft alles besser machen. Das erscheint so einfach und man hat etwas, dass man geben kann um den Partner zu locken.
In der Realität liegen die Probleme aber fast immer bei beiden Personen. Auch wenn einer lügt ist es oft der andere, der zu diesen Lügen treibt, weil er zB. jedes mal Theater macht, wenn die Wahrheit gesagt wird.
Ich finde es bedenklich, dass Du als erwachsender Mann glaubst, Du bräuchtest sie um deine Probleme zu lösen. Den Ansatz halte ich für Verkehrt. Wie Du schon sagtest, es sind Dein persönlichen Probleme, die Du selbstständig und eigenverantwortlich lösen solltest. Mit Deiner Haltung machst Du Dich doch unselbstständig und abhängig. Ausserdem hat diese Frau VIER Kinder (wahnsinn, mich strengt schon eines ungeheuer an) was soll sie denn auf die Entfernung für Dich tun?
Wie stellt ihr euch jeweils eure Zukunft zusammen vor? War der Zusammenzug schon einmal geplant?
In der Realität liegen die Probleme aber fast immer bei beiden Personen. Auch wenn einer lügt ist es oft der andere, der zu diesen Lügen treibt, weil er zB. jedes mal Theater macht, wenn die Wahrheit gesagt wird.
Ich finde es bedenklich, dass Du als erwachsender Mann glaubst, Du bräuchtest sie um deine Probleme zu lösen. Den Ansatz halte ich für Verkehrt. Wie Du schon sagtest, es sind Dein persönlichen Probleme, die Du selbstständig und eigenverantwortlich lösen solltest. Mit Deiner Haltung machst Du Dich doch unselbstständig und abhängig. Ausserdem hat diese Frau VIER Kinder (wahnsinn, mich strengt schon eines ungeheuer an) was soll sie denn auf die Entfernung für Dich tun?
Wie stellt ihr euch jeweils eure Zukunft zusammen vor? War der Zusammenzug schon einmal geplant?
bearbeitet #6
Hallo Zusammen
Erstmal danke an die, die sich Zeit für das Thema genommen haben, und danke auch an die, die sich noch Zeit dafür nehmen werden.
Irgendwelchen Druck jetzt aus zu üben ist der falsche Weg. Auch wenn mir die Funkstille schwerfällt.
Der Wille trotz der Entfernung ist nach wie vor der Gleiche, wie zu Beginn unserer Beziehung. Ich spüre und ich weiss, dass ich für immer mein Herz mit Ihr teilen will.
Du hast Recht, die Ruhe tut in der Hinsicht gut, um zu verstehen was aus welchen Gründen passiert ist und um sich klar zu werden, ob man alle Kraft die man hat bereit ist zu geben.
Nur hatte ich die knapp letzten 1,5 Wochen Urlaub gehabt, um mit Ihr an Ostern zusammen sein zu können. Des viel leider ins Wasser. Folglich hatte ich zu viel Zeit um nachzudenken, und das kann einen wahnsinnig machen.
Wir wussten und wollten des eigentlich von Anfang an, das wir in naher Zukunft zusammen ziehen.
Berufsbedingt war es aber zu Beginn nicht möglich, sich auf einen Zeitpunkt festzulegen. Kein Ziel zu haben, kann kräfteaufreibend werden.
Wir hatten dann uns mal auf das Ziel 2012 geeignigt. Nur im Moment ist die Option vom Tisch.
Die Frage ist halt, ob der Mut und die Überzeugung nicht schon so weit gelitten haben, das die Kraft nun mehr fehlt.
Wie schon erwähnt, wir hatten uns mal das Ziel auf 2012 gesetzt. Im Moment aber scheint es keine Option mehr zu sein.
@miaflorentine
Die beiden Beziehungen die Sie hatte liefen nicht gerade harmonisch ab. In der ersten Partnerschaft verunfallte Ihr Partner bei der Arbeit. Nach der Rehabilitation war er wie ein anderer Mensch.
Zunehmends wurde er von einer Antipathie gegenüber Ihr und den Kindern getrieben. Wurde handgreiflich gegenüber den Kindern und Ihr, attakierte sie verbal aufs Übelste. Ein Verhalten, dass der Liebe in keinster Weise würdig ist.
Die zweite Partnerschaft verlief in einem ähnlichem Muster. Sie sagt da aber auch klar, das Sie ihren Beitrag dazu geleistet hat. Hat zwar früh gesehen, dass es nicht passt, konnte sich aber nur schwer und über einen langen Prozess von ihm lösen.
Wer aber gegenüber Kindern handgreiflich wird.........!! Ich glaub mehr brauch ich dazu nicht sagen.
So, die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende. Er entwickelte sich zu einem kranken Stalker, rief sie spät abends an, fuhr ihr hinterher, lauerte ihr auf, rief die Kinder heimlich an usw.
Als ich damals mit ihr zusammen kam, war sie bereits 2 Jahre von ihm getrennt, und die Stalkerei dauerte noch fast ein Jahr in unsere Beziehung rein. Also insgesamt 3 Jahre.
Sie hat oft geweint am Telefon, und ich sass sowas von hilflos an anderen Ende der Leitung und konnte einfach nichts tun. Ich konnte nur mit meiner Liebe Ihr immer wieder Kraft geben, und hoffen das es ein Ende findet.
Er versuchte auch über das Jugendamt unter dem Vorwand die Kinder sehen zu wollen, an Sie heran zu kommen.
Nach etlichen Gerichtsverhandlungen ist mittlerweile auch Ruhe eingekehrt. Doch sowas hinterlässt Spuren. Solche Erfahrungen prägen einen Menschen und lassen Ihn noch sensibler werden.
Nun war ich ebenfalls im Begriff (das letzte drei/viertel Jahr) mich zu verändern. Ich war berufsmässig sowas von ausgebrannt und überlastet. Es hat sich Frust und Unzufriedenheit eingeschlichen.
Sie konnte natürlich mitansehen, wie das zunehmend Überhand nahm. Sie sprach mich auch oft darauf an, ich soll mir doch helfen lassen. Doch ich Sturkopf war ja darauf gepolt, alles selber machen zu können und keiner brauche mir zu helfen. Sie fühlte sich auch oft unter Druck gesetzt wenn ich bei Ihr war, wollte mir mit den Kindern alles recht machen. Ein versteckter Druck. Sowas wollte ich nie vermitteln, doch passiert ist es.
Ich nehm die Schuld soweit auf mich, dass ich sagen kann, das Tief dass mich überfahren hat, hatte keinsterweise mit Ihr was zu tun gehabt. Sie wollte eigentlich nur helfen bzw. unterstützen. In einem mentalen Tief nimmt man des aber irgendwie nicht wahr (aus eigener Erfahrung mittlerweile). Das tut rückwirkend richtig weh. Den Sie hat in der Vergangenheit schon etliche Nackenschläge hinnehmen müssen.
Du hast auch Recht wenn du sagst, mit Schuld auf sich nehmen erhofft man sich gewissen Handlungseinfluss und Macht was zu verändern. Ich kopple das halt mit der Hoffnung zusammen. Wenn nicht an der Hoffnung festhalten, an was dann?
Mit der Unehrlichkeit erhoffte ich mir, die Schwäche zu verbergen (männliches Ego). Dabei ist die Unehrlichkeit die Schwäche. Sie hätte mit der Wahrheit leben können.
Ich helfe mir selbst mit der Therapie, das steht ausser Frage und muss auch der Grundsatz sein. Für mich ist es nicht zu spät mir zu helfen. Die Frage ist; ist es für Sie zu spät, dass ich mir helfen lasse?
Sie hat mit 4 Kindern und Berufstätigkeit weit aus mehr tagtäglich zu bewältigen, als dass sie sich auch noch über mein persönliches Problem den Kopf zerschlägt. Das verlange ich von Ihr überhaupt nicht. Was ich damit sagen wollte, für ein gemeinsames Uns braucht es beide dazu. Das Sie sich zur Zeit einfach nur verarscht fühlt, ist nicht schwer nach zu vollziehen. Ich kann mich nur zu gut in Ihre Gefühlswelt versetzen, und habe auch vollstes Verständnis dafür. Ich werde ihr soviel Zeit wie sie nur braucht geben, und an mir selber weiterarbeiten. Mehr kann ich wohl nicht tun.
An dieser Stelle möchte ich auch meinen grössten Respekt "alleinerziehenden, berufstätigen" Frauen aussprechen. Ich hab gesehen, was es alles dazu braucht die Welt in Bewegung zu halten.
Kleine Helden des Alltags.
Ich danke euch für die kraftgebenden und klaren Worte.
-Kenji
Erstmal danke an die, die sich Zeit für das Thema genommen haben, und danke auch an die, die sich noch Zeit dafür nehmen werden.
Hallo,das kann dir wohl keiner sagen wie es ausgeht.Wenn sie dich wirklich liebt meldet sie sich.Habt ihr jetzt gar keinen Kontakt mehr?Sie hat mir klar zu verstehen gegeben, das Sie Ruhe und Zeit braucht. Zeit zum Verarbeiten. Daher setze ich die Funkstille erstmal auf "Unbestimmt".
Willst du troz der entfernung noch?Vielleicht tut euch die Ruhe mal ganz gut um nachzudenken?
Ich hoffe für euch das ihr wiederzueinander findet.
Alles Liebe
Irgendwelchen Druck jetzt aus zu üben ist der falsche Weg. Auch wenn mir die Funkstille schwerfällt.
Der Wille trotz der Entfernung ist nach wie vor der Gleiche, wie zu Beginn unserer Beziehung. Ich spüre und ich weiss, dass ich für immer mein Herz mit Ihr teilen will.
Du hast Recht, die Ruhe tut in der Hinsicht gut, um zu verstehen was aus welchen Gründen passiert ist und um sich klar zu werden, ob man alle Kraft die man hat bereit ist zu geben.
Nur hatte ich die knapp letzten 1,5 Wochen Urlaub gehabt, um mit Ihr an Ostern zusammen sein zu können. Des viel leider ins Wasser. Folglich hatte ich zu viel Zeit um nachzudenken, und das kann einen wahnsinnig machen.
Ich wünsche dir dass ihr wieder zueinander findet.Aber warum seid ihr nicht zusammengezogen oder in die Nähe des Anderen? Ich denke wenn ihr eine gemeinsame Zukunft habt bleibt das nicht aus, oder?Tja das wird wahrscheinlich auch ein Faktor einnehmen.
lg
Wir wussten und wollten des eigentlich von Anfang an, das wir in naher Zukunft zusammen ziehen.
Berufsbedingt war es aber zu Beginn nicht möglich, sich auf einen Zeitpunkt festzulegen. Kein Ziel zu haben, kann kräfteaufreibend werden.
Wir hatten dann uns mal auf das Ziel 2012 geeignigt. Nur im Moment ist die Option vom Tisch.
Wie es ausgeht, hängt nur von euch beiden ab. Aus eigener Erfahrung weiß ich zu gut, wie es ist, wenn man von seiner Liebe durch so eine große Distanz getrennt ist - es ist soooooo schwierig und kann kaum auf dauer funktionieren. Man braucht oft Mut für eine Beziehung, für eine Fernbeziehung - erst recht. Deswegen bin ich überzeugt, dass fast alle Fernbeziehungen, bei denen der Abstand so groß ist, zum Scheitern verurteilt sind. Früher oder später kommt man an den Punkt, wo es nicht mehr weiter geht... Für dich hoffe ich sehr, dass ihr eure Beziehung retten könnt, weil ich den Eindruck habe, dass sie es wert ist. Die einzige Lösung wäre zusammenzuziehen und damit nicht zu zögern.In naher Zukunft ist ein Zusammenziehen unumgänglich.
Viel Kraft und alles Liebe
Die Frage ist halt, ob der Mut und die Überzeugung nicht schon so weit gelitten haben, das die Kraft nun mehr fehlt.
Wie schon erwähnt, wir hatten uns mal das Ziel auf 2012 gesetzt. Im Moment aber scheint es keine Option mehr zu sein.
@miaflorentine
Die beiden Beziehungen die Sie hatte liefen nicht gerade harmonisch ab. In der ersten Partnerschaft verunfallte Ihr Partner bei der Arbeit. Nach der Rehabilitation war er wie ein anderer Mensch.
Zunehmends wurde er von einer Antipathie gegenüber Ihr und den Kindern getrieben. Wurde handgreiflich gegenüber den Kindern und Ihr, attakierte sie verbal aufs Übelste. Ein Verhalten, dass der Liebe in keinster Weise würdig ist.
Die zweite Partnerschaft verlief in einem ähnlichem Muster. Sie sagt da aber auch klar, das Sie ihren Beitrag dazu geleistet hat. Hat zwar früh gesehen, dass es nicht passt, konnte sich aber nur schwer und über einen langen Prozess von ihm lösen.
Wer aber gegenüber Kindern handgreiflich wird.........!! Ich glaub mehr brauch ich dazu nicht sagen.
So, die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende. Er entwickelte sich zu einem kranken Stalker, rief sie spät abends an, fuhr ihr hinterher, lauerte ihr auf, rief die Kinder heimlich an usw.
Als ich damals mit ihr zusammen kam, war sie bereits 2 Jahre von ihm getrennt, und die Stalkerei dauerte noch fast ein Jahr in unsere Beziehung rein. Also insgesamt 3 Jahre.
Sie hat oft geweint am Telefon, und ich sass sowas von hilflos an anderen Ende der Leitung und konnte einfach nichts tun. Ich konnte nur mit meiner Liebe Ihr immer wieder Kraft geben, und hoffen das es ein Ende findet.
Er versuchte auch über das Jugendamt unter dem Vorwand die Kinder sehen zu wollen, an Sie heran zu kommen.
Nach etlichen Gerichtsverhandlungen ist mittlerweile auch Ruhe eingekehrt. Doch sowas hinterlässt Spuren. Solche Erfahrungen prägen einen Menschen und lassen Ihn noch sensibler werden.
Nun war ich ebenfalls im Begriff (das letzte drei/viertel Jahr) mich zu verändern. Ich war berufsmässig sowas von ausgebrannt und überlastet. Es hat sich Frust und Unzufriedenheit eingeschlichen.
Sie konnte natürlich mitansehen, wie das zunehmend Überhand nahm. Sie sprach mich auch oft darauf an, ich soll mir doch helfen lassen. Doch ich Sturkopf war ja darauf gepolt, alles selber machen zu können und keiner brauche mir zu helfen. Sie fühlte sich auch oft unter Druck gesetzt wenn ich bei Ihr war, wollte mir mit den Kindern alles recht machen. Ein versteckter Druck. Sowas wollte ich nie vermitteln, doch passiert ist es.
Ich nehm die Schuld soweit auf mich, dass ich sagen kann, das Tief dass mich überfahren hat, hatte keinsterweise mit Ihr was zu tun gehabt. Sie wollte eigentlich nur helfen bzw. unterstützen. In einem mentalen Tief nimmt man des aber irgendwie nicht wahr (aus eigener Erfahrung mittlerweile). Das tut rückwirkend richtig weh. Den Sie hat in der Vergangenheit schon etliche Nackenschläge hinnehmen müssen.
Du hast auch Recht wenn du sagst, mit Schuld auf sich nehmen erhofft man sich gewissen Handlungseinfluss und Macht was zu verändern. Ich kopple das halt mit der Hoffnung zusammen. Wenn nicht an der Hoffnung festhalten, an was dann?
Mit der Unehrlichkeit erhoffte ich mir, die Schwäche zu verbergen (männliches Ego). Dabei ist die Unehrlichkeit die Schwäche. Sie hätte mit der Wahrheit leben können.
Ich helfe mir selbst mit der Therapie, das steht ausser Frage und muss auch der Grundsatz sein. Für mich ist es nicht zu spät mir zu helfen. Die Frage ist; ist es für Sie zu spät, dass ich mir helfen lasse?
Sie hat mit 4 Kindern und Berufstätigkeit weit aus mehr tagtäglich zu bewältigen, als dass sie sich auch noch über mein persönliches Problem den Kopf zerschlägt. Das verlange ich von Ihr überhaupt nicht. Was ich damit sagen wollte, für ein gemeinsames Uns braucht es beide dazu. Das Sie sich zur Zeit einfach nur verarscht fühlt, ist nicht schwer nach zu vollziehen. Ich kann mich nur zu gut in Ihre Gefühlswelt versetzen, und habe auch vollstes Verständnis dafür. Ich werde ihr soviel Zeit wie sie nur braucht geben, und an mir selber weiterarbeiten. Mehr kann ich wohl nicht tun.
An dieser Stelle möchte ich auch meinen grössten Respekt "alleinerziehenden, berufstätigen" Frauen aussprechen. Ich hab gesehen, was es alles dazu braucht die Welt in Bewegung zu halten.
Kleine Helden des Alltags.
Ich danke euch für die kraftgebenden und klaren Worte.
-Kenji
Hey Kenji.
Vielleicht geht es nur mir so, aber trotz deiner ausführlichen Antwort kann ich mir noch immer kein Bild zum ausschlaggebenden Trennungsgrund machen. Ich lese heraus:
- Sie stand bis vor einiger Zeit unter enormen Druck, da sie immer noch von ihrem Exfreund bedrängt und belästigt wurde
- Sie fühlte sich von Dir unter Druck gesetzt, weil sie Dir alles Recht machen wollte (ohne, dass Du Druck ausgeübt hast, sondern es kam einfach nur von ihr?)
- Du warst unehrlich, um Dich besser darzustellen,bzw. hast kleine Macken einfach verschwiegen (Oder wie muss man sich das vorstellen? Wie hat sie soetwas überhaupt heraus bekommen, trotz Fernbeziehung?)
- Du hattest eine Krise und hast keine Hilfe angenommen (Inwiefern hat sich dies denn auf sie ausgewirkt, bzw. die Beziehung belastet?)
Vielleicht geht es nur mir so, aber trotz deiner ausführlichen Antwort kann ich mir noch immer kein Bild zum ausschlaggebenden Trennungsgrund machen. Ich lese heraus:
- Sie stand bis vor einiger Zeit unter enormen Druck, da sie immer noch von ihrem Exfreund bedrängt und belästigt wurde
- Sie fühlte sich von Dir unter Druck gesetzt, weil sie Dir alles Recht machen wollte (ohne, dass Du Druck ausgeübt hast, sondern es kam einfach nur von ihr?)
- Du warst unehrlich, um Dich besser darzustellen,bzw. hast kleine Macken einfach verschwiegen (Oder wie muss man sich das vorstellen? Wie hat sie soetwas überhaupt heraus bekommen, trotz Fernbeziehung?)
- Du hattest eine Krise und hast keine Hilfe angenommen (Inwiefern hat sich dies denn auf sie ausgewirkt, bzw. die Beziehung belastet?)
Hey miaflorentine
Ich versuch mich diesesmal kurz und präziser auszudrücken;
Getrennt haben wir uns ja nicht. Jedoch steht die Beziehung auf der Kippe.
Die Vorfälle mit dem Stalker liegen rund ein Jahr zurück.
Einens Wochenendes, nach schöner Zweisamkeit, als ich wieder nach Hause geflogen bin, ist Sie gleichentags 8h Stunden zu mir gefahren, ohne das ich es wusste. So als Überraschung. Was für ein Liebesbeweis. Und was mache ich; überraschte Sie im Selbstmitleid badend und zu gedröhnt. Man kann nur erahnen, was für eine Wunde sowas reisst. Ich heule nur schon beim Gedanken, wie ich ihr sowas antun konnte.
Ich fass mich kurz. Mein Beruf forderte in den letzten Monaten mental sehr viel von mir ab. Es roch schwer nach einem Burn-out. Mein Kopf war komplett ausgebrannt. Ich hab mich in meinen eigenen Käfig zurückgezogen, nach aussen die glänzende Schale gezeigt, doch innerlich war ich irgendwie aufgeweicht. Stimmungsschwankungen und Frust sind aber nicht so leicht zu überspielen. Hab mich über Sachen aufgeregt, die ansonsten nie zur Diskussion gestanden wären. Hatte vermehrt schlechte Laune. Irgendwann war sie dann eben auch so abgestumpft, dass sie mir nur noch sporadisch was aus ihrem (alltäglichen) Leben erzählte und sich nicht mehr so auf mich eingelassen hat wie früher. Sehr gut nachvollziehbar. Seit ca. 2 Monaten sehe ich durch die Therapie die Dinge grösstenteils wieder so, wie man sie auch sehen sollte. Nur sehe ich auch, das ich grossen Schaden angerichtet hab. Wieso ich nicht früher auf ihren Rat der professionellen Hilfe gehört habe? Eigentlich liegt es nicht in meiner Natur, mir nicht helfen zu lassen, da ich selber immer sehr hilfsbereit bin, vorallem gegenüber ihr. Was mich aber in der Krise geritten hat, versuch ich selber noch ein wenig zu ergründen. Hat sicher sehr viel mit "Ich zeige keine Schwäche" zu tun.
Ich hoffe, das die offenen Punkte ein wenig präziser dargestellt werden konnten.....aber kürzer sieht anders aus...
Grüsse
-Kenji
Ich versuch mich diesesmal kurz und präziser auszudrücken;
Getrennt haben wir uns ja nicht. Jedoch steht die Beziehung auf der Kippe.
Die Vorfälle mit dem Stalker liegen rund ein Jahr zurück.
- Sie fühlte sich von Dir unter Druck gesetzt, weil sie Dir alles Recht machen wollte (ohne, dass Du Druck ausgeübt hast, sondern es kam einfach nur von ihr?)Während dem mentalen Tief strahlte ich eine gewisse Reizbarkeit aus. Da ich ein alleiniger Haushalt führe, dachte sie zunehmend, dass mir das mit den Kindern zuviel werden würde, wenn ich bei Ihr bin. Ich versuchte, Streitigkeiten untern den Kindern zu vermeiden. Um die Harmonie zu bewahren in der Zeit, wo ich nach einer Durststrecke endlich wieder bei Ihr sein konnte. Um wenigsten die kurze Zeit zu geniessen, die wir hatten. Hab ab und zu aufn Tisch geklopft, aber immer auf eine Art und Weise, die die Kinder auch akzeptiert haben. Sie dachte aber, ich sei von den Kindern grundsätzlich genervt. Das hat Sie im Endeffekt unter Druck gesetzt, verbunden mit den negativen Erlebnissen in der Vergangenheit. Es war für mich schon eine gewisse Umstellung, Single, und dann mit 4 Kindern konfrontiert zu werden. Aber da ich Kinder mag, und die mich ohne zu zögern aufgenommen und akzeptiert haben, war des für mich überhaupt kein Problem. Ich strahlte aber offenbar ein anderes Bild durch meine schlechte Laune aus.
- Du warst unehrlich, um Dich besser darzustellen,bzw. hast kleine Macken einfach verschwiegen (Oder wie muss man sich das vorstellen? Wie hat sie soetwas überhaupt heraus bekommen, trotz Fernbeziehung?)Ich war unehrlich, weil ich die Macke verschwiegen habe. Ich griff das eine oder andere mal, wenn ich wieder von ihr wegfliegen/-fahren musste, zu Hause im stillen "Kämmerlein" zu einer Tüte. Ich versprach mir davon den Schmerz der Sehnsucht zu lindern. Einem Partner, den man mittlerweile sehr gut kennt, merkt man an wenn sich was verändert.......oder wenn man zugedröhnt ist, sogar am Telefon. Habs jedoch immer zuerst abgestritten, und im Nachhinein doch zugegeben. Fehler.
Einens Wochenendes, nach schöner Zweisamkeit, als ich wieder nach Hause geflogen bin, ist Sie gleichentags 8h Stunden zu mir gefahren, ohne das ich es wusste. So als Überraschung. Was für ein Liebesbeweis. Und was mache ich; überraschte Sie im Selbstmitleid badend und zu gedröhnt. Man kann nur erahnen, was für eine Wunde sowas reisst. Ich heule nur schon beim Gedanken, wie ich ihr sowas antun konnte.
- Du hattest eine Krise und hast keine Hilfe angenommen (Inwiefern hat sich dies denn auf sie ausgewirkt, bzw. die Beziehung belastet?)
Ich fass mich kurz. Mein Beruf forderte in den letzten Monaten mental sehr viel von mir ab. Es roch schwer nach einem Burn-out. Mein Kopf war komplett ausgebrannt. Ich hab mich in meinen eigenen Käfig zurückgezogen, nach aussen die glänzende Schale gezeigt, doch innerlich war ich irgendwie aufgeweicht. Stimmungsschwankungen und Frust sind aber nicht so leicht zu überspielen. Hab mich über Sachen aufgeregt, die ansonsten nie zur Diskussion gestanden wären. Hatte vermehrt schlechte Laune. Irgendwann war sie dann eben auch so abgestumpft, dass sie mir nur noch sporadisch was aus ihrem (alltäglichen) Leben erzählte und sich nicht mehr so auf mich eingelassen hat wie früher. Sehr gut nachvollziehbar. Seit ca. 2 Monaten sehe ich durch die Therapie die Dinge grösstenteils wieder so, wie man sie auch sehen sollte. Nur sehe ich auch, das ich grossen Schaden angerichtet hab. Wieso ich nicht früher auf ihren Rat der professionellen Hilfe gehört habe? Eigentlich liegt es nicht in meiner Natur, mir nicht helfen zu lassen, da ich selber immer sehr hilfsbereit bin, vorallem gegenüber ihr. Was mich aber in der Krise geritten hat, versuch ich selber noch ein wenig zu ergründen. Hat sicher sehr viel mit "Ich zeige keine Schwäche" zu tun.
Ich hoffe, das die offenen Punkte ein wenig präziser dargestellt werden konnten.....aber kürzer sieht anders aus...
Grüsse
-Kenji
Vor meinem inneren Auge entsteht irgendwie der Eindruck, von einer wahnsinnig anstrengenden Beziehung, in der es viel um Druck geht und wenig darum, so genommen zu werden, wie man ist. Sicherlich ist es auch der Fluch einer Fernbeziehung, der Druck erzeugt (Alles MUSS schön werden, wenn man sich sieht) und man hat nie die Chance sich so kennen zu lernen, wie es in einer Nahbeziehung der Fall ist, in der man nun mal nach einer gewissen Zeit die Hüllen nach und nach fallen lässt.
Dass sie sich von der Reizbarkeit unter Druck gesetzt gefühlt hat, verstehe ich völlig. Als Mutter kann ich auch gut nachfühlen, welche man Gefühle man in Bezug auf die Kinder hat. In mir steigt ja schon gleich eine Kampfhaltung auf, wenn mein Mann und leiblicher Vater meines Kindes mal genervt ist. Das tut mir dann richtig weh und ich verteidige meinen Sohn....obwohl ich selbst natürlich auch mal genervt bin.
Wenn dann aber noch Verlustangst gegenüber dem Partner dazu kommt und die Angst, er könnte wieder reiß aus nehmen (die ja im Vorfeld schon da war) entsteht sicher eine sehr unangenehme Situation mit ambivalenten Gefühlen.
Ich weiß nicht, wie ihr es vorher gehandhabt habt. Aber eigentlich finde ich es unangebracht, dass Du bei den Kindern eingreifst. Du bist doch nur so selten da und wenn auch akzeptiert, doch gar nicht fest genug in ihr Leben integriert.Oder möchte sie in dieser Form Unterstützung, bei der Kindererziehung? Es klingt nicht so, weil Du gleich rechtfertigst die Kinder hätten es gut annehmen können. Da kam mir in den Sinn, dass es zusätzlich zu der angespannten Situation vielleicht einfach auch etwas viel war.
Also ehrlich, dass sie Dich bedröpelt und bekifft vorgefunden hat, finde ich nun nicht so unfassbar schlimm. "Man kann nur erahnen, was für eine Wunde sowas reisst. Ich heule nur schon beim Gedanken, wie ich ihr sowas antun konnte." Das ist doch völlig übertrieben. Gut, dass Du etwas geraucht hattest und damit überführt wurdest, quasi, war ein wneig ungeschickt aber ich bitte Dich, ihr seid doch erwachsene Menschen, so schlimm ist es doch nicht. Und Du mies drauf warst, damit muss man rechnen, wenn man Jemanden überrascht.
Aber ich versteh schon, was Du meinst. Wenn man so wenig Zeit hat,miteinander, dann ist es schon egoistisch, wenn man sich nicht zusammen reißt.
Nun hast Du Hilfe angenommen. Jetzt fehlt nur noch eine Chance.
Wie schätzt Du ihre Gefühle ein?
-resigniert?
- genervt?
- verunsichert?
- traurig?
- ablehnend?
-liebevoll?
Dass sie sich von der Reizbarkeit unter Druck gesetzt gefühlt hat, verstehe ich völlig. Als Mutter kann ich auch gut nachfühlen, welche man Gefühle man in Bezug auf die Kinder hat. In mir steigt ja schon gleich eine Kampfhaltung auf, wenn mein Mann und leiblicher Vater meines Kindes mal genervt ist. Das tut mir dann richtig weh und ich verteidige meinen Sohn....obwohl ich selbst natürlich auch mal genervt bin.
Wenn dann aber noch Verlustangst gegenüber dem Partner dazu kommt und die Angst, er könnte wieder reiß aus nehmen (die ja im Vorfeld schon da war) entsteht sicher eine sehr unangenehme Situation mit ambivalenten Gefühlen.
Ich weiß nicht, wie ihr es vorher gehandhabt habt. Aber eigentlich finde ich es unangebracht, dass Du bei den Kindern eingreifst. Du bist doch nur so selten da und wenn auch akzeptiert, doch gar nicht fest genug in ihr Leben integriert.Oder möchte sie in dieser Form Unterstützung, bei der Kindererziehung? Es klingt nicht so, weil Du gleich rechtfertigst die Kinder hätten es gut annehmen können. Da kam mir in den Sinn, dass es zusätzlich zu der angespannten Situation vielleicht einfach auch etwas viel war.
Also ehrlich, dass sie Dich bedröpelt und bekifft vorgefunden hat, finde ich nun nicht so unfassbar schlimm. "Man kann nur erahnen, was für eine Wunde sowas reisst. Ich heule nur schon beim Gedanken, wie ich ihr sowas antun konnte." Das ist doch völlig übertrieben. Gut, dass Du etwas geraucht hattest und damit überführt wurdest, quasi, war ein wneig ungeschickt aber ich bitte Dich, ihr seid doch erwachsene Menschen, so schlimm ist es doch nicht. Und Du mies drauf warst, damit muss man rechnen, wenn man Jemanden überrascht.
Aber ich versteh schon, was Du meinst. Wenn man so wenig Zeit hat,miteinander, dann ist es schon egoistisch, wenn man sich nicht zusammen reißt.
Nun hast Du Hilfe angenommen. Jetzt fehlt nur noch eine Chance.
Wie schätzt Du ihre Gefühle ein?
-resigniert?
- genervt?
- verunsichert?
- traurig?
- ablehnend?
-liebevoll?
Du triffst das Ganze schon ganz gut.
Bei den Kindern hatte ich ihr von Anfang an gesagt, dass es ihre Kinder sind. Ich nehme sie aber genau so in mein Herz auf als wären es meine eigenen, liebe und unterstütze sie in jeglicher Form die sie brauchen.
Das heisst auch, dass ich mich in die Erziehung nicht einmische. Und sie hat es auch hervorragend im Griff.
Nur die paar Kleinigkeiten von meiner Seite aus in der Phase waren eben schon zu viel wahrscheinlich und haben so den Druck hervorgerufen.
Sie fühlt sich zur Zeit einfach nur verarscht und hat kein Bock auf mich. Ich kann es ihr echt nicht verdenken. Was eben auch noch mitspielt, ist die Tatsache, dass sie seit Wochen sehr viel arbeitet. Ihre Mutter ist vor ein paar Wochen schwer erkrankt. Zusätzlich noch den Haushalt mit den Kindern schmeissen. Und daneben einen Partner, an den man sich bis anhin nicht mehr stützen konnte.
Verletzt, genervt, verunsichert, ablehnend sind sicher die Worte, die da am besten passen.
-Kenji
Bei den Kindern hatte ich ihr von Anfang an gesagt, dass es ihre Kinder sind. Ich nehme sie aber genau so in mein Herz auf als wären es meine eigenen, liebe und unterstütze sie in jeglicher Form die sie brauchen.
Das heisst auch, dass ich mich in die Erziehung nicht einmische. Und sie hat es auch hervorragend im Griff.
Nur die paar Kleinigkeiten von meiner Seite aus in der Phase waren eben schon zu viel wahrscheinlich und haben so den Druck hervorgerufen.
Sie fühlt sich zur Zeit einfach nur verarscht und hat kein Bock auf mich. Ich kann es ihr echt nicht verdenken. Was eben auch noch mitspielt, ist die Tatsache, dass sie seit Wochen sehr viel arbeitet. Ihre Mutter ist vor ein paar Wochen schwer erkrankt. Zusätzlich noch den Haushalt mit den Kindern schmeissen. Und daneben einen Partner, an den man sich bis anhin nicht mehr stützen konnte.
Verletzt, genervt, verunsichert, ablehnend sind sicher die Worte, die da am besten passen.
-Kenji
Kleines Update
So, hab seit einer Woche noch nichts von Ihr gehört. Tut aber wohl uns beiden gut.
Hab in der Zeit auch viele Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht, um den Kopf frei zu bringen und den Schmerz zu stillen.
Werde aber schön die Füsse still halten, und Ihr den Wunsch nach Ruhe gewähren.
Hab jedoch in der Zeit ein paar klare Entscheidungen für mich getroffen;
Werde meinen Job hier an den Nagel hängen, der einen sehr grossen Anteil zu meiner Krise beigetragen hat.
Der zweite Hintergrund ist, falls wir schrittweise wieder zueinander finden, will ich zur ihr oder zumindest (vl. für den Anfang) in ihre Nähe ziehen.
Will mit dem Leben und der Vergangenheit hier abschliessen und reinen Tisch machen. Nur so wird das weiter eine Zukunft haben (wie die netten Vorredner dass schon erwähnt haben).
Für mich war die Entscheidung gar nicht schwer zu treffen, da ich mir dessen mehr als nur sicher bin. Sie und die Kinder sind meine Familie.
Jetzt muss ich nur abwarten, was die nächsten Wochen mit sich bringen.
-Kenji
So, hab seit einer Woche noch nichts von Ihr gehört. Tut aber wohl uns beiden gut.
Hab in der Zeit auch viele Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht, um den Kopf frei zu bringen und den Schmerz zu stillen.
Werde aber schön die Füsse still halten, und Ihr den Wunsch nach Ruhe gewähren.
Hab jedoch in der Zeit ein paar klare Entscheidungen für mich getroffen;
Werde meinen Job hier an den Nagel hängen, der einen sehr grossen Anteil zu meiner Krise beigetragen hat.
Der zweite Hintergrund ist, falls wir schrittweise wieder zueinander finden, will ich zur ihr oder zumindest (vl. für den Anfang) in ihre Nähe ziehen.
Will mit dem Leben und der Vergangenheit hier abschliessen und reinen Tisch machen. Nur so wird das weiter eine Zukunft haben (wie die netten Vorredner dass schon erwähnt haben).
Für mich war die Entscheidung gar nicht schwer zu treffen, da ich mir dessen mehr als nur sicher bin. Sie und die Kinder sind meine Familie.
Jetzt muss ich nur abwarten, was die nächsten Wochen mit sich bringen.
-Kenji
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