Making sense of "love"
42 Antworten5'076 AufrufeGestartet von NicM ·
NicMThemenstart
Guten Tag an alle!
Ich habe mich in der letzten Zeit aus eigenem Anlass intensiv mit Definitionen und Erklärungen zu den Begriffen "Liebe" und "Verliebtheit" befasst. Es gibt ja bereits viele, teilweise recht gefestigte Ansichten/Meinungen darüber, was Liebe ist, und was auch nicht. Wozu sie gut ist, wie sie entsteht, in welche Kategorien man sie unterteilen kann. Wie man sie auf psychologischer, biologischer, soziologischer Ebene untersuchen kann.
Ich bin mir sicher, jeder hat eine eigene Theorie rund um diesen vielgebrauchten Begriff. Die Bildung dieser Theorie kann auf rationalen Überlegungen oder einfach auf eigenen Erfahrungen und Beobachtungen basieren.
Mich würden diese Theorien/Ansichten interessieren. Es gibt vielleicht Leute hier, die über ein grösseres Fachwissen verfügen und interessante Einblicke in die "Materie" geben können... Ich bin nicht auf der Suche nach einer globalen, totalen, allgemein gültigen Theorie, sondern viel mehr an all den individuellen Theorien!
Ich weiss, dass es da draussen auch Leute gibt, die auf jegliche Erklärungsversuche verzichten und die Liebe einfach als etwas "Unbeschreibliches, Wunderbares" auffassen. Auch solche Ansichten würden mich interessieren, mit ein paar stichfesten Argumenten, die gegen ein wissenschaftliches Vorgehen sprechen ;-).
Ebenso ist es interessant, wie Menschen, die gerade verliebt sind, denken. Und wie Menschen darüber denken, die gerade nicht verliebt sind und in keiner Beziehung stehen. Da muss es wohl riesige Unterschiede geben.
Eine erste, anregende Frage, die für mich am meisten brennt, ist:
Kann der Zustand der Verliebtheit gegenseitig sein? Oder ist er in jedem Fall einseitig? Ist er "ansteckend"?
Oder:
Gibt es einen spezifischen Zeitpunkt, indem der Prozess der Liebe beginnt? Ist der Prozess unaufhaltbar, wenn er mal begonnen hat? Wie stark ist der Zustand aktiv beeinflussbar?
Sollte das Thema hier im Forum schon zur Genüge durchgekaut sein, entschuldige ich mich für die unzureichende Verwendung der Suchfunktion ;-).
Ich habe mich in der letzten Zeit aus eigenem Anlass intensiv mit Definitionen und Erklärungen zu den Begriffen "Liebe" und "Verliebtheit" befasst. Es gibt ja bereits viele, teilweise recht gefestigte Ansichten/Meinungen darüber, was Liebe ist, und was auch nicht. Wozu sie gut ist, wie sie entsteht, in welche Kategorien man sie unterteilen kann. Wie man sie auf psychologischer, biologischer, soziologischer Ebene untersuchen kann.
Ich bin mir sicher, jeder hat eine eigene Theorie rund um diesen vielgebrauchten Begriff. Die Bildung dieser Theorie kann auf rationalen Überlegungen oder einfach auf eigenen Erfahrungen und Beobachtungen basieren.
Mich würden diese Theorien/Ansichten interessieren. Es gibt vielleicht Leute hier, die über ein grösseres Fachwissen verfügen und interessante Einblicke in die "Materie" geben können... Ich bin nicht auf der Suche nach einer globalen, totalen, allgemein gültigen Theorie, sondern viel mehr an all den individuellen Theorien!
Ich weiss, dass es da draussen auch Leute gibt, die auf jegliche Erklärungsversuche verzichten und die Liebe einfach als etwas "Unbeschreibliches, Wunderbares" auffassen. Auch solche Ansichten würden mich interessieren, mit ein paar stichfesten Argumenten, die gegen ein wissenschaftliches Vorgehen sprechen ;-).
Ebenso ist es interessant, wie Menschen, die gerade verliebt sind, denken. Und wie Menschen darüber denken, die gerade nicht verliebt sind und in keiner Beziehung stehen. Da muss es wohl riesige Unterschiede geben.
Eine erste, anregende Frage, die für mich am meisten brennt, ist:
Kann der Zustand der Verliebtheit gegenseitig sein? Oder ist er in jedem Fall einseitig? Ist er "ansteckend"?
Oder:
Gibt es einen spezifischen Zeitpunkt, indem der Prozess der Liebe beginnt? Ist der Prozess unaufhaltbar, wenn er mal begonnen hat? Wie stark ist der Zustand aktiv beeinflussbar?
Sollte das Thema hier im Forum schon zur Genüge durchgekaut sein, entschuldige ich mich für die unzureichende Verwendung der Suchfunktion ;-).
Hallo lieber NicM!!!
HILFE!!!!! ... Das kommt mir als erstes´in den "Sinn", wenn ich Deine Fragen lese... ;)
ICH, für meinen Teil, bin dann wohl eher die "Person", die Liebe nicht in diesem Maße "konkretisieren" möchte--- ganz einfach weil ich "denke" und viel eher noch FÜHLE, dass es "unzulänglich" ist, Dies zu wissen und damit auch "fest halten zu wollen"!!! ;) .... "Geschmäcker" eben, lieber NicM!!!
Liebste Grüße und gute Nacht!!!!
Rosenkatze
HILFE!!!!! ... Das kommt mir als erstes´in den "Sinn", wenn ich Deine Fragen lese... ;)
ICH, für meinen Teil, bin dann wohl eher die "Person", die Liebe nicht in diesem Maße "konkretisieren" möchte--- ganz einfach weil ich "denke" und viel eher noch FÜHLE, dass es "unzulänglich" ist, Dies zu wissen und damit auch "fest halten zu wollen"!!! ;) .... "Geschmäcker" eben, lieber NicM!!!
Liebste Grüße und gute Nacht!!!!
Rosenkatze
Hallo lieber NicM,
Ich musste beim lesen Deines Treads lachen. Da mir ein guter alter Bekannter in den Sinn kamm.Der zerpflükte das Tema Liebe auch auf die Logisch Art.
Kann man Liebe beweisen.. Ist Liebe egoistisch... Blablabla. Wir haben stunden diskutiert
Ich bin die Romantikerin und glaube an die Liebe allerdings ohne Beweise..
Liebe muss man fühlen ,leben und leiden...Dan weisst Du was Liebe ist
Einen schöne Tag
Viva
Ich musste beim lesen Deines Treads lachen. Da mir ein guter alter Bekannter in den Sinn kamm.Der zerpflükte das Tema Liebe auch auf die Logisch Art.
Kann man Liebe beweisen.. Ist Liebe egoistisch... Blablabla. Wir haben stunden diskutiert
Ich bin die Romantikerin und glaube an die Liebe allerdings ohne Beweise..
Kann der Zustand der Verliebtheit gegenseitig sein? Oder ist er in jedem Fall einseitig? Ist er "ansteckend"?1.Ja kann gegenseitig sein,( ist das Beste)2. Nein nicht immer und zuletzt ansteckend? Das währe doch zu schön........
Liebe muss man fühlen ,leben und leiden...Dan weisst Du was Liebe ist
Einen schöne Tag
Viva
bearbeitet #4
Dass Liebe zweiseitig ist, kann ich mir sehr gut denken. Das entwickelt sich ja auch viel stärker mit der Zeit und hängt von vielen stark beeinflussbaren Faktoren ab. Die Frage war eher auf die Verliebtheit bezogen.
Ich denke Folgendes: Bevor man sich verliebt, muss man die Person schon etwas kennen. Es muss sich zwangsläufig Sympathie entwickeln, und das ist ja etwas sehr Gegenseitiges (oder irre ich mich da?). Dann spielen ja noch diverse unbewusste Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel der Geruch der anderen Person oder die sexuelle Attraktivität. Weiter bin ich davon überzeugt, dass die Verliebtheit in einem ganz genau bestimmten Punkt beginnt. Es ist dann ein unaufhaltbarer Prozess, der sehr schnell auf seinen Höhepunkt gelangt und dann je nach Situation in diverse andere Zustände übergehen kann (Liebe, Verzweiflung, Depression), allerdings viel langsamer.
Aber genau diese "Initialzündung" kann doch nur einseitig sein? Da spielen so viele Faktoren im eigenen Körper eine Rolle, so dass das Objekt der Liebe in diesem Moment eigentlich kaum mehr Einfluss nehmen kann. Ich glaube z.B. nicht, dass man sich verliebt, während man grad nicht mit der Person zu tun hat. Sie muss physisch anwesend sein, es muss eine gewisse (vielleicht spezielle) Interaktion stattfinden, die die "Rakete" zum Starten bringt. Wenn die Natur es vorgesehen hätte, dass "sich verlieben" ein gegenseitiges, gleichzeitiges Ereignis ist, dann müssten irgendwelche Informationen/Botenstoffe in diesem Moment ausgetauscht werden. Da dies aber nicht der Fall ist - und obwohl Interaktion stattfinden muss - glaube ich, dass Verliebtheit immer (ohne Ausnahme) einseitig ist.
Dadurch, dass die verliebte Person dann andere Signale aussendet und intensiver den Kontakt mit der geliebten Person sucht, erhöht sich lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass die andere Person auf eine Beziehung eingeht, da die Sympathie stimmt, sexuelle Anziehung vorhanden ist, und die Signale klare Zeichen setzen. Dass bei der anderen Person dadurch aber auch der Zustand der Verliebtheit hervorgerufen wird, bezweifle ich sehr stark.
Das führt also zu meiner These, dass die Verliebtheit einseitig ist und dass es bei jedem angeblich glücklich verliebten Paar jemanden (höchstens jemanden) gibt, der wirklich verliebt ist oder zumindest mal war. Die Entwicklung der "wahren" Liebe in der Folge hat dann nichts mehr mit dem Vorhandensein der Verliebtheit zu tun und kann sich völlig unabhängig davon verhalten. Ach ja, und natürlich kann es auch viele glückliche Beziehungen geben, in denen die Verliebtheit überhaupt nicht mitgespielt hat.
Das würde dann mitunter auch erklären, weshalb die Verliebtheit mehrheitlich als schlussendlich schmerzhaftes Gefühl angesehen wird, da die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht erwidert wird, weitaus grösser ist. Das sagt auch meine Erfahrung sowie die Erfahrung anderer Leute, mit denen ich darüber schon diskutiert habe.
So, und warum ist es denn so? Tja... es muss einen guten Grund geben, aber darüber möchte ich mir im Moment auch keine Gedanken machen.
Lieber Gruss
Ich denke Folgendes: Bevor man sich verliebt, muss man die Person schon etwas kennen. Es muss sich zwangsläufig Sympathie entwickeln, und das ist ja etwas sehr Gegenseitiges (oder irre ich mich da?). Dann spielen ja noch diverse unbewusste Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel der Geruch der anderen Person oder die sexuelle Attraktivität. Weiter bin ich davon überzeugt, dass die Verliebtheit in einem ganz genau bestimmten Punkt beginnt. Es ist dann ein unaufhaltbarer Prozess, der sehr schnell auf seinen Höhepunkt gelangt und dann je nach Situation in diverse andere Zustände übergehen kann (Liebe, Verzweiflung, Depression), allerdings viel langsamer.
Aber genau diese "Initialzündung" kann doch nur einseitig sein? Da spielen so viele Faktoren im eigenen Körper eine Rolle, so dass das Objekt der Liebe in diesem Moment eigentlich kaum mehr Einfluss nehmen kann. Ich glaube z.B. nicht, dass man sich verliebt, während man grad nicht mit der Person zu tun hat. Sie muss physisch anwesend sein, es muss eine gewisse (vielleicht spezielle) Interaktion stattfinden, die die "Rakete" zum Starten bringt. Wenn die Natur es vorgesehen hätte, dass "sich verlieben" ein gegenseitiges, gleichzeitiges Ereignis ist, dann müssten irgendwelche Informationen/Botenstoffe in diesem Moment ausgetauscht werden. Da dies aber nicht der Fall ist - und obwohl Interaktion stattfinden muss - glaube ich, dass Verliebtheit immer (ohne Ausnahme) einseitig ist.
Dadurch, dass die verliebte Person dann andere Signale aussendet und intensiver den Kontakt mit der geliebten Person sucht, erhöht sich lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass die andere Person auf eine Beziehung eingeht, da die Sympathie stimmt, sexuelle Anziehung vorhanden ist, und die Signale klare Zeichen setzen. Dass bei der anderen Person dadurch aber auch der Zustand der Verliebtheit hervorgerufen wird, bezweifle ich sehr stark.
Das führt also zu meiner These, dass die Verliebtheit einseitig ist und dass es bei jedem angeblich glücklich verliebten Paar jemanden (höchstens jemanden) gibt, der wirklich verliebt ist oder zumindest mal war. Die Entwicklung der "wahren" Liebe in der Folge hat dann nichts mehr mit dem Vorhandensein der Verliebtheit zu tun und kann sich völlig unabhängig davon verhalten. Ach ja, und natürlich kann es auch viele glückliche Beziehungen geben, in denen die Verliebtheit überhaupt nicht mitgespielt hat.
Das würde dann mitunter auch erklären, weshalb die Verliebtheit mehrheitlich als schlussendlich schmerzhaftes Gefühl angesehen wird, da die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht erwidert wird, weitaus grösser ist. Das sagt auch meine Erfahrung sowie die Erfahrung anderer Leute, mit denen ich darüber schon diskutiert habe.
So, und warum ist es denn so? Tja... es muss einen guten Grund geben, aber darüber möchte ich mir im Moment auch keine Gedanken machen.
Hallo lieber NicM!!!HILFE!!!!! ... Das kommt mir als erstes´in den "Sinn", wenn ich Deine Fragen lese... ;);)
ICH, für meinen Teil, bin dann wohl eher die "Person", die Liebe nicht in diesem Maße "konkretisieren" möchte--- ganz einfach weil ich "denke" und viel eher noch FÜHLE, dass es "unzulänglich" ist, Dies zu wissen und damit auch "fest halten zu wollen"!!! ;) ...Hm... das heisst, es gibt deiner Meinung nach nichts Zulängliches zur Liebe? Ein unerreichbarer Ort, der sich den Fähigkeiten unserer Vorstellungskraft entzieht? Oder fürchtest du dich nicht eher davor, mehr darüber zu wissen? Weil dann die Gefahr besteht, dass die Gefühle anders wahrgenommen oder gar nicht mehr wahrgenommen werden können? Wenn das so ist, würde ich dem gerne widersprechen: Wir wissen bereits sehr viel über unsere Gefühle (das kommt ja auch mit dem Alter, der Erfahrung) in allen Lebensbereichen, wir wissen auch sehr viel über die Psyche des Menschen allgemein. Es wäre zum Beispiel sehr gut erklärbar, warum du Hunger hast und warum es so ein wohltuendes Gefühl ist, etwas Gutes zu essen. Und auch wenn wir das wissen, kratzt es uns auf Deutsch gesagt überhaupt nicht und wir geniessen das Gefühl genauso. Dann schalten sich die Denkprozesse aus und der Körper funktioniert von selbst. Das wäre doch sicher auch bei Liebe der Fall, wenn wir sie denn vollständig erklären könnten, meinst du nicht? Ob es was bringt ist zu bezweifeln, aber schaden kann es wohl nicht!
Lieber Gruss
Du meine güte! Du nimmst das Thema Liebe auseinander wie ein Universitäts Profesor.
So nüchtern und ohne romantik.
Ich frag mich mal ob Du mal so richtig verliebt warst mit Hezklopfen und den Schmeterlingen im Bauch.
Liebe ist nicht logisch.....in einigen Punkten gebe ich Dir recht. Aber nicht in allem.
Ich hab meinen Ex auf Besuch in Spanien kennen gelernt.
Ich konnte kein Spanisch nur Italienisch eine Nacht beim Tanzen hat genügt und wir waren beide hinund weg. Leider musste ich um 6 uhr auf den Flughafen.......
Es folgten Telefonate mit Wörterbuch sms und nach 10 Tagen war ich wieder da für 3 Tage.
Wir konnten uns das nicht erklähren. Erstens war es nicht mein Typ und zweitens konte ich mich nicht unterhalten.
Und doch beide waren verliebt... Jeh mehr ich ihn kennen lernte,besser wurde es.
Selber Humor gleiche Hobbys und und vom Sex sprechen wir gar nicht:D.
Wo ist da die Logik und es hat 5 Jahre gehalten..
Ich war auch schon verliebt und die Liebe wurde nicht erwiedert...
Alerdings hat er mich gerne..
Der Geruch finde ich sehr wichtig ohne den geht es nun mal gar nicht.
Nichts schöneres als de Pulover des Geliebten zu riechen wen er nicht da ist.
Liebe grüsse
Viva
So nüchtern und ohne romantik.
Ich frag mich mal ob Du mal so richtig verliebt warst mit Hezklopfen und den Schmeterlingen im Bauch.
Liebe ist nicht logisch.....in einigen Punkten gebe ich Dir recht. Aber nicht in allem.
Ich hab meinen Ex auf Besuch in Spanien kennen gelernt.
Ich konnte kein Spanisch nur Italienisch eine Nacht beim Tanzen hat genügt und wir waren beide hinund weg. Leider musste ich um 6 uhr auf den Flughafen.......
Es folgten Telefonate mit Wörterbuch sms und nach 10 Tagen war ich wieder da für 3 Tage.
Wir konnten uns das nicht erklähren. Erstens war es nicht mein Typ und zweitens konte ich mich nicht unterhalten.
Und doch beide waren verliebt... Jeh mehr ich ihn kennen lernte,besser wurde es.
Selber Humor gleiche Hobbys und und vom Sex sprechen wir gar nicht:D.
Wo ist da die Logik und es hat 5 Jahre gehalten..
Ich war auch schon verliebt und die Liebe wurde nicht erwiedert...
Alerdings hat er mich gerne..
Der Geruch finde ich sehr wichtig ohne den geht es nun mal gar nicht.
Nichts schöneres als de Pulover des Geliebten zu riechen wen er nicht da ist.
Liebe grüsse
Viva
@Viva66:
Meine Bemühung ist es ja genau, die Liebe völlig auseinander zu nehmen. Ich verzichte deshalb absichtlich auf schwammige oder romantische Begriffe. Sie würden nichts zum Inhalt beitragen.
Liebe zu fühlen, zu leben, zu teilen hat ja auch nichts mit einem ernsthaften Versuch, die Liebe logisch zu erklären, zu tun ;) .
Und ja, ich bin zur Zeit gerade verliebt (vermutlich mal wieder unglücklich), deshalb bin ich hier im Forum aktiv geworden. Darüber könntest du in einem anderen Thread lesen.
Zu deinem Beispiel, das gegenseitige Verliebtheit zeigen soll: Die Logik ist überall, man muss sie nur ergründen und nicht gleich aufgeben. Nicht alles, was für einen unerklärbar erscheint, ist auch unlogisch ;-)! Und bist du denn sicher, dass es Verliebtheit (Achtung: nicht Liebe) auf beiden Seiten war? Könntest du dich an den Moment erinnern, indem du dich verliebt hast?
Meine Bemühung ist es ja genau, die Liebe völlig auseinander zu nehmen. Ich verzichte deshalb absichtlich auf schwammige oder romantische Begriffe. Sie würden nichts zum Inhalt beitragen.
Liebe zu fühlen, zu leben, zu teilen hat ja auch nichts mit einem ernsthaften Versuch, die Liebe logisch zu erklären, zu tun ;) .
Und ja, ich bin zur Zeit gerade verliebt (vermutlich mal wieder unglücklich), deshalb bin ich hier im Forum aktiv geworden. Darüber könntest du in einem anderen Thread lesen.
Zu deinem Beispiel, das gegenseitige Verliebtheit zeigen soll: Die Logik ist überall, man muss sie nur ergründen und nicht gleich aufgeben. Nicht alles, was für einen unerklärbar erscheint, ist auch unlogisch ;-)! Und bist du denn sicher, dass es Verliebtheit (Achtung: nicht Liebe) auf beiden Seiten war? Könntest du dich an den Moment erinnern, indem du dich verliebt hast?
Hali Hallo
Ich habe Deinen Treat gelesen und musste doch lachen sorry das Teama ist ernst.
Der besagte Bekannter ist Informatiker mit dem ich endlose Gespräche über die Liebe hatte. Und in meinem Treat gehts auch um ein Informatiker...
Und wo ich mich verliebt habe ? Beim Tanzen........ :o
Wir haben dan aber gleich angefangen uns zu küssen beim Tanzen;)
Ich denke es war von beiden Seiten..
Allerdings hat er mich gleich nachder Ladung in Zürich angerufen, mit dem habe ich nicht gerechnet... Meine Freundin die uns vorgestellt hat, hat mich gefragt bist Du verliebt und ich meinte ich weiss es nicht muss erst mal schlafen.....
Ich weiss nicht was passiert wäre, hätte er mich nicht angerufen.....
Ich habe Deinen Treat gelesen und musste doch lachen sorry das Teama ist ernst.
Der besagte Bekannter ist Informatiker mit dem ich endlose Gespräche über die Liebe hatte. Und in meinem Treat gehts auch um ein Informatiker...
Und wo ich mich verliebt habe ? Beim Tanzen........ :o
Wir haben dan aber gleich angefangen uns zu küssen beim Tanzen;)
Ich denke es war von beiden Seiten..
Allerdings hat er mich gleich nachder Ladung in Zürich angerufen, mit dem habe ich nicht gerechnet... Meine Freundin die uns vorgestellt hat, hat mich gefragt bist Du verliebt und ich meinte ich weiss es nicht muss erst mal schlafen.....
Ich weiss nicht was passiert wäre, hätte er mich nicht angerufen.....
Ich lese jetzt bewusst nicht deinen Problemthread, sonst könnten wir ja auch dort diskutieren.
So muss ich sagen, tut mir Leid, NicM, aber deiner Schlussfolgerung, dass Verliebtheit immer und ausnahmslos einseitig ist, kann ich nicht folgen.
Bei Verliebtheit werden doch sehr wohl Botenstoffe in Form von Serotoninen und Adrenalin ausgeschüttet und das durchaus auch auf beiden Seiten gleichzeitig oder zumindest mit geringem Zeitunterschied.
Wieso sollte also Verliebtheit zwangsweise immer einseitig sein?
Hast du noch nie eine fremde Person gesehen, ihr habt euch angeschaut und sofort war beiderseitiges Interesse da?
Jeder hier weiß, ich bin keine große Romantikerin, aber trotzdem glaube ich, dass sich zwei Menschen von Sekunde 1 zueinander hingezogen fühlen können.
Bei meinem Ex und mir war das so: Ein Blick quer über die Tanzfläche und eine Art "Tanz", im übertragenen Sinne, begann - er ein Schritt, ich ein Schritt, immer aufeinander zu , als hätten wir uns abgestimmt und innerhalb von 3 Wochen waren wir zusammen und blieben es 8 Jahre lang.
In meiner jetzigen Beziehung war ich hingegen (so denke ich) - aus verschiedenen, nachvollziehbaren Gründen - viel früher verliebt als mein Freund. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass es seiner Liebe zu mir einen Abbruch tut oder unsere Beziehung deswegen schlechter oder zum Scheitern verurteilt ist.
Ich denke aber nicht, dass Verliebtheit/Liebe "ansteckend" ist. Im Gegenteil. Ist kein gewisses Initial-Interesse vorhanden, kann einseitige, ausgelebte Verliebtheit eher abschrecken.
"1000x berührt" ist für mich eine Ausnahmeerscheinung, bei der meiner Meinung nach ein Wandel in der Person, Situation etc. stattgefunden haben muss und die eigentlich nie mit einseitiger Verliebtheit beginnt.
Verliebtheit/Liebe ist aufhaltbar. Man muss nur konsequent sein. Leider sind Eigenliebe und Selbstschutz oft zu schwach ausgeprägt, so dass viele es nicht schaffen, die Notbremse zu ziehen und dann mit "Gegen Gefühle kann man nichts machen." im eigenen, durchaus vorhersehbaren Elend und Liebeskummer verharren.
Interessant find ich übrigens deine These, dass die Person, in die man sich verliebt physisch anwesend sein muss. Ich denke, da werden dir viele widersprechen, die meinen sich übers Internet verliebt zu haben.
Willst du ihnen das absprechen?
So muss ich sagen, tut mir Leid, NicM, aber deiner Schlussfolgerung, dass Verliebtheit immer und ausnahmslos einseitig ist, kann ich nicht folgen.
Bei Verliebtheit werden doch sehr wohl Botenstoffe in Form von Serotoninen und Adrenalin ausgeschüttet und das durchaus auch auf beiden Seiten gleichzeitig oder zumindest mit geringem Zeitunterschied.
Wieso sollte also Verliebtheit zwangsweise immer einseitig sein?
Hast du noch nie eine fremde Person gesehen, ihr habt euch angeschaut und sofort war beiderseitiges Interesse da?
Jeder hier weiß, ich bin keine große Romantikerin, aber trotzdem glaube ich, dass sich zwei Menschen von Sekunde 1 zueinander hingezogen fühlen können.
Bei meinem Ex und mir war das so: Ein Blick quer über die Tanzfläche und eine Art "Tanz", im übertragenen Sinne, begann - er ein Schritt, ich ein Schritt, immer aufeinander zu , als hätten wir uns abgestimmt und innerhalb von 3 Wochen waren wir zusammen und blieben es 8 Jahre lang.
In meiner jetzigen Beziehung war ich hingegen (so denke ich) - aus verschiedenen, nachvollziehbaren Gründen - viel früher verliebt als mein Freund. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass es seiner Liebe zu mir einen Abbruch tut oder unsere Beziehung deswegen schlechter oder zum Scheitern verurteilt ist.
Ich denke aber nicht, dass Verliebtheit/Liebe "ansteckend" ist. Im Gegenteil. Ist kein gewisses Initial-Interesse vorhanden, kann einseitige, ausgelebte Verliebtheit eher abschrecken.
"1000x berührt" ist für mich eine Ausnahmeerscheinung, bei der meiner Meinung nach ein Wandel in der Person, Situation etc. stattgefunden haben muss und die eigentlich nie mit einseitiger Verliebtheit beginnt.
Verliebtheit/Liebe ist aufhaltbar. Man muss nur konsequent sein. Leider sind Eigenliebe und Selbstschutz oft zu schwach ausgeprägt, so dass viele es nicht schaffen, die Notbremse zu ziehen und dann mit "Gegen Gefühle kann man nichts machen." im eigenen, durchaus vorhersehbaren Elend und Liebeskummer verharren.
Interessant find ich übrigens deine These, dass die Person, in die man sich verliebt physisch anwesend sein muss. Ich denke, da werden dir viele widersprechen, die meinen sich übers Internet verliebt zu haben.
Willst du ihnen das absprechen?
bearbeitet #9
Edit: Sorry wegen dem externen Link ;-)
Meine eigene Erfahrung bestätigt: Ist jemand in mich verliebt, fühle ich mich überhaupt nicht abgeneigt, sondern gehe eher noch einen Schritt auf sie zu. Wenn - auch ohne Verliebtheit meinerseits - alles andere stimmt, kann es auch so zu einer Beziehung kommen. Die Abschreckung könnte ich aber nicht ganz ausschliessen.
Bei Verliebtheit werden doch sehr wohl Botenstoffe in Form von Serotoninen und Adrenalin ausgeschüttet und das durchaus auch auf beiden Seiten gleichzeitig oder zumindest mit geringem Zeitunterschied. Wieso sollte also Verliebtheit zwangsweise immer einseitig sein?Hallo Roya! Die von dir genannten Botenstoffe beziehen sich aber auf den eigenen Körper. Es sind Boten, die das Hirn dem Körper (oder umgekehrt) schickt. Nicht Boten, die zwischen zwei Menschen hin- und herpendeln. Wenn es auf beiden Seiten gleichzeitig geschieht, ist das entweder ein ziemlicher Zufall oder aber es gab kurz zuvor ein weiterer Botenstoff, der die beiden Menschen quasi "synchronisiert" hat. Und soweit ich als Bio-Laie weiss, gibt es das nicht (oder es wurde noch nicht entdeckt). Der von dir angesprochene geringe Zeitunterschied sagt ja genau das: Es gibt keine Gleichzeitigkeit bei der Entstehung der Verliebtheit. Und wenn, dann zufällig. Und deshalb ist das Gefühl immer einen gewissen Moment lang einseitig, wahrscheinlicher jedoch ist es immer einseitig.
Hast du noch nie eine fremde Person gesehen, ihr habt euch angeschaut und sofort war beiderseitiges Interesse da?Jeder hier weiß, ich bin keine große Romantikerin, aber trotzdem glaube ich, dass sich zwei Menschen von Sekunde 1 zueinander hingezogen fühlen können.Doch, so etwas habe ich schon einmal erlebt. Es war an einem Kurs, bei dem beliebige Gruppen fremder Leute gebildet wurden. Als ich mein Gegenüber dann anschaute, machte es "Klick" und sie ging mir ne Woche lang nicht mehr aus dem Kopf. Die Sympathie war von Beginn weg da, ich fand sie sexuell anziehend (aber das ist ja nicht wirklich verwunderlich, dass das Gehirn diese Entscheidung sehr sehr schnell machen kann ;) ) aber es war keinesfalls Verliebtheit. Ich habe mich ihr dann auch genähert, aber vor Ende des Kurses kam nichts zustande. Danach noch zwei Mails, und die Sache war gegessen. Keine Verzweiflung danach. Das hätte was werden können, und zwar ohne irgendwas mit Liebe zu tun zu haben. Damit möchte ich auch klarstellen, dass ich nicht an Liebe auf den ersten Blick glaube, jedenfalls nicht von der Liebe, von der ich hier ständig schreibe ;-).
Bei meinem Ex und mir war das so: Ein Blick quer über die Tanzfläche und eine Art "Tanz", im übertragenen Sinne, begann - er ein Schritt, ich ein Schritt, immer aufeinander zu , als hätten wir uns abgestimmt und innerhalb von 3 Wochen waren wir zusammen und blieben es 8 Jahre lang.Das ist natürlich eine schöne Geschichte. Und du würdest auch behaupten, dass du gleich in der ersten Sekunde verliebt warst? Nur, damit wir vom gleichen reden:(Wikipedia 4ever :party: )
In meiner jetzigen Beziehung war ich hingegen (so denke ich) - aus verschiedenen, nachvollziehbaren Gründen - viel früher verliebt als mein Freund. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass es seiner Liebe zu mir einen Abbruch tut oder unsere Beziehung deswegen schlechter oder zum Scheitern verurteilt ist.Hm, vermischt du hier die Begriffe Liebe und Verliebtheit? Du meinst, du warst im Zustand der Verliebtheit, er aber nicht. Und er liebt dich trotzdem? Das ist gut möglich, das habe ich nie ausgeschlossen ;-).
Ich denke aber nicht, dass Verliebtheit/Liebe "ansteckend" ist. Im Gegenteil. Ist kein gewisses Initial-Interesse vorhanden, kann einseitige, ausgelebte Verliebtheit eher abschrecken.Hm, ich argumentiere mal so: Damit einseitige Verliebtheit entstehen kann, muss von der geliebten Person ein gewisses Interesse, gewisse Sympathie und auch ein gewisses sexuelles Interesse ausgehen. Diese Faktoren geben der verliebten Person dann Hoffnung und haben vermutlich auch (mitunter) dazu geführt, dass man sich verliebt hat. Weil einem eben auch Signale entgegengebracht werden, die auf eine gewisse Erfolgschance hinweisen. Würden wir uns verlieben ohne auch nur die geringste Chance zu haben (was die Zuneigung der anderen Person betrifft, egal welche soziale Umstände gelten), würde es die Natur wohl recht hart mit uns meinen ;-).
Meine eigene Erfahrung bestätigt: Ist jemand in mich verliebt, fühle ich mich überhaupt nicht abgeneigt, sondern gehe eher noch einen Schritt auf sie zu. Wenn - auch ohne Verliebtheit meinerseits - alles andere stimmt, kann es auch so zu einer Beziehung kommen. Die Abschreckung könnte ich aber nicht ganz ausschliessen.
Verliebtheit/Liebe ist aufhaltbar. Man muss nur konsequent sein. Leider sind Eigenliebe und Selbstschutz oft zu schwach ausgeprägt, so dass viele es nicht schaffen, die Notbremse zu ziehen und dann mit "Gegen Gefühle kann man nichts machen." im eigenen, durchaus vorhersehbaren Elend und Liebeskummer verharren.Interessant. Da stimme ich dir zu!
Interessant find ich übrigens deine These, dass die Person, in die man sich verliebt physisch anwesend sein muss. Ich denke, da werden dir viele widersprechen, die meinen sich übers Internet verliebt zu haben.Ja ;-). Vielleicht gibt es eine ganz andere Liebe (charakterlich, gesprächsinhaltlich, Idealvorstellung der anderen Person, was weiss ich), aber mit der Verliebtheit hat das nichts zu tun. Da bin ich mir zu 100% sicher :D .
Willst du ihnen das absprechen?
Lieber NicM!!
Nein, ich bin ÜBERZEUGT davon, lieber NicM, dass ALLES, was ich darüber auch auf "deiner" ratinalen "Schiene" in Erfahrung bringen kann, DEM, Wovon ich so überzeugt bin, NICHTS- aber auch GAR NICHTS an "Schaden", bzw. "Zweifel" zubringen kann!!!
Es kann und wird sich höchstens "ergänzen"!!!!
DEINE "Wahl", die "Welt" zu "sehen" und zu "begreifen", lieber Freund, das ist nicht die Einzigste!!!!- in Welcher Dies "möglich" und "nachvollziebar" ist!!! Kennst Du Dich ein bisschen mit Philosophie aus?? Oder hast Du Dir darüber Gedanken gemacht??? Ich lade Dich hiermit herzlich zu meinem Tread ein, auch wenn er sowieso Jedem jederzeit zugänglich ist!!!
Ich glaube,.. Du könntest ein großes Vorbild in Imanuel Kant sehen!!!
Vielleicht "probierst" Dus mal???
Weißt Du, ab einem bestimmten "Punkt"- undzwar genau da, wo die "Worte"- die Beschreibungs- und Erfassungsversuche des Menschen aufhören, da werde ich auch keine Worte mehr finden! Und es dennoch wissen!!! LOGIK, NACHVOLLZIEBARKEIT und dessen EVIDENZ nach den heutigen "Richtlinien"- sin kein "Maß" für die Unendlichkeit oder gar die LIEBE!!!!
...
... :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Achja, "Kant" würde Dich übrigens in die Kategorie: "Kulturmensch" einordnen!!! (vs. Naturmensch)
Liebe Grüße
erholsame Nachtruhe!!!
Rosenkatze
Oder fürchtest du dich nicht eher davor, mehr darüber zu wissen? Weil dann die Gefahr besteht, dass die Gefühle anders wahrgenommen oder gar nicht mehr wahrgenommen werden können?Ich, mich fürchten??? Schon möglich, dass es der Dinge noch gibt, wovor ich mich fürchte, aber DAVOR ganz gewiss nicht!!! ;)
Nein, ich bin ÜBERZEUGT davon, lieber NicM, dass ALLES, was ich darüber auch auf "deiner" ratinalen "Schiene" in Erfahrung bringen kann, DEM, Wovon ich so überzeugt bin, NICHTS- aber auch GAR NICHTS an "Schaden", bzw. "Zweifel" zubringen kann!!!
Es kann und wird sich höchstens "ergänzen"!!!!
DEINE "Wahl", die "Welt" zu "sehen" und zu "begreifen", lieber Freund, das ist nicht die Einzigste!!!!- in Welcher Dies "möglich" und "nachvollziebar" ist!!! Kennst Du Dich ein bisschen mit Philosophie aus?? Oder hast Du Dir darüber Gedanken gemacht??? Ich lade Dich hiermit herzlich zu meinem Tread ein, auch wenn er sowieso Jedem jederzeit zugänglich ist!!!
Ich glaube,.. Du könntest ein großes Vorbild in Imanuel Kant sehen!!!
Vielleicht "probierst" Dus mal???
Weißt Du, ab einem bestimmten "Punkt"- undzwar genau da, wo die "Worte"- die Beschreibungs- und Erfassungsversuche des Menschen aufhören, da werde ich auch keine Worte mehr finden! Und es dennoch wissen!!! LOGIK, NACHVOLLZIEBARKEIT und dessen EVIDENZ nach den heutigen "Richtlinien"- sin kein "Maß" für die Unendlichkeit oder gar die LIEBE!!!!
...
... :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Achja, "Kant" würde Dich übrigens in die Kategorie: "Kulturmensch" einordnen!!! (vs. Naturmensch)
Liebe Grüße
erholsame Nachtruhe!!!
Rosenkatze
Hehe...
Liebe Rosenkatze: Ich finde Philisophie spannend (hobbymässig, mache ja kein Studium). Ich habe immer lange, sinnlose und immer auch inspirierende Diskussionen mit Kollegen, die so sind wie ich: rational! ;-). Philosophie und Wissenschaft. Das muss sich nicht beissen.
Aber: Die Früchte der Philosophie sind weder beweis- noch widerlegbar. Somit für die Wissenschaft absolut nutzlos. Und trotzdem hoch interessant! Warum? Weil das Erkennen von dem, was wir nicht wissen und nicht erklären können, eine genauso grosse Bedeutung haben kann als das, was - in unseren Strukturen - erklärbar ist.
Und dann noch etwas, dass ICH DIR auf den Weg geben möchte: Alles, was wir Menschen erklären und verstehen können, ist für uns von unglaublichem Wert. Wo wären wir heute? Wohl kaum im Internet am schreiben... Es ist nur endlich viel mit der Kapazität unseres Gehirns ergründbar, und unendlich viel mehr bleibt uns - für immer - verschlossen. Und das ist nicht schlecht so. Schlecht wäre nur, wenn wir das für uns Erreichbare, nicht anstreben würden, zu erreichen. Und für den ganzen Rest gibt es die Philosophie, oder? ;-)
Wenn ich etwas nicht erklären kann, dann heisst das für mich nicht, dass es nicht existieren kann. Und es heisst auch nicht, dass ich es nicht akzeptieren kann. Ich glaube, das unterstellst du mir insgeheim, oder?
Für mich macht die einseitige Verliebtheit keinen Sinn. Und trotzdem gibt es sie. Punkt. Trotzdem versuche ich mit allen Mitteln, dem einen Sinn zu geben. Sollte das nicht möglich sein, bleibt mir nichts anderes übrig, als es in die unendliche Menge der unerklärbaren Dinge zu werfen. Wie das viele tun.
Lieber Gruss
NicM
Liebe Rosenkatze: Ich finde Philisophie spannend (hobbymässig, mache ja kein Studium). Ich habe immer lange, sinnlose und immer auch inspirierende Diskussionen mit Kollegen, die so sind wie ich: rational! ;-). Philosophie und Wissenschaft. Das muss sich nicht beissen.
Aber: Die Früchte der Philosophie sind weder beweis- noch widerlegbar. Somit für die Wissenschaft absolut nutzlos. Und trotzdem hoch interessant! Warum? Weil das Erkennen von dem, was wir nicht wissen und nicht erklären können, eine genauso grosse Bedeutung haben kann als das, was - in unseren Strukturen - erklärbar ist.
Und dann noch etwas, dass ICH DIR auf den Weg geben möchte: Alles, was wir Menschen erklären und verstehen können, ist für uns von unglaublichem Wert. Wo wären wir heute? Wohl kaum im Internet am schreiben... Es ist nur endlich viel mit der Kapazität unseres Gehirns ergründbar, und unendlich viel mehr bleibt uns - für immer - verschlossen. Und das ist nicht schlecht so. Schlecht wäre nur, wenn wir das für uns Erreichbare, nicht anstreben würden, zu erreichen. Und für den ganzen Rest gibt es die Philosophie, oder? ;-)
Wenn ich etwas nicht erklären kann, dann heisst das für mich nicht, dass es nicht existieren kann. Und es heisst auch nicht, dass ich es nicht akzeptieren kann. Ich glaube, das unterstellst du mir insgeheim, oder?
Für mich macht die einseitige Verliebtheit keinen Sinn. Und trotzdem gibt es sie. Punkt. Trotzdem versuche ich mit allen Mitteln, dem einen Sinn zu geben. Sollte das nicht möglich sein, bleibt mir nichts anderes übrig, als es in die unendliche Menge der unerklärbaren Dinge zu werfen. Wie das viele tun.
Lieber Gruss
NicM
Hi NicM,
nun habe ich mich, nachdem du so viel Geduld mitgebracht hast, dir immer wieder meine langen Posts durchzulesen, mal dazu entschieden nach welchen von dir zu sehen.
Bei deinem Eröffnungsthread muss ich immer wieder schmunzeln.
Aber nicht aus dem Grund, wie es hier viele tun.
Ich kann nachvollziehen, dass einige in diesem Forum auf Abwehrhaltung gehen. Liebe gehörte doch immer zu dem wertvollsten Glück! Ganz rein, samt weis.
Hollywood, Disney, Liebe auf den Ersten Blick. Liebe die für immer hält...
Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die daran glauben. Wie sie auch an übernatürliche Kräfte, an Gottheiten oder an ein Leben nach dem Tod glauben.
Ich tue das nicht.
Ich habe mit 14 begonnen, das Wort Liebe in all seine Einzelteile zu zerlegen. Jetzt mögen wieder viele wütend auf ihrer Tastatur rumhämmern, das sei nicht möglich.
Aber es muss möglich sein: Ich habe es ja für mich getan.
Ich hatte mich damals in einen Menschen verguckt, ich hatte starke Gefühle zu ihm und ich wollte eben diese ergründen. Ich suchte nach den Unterschieden von Schwärmerei, Verliebtsein und Liebe. Suchte nach Gründen für meine Gefühle. Suchte nach dem Sinn und Ursprung von Liebe.
Gleichzeitig begriff ich die Schwächen der Menschen. Zwei Prozesse die zwar zeitgleich abliefen, aber eigentlich nicht miteinander in Verbindung standen.
Es wäre zu viel das hier weiter zu erläutern, aber was ich sagen kann:
Ich begriff den Menschen plötzlich als Fehlprodukt der Natur. Voller Defizite. Unfähig langfristiges Leben zu bewahren, egozentrisch und nicht lernfähig. Der Mensch verzichtet nur dann auf schädliche Handlungen, wenn diese schnell eintreffen. Die Verpestung der Natur, der Konsum von Drogen... Wenn die Wirkung nicht gleich schädlich ist, ist es dem Menschen egal. Würde jeder Raucher nach einer Woche an Lungenkrebs erkranken oder Raucherbeine kriegen... was meint ihr wie viele Kids noch mit dem Rauchen anfangen würden?!
Und somit begriff ich den Menschen als absolut unfähig, diese Liebe empfinden zu können, von der immer die Rede war. Als wäre Liebe etwas heiliges, etwas grenzenloses... etwas reines.
Für mich wurde die Liebe zu einer Emotion, stark, das ist nicht die Frage! Aber es gibt auch andere starke Emotionen. Sie verlor an Bedeutung, als fiel das Gold von ihr ab.
Für mich hatte Liebe nichts reines mehr. Und überdauernd? Nein.
Ich dachte darüber nach, wie oft Menschen sich verändern und was mit der Liebe wäre, wenn die Person, die man angeblich liebt, sich verändert? Liebt man sie dann noch? Oder liebt man nur noch das, was der Mensch mal war? Kann man dann noch etwas lieben, weil der Mensch das ja nicht mehr ist?
Lügt man nicht, wenn man sagt "Ich werde dich immer lieben!" Woher weiß man das? Es mag in dem Moment so sein, aber der Mensch wandelt sich ständig. Und Liebe kann auch wieder enden... denn der Mensch empfindet Emotionen normalerweise nicht dauerhaft gleich. Sonst würde er den Tod von anderen, traumatische Ereignisse, all das nie verkraften können, wenn Emotionen mit der Zeit nicht verblassen würden.
Ich begriff, dass mein Umfeld all diese Gedanken nicht teilte. Und fragte mich, wie alle immer von dieser einen Liebe reden können, wenn jeder sein eigenes Bild von ihr hat.
Also entschied ich, es so zu sehen: Es gibt so viel unterschiedliche Liebe, wie Menschen auf der Welt. Weil jeder dieses Gefühl anders empfindet, mit anderen Dingen verbindet und damit umgeht.
Für mich war damals mit meinen 14 Jahre klar, dass Liebe nur halb so unantastbar ist, wie immer behauptet wird.
Ich mag deine Weise an die Sache ranzugehen. Ich mag das trockene, wissenschaftliche, es ist ein Versuch, die Liebe auf eine Art und Weise zu betrachten, vor der sich viele fürchten.
Weil einem dieser Gedanke ja doch gefällt. Von dieser verwunschenen Liebe, diesem Gefühl mit Flügeln. Was, wenn all das rational erklärbar ist? Dann wären all diese Träume verloren...
Nun, ich glaube ich könnte stundenlang weiter so schreiben!
Aber ich warte erst einmal ein Feedback ab... meine Posts sind schon immer lang genug ^^°
Liebe Grüße
Cherry
nun habe ich mich, nachdem du so viel Geduld mitgebracht hast, dir immer wieder meine langen Posts durchzulesen, mal dazu entschieden nach welchen von dir zu sehen.
Bei deinem Eröffnungsthread muss ich immer wieder schmunzeln.
Aber nicht aus dem Grund, wie es hier viele tun.
Ich kann nachvollziehen, dass einige in diesem Forum auf Abwehrhaltung gehen. Liebe gehörte doch immer zu dem wertvollsten Glück! Ganz rein, samt weis.
Hollywood, Disney, Liebe auf den Ersten Blick. Liebe die für immer hält...
Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die daran glauben. Wie sie auch an übernatürliche Kräfte, an Gottheiten oder an ein Leben nach dem Tod glauben.
Ich tue das nicht.
Ich habe mit 14 begonnen, das Wort Liebe in all seine Einzelteile zu zerlegen. Jetzt mögen wieder viele wütend auf ihrer Tastatur rumhämmern, das sei nicht möglich.
Aber es muss möglich sein: Ich habe es ja für mich getan.
Ich hatte mich damals in einen Menschen verguckt, ich hatte starke Gefühle zu ihm und ich wollte eben diese ergründen. Ich suchte nach den Unterschieden von Schwärmerei, Verliebtsein und Liebe. Suchte nach Gründen für meine Gefühle. Suchte nach dem Sinn und Ursprung von Liebe.
Gleichzeitig begriff ich die Schwächen der Menschen. Zwei Prozesse die zwar zeitgleich abliefen, aber eigentlich nicht miteinander in Verbindung standen.
Es wäre zu viel das hier weiter zu erläutern, aber was ich sagen kann:
Ich begriff den Menschen plötzlich als Fehlprodukt der Natur. Voller Defizite. Unfähig langfristiges Leben zu bewahren, egozentrisch und nicht lernfähig. Der Mensch verzichtet nur dann auf schädliche Handlungen, wenn diese schnell eintreffen. Die Verpestung der Natur, der Konsum von Drogen... Wenn die Wirkung nicht gleich schädlich ist, ist es dem Menschen egal. Würde jeder Raucher nach einer Woche an Lungenkrebs erkranken oder Raucherbeine kriegen... was meint ihr wie viele Kids noch mit dem Rauchen anfangen würden?!
Und somit begriff ich den Menschen als absolut unfähig, diese Liebe empfinden zu können, von der immer die Rede war. Als wäre Liebe etwas heiliges, etwas grenzenloses... etwas reines.
Für mich wurde die Liebe zu einer Emotion, stark, das ist nicht die Frage! Aber es gibt auch andere starke Emotionen. Sie verlor an Bedeutung, als fiel das Gold von ihr ab.
Für mich hatte Liebe nichts reines mehr. Und überdauernd? Nein.
Ich dachte darüber nach, wie oft Menschen sich verändern und was mit der Liebe wäre, wenn die Person, die man angeblich liebt, sich verändert? Liebt man sie dann noch? Oder liebt man nur noch das, was der Mensch mal war? Kann man dann noch etwas lieben, weil der Mensch das ja nicht mehr ist?
Lügt man nicht, wenn man sagt "Ich werde dich immer lieben!" Woher weiß man das? Es mag in dem Moment so sein, aber der Mensch wandelt sich ständig. Und Liebe kann auch wieder enden... denn der Mensch empfindet Emotionen normalerweise nicht dauerhaft gleich. Sonst würde er den Tod von anderen, traumatische Ereignisse, all das nie verkraften können, wenn Emotionen mit der Zeit nicht verblassen würden.
Ich begriff, dass mein Umfeld all diese Gedanken nicht teilte. Und fragte mich, wie alle immer von dieser einen Liebe reden können, wenn jeder sein eigenes Bild von ihr hat.
Also entschied ich, es so zu sehen: Es gibt so viel unterschiedliche Liebe, wie Menschen auf der Welt. Weil jeder dieses Gefühl anders empfindet, mit anderen Dingen verbindet und damit umgeht.
Für mich war damals mit meinen 14 Jahre klar, dass Liebe nur halb so unantastbar ist, wie immer behauptet wird.
Ich mag deine Weise an die Sache ranzugehen. Ich mag das trockene, wissenschaftliche, es ist ein Versuch, die Liebe auf eine Art und Weise zu betrachten, vor der sich viele fürchten.
Weil einem dieser Gedanke ja doch gefällt. Von dieser verwunschenen Liebe, diesem Gefühl mit Flügeln. Was, wenn all das rational erklärbar ist? Dann wären all diese Träume verloren...
Nun, ich glaube ich könnte stundenlang weiter so schreiben!
Aber ich warte erst einmal ein Feedback ab... meine Posts sind schon immer lang genug ^^°
Liebe Grüße
Cherry
Auch mich beschäftigen seit einiger Zeit diese Gedanken, was macht die Liebe aus, warum verliebt man/frau sich, warum gibt es einseitige Liebe - entzündet sich der Funke beim anderen nicht usw.
Ich vergleiche mal die Liebe mit einem Hefeteig - einfach sinnbildlich. Der Hefeteig wird angerührt. Langsam oder schneller, je nach Wärme, steigen die Blasen auf. Der Teig beginnt zu wachsen, immer mehr und mehr. Überlässt man den Hefeteig sich selbst, werden die Blasen immer grösser, irgendwann verpufft die Wirkung und der Teig fällt in sich zusammen. Aus , vorbei, mit aller Mühe wird daraus nichts mehr gelingen. So geht es denke ich in einigen Beziehungen zu. Die Liebe wird sich selbst überlassen, irgendwann verpufft die Wirkung.
Das Thema
Der Hefeteig ist angerührt. Langsam oder schneller beginnen die Blasen aufzusteigen. Doch halt, ich will ja gar nicht, dass daraus ein fertiger Teig entsteht, was tun? Entweder ich werfe den Teig fort, d.h. ich vermeide jeden Kontakt zu dem Gegenüber, oder ich stelle den Teig an die Kälte, dann wird die Gärung unterbrochen. Je nach dem kann ich den Teig wieder an die Wärme holen und der Gärprozess stellt sich wieder ein. Oder ich lasse den Teig längere Zeit an der Kälte, irgendwann wird jeder Versuch scheitern, den Teig wieder zum Gären zu bringen, auch wenn noch so grosse Hitze zugesetzt wird. Der Teig ist immer noch da, aber es entsteht nichts mehr daraus. - Mir fehlt wahrscheinlich die Geduld dazu ;) .
Damit ich aber ein optimales Produkt erhalte muss ich den Teig bearbeiten. Auf dem Höhepunkt des Gärprozesses nehme ich den Teig, knete in nochmals kurz durch und forme dann ein Brot oder Zopf oder was auch immer daraus. Das heisst, um aus der Verliebtheitsphase eine echte Liebe entstehen zu lassen braucht es Arbeit, Initiative und auch eine gewisse Vorstellungskraft, was daraus entstehen soll, dazu.
Ich vergleiche mal die Liebe mit einem Hefeteig - einfach sinnbildlich. Der Hefeteig wird angerührt. Langsam oder schneller, je nach Wärme, steigen die Blasen auf. Der Teig beginnt zu wachsen, immer mehr und mehr. Überlässt man den Hefeteig sich selbst, werden die Blasen immer grösser, irgendwann verpufft die Wirkung und der Teig fällt in sich zusammen. Aus , vorbei, mit aller Mühe wird daraus nichts mehr gelingen. So geht es denke ich in einigen Beziehungen zu. Die Liebe wird sich selbst überlassen, irgendwann verpufft die Wirkung.
Das Thema
Verliebtheit/Liebe ist aufhaltbar. Man muss nur konsequent sein. Leider sind Eigenliebe und Selbstschutz oft zu schwach ausgeprägt, so dass viele es nicht schaffen, die Notbremse zu ziehen und dann mit "Gegen Gefühle kann man nichts machen." im eigenen, durchaus vorhersehbaren Elend und Liebeskummer verharren.sehe ich so:
Der Hefeteig ist angerührt. Langsam oder schneller beginnen die Blasen aufzusteigen. Doch halt, ich will ja gar nicht, dass daraus ein fertiger Teig entsteht, was tun? Entweder ich werfe den Teig fort, d.h. ich vermeide jeden Kontakt zu dem Gegenüber, oder ich stelle den Teig an die Kälte, dann wird die Gärung unterbrochen. Je nach dem kann ich den Teig wieder an die Wärme holen und der Gärprozess stellt sich wieder ein. Oder ich lasse den Teig längere Zeit an der Kälte, irgendwann wird jeder Versuch scheitern, den Teig wieder zum Gären zu bringen, auch wenn noch so grosse Hitze zugesetzt wird. Der Teig ist immer noch da, aber es entsteht nichts mehr daraus. - Mir fehlt wahrscheinlich die Geduld dazu ;) .
Damit ich aber ein optimales Produkt erhalte muss ich den Teig bearbeiten. Auf dem Höhepunkt des Gärprozesses nehme ich den Teig, knete in nochmals kurz durch und forme dann ein Brot oder Zopf oder was auch immer daraus. Das heisst, um aus der Verliebtheitsphase eine echte Liebe entstehen zu lassen braucht es Arbeit, Initiative und auch eine gewisse Vorstellungskraft, was daraus entstehen soll, dazu.
Damit einseitige Verliebtheit entstehen kann, muss von der geliebten Person ein gewisses Interesse, gewisse Sympathie und auch ein gewisses sexuelles Interesse ausgehen. Diese Faktoren geben der verliebten Person dann Hoffnung und haben vermutlich auch (mitunter) dazu geführt, dass man sich verliebt hat. Weil einem eben auch Signale entgegengebracht werden, die auf eine gewisse Erfolgschance hinweisen. Würden wir uns verlieben ohne auch nur die geringste Chance zu haben (was die Zuneigung der anderen Person betrifft, egal welche soziale Umstände gelten), würde es die Natur wohl recht hart mit uns meinen ;-).Dem stimme ich voll und ganz zu, ausser dass bei mir in meiner momentanen Situation gegenseitig überhaupt kein sexuelles Interesse vorhanden ist. Doch Signale kamen, Sympathie, Interesse, Wertschätzung. Ich verliebte mich ja nicht auf den ersten Blick, sondern "erst" nach über zweieinhalb Jahren des Kennens. Richtig wahrgenommen wurde ich dann erst, als ich näher mit ihm zusammen arbeitete.
Für mich macht die einseitige Verliebtheit keinen Sinn. Und trotzdem gibt es sie. Punkt. Trotzdem versuche ich mit allen Mitteln, dem einen Sinn zu geben. Sollte das nicht möglich sein, bleibt mir nichts anderes übrig, als es in die unendliche Menge der unerklärbaren Dinge zu werfen. Wie das viele tun.Für mich macht es auch noch keinen Sinn, doch ich weiss, dass jede Liebe mich auch verändert, dass ich neue Sichtweisen und auch Verständnis für andere erhalte. Wie oft sagte ich doch, das kann mir nicht passieren, dazu habe ich meine Prinzipien und moralischen Ansichten. Denkste. Ich erhalte jedoch durch mein Erleben und meine Erfahrungen ein "weiches" Herz und verurteile nicht mehr so schnell - wenn ich mein Herz nicht verschliesse.
Ich kann nachvollziehen, dass einige in diesem Forum auf Abwehrhaltung gehen. Liebe gehörte doch immer zu dem wertvollsten Glück! Ganz rein, samt weis.Haha! Wie recht du damit hast! Aber es ist stets wichtig, anzumerken, dass diese Leute nicht weniger glücklich sind. Im Gegenteil ;-).
Hollywood, Disney, Liebe auf den Ersten Blick. Liebe die für immer hält...
Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die daran glauben. Wie sie auch an übernatürliche Kräfte, an Gottheiten oder an ein Leben nach dem Tod glauben.
Ich begriff den Menschen plötzlich als Fehlprodukt der Natur. Voller Defizite. Unfähig langfristiges Leben zu bewahren, egozentrisch und nicht lernfähig.Ich weiss nicht, ob du jetzt gerade auch noch dazu stehen würdest, aber ich muss dir hier in einem Punkt widersprechen: Ein Fehlprodukt der Natur kann es nicht geben. Wir SIND die Natur. Wir unterliegen dem Ursache-Wirkung-Prinzip. Es gibt auch keine "neutrale" Instanz, die wertet, was in der Natur richtig und falsch ist. Solche Wertungen existieren nur in unseren Köpfen und sind fiktiv. Das einzige, was auf die Natur zutrifft: Sie IST.
Es gibt so viel unterschiedliche Liebe, wie Menschen auf der Welt. Weil jeder dieses Gefühl anders empfindet, mit anderen Dingen verbindet und damit umgeht.Deine Aussage würde ich zwar als richtig bezeichnen, aber es gibt dennoch sehr viele Gemeinsamkeiten unter allen Menschen und unter allen Liebesbegriffen. Gewisse Prozesse laufen in allen Gehirnen exakt gleich ab, und werden dann eben vermischt mit zig Millionen anderen Prozessen, die die Liebe so schwer zu klassifizieren machen. Die Anzahl der möglichen, endlichen Wörter, die wir mit unserer Sprache erzeugen können, würden also nicht reichen, um alle diese subtil verschiedenen Gefühle wahrheitsgerecht zu bezeichnen ;-). Und deshalb ist "Liebe" ein sehr sehr weit gefasster, übergeordneter Begriff, der es schier verunmöglicht, einheitlich darüber zu reden. Aber das ist mit allem so, das die Menschen "anfassen". Wir müssen uns auf ein sehr abstraktes Niveau begeben, um überhaupt sinnvoll mit all diesen Informationen umgehen zu können.
Weil einem dieser Gedanke ja doch gefällt. Von dieser verwunschenen Liebe, diesem Gefühl mit Flügeln. Was, wenn all das rational erklärbar ist? Dann wären all diese Träume verloren...Hehe, ja, das mögen manche denken. Aber wie ist es denn wirklich? Wenn etwas rational erklärbar ist, heisst das noch lange nicht, dass man es nicht wahrnehmen und geniessen kann. Und die Liebe ist ein wunderbares Gefühl, dass man erlebt haben muss. Ob rational erklärbar oder nicht. Das tut nichts zur Sache, wenn es darum geht, Gefühle zu empfinden. Ist ja auch vollkommen logisch ;-). Die Angst, die Liebe würde durch ihre Erklärbarkeit entwertet, ist also absolut unbegründet!
Zum Schluss noch ein kleiner, aber interessanter Gedanke meinerseits: Stell dir die Menschen einfach mal als zusammenhängende Menge von Elektronen und Protonen vor, die irgendwie miteinander durch reine logische Beziehungen interagieren. Das sind wir doch eigentlich, oder? Unser Bewusstsein lässt uns "existieren". Es ist absolut unbegreiflich, wie sowas entstehen kann ;-). Meinst du, die Natur kümmert sich um uns? Gibt uns einen Sinn? Nicht im Geringsten, denn die Natur hat kein Bewusstsein. Was spielt die Liebe dabei für eine Rolle? Man darf seine eigene Illusion nur nicht versuchen, zu verlassen, denn dann hat man aufgehört, zu existieren. Und die Liebe ist auch nur eine Illusion innerhalb der Illusion, die nur in unserer Illusion eine Bedeutung hat.
NicM
Guten Morgen NicM,
ich werd darauf antworten, sobald ich ein bisschen wacher bin ^^
Liebe Grüße
Cherry
ich werd darauf antworten, sobald ich ein bisschen wacher bin ^^
Liebe Grüße
Cherry
Hallo!!!
Obwohl ich eigentlich schlafen wollte, "muss" ich das jetzt noch "loswerden"!!!
Hey lieber NicM!!! Ich ziehe meinen Hut vor Dir und verbeuge mich vor Deiner Größe!!!!! :super: :klatsch:
Ich weiß, mein "Gefühl" enttäuscht mich nicht und hat immer Recht!!! Und somit auch absolut mit Dir!! :D
Ich weiß nicht, ob ich jetzt auf die Einzelheiten eingehen muss, doch ich habe schon ziemlich freudig deine letzten Antworten gelesen, und muss echt sagen: Wow! Ich hab Dem nichts hinzuzufügen! ;)
@ Liebe LittleCherry: kannst Du mir, einer absoluten Träumerin und an ein Leben nach dem Tod Glauberin und die "Liebe" als das "Größte" Seherin denn ganz einfach das Gegenteil beweisen??????????
....... ich vermute, Du wirst es "schwer" damit haben!!(um nicht zu sagen "unmöglich"!!!) Aber Jeder "glaubt" eben das, was er gerne möchte, nicht? Und "an Nichtexistenzen" zu glauben, ist auch ein Glaube!!! Ich, liebe LittleCherry gehöre jedoch nicht zu den Menschen, die das Anderen auszureden versuchen, weil es die persönliche Freiheit eines jeden Menschen ist!....Nun gut,...
Good night!!!
Rosenkatze
P.S. lieber NicM, ja, Du hast recht!! Insgeheim habe ich Dich ein wenig dort "eingeordnet", entschuldige bitte!!! Ich sehe, es war ein Irrtum, auch wenn ich nur unbewusst einordne... Alles Liebe!!!
Obwohl ich eigentlich schlafen wollte, "muss" ich das jetzt noch "loswerden"!!!
Hey lieber NicM!!! Ich ziehe meinen Hut vor Dir und verbeuge mich vor Deiner Größe!!!!! :super: :klatsch:
Ich weiß, mein "Gefühl" enttäuscht mich nicht und hat immer Recht!!! Und somit auch absolut mit Dir!! :D
Ich weiß nicht, ob ich jetzt auf die Einzelheiten eingehen muss, doch ich habe schon ziemlich freudig deine letzten Antworten gelesen, und muss echt sagen: Wow! Ich hab Dem nichts hinzuzufügen! ;)
@ Liebe LittleCherry: kannst Du mir, einer absoluten Träumerin und an ein Leben nach dem Tod Glauberin und die "Liebe" als das "Größte" Seherin denn ganz einfach das Gegenteil beweisen??????????
....... ich vermute, Du wirst es "schwer" damit haben!!(um nicht zu sagen "unmöglich"!!!) Aber Jeder "glaubt" eben das, was er gerne möchte, nicht? Und "an Nichtexistenzen" zu glauben, ist auch ein Glaube!!! Ich, liebe LittleCherry gehöre jedoch nicht zu den Menschen, die das Anderen auszureden versuchen, weil es die persönliche Freiheit eines jeden Menschen ist!....Nun gut,...
Good night!!!
Rosenkatze
P.S. lieber NicM, ja, Du hast recht!! Insgeheim habe ich Dich ein wenig dort "eingeordnet", entschuldige bitte!!! Ich sehe, es war ein Irrtum, auch wenn ich nur unbewusst einordne... Alles Liebe!!!
@NicM,
habs dann doch nicht mehr geschafft, wirklich auf deinen letzten Post einzugehen. Hatte Besuch gestern. Werd es denk ich aber heute abend tun ^^
@Rosenkatze,
wie soll ich dich von deinem Glauben abbringen und dich von etwas anderem überzeugen? Das ist ja grade das 'schlimme' am 'Glauben'. Man weiß nicht, man glaubt 'nur'.
Genauso wenig kannst du mich, von deinem Glauben überzeugen, einfach weil es ein Glaube ist und du dafür keine Beweise hast.
Aber wie du schon vollkommen recht hast, letztlich 'glaub' jeder was er will, und das mag auch zu einem großteil ok sein!
Solange man seine Meinung äußern darf (kein Kritikpunkt an dir, du lässt die Meinung ja durchaus zu, nur andere eben nicht, oder nur auf unangenehme Weise).
Liebe Grüße, muss jetzt in die Uni, schreib heute Abend denk ich mal.
Cherry
habs dann doch nicht mehr geschafft, wirklich auf deinen letzten Post einzugehen. Hatte Besuch gestern. Werd es denk ich aber heute abend tun ^^
@Rosenkatze,
wie soll ich dich von deinem Glauben abbringen und dich von etwas anderem überzeugen? Das ist ja grade das 'schlimme' am 'Glauben'. Man weiß nicht, man glaubt 'nur'.
Genauso wenig kannst du mich, von deinem Glauben überzeugen, einfach weil es ein Glaube ist und du dafür keine Beweise hast.
Aber wie du schon vollkommen recht hast, letztlich 'glaub' jeder was er will, und das mag auch zu einem großteil ok sein!
Solange man seine Meinung äußern darf (kein Kritikpunkt an dir, du lässt die Meinung ja durchaus zu, nur andere eben nicht, oder nur auf unangenehme Weise).
Liebe Grüße, muss jetzt in die Uni, schreib heute Abend denk ich mal.
Cherry
Grundsätzlich interessantes Thema, auch wenn es mich persönlich wenig reizt, da zu sehr in die Tiefe zu gehen.
Mir genügt zu wissen, dass Liebe/Zuneigung zu einer Person der sexuellen Zielgruppe eine chemische Reaktion ist, die von der Erhaltung der eigenen Spezies motiviert ist.
Demzufolge sind die damit verbundenen Gefühle zu weiten Teilen manipulier- und erzeugbar, was der ganzen Geschichte ihre "Mystik" raubt. Sprich Verliebtheit lässt sich gezielt durch den Aufbau von Attraktivität wecken (biologische Merkmale, Verhalten, Körpersprache, Charaktereigenschaften), die entsprechenden Techniken dazu kannte schon Casanova ;) .
Liebe ist zweifellos etwas Schönes, sie ist Bestätigung, Wertschätzung, Anerkennung, Hingabe. Aber sie ist weder zufällig noch geheimnisvoll. :)
Mir genügt zu wissen, dass Liebe/Zuneigung zu einer Person der sexuellen Zielgruppe eine chemische Reaktion ist, die von der Erhaltung der eigenen Spezies motiviert ist.
Demzufolge sind die damit verbundenen Gefühle zu weiten Teilen manipulier- und erzeugbar, was der ganzen Geschichte ihre "Mystik" raubt. Sprich Verliebtheit lässt sich gezielt durch den Aufbau von Attraktivität wecken (biologische Merkmale, Verhalten, Körpersprache, Charaktereigenschaften), die entsprechenden Techniken dazu kannte schon Casanova ;) .
Liebe ist zweifellos etwas Schönes, sie ist Bestätigung, Wertschätzung, Anerkennung, Hingabe. Aber sie ist weder zufällig noch geheimnisvoll. :)
bearbeitet #19
Den Post mit dem Hefeteig habe ich erst jetzt gesehen, sorry ;-).
Ich finde, der Vergleich funktioniert! Vor allem das Backen und Formen zu einem ausgereiften Produkt wie einem Zopf fand ich spannend. Die von dir erwähnte "Arbeit", die man da reinstecken muss, macht absolut Sinn!
Das einzige Problem ist nur, dass zwei Hefeteige nicht unbedingt gleichzeitig aufgehen müssen, oder? ;-)
Ich finde, der Vergleich funktioniert! Vor allem das Backen und Formen zu einem ausgereiften Produkt wie einem Zopf fand ich spannend. Die von dir erwähnte "Arbeit", die man da reinstecken muss, macht absolut Sinn!
Das einzige Problem ist nur, dass zwei Hefeteige nicht unbedingt gleichzeitig aufgehen müssen, oder? ;-)
Demzufolge sind die damit verbundenen Gefühle zu weiten Teilen manipulier- und erzeugbar, was der ganzen Geschichte ihre "Mystik" raubt. Sprich Verliebtheit lässt sich gezielt durch den Aufbau von Attraktivität wecken (biologische Merkmale, Verhalten, Körpersprache, Charaktereigenschaften), die entsprechenden Techniken dazu kannte schon Casanova.Hm, ich weiss nicht so recht, ob ich dir hier zustimmen soll. "Erzeugbar" würde ich nicht sagen, jedenfalls nicht (noch nicht) von Menschenhand erzeugbar. Und dass die Liebe durch den Aufbau der Attraktivität geweckt werden kann... Sehr schwierig zu sagen. Wenn du jetzt geschrieben hättest, dass wenn man (frau) sich "auftackelt", und damit eine höhere Chance hat, dass sich jemand in sie verliebt, dann wäre es wohl falsch. Aber die von dir genannten Eigenschaften in den Klammern sehen realistisch aus. Das sind alles eher grundlegende Eigenschaften, die die Persönlichkeit doch stark ausmachen und nicht von heute auf morgen erworben werden können.
Liebe ist zweifellos etwas Schönes, sie ist Bestätigung, Wertschätzung, Anerkennung, Hingabe. Aber sie ist weder zufällig noch geheimnisvoll. :)Das unterschreibe ich.
Hallo!
@ LittleCherry: Danke für deine Antwort!! Ja, Du hast wohl recht, der "Glaube" "glaubt"!!! Sonst wäre es ja ,logisch betrachtet, auch "Wissen"- stimmts?? :D Aber eEinem muss ich doch widersprechen, liebe LittleCherry!! Sehr wohl habe ich "Beweise" für mich dafür gefunden!!! Und mittlerweile ist der "Glaube" für mich eine "Tatsache"- eine "Realität"!!! Die "Beweislast" ist zudem einfach um soo vieles zu "erdrückend", asl dass es das nicht wäre!!!!
... Jedem "das Seine"- oder "das Ihre"!!!! Und das meine ich absolut ehrlich!! Es ist "der Einzigste Weg", in welchem "Harmonie, Verständnis und Liebe" erst möglich ist!! Von daher, ich schätze auch Deine Einstellung, lieber NicM und auch Deine liebe LittleCherry!!! Es schadet nicht "seinen Horizont zu erweitern"... oder? :rolleyes:
Achja, um nicht zu weit vom "Treadthema" abzuweichen: Lieber NicM!! WARUM ist es wichtig für Dich, diese "Antworten" zu haben????
Darf ich DICH fragen: "Stellst Du die "richtigen Fragen"????
Liebste Grüße an Alle!!
Rosenkatze
@ LittleCherry: Danke für deine Antwort!! Ja, Du hast wohl recht, der "Glaube" "glaubt"!!! Sonst wäre es ja ,logisch betrachtet, auch "Wissen"- stimmts?? :D Aber eEinem muss ich doch widersprechen, liebe LittleCherry!! Sehr wohl habe ich "Beweise" für mich dafür gefunden!!! Und mittlerweile ist der "Glaube" für mich eine "Tatsache"- eine "Realität"!!! Die "Beweislast" ist zudem einfach um soo vieles zu "erdrückend", asl dass es das nicht wäre!!!!
... Jedem "das Seine"- oder "das Ihre"!!!! Und das meine ich absolut ehrlich!! Es ist "der Einzigste Weg", in welchem "Harmonie, Verständnis und Liebe" erst möglich ist!! Von daher, ich schätze auch Deine Einstellung, lieber NicM und auch Deine liebe LittleCherry!!! Es schadet nicht "seinen Horizont zu erweitern"... oder? :rolleyes:
Achja, um nicht zu weit vom "Treadthema" abzuweichen: Lieber NicM!! WARUM ist es wichtig für Dich, diese "Antworten" zu haben????
Darf ich DICH fragen: "Stellst Du die "richtigen Fragen"????
Liebste Grüße an Alle!!
Rosenkatze
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