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Mal wieder liege ich wach neben Dir

13 Antworten3'402 AufrufeGestartet von Angelique1961 ·

Angelique1961Themenstart
#1
Mal wieder liege ich wach neben dir,

kann keine ruhe finden

zuviel fragen gehen mir durch den kopf

fragen auf die du mir keine antworten gibst

ob du mich überhaupt noch richtig liebst?

Tränen rollen über mein Gesicht,

doch du siehst sie nicht

hab angst dich zu verlieren

oder habe ich dich schon verloren?

Möchte meine Hand nach dir aus strecken

Dir sagen das du mir fehlst

Doch eigentlich bist du doch bei mir,

aber warum kann ich es dann nicht spüren?

Ich lausche deinen ruhigen Atem

Weiß nicht, ob du überhaupt schläfst

Frag dich plötzlich,

warum hab ich das Gefühl du lässt mich nicht mehr an dich ran ?

doch als Antwort bekomm ich nur, weiß ich nicht.

Wenn du es nicht weißt,

wie soll ich es denn wissen?

Ich dreh mich um und versuch zu schlafen,

will von unseren schönen Zeiten träumen,

sehe wie du mich einmal angeschaut hast,

voller liebe und Zärtlichkeit.

Doch warum schaust du mich nicht mehr so an?

Hab das Gefühl, es ist alles nur noch Lüge,

auch das ich hier und jetzt neben Dir liege.

Hab das Gefühl alles was ich sag ist falsch,

alles was ich mach ist falsch.

Weiß nicht wie soll es weiter gehen,

wirst Du mich jemals wieder verstehn?

Ich spüre wie der Spalt zwischen uns immer größer wird,

rufe dir zu bitte, komm wieder hier her zu mir,

doch bei diesen Worten versagt meine Stimme

denn ich weiß nicht einmal mehr,

ob du es überhaupt noch hören willst.

Haben wir uns schon so sehr von einander entfernt ?

Der morgen naht, bald ist die Nacht vorbei,

in mir ist nur noch diese Leere

geweinte Tränen, verlorenes Herz

und immer tiefer gräbt sich mein Schmerz.

Ich bin mir sicher, du weißt nicht einmal wie sehr ich leide,

wie sehr ich dich um deine Ruhe beneide.

Sag, bist Du überhaupt noch mein Mann,

mit dem ich über alles sprechen kann?

#2
Hi....dein Gedicht ist so wunderschön und doch so traurig...ich bin echt gerührt.... Liebe Grüße *Jenny*

#3
WOW...bin echt gefesselt.

Das Gedicht passt vollkommen auf mich, außer das es in meinen Fall eine Frau ist, um die es sich handelt.

Jedes Wochenende...jedesmal, wenn ich bei ihr schlafe, oder sie bei mir, ergeht es mir so.

Jedesmal brauche ich stunden um einzuschlafen, weil mich genau diese Gedanken quälen.

LG: Ein Leidensgenosse :heulen:

#4
wow

#5
Hi,

super schönes Gedicht. Sowas tut echt verdammt weh. Hoffe die Nächtemit deinem Freund verlaufen wieder ohne Spalt zwischen euch und ohne die ständigen quälenden Fragen ab.

Lg

#6
@ sternchen

danke sternchen, mein Mann und ich haben uns heute entschlossen uns erst einmal zu trennen.

Mal schaun wie es weiter geht.

gruß Angelique

Animus
#7
Hallo,

Dein Gedicht ist so schön, wie es auch traurig ist...

Auch wenn die Trennung ersteinmal sehr weh tut, ist es immer

noch besser als in diesem Zustand weiter zu verweilen...

Nichts ist so grausam wie gemeinsam einsam zu sein...

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diese Zeit, und vieleicht

gibt es ja auch einen Neuanfang.

Alles Liebe für Dich.

Animus

#8
alleine willst du mich lassen

eigentlich sollte ich dich dafür hassen

10 Jahre willst du so verschenken

ohne dabei an die folgen zu denken

so kann es nicht weiter gehn sagte ich zu dir

denn du sagtest nichts liebes mehr zu mir

ich wollte wissen warum das so ist

doch du sagtest das du was vermisst

was fragte ich dich

doch die antwort war

ich werde gehn an einen anderen Ort

ich glaub dein Herz ist schon lange dort

du willst ne trennung auf Zeit

okay ich bin dafür bereit

doch eines weiss ich jetzt schon ganz gewiss

das es das Ende unser Ehe ist

Denn dieses eine mal werde ich nicht versuchen zwischen uns zu kitten

werde dich nicht um deine Liebe bitten

mein Herz tut mir so weh

doch wenn du gehn willst dann geh

eines sollst du wissen

ich werde dich vermissen

doch in mir sind keine Tränen mehr

dafür war die letzte zeit mit dir zu schwer

einst brachtest du mich zum lachen

machtest mit mir verrückte sachen

heute bringst du mich nur noch zum weinen

und lässt die Sonne nicht mehr für mich scheinen

schon lange spüre ich eine leere in mir

sicher liegt es nicht nur an dir

doch du hast dich verändert und das sehr

und diesen neuen Mann den will ich nicht mehr

ich will den Mann zurück den ich aus Liebe geheiratet hab

der mir viele glückliche Jahre gab

ich werde auf deine entscheidung warten

und hoffe du spielst nicht mit falschen karten

#9
liebe angelique

deine worte klingen in mir, als seien sie von meiner frau geschrieben - an mich gerichtet. beklemmende gefühle kommen hoch, schuld und unvermögen. ja - auch ich habe mich verändert in diesen 10 jahren, langsam und scheinbar ungesehen, unbeachtet. du auch. und plötzlich kommt ein tag - und ich stehe da und horche in mir und erkenne mich nicht mehr - meine frau ist mir fremd. ich halte aus, zweifle an mir, und spüre wie tief in mir drin alles zusammenfällt. die gefühle, noch wach in der erinnerung sind weg. ich klammere mich daran, versuche sie wachzuhalten - erfolglos. schmerz und trauer. liebe? wie war dieses gefühl? ihre präsenz so fremd, kleinigkeiten nervig, ärgerlich - wut kommt hoch. kein platz mehr für verständnis - viele missverständnisse, misstrauen - neue schmerzen, verletzungen. unbekannte faszetten tauchen auf - erschreckend. ich kann nicht mehr aushalten - die luft wird dünn, ersticke, brauche raum und zeit - will flüchten - finde den weg nicht zurück. innerlich verloren..... die liebe zu verlieren ist schrecklich - noch schrecklicher ist es, den einst geliebten partner aus inneren, unerklärlichen gründen zu verlieren.

ich wünsche dir und meiner frau viel kraft - deinem mann und mir wünsche ich, dass wir uns wiederfinden um wieder menschlich zu sein....

#10
@Lionel

lieber lionel,

warum???

warum empfindet ihr auf einmal nichts mehr für uns,

warum vergesst ihr uns einfach laßt uns stehen wie einen alten Schuh den keiner mehr tragen will.

Ich verstehe es einfach nicht, waren wir euch zu wenig wert??

Manchmal frage ich mich, ob mein Mann mich überhaupt jemals wirklich geliebt hat. Ich frage mich was habe ich falsch gemacht, warum kann so kalt zu mir sein, er sieht doch wie ich leide und doch habe das gefühl dabei er sieht es nicht.

Kann man wirklich 10 jahre so einfach vergessen???

Als ich meinen Mann einmal die frage stellte , wenn du vor der wahl stehst dein Leben wird beendet oder meins, sagte er ich würde mich dafür entscheiden das deins beendet wird. Das war für mich ein K.O. Schlag vorm Kopf denn ich weiß ich würde mich für ihn opfern.

Wir gehen jetzt seid 10 Tagen eigene Wege und so langsam merke ich wie wütend mich sein verhalten macht, manchmal würde ich ihm am liebsten eine vor dem Kopf hauen und ihn anschreien, hey Mann wach auf das Leben ist kein Spiel und wenn Du mich nicht verlieren willst dann tu was, ansonsten geh.

Ich weiß nicht wie es Dir geht Lionel, würde es aber gerne erfahren.

liebe Grüße Angelique

#11
liebe angelique

warum? ja, warum... ich sehe dich leiden, spüre deinen schmerz, erinnere mich an die schönen momente mit dir, an das glück, das uns beseelte, an die liebe und körperliche nähe, unser atem so nah... und mein herz erkennt dich heut nicht mehr, warum? was hat mich von dir entfernt? wieso ist in meinem seelenkörper soviel schmerz mit dir verbunden? wieso fühl ich mich so von dir beherrscht, lieblos, ohne freiraum zum atmen - wieso erstickst du mein leben? meine kälte ist keine lieblosigkeit - es ist der schutz um nicht unter zu gehen! alle ordnung in mir ist verloren, kein halt, kein wert. ich will dich verstehen, begegne aber nur vorwürfe - wieso? ja, meine frau schreit auch, schlägt ein auf mich, befreit sich von ihrem frust, lässt ihre zornenergie raus - und übt macht aus - verletzt mich zutiefst - und verlangt nach verständnis - und ich? bin ich nur dein besitz? hab funktioniert 10 jahre, der kleinen jahrelang geschaut, hab für geld gesorgt, den haushalt weitgehend gestaltet, war attraktiv für dich, hab mich mit liebe für unser gemeinsames wohl eingesetzt, hab dich gefördert und dich umsorgt - nun war ich krank und brauchte zeit für mich, hab mich verliebt ohne diese verliebtheit zu leben und hab dich um dein verständnis gebeten, um deine geduld. hass und zorn waren deine reaktion - ich hab nur nach luft und raum gefragt, wollte wissen, dass es uns noch gibt - nur gewalt und zorn und vorwürfe. ich finde die liebe nicht mehr in mir, die mich zu dir band - du bist ein kostbarer mensch, aber ich bin nicht mehr der mann der dich liebte...

hab mit ehrlichkeit meine gefühle offenbart - du hast mich verdammt. hab darauf mich verkapselt, meine gefühle für mich behalten - du hast mir misstraut, mir nachspioniert. ich bin ein mensch - kein besitztum - bin frei, meine gedanken frei zu leben - luft!

liebe angelique, dies ist meine geschichte - einmalig wie deine, und doch am schluss mit der trennung - so schmerzhaft, unverständlich und grausam. warum??? warum verliert man sich ???

#12
wieder eine nacht neben dir

durchwacht wie manch frühere schon

im auf und ab deines atems

spüre ich die unruhe die dich plagt

deine wärme so innig bekannt

hat verloren ihre kraft

was früher wie umwerbende düfte

stosst mich ab, macht mich krank

wer bist du? wer bin ich? wer sind wir?

im rausch des vergessens

haben wir uns nochmal geliebt

liebesentleert, verdorrt mein körper schmerzt

wieviel leid kann ein mensch erdulden

dem andern zufügen - um schlussendlich

gebrochen zurückzubleiben - jeder allein

zerrissene herzen - verbrannte liebe

autor: lionel

#13
nun sind wir getrennt, jeder für sich allein

mein platz im bett bleibt leer

trotz wut und zorn haben wir zwei

mit neuem mut beschlossen

die sprache weiter zu beleben

die worte nicht zu unterdrücken

die körper sich entfernt

der wille nicht zerstört

jedes wort in ruhe ausgesprochen

gibt kraft, der liebe eine chance

solange nur das «wir» noch lebt

geb ich nicht auf

auch wenn mein herz

noch kaum vermag

dir unsre liebe gab

wie sie wohl war

letztendlich wirklich

zu geben den raum

den sie besass

in harmonie ein traum

autor: lionel

#14
wieder tickt die uhr laut durch die nacht

mitternacht, ein uhr, zwei, drei...

dein weinen hör ich nebenan

die kleine unruhig im schlaf

verschwommen der bildschirm

die tastatur schon nass

worte in die nacht geschrieben

der nächste tag wie eine hürde

mein geist findet keine ruhe

schuld und ängste schütteln mich

soviel verderben - ist das liebe?

autor: lionel

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