mein gestern... lest mal, vllt mögt ihrs ja...
4 Antworten1'193 AufrufeGestartet von Arienette ·
ArienetteThemenstart
sie kniete auf ihrem fußboden und drückte die wangen gegen die kühle wand. ihr war heiß und das nicht nur, weil das wetter so erdrückend und für diese jahreszeit viel zu warm war, sondern auch, weil sie nervös war. nervös war sie oft, eigentlich beinahe immer, aber man merkte es ihr nur selten an. sie gab sich große mühe ihre schwächen, von denen sie nur allzu viele hatte, zu verbergen. jedoch jetzt, wo sie auf ihrem boden kauerte und versuchte ihren herzschlag zu kontrollieren, ruhig zu atmen und sich irgendwie etwas abzukühlen, hätte sie keinem etwas vormachen können, nichtmal sich selbst und auch das schaffte sie manchmal.
am morgen war sie früher aufgestanden, als sie das die letzten monate getan hatte und hatte sich den tag mit rumliegen und musik hören vertrieben. als sie sich ihrer müdigkeit bewusst wurde und erkannte, dass sie länger hätte schlafen sollen, war sie schon zu nervös, um jenes nachholen zu können. allein ihr herzschlag hätte sie wachgehalten.
2 monate lang hatte sie ihn nicht gesehn. am anfang war es schlimm gewesen, besonders weil sie so schrecklich auseinander gegangen waren. am anfang hatte sie ständig an ihn gedacht, ständig geweint und war zu jedem, der ihr zu nahe kam so eklig gewesen, dass sie von den meisten bald freiwillig in ruhe gelassen wurde. aber der anfang verging mit der zeit und im 2. monat war sie manchmal fast wieder gut gelaut, dachte weniger an ihn, weinte weniger und war auch nichtmehr so eklig zu allen.
als sie an einem morgen vor ein paar tagen aufwachte und versuchte zu erfühlen, wie es ihr ging, konnte sie feststellen, dass sich alles nichtmehr so schlecht anfühlte, dass sie ein wenig stärker war und auch wacher, als die letzten 3 jahre. sie stand auf, lief zu ihrem fenster, drückte eine der lamellen ihrer jalousie leicht zur seite und lies sich kurz von der sonne bescheinen. und plötzlich erkannte sie, dass es frühling geworden war, und warm.
sie dachte kurz, dass es ihr gut ginge, wollte dem aber noch nicht trauen. sie wusste nicht mehr genau, wie sich das anfühlen musste, denn sie hatte das lange nicht gespürt.
sie hatte 3 jahre lang zu oft geweint, zu viel angst gehabt und die meiste zeit gefroren, besonders den letzten winter über. alles war nur schwer erträglich und einige male wurden die dinge sogar unerträglich, dann wurde sie schwach und bevor sie die zeit und gelegenheit bekam, wieder stärker zu werden, gab es schon etwas neues, was sie nicht ertragen konnte. und als es viel zu oft, viel zu schwer war noch aufzustehn, wusste sie, dass etwas anders werden musste.
sie hatte es schon versucht. sie hatte ihm gesagt, dass sie ihn liebte, mehr als es gut für sie war und auch mehr, als es für irgendwen gut gewesen wäre. mit aller kraft, besessen, irgendwie krankhaft. und dann hatte sie gemeint, dass sie so nicht weiterleben könnte, dass sie mit ihm sterben würde und wenn sich nicht endlich etwas änderte, dann vllt auch ohne ihn, irgendwann. spätestens hier, fing sie immer an zu weinen und wusste, dass sie ihm nicht würde sagen können, dass er aus ihrem leben gehen müsste, so, wie sie es eigentlich vor gehabt hatte. so scheiterten mehrere versuche ihr leben von seinem zu trennen in seiner umarmung, wenn er versuchte sie zu trösten und sich dafür entschuldigte, dass er ihr leben so unerträglich machte.
aber irgendwann kam dieser abend an dem sie in einem cafè saßen, gespräche über die langweiligsten und belanglosesten dinge führten und an dem sie sich beide nicht wohl fühlten. er fuhr sie nach hause und sie saß in seinem auto, vor ihrem haus und konnte nicht aufstehen. sie versuchte es und sie wusste, dass alles nur noch schlimmer werden würde, wenn sie weiter bei ihm saß. er war genervt von ihrem verhalten, von ihrer besessenheit, von ihr und er sah sie an, als würde er sie hassen. da stand sie auf, nickte leicht mit dem kopf, sie sagte "machs gut", stieg aus und sah ihn nochmal an. sie wusste in diesem moment, dass sie ihn länger nichtmehr sehen würde.
als sie auf ihrem fußboden sitzt, die wangen gegen die wand drückend, mittlerweile leicht vor und zurück wippend, liegt dieser moment, von dem sie weiß, dass es einer der schlimmsten in ihrem bisherigen leben gewesen sein muss, 2 monate zurück.
sie erwartete den moment, in dem es klingelte und er da war, den moment, in dem sie feststellen konnte, wie es sich anfühlen würde, ihn wieder zu sehen und als es endlich klingelte, zuckte sie zusammen, als wäre es etwas völlig unerwartetes, irgendwie auch unwirklich.
schon oben an der treppe versuchte sie ein lockeres und erfreut wirkendes lächeln zu erzwingen und als sie hinunter ging, zitterten ihre hände und sie nahm sie hinter den rücken. sie bemerkte noch, wie flach sie atmete, öffnete dann die tür, sah um die ecke und da stand er.
...Fortsetzung folgt... wenn ihr mögt... oder so... :-/
am morgen war sie früher aufgestanden, als sie das die letzten monate getan hatte und hatte sich den tag mit rumliegen und musik hören vertrieben. als sie sich ihrer müdigkeit bewusst wurde und erkannte, dass sie länger hätte schlafen sollen, war sie schon zu nervös, um jenes nachholen zu können. allein ihr herzschlag hätte sie wachgehalten.
2 monate lang hatte sie ihn nicht gesehn. am anfang war es schlimm gewesen, besonders weil sie so schrecklich auseinander gegangen waren. am anfang hatte sie ständig an ihn gedacht, ständig geweint und war zu jedem, der ihr zu nahe kam so eklig gewesen, dass sie von den meisten bald freiwillig in ruhe gelassen wurde. aber der anfang verging mit der zeit und im 2. monat war sie manchmal fast wieder gut gelaut, dachte weniger an ihn, weinte weniger und war auch nichtmehr so eklig zu allen.
als sie an einem morgen vor ein paar tagen aufwachte und versuchte zu erfühlen, wie es ihr ging, konnte sie feststellen, dass sich alles nichtmehr so schlecht anfühlte, dass sie ein wenig stärker war und auch wacher, als die letzten 3 jahre. sie stand auf, lief zu ihrem fenster, drückte eine der lamellen ihrer jalousie leicht zur seite und lies sich kurz von der sonne bescheinen. und plötzlich erkannte sie, dass es frühling geworden war, und warm.
sie dachte kurz, dass es ihr gut ginge, wollte dem aber noch nicht trauen. sie wusste nicht mehr genau, wie sich das anfühlen musste, denn sie hatte das lange nicht gespürt.
sie hatte 3 jahre lang zu oft geweint, zu viel angst gehabt und die meiste zeit gefroren, besonders den letzten winter über. alles war nur schwer erträglich und einige male wurden die dinge sogar unerträglich, dann wurde sie schwach und bevor sie die zeit und gelegenheit bekam, wieder stärker zu werden, gab es schon etwas neues, was sie nicht ertragen konnte. und als es viel zu oft, viel zu schwer war noch aufzustehn, wusste sie, dass etwas anders werden musste.
sie hatte es schon versucht. sie hatte ihm gesagt, dass sie ihn liebte, mehr als es gut für sie war und auch mehr, als es für irgendwen gut gewesen wäre. mit aller kraft, besessen, irgendwie krankhaft. und dann hatte sie gemeint, dass sie so nicht weiterleben könnte, dass sie mit ihm sterben würde und wenn sich nicht endlich etwas änderte, dann vllt auch ohne ihn, irgendwann. spätestens hier, fing sie immer an zu weinen und wusste, dass sie ihm nicht würde sagen können, dass er aus ihrem leben gehen müsste, so, wie sie es eigentlich vor gehabt hatte. so scheiterten mehrere versuche ihr leben von seinem zu trennen in seiner umarmung, wenn er versuchte sie zu trösten und sich dafür entschuldigte, dass er ihr leben so unerträglich machte.
aber irgendwann kam dieser abend an dem sie in einem cafè saßen, gespräche über die langweiligsten und belanglosesten dinge führten und an dem sie sich beide nicht wohl fühlten. er fuhr sie nach hause und sie saß in seinem auto, vor ihrem haus und konnte nicht aufstehen. sie versuchte es und sie wusste, dass alles nur noch schlimmer werden würde, wenn sie weiter bei ihm saß. er war genervt von ihrem verhalten, von ihrer besessenheit, von ihr und er sah sie an, als würde er sie hassen. da stand sie auf, nickte leicht mit dem kopf, sie sagte "machs gut", stieg aus und sah ihn nochmal an. sie wusste in diesem moment, dass sie ihn länger nichtmehr sehen würde.
als sie auf ihrem fußboden sitzt, die wangen gegen die wand drückend, mittlerweile leicht vor und zurück wippend, liegt dieser moment, von dem sie weiß, dass es einer der schlimmsten in ihrem bisherigen leben gewesen sein muss, 2 monate zurück.
sie erwartete den moment, in dem es klingelte und er da war, den moment, in dem sie feststellen konnte, wie es sich anfühlen würde, ihn wieder zu sehen und als es endlich klingelte, zuckte sie zusammen, als wäre es etwas völlig unerwartetes, irgendwie auch unwirklich.
schon oben an der treppe versuchte sie ein lockeres und erfreut wirkendes lächeln zu erzwingen und als sie hinunter ging, zitterten ihre hände und sie nahm sie hinter den rücken. sie bemerkte noch, wie flach sie atmete, öffnete dann die tür, sah um die ecke und da stand er.
...Fortsetzung folgt... wenn ihr mögt... oder so... :-/
gefällt mir, mach weiter...
sine
hallo arienette
klingt ziemlich realistisch, oder täusche ich mich?
na klar, erzähl weiter...
wenn du damit dich beschreibst, würde ich jedoch ein paar dinge an dem, was du schilderst, als bedenklich weil nicht gut für dich empfinden.
auf jeden fall würd ich es nicht gut finden, dass du ihm verantwortung für dein gefühl und deine ohnmacht zuschreibst. ich selbst begebe mich dann der möglichkeit, die dinge einzuordnen und kann letztlich gar nicht damit klarkommen.
ich hab schon oft liebeskummer gehabt, und letztlich hilft es mir dann eben gar nicht, immer nur an den ex zu denken, sondern ich muss mich auf mich besinnen, wenn ich das nicht zur fixen idee werden lassen möchte mit dem kummer und den selbstzweifeln und dem "abgestorbensein" gegenüber dem draußen (dass die sonne draußen scheint und es frühling ist zum beispiel).
kummer ist nunmal eine sache, die real da ist. aber ich würde mich nicht völlig darin versinken lassen wollen, denn es nimmt mir dann mein eigenes leben weg.
ich hoffe, es geht dir bald besser und du findest die kraft, zwischen deinem kummer und deinen eigenen probs zu differenzieren...
gruß
sine
klingt ziemlich realistisch, oder täusche ich mich?
na klar, erzähl weiter...
wenn du damit dich beschreibst, würde ich jedoch ein paar dinge an dem, was du schilderst, als bedenklich weil nicht gut für dich empfinden.
auf jeden fall würd ich es nicht gut finden, dass du ihm verantwortung für dein gefühl und deine ohnmacht zuschreibst. ich selbst begebe mich dann der möglichkeit, die dinge einzuordnen und kann letztlich gar nicht damit klarkommen.
ich hab schon oft liebeskummer gehabt, und letztlich hilft es mir dann eben gar nicht, immer nur an den ex zu denken, sondern ich muss mich auf mich besinnen, wenn ich das nicht zur fixen idee werden lassen möchte mit dem kummer und den selbstzweifeln und dem "abgestorbensein" gegenüber dem draußen (dass die sonne draußen scheint und es frühling ist zum beispiel).
kummer ist nunmal eine sache, die real da ist. aber ich würde mich nicht völlig darin versinken lassen wollen, denn es nimmt mir dann mein eigenes leben weg.
ich hoffe, es geht dir bald besser und du findest die kraft, zwischen deinem kummer und deinen eigenen probs zu differenzieren...
gruß
sine
hey!
ich will jetz asuch wissen wies ausgeht...
ich will jetz asuch wissen wies ausgeht...
bitte schreib weiter...bin schon so neugierig! :)
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