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mein Glasherz und mehr....

63 Antworten5'485 AufrufeGestartet von Trotzengel ·

#41
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#42
deine Gedichte sind wirklich einfach super!!

ich hoffe es geht dir bald wieder besser...

#43
Eins mit dem Wind

Wir halten die Hand

und fühlen

die Seele davonschweben

der Abschied

läßt unsere Tränen

zu warmem Eis erstarren

die Zeit hält an

Stille

die letzte Sekunde

Das Leben

fliegt davon

ohne nochmal zufragen

es wird eins

mit dem Wind

© Engelbert Schinkel

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#44
Man läuft Gefahr zu verlieren,

wenn man zuviel gewinnen möchte.

Jean de La Fontaine

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#48
I'm giving up the gohst of love

And a shadow is cast on devotion

She is the one that I adore

Queen of my silent suffocation

Break this bittersweet spell on me

Lost in the arms of destiny

I won't give up, I'm possessed by her

I'm bearing a cross; she's turned into my curse

Break this bittersweet spell on me

Lost in the arms of destiny

I want you

Oh how I wanted you

I need you

Oh how I needed you

Break this bittersweet spell on me

Lost in the arms of destiny

© by Apocalyptica (with Ville and Lauri)

#49
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#50
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#51
hui, du bist in letzter Zeit wieder oft am schreiben. Die Gedichte und Zitate sind wirklich gut (vorallem das Zitat von la Fontaine trifft ziemlich auf mein momentane Situation zu) - Jedoch das letzte der Gedichte kann einem fast schon Angst machen. - Ich hoffe es geht dir wirklich nicht so schlecht, wie man es meinen könnte ;(

en liebe gruess fabian

#52
Für Fabian:

Es steigt der Mut mit der Gelegenheit.

William Shakespeare (1564 - 1616)

... ich glaube an euch zwei :]

#53
Original von TrotzengelFür Fabian:

Es steigt der Mut mit der Gelegenheit.

William Shakespeare (1564 - 1616)

... ich glaube an euch zwei :]
merci für die Antwort. :schmatz:

Das stellt mich gleich wieder auf, und gibt mir Mut, es doch zu probieren. - Ich hab ihr heute geschrieben, dass ich den ganzen Tag in meinen Gedanken versunken sei... Darauf hat sie natürlich nachgefragt wieso und warum. - Den waren Grund hab ich jedoch weiter verschwiegen. 8)

#54
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#55
Die Einsamkeit ist wie ein Regen.

Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen;

Von Ebenen, die fern sind und entlegen,

geht sie zum Himmel, der sie immer hat.

Und erst vom Himmel fällt sie auf die Stadt.

Regnet hernieder in den Zwitterstunden,

wenn sich nach Morgen wenden alle Gassen

und wenn die Leiber, welche nichts gefunden,

enttäuscht und traurig von einander lassen;

und wenn die Menschen, die einander hassen,

in einem Bett zusammen schlafen müssen:

dann geht die Einsamkeit mit den Flüssen...

Rainer Maria Rilke

Paris, 21. 9. 1902

#56
Ich liess meinen Engel lange nicht los,

und er verarmte mir in den Armen

und wurde klein, und ich wurde gross:

und auf einmal war ich das Erbarmen,

und er eine zitternde Bitte bloss.

Da habe ich ihm seine Himmel gegeben, -

und er liess mir das Nahe, daraus er entschwand;

er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,

und wir haben langsam einander erkannt . . .

Rainer Maria Rilke

#57
Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,

wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,

und ohne Füsse kann ich zu dir gehen,

und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.

Brich mir die Arme ab, ich fasse dich

mit meinem Herzen wie mir einer Hand,

halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,

und wirfst du in mein Hirn den Brand,

so werd ich dich auf meinen Blute tragen.

Rainer Maria Rilke, aus dem Stundenbuch

#58
Denn sie sind wie Baumstämme im Schnee. Scheinbar liegen sie glatt auf, und mit einem kleinen Anstoss sollte man sie weg schieben können. Nein, das kann man nicht, denn sie sind fest mit dem Boden verbunden. Aber sieh, sogar das ist nur scheinbar.

Franz Kafka

#59
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#60
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