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Meine eigene Melancholie

4 Antworten1'285 AufrufeGestartet von Morgan ·

MorganThemenstart
#1
Melancholie "Die Schönheit der nahen Ferne"

Das Herz zerfetzt die Seele in Streifen gerissen,

all der Schmerz in dem Wissen,

das dies Schreiben, wie rührend und schwarz, es auch sein möge,

dich höchtens im Traume erreichen möge.

Denn wenn du, engelsgleich Geschöpf, diesen Schrieb,

falsch deuten und somit du, weilche ich lieb,

den falschen Mann für dies vergötterst,

kannst du zusehn´ wie der Rest meines Verstandes, vor dein´ Augen zerfleddert.

So lebe in dem Wissen, das es auf diesem Erdenrund,

noch Menschen gibt, die auch wenn ihr Körper geschunden und wund,

nur an den Menschen denken den sie wirklich begehren,

doch unausgesprochen wird dies Verlangen bleiben und mich langsam verzehren.

In Trauer sieche ich hinter einer Maske aus Spass und Freud´

und nur wirklich erquick´t, wenn solch herrlich Leut´,

wie du gewisslich bist, in meiner nähe,

leben und ich dann deine Augen sehe.

Doch diese Brief, mit Schmerzen verfasst,

wird von mir ach so gehasst,

da ich mit Gewissheit weiss das was ich geschrieben,

wahrscheinlich niemals, meine Zunge kann die Worte aus meinem Munde schieben.

So freue dich, oh Schönste der Schönen,

ich kann noch immer der Einsamkeit fröhnen,

der Tränen vor langer Zeit beraubt,

will ich nicht der sein, der dir mit Worten die Freude verbaut.

So, Nr 1...hab noch n paar andere aber ich möchte erstmal abwarten wie die es bei euch ankommt. Wenn der Stil gefällt schick ich noch eins in den Äther.

Hab diese Zeilen übrigenz für einen ganz besonderen Menschen verfasst (der davon bis heute noch nichts weiss ;( Geschrieben Mitte 2004 als ich beim Bund war, da fällt einem nunmal nichts besseres ein als zu schreiben und zu lesen -.- Hoffe das ich positive Antworten bekomme. danke für eure Zeit *verneig*

#2
Einsamkeit umnebelt meine Sinne

und zwingt mich bar jeglicher Stimme,

zu erdulden mein Leben in ungeliebter Art.

Eingeengt und schon zu lang darauf wart,

das die Zeit, die ich hier verbracht,

dahin schwinde wie kurze Träume in der Nacht.

Auf das ich nicht verliere Güte, Herz od Idee,

in der Hölle die farblos Bunt wie Schnee,

jedem alles raubt bis auf das Gefühl,

das man selber nicht annähernd soviel,

Wert, wie das Schwarz unterm Fingernagel.

Denn jemehr ich mich streub, zu tun was mir gesagt,

je öfter hatt ich das Gefühl das ich mich selbst verrat.

Denn wollt nicht ich lernen, wie man sich und den geliebten,

vor Böswilligkeit bewahrt?

War ich zu voreilig oder bin ich zu zart?

Werd ich Ewiglich in diesen Denkfluss dahin sichen,

unfähig sich weiter zu entwickeln und auch Körperlich nur in kriechen,

vorankommen, um meinen Körper zu betrachten,

wie Krankheit und Alter ihn zerschlachten?

Viel in meinem Leben ist geschehen,

doch noch viels mehr werd ich im Gleichen sehen.

Gestraft mit hellem Geiste und Phantasie,

Gestraft mit Feigheit und Phobie.

Meine Zunge zum Knoten verdreht, auf das ich niemals sag,

fühl ich mich dazu verdammt mich selbst zu quälen mit durchsichtig Draht.

Ich werd wahrlich niemals sein wie der Rest meines Volkes,

Ewiglich alleiniger Hüter der Trauer meines Hortes.

#3
Melancholie - Blutend Herz

Mein blutend Herz vor Trauer weint,

da ich weiß das wir nie vereint.

Das Leben hinter der Fassade in Trümmern liegt,

überspielt von Freude und Gleichgültigkeit,

in dem Wissen das `er´ nie von ihrer Heilikeit geliebt,

zerfrisst sich selbst in Selbstmitleid.

In Äonen wird man meiner gedenken,

als stümperhaft Mann, der nie geschafft sich selbst mit dir zu beschenken.

Wie ein Jüngling, der ich Geistig noch bin,

umtanze ich dich und such einen Sinn,

in meinem Tun dich für mich zu erringen,

jedoch dir nie erden diese Wörter erklingen.

Seit Ewigkeiten kann ich mir keine Namen merken,

jedoch deiner fand, eimal erwähnt, sofort den Weg zu meim Herzen.

Dein Okkular lässt deine bräunlichen Augen herrlich groß wie Sonnen erscheinen,

schau ich in sie hinnein könnte ich vor trauer weinen.

Gefangen in meiner Welt voll Furcht und seelisch Agonie,

sag ich dir meine Gedanken nie.

Wie engelsgleich Geschöpf, von jeglich Gott gesegnet,

bin ich kein perfekterem Wesen je begegnet.

Meine Lippen brennen vor Worten die ich dir nie gesagt,

dir jemals Liebe zu gestehn ich ebenfalls nie gewagt.

Verse und Gedicht entspringen der Feder wie von selbst,

jedoch weiß ich nicht einmal wirklich was du von mir hältst.

Meine Familie schloss dich sofort in ihr Herz

und das bereitete mir noch doppelt Schmerz.

Alles versuchend dir zu helfen, dein Traum zu leben,

jedoch aus Eigennutz, denn ich brauche die nähe unserer Seelen.

Ich bin nicht stupide und weiß das man jeden Traum,

so winzig und kaum

bedeutend, er mir auch erscheint,

nicht vollbringt in dem man ihn beweint.

Jedoch ist meine Mentalität,

auf tiefsten Nivau und´s ist auch zu spät,

das Geschriebene zu verbannen,

so wünscht ich mein Geist tät sich vor Schmerz nicht so spannen.

Ich hatte noch nie eine Beziehung zu einer Dame wie dir,

kein Kuss, kein Liebkos nichtmal ein Fleck der Liebe mich zier.

Oft gewollt und oft verschmäht,

ist meine Seele vor Trauer schon aufgebläht.

Die Götter der Finsternis laben sich an meinem Geist,

in schwarz gehüllt wart ich das ´s mich zerreist,

ungeliebt und zur Trauer verdammt,

geduldig sitzend mit dem Rücken zur Wand.

#4
zu allererst geb ich die verneigung zurück, denn du hast kein grund dich zu verneigen, bloß weil ich/wir uns vll 5 minuten zeit nehmen um an deinen gedanken teilzunehmen...

du sprichst/schreibst von verlorenen träumen... ich kenne das, auch ich musste/muss einen traum aufgeben, den ich nur mit einer frau träumen wollte, doch es kam nun einmal anders....jetz kann ich nichts mehr daran ändern...

deine art zu schreiben spricht mich sehr an un deine gedihte find ich um mich einfach auszudrücken: klasse :super:

ich wünsch dir natürlich auch, dass du akzeptierst, dass es nichts bringt verlornenen träumen hinterherzurennen und natürlich auch weiterhin viel glück in deinen leben.... würde mich über weitere gedichte freuen ;)

#5
Welch stechend Schmerz, der Heiligkeit so nah zu sein,

als jene Pein, der Begierde unendlich weit entfernt.

Der Einsamkeit einen Namen gebend nenn ich sie Angst,

doch kann es Angst sein die mich in ihrer nähe mollig warme Gefühle hegen lässt?

Kann es Furcht sein die mich überall dahin zieht,

wo ich weiß, das sie dort ebenfalls wandelt?

Sie, der Schönheit Form gebend, lächelt über den Scherz den ich ihr zu liebe aussprach,

doch ihre Liebe zu mir ist nur von Freundschaft gerahmt.

Glaubt sie doch ich gegehre ein anderes Wesen,

so wurde mir zugetragen das sie mich von eben dieser lösen will.

Trauer umgarnt mich wenn meine Heiligkeit den Namen der anderen spricht

und mich dabei mit einem Lächeln bedeckt.

Spürt sie denn nicht wie dankbar ich Ihre Zuneigung bin

und wie schmerzlich der Name jener anderen in mir brennend Trauer verursacht.

Jedesmal wenn der Hopfen mich umgarnt oder die Langeweile mich zum denken treibt,

sehe ich mich, wie ich versuche mein Leben mit Witz und Spiel zu füllen,

um die Wunden zu schließen welche mir nurLiebe geben konnte.

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