meine gedanken und gedichte
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Seelen
Gefühle kommen und gehen,
man kann noch so flehen.
Sie sorgen für Liebe und Schmerzen,
versuchen sie zu ergreifen, die kleinen Herzen.
Man kann sich nicht dagegen wehren,
sie schaffen es doch immer einen zu bekehren.
Sie geben Dir das schönste auf Erden,
es kann doch gar nicht mehr besser werden.
Doch wenn sie gehen, und lassen Dich allein,
möchtest Du sterben und nur noch schrei´n.
Sie haben eine unvorstellbare Macht,
Ein kleiner Krieg, wird zur ewigen Schlacht.
Die Liebe zu Dir ist so unsagbar Gross,
ich fühl mich so wohl in deinem Schoss.
Die Leere hast Du mir genommen,
so dass die Liebe konnte kommen.
Du hast mir wieder neue Kraft gegeben,
nie Mals wollte ich mich wieder in diese Leere begeben.
Du hast es geschafft es auszufüllen, mein trauriges Herz,
weg war er, der tief sitzende Schmerz.
Du hast mir neue Wege gezeigt,
mit Gefühlen nie gegeizt.
Mit Deinen Reizen gespielt und mich Verführt,
in ein neues Leben hast du mich entführt.
Du nahmst mich mit, wir waren eng umschlossen,
wir haben den Bund der Ehe geschlossen.
Es ist unser Leben was wir nun führen,
nie Mals jemand anderen verführen.
Unsere Seelen wurden nun getrennt,
muss zusehen, wie meine verbrennt.
Ich gebe nicht auf, ich Liebe Dich so sehr,
ein Leben ohne Dich, das geht nicht mehr.
In ihren Qualen ruft sie nach der Deinen,
will wieder im Sonnenlicht erscheinen.
Zusammen können sie leuchten und strahlen,
denk doch daran, wie glücklich wir waren.
Das Schicksal meinte es nie gut mit uns,
Unser Leben zu meistern, war stets eine Kunst.
Gebe nicht auf und schau uns an,
lass meine Seele wieder an Deine heran.
tja... für sie bin ich von berlin in die schweiz gezogen.. wir haben geheiratet.
sonntag isse zu ihrer mutter um nachzudenken, mittwoch kam sie zum reden und um mehr sachen zu holen (4 taschen) und sagte mir, dass sie keine gefühle mehr für mich hätte.. aber gefühle für jemanden anderen da wären (sie kennt ihn schon seit vor meiner zeit). ich hab sie mit ihm weggehen gelassen, hab ihr vertraut. wollte ihr den freiraum nicht nehmen.
jetzt bin ich hier allein in unserer 4 zimmer wohnung, voll von ihren und gemeinsamen sachen. kenne hier niemanden (war ausser 2 monate nur arbeitslos :/) und hock allein in der bude...
jackpott -.-
in 25 jahren habe ich noch nie gedichte geschrieben. in den letzten 3 tagen habe ich 5 geschrieben, hier ist eines.
/alex
btw.. warum gibts hier eigentlich keinen chat? oder bin ich blind? wäre sicherlich ne nette sache
Gefühle kommen und gehen,
man kann noch so flehen.
Sie sorgen für Liebe und Schmerzen,
versuchen sie zu ergreifen, die kleinen Herzen.
Man kann sich nicht dagegen wehren,
sie schaffen es doch immer einen zu bekehren.
Sie geben Dir das schönste auf Erden,
es kann doch gar nicht mehr besser werden.
Doch wenn sie gehen, und lassen Dich allein,
möchtest Du sterben und nur noch schrei´n.
Sie haben eine unvorstellbare Macht,
Ein kleiner Krieg, wird zur ewigen Schlacht.
Die Liebe zu Dir ist so unsagbar Gross,
ich fühl mich so wohl in deinem Schoss.
Die Leere hast Du mir genommen,
so dass die Liebe konnte kommen.
Du hast mir wieder neue Kraft gegeben,
nie Mals wollte ich mich wieder in diese Leere begeben.
Du hast es geschafft es auszufüllen, mein trauriges Herz,
weg war er, der tief sitzende Schmerz.
Du hast mir neue Wege gezeigt,
mit Gefühlen nie gegeizt.
Mit Deinen Reizen gespielt und mich Verführt,
in ein neues Leben hast du mich entführt.
Du nahmst mich mit, wir waren eng umschlossen,
wir haben den Bund der Ehe geschlossen.
Es ist unser Leben was wir nun führen,
nie Mals jemand anderen verführen.
Unsere Seelen wurden nun getrennt,
muss zusehen, wie meine verbrennt.
Ich gebe nicht auf, ich Liebe Dich so sehr,
ein Leben ohne Dich, das geht nicht mehr.
In ihren Qualen ruft sie nach der Deinen,
will wieder im Sonnenlicht erscheinen.
Zusammen können sie leuchten und strahlen,
denk doch daran, wie glücklich wir waren.
Das Schicksal meinte es nie gut mit uns,
Unser Leben zu meistern, war stets eine Kunst.
Gebe nicht auf und schau uns an,
lass meine Seele wieder an Deine heran.
tja... für sie bin ich von berlin in die schweiz gezogen.. wir haben geheiratet.
sonntag isse zu ihrer mutter um nachzudenken, mittwoch kam sie zum reden und um mehr sachen zu holen (4 taschen) und sagte mir, dass sie keine gefühle mehr für mich hätte.. aber gefühle für jemanden anderen da wären (sie kennt ihn schon seit vor meiner zeit). ich hab sie mit ihm weggehen gelassen, hab ihr vertraut. wollte ihr den freiraum nicht nehmen.
jetzt bin ich hier allein in unserer 4 zimmer wohnung, voll von ihren und gemeinsamen sachen. kenne hier niemanden (war ausser 2 monate nur arbeitslos :/) und hock allein in der bude...
jackpott -.-
in 25 jahren habe ich noch nie gedichte geschrieben. in den letzten 3 tagen habe ich 5 geschrieben, hier ist eines.
/alex
btw.. warum gibts hier eigentlich keinen chat? oder bin ich blind? wäre sicherlich ne nette sache
es ist zwar nur ein Songtext, aber da ich das Lied gerade höre und es sehr passend ist für viele hier, schreib ich einfach mal den Text hier rein.
Ein leerer Bauch, ein wilder Blick
Das Herz verhärtet, den Kopf im Strick
Ein Tag wie jeder andere - ohne Liebe ohne Glück
Ein Schritt nach vorne, zwei zurück
Doch-
Nichts hat Bestand,
Nicht mal das Leid
Und selbst die größte Scheiße
Geht mal vorbei
Laß es zu - dass die Zeit sich um Dich kümmert
Hör mir zu - Mach es nicht noch schlimmer
Denn es gibt 'nen neuen Morgen
'nen neuen Tag, ein neues Jahr
Der Schmerz hat Dich belogen
Nichts ist für immer da
Die Angst vor Schlimmerem treibt Dich voran
Denn alles was Du sahst - von Anfang an waren
Kleine Tragödien von Liebe und Tod
Von Armut und Elend, Sehnsucht und Not
Nichts hat Bestand,
Nicht mal das Leid
Und selbst die größte Scheiße
Geht mal vorbei
Laß es zu - dass die Zeit sich um Dich kümmert
Hör mir zu - Mach es nicht noch schlimmer
Denn es gibt 'nen neuen Morgen
'nen neuen Tag, ein neues Jahr
Der Schmerz hat Dich belogen
Nichts ist für immer da
Ein leerer Bauch, ein wilder Blick
Das Herz verhärtet, den Kopf im Strick
Ein Tag wie jeder andere - ohne Liebe ohne Glück
Ein Schritt nach vorne, zwei zurück
Doch-
Nichts hat Bestand,
Nicht mal das Leid
Und selbst die größte Scheiße
Geht mal vorbei
Laß es zu - dass die Zeit sich um Dich kümmert
Hör mir zu - Mach es nicht noch schlimmer
Denn es gibt 'nen neuen Morgen
'nen neuen Tag, ein neues Jahr
Der Schmerz hat Dich belogen
Nichts ist für immer da
Die Angst vor Schlimmerem treibt Dich voran
Denn alles was Du sahst - von Anfang an waren
Kleine Tragödien von Liebe und Tod
Von Armut und Elend, Sehnsucht und Not
Nichts hat Bestand,
Nicht mal das Leid
Und selbst die größte Scheiße
Geht mal vorbei
Laß es zu - dass die Zeit sich um Dich kümmert
Hör mir zu - Mach es nicht noch schlimmer
Denn es gibt 'nen neuen Morgen
'nen neuen Tag, ein neues Jahr
Der Schmerz hat Dich belogen
Nichts ist für immer da
ich zeige dir was es heißt allein zu sein
ich trinke tränen-schwarzen wein
ich folge dir tief - tief in die nacht.
bis in den abgrund deiner seele steige ich hinab
ich suche nach der die mich zum weinen bringt.
liebe macht süchtig,betrunken und blind.
ich suche nach dem weg, aus der leere - die mein leben bestimmt.
ich lass es tränen regnen...
bin ich nur glücklich wenn es schmerzt
bin ich nur glücklich wenn es schmerzt
ich schenk dir mein gefror'nes herz
ich will dass du es für mich wärmst
ich erinner mich,nichts ist mehr klar.
ich bin da wo vor mir keiner war.
nicht fähig zu lieben oder liebe ich die qual.
liebe ich den schmerz, bin ich nicht normal?
ich suche nach der die meinen geist nach hause bringt
ich suche nach der für die ich diese lieder sing
nur eine nacht, in meinem zimmer
wir wachen auf und leben für immer
ich lass es tränen regnen...
Böhse Onkelz - Wenn es schmerzt
ich trinke tränen-schwarzen wein
ich folge dir tief - tief in die nacht.
bis in den abgrund deiner seele steige ich hinab
ich suche nach der die mich zum weinen bringt.
liebe macht süchtig,betrunken und blind.
ich suche nach dem weg, aus der leere - die mein leben bestimmt.
ich lass es tränen regnen...
bin ich nur glücklich wenn es schmerzt
bin ich nur glücklich wenn es schmerzt
ich schenk dir mein gefror'nes herz
ich will dass du es für mich wärmst
ich erinner mich,nichts ist mehr klar.
ich bin da wo vor mir keiner war.
nicht fähig zu lieben oder liebe ich die qual.
liebe ich den schmerz, bin ich nicht normal?
ich suche nach der die meinen geist nach hause bringt
ich suche nach der für die ich diese lieder sing
nur eine nacht, in meinem zimmer
wir wachen auf und leben für immer
ich lass es tränen regnen...
Böhse Onkelz - Wenn es schmerzt
Für Immer
Ich sitze hier im Dunkeln
Die Zeit steht still
Ich denke nach
Über Dich und mein Gefühl
Ich hab’ Dich lange nicht geseh’n
Ist es das, warum ich leide
War es für immer
War es besser für uns beide
War’n wir auf der Flucht
Sollte es so sein
War es zu intensiv
Oder war’n wir nicht soweit
War es die Erlösung
Der Weg ins Freie
Der Wind des Schicksals
Oder nur das Nichtverzeihen
Wie konnte ich so blind sein
Wie konnt’ ich glauben, ich konnt’ seh’n
Hat Gott auf mich geschissen
Oder warum ließ ich Dich geh’n
Wieder spüre ich diese Sehnsucht
Du bist schon lange nicht mehr hier
Sag mir, was hast Du getan
Denn Dein Licht brennt immer noch in mir
Für immer
Es war der Himmel und die Hölle
Was wir uns gaben
Wir spielten mit dem Feuer
Umso tiefer sind die Narben
Ein Traum ist kein Versprechen
Doch wir sind ziemlich hoch geflogen
Ging es um die Sterne
Oder haben wir uns belogen
Der Sprung ins Leere
Die Angst vorm Fallen
Das Entfachen des Feuers
Das Sterben der Flammen
Wohin führen unsere Wege
Wo bist Du in diesen Tagen
Ich kann Dich nicht vergessen
Ich rufe Deinen Namen
Böhse Onkelz - Für Immer
Ich sitze hier im Dunkeln
Die Zeit steht still
Ich denke nach
Über Dich und mein Gefühl
Ich hab’ Dich lange nicht geseh’n
Ist es das, warum ich leide
War es für immer
War es besser für uns beide
War’n wir auf der Flucht
Sollte es so sein
War es zu intensiv
Oder war’n wir nicht soweit
War es die Erlösung
Der Weg ins Freie
Der Wind des Schicksals
Oder nur das Nichtverzeihen
Wie konnte ich so blind sein
Wie konnt’ ich glauben, ich konnt’ seh’n
Hat Gott auf mich geschissen
Oder warum ließ ich Dich geh’n
Wieder spüre ich diese Sehnsucht
Du bist schon lange nicht mehr hier
Sag mir, was hast Du getan
Denn Dein Licht brennt immer noch in mir
Für immer
Es war der Himmel und die Hölle
Was wir uns gaben
Wir spielten mit dem Feuer
Umso tiefer sind die Narben
Ein Traum ist kein Versprechen
Doch wir sind ziemlich hoch geflogen
Ging es um die Sterne
Oder haben wir uns belogen
Der Sprung ins Leere
Die Angst vorm Fallen
Das Entfachen des Feuers
Das Sterben der Flammen
Wohin führen unsere Wege
Wo bist Du in diesen Tagen
Ich kann Dich nicht vergessen
Ich rufe Deinen Namen
Böhse Onkelz - Für Immer
jaja das Lied is geil :) )
total traurig :heulen:
Ja.
das ist traurig. Schööön...
das ist traurig. Schööön...
ich liebe dieses lied und gleichzeitig schmerzt es, weil es mir so aus der seele spricht.
ONKELZ - für immer
ONKELZ - für immer
hab dieses lied auch schon ins liebeskummer-forum gepostet :] . damals, als ich es richtig zu verstehen lernte. weil ich das erlebte, wovon es handelt.
joah, das lied spricht so einigen aus der seele ;)
nur wissen die meisten nicht, dass onkelz sehr schöne und tiefsinnge musik machen
nur wissen die meisten nicht, dass onkelz sehr schöne und tiefsinnge musik machen
hehe... bei mir hat das lied auch bei meiner letzten trennung zum ersten mal 100% ausnahmslos gepasst. das konnte bisher noch kein lied von sich behaupten *g*
HI.
erstma..das is schon "geil"
würd gern ma wissen wie das lied heist!
thx
anni
erstma..das is schon "geil"
würd gern ma wissen wie das lied heist!
thx
anni
das Lied ist von den Böhsen Onkelz und heißt Für Immer
ich bin mal über alte gedichte gestolpert und diese hier haben immer noch die selbe bedeutung wie vor 4 jahren..
Flucht
Ich suche nach dem Ort
Einem Ort, an dem ich zu Hause bin
An dem ich ein anderer Mensch sein kann
Weg von dem, was ich bin
Was ich fühle und was ich denke
Weg von mir
Weg von meiner Vergangenheit
Weg vor meiner Zukunft
Weg von den Menschen
Die ich geliebt habe
die mir einst wichtig waren
Ich suche nach dem Ort
An dem ich Frei bin
Losgelöst
Keine Verpflichtungen mir gegenüber
oder anderen gegenüber habe
06.07.05
----------------
Blind
Besinnungslos treibt man umher
durch den Strom der Zeit
gleich einem endlosen Meer.
In Sinnlosigkeit fast ertrinken
auf der Suche nach einem Traum
um noch tiefer zu versinken.
Müde Augen, ein leerer Blick
vernarbter Geist, ein blasser Körper
das warten, auf den letzten Tritt.
Der Alltag wird bestimmt
von unserem menschlichen Theater
auf dass man sich wieder besinnt.
Sich nicht weiter blind zu verirren
im Labyrinth der kranken Gedanken
wie die Fliegen um das Licht zu schwirren.
Irgendwann wieder klar zu sehen
sich nicht länger verleiten zu lassen,
das Erlebte zu verstehen…
09.10.05
----------------
Es hinzunehmen wie es ist
bis sich der Nebel der Vergessenheit
scheinbar schützend und schwer
um die Gedanken legt und sie betäubt.
Doch ein unachtsamer Schritt genügt
der einen in die falsche Richtung lenkt
um aus Fragmenten der Vergangenheit
wieder ganze Bilder werden zu lassen.
Sie ziehen dich in einen Traum
wo Kälte und Einsamkeit
deinen trägen Geist beherrschen
dich umklammert und dich führen.
Sie schmiegen sich an dich
als würden sie dich lieben
dir das geben was du braucht
dich von deiner Einsamkeit zu erlösen
Vergessene Zeiten leben wieder auf
möchten dich nicht mehr verlassen
kreisend bestimmen sie deinen Verlauf
und ziehen dich noch weiter in diesen endlosen Sog
10.10.05
----------------
„Vom Leben angepisst“
alles was man vermisst
bleibt in unendlicher Ferne.
Mit Schmerzen in der Brust
obwohl du weitergehen musst
bleibst du stehen und schaust dich um.
Auf das Leben dass dich in Ketten legt
auf die Fassaden, aus dem es besteht.
Man möchte Schreien,
sich von dem Druck befreien.
die Ketten sprengen,
die Fassaden einrennen.
Doch du bleibst stumm,
bist und bleibst zu dumm.
Kraft- und willenlos
legst die Hände, brav in den Schoss.
Du zitterst und du bebst
wann hast du das letzte Mal gelebt.
Angst davor mal was zu riskieren
vielleicht noch mehr zu verlieren.
Jede Faser in deinem Körper möchte fliehen
Du hast von dir selbst genug
mach ein Ende mit dem Selbstbetrug
denn es kotzt dich an, was du bist
----------------
Was sucht man noch hier
Wenn alles an Bedeutung verliert
Sich selbst nur hasst und betrügt
Seine Ängste und Sorgen weiter Schürt
Nicht mehr zu wissen wer man ist
Sich der Hilflosigkeit einfach hinzugeben
Nur noch an das denken was man vermisst
Nur noch daran denken vielleicht aufzugeben
Sich weiter verführen zu lassen
Von Dingen, die man gelernt hat zu hassen
Doch sind sie ein Teil von dir
nähren deine grosse Gier
Den Gedanken keine Ruhe zu geben
Der Spinne stets erlauben zu weben
Bis man erblindet und verstummt
Das Netz einen völlig vermummt
Jetzt stehst du hier und bist allein
Spürst das Lodern deiner Seele - willst Schreien
Bereit den letzten Schritt zu wagen
Doch du bleibst stumm - hast längst nichts mehr zu sagen
Du gehst und keiner weiss warum…
20.01.06
Flucht
Ich suche nach dem Ort
Einem Ort, an dem ich zu Hause bin
An dem ich ein anderer Mensch sein kann
Weg von dem, was ich bin
Was ich fühle und was ich denke
Weg von mir
Weg von meiner Vergangenheit
Weg vor meiner Zukunft
Weg von den Menschen
Die ich geliebt habe
die mir einst wichtig waren
Ich suche nach dem Ort
An dem ich Frei bin
Losgelöst
Keine Verpflichtungen mir gegenüber
oder anderen gegenüber habe
06.07.05
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Blind
Besinnungslos treibt man umher
durch den Strom der Zeit
gleich einem endlosen Meer.
In Sinnlosigkeit fast ertrinken
auf der Suche nach einem Traum
um noch tiefer zu versinken.
Müde Augen, ein leerer Blick
vernarbter Geist, ein blasser Körper
das warten, auf den letzten Tritt.
Der Alltag wird bestimmt
von unserem menschlichen Theater
auf dass man sich wieder besinnt.
Sich nicht weiter blind zu verirren
im Labyrinth der kranken Gedanken
wie die Fliegen um das Licht zu schwirren.
Irgendwann wieder klar zu sehen
sich nicht länger verleiten zu lassen,
das Erlebte zu verstehen…
09.10.05
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Es hinzunehmen wie es ist
bis sich der Nebel der Vergessenheit
scheinbar schützend und schwer
um die Gedanken legt und sie betäubt.
Doch ein unachtsamer Schritt genügt
der einen in die falsche Richtung lenkt
um aus Fragmenten der Vergangenheit
wieder ganze Bilder werden zu lassen.
Sie ziehen dich in einen Traum
wo Kälte und Einsamkeit
deinen trägen Geist beherrschen
dich umklammert und dich führen.
Sie schmiegen sich an dich
als würden sie dich lieben
dir das geben was du braucht
dich von deiner Einsamkeit zu erlösen
Vergessene Zeiten leben wieder auf
möchten dich nicht mehr verlassen
kreisend bestimmen sie deinen Verlauf
und ziehen dich noch weiter in diesen endlosen Sog
10.10.05
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„Vom Leben angepisst“
alles was man vermisst
bleibt in unendlicher Ferne.
Mit Schmerzen in der Brust
obwohl du weitergehen musst
bleibst du stehen und schaust dich um.
Auf das Leben dass dich in Ketten legt
auf die Fassaden, aus dem es besteht.
Man möchte Schreien,
sich von dem Druck befreien.
die Ketten sprengen,
die Fassaden einrennen.
Doch du bleibst stumm,
bist und bleibst zu dumm.
Kraft- und willenlos
legst die Hände, brav in den Schoss.
Du zitterst und du bebst
wann hast du das letzte Mal gelebt.
Angst davor mal was zu riskieren
vielleicht noch mehr zu verlieren.
Jede Faser in deinem Körper möchte fliehen
Du hast von dir selbst genug
mach ein Ende mit dem Selbstbetrug
denn es kotzt dich an, was du bist
----------------
Was sucht man noch hier
Wenn alles an Bedeutung verliert
Sich selbst nur hasst und betrügt
Seine Ängste und Sorgen weiter Schürt
Nicht mehr zu wissen wer man ist
Sich der Hilflosigkeit einfach hinzugeben
Nur noch an das denken was man vermisst
Nur noch daran denken vielleicht aufzugeben
Sich weiter verführen zu lassen
Von Dingen, die man gelernt hat zu hassen
Doch sind sie ein Teil von dir
nähren deine grosse Gier
Den Gedanken keine Ruhe zu geben
Der Spinne stets erlauben zu weben
Bis man erblindet und verstummt
Das Netz einen völlig vermummt
Jetzt stehst du hier und bist allein
Spürst das Lodern deiner Seele - willst Schreien
Bereit den letzten Schritt zu wagen
Doch du bleibst stumm - hast längst nichts mehr zu sagen
Du gehst und keiner weiss warum…
20.01.06
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