midlifekrise
1 Antworten1'907 AufrufeGestartet von feel49 ·
feel49Themenstart
ok, ich wage es, HALLO LEUTE!
seit bald 4 Jahren habe ich eine Beziehung zu einem 5 Jahre jüngeren Mann. Anfangs lebte er noch ( interngetrennt ) in seiner Familie mit einem Kind. Beruflich erfolgreich udn sportlich engagiert machte er mir einen sehr guten Eindruck und wir verliebten uns bald ineinander. Ich fasste grosses Vertrauen in ihn.
In den ersten drei Jahren verheimlichte er unsere Beziehung, aus Angst, vor irgendwelchen Konsequenzen, die er auch nicht richtig ausdeutschen konnte. Nach dem ersten halben Jahr kam es zu einem Timeout, da er sich klar werden wollte, ob er nicht nochmals zur Familie zurückkehren wollte, und es ihn schmerzte, mich nur alle paar Woche sehen zu können.
Er kam dann zurück zu mir, und zog später in eine eigene kleine Wohnung. Wir leben ca. 100 kilometer weit auseinander.
Vor einem halben Jahr wurde unsere Beziehung endlich öffentlich.
Alles schien gut zu werden. Auch seine Frau hatte eine Beziehung undwir fühlten uns befreit.
Da wurde ich krank, musste in eine Rehe und konnte mich sehr gut erholen. In dieser Zeit gab er auch einen Teil seine sportlichen Engagements auf, was ihn auch in ein Loch stürzte.
Er aber kam dann und eröffnete mir, dass seine Gedanken zu einer 30jährigen Frau abschweifften, und dass er sich ( was noch mehr Gewicht hätte ) Gedanken darüber macht, ob er nochmals Vater werden möchte.
Die Frau weiss nichts davon, er kannte sie schon lange, und nie war sie ein Thema, bis sie mal ein bisschen netter nach seinem Befinden fragte, und anscheinend mit ihm flirtete.
Er weiss nicht mal ob sie frei ist.
Er entzieht sich mir, will mich nicht sehen, telefoniert kaum, da er den Schmerz nicht aushält, wenn er mich sieht oder hört, will nicht alles aufgeben, aber verlangt Zeit, um sich in den nächsten Wochen ( Monaten? ) klar zu werden was er möchte, möchte auch nicht zuviel Hoffnung machen, sucht sich eine Beratung, weil sein Leidensdruck sehr gross ist, und ich sitze wieder da und warte.
Anfangs suchte ich Kontakt über mails sms und Telefon, was ich aber jetzt unterbinde, weil er schrieb, dass er es geniesse von mir zu hören, auch wenn es ihn schmerzt.
Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll, und, ich fühle einen tiefen tiefen Schmerz in mir.
Es raubt mir die Lebensenergie, denn für mich ist er der Mann, mit dem ich bis ans Ende leben möchte. Das habe ich ihm auch klar gesagt.
Was ich schlimm finde, ist die örtliche Distanz ( aus den Augen, aus dem Sinn) und was kann ich tun dass er mich nicht einfach verdrängt, wenn er nichts mehr von mir hört. Es gibt viele Strategien, aber eben, welche ist richtig. oder gibts noch eine chance?
Er konnte mir nicht sagen, dass er mich nicht mehr liebt.......
Alles Liebe Euch allen die ihr das liest
feel49
seit bald 4 Jahren habe ich eine Beziehung zu einem 5 Jahre jüngeren Mann. Anfangs lebte er noch ( interngetrennt ) in seiner Familie mit einem Kind. Beruflich erfolgreich udn sportlich engagiert machte er mir einen sehr guten Eindruck und wir verliebten uns bald ineinander. Ich fasste grosses Vertrauen in ihn.
In den ersten drei Jahren verheimlichte er unsere Beziehung, aus Angst, vor irgendwelchen Konsequenzen, die er auch nicht richtig ausdeutschen konnte. Nach dem ersten halben Jahr kam es zu einem Timeout, da er sich klar werden wollte, ob er nicht nochmals zur Familie zurückkehren wollte, und es ihn schmerzte, mich nur alle paar Woche sehen zu können.
Er kam dann zurück zu mir, und zog später in eine eigene kleine Wohnung. Wir leben ca. 100 kilometer weit auseinander.
Vor einem halben Jahr wurde unsere Beziehung endlich öffentlich.
Alles schien gut zu werden. Auch seine Frau hatte eine Beziehung undwir fühlten uns befreit.
Da wurde ich krank, musste in eine Rehe und konnte mich sehr gut erholen. In dieser Zeit gab er auch einen Teil seine sportlichen Engagements auf, was ihn auch in ein Loch stürzte.
Er aber kam dann und eröffnete mir, dass seine Gedanken zu einer 30jährigen Frau abschweifften, und dass er sich ( was noch mehr Gewicht hätte ) Gedanken darüber macht, ob er nochmals Vater werden möchte.
Die Frau weiss nichts davon, er kannte sie schon lange, und nie war sie ein Thema, bis sie mal ein bisschen netter nach seinem Befinden fragte, und anscheinend mit ihm flirtete.
Er weiss nicht mal ob sie frei ist.
Er entzieht sich mir, will mich nicht sehen, telefoniert kaum, da er den Schmerz nicht aushält, wenn er mich sieht oder hört, will nicht alles aufgeben, aber verlangt Zeit, um sich in den nächsten Wochen ( Monaten? ) klar zu werden was er möchte, möchte auch nicht zuviel Hoffnung machen, sucht sich eine Beratung, weil sein Leidensdruck sehr gross ist, und ich sitze wieder da und warte.
Anfangs suchte ich Kontakt über mails sms und Telefon, was ich aber jetzt unterbinde, weil er schrieb, dass er es geniesse von mir zu hören, auch wenn es ihn schmerzt.
Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll, und, ich fühle einen tiefen tiefen Schmerz in mir.
Es raubt mir die Lebensenergie, denn für mich ist er der Mann, mit dem ich bis ans Ende leben möchte. Das habe ich ihm auch klar gesagt.
Was ich schlimm finde, ist die örtliche Distanz ( aus den Augen, aus dem Sinn) und was kann ich tun dass er mich nicht einfach verdrängt, wenn er nichts mehr von mir hört. Es gibt viele Strategien, aber eben, welche ist richtig. oder gibts noch eine chance?
Er konnte mir nicht sagen, dass er mich nicht mehr liebt.......
Alles Liebe Euch allen die ihr das liest
feel49
Ich kann Dir leider keine Antwort auf Deine Strategiefrage geben, denn letztlich hast Du das, denke ich, nicht wirklich in der Hand, denn Du wolltest mit ihm ja.
Ich finde Deine Geschichte nur sehr traurig, da ich mir ansatzweise vorstellen kann, wie Du Dich derzeit fühlst und es vermutlich ein sehr entwürdigendes Gefühl ist, hier das "Opfer" von Gedankenspielereien mit jüngeren Frauen zu werden und dabei das eigene Kartenhaus zusammenbrechen zu sehen.
Männer sind hierfür scheinbar anfällig und ich komme langsam auch in dieses Alter. Mit dem Unterschied, dass ich halt eher unfreiwillig von einer in die nächste Beziehung gehe oder gehen muss und so keinen Partner im Regen stehen lasse. So habe ich wenigsten nicht das Gefühl, wahnsinnig viel zu versäumen, ausser das, was mich interessiert, eine dauerhafte, stabile Beziehung. Bei ihm ist es scheinbar umgekehrt.
Ich denke, in derartigen Situation ist es vor allem auch eine Frage, wie geht es Dir damit. Ist die Sehnsucht mit ihm zu leben (noch) größer, als die Verletzungen, die jetzt entstanden sind. Könntest Du ihm verzeihen, wie könntest Du mit diesem Vertrauensbruch umgehen im Falle einer Reunion? Was willst Du selbst? Wie ginge es dann weiter?
Wenn Du meinst, er ist es wert - und er scheint ja kein grundsätzlich schlechter Mann zu sein - dann könntest Du ihm zu verstehen geben, dass die Türe noch immer offen ist. Aber nicht endlos, denn ich denke, der derzeitige Zustand ruiniert Dich auf Dauer.
Reichlich unausgegoren meine Antwort, sorry. Liegt vielleicht daran, dass ich wohl schon einige Krisen durchgestanden habe, in diesen Fällen aber immer beide wollten, bei einseitigen Sinnentleerungen war´s dann immer das Ende.
Wünsche Dir jedenfalls ganz viel Kraft :trost:
Ich finde Deine Geschichte nur sehr traurig, da ich mir ansatzweise vorstellen kann, wie Du Dich derzeit fühlst und es vermutlich ein sehr entwürdigendes Gefühl ist, hier das "Opfer" von Gedankenspielereien mit jüngeren Frauen zu werden und dabei das eigene Kartenhaus zusammenbrechen zu sehen.
Männer sind hierfür scheinbar anfällig und ich komme langsam auch in dieses Alter. Mit dem Unterschied, dass ich halt eher unfreiwillig von einer in die nächste Beziehung gehe oder gehen muss und so keinen Partner im Regen stehen lasse. So habe ich wenigsten nicht das Gefühl, wahnsinnig viel zu versäumen, ausser das, was mich interessiert, eine dauerhafte, stabile Beziehung. Bei ihm ist es scheinbar umgekehrt.
Ich denke, in derartigen Situation ist es vor allem auch eine Frage, wie geht es Dir damit. Ist die Sehnsucht mit ihm zu leben (noch) größer, als die Verletzungen, die jetzt entstanden sind. Könntest Du ihm verzeihen, wie könntest Du mit diesem Vertrauensbruch umgehen im Falle einer Reunion? Was willst Du selbst? Wie ginge es dann weiter?
Wenn Du meinst, er ist es wert - und er scheint ja kein grundsätzlich schlechter Mann zu sein - dann könntest Du ihm zu verstehen geben, dass die Türe noch immer offen ist. Aber nicht endlos, denn ich denke, der derzeitige Zustand ruiniert Dich auf Dauer.
Reichlich unausgegoren meine Antwort, sorry. Liegt vielleicht daran, dass ich wohl schon einige Krisen durchgestanden habe, in diesen Fällen aber immer beide wollten, bei einseitigen Sinnentleerungen war´s dann immer das Ende.
Wünsche Dir jedenfalls ganz viel Kraft :trost:
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