Mit mir selbst überfordert - kenne diese Gefühle nicht
60 Antworten4'235 AufrufeGestartet von LittleCherry ·
Mach ihm klar, dass dir das sehr wichtig ist. Ich drück dir für den weiteren Verlauf auf jeden Fall die Daumen! Man weiß vorher nie, was das Richtige ist und schon gar nicht wenn man verliebt ist, mach dir also keinen Kopf!
Liebe Grüße
Sumba
Liebe Grüße
Sumba
Hallo LittleCherry!
Also, ich habe leider nicht viel Zeit, aber etwas muss ich hier so schnell wie möglich loswerden:
Ich finde es toll, wenn du dir Gedanken über deine Gefühle - und den Sinn davon - machst!! Leider wird bei Themen, die sich um Gefühle drehen, immer die AUSREDE gebracht, dass es Gefühle sind, und Gefühle nicht erklärbar sind und blabla. Diese Leute haben nicht etwa eine "tiefere Einsicht" als es die Wissenschaft erlaubt (und das behaupten einige). Lachhaft!
Und wenn hier gesagt wird, dass rationale, analytisch denkende Menschen weniger von Gefühlen VERSTEHEN als andere, dann wird mir schlecht. Was ist das? Eine weitere Ausrede für die eigene Unfähigkeit, zu denken und sich mit sich selbst auf konstruktive Art und Weise auseinanderzusetzen?
Damit meine ich nicht, dass man sich ANSTATT den Gefühlen hinzugeben lieber Gedanken drüber machen sollte! NEIN! Ich meine damit, dass man BEIDES tun sollte! Wobei letzteres bei zahlreichen hemmenden Anzeichen auch schwierig wird!
Zu deinem Problem: Wie gesagt, konnte bisher nur die ersten paar Posts lesen, muss jetzt gleich weg! Aber ich werde mir das noch genauer anschauen. Scheint eine interessante Situation mit viel Potential für noch interessantere Diskussionen zu sein!
Bis bald!
NicM
Also, ich habe leider nicht viel Zeit, aber etwas muss ich hier so schnell wie möglich loswerden:
Ich finde es toll, wenn du dir Gedanken über deine Gefühle - und den Sinn davon - machst!! Leider wird bei Themen, die sich um Gefühle drehen, immer die AUSREDE gebracht, dass es Gefühle sind, und Gefühle nicht erklärbar sind und blabla. Diese Leute haben nicht etwa eine "tiefere Einsicht" als es die Wissenschaft erlaubt (und das behaupten einige). Lachhaft!
Und wenn hier gesagt wird, dass rationale, analytisch denkende Menschen weniger von Gefühlen VERSTEHEN als andere, dann wird mir schlecht. Was ist das? Eine weitere Ausrede für die eigene Unfähigkeit, zu denken und sich mit sich selbst auf konstruktive Art und Weise auseinanderzusetzen?
Damit meine ich nicht, dass man sich ANSTATT den Gefühlen hinzugeben lieber Gedanken drüber machen sollte! NEIN! Ich meine damit, dass man BEIDES tun sollte! Wobei letzteres bei zahlreichen hemmenden Anzeichen auch schwierig wird!
Zu deinem Problem: Wie gesagt, konnte bisher nur die ersten paar Posts lesen, muss jetzt gleich weg! Aber ich werde mir das noch genauer anschauen. Scheint eine interessante Situation mit viel Potential für noch interessantere Diskussionen zu sein!
Bis bald!
NicM
@Sumba
Er regt sich mal wieder auf, tut er immer wenn er nicht im Mittelpunkt steht. Aber er hat mir grade gesagt, dass wenn es mich glücklich macht, er mal schauen wird, ob er ihn bei Facebook findet. Das war es mir wert. Mal sehen ob er fündig wird, das wäre ja beinahe zu schön!
Hi NicM
Ich kann deine Aufregung verstehen. Ich habe es auch immer für sehr positiv erachtet, dass ich mir so viele Gedanken mache. Meine Gefühle hintertrage, sie deuten und verstehen will.
Aber ich habe auch ein wenig das Gefühl, dass ich es übertrieben habe. Ich versuch es so sachlich... so sachlich geht es aber einfach nicht.
Ich würde mich sehr freuen, deine Meinung zu dem ganzen zuhören, sobald du es gelesen hast :)
Danke schonmal !
Liebe Grüße
Cherry
Er regt sich mal wieder auf, tut er immer wenn er nicht im Mittelpunkt steht. Aber er hat mir grade gesagt, dass wenn es mich glücklich macht, er mal schauen wird, ob er ihn bei Facebook findet. Das war es mir wert. Mal sehen ob er fündig wird, das wäre ja beinahe zu schön!
Hi NicM
Ich kann deine Aufregung verstehen. Ich habe es auch immer für sehr positiv erachtet, dass ich mir so viele Gedanken mache. Meine Gefühle hintertrage, sie deuten und verstehen will.
Aber ich habe auch ein wenig das Gefühl, dass ich es übertrieben habe. Ich versuch es so sachlich... so sachlich geht es aber einfach nicht.
Ich würde mich sehr freuen, deine Meinung zu dem ganzen zuhören, sobald du es gelesen hast :)
Danke schonmal !
Liebe Grüße
Cherry
Also echt. Laber, laber, laber.
Dein Kopf ist zum Denken da, mit dem wirst Du nicht lieben können. Da kannst Du auch noch 100 Mal alles durchgrübeln und durchdiskutieren.
Machst Du Dir eigentlich auch 'n Plan, bevor Du auf's Klo gehst?
Hast Du schonmal drüber nachgedacht, wenn Du dahin fliegst und stellst fest er ist eine Transe und eigentlich eine Frau? Könntest Du denn dann Homosexuell werden wenn er Dich trotzdem will? Du solltest das unbedingt bedenken. Wer weiß und stell Dir vor, nachher ist es so und Du hast keinen Plan dafür in der Tasche!
Du bist 22 Mädchen!
Liebe! Mach Unsinn! Mach Blödsinn! Mach Fehler! Aber vor allem - LIEBE mit dem HERZEN!!!
Für Deinen Kopf bleibt noch genug Zeit wenn er mit Falten übersät ist!
Dein Kopf ist zum Denken da, mit dem wirst Du nicht lieben können. Da kannst Du auch noch 100 Mal alles durchgrübeln und durchdiskutieren.
Machst Du Dir eigentlich auch 'n Plan, bevor Du auf's Klo gehst?
Hast Du schonmal drüber nachgedacht, wenn Du dahin fliegst und stellst fest er ist eine Transe und eigentlich eine Frau? Könntest Du denn dann Homosexuell werden wenn er Dich trotzdem will? Du solltest das unbedingt bedenken. Wer weiß und stell Dir vor, nachher ist es so und Du hast keinen Plan dafür in der Tasche!
Du bist 22 Mädchen!
Liebe! Mach Unsinn! Mach Blödsinn! Mach Fehler! Aber vor allem - LIEBE mit dem HERZEN!!!
Für Deinen Kopf bleibt noch genug Zeit wenn er mit Falten übersät ist!
@ Charlies Berta,
nicht dass ich vorher schon verwirrt gewesen wäre...
Also ok. Ich hab verstanden, du meinst ich soll auf mein Herz hören, mein Hirn abschalten und meinen Gefühlen folgen?? Ja?
Aber dann sagst du, wenn ich einfach hinfliege und er ne Transe ist... das soll ich unbedingt bedenken?
Also...
ich bin mir ja der nicht vorhandenen Realität bewusst.
Aber ich soll einfach riskieren?? Versuchen ihn irgendwie zu erreichen, egal durch welche abgefahrenen Methoden? Einfach weil... es mein Herz so will?
Auf meine Gefühle vertraun und einfach tun wonach mir ist...
Scheußlich schöner Gedanke. Aber es wirkt so nach Disney... zu schön um wahr zu sein.
Ich sollte daran arbeiten, danke.
Liebe Grüße
Cherry
nicht dass ich vorher schon verwirrt gewesen wäre...
Also ok. Ich hab verstanden, du meinst ich soll auf mein Herz hören, mein Hirn abschalten und meinen Gefühlen folgen?? Ja?
Aber dann sagst du, wenn ich einfach hinfliege und er ne Transe ist... das soll ich unbedingt bedenken?
Also...
ich bin mir ja der nicht vorhandenen Realität bewusst.
Aber ich soll einfach riskieren?? Versuchen ihn irgendwie zu erreichen, egal durch welche abgefahrenen Methoden? Einfach weil... es mein Herz so will?
Auf meine Gefühle vertraun und einfach tun wonach mir ist...
Scheußlich schöner Gedanke. Aber es wirkt so nach Disney... zu schön um wahr zu sein.
Ich sollte daran arbeiten, danke.
Liebe Grüße
Cherry
Du machst mich fertig!
Das mit der Transe war ein Witz! Sag mal, hast Du wirklich nicht bemerkt, daß das Ironie war? Ohoh, dann steht es schlimm um Dich.
Ich meine gar nichts, ich meine, daß Du zu jung bist für Deine Grübeleien und das Dir für Deine Grübeleien auch die Erfahrung fehlt. Ohne die Erfahrung zu machen kommst Du mit Deiner Denke nämlich keinen Milimeter voran.
Flieg da runter! Das einzige worüber ich mir an Deiner Stelle den Kopf zerbrechen würde wäre:
Scheisse, WAS ZIEH ICH AN DAMIT DER VOLL AUF MICH ABFÄHRT???
Das mit der Transe war ein Witz! Sag mal, hast Du wirklich nicht bemerkt, daß das Ironie war? Ohoh, dann steht es schlimm um Dich.
Ich meine gar nichts, ich meine, daß Du zu jung bist für Deine Grübeleien und das Dir für Deine Grübeleien auch die Erfahrung fehlt. Ohne die Erfahrung zu machen kommst Du mit Deiner Denke nämlich keinen Milimeter voran.
Flieg da runter! Das einzige worüber ich mir an Deiner Stelle den Kopf zerbrechen würde wäre:
Scheisse, WAS ZIEH ICH AN DAMIT DER VOLL AUF MICH ABFÄHRT???
Mir war klar, dass die Aussage mit der Transe nicht ernst gemeint war,
aber im Grunde finde ich das nicht mal so verkehrt. Man sollte sich doch immer der Konsequenzen seiner Handlungen bewusst sein.
Sonst tut es am Ende nur noch mehr weh!
Wenn ich wie ein verknalltes Huhn da runter fahre und mir alles egal ist, wie furchtbar wäre dann eine wirkliche Ablehnung seinerseits?
Das ist nicht so einfach, zumindest nicht für mich.
Ich wünschte ich könnte das, einfach handeln. Augen zu und durch. Machen wonach mir ist, ganz egal was dabei rauskommt.
Aber so bin ich nicht. Ich kann mich nicht einfach um 180° drehen... auch wenn meine Gefühle mich in eben eine ganz andere Richtung ziehen, als ich bis jetzt gegangen bin...
Ich hab einfach Angst, und das ist ja auch ein Gefühl :( ... oder nicht?
Liebe Grüße
Cherry
aber im Grunde finde ich das nicht mal so verkehrt. Man sollte sich doch immer der Konsequenzen seiner Handlungen bewusst sein.
Sonst tut es am Ende nur noch mehr weh!
Wenn ich wie ein verknalltes Huhn da runter fahre und mir alles egal ist, wie furchtbar wäre dann eine wirkliche Ablehnung seinerseits?
Das ist nicht so einfach, zumindest nicht für mich.
Ich wünschte ich könnte das, einfach handeln. Augen zu und durch. Machen wonach mir ist, ganz egal was dabei rauskommt.
Aber so bin ich nicht. Ich kann mich nicht einfach um 180° drehen... auch wenn meine Gefühle mich in eben eine ganz andere Richtung ziehen, als ich bis jetzt gegangen bin...
Ich hab einfach Angst, und das ist ja auch ein Gefühl :( ... oder nicht?
Liebe Grüße
Cherry
Da drückt also der Schuh.
Soviel zum Thema - ich will alles planen. Angst hast Du!
Kann Dir kein Gedanke helfen, kein Gespräch, kein Plan, keine Grübeleien und auch sonst nichts. Irgendwann in Deinem Leben wirst Du Deine Angst auch mal überwinden müssen - oder so weiter machen.
Übrigens solltest Du Dir mal überlegen ob es so angebracht ist, wenn Du Deine Freunde in Sachen Liebe beraten willst. Etwas wovor Du sichtlich selbst viel zu viel Angst hast.
Soviel zum Thema - ich will alles planen. Angst hast Du!
Kann Dir kein Gedanke helfen, kein Gespräch, kein Plan, keine Grübeleien und auch sonst nichts. Irgendwann in Deinem Leben wirst Du Deine Angst auch mal überwinden müssen - oder so weiter machen.
Übrigens solltest Du Dir mal überlegen ob es so angebracht ist, wenn Du Deine Freunde in Sachen Liebe beraten willst. Etwas wovor Du sichtlich selbst viel zu viel Angst hast.
Ich hab einfach Respekt vor all diesen Gefühlen, ich weiß wozu sie führen können.
Und ich weiß wie weh es tut, wenn man sich zu sehr in einen Menschen verliebt, der unnahbar ist...
Deshalb will ich das alles ja nicht. Weil es nichts bringt, weil es keine Zukunft hat.
Aber meine Gefühle spielen da einfach nicht mit. Ich hab Angst davor, dass ich mich wirklich in etwas verrenne und da so schnell nicht rauskomme.
Nunja, ich glaube ich kann das relativ gut unterscheiden. Ich rede, wenn es um andere geht, meist nicht ganz so streng. Ich beziehe die Angst auf meine eigene Situation. Wenn andere mit ihren Problemen zu mir kommen, sicher, ich kann nur von meiner Person sprechen, aber dann versuch ich natürlich mich in die jeweilige Person hineinzuversetzen. Was ich sagen will, ich rede den anderen ihre Gefühle nicht schlecht.
Das kann ich eigentlich nur bei mir sehr gut...
Also ist es, wie es eigentlich die ganze Zeit schon war, entweder ich trau mich oder ich tümpel weiter...
Liebe Grüße
Cherry
Und ich weiß wie weh es tut, wenn man sich zu sehr in einen Menschen verliebt, der unnahbar ist...
Deshalb will ich das alles ja nicht. Weil es nichts bringt, weil es keine Zukunft hat.
Aber meine Gefühle spielen da einfach nicht mit. Ich hab Angst davor, dass ich mich wirklich in etwas verrenne und da so schnell nicht rauskomme.
Nunja, ich glaube ich kann das relativ gut unterscheiden. Ich rede, wenn es um andere geht, meist nicht ganz so streng. Ich beziehe die Angst auf meine eigene Situation. Wenn andere mit ihren Problemen zu mir kommen, sicher, ich kann nur von meiner Person sprechen, aber dann versuch ich natürlich mich in die jeweilige Person hineinzuversetzen. Was ich sagen will, ich rede den anderen ihre Gefühle nicht schlecht.
Das kann ich eigentlich nur bei mir sehr gut...
Also ist es, wie es eigentlich die ganze Zeit schon war, entweder ich trau mich oder ich tümpel weiter...
Liebe Grüße
Cherry
Also ist es, wie es eigentlich die ganze Zeit schon war, entweder ich trau mich oder ich tümpel weiter...So und nicht anders.
Solange Du es nicht ausprobierst, wirst Du nie Liebe erfahren, nie wissen wie es ist ein gebrochenes Herz zu haben, nie wegen Jemand weinen müssen, nie erfahren, daß man auch ein gebrochenes Herz überleben und gestärkt daraus hervorgehen kann und auch nie den Kerl finden bei dem Du mal das Gefühl hast, es ist herrlich zu lieben und zu leben.
Du kannst Dich derweil aber bis zu Deinem Lebensende hinter irrationaler Angst verkriechen und Dir die mit Vernunft schön reden und irgendwann einsam - aber "vernünftig" verängstigt das zeitliche segnen.
Meine Wahl wüsst ich. :D
Bei deinen Worten versink ich schon halb in Depressionen...
Ich hab geweint. Im Grunde tu ich es die ganze Zeit... und das wegen jemandem den ich gar nicht mal kenne !!!
Aber gut, auch das gehört wohl dazu.
Ich werd mich entscheiden müssen wie's weiter geht. Ob ich ihm schreibe, ob ich im Sommer noch mal runterfliege (Was ich eh auf jeden Fall will!) und dann wirklich aufs Ganze gehe... oder ob ich weiter vor mich hin leide... :/
Ich hätte nie gedacht, dass es mal so schwer für mich sein würde, so eine Entscheidung zu treffen.
Liebe Grüße
Cherry
Ich hab geweint. Im Grunde tu ich es die ganze Zeit... und das wegen jemandem den ich gar nicht mal kenne !!!
Aber gut, auch das gehört wohl dazu.
Ich werd mich entscheiden müssen wie's weiter geht. Ob ich ihm schreibe, ob ich im Sommer noch mal runterfliege (Was ich eh auf jeden Fall will!) und dann wirklich aufs Ganze gehe... oder ob ich weiter vor mich hin leide... :/
Ich hätte nie gedacht, dass es mal so schwer für mich sein würde, so eine Entscheidung zu treffen.
Liebe Grüße
Cherry
Ich hab einfach Respekt vor all diesen Gefühlen, ich weiß wozu sie führen können.Haha, kleine Kirsche, so wird da kein Schuh draus. Im Gegenteil, Angst ist nur ein Gefühl, es kann Dir nichts tun. Angst kann man besiegen. Aber sie schärft auch die Sinne. Gefühle sind keine Lebewesen die respektiert werden müssen oder nicht. Es sind Emotionen die in uns Menschen entstehen, als Folge von bestimmten Ereignissen. Ich kann Deinen Denkansatz nicht nachvollziehen, und glaube das Dir noch ganz viel Erfahrung im Leben fehlt. Das ist ja mit 22 auch nicht schlimm, aber Du solltest Dich deshalb nicht plagen. Du kannst nicht schlauer oder erfahrener werden in dem Du lange über Deine Gefühle nachdenkst. Du musst einfach Leben und Erfahrungen machen. Natürlich,... man stolpert nicht blind durchs Leben und verletzt sich und andere Menschen, aber das ist etwas anderes. Man durchdenkt nicht die eigenen Gefühle der Zuneigung zu verschiedenen Menschen, und analysiert sie wie ein wissenschaftliches Ergebnis. Dein Gefühl wird Dich bei solchen Entscheidungen leiten. Dein Herz wird Dir die Antworten auf all Deine Fragen geben. Wenn Du es schaffst beim Lieben trotzdem mit den Füssen auf dem Boden zu bleiben, kann Dir nicht viel passieren.
Du hast auch geschrieben das Du Dich nur in Menschen verlieben möchtest die Du schon lange kennst. Das ist weder nötig und meistens auch gar nicht möglich. Man kann Freundschaft nicht einfach in Liebe umwandeln.
Du kannst Dich auch nie vor seelischen Verletzungen schützen. Nur wer sein Herz öffnet kann lieben. Aber wer sein Herz öffnet, kann verletzt werden. Es gibt keinen anderen Weg. Um den Preis der Verletzlichkeit kommt keiner herum.
Ich bin mir ganz sicher, das Du früher oder später Antworten auf alle Fragen finden wirst. Aber nur wenn Du aufhörst nachzudenken und anfängst zu Leben. Reflektiere Dein Leben und Deine Handlungen natürlich, um nicht den Überblick zu verlieren, aber plane nicht Dein Glück und die Liebe. Alles kommt von alleine.
Hmm... gut, vielleicht passt für dich der Begriff 'Respekt' in diesem Rahmen nicht. Aber ich kann diese unbeschwerte Einstellung nicht wirklich teilen. Dinge wie "Deine Gefühle werden dich leiten" und "Dein Herz weiß die Antwort" daran kann ich mich nicht festhalten, das glaube ich ganz schlicht weg nicht.
Das manche meinen Denkansatz nicht ganz verstehen können, mag vielleicht daran liegen, dass man mich zu wenig kennt. Ich glaube nicht dass ich so denke weil ich zu wenig erlebt habe. Ich glaube eher meine Einstellung kommt daher, eben WEIL ich gewisse Dinge schon erlebt habe.
Aber das geht mir hier in diesem Rahmen zu weit.
Letztlich weiß ich, dass ich die Sache zu ernst und zu rational anpacke. Das habe ich diesen Sommer am eigenen Leib gespürt. Aber ich halte meine Einstellung grundsätzlich nicht für komplett falsch. Nur vielleicht zu verhärtet...
Trotzdem brauche ich meine Zeit das zu akzeptieren und zu begreifen.
Ich bin immer schon ein totaler Kopfmensch gewesen, es ist nicht so einfach von heut auf morgen auf sein Bauchgefühl zu hören.
Ich weiß auch noch nicht mit der aktuellen Lage umzugehen, aber ich werde versuchen mich mehr auf das einzulassen was ich fühle.
Liebe Grüße
Cherry
Das manche meinen Denkansatz nicht ganz verstehen können, mag vielleicht daran liegen, dass man mich zu wenig kennt. Ich glaube nicht dass ich so denke weil ich zu wenig erlebt habe. Ich glaube eher meine Einstellung kommt daher, eben WEIL ich gewisse Dinge schon erlebt habe.
Aber das geht mir hier in diesem Rahmen zu weit.
Letztlich weiß ich, dass ich die Sache zu ernst und zu rational anpacke. Das habe ich diesen Sommer am eigenen Leib gespürt. Aber ich halte meine Einstellung grundsätzlich nicht für komplett falsch. Nur vielleicht zu verhärtet...
Trotzdem brauche ich meine Zeit das zu akzeptieren und zu begreifen.
Ich bin immer schon ein totaler Kopfmensch gewesen, es ist nicht so einfach von heut auf morgen auf sein Bauchgefühl zu hören.
Ich weiß auch noch nicht mit der aktuellen Lage umzugehen, aber ich werde versuchen mich mehr auf das einzulassen was ich fühle.
Liebe Grüße
Cherry
Hallo LittleCherry nochmals!
Wie gesagt, ich melde mich nochmals! :D
Also erstmal: Menschen, die sich Gedanken über eigene Gefühle, Gefühle anderer, ganz allgemein über alles um sie herum, machen, und daraus eigene Theorien bilden, die sie auch im Laufe der Zeit anpassen können (aufgrund neuer Erkenntnisse, neuer Inspiration), DAS sind reife Menschen! Und das scheinst du offenbar zu sein! Denn wenn du dir nur Gedanken machst, was du anziehen sollst beim nächsten Treffen, dann wärst du offensichtlich unerträglich beschränkt. Wichtig ist nicht, dass du immer die "richtige" Meinung hast, wichtig ist nur, dass du sie hast, dass du sie dir ernsthaft erarbeitet hast, und dass du bereit bist, dem besseren Argument nachzugeben und die eigene Haltung anzupassen und weiterzuentwickeln. Mach weiter so! Jetzt scheint gerade ein solcher Moment zu sein ;-).
Es ist interessant, was du hier schreibst. Es wurde weiter oben schon mal gefragt, wie du dich denn genau fühlst. Wie ES sich anfühlt und was die Gründe für dein Begehren sind! Ich habe nicht alles durchgelesen, aber ich glaube, das hast du so noch nicht direkt beantwortet. Dich fasziniert etwas an diesem Blick, dieser Verschlossenheit, diesem geheimnisvollen Menschen. Meinst du, es ist Verliebtheit? Schmetterlinge im Bauch? Keinen Appetit? Riesige Aufregung, wenn du um den Menschen herum bist? Vielleicht ist es auch eine Art Sehnsucht, die dich dazu verleitet, ihn zu idealisieren, so dass er genau dem entspricht, das du dir tief im Inneren wünscht. Ich bin mir sicher, dass nur du diese Frage beantworten kannst. Schau tief in dich hinein, und dann überlege, kombiniere, kategorisiere und komm zu einem Schluss ;-). Hinterfrage deine eigenen Theorien, vielleicht sind sie schon etwas eingerostet. Wichtig ist nur, dass du mit deinen Gedanken ehrlich zu dir selbst bist.
Deine Ängste und Befürchtungen kann ich nur zu gut verstehen! Überlegungen bringen dich zwar echt weiter und können dich in deinen Entscheidungen gut unterstützen. Aber: Sie werden nichts an deinen Gefühlen ändern! Du wirst den alles entscheidenden Schritt irgendwann machen müssen, ganz egal, was kommt (das musste ich auch erst einsehen). Es ist das einzige Mittel gegen das Gefühl, das dich bedrückt. Und wie hier schon gesagt wurde: Du hast nichts zu verlieren! Das ist durchaus ein sehr gutes rationales Argument :D .
Wenn du dich ihm öffnest, werden deine Gedanken für einen Moment ins Nirvana geschickt und du wirst einfach so "funktionieren". Ganz echt, ganz du selbst. Das kann jeder Mensch, denn es ist viel einfacher als alles andere! Danach kannst du dann wieder mit dem Sortieren, Ordnen und Interpretieren beginnen. Und das wird dich wieder weiter bringen. Garantiert!
Lieber Gruss
NicM
Wie gesagt, ich melde mich nochmals! :D
Also erstmal: Menschen, die sich Gedanken über eigene Gefühle, Gefühle anderer, ganz allgemein über alles um sie herum, machen, und daraus eigene Theorien bilden, die sie auch im Laufe der Zeit anpassen können (aufgrund neuer Erkenntnisse, neuer Inspiration), DAS sind reife Menschen! Und das scheinst du offenbar zu sein! Denn wenn du dir nur Gedanken machst, was du anziehen sollst beim nächsten Treffen, dann wärst du offensichtlich unerträglich beschränkt. Wichtig ist nicht, dass du immer die "richtige" Meinung hast, wichtig ist nur, dass du sie hast, dass du sie dir ernsthaft erarbeitet hast, und dass du bereit bist, dem besseren Argument nachzugeben und die eigene Haltung anzupassen und weiterzuentwickeln. Mach weiter so! Jetzt scheint gerade ein solcher Moment zu sein ;-).
Es ist interessant, was du hier schreibst. Es wurde weiter oben schon mal gefragt, wie du dich denn genau fühlst. Wie ES sich anfühlt und was die Gründe für dein Begehren sind! Ich habe nicht alles durchgelesen, aber ich glaube, das hast du so noch nicht direkt beantwortet. Dich fasziniert etwas an diesem Blick, dieser Verschlossenheit, diesem geheimnisvollen Menschen. Meinst du, es ist Verliebtheit? Schmetterlinge im Bauch? Keinen Appetit? Riesige Aufregung, wenn du um den Menschen herum bist? Vielleicht ist es auch eine Art Sehnsucht, die dich dazu verleitet, ihn zu idealisieren, so dass er genau dem entspricht, das du dir tief im Inneren wünscht. Ich bin mir sicher, dass nur du diese Frage beantworten kannst. Schau tief in dich hinein, und dann überlege, kombiniere, kategorisiere und komm zu einem Schluss ;-). Hinterfrage deine eigenen Theorien, vielleicht sind sie schon etwas eingerostet. Wichtig ist nur, dass du mit deinen Gedanken ehrlich zu dir selbst bist.
Deine Ängste und Befürchtungen kann ich nur zu gut verstehen! Überlegungen bringen dich zwar echt weiter und können dich in deinen Entscheidungen gut unterstützen. Aber: Sie werden nichts an deinen Gefühlen ändern! Du wirst den alles entscheidenden Schritt irgendwann machen müssen, ganz egal, was kommt (das musste ich auch erst einsehen). Es ist das einzige Mittel gegen das Gefühl, das dich bedrückt. Und wie hier schon gesagt wurde: Du hast nichts zu verlieren! Das ist durchaus ein sehr gutes rationales Argument :D .
Wenn du dich ihm öffnest, werden deine Gedanken für einen Moment ins Nirvana geschickt und du wirst einfach so "funktionieren". Ganz echt, ganz du selbst. Das kann jeder Mensch, denn es ist viel einfacher als alles andere! Danach kannst du dann wieder mit dem Sortieren, Ordnen und Interpretieren beginnen. Und das wird dich wieder weiter bringen. Garantiert!
Lieber Gruss
NicM
Ich bin immer schon ein totaler Kopfmensch gewesen, es ist nicht so einfach von heut auf morgen auf sein Bauchgefühl zu hören.Kopfmenschen sind nicht "schlechter" als Gefühlsmenschen. Gefühle hat jeder, dafür kann man nichts. Für das Köpfchen gilt das allerdings nicht ;-). Deshalb bleibe unbedingt so, wie du bist, akzeptiere dich so, und sei stark so!
Das Bauchgefühl ist allerdings nicht reine Willkür. Es ist das Unterbewusstsein, das zu dir spricht. Nimm es ernst, folge ihm, und schau, was passiert! Später hast du immernoch Zeit, das Bauchgefühl zu analysieren. Ich denke, das Trennen dieser zwei grundlegend verschiedenen Dinge ist der Schlüssel ;-).
Wenn Du es schaffst beim Lieben trotzdem mit den Füssen auf dem Boden zu bleiben, kann Dir nicht viel passieren.Amen.
Hallo NicM
Vielen Dank für deine Antwort.
Du hast recht... ja im Grunde seh ich das alles wie du. Nun, ich hab nicht recht auf die Frage geantwortet?
Das könnte daran liegen, dass ich es selbst gar nicht so recht beschreiben kann. Es war im Grunde ein Gefühl, was sich ziemlich schnell, ja unglaublich schnell entwickelt hat und ich hab es verhältnismäßig spät wahrgenommen.
Es fing im Grunde schon im aller ersten Moment an, als ich ihn sah. Da stand er neben seinem Kollegen, der grade wegen dem Kassieren der Liegen mit einer Gruppe Mädchen sprach. Er stand einfach nur da, mit seinem Block in der Hand (Er gibt die Belege aus, während sein Kollege das Geld annimmt), der Sonnenbrille, dem weissen Hemd, einer dunkelblauen kurzen Hose. Im Grunde stand er einfach nur da, sagte nichts und betrachtete die Situation. Ich stand mit meinen Eltern dort, wir wollten eigentlich grade zum Essen gehen, warteten aber, weil wir ja noch bezahlen mussten. Es verging eine ganze Weile (die Mädels wollten nicht bezahlen) bis 'er' zu uns rübersah, merkte, dass wir gehen wollen und sich dann wieder nach einer ganzen Weile dazu entschloss, zu uns zu kommen und zu kassieren. Ich glaub er hat dabei kein einziges Wort gesagt. Aber ich war wie weggetreten.
Als er sich abwand und wieder zu seinem Kollegen ging, sagte meine Mum "Mensch, der ist aber arrogant!" Ich war in dem Moment so entsetzt, weil er wirklich alles andere als arrogant auf mich wirkte. Meine Mutter hatte sein Schweigen, die große Sonnenbrille und diese abwesende Art ganz anders gedeutet als ich, wie sich später rausstellte war er alles - nur nicht arrogant.
Seit dieser Begegnung habe ich ihn kaum aus den Augen gelassen. Es gab für mich nichts schöneres als dazusitzen und zu beobachten, wie er von Schirm zu Schirm läuft, sich umsieht, an den Schirmen abzählt wo er grade ist, welche er noch kassieren muss. Wie er in die Beachbar zurück läuft, dort hinter dem Thresen steht und sich das Licht in der Sonnenbrille wiederspiegelt. Wie er sie ausszieht, sich setzt, raucht.
Und das wäre auch so ein Punkt. Ich hab in meinem Leben noch nicht einmal an einer Zigarette gezogen. Meine Eltern sind beides Raucher, aber nur auf dem Balkon, nicht in der Wohnung. Ich fand Rauchen nie sonderlich attraktiv, was ich nicht verwunderlich finde. Bei ihm?! Es ist mir gleich. Es fällt nicht mal auf.
Ich habe schon immer dunkle Augen bei Männern sehr attraktiv gefunden. Seine sind hellbraun, etwas, das ich immer als eher merkwürdig empfunden habe. Fand hellbraune Augen nie schön. Bei ihm? Traumhaft. Aber das sind Äußerlichkeiten, im Grunde absolut wertlos.
Wobei es mich schon gewundert hat, obwohl ich ihn nicht als attraktiv bezeichnen würde, finde ich ihn unheimlich erotisch.
Sein Gang wirkt zwar eher mühe, schwer, seine Schultern sind schon ein wenig von der vielen Arbeit gebrandmarkt, zumindest läuft er in sich gekehrt, vielleicht liegt das aber auch an seiner Art.
Wenn er mit seinem Kollegen rumgeht, steht er immer hinter diesem, sagt ganz leise "Hello". Im Grunde hört ihn nur sein Kollege, ich hab es erst wahrgenommen, als ich drauf geachtet habe. Wenn jemand zu ihm kommt und ihn etwas fragt, ist alles normal. Er antwortet, er reagiert, als wäre nichts. Aber wenn man ihn lässt, dann ist er für sich ganz alleine da.
Um halb 10 kommt er an den Strand runter, fegt, stellt die Stühle richtig auf, dann wird die Bar geöffnet. Den Tag über ist er dort, holt manchmal den Wagen, läd Getränke nach. Dann geht er kassieren. Zuerst mit seinem Kollegen, dann noch zwei mal alleine. Er sammelt die Müllsäcke am Strand und wenn Teer angespült wird, stellt er sich mit einer Schaufel hin und sammelt es ein. Gegen 17 Uhr verlässt er den Strand, verschwindet im Hotel und kommt gegen 21 Uhr zurück. Beginnt damit die Liegen an die Schirme zu klappen, alle, allein.
Ich habe das beobachtet, so oft. Immer und immer wieder. Drei Wochen lang. Ich habe seine Körperhaltung gesehen, zwischendurch gemerkt, dass er ziemlich ordentlich ist. Manche Dinge nochmal zurecht rückt, wie die Stühle in der Bar. Und das obwohl er seit 19 Jahren dort arbeitet. Und es jeden Tag tut, jeden Tag aufs neue. Von morgens bis abends, es ist als wäre das sein Leben.
Und als ich ihn fragte, ob er seinen Job mag, da zuckt er mit den Schultern "It's a job!".
Es fasziniert mich, das alles. Die Gestalt, sein Auftreten. Die Leute gehen an ihm vorbei, begrüßen ihn nicht, weil er ihnen eh den Rücken zudreht. Keiner sieht ihn, keinem fällt er auf. Er versteckt sich gekonnt hinter der Sonnenbrille.
Und dann, wenn er sie nicht trägt, dann wirken seine Augen verletztlich.
Ich hab im Urlaub einen Text geschrieben, während ich am Strand saß. Sowas hilft mir. Da dachte ich an seine Augen und da kam mir ein Vergleich: Einen Blick wie ein Rehkitz, dachte ich, eines, das ganz alleine im hohen Gras sitzt.
Ist das die Vorstellung von Mann die Frau attraktiv findet? Ist das MEINE Vorstellung? Eigentlich nicht...
Aber bei ihm: Unglaublich. Angenehm. Schön.
Es ist pure Faszination. Sehnsucht, das Gefühl, würde er vor mir stehen, ich würde alles für ihn tun. Ich würde runterziehen, griechisch lernen ja von mir aus mein Leben lang in diesem Hotel arbeiten. Diese Gedanken die man hat, von denen man aber weiß, dass sie bloß Gedanken bleiben.
Weder sein Aussehen, noch seine Ausstrahlung und auch nicht die wenigen Dinge, die ich glaube von ihm zu wissen, waren je Bestandteil von dem, was ich gesucht oder geglaubt habe zu brauchen.
Und jetzt habe ich das Gefühl, ich möchte nichts anderes mehr. Ich möchte bei ihm sein, ich will ihn gar nicht ändern. Ich will nicht die sein, die ihm den Zugang zur Welt verschafft, weil ich glaube, dass er einsam ist.
Ich will mit ihm einsam sein. Ich will mit ihm schweigen, mit ihm arbeiten, mit ihm diese Welt teilen.
Seine Blicke, als sie sich verändert haben, als er begann meine zu erwiedert, wenn ich an der Bar saß und er sich darin befand. Er stand meist ein wenig von mir abgewendet. Sah erst hinüber, kurz bevor er sich ganz abwand. Mit einem fragenden Blick? Es wirkte so, als wolle er sagen "Hey? Was schaust du so? Hier gibts es nichts für dich!"
Und das weiß ich. Er hat nichts für mich zu geben, er hat mir keinen Anlass gegeben, das zu glauben.
Aber ich vermisse ihn. Unendlich doll. Zu wissen, dass er dort ist, dass er jeden Tag diese Wege geht... das tut weh.
Aber ich bezeichne es weder als Liebe noch als Verliebtheit. Ich weigere mich, einfach weil ich mir selbst so sehr bewusst darüber bin, dass ich ihn nicht kenne. Aber ich sehe auch niemand in ihm. Ich schreibe ihm keine Charaktereigenschaften zu. Ich sehe das was vor mir steht. Ich deute es nicht. Ich beschreibe wie es rüberkommt, aber ich deute es nicht. Aber das was ich sehe, das berührt mich. Das was von ihm bei mir ankommt, tut mir gut, hält mich warm, lässt mich fliegen. Lässt mich von ihm träumen... und hier lässt es mich weinen.
Nun... das war jetzt wieder sehr lang, aber ich hab versucht wirklich ehrlich und offen aufzuschreiben was ich fühle. Was meine Empfindungen sind, auch wenn ich immer noch den Eindruck habe, ihm nicht gerecht zu werden. Es sitzt viel tiefer als ich es beschreiben kann. Sein Blick ist viel phantastischer als ich es in Worte gefasst kriege.
Wo ich dort war, die eine Woche mit meiner Freundin, habe ich wirklich überlegt, mich abends einfach zu ihm hinzusetzen, wenn er nach dem Liegen-Klappen noch an der Bar sitzt und seine Zigarette raucht. Mich einfach dazu zu setzen, gar nichts zu sagen. Oder zu fragen ob es ok ist, wenn ich mich setze. Das Meer zu genießen, zu den Sternen zu schauen... ihm vielleicht zu sagen, dass ich weiß, dass es komisch sein muss, aber dass ich gern mehr über ihn wüsste.
Aber ich habe es mich nicht getraut. Ich hatte immer das Gefühl sein Kreis, den Kreis den jeder Mensch um sich hat, ist bei ihm Kilometer groß. Ich hatte das Gefühl einfach nicht näher zu ihm hinzukönnen. Und dann noch das Englisch... nicht meine Stärke. Ich war überfordert und egal wie sehr ich es mir gewünscht habe, ich war zu feige.
Ich denke die ganze Zeit, du hast jetzt ein Jahr. Du wirst sehen ob deine Gefühle überdauern. Ob sie wirklich so stark sind, wie sie sich grade anfühlen. Ein Jahr in dem du dir überlegen kannst, was du willst, wenn du ihn wiedersiehst. Wenn du dort bist, an diesem traumhaften Ort vor diesem traumhaften Mann. Ob du es einfach frei heraus sagst, ob du ehrlich bist.
Ich freue mich darauf, wie ein Kind zu Weihnachten! Ich zähle die Tage, schaue ständig nach den Preisen, überlege wie ich das Geld verdiene, ich will hin!
Aber es ist in einem Jahr. Und die Sehnsucht ist jetzt. Und ich werde sie nicht los. Mein Kopf ist dicht. Egal wo ich bin, ich denke an ihn. Egal was jemand sagt, ich finde einen Bezug zu ihm.
Meine Familie macht sich Sorgen, meine Freunde wollen mir helfen, aber es gibt nichts. Was soll man machen? Wenn ich weinen muss, kann ich das auch allein für mich tun. Wenn ich über ihn nachdenken will, brauch ich keine anderen dazu.
Ich weiß einfach nicht, wie ich dieses Gefühl über das Jahr ertragen soll. Was es mir leichter macht... ich weiß es nicht.
Ich habe angefangen es zu akzeptieren. Zuerst habe ich mich sehr dagegen gewehrt. Ich fand es naiv, dumm... kindisch. Das alles wollte ich nie sein.
Jetzt denke ich, ich fühle so! Ich handle deshalb ja aber nicht naiv, dumm und kindisch. Ich fühle so und vielleicht gibt es einen berechtigten Grund. Vielleicht sind wir soetwas wie Seelenverwandt. Vielleicht hab ich mich vertan und es gibt soetwas wie Liebe auf den Ersten Blick und das ist eine abgewandelte Form davon?!
Ich akzeptiere das Gefühl, aber ich weiß nicht wie ich es leichter ertragen kann...
Danke fürs Lesen und liebe Grüße
Cherry
Vielen Dank für deine Antwort.
Du hast recht... ja im Grunde seh ich das alles wie du. Nun, ich hab nicht recht auf die Frage geantwortet?
Das könnte daran liegen, dass ich es selbst gar nicht so recht beschreiben kann. Es war im Grunde ein Gefühl, was sich ziemlich schnell, ja unglaublich schnell entwickelt hat und ich hab es verhältnismäßig spät wahrgenommen.
Es fing im Grunde schon im aller ersten Moment an, als ich ihn sah. Da stand er neben seinem Kollegen, der grade wegen dem Kassieren der Liegen mit einer Gruppe Mädchen sprach. Er stand einfach nur da, mit seinem Block in der Hand (Er gibt die Belege aus, während sein Kollege das Geld annimmt), der Sonnenbrille, dem weissen Hemd, einer dunkelblauen kurzen Hose. Im Grunde stand er einfach nur da, sagte nichts und betrachtete die Situation. Ich stand mit meinen Eltern dort, wir wollten eigentlich grade zum Essen gehen, warteten aber, weil wir ja noch bezahlen mussten. Es verging eine ganze Weile (die Mädels wollten nicht bezahlen) bis 'er' zu uns rübersah, merkte, dass wir gehen wollen und sich dann wieder nach einer ganzen Weile dazu entschloss, zu uns zu kommen und zu kassieren. Ich glaub er hat dabei kein einziges Wort gesagt. Aber ich war wie weggetreten.
Als er sich abwand und wieder zu seinem Kollegen ging, sagte meine Mum "Mensch, der ist aber arrogant!" Ich war in dem Moment so entsetzt, weil er wirklich alles andere als arrogant auf mich wirkte. Meine Mutter hatte sein Schweigen, die große Sonnenbrille und diese abwesende Art ganz anders gedeutet als ich, wie sich später rausstellte war er alles - nur nicht arrogant.
Seit dieser Begegnung habe ich ihn kaum aus den Augen gelassen. Es gab für mich nichts schöneres als dazusitzen und zu beobachten, wie er von Schirm zu Schirm läuft, sich umsieht, an den Schirmen abzählt wo er grade ist, welche er noch kassieren muss. Wie er in die Beachbar zurück läuft, dort hinter dem Thresen steht und sich das Licht in der Sonnenbrille wiederspiegelt. Wie er sie ausszieht, sich setzt, raucht.
Und das wäre auch so ein Punkt. Ich hab in meinem Leben noch nicht einmal an einer Zigarette gezogen. Meine Eltern sind beides Raucher, aber nur auf dem Balkon, nicht in der Wohnung. Ich fand Rauchen nie sonderlich attraktiv, was ich nicht verwunderlich finde. Bei ihm?! Es ist mir gleich. Es fällt nicht mal auf.
Ich habe schon immer dunkle Augen bei Männern sehr attraktiv gefunden. Seine sind hellbraun, etwas, das ich immer als eher merkwürdig empfunden habe. Fand hellbraune Augen nie schön. Bei ihm? Traumhaft. Aber das sind Äußerlichkeiten, im Grunde absolut wertlos.
Wobei es mich schon gewundert hat, obwohl ich ihn nicht als attraktiv bezeichnen würde, finde ich ihn unheimlich erotisch.
Sein Gang wirkt zwar eher mühe, schwer, seine Schultern sind schon ein wenig von der vielen Arbeit gebrandmarkt, zumindest läuft er in sich gekehrt, vielleicht liegt das aber auch an seiner Art.
Wenn er mit seinem Kollegen rumgeht, steht er immer hinter diesem, sagt ganz leise "Hello". Im Grunde hört ihn nur sein Kollege, ich hab es erst wahrgenommen, als ich drauf geachtet habe. Wenn jemand zu ihm kommt und ihn etwas fragt, ist alles normal. Er antwortet, er reagiert, als wäre nichts. Aber wenn man ihn lässt, dann ist er für sich ganz alleine da.
Um halb 10 kommt er an den Strand runter, fegt, stellt die Stühle richtig auf, dann wird die Bar geöffnet. Den Tag über ist er dort, holt manchmal den Wagen, läd Getränke nach. Dann geht er kassieren. Zuerst mit seinem Kollegen, dann noch zwei mal alleine. Er sammelt die Müllsäcke am Strand und wenn Teer angespült wird, stellt er sich mit einer Schaufel hin und sammelt es ein. Gegen 17 Uhr verlässt er den Strand, verschwindet im Hotel und kommt gegen 21 Uhr zurück. Beginnt damit die Liegen an die Schirme zu klappen, alle, allein.
Ich habe das beobachtet, so oft. Immer und immer wieder. Drei Wochen lang. Ich habe seine Körperhaltung gesehen, zwischendurch gemerkt, dass er ziemlich ordentlich ist. Manche Dinge nochmal zurecht rückt, wie die Stühle in der Bar. Und das obwohl er seit 19 Jahren dort arbeitet. Und es jeden Tag tut, jeden Tag aufs neue. Von morgens bis abends, es ist als wäre das sein Leben.
Und als ich ihn fragte, ob er seinen Job mag, da zuckt er mit den Schultern "It's a job!".
Es fasziniert mich, das alles. Die Gestalt, sein Auftreten. Die Leute gehen an ihm vorbei, begrüßen ihn nicht, weil er ihnen eh den Rücken zudreht. Keiner sieht ihn, keinem fällt er auf. Er versteckt sich gekonnt hinter der Sonnenbrille.
Und dann, wenn er sie nicht trägt, dann wirken seine Augen verletztlich.
Ich hab im Urlaub einen Text geschrieben, während ich am Strand saß. Sowas hilft mir. Da dachte ich an seine Augen und da kam mir ein Vergleich: Einen Blick wie ein Rehkitz, dachte ich, eines, das ganz alleine im hohen Gras sitzt.
Ist das die Vorstellung von Mann die Frau attraktiv findet? Ist das MEINE Vorstellung? Eigentlich nicht...
Aber bei ihm: Unglaublich. Angenehm. Schön.
Es ist pure Faszination. Sehnsucht, das Gefühl, würde er vor mir stehen, ich würde alles für ihn tun. Ich würde runterziehen, griechisch lernen ja von mir aus mein Leben lang in diesem Hotel arbeiten. Diese Gedanken die man hat, von denen man aber weiß, dass sie bloß Gedanken bleiben.
Weder sein Aussehen, noch seine Ausstrahlung und auch nicht die wenigen Dinge, die ich glaube von ihm zu wissen, waren je Bestandteil von dem, was ich gesucht oder geglaubt habe zu brauchen.
Und jetzt habe ich das Gefühl, ich möchte nichts anderes mehr. Ich möchte bei ihm sein, ich will ihn gar nicht ändern. Ich will nicht die sein, die ihm den Zugang zur Welt verschafft, weil ich glaube, dass er einsam ist.
Ich will mit ihm einsam sein. Ich will mit ihm schweigen, mit ihm arbeiten, mit ihm diese Welt teilen.
Seine Blicke, als sie sich verändert haben, als er begann meine zu erwiedert, wenn ich an der Bar saß und er sich darin befand. Er stand meist ein wenig von mir abgewendet. Sah erst hinüber, kurz bevor er sich ganz abwand. Mit einem fragenden Blick? Es wirkte so, als wolle er sagen "Hey? Was schaust du so? Hier gibts es nichts für dich!"
Und das weiß ich. Er hat nichts für mich zu geben, er hat mir keinen Anlass gegeben, das zu glauben.
Aber ich vermisse ihn. Unendlich doll. Zu wissen, dass er dort ist, dass er jeden Tag diese Wege geht... das tut weh.
Aber ich bezeichne es weder als Liebe noch als Verliebtheit. Ich weigere mich, einfach weil ich mir selbst so sehr bewusst darüber bin, dass ich ihn nicht kenne. Aber ich sehe auch niemand in ihm. Ich schreibe ihm keine Charaktereigenschaften zu. Ich sehe das was vor mir steht. Ich deute es nicht. Ich beschreibe wie es rüberkommt, aber ich deute es nicht. Aber das was ich sehe, das berührt mich. Das was von ihm bei mir ankommt, tut mir gut, hält mich warm, lässt mich fliegen. Lässt mich von ihm träumen... und hier lässt es mich weinen.
Nun... das war jetzt wieder sehr lang, aber ich hab versucht wirklich ehrlich und offen aufzuschreiben was ich fühle. Was meine Empfindungen sind, auch wenn ich immer noch den Eindruck habe, ihm nicht gerecht zu werden. Es sitzt viel tiefer als ich es beschreiben kann. Sein Blick ist viel phantastischer als ich es in Worte gefasst kriege.
Wo ich dort war, die eine Woche mit meiner Freundin, habe ich wirklich überlegt, mich abends einfach zu ihm hinzusetzen, wenn er nach dem Liegen-Klappen noch an der Bar sitzt und seine Zigarette raucht. Mich einfach dazu zu setzen, gar nichts zu sagen. Oder zu fragen ob es ok ist, wenn ich mich setze. Das Meer zu genießen, zu den Sternen zu schauen... ihm vielleicht zu sagen, dass ich weiß, dass es komisch sein muss, aber dass ich gern mehr über ihn wüsste.
Aber ich habe es mich nicht getraut. Ich hatte immer das Gefühl sein Kreis, den Kreis den jeder Mensch um sich hat, ist bei ihm Kilometer groß. Ich hatte das Gefühl einfach nicht näher zu ihm hinzukönnen. Und dann noch das Englisch... nicht meine Stärke. Ich war überfordert und egal wie sehr ich es mir gewünscht habe, ich war zu feige.
Ich denke die ganze Zeit, du hast jetzt ein Jahr. Du wirst sehen ob deine Gefühle überdauern. Ob sie wirklich so stark sind, wie sie sich grade anfühlen. Ein Jahr in dem du dir überlegen kannst, was du willst, wenn du ihn wiedersiehst. Wenn du dort bist, an diesem traumhaften Ort vor diesem traumhaften Mann. Ob du es einfach frei heraus sagst, ob du ehrlich bist.
Ich freue mich darauf, wie ein Kind zu Weihnachten! Ich zähle die Tage, schaue ständig nach den Preisen, überlege wie ich das Geld verdiene, ich will hin!
Aber es ist in einem Jahr. Und die Sehnsucht ist jetzt. Und ich werde sie nicht los. Mein Kopf ist dicht. Egal wo ich bin, ich denke an ihn. Egal was jemand sagt, ich finde einen Bezug zu ihm.
Meine Familie macht sich Sorgen, meine Freunde wollen mir helfen, aber es gibt nichts. Was soll man machen? Wenn ich weinen muss, kann ich das auch allein für mich tun. Wenn ich über ihn nachdenken will, brauch ich keine anderen dazu.
Ich weiß einfach nicht, wie ich dieses Gefühl über das Jahr ertragen soll. Was es mir leichter macht... ich weiß es nicht.
Ich habe angefangen es zu akzeptieren. Zuerst habe ich mich sehr dagegen gewehrt. Ich fand es naiv, dumm... kindisch. Das alles wollte ich nie sein.
Jetzt denke ich, ich fühle so! Ich handle deshalb ja aber nicht naiv, dumm und kindisch. Ich fühle so und vielleicht gibt es einen berechtigten Grund. Vielleicht sind wir soetwas wie Seelenverwandt. Vielleicht hab ich mich vertan und es gibt soetwas wie Liebe auf den Ersten Blick und das ist eine abgewandelte Form davon?!
Ich akzeptiere das Gefühl, aber ich weiß nicht wie ich es leichter ertragen kann...
Danke fürs Lesen und liebe Grüße
Cherry
Liebe Cherry!
Wow! Ich muss sagen, alleine das Lesen deines Textes hat mich berührt. Man merkt sofort, wie viele Gedanken du dir schon gemacht hast, und deshalb bist du so unglaublich glaubwürdig! Was du alles in dieser Person siehst, unglaublich! Für die meisten anderen Menschen wohl nicht nachvollziehbar, weil sie mit ihren Vorurteilen und gelernten Assoziationen viel zu schnell und viel zu endgültig schubladisieren.
Du beschreibst deine Gefühle sehr genau, aber du scheinst selber noch keine hinreichende Erklärung dafür zu haben, stimmts? Was ist es wirklich, das dich fasziniert? Ja, verhext, möchte ich lieber sagen.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass du weder von Verliebtheit noch von Liebe reden willst. Ein weiteres, fruchtbares Produkt deiner Gedanken! Ich glaube auch, dass es etwas ganz anderes ist. Aber vielleicht ist er eigentlich nur ein Auslöser, eine unbedeutende Schachfigur, die eine tief sitzende Sehnsucht bei dir so richtig zum Toben gebracht hat. Ist es wirklich der Mensch, der dich fasziniert? Oder das, wofür er steht (für dich)? Vielleicht sehnst du dich nach dieser unbeschwerten Art, zu leben. Ohne Stress, innerlich komplett frei?
Ein Jahr warten? Und deine Gedanken sind unaufhörlich, das Gefühl konstant intensiv? Die Tränen wiederkehrend? Das muss die Hölle auf Erden sein! Ich würde behaupten, das ist mehr als ein simples Gefühl, mehr als Verliebtheit, mehr als Liebe. Oder vor allem: Anders! Das übersteigt meine Denkfähigkeit, sorry ;-). Aber du hast die mentale Power sowie das Gefühl zusammen. Daraus lässt sich doch die "richtige" Antwort ableiten? ;) Und wenn nicht, und auch sonst: Renne um dein Leben und setz dich zu ihm. Einfach so.
Lieber Gruss
NicM
Wow! Ich muss sagen, alleine das Lesen deines Textes hat mich berührt. Man merkt sofort, wie viele Gedanken du dir schon gemacht hast, und deshalb bist du so unglaublich glaubwürdig! Was du alles in dieser Person siehst, unglaublich! Für die meisten anderen Menschen wohl nicht nachvollziehbar, weil sie mit ihren Vorurteilen und gelernten Assoziationen viel zu schnell und viel zu endgültig schubladisieren.
Du beschreibst deine Gefühle sehr genau, aber du scheinst selber noch keine hinreichende Erklärung dafür zu haben, stimmts? Was ist es wirklich, das dich fasziniert? Ja, verhext, möchte ich lieber sagen.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass du weder von Verliebtheit noch von Liebe reden willst. Ein weiteres, fruchtbares Produkt deiner Gedanken! Ich glaube auch, dass es etwas ganz anderes ist. Aber vielleicht ist er eigentlich nur ein Auslöser, eine unbedeutende Schachfigur, die eine tief sitzende Sehnsucht bei dir so richtig zum Toben gebracht hat. Ist es wirklich der Mensch, der dich fasziniert? Oder das, wofür er steht (für dich)? Vielleicht sehnst du dich nach dieser unbeschwerten Art, zu leben. Ohne Stress, innerlich komplett frei?
Ein Jahr warten? Und deine Gedanken sind unaufhörlich, das Gefühl konstant intensiv? Die Tränen wiederkehrend? Das muss die Hölle auf Erden sein! Ich würde behaupten, das ist mehr als ein simples Gefühl, mehr als Verliebtheit, mehr als Liebe. Oder vor allem: Anders! Das übersteigt meine Denkfähigkeit, sorry ;-). Aber du hast die mentale Power sowie das Gefühl zusammen. Daraus lässt sich doch die "richtige" Antwort ableiten? ;) Und wenn nicht, und auch sonst: Renne um dein Leben und setz dich zu ihm. Einfach so.
Lieber Gruss
NicM
Lieber NicM,
als ich deinen letzten Satz gelesen habe, sind mir augenblicklich die Tränen in die Augen geschossen.
Danke für deine Worte, dein Verständnis, deine Gedanken... danke dass du das gelesen hast.
Für mich ist es ebenso unglaublich, was ich empfinde. Weil ich es, wie du es ebenfalls erkannt hast, nicht einordnen kann. Vielleicht gibt es für diese Art von Gefühl kein passendes Wort. Wenn es keine Liebe ist und keine Verliebtheit, wenn es nicht einfach nur sexuelle Anziehung ist, was gibt es dann noch für Worte, für Beschreibungen die das erklären? Die versuchen auszudrücken, mit welchen Empfindungen dieser Zustand zu beschreiben wäre.
Ich habe für diese Gefühle keine Erklärung, weil sie keinen wirklichen Auslöser hatten. Sie waren da, als hätte ich sie in dem Moment gesehen und in mich aufgenommen, wo ich ihn das erste mal sah.
Ob es dabei wirklich um ihn als Person geht oder nur um die Idee, die ich mit ihm verbinde, kann ich nicht beurteilen. Ich will zweiteres verneinen, natürlich will ich das. Ich will hier sitzend sagen, dass ich aus Sehnsucht zu einer Person weine, nicht bloß aus Sehnsucht zu einem Ort, einer Idee, einem Wunsch oder gar einer Illusion.
Aber solange ich ihn nicht besser kenne, darf ich den Fehler nicht machen und es einfach behaupten. Umso mehr wünsche ich mir ja, ihm einfach nah zu sein. Ihn kennenzulernen, zu erfahren was für ein Mensch er ist. Ich will wissen was mich nerven würde. Was für Konflikte wir hätten, was ich an ihm schätzen, an ihm gern haben täte. Ob ich auf Dauer seine stille Art vielleicht irgendwann schwierig fänd. Oder ob er mich damit immer wieder beruhigen würde.
Ich beneide ihn nicht, da er mir schon irgendwie einsam vorkommt. Ich bin auch nicht sicher, ob er ein erfülltes Leben führt. Vielleicht tut er es und braucht es einfach nicht zeigen. Aber es scheint doch eher, als lebe er in den Tag hinein, indem er tut was er nunmal tut. Tag ein Tag aus. Ganz ohne größeres Ziel.
Würde ich das wirklich wollen? Nein, im Grunde beneide ich das nicht. Vorallem die Art und Weise wie er damit umgeht. Mit all den Leuten, ganz ohne ein einziges Mal mit ihnen zu reden. Ich glaube nicht, dass ich in ihm jemanden sehe, um dessen Leben ich ihn beneide. Sicher, alleine vom Klima her, von der Lage, liebe ich den Ort an dem er arbeitet. Im Urlaub ist man doch immer wie im Paradies. Aber er könnte er auch hier sein. Von mir aus könnte er mitten in der Wüste stehen.
Trotzdem, ich finde keine klare Antwort auf diese Frage. Was fasziniert mich? Ich würde immer wieder sagen: Seine Ausstrahlung und seine Augen.
Aber weiter differenzieren, erklären WAS an seiner Ausstrahlung und an seinen Augen... ich habe keine Worte dafür. Als müsste ich etwas mir vollkommen deutliches, in einer fremden Sprache erklären, wozu mir die Vokabeln fehlen. Wenn ich anfange darüber nachzudenken, wirkt es so klar, es fühlt sich so selbstverständlich an, aber sprachlich scheitere ich.
Als ich im Flugzeug saß und die letzten Taschentücher schon durchnässt waren, habe ich versucht mich mit der Zeit zu trösten. Ich habe mir gedacht, sicher jetzt geht es dir schlecht, aber es wird besser werden. Mit der Zeit wirst du weniger an ihn denken und dich dann schon bald auf nächstes Jahr freuen.
Doch auch zwei Wochen nach dem Urlaub, fühle ich mich noch genauso hilflos, wie in dem Flugzug. Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich hier falsch bin. Das alles hier nicht mehr mein Leben, mein richtiges Zimmer, ist. Dass ich mein Leben hab an mir verstreichen lassen. Die Chance nicht genutzt. Aber welche Chance? Da war nie eine.
Du sagst ich soll rennen? Und mich setzen. Und das einfach so?
Es ist so unwirklich. Wenn ich mir vorstelle, wie es wäre, muss ich an all die Filme denken. An all die Träume, Romane, Vorstellungen die Menschen haben.
Dann kommt es mir vor wie eine phantastische Idee. Wie ein Traum.
Und dann wünschte ich beinahe, ich wäre so verrückt, all mein Geld zusammenzukratzen, einen Flieger ohne Rückflug zu buchen und ihn aufzusuchen.
Meiner Sehnsucht ins Gesicht zu sehen, mir zu beweisen ob es berechtigt war, jede dieser Tränen zu vergissen...
und dann
...bin ich traurig, dass ich einfach nicht so verrückt sein kann.
Letztlich, und da hilft mir auch keine Selbstreflexion und kein klarer Gedanke, bin ich es selbst, der mir im Weg steht. Weil ich mich nach all dem verzehre, was ich gar nicht wollen will. Weil ich gefallen an etwas habe und weiß, dass ich niemals den Wahnsinn besitze, es zu fordern.
Liebe Grüße
Cherry
als ich deinen letzten Satz gelesen habe, sind mir augenblicklich die Tränen in die Augen geschossen.
Danke für deine Worte, dein Verständnis, deine Gedanken... danke dass du das gelesen hast.
Für mich ist es ebenso unglaublich, was ich empfinde. Weil ich es, wie du es ebenfalls erkannt hast, nicht einordnen kann. Vielleicht gibt es für diese Art von Gefühl kein passendes Wort. Wenn es keine Liebe ist und keine Verliebtheit, wenn es nicht einfach nur sexuelle Anziehung ist, was gibt es dann noch für Worte, für Beschreibungen die das erklären? Die versuchen auszudrücken, mit welchen Empfindungen dieser Zustand zu beschreiben wäre.
Ich habe für diese Gefühle keine Erklärung, weil sie keinen wirklichen Auslöser hatten. Sie waren da, als hätte ich sie in dem Moment gesehen und in mich aufgenommen, wo ich ihn das erste mal sah.
Ob es dabei wirklich um ihn als Person geht oder nur um die Idee, die ich mit ihm verbinde, kann ich nicht beurteilen. Ich will zweiteres verneinen, natürlich will ich das. Ich will hier sitzend sagen, dass ich aus Sehnsucht zu einer Person weine, nicht bloß aus Sehnsucht zu einem Ort, einer Idee, einem Wunsch oder gar einer Illusion.
Aber solange ich ihn nicht besser kenne, darf ich den Fehler nicht machen und es einfach behaupten. Umso mehr wünsche ich mir ja, ihm einfach nah zu sein. Ihn kennenzulernen, zu erfahren was für ein Mensch er ist. Ich will wissen was mich nerven würde. Was für Konflikte wir hätten, was ich an ihm schätzen, an ihm gern haben täte. Ob ich auf Dauer seine stille Art vielleicht irgendwann schwierig fänd. Oder ob er mich damit immer wieder beruhigen würde.
Ich beneide ihn nicht, da er mir schon irgendwie einsam vorkommt. Ich bin auch nicht sicher, ob er ein erfülltes Leben führt. Vielleicht tut er es und braucht es einfach nicht zeigen. Aber es scheint doch eher, als lebe er in den Tag hinein, indem er tut was er nunmal tut. Tag ein Tag aus. Ganz ohne größeres Ziel.
Würde ich das wirklich wollen? Nein, im Grunde beneide ich das nicht. Vorallem die Art und Weise wie er damit umgeht. Mit all den Leuten, ganz ohne ein einziges Mal mit ihnen zu reden. Ich glaube nicht, dass ich in ihm jemanden sehe, um dessen Leben ich ihn beneide. Sicher, alleine vom Klima her, von der Lage, liebe ich den Ort an dem er arbeitet. Im Urlaub ist man doch immer wie im Paradies. Aber er könnte er auch hier sein. Von mir aus könnte er mitten in der Wüste stehen.
Trotzdem, ich finde keine klare Antwort auf diese Frage. Was fasziniert mich? Ich würde immer wieder sagen: Seine Ausstrahlung und seine Augen.
Aber weiter differenzieren, erklären WAS an seiner Ausstrahlung und an seinen Augen... ich habe keine Worte dafür. Als müsste ich etwas mir vollkommen deutliches, in einer fremden Sprache erklären, wozu mir die Vokabeln fehlen. Wenn ich anfange darüber nachzudenken, wirkt es so klar, es fühlt sich so selbstverständlich an, aber sprachlich scheitere ich.
Als ich im Flugzeug saß und die letzten Taschentücher schon durchnässt waren, habe ich versucht mich mit der Zeit zu trösten. Ich habe mir gedacht, sicher jetzt geht es dir schlecht, aber es wird besser werden. Mit der Zeit wirst du weniger an ihn denken und dich dann schon bald auf nächstes Jahr freuen.
Doch auch zwei Wochen nach dem Urlaub, fühle ich mich noch genauso hilflos, wie in dem Flugzug. Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich hier falsch bin. Das alles hier nicht mehr mein Leben, mein richtiges Zimmer, ist. Dass ich mein Leben hab an mir verstreichen lassen. Die Chance nicht genutzt. Aber welche Chance? Da war nie eine.
Du sagst ich soll rennen? Und mich setzen. Und das einfach so?
Es ist so unwirklich. Wenn ich mir vorstelle, wie es wäre, muss ich an all die Filme denken. An all die Träume, Romane, Vorstellungen die Menschen haben.
Dann kommt es mir vor wie eine phantastische Idee. Wie ein Traum.
Und dann wünschte ich beinahe, ich wäre so verrückt, all mein Geld zusammenzukratzen, einen Flieger ohne Rückflug zu buchen und ihn aufzusuchen.
Meiner Sehnsucht ins Gesicht zu sehen, mir zu beweisen ob es berechtigt war, jede dieser Tränen zu vergissen...
und dann
...bin ich traurig, dass ich einfach nicht so verrückt sein kann.
Letztlich, und da hilft mir auch keine Selbstreflexion und kein klarer Gedanke, bin ich es selbst, der mir im Weg steht. Weil ich mich nach all dem verzehre, was ich gar nicht wollen will. Weil ich gefallen an etwas habe und weiß, dass ich niemals den Wahnsinn besitze, es zu fordern.
Liebe Grüße
Cherry
So wie du das alles beschreibst, lässt es mich schon selbst nicht mehr los :-). Ich liege im Bett mit meinem iPhone während ich hier schreibe. Das Tippen ist mühsam und ich bin auch viel zu müde :-). Morgen Abend schaue ich sicher wieder hier vorbei und schreibe zurück!
Wünsche dir eine gute, gedankenfreie Nacht!
NicM
Wünsche dir eine gute, gedankenfreie Nacht!
NicM
Vielen Dank NicM,
ich habe auch grade in deinem Thread gepostet. Ich mag deine Sichtweisen!
Danke für die vielen Worte,
freu mich auf mehr morgen!
Dir auch eine gute Nacht und angenehme Träume ^^
ich habe auch grade in deinem Thread gepostet. Ich mag deine Sichtweisen!
Danke für die vielen Worte,
freu mich auf mehr morgen!
Dir auch eine gute Nacht und angenehme Träume ^^
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