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Nachtgedanken

7 Antworten2'009 AufrufeGestartet von Jana26 ·

Jana26Themenstart
#1
Ich sitze hier im Mondenschein, Tag und Nacht sind grau,

fühl mich einsam und so leer, werd` aus dir nicht schlau.

Kann nicht denken, kann nicht schlafen, voller Sehnsucht bin ich hier!

Kann nicht essen, kann nicht lachen, was ist bloß passiert mit mir?

Träume, Wünsche, Illusionen machten mich des Alltags blind,

wollte geben, wollte lieben, dacht`, dass ich das wieder find`.

Wollt nichts sehen, wollt nicht glauben, dacht` es wird schon weitergehn,

was hat mich dazu getrieben, den Verstand so auszudrehn?

Kummer und Schmerz, die sitzen so tief,

belogen, betrogen, schreibst du mir im Brief?!

Hab dir so lang mein Vertrauen geschenkt,

gezweifelt, gelitten und mich fast verrenkt.

Konnt` nie die Einsamkeit erklären,

wollt Schmerz und Trauer nicht gewähren.

Dann sagst du mir plötzlich, das alles sei wahr?

Die Liebe des Lebens war vor mir schon da?

Sie ist und sie bleibt es, war niemals ganz weg,

ich kann es nicht glauben, mein Herz steht vor Schreck …

Du wähltest uns beide und das all die Zeit?

Du warst ein Jahr lang zum Lügen bereit?

Was war ich für dich, nur ein Versuch?

Ein Jahr lang getestet und dann doch ein Fluch?

Du sprachst von der Liebe, dem ewigen Glück,

mein Herz ist zerbrochen, wer bringt`s mir zurück?

autor: jana26

#2
stell' dir vor, ein neuer mann

kann dir geben irgendwann,

was dem alten nicht gelingt

und dir damit kummer bringt.

stell' dir vor, der neue ist

der einz'ge, der dich taeglich kuesst,

und trotzdem nicht der einz'ge mund,

denn "altes" schwelt im hintergrund.

in diesem zustand ist der alte.

sei nicht traurig und behalte

die wahre sehnsucht klar im herzen -

so schuetzt du andere vor diesen schmerzen.

--------------------

edit:

diese wunderbare antwort wurde ihnen praesentiert von:

schau - the one and only - 70

schalten sie auch naechste woche wieder ein, wenn es heisst:

"mist, meine quelle ist schon wieder versiegt...."

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he, meine liebe sternenzauberin, muss ich ab sofort fuer eine

antwort in reimform auch eine Quellenangabe machen???

und wie ist das mit dem finanzamt? in deutschland gibt es

naemlich eine quellensteuer! mache ich mich jetzt strafbar?? ;-)))

#3
Liebe Jana26

Damit Dein Gedicht stehen bleiben kann - bitte dringend die Quellenangabe nachtragen.

Siehe diese Forumsregel:

Es wurde nun schon vor einiger Zeit auf die Quellenangabe hingewiesen, weshalb wir euch nochmals daran erinneren möchten, dass jeder selbst für die Einhaltung von Copyright usw. verantwortlich ist. In dieser Hinsicht haben wir beschlossen, dass nun eine generelle Quellenangabe (gültig ab dem Zeitpunkt des Bestehens dieser Ergänzung: 30.05.2006), auch wenn man selbst der Autor ist, Pflicht ist. Sollte eine Quellenangabe auch innerhalb von 48Stunden nach Ermahnung nicht erfolgen, so sehen wir uns gezwungen die entsprechenden Beiträge zu archivieren.

DANKE - und Grüsse

Sternenzauber

@ schau70

=) - genau so ist das. mein Lieber. Insofern Deine wunderbaren Antworten als Gedicht daherkommen, wirst Du nicht darum herum kommen, die Quellenangabe zu machen.

Wegen dem Finanzamt: Wir haben es hier so geregelt, dass Spesen, Abgaben, Kommissionen und weitere Gebühren (wie z.B. für diese, meine Antwort hier), direkt auf mein Konto zu überweisen sind. Auf Wunsch mach ich gerne monatliche Sammelrechnung mit 30 Tagen Zahlungsfrist. Aber nur bei sehr engen Freunden ;) ... - meine Kto. Nummer schicke ich Dir per PN.

Ok? :P

Grüessli für Dich

Sternenzauber

#4
Original von SternenzauberLiebe Jana26

Damit Dein Gedicht stehen bleiben kann - bitte dringend die Quellenangabe nachtragen.

Hallo Sternenzauber!

Habe oben angegegeben, dass es von mir ist. Vielen lieben Dank und Lob an die tolle Betreuung der Homepage!
#5
@sternenzauber:

ja, ihr schwyzer mit eurem bankgeheimnis, das manchmal so geheim ist, dass ihr selbst nicht mehr wisst, wo die millionen gebunkert sind, habt damit natuerlich keine probleme - schon klar! ;-)))

und die gebuehren fuer deine antwort bezahle ich nur unter einer einzigen voraussetzung:

du musst damit eine fussballschule fuer den schweizer nachwuchs gruenden. schwerpunkt: elfmeter-schiessen!!!! ;-)))

(spaessle und) viele liebe gruesse!!!!

#6
@schau70:

Wag mich nicht auch nur zu denken,

mein Herz erneut schon zu verschenken.

Brauche Zeit für all die Wunden,

muss mich selbst erneut erkunden.

Hatt` ich doch in all der Zeit,

Augen nur für dies“ zu Zweit“.

Weiß nicht, wie soll`s weitergehn,

kann die Welt nicht mehr verstehn.

Alles das woran ich glaubte,

mich ein Tag daran beraubte,

seh ich keine Zukunft nun,

warten, warten, kann nichts tun.

by me :-)

#7
Original von Jana26muss mich selbst erneut erkunden.
Punktlandung!!!

Wenn Millionen keine Zukunft seh'n,

Was sehen sie stattdessen?

Sie fragen "Wie soll's weitergeh'n?"

Und können nicht vergessen.

Trotzdem geht es immer weiter

Ein Zurück wird es nicht geben.

Manchmal traurig, manchmal heiter,

Das Ganze nennt sich "Leben"!

Zusammenwachsen immerzu -

Und Trennung ebenso.

Manchmal ich, und manchmal Du.

Das Leben ist kein Streichelzoo.

Liebe wollen alle haben(!),

Doch wer denkt schon ans Geben?

Viele haben sich begraben

Und träumen doch vom Leben.

Liebe geben ist beschwerlich,

Weil doch ein anderer Liebe gibt.

Liebe Jana, sei mal ehrlich:

Hast Du Dich früher nie ent-liebt?

(schau70, an einem von Sternen verzauberten Julimorgen)

#8
Manchmal flammt dieses Gefühl in mir auf. Schrecklich verzehrend, wütend. Kriecht in die letzte Faser meines Körpers, erklimmt mein Bewusstsein, stillt nicht meine Sehnsucht.

Liebe. Was ist das nur? So leibhaftig ich sie in meinem Körper empfange, so unfähig fühle ich mich zugleich, sie zu zeigen, zum Ausdruck zu bringen.

Das, was mich so leidenschaftlich mit dir verbindet, kann einfach nicht sterben. Nie.

Meine Ängste und Liebe in einen Rucksack gepackt. So fühle ich mich. Seit Wochen, seit Monaten. Ich war traurig, war euphorisch, ich war einsam, war geladen, war alles. Und doch im Herzen mit dir. Fühle Verbindungen, die Worte nicht finden, fühle alles, fühle nichts. Pendele zwischen Autonomie und Abhängigkeit, die ich nicht zulassen will. Und nicht kann!

Zweisamkeit- Einsamkeit- Autonomie. Aussprache. Zweisamkeit- Einsamkeit- Autonomie. Ein ständiges Wechselspiel.

Weiß nie, wie es um dich steht und meine es doch zu fühlen. Weiß nicht wohin. Und doch, wohin es gehen MUSS, zumindest mit mir.

Versuche, zwischen Wirklichkeit und Traum den Weg zu finden, will realistisch sein, setze mir Ziele. Die Grenzen verschwimmen, wechseln jeden Tag. Schwimme im Hier und Jetzt, im Heute, im Morgen. Schwimme in sicherem Gewässer, im offenen Meer. Finde den Strand, treibe mit der Strömung.

Ich will dich. Aber ich weiß nicht wie. Lass endlich los! Vom Gestern!

Ausbruch der Gefühle, wenn ich mit dir vereint bin. Keine Fragen, keine Zweifel. Fühle nur uns. Andere Sphären, fernab von allem. Aber doch so nah an der Realität. Das ist echt! Fühle den Berg meiner Emotionen den Pfad zu mir finden. Da steh ich nun. Unfähig zu sprechen und doch so Vollkommen. Vollkommen echt.

Und dann sehe ich wieder die Barriere. Sie türmt sich auf, steht zwischen dir und mir, als hätte sie ein Eigenleben. Bemühen, sie zu durchbrechen. Sie voller Tatendrang niederzumachen, den wiederkehrenden Aufbau zu vermeiden. Aber sie ist resistent wie der Efeu, eine Mauer aus festem Dickicht.

Ich steh vor der Mauer. Klopfe an sie. Sie ist hart wie Stein. Warum? Welches Elexier gibt es, um sie aufzulösen? Müsste Liebe nicht wirken wie Säure? Ich mische eine, mit all meinem Gefühl, mit all meinen Wünschen, meinen Stärken und Schwächen, mit allem, was ich bin und habe. Und dann sehe ich dich. Wie du bist. Ich mag dich wie du bist. Den Kern. Ohne Unsicherheit, ohne Profilierung, ohne Härte. Einfach nur, wie du bist. Tief in dir. Ich brauche keine Beweise, brauche kein Geld. Brauche keine Worte, keine Besonderheiten. Brauche nur dich.

Warum harte Worte finden, die einem die Autonomie erleichtern und bestätigen- die wir jederzeit haben könnten- wenn etwas anderes, so greifbar nahe und so wunderbar, vor uns steht?

Unverständnis. Für dich, für mich ...

Ich liebe dich.

Autor: Selbstgetippt (sorry pitsch ...)

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